AT502155A1 - Rahmenloses isolierglaselement sowie beschlag- oder befestigungssystem für das isolierglaselement - Google Patents
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Description
# 11483 Die Erfindung betrifft ein Isolierglaselement aus zwei durch einen randseitigen Abstandshalter beabstandeten Glasscheiben für rahmenlose Trennwand-, Fassaden-, Fixglas- oder Türelemente sowie ein Beschlag- oder Befestigungssystem und ein Schlosssystem für rahmenlose Fixglas- oder Türelemente aus Isolierglas. Bei rahmenlosen Fixglas- oder Wandelementen aus Isolierglas ist es bekannt Befestigungselemente bzw. Beschlagelemente in randseitigen, offenen Freiräumen zwischen den beiden Glasscheiben zu befestigen. So ist in der DE 295 07 176 Ul eine rahmenlose Glastür mit zwei parallelen, zueinander beabstandeten Glasscheiben beschrieben, welche ein am Aussenrand der Glasscheiben umlaufendes Abstandsprofil aufweisen, welches den zwischen den Glasscheiben angeordneten Innenraum dicht umschliesst. Das Abstandsprofil bildet zu den Aussenkanten der beiden Glasscheiben offene Freiräume zum verdeckten Einbau von Beschlägen, Türschlössern und eines Türschliessers. Wesentliche Teile des Beschlagsystems sind somit zwischen den beiden Glasplatten in einem Freiraum ausserhalb des Abstandsprofils angeordnet. Eine der beiden Glasscheiben ist grösser bemessen als die andere, so dass sich eine schmale Anlagefläche bildet, mit welcher die Glastür gegen einen Türrahmen innerhalb eines Falzes angelegt werden kann. Bei der Befestigung eines Drehbeschlages wird der Beschlag von aussen auf die Glasscheibe aufgesetzt, wobei die Befestigungsmittel, beispielsweise eine Mutter, zwischen den beiden Glasscheiben auf einen Gewindebolzen des Drehbeschlages aufgesetzt wird. Nachteiligerweise wird die Montage der Beschlagelemente durch den engen Raum zwischen den beiden Glasscheiben erschwert. Aus der DE 196 34 695 Cl ist eine rahmenlose Glastür mit einem rahmenlosen Seitenteil bekannt, welche einen verdeckten Einbau von Bändern, Schlössern, usw. zwischen zwei beabstandeten Isolierglasscheiben aufweist. Hierfür ist an der Längsseite ein Zwischenstück zwischen den beiden Glasscheiben durch einen entsprechenden Klebstoff kraft- und formschlüssig mit diesem verbunden, wobei an das Zwischenstück direkt oder unter Zuhilfenahme von Zwischenelementen die Türbänder angeschlossen werden. Auch hier weist das Abstandsprofil zu den Aussenkanten der beiden Glasscheiben offene Freiräume auf, welche zum Einbau der Beschläge, Türschlösser, usw. verwendet werden. Ein ähnliches Beschlagsund Befestigungssystem zeigt weiters die DE 196 34 694 C2. Aus der EP 0 969 176 Bl ist ein beweglich gelagerter oder ortsfester Flügel einer Tür, eines Fensters oder einer Fassade bekannt geworden, welcher als rahmenloser Glasflügel ausgebildet ist. Der Glasflügel, beispielsweise eine Drehtür, weist -i<->zwei zueinander parallele Glasscheiben auf, die durch einen umlaufenden Abstandshalter miteinander verbunden, beispielsweise verklebt, sind, so dass ein abgeschlossener Innenraum gebildet wird. Der Abstandshalter ist mit genügend Abstand zu den Aussenkanten der beiden Scheiben angeordnet, so dass zwischen den Scheiben ein nach aussen geöffneter Freiraum verbleibt. In diesem Freiraum ist ein umlaufendes Trage- oder Randabschlusselement eingesetzt, welches ebenfalls mit beiden Scheiben verklebt ist. Das Trage- bzw. Randabschlusselement ist im Bereich der Beschlagteile des Glasflügels ausgespart, wobei die Beschlagteile am Trage- bzw. Randabschlusselement mit Hilfe eines Verbindungselementes verschraubt sind. Als Vorteil dieses Befestigungssystems wird insbesondere angeführt, dass zur Befestigung des Beschlages kein Eingriff in die Scheibe und keine Befestigungsbohrung in der Scheibe erforderlich sind. Gemäss einer Ausführungsvariante der EP 0 969 176 Bl besteht der rahmenlose Flügel aus einer grösseren und einer kleineren Scheibe, so dass in einem Falzbereich die grössere Scheibe über die kleine Scheibe hinausragt. Nachteilig bei allen Ausführungsvarianten ist der optische Gesamteindruck, welcher bei rahmenlosen Flügeln nicht nur den Abstandshalter der beiden Scheiben sichtbar werden lässt, sondern auch das umlaufende, wesentlich breitere Trage- oder Randabschlusselement. Weiters wird auch hier die Montage der Beschlagelemente durch den engen Raum zwischen den beiden Glasscheiben erschwert. Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, ein Isolierglaselement, beispielsweise ein Drehtür- oder Schiebetürelement aus zwei durch einen randseitigen Abstandshalter beabstandeten Glasscheiben vorzuschlagen, welches eine einfache Montage von Beschlag-, Schloss- und Befestigungselementen zulässt und weitgehend ohne optisch störende Trage- bzw. Randabschlusselemente zwischen den beiden Glasscheiben auskommt. Weiters sollen derartige Fixglas- und Türelemente in einfacher Weise zu ästhetisch ansprechenden, rahmenlosen Wandsystemen kombiniert werden können. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die erste Glasscheibe zumindest einen randseitigen Haltebereich für die Montage von Beschlag-, Schloss- und Befestigungssystemen aufweist, welcher Haltebereich durch eine entsprechende randseitige Ausnehmung oder Verkürzung der zweiten Glasscheibe hergestellt und in einer Richtung normal auf die Ebene des Isolierglaselementes freigestellt ist. Erfindungsgemäss weist die erste Glasscheibe in den Haltebereichen zumindest eine Bohrung zur Fixierung der Beschlag-, Schloss- und Befestigungssysteme auf. Die Haltebereiche auf der ersten Glasscheibe (bzw. Trägerscheibe), deren Wandstärke grösser sein kann als jene der zweiten, sind somit für die Montage - 0 0- 3 - von Befestigungselementen und Beschlägen (Türbänder bzw. Türschlösser), von vorne, bzw. in einer Richtung normal auf die Ebene des Isolierglaselementes, frei zugängig, die Beschlag- und Befestigungssysteme werden lediglich unter Zwischenlage von Glasschutzelementen direkt mit der ersten Glasscheibe verschraubt Das erfindungsgemässe Isolierglaselement benötigt somit keinerlei Trage- oder Randabschlusselemente, sodass im Randbereich des Isolierglaselementes Kältebrücken vermieden werden. Der Abstandshalter folgt - zumindest im Bereich der Ausnehmungen und Verkürzungen - der äusseren Kontur der zweiten Glasscheibe mit einem geringen Abstand und bildet so erfindungsgemäss einen Klemmrand für die Fixierung der zweiten Glasscheibe. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung, beispielsweise zur Herstellung einer Drehtür sind die randseitigen Ausnehmungen und die Haltebereiche der Isolierglaselemente im Wesentlichen U-förmig oder halbkreisförmig ausgebildet. Es ist allerdings auch möglich, die zweite Glasscheibe an zumindest einer Ober- oder Seitenkante eines Türelementes zu verkürzen und im dadurch freigestellten Haltebereich der ersten Glasscheibe mehrere Bohrungen zur Fixierung eines Befestigungssystems vorzusehen, das an der Ober- oder Seitenkante des Türelementes, beispielsweise einer Schiebetür, befestigt wird. Ein erfindungsgemässes Beschlag- oder Befestigungssystem für rahmenlose Fixglas- oder Türelemente aus Isolierglas zeichnet sich durch ein im Haltebereich mit der ersten Glasscheibe verschraubtes Basiselement aus, welches unter Zwischenlage eines Führungselementes mit einer Klemmplatte verschraubt ist, wobei die zweite Glasscheibe in deren Randbereich zwischen dem Führungselement und der Klemmplatte festgehalten ist. Die Fixierung der zweiten Glasscheibe erfolgt somit ausschliesslich durch Klemmen, sodass in der zweiten Glasscheibe keine Bohrungen angebracht werden müssen. Das Führungselement und ggf. die Klemmplatte können zur Verbesserung der Wärmedämmeigenschaften in diesem Bereich aus Kunststoff bestehen. Gleiches gilt erfindungsgemäss für den Schlossbereich, wo ein im Haltebereich mit der ersten Glasscheibe verschraubtes Schlossgehäuse zur Aufnahme eines Schlosskastens vorgesehen ist, welches mit einer Klemmplatte verschraubt ist, wobei die zweite Glasscheibe in deren Randbereich durch die Klemmplatte festgehalten ist. Zur Erreichung guter Isolierwerte kann das Schlossgehäuse aus Kunststoff hergestellt sein. Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein erfindungsgemässes Isolierglaselement (Drehtürelement) mit Haltebereichen für Beschlag- und Schlosssysteme in einer Draufsicht, Fig. 2 eine Detaildarstellung eines Haltebereiches aus Fig. 1 in einer dreidimensionalen Darstellung, Fig. 3 den Haltebereich gemäss Fig. 2 mit eingebautem Beschlag in einer Schnittdarstellung, Fig. 4 ein rahmenloses Wandsystem aus Fixglas- und Türelementen gemäss Fig. 1 in einer ersten Ansicht, Fig. 5 das rahmenlose Wandsystem gemäss Fig. 4 in einer Ansicht der Rückseite mit eingebautem Beschlag, Fig. 6 ein erfindungsgemässes Isolierglaselement (Schiebetürelement) mit Haltebereichen für Beschlag- und Schlosssysteme in einer Draufsicht, Fig. 7 ein Schlosssystem für ein Isolierglaselement nach Fig. 1 oder 6 in eingebautem Zustand, Fig. 8 das Schlosssystem nach Fig. 7 in einer Explosionsdarstellung, sowie Fig. 9 eine dreidimensionale Darstellung des Schlosssystems gemäss Fig. 7. Das in Fig. 1 bis 3 dargestellte erfindungsgemässe Isolierglaselement ist für ein rahmenloses Türelement 2' gedacht und besteht aus einer ersten Glasscheibe 3 sowie einer zweiten Glasscheibe 4, welche von einem Abstandshalter 5 beabstandet sind. Die zweite Glasscheibe 4 des Türelementes 2' ist im dargestellte Beispiel an jeweils zwei Stellen an den Längsseiten im Wesentlichen Uförmig ausgeschnitten, so dass jeweils Aussparungen 6 entstehen, durch welche die U-förmigen Haltebereiche 50 der ersten Glasscheibe 3 für die Montage von Beschlag- und Befestigungssystemen freigestellt werden (siehe auch Detail gemäss Fig. 2). Die erste Glasscheibe 3 weist in den Haltebereichen 50 zwei Bohrungen 8 zur Fixierung von Beschlag- und Befestigungssystemen auf. Die Haltebereiche 50 und die Bohrungen 8 sind somit in einer Richtung r normal auf die Ebene des Isolierglaselementes 2' frei zugängig, wodurch die Montage von Beschlag- und Befestigungssystemen (siehe beispielsweise Fig. 3) erleichtert wird. Der Abstandshalter 5, welcher bevorzugt aus einem flexiblen Material, beispielsweise aus Silikonschaum, besteht, folgt der äusseren Kontur der zweiten Glasscheibe 4 mit einem geringen Abstand a von ca. 3 mm bis 6 mm, sodass ein Klemmrand 16 für die Fixierung der zweiten Glasscheibe 4 ausgebildet wird, (siehe Fig. 3). Das Türelement 2' weist eine weitere randseitige Ausnehmung 6' mit einem entsprechenden Haltebereich 50' für die Montage eines Türschlosses auf. Die Ausnehmung 6' der zweiten Glasscheibe 4 kann im Schlossbereich S-förmig verlaufende Randbereiche 64 am oberen und unteren Ende der Ausnehmung 6' aufweisen (siehe insbesondere Fig. 7). Im Schlossbereich 50' der ersten Glasscheibe 3 befinden sich Öffnungen 55, 56 für eine Drückergarnitur 65 und einen Schlosszylinder. . - 0 0 0 Fig. 3 zeigt einen Schnitt im Haltebereich 50 der Fig. 2, wobei die wesentlichen Teile eines Beschlag- und Befestigungssystems 1 dargestellt sind. Der Abstandshalter 5 zwischen den beiden Glasscheiben 3 und 4 des Isolierglaselementes 2 kann zur Erzielung bester Wärmedämmeigenschaften aus Silikonschaum (z.B. SuperSpacer(R) der Firma Edgetech in Marlborough, MA 01727 USA) bestehen, bei geringeren Anforderungen aber auch aus einem Aluminium- oder Stahlprofil. Die äussere Versiegelungsschicht 52 besteht aus Silikon, Butyl oder Polysulfidpolymer (Thiokol). Das direkt in der Ausnehmung der Glasscheibe 4 im Haltebereich 50 angeordnete Beschlagsystem 1 weist ein an der ersten Glasscheibe 3 mit Hilfe eines Systemträgers 10 verschraubtes Basiselement 7 auf, wobei zu beiden Seiten der Glasscheibe 3 Glasschutzelemente 21, beispielsweise aus Klingersil, angeordnet sein können. Die zweite Glasscheibe 4 wird am Klemmrand 16 mit Hilfe eines Führungselementes 14 und einer Klemmplatte 17 fixiert, wobei das Führungselement 14 mit dem Basiselement 7 und die Klemmplatte 17 mit dem Führungselement 14 verschraubt ist. Nach aussen sind Abdeck- oder Dekorelemente 20 angebracht, welche aufgeklipst oder aufgeklebt sein können. Mit dem Systemträger 10 ist ein Teil eines Drehbeschlages 22 verschraubt. In der vereinfachten Darstellung ist nur jeweils eine von mehreren Schrauben pro Fixierungsebene strichliert dargestellt. Die erste Glasscheibe 3 kann als Trägerscheibe eine grössere Wandstärke aufweisen als die zweite Glasscheibe 4. Fig. 4 zeigt eine Zusammenstellung von Fixglaselementen 2 und einem Drehtürelement 2' zu einem Wandsystem 53, wobei nur die Isolierglaselemente ohne Beschlag- und Befestigungssystem dargestellt sind. Die Fixglaselemente 2 weisen ebenfalls randseitige Ausnehmungen 6 auf, welche in gleicher Weise wie oben dargestellt, den zweiten Teil des Drehbeschlages aufnehmen. An der Schlossseite der Drehtür sind sowohl am Türelement 2' als auch am Fixglaselement 2 ebenfalls randseitige Ausnehmungen 6 vorgesehen, welche zur Aufnahme von Befestigungssystemen dienen, die im Aufbau dem Beschlagelement gemäss Fig. 3 entsprechen, wobei lediglich die Teile des Drehbeschlages 22 fehlen. Am unteren Ende kann das Wandsystem 53 eine hier nicht dargestellten Bodenschiene aufweisen. Fig. 5 zeigt das Wandsystem gemäss Fig. 4 von der anderen Seite mit Drehbeschlag 22 und eingesetztem Schloss 60. Die in Fig. 6 dargestellte Ausführungsvariante zeigt ein Schiebetürelement 2', bei welchem die zweite Glasscheibe 4 an der Oberkante des Türelementes 2' im Hinblick auf die erste Glasscheibe 3 eine Verkürzung 6" aufweist und dadurch einen über die gesamte Breite des Türelementes reichenden Haltebereich 50" der ers ' . *<0>00 000 0 0 0 0 0 0 00 - ( [sigma]i . -. 0* * .#0 ten Glasscheibe 3 freistellt, in welchem mehrere Bohrungen 8 zur Fixierung eines hier nicht weiter dargestellten Befestigungssystems vorgesehen sind. Das Befestigungssystem weist in Querschnitt den bereits in Fig. 3 beschriebenen Aufbau auf, wobei an Stelle des Drehbeschlages eine Laufeinrichtung (Rollen oder Schiene) am Systemträger 10 befestigt ist. Ein weiterer, durchgehender Haltebereich 50" kann an der Unterkante der Schiebetür, zur Anbringung einer Bodenschiene, angeordnet sein. In den Fig. 7 bis 9 ist ein erfindungsgemässes Schlosssystem 60 für rahmenlose Fixglas- oder Türelemente 2' aus Isolierglas bestehend aus einer ersten 3 und einer zweiten Glasscheibe 4 dargestellt. Wie insbesondere aus der dreidimensionalen Darstellung gemäss Fig. 7 ersichtlich, ist ein im Haltebereich 50' mit der ersten Glasscheibe 3 verschraubtes Schlossgehäuse 61 zur Aufnahme eines Schlosskastens 62 vorgesehen, wobei das Schlossgehäuse 61 mit einer Klemmplatte 17 verschraubt ist. Die zweite Glasscheibe 4 wird in deren Randbereich 16 durch die innere Klemmplatte 17 festgehalten. Das Schlossgehäuse 61 besteht im dargestellten Beispiel aus zwei Seitenteilen 63, die an zwei Führungselemente 14 fixiert sind, wobei die Klemmplatte 17 mit den beiden Führungselementen 14 verschraubbar ist und den Randbereich 16 der zweiten Glasscheibe 4 durch Klemmen festhält. An der Aussenseite der Trägerscheibe 3 ist zwischen der äusseren Klemmplatte 17 und der Glasscheibe ein Glasschutzelement 21 angeordnet. Nach aussen sind wiederum an beiden Türseiten Abdeck- oder Dekorelemente 20 angebracht.
Claims (11)
1. Isolierglaselement aus zwei durch einen randseitigen Abstandshalter (5) beabstandeten Glasscheiben (3, 4) für rahmenlose Trennwand-, Fassaden-, Fixglas- (2) oder Türelemente (2'), dadurch gekennzeichnet, dass die erste Glasscheibe (3) zumindest einen randseitigen Haltebereich (50, 50', 50") für die Montage von Beschlag-, Schloss- und Befestigungssystemen aufweist, welcher Haltebereich (50, 50', 50") durch eine entsprechende randseitige Ausnehmung (6, 6') oder Verkürzung (6") der zweiten Glasscheibe (4) hergestellt und in einer Richtung (r) normal auf die Ebene des Isolierglaselementes freigestellt ist.
2. Isolierglaselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Glasscheibe (3) in den Haltebereichen (50, 50', 50") zumindest eine Bohrung (8) zur Fixierung der Beschlag-, Schloss- und Befestigungssysteme aufweist.
3. Isolierglaselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (5) - zumindest im Bereich der Ausnehmungen (6, 6') oder Verkürzung (6") - der äusseren Kontur der zweiten Glasscheibe (4) mit einem geringen Abstand (a) folgt und so einen Klemmrand (16) für die Fixierung der zweiten Glasscheibe (4) bildet.
4. Isolierglaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (5) aus einem flexiblen Material beispielsweise aus Silikonschaum besteht und ggf. eine äussere Versiegelungsschicht (52) aus Silikon, Butyl oder Polysulfidpolymer (Thiokol) aufweist.
5. Isolierglaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die randseitigen Ausnehmungen (6) und die Haltebereiche (50) der Isolierglaselemente (2, 2') im Wesentlichen U-förmig oder halbkreisförmig ausgebildet sind.
6. Isolierglaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Glasscheibe (4) an zumindest einer Ober- oder Seitenkante eines Türelementes (2') verkürzt ist und im dadurch freigestellten Haltebereich (50") der ersten Glasscheibe (3) mehrere Bohrungen (8) zur Fixierung eines Befestigungssystems (1) vorgesehen sind.
7. Isolierglaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Scheibe (3) im Schlossbereich Öffnungen (55, 56) für eine Drückergarnitur und/oder einen Schlosszylinder aufweist.
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8. Isolierglaselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Glasscheibe (3) als Trägerscheibe eine grössere Wandstärke aufweist als die zweite Glasscheibe (4).
9. Beschlag- oder Befestigungssystem (1) für rahmenlose Fixglas- (2) oder Türelemente (2<1>) aus Isolierglas nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Haltebereich (50) mit der ersten Glasscheibe (3) verschraubtes Basiselement (7) vorgesehen ist, welches unter Zwischenlage eines Führungselementes (14) mit einer Klemmplatte (17) verschraubt ist, wobei die zweite Glasscheibe (4) in deren Randbereich (16) zwischen dem Führungselement (14) und der Klemmplatte (17) festgehalten ist.
10. Schlosssystem (60) für rahmenlose Fixglas- (2) oder Türelemente (2') aus Isolierglas nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Haltebereich (50') mit der ersten Glasscheibe (3) verschraubtes Schlossgehäuse (61) zur Aufnahme eines Schlosskastens (62) vorgesehen ist, welches mit einer Klemmplatte (17) verschraubt ist, wobei die zweite Glasscheibe (3) in deren Randbereich (16) durch die Klemmplatte (17) festgehalten ist.
11. Schlosssystem (60) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlossgehäuse (61) aus zwei Seitenteilen (63) besteht, die an zwei Führungselemente (14) fixiert sind, wobei die Klemmplatte (17) mit den beiden Führungselementen (14) verschraubbar ist.
2004 11 18 Lu/Sc
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Dipl.-Ing. Mag. Michael Babeluk
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