AT502192A4 - Blendenanordnung für eine lichteinheit - Google Patents
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Description
P10118 BLENDENANORDNUNG FÜR EINE LICHTEINHE[Gamma]T Die Erfindung betrifft eine Blendenanordnung für eine Lichteinheit nach dem Projektionsprinzip, welche zwischen einer Linse und einem Reflektor der Lichteinheit angeordnet ist, wobei die Blendenanordnung eine Blendenkante aufweist und ein erster Blendenkantenabschnitt der Blendenkante horizontal verläuft und den im Wesentlichen auf der Seite des Gegenverkehrs liegenden Abschnitt der Hell-Dunkel-Grenze bildet, und weiters ein zweiter Blendenkantenabschnitt der Blendenkante den anderen Bereich der Hell-Dunkel-Grenze bildet, und wobei zumindest der erste Blendenkantenabschnitt von einer Hauptblende gebildet ist, weiters zumindest der zweite Blendenkantenabschnitt verstellbar ausgeführt ist, und eine zwischen einer angehobenen Aktivstellung und einer abgesenkten Ruhestellung verstellbare Zusatzblende vorgesehen ist, deren Zusatzblendenkante in ihrer Aktivstellung den zweiten Blendenkantenabschnitt der Blendenanordnung bildet. Weiters betrifft die Erfindung eine Lichteinheit mit einer solchen Blendenanordnung. Eine solche Blendenanordnung bzw. ein entsprechende Abblendscheinwerfer ist zum Beispiel aus der EP 381 851 Bl bekannt. Diese hier gezeigte Blendenanordnung besteht aus einer feststehenden Blende und einer um eine Horizontalachse verdrehbare Zusatzblende. In einer Ruhestellung der Zusatzblende wird die Blendenkante ausschliesslich von der Hauptblende gebildet und im Lichtbild vor dem Fahrzeug ergibt sich eine bekannte Abblendlichtverteilung mit einer geringer ausgeleuchteten Seite im Bereich des entgegenkommenden Verkehrs sowie einer weiter ausgeleuchteten Seite im Bereich vor dem Fahrzeug. Wird die Zusatzblende, deren Blendenkante sich in der Ruhestellung unterhalb der Blendenkante der Hauptblende befindet, in die Aktivstellung geschwenkt, so ergibt sich eine neue Blendenkante der gesamten Blendenanordnung mit einer durchgehend horizontalen Blendenkante. Auf diese Weise wird in der Lichtverteilung der weiter ausgeleuchtete Bereich "abgeschnitten" und auch auf der Fahrzeugseite weist die Lichtverteilung nun einen Verlauf entsprechend der Gegenverkehrsseite auf, d.h. ein symmetrisches Abblendlicht. Auf diese Weise kann ein Abblendscheinwerfer für z.B. Rechtsverkehr auch für Liriksverkehr verwendet werden. Die drehbare Zusatzblende wird dabei mit einer Feder in der jeweiligen Position gehalten. Bei einer ähnlichen Lösung, die aus der DE 4243 174 C2 bekannt ist, wird eine ebenfalls verdrehbare Zusatzblende durch eine einstückig aus der Zusatzblende heraus geformte . .. Feder, die sich an einem in Bezug auf die Zusatzblende feststehenden Teil des Scheinwerfers abstützt, mit einer Kraft zu ihrer Endstellung (Aktivposition) hin beaufschlagt. Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Blendenanordnung für einen Abblendscheinwerfer bzw. einen solchen Abblendscheinwerfer zu schaffen, der einfacher, wemger fehleranfällig und kostengünstiger in der Herstellung ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass bei der eingangs erwähnten Blendenanordnung die Zusatzblende in Bezug auf die Hauptblende feststehend angeordnet ist und aus einem biegeelastischen Material besteht, wobei die Zusatzblende in ihrer Aktivstellung und/ oder ihrer Ruhestellung unter Vorspannung von Haltemitteln gehalten ist. Entsprechend der Erfindung ist es nicht mehr notwendig, die Zusatzblende um eine Achse drehbar anzuordnen, da sich die Zusatzblende bereits durch ihre elastische Verformbarkeit in die Aktivstellung oder die Ruhestellung bewegen lässt. Dadurch lässt sich die Blendenanordnung bereits günstiger und vor allem im Betrieb zuverlässiger herstellen. Ist z.B. die Zusatzblende in ihrer Ruheposition von Haltemitteln unter Vorspannung gehalten, so reicht ein Lösen dieser Halterung und die Zusatzblende bewegt sich durch ihre Elastizität in die Aktivstellung. Je nach Art der Haltemittel kann es dabei schon ausreichen, dass die Zusatzblende lediglich in vertikaler Richtung biegeelastisch ist. Insbesondere vorteilhaft ist es, wenn die Zusatzblende auch in Richtung des Reflektors vorgespannt ist. So wird gewährleistet, dass sich die Hchtwirksame Kante in der richtigen Position zum Linsenbrennpunkt befindet, d.h. dass die Zusatzblende "satt" an der Hauptblende ardiegt, wodurch eine ausreichend scharfe Hell-Dunkel-Grenze abgebildet wird. Bei einer ersten Variante der Erfindung ist vorgesehen, dass in der abgesenkten Ruhestellung der Zusatzblende der zweite Blendenkantenabschnitt ebenfalls im Wesentlichen von der Blendenkante der Zusatzblende gebildet ist. Dies hat den Vorteil, dass die Hauptblende kleiner gestaltet werden kann bzw. man sich über die spezieüe Gestaltung der Blendenkante der Hauptblende im Bereich des Asymmetrieanteils in der Lichtverteilung keine besonderen Gedanken machen muss. Bei einer anderen Variante ist vorgesehen, dass in der abgesenkten Ruhestellung der Zusatzblende der zweite Blendenkantenabschnitt von der Blendenkante der Hauptblende gebildet ist. In diesem Fall weist die Hauptblende neben der horizontalen Blendenkante noch zumindest eine weitere Blendenkante auf, welche gegen die Horizontale nach unten geneigt ist. Die Blendenkante der Zusatzblende verläuft in ihrer RuhesteUung unterhalb oder genau auf gleicher Höhe dieser zusätzlichen Blendenkante der Hauptblende. Bei einer konkreten Ausführungsform der Blendenanordnung geht in der AktivsteUung der versteUbaren Zusatzblende in Richtung auf eine Projektionsebene gesehen ihre Blendenkante in den horizontal verlaufenden Teü der Hauptblende über und zusammen mit dieser horizontalen Blendenkante in einer Horizontalebene Hegt. Besonders zweckmässig ist es, wenn die versteUbare Zusatzblende zumindest im Bereich ihrer Blendenkante flächig an der Hauptblende arüiegt. Dadurch wird es mögHch, dass sowohl die Blendenkante der Hauptblende als auch der Zusatzblende ungefähr im Brennort der Samn eUinse Hegen. GrundsätzHch können beHebige Haltemittel zum Halten der Zusatzblende in ihrer jeweüigen Position verwendet werden. Besonders einfach lässt sich die Zusatzblende in einer Position halten, wenn ein Haltemittel aus einem Vorsprung gebüdet ist, welcher die Zusatzblende in ihrer Position hält. Dieser Vorsprung kann an der Zusatzblende angeformt sein, etwa ein Stift, der je nach Position in Löcher, welche sich z.B. in der Hauptblende befinden, eingreift. Diese Vorsprünge können auch getrennt von der Zusatzblende in dem Scheinwerfer angeordnet sein und müssen auch nicht feststehend sein, sondern können z.B. weggezogen oder weggeklappt werden. Besonders zuverlässig ist die Zusatzblende gehalten, wenn die Haltemittel horizontale vorstehende Anschläge sind und die Zusatzblende in horizontaler Richtung biegeelastisch ist. Bei einem Umschalten zwischen den beiden SteUungen wird dann die Zusatzblende zuerst in horizontaler Richtung verbogen, sodass sie von dem Anschlag freigegeben wird und kann sich dann in vertikaler Richtung in die entsprechende Hchttechnische Position bewegen (AktivsteUung). Umgekehrt kann durch die Biegeelastizität die Zusatzblende wieder in ihre RuhesteUung über den Anschlag gebogen werden, wo sie dann unter Vorspannung gehalten ist. Ausserdem kann bei einer solchen Lösung auch auf einfache Weise eine Vorspannung der Zusatzblende in Richtung des Reflektors erfolgen, sodass wie schon erwähnt gewährleistet ist, dass sich die Hchtwirksame Kante in der richtigen Position zum Linsenbrennpunkt befindet, d.h. dass die Zusatzblende "satt" an der Hauptblende arüiegt, wodurch eine ausreichend scharfe HeU-Dunkel-Grenze abgebüdet. Ausserdem wichtig bei einer solchen Touristenlösung ist, dass es beim Schalten der Zusatzblende keine ZwischensteUungen gibt, damit gewährleistet ist, dass der Betreiber des Fahrzeuges (oder einer Werkstätte) den Scheinwerfer nicht falsch einsteüen kann. GrundsätzHch reicht es aus, wenn in einer Position, in welcher die Zusatzblende vorgespannt ist, ein Haltemittel vorgesehen ist. Von Vorteü ist es aber, wenn auch in der zweiten Position ein Haltemittel vorgesehen ist, an dem die Zusatzblende ohne oder vorzugsweise mit geringer Vorspannung anschlägt, sodass auch in dieser Position ein zuverlässiger Halt gegeben ist. Einfach, kostengünstig und robust lässt sich die Blendenanordnung fertigen, wenn die Anschläge aus der Hauptblende heraus geformt sind, an welchen die Zusatzblende mit einer Nase anschlägt. Um ein einfaches VersteUen zu erlauben, bei dem eine nicht allzu grosse Kraft notwendig ist, ist die Zusatzblende an einem in HinbHck auf ihre Längserstreckung gesehen den Haltemitteln gegenüber Hegenden Bereich befestigt. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass durch Aufbringen einer zu grossen Kraft die Blendenanordnung beschädigt wird. In HinbHck auf eine einfache, kompakte Fertigung mit wenigen Teüen ist es günstig, wenn die Zusatzblende an der Hauptblende fest befestigt ist. Eine einfache Fertigung der Zusatzblende, welche die notwendige biegeelastischen Eigenschaften robust erfüUt, ist dann mögHch, wenn die Zusatzblenden aus einer ersten ebenen Fläche und einer zweiten ebenen Fläche besteht, wobei die erste ebene Fläche im wesentlichen paraUel zu der ebenen Hauptblende verläuft und die zweite ebene Fläche normal auf die erste ebene Fläche steht und entlang der ersten Fläche verläuft, und wobei weiters die beiden Flächen einstückig aus dem biegeelastischen Material gebüdet sind. Die erste ebene Fläche büdet dabei die Blendenkante und dient zur Lichtabschottung, durch die zweite Fläche sind gute Federeigenschaften der Zusatzblende gewährleistet. Um eine einfache VersteUung der Zusatzblende zu ermögHchen, ist schHessHch noch vorgesehen, dass die zweite, ebene Fläche der Zusatzblende sich ausgehend von dem Befestigungsbereich über die Quererstreckung des Reflektors hinaus erstreckt und seitiich neben dem Reflektor nach hinten geführt ist. Hier kann dann auf geeignete Art und Weise, z.B. rein manueU oder mit einem Werkzeug, eine entsprechende Kraft aufgebracht werden, und die Zusatzblende von einer Position in die andere zu bewegen. Die VersteUung kann auch automatisch über etwa ein SteUelement (z.B. Hubmagnet) durch Betätigen eines Schalters oder voUautomatisch, ausgelöst entsprechend einer Positionserkennung (z.B. GPS) bei einem Grenzübertritt erfolgen. SchHessHch ist es noch günstig, wenn die gesamte Blendenanordnung aus dem Strahlengang des Lichtes bewegbar, z.B. nach vorne wegklappbar oder nach unten verschwenkbar ist. Dann lässt sich mit der Lichteinheit auch ein FernHcht realisieren. Im Folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Lichteinheit mit der Blendenanordnung in einer SteUung für asymmetrisches AbblendHcht, Fig.2 eine Ansicht der erfindungsgemässen Lichteinheit mit der Blendenanordnung in einer SteUung für asymmetrisches AbblendHcht von vorne, Fig.3 eine Detaüansicht der Blendenanordnung, Fig.4 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemässen Lichteinheit mit der Blendenanordnung in einer SteUung für symmetrisches AbblendHcht, und Fig.5 eine Ansicht der erfindungsgemässen Lichteinheit mit der Blendenanordnung in einer SteUung für symmetrisches AbblendHcht von vorne. Die Figuren 1 - 5 zeigen eine Blendenanordnung BLA für eine Lichteinheit LEH nach dem Projektionsprinzip, welche zwischen einer Linse LIN und einem Reflektor REF der Lichteinheit LEH angeordnet ist. Weiters zu sehen ist noch eine LichtqueUe LIQ. Die Blendenanordnung BLA weist eine Blendenkante BKA auf, wobei ein erster Blendenkantenabschnitt BKAl dieser Blendenkante BKA horizontal verläuft und den im Wesentlichen auf der Seite des Gegenverkehrs Hegenden Abschnitt der HeU-Dunkel-Grenze büdet. Weiters weist die Blendenkante BKA einen zweiten Blendenkantenabschnitt BKA2 auf, welcher den anderen Bereich der HeU-Dunkel-Grenze büdet. Der erste Blendenkantenabschnitt BKAl ist von einer Hauptblende BLA1 gebüdet. Ausser dem ist der zweite Blendenkantenabschnitt BKA2 versteUbar ausgeführt, wozu eine zwischen einer angehobenen AktivsteUung und einer abgesenkten RuhesteUung versteübare Zusatzblende BLE2 vorgesehen ist, deren Zusatzblendenkante BK2 in ihrer AktivsteUung den zweiten Blendenkantenabschnitt BKA2 der Blendenanordnung BLA büdet, wie dies den Figuren 4 und 5 zu entnehmen ist. Die Zusatzblende BLE2 ist in Bezug auf die Hauptblende BLEI feststehend angeordnet und besteht aus einem biegeelastischen Material, wobei die Zusatzblende BLE2 in ihrer Aktivstellung und/ oder ihrer RuhesteUung unter Vorspannung von Haltemitteln ANSI, ANS2, NAS gehalten ist. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Zusatzblende in vertikaler und auch horizontaler Richtung biegeelastisch. Durch die Biegeelastizität in horizontaler Richtung wird gewährleistet, dass sich die Hchtwirksame Kante in der richtigen Position zum Linsenbrennpunkt befindet, d.h. dass die Zusatzblende BLE2 "satt" an der Hauptblende BLEI arüiegt, wodurch eine ausreichend scharfe HeU-Dunkel-Grenze abgebüdet wird. Bei der gezeigten Variante der Erfindung ist vorgesehen, dass in der abgesenkten Ruhestellung der Zusatzblende BLE2 der zweite Blendenkantenabschnitt BKA2 ebenfalls im Wesenthchen oder voUständig von der Blendenkante BK2 der Zusatzblende BLE2 gebüdet ist. Dies hat den Vorteü, dass die Hauptblende BLEI kleiner gestaltet werden kann bzw. man sich über die spezieUe Gestaltung der Blendenkante BKl' der Hauptblende BLEI im Bereich des Asymmetrieanteüs in der LichtverteÜung keine besonderen Gedanken machen muss. (Siehe Figur 1 - 3.) Bei der gezeigten Variante hat somit die Zusatzblende BLE2 auch in ihrer "RuhesteUung" eine Hchttechnische Funktion. Bei einer anderen, nicht dargesteUten Variante ist vorgesehen, dass in der abgesenkten RuhesteUung der Zusatzblende der zweite Blendenkantenabschnitt von der Blendenkante der Hauptblende gebüdet ist. In diesem FaU weist die Hauptblende neben der horizontalen Blendenkante noch zumindest eine weitere Blendenkante auf, welche gegen die Horizontale nach unten geneigt ist. Die Blendenkante der Zusatzblende verläuft in ihrer RuhesteUung unterhalb oder genau auf gleicher Höhe dieser zusätzHchen Blendenkante der Hauptblende. In jedem FaU aber geht in der AktivsteUung der versteUbaren Zusatzblende BLE2 in Richtung auf eine Projektionsebene gesehen ihre Blendenkante BK2 in den horizontal verlaufenden Teü BKl der Hauptblende BLEI über und Hegt zusammen mit dieser horizontalen .. .. ... . .... - 7 - Blendenkante BKl in einer Horizontalebene. Ausserdem Hegt die versteUbare Zusatzblende BLE2 flächig an der Hauptblende BLEI an. Dadurch wird es mögHch, dass sowohl die Blendenkante BKl der Hauptblende als auch der Zusatzblende BK2 ungefähr im Brennort der Sammellinse LIN Hegen. GrundsätzHch können beHebige Haltemittel zum Halten der Zusatzblende in ihrer jeweüigen Position verwendet werden. Bei der gezeigten vorteilhaften Ausführungsform sind die Haltemittel horizontale vorstehende Anschläge ANSI, ANS2. Bei einem Umschalten zwischen den beiden SteUungen wird dann die Zusatzblende zuerst in horizontaler Richtung verbogen, sodass sie von dem Anschlag freigegeben wird und kann sich dann in vertikaler Richtung in die entsprechende Hchttechnische Position bewegen (AktivsteUung). Umgekehrt kann durch die Biegeelastizität die Zusatzblende wieder in ihre RuhesteUung über den Anschlag ANS2 gebogen werden, wo sie dann unter Vorspannung gegen die Hauptblende BLEI gehalten ist. Ausserdem kann bei einer solchen Lösung auch auf einfache Weise eine Vorspannung der Zusatzblende BLE2 in Richtung des Reflektors REF erfolgen, sodass wie schon erwähnt gewährleistet ist, dass sich die Hchtwirksame Kante in der richtigen Position zum Linsenbrennpunkt befindet, d.h. dass die Zusatzblende "satt" an der Hauptblende anHegt, wodurch eine ausreichend scharfe HeU-Dunkel-Grenze abgebüdet. Ausserdem wichtig bei einer solchen Touristenlösung ist, dass es beim Schalten der Zusatzblende keine ZwischensteUungen gibt, damit gewährleistet ist, dass der Betreiber des Fahrzeuges (oder einer Werkstätte) den Scheinwerfer nicht falsch einsteUen kann. GrundsätzHch reicht es aus, wenn in einer Position, in welcher die Zusatzblende vorgespannt ist, ein Haltemittel vorgesehen ist. Von Vorteü ist es aber, wenn auch in der zweiten Position ein Haltemittel ANSI vorgesehen ist, an dem die Zusatzblende ohne oder vorzugsweise mit geringer Vorspannung anschlägt, sodass auch in dieser Position ein zuverlässiger Halt gegeben ist. Einfach, kostengünstig und robust lässt sich die Blendenanordnung fertigen, wenn die Anschläge ANSI, ANS2 wie gezeigt aus der Hauptblende BLEI heraus geformt sind, an welchen die Zusatzblende BLE2 mit einer Nase NAS anschlägt. Um ein einfaches VersteUen zu erlauben, bei dem eine nicht allzu grosse Kraft notwendig ist, ist die Zusatzblende BLE2 an einem in HinbHck auf ihre Längserstreckung gesehen den Haltemitteln ANSI, ANS2 gegenüber Hegenden Bereich mit entsprechenden Befestigungsmitteln BEF befestigt, z.B. durch Annieten, Anschrauben, Schweissen, Verkleben, Toxen; eventueU kann die Zusatzblende auch einstückig mit der Hauptblende ausgebüdet sein. Auf diese Weise kann verhindert werden, dass durch Aufbringen einer zu grossen Kraft die Blendenanordnung beschädigt wird. Die Zusatzblende BLE2 selbst besteht bei der gezeigten Variante aus einer ersten ebenen Fläche FLA1 und einer zweiten ebenen Fläche FLA2, wobei die erste ebene Fläche FLA1 im wesenthchen paraUel zu der ebenen Hauptblende BLEI verläuft und die zweite ebene Fläche FLA2 normal auf die erste ebene Fläche FLA1 steht und entlang der ersten Fläche FLA1 verläuft, und wobei weiters die beiden Flächen FLA1, FLA2 einstückig aus dem biegeelastischen Material gebüdet sind. Die erste ebene Fläche FLA1 büdet dabei die Blendenkante und dient zur Lichtabschottung, durch die zweite Fläche FLA2 sind gute Federeigenschaften und Stabüität der Zusatzblende BLE2 gewährleistet. Um eine einfache VersteUung der Zusatzblende zu ermögHchen, ist SchHessHch noch vorgesehen, dass die zweite, ebene Fläche FLA2 der Zusatzblende BLE2 sich ausgehend von dem Befestigungsbereich über die Quererstreckung des Reflektors REF hinaus erstreckt und seitlich neben dem Reflektor REF nach hinten geführt ist. Hier kann dann auf geeignete Art und Weise, z.B. rein manueU oder mit einem Werkzeug, eine entsprechende Kraft aufgebracht werden, und die Zusatzblende von einer Position in die andere zu bewegen. Die VersteUung kann auch automatisch über etwa ein SteUelement (z.B. Hubmagnet) durch Betätigen eines Schalters oder voUautomatisch, ausgelöst entsprechend einer Positionserkennung (z.B. GPS) bei einem Grenzübertritt erfolgen. SchHessHch ist es noch günstig, wenn die gesamte Blendenanordnung aus dem Strahlengang des Lichtes bewegbar, z.B. nach vorne wegklappbar oder nach unten verschwenkbar ist. Dann lässt sich mit der Lichteinheit auch ein FemHcht realisieren. Diese Möghchkeit ist in den Figuren nicht dargesteUt. Wien, den 1 3. F[delta]b. 2006
Claims (14)
1. Blendenanordnung für eine Uchteinheit nach dem Projektionsprinzip, welche zwischen einer Linse (LIN) und einem Reflektor (REF) der Lichteinheit (LEH) angeordnet ist, wobei die Blendenanordnung (BLA) eine Blendenkante (BKA) aufweist und ein erster Blendenkantenabschnitt (BKAl) der Blendenkante (BKA) horizontal verläuft und den im Wesenthchen auf der Seite des Gegenverkehrs Hegenden Abschnitt der HeU-Dunkel-Grenze büdet, und weiters ein zweiter Blendenkantenabschnitt (BKA2) der Blendenkante (BKA) den anderen Bereich der HeU-Dunkel-Grenze büdet, und wobei zumindest der erste Blendenkantenabschnitt (BKAl) von einer Hauptblende (BLA1) gebüdet ist, weiters zumindest der zweite Blendenkantenabschnitt (BKA2) versteUbar ausgeführt ist, und eine zwischen einer angehobenen AktivsteUung und einer abgesenkten RuhesteUung versteUbare Zusatzblende (BLE2) vorgesehen ist,
deren Zusatzblendenkante (BK2) in ihrer AktivsteUung den zweiten Blendenkantenabschnitt (BKA2) der Blendenanordnung (BLA) büdet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zusatzblende (BLE2) in Bezug auf die Hauptblende (BLEI) feststehend angeordnet ist und aus einem biegeelastischen Material besteht, und wobei die Zusatzblende (BLE2) in ihrer AktivsteUung und/oder ihrer RuhesteUung unter Vorspannung von Haltemitteln (ANSI, ANS2, NAS) gehalten ist.
1. Blendenanordnung für eine Lichteinheit nach dem Projektionsprinzip, welche zwischen einer Linse (LIN) und einem Reflektor (REF) der Lichteinheit (LEH) angeordnet ist, wobei die Blendenanordnung (BLA) eine Blendenkante (BKA) aufweist und ein erster Blendenkantenabschnitt (BKAl) der Blendenkante (BKA) horizontal verläuft und den im Wesentlichen auf der Seite des Gegenverkehrs Hegenden Abschmtt der HeU-Dunkel-Grenze büdet, und weiters ein zweiter Blendenkantenabschnitt (BKA2) der Blendenkante (BKA) den anderen Bereich der HeU-Dunkel-Grenze büdet, und wobei zumindest der erste Blendenkantenabschnitt (BKAl) von einer Hauptblende (BLA1) gebüdet ist, weiters zumindest der zweite Blendenkantenabschnitt (BKA2) versteUbar ausgeführt ist, und eine zwischen einer angehobenen AktivsteUung und einer abgesenkten RuhesteUung versteUbare Zusatzblende (BLE2) vorgesehen ist,
deren Zusatzblendenkante (BK2) in ihrer AktivsteUung den zweiten Blendenkantenabschnitt (BKA2) der Blendenanordnung (BLA) büdet,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zusatzblende (BLE2) in Bezug auf die Hauptblende (BLEI) feststehend angeordnet ist und aus einem biegeelastischen Material besteht, und wobei die Zusatzblende (BLE2) in ihrer AktivsteUung und/ oder ihrer RuhesteUung unter Vorspannung von Haltemitteln (ANSI, ANS2, NAS) gehalten ist.
2. Blendenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der abgesenkten RuhesteUung der Zusatzblende (BLE2) der zweite Blendenkantenabschnitt (BKA2) ebenfalls im Wesenthchen von der Blendenkante (BK2) der Zusatzblende (BLE2) gebüdet ist.
2. Blendenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der abgesenkten RuhesteUung der Zusatzblende (BLE2) der zweite Blendenkantenabschnitt (BKA2) ebenfalls im Wesentlichen von der Blendenkante (BK2) der Zusatzblende (BLE2) gebüdet ist.
3. Blendenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der abgesenkten RuhesteUung der Zusatzblende (BLE2) der zweite Blendenkantenabschnitt (BKA2) von der Blendenkante (BKl') der Hauptblende (BLEI) gebüdet ist.
3. Blendenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der abgesenkten RuhesteUung der Zusatzblende (BLE2) der zweite Blendenkantenabschnitt (BKA2) von der Blendenkante (BKl') der Hauptblende (BLEI) gebüdet ist.
4. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der AktivsteUung der versteübaren Zusatzblende (BLE2) in Richtung auf eine Projektionsebene gesehen ihre Blendenkante (BK2) in den horizontal verlaufenden Teü (BKl) der Hauptblende (BLEI) übergeht und zusammen mit dieser horizontalen Blendenkante (BKl) in einer Horizontalebene Hegt.
4. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der AktivsteUung der versteUbaren Zusatzblende (BLE2) in Richtung auf eine Projektionsebene gesehen ihre Blendenkante (BK2) in den horizontal verlaufenden TeÜ (BKl) der Hauptblende (BLEI) übergeht und zusammen mit dieser horizontalen Blendenkante (BKl) in einer Horizontalebene Hegt.
5. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
NACHGER
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versteübare Zusatzblende (BLE2) zumindest im Bereich ihrer Blendenkante (BK2) flächig an der Hauptblende (BLEI) anhegt.
5. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
versteUbare Zusatzblende (BLE2) zumindest im Bereich ihrer Blendenkante (BK2) flächig an der Hauptblende (BLEI) arüiegt.
6. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Haltemittel (ANSI, ANS2; NAS) aus einem Vorsprung gebüdet ist, welcher die Zusatzblende (BLE2) in ihrer Position hält.
6. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Haltemittel (ANSI, ANS2) aus einem Vorsprung gebüdet ist, welcher die Zusatzblende (BLE2) in ihrer Position hält.
7. Blendenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel horizontal vorstehende Anschläge (ANSI, ANS2) sind und dass die Zusatzblende (BLE2) in horizontaler Richtung biegeelastisch ist.
7. Blendenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltemittel horizontal vorstehende Anschläge (ANSI, ANS2) sind und dass die Zusatzblende (BLE2) in horizontaler Richtung biegeelastisch ist.
8. Blendenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (ANSI, ANS2) aus der Hauptblende (BLEI) heraus geformt sind, an welchen die Zusatzblende (BLE2) mit einer Nase (NAS) anschlägt.
8. Blendenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (ANSI, ANS2) aus der Hauptblende (BLEI) heraus geformt sind, an welchen die Zusatzblende (BLE2) mit einer Nase (NAS) anschlägt.
9. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (BLE2) an einem in HinbHck auf ihre Längserstreckung gesehen den Haltemitteln (ANSI, ANS2) gegenüber Hegenden Bereich befestigt ist.
9. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (BLE2) an einem in HinbHck auf ihre Längserstreckung gesehen den Haltemitteln (ANSI, ANS2) gegenüber Hegenden Bereich befestigt ist.
10. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (BLE2) an der Hauptblende (BLEI) fest befestigt ist.
10. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende (BLE2) an der Hauptblende (BLEI) fest befestigt ist.
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11. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende^. (BLE2) aus einer ersten ebenen Fläche (FLAl) und einer zweiten ebenen Fläche (FLA2) besteht, wobei die erste ebene Fläche (FLAl) im wesentlichen paraUel zu der ebenen Hauptblende (BLEI) verläuft und die zweite ebene Fläche (FLA2) normal auf die erste ebene Fläche (FLAl) steht und entlang der ersten Fläche (FLAl) verläuft, und wobei weiters die beiden Flächen (FLAl, FLA2) einstückig aus dem biegeelastischen Material gebüdet sind.
11. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzblende BLE2) aus einer ersten ebenen Fläche (FLAl) und einer zweiten ebenen J ?, Fläche (FLA2) besteht, wobei die erste ebene Fläche (FLAl) im wesentlichen paraUel zu der ebenen Hauptblende (BLEI) verläuft und die zweite ebene Fläche (FLA2) normal auf die erste ebene Fläche (FLAl) steht und entlang der ersten Fläche (FLAl) verläuft, und wobei weiters die beiden Flächen (FLAl, FLA2) einstückig aus dem biegeelastischen Material gebÜdet sind.
12. Blendenanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite, ebene Fläche (FLA2) der Zusatzblende (BLE2) sich ausgehend von dem Befestigungsbereich über die Quererstreckung des Reflektors (REF) hinaus erstreckt und seitlich neben dem Reflektor (REF) nach hinten geführt ist.
12. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite, ebene Fläche (FLA2) der Zusatzblende (BLE2) sich ausgehend von dem Befestigungsbereich über die Quererstreckung des Reflektors (REF) hinaus erstreckt und seitiich neben dem Reflektor (REF) nach hinten geführt ist.
13. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus dem Strahlengang des Lichtes bewegbar ist.
NACHGERBCt
' . .
13. Blendenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus dem Strahlengang des Lichtes bewegbar ist.
14. Lichteinheit nach dem Projektionsprinzip, mit einer Linse (LIN) und einem Reflektor (REF), gekennzeichnet durch eine zwischen der Linse (LIN) und dem Reflektor (REF) angeordnete Blendenanordnung (BLA) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
Wien, den 13. Feb. 2006
ANSPRÜCHE
14. Lichteinheit nach dem Projektionsprinzip, mit einer Linse (LIN) und einem Reflektor (REF), gekennzeichnet durch eine zwischen der Linse (LIN) und dem Reflektor (REF) angeordnete Blendenanordnung (BLA) nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
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