AT502247A1 - Verglaste wandöffnung - Google Patents

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AT502247A1
AT502247A1 AT12132005A AT12132005A AT502247A1 AT 502247 A1 AT502247 A1 AT 502247A1 AT 12132005 A AT12132005 A AT 12132005A AT 12132005 A AT12132005 A AT 12132005A AT 502247 A1 AT502247 A1 AT 502247A1
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Pfisterer Rudolf
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Description


  (33 838) hei
Die Erfindung betrifft eine verglaste Wandöffnung mit einem in einen Rahmen eingesetzten Stützträger, der den Rahmen in wenigstens zwei Abschnitte unterteilt, denen je ein Fenster, eine Tür oder eine Glasscheibe zugeordnet ist, mit einem an der Stützträgeraussenseite befestigbaren, die Aussenseite des vorzugsweise aus Kunststoff gefertigten Stützträgers abdeckenden, metallischen Abdeckprofil.
Mehrteilige verglaste Wandöffnungen sind üblicherweise solche, bei denen die Verglasung durch Stützträger, insbesondere Pfosten, Riegel und/oder Kämpfer unterteilt ist, unabhängig davon ie einzelnen Teile fest verglast oder mit beweglichen Flügeln versehen sind.
Der Stützträger ist an seiner Innenseite üblicherweise mit benachbarten Abschnitten zugeordneten Aufnahmefalzen für je ein Fenster, eine Tür und/oder eine Glasscheibe versehen.

   Ein Fenster kann im Aufnahmefalz des Stützträgers zur Vermeidung einer gesonderten Glasleiste beispielsweise mit Hilfe eines mit dem Stützträgerprofil verrastenden Halterungsprofil gehalten werden. Anderseits kann der Stützträger einen Rahmenschenkel für ein Fenster oder eine Tür ausbilden. Das metallische Abdeckprofil ist üblicherweise aussen auf den Stützträger aufgesetzt, um ein einheitliches Erscheinungsbild für die Aussenseite der verglasten Wandöffnung zu gewährleisten, die insbesondere mit einem Rahmen und Fenster bzw. Türen ausgestattet ist, die wiederum an ihrer Aussenseite mit metallischen Abdeckprofilen versehen sein können. Die bekannten, auf Stützträger aufgesetzten, Abdeckprofile dienen allerdings lediglich als Witterungsschutz und tragen kaum etwas zur Verbesserung _.der Wärmedämmleistung der Wandöffnung bei.

   Derartige Stützträger besitzen lediglich eine sehr geringe Wärmedämmleistung, da die Stützträger in der Praxis mit Blechprofilen ausgesteift werden müssen, um eine ausreichende Verwindungsstabilität des Rahmens zwecks Vermeidung von Schäden an Glas und Flügel gewährleisten zu können und die Blechprofile eine verbesserte Wärmedämmung mit Ihrer guten Wärmeleitfähigkeit verhindern.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen einem Rahmen einer verglasten Wandöffnung zugeordneten Stützträger zu schaffen, der gegenüber dem Stand der Technik eine verbesserte Wärmedämmung bei erhöhter mechanischer Festigkeit bei geringem Montage- und Fertigungsaufwand aufweist.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass das metallische Abdeckprofil wenigstens eine umfangsseitig geschlossene Hohlkammer ausbildet und zwei Schenkel aufweist,

   die je in einen Aufnahmefalz benachbarter Abschnitte für ein Fenster, eine Tür oder eine Glasscheibe eingreifen.
Durch das Vorsehen der umfangsseitig geschlossenen Hohlkammer im metallischen Abdeckprofil und durch die beiden, vom Abdeckprofil ausgebildeten und die Stützträgeraussenseite umgreifenden in den Aufnahmefalz benachbarter Abschnitte eingreifenden Schenkel kann bei mit dem Abdeckprofil verbundenem Stützträger eine ausreichende Verwindungssteifigkeit des Stützträgers und somit des gesamten Rahmens gewährleistet werden, ohne die Stützträger zusätzlich mit Blechprofilen aussteifen zu müssen. Dadurch, dass auf die Verwendung derartiger Blechprofile verzichtet werden kann, ergeben sich durch den Wegfall dieser Stahlarmierung in den Stützträgerprofilen wesentlich verbesserte Wärmedämmwerte und ein verringerter Montageaufwand für den Rahmen.

   Die Wärmedämmwerte können dabei noch weiter gesteigert werden, wenn Stützträger und/oder die geschlossene Hohlkammer des Abdeckprofils mit einem geeigneten Schaumstoff ausgeschäumt sind.
In überraschender Weise hat sich gezeigt, dass die Steifigkeit eines erfindungsgemässen Stützträgers gegenüber der Steifigkeit eines herkömmlichen Stützträgers mit - .-eingearbeitetem Metallrahmen wesentlich erhöht werden kann.

   Zusätzlich werden durch das Vorsehen der Hohlkammer die Schalldämmwerte des Rahmens verbessert, wobei durch das Vorsehen der die Aussenseite des Schenkelprofils abdeckenden Anschlussschenkel gleichzeitig ein sicherer Witterungsschutz für die Kunststoffprofile und ein einheitliches Erscheinungsbild für die verglaste Wandöffnung sichergestellt ist.
Eine besonders einfache Montage des erfindungsgemässen Stützträgers kann gewährleistet werden, wenn das metallische Abdeckprofil auf das Schenkelprofil schnappverschlussartig aufsteckbar ist. Somit kann der in den Rahmen eingesetzte, beispielsweise mit dem Rahmen verschweisste, verschraubte, vernietete od. dgl.

   Stützträger problemlos nach einer Montage des gesamten Rahmens mit dem die mechanische Festigkeit wesentlich bestimmenden Abdeckprofil durch Aufklipsen ausgestattet werden.
Eine besonders hohe mechanische Festigkeit für das metallische Abdeckprofil mit der umfangsseitig geschlossenen Hohlkammer und den beiden Schenkeln über die es mit dem Stützträger im wesentlichen formschlüssig verbunden ist, ergibt sich, wenn das metallische Abdeckprofil einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt mit erhöhter Verwindungssteifigkeit aufweist.
Soll die mechanische Festigkeit des Stützträgers noch weiter erhöht werden, so empfiehlt es sich, wenn in die umfangsseitig geschlossene Hohlkammer des metallischen Abdeckprofils ein weiteres Profil, insbesondere ein Stahlrohrprofil od. dgl. spielfrei gesetzt ist.

   Dazu können im Abdeckprofil entsprechende Stege vorgesehen sein, in die eine exakte Führung bzw. Halterung des Profils im Abdeckprofil gewährleisten. Eine weitere Erhöhung der Festigkeit lässt sich erzielen, wenn das Profil mit dem Abdeckprofil und/oder das Abdeckprofil mit dem Stützträger zumindest bereichsweise schubfest verbunden sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt.

   Es zeigen <>.
Fig. 1 eine erfindungsgemässe verglaste Wandöffnung in Ansicht und Fig. 2 einen Schnitt durch einen in den Rahmen der Wandöffnung aus Fig. 1 eingesetzten Stützträger nach der Linie ll-ll im vergrösserten Massstab.
Eine verglaste Wandöffnung 1 umfasst einen Rahmen 2, in den ein Stützträger 3 eingesetzt ist, der den Rahmen in zwei Abschnitte 4, 5 unterteilt, denen einerseits eine Glasscheibe 6 (Abschnitt 4) und anderseits ein Fenster 7 (Abschnitt 5) zugeordnet sind.

   An der Stützträgeraussenseite 8 ist ein die Aussenseite des vorzugsweise aus Kunststoff gefertigten Stützträgers 3 abdeckendes metallisches Abdeckprofil 9 befestigt, das eine umfangsseitig geschlossene Hohlkammer 10 ausbildet und mit zwei Schenkeln 11 in je einen Aufnahmefalz 12 benachbarter Abschnitte 4, 5 unter Umfassung der Stützträgeraussenseite eingreift.
Das metallische Abdeckprofil 9 weist einen trapezförmigen Querschnitt auf und ist zusätzlich mit einem Profilrohr 13 mechanisch verstärkt, das in die umfangsseitig geschlossene Hohlkammer 10 des metallischen Abdeckprofils 9 spielfrei eingesetzt ist. Um einen guten Halt des Profilrohrs 13 im Abdeckprofil 9 zu gewährleisten bildet das Abdeckprofil 9 in die Hohlkammer 10 ragende Ansätze 14 aus, die eine Führung für das Profilrohr 13 bilden.

   Zusätzlich sind das Profilrohr 13 und das Abdeckprofil 9 sowie das Abdeckprofil 9 und der Stützträger 3 bereichsweise mittels Schrauben 15 schubfest verbunden.
In den Aufnahmefalz 12 ist einerseits in den Abschnitt 4 eine Glasscheibe 6 eingesetzt und mit einer Glasleiste 16 in diesem Aufnahmefalz 12 sicher gehalten. In den Aufnahmefalz 12 des benachbarten Abschnitts 5 ist ein Fenster 7 unter Zuhilfenahme üblicher Beschläge eingesetzt.
(MA^SIAA ^

Claims (6)

Patentanwalt Dipl.-Ing Helmut Hubscher Spittelwiese 7, A-4020 Linz (33 838) hei P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Verglaste Wandöffnung mit einem in einen Rahmen eingesetzten Stützträger, der den Rahmen in wenigstens zwei Abschnitte unterteilt, denen je ein Fenster, eine Tür oder eine Glasscheibe zugeordnet ist, mit einem an der Stützträgeraussenseite befestigbaren, die Aussenseite des vorzugsweise aus Kunststoff gefertigten Stützträgers abdeckenden, metallischen Abdeckprofil, dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Abdeckprofil (9) wenigstens eine umfangsseitig geschlossene Hohlkammer (10) ausbildet und zwei Schenkel (11) aufweist, die je in einen Aufnahmefalz (12) benachbarter Abschnitte (4, 5) für ein Fenster, eine Tür oder eine Glasscheibe eingreifen.
2. Verglaste Wandöffnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das metallische Abdeckprofil (9) auf den Stützträger (3) schnappverschlussartig aufsteckbar ist.
3. Verglaste Wandöffnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass metallische Abdeckprofil (9) einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweist.
4. Verglaste Wandöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die umfangsseitig geschlossene Hohlkammer (10) des metallischen Abdeckprofil (9) ein Profil (13), insbesondere ein Stahlprofilrohr, spielfrei eingesetzt ist.
5. Verglaste Wandöffnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (13) mit dem Abdeckprofil (9) zumindest bereichsweise schubfest verbunden ist.<->2
6. Verglaste Wandöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckprofil (9) mit dem Stützträger (3) zumindest bereichsweise schubfest verbunden ist.
Linz, am 18. Juli 2005 Rudolf Pfisterer durch w
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