AT502471A4 - Schirm - Google Patents
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Description
# Schirm Es wird ein Schirm, bevorzugt zur Verwendung als Schattenspender, beschrieben. Die Erfindung ist jedoch prinzipiell auf alle Arten von Schirmen anwendbar und ist nicht ausschliesslich auf die dargestellte Art eingeschränkt. Bei den bisher verwendeten Schirmen ist die von unten öffnende und nach unten schliessende Glocke mit vielen Variationen der Stand der Technik. Ein hauptsächlicher Nachteil ist der Umstand, dass sich beim Öffnen oder Schliessen der Schirmrand mit den Enden der Spannstreben immer unter dem Oberkörperniveau der bedienenden Person befindet. Die bedienende Person muss sich daher beim Öffnen und Schliessen ausserhalb des Schwingradius des Schirmrandes begeben. Erst nach einem bestimmten Öffnungs- oder Schliesswinkel kann die Bedienung innerhalb oder ausserhalb der Schirmglocke zum Ende des Öffnungs-oder Schliessvorganges durchgeführt werden. Ausserdem wird bei diesem Ablauf durch die beim Öffnen schwerer werdende Schirmglocke (über Hebel der Öffnerstreben auf Spannstreben), der ohnehin schon kräfteraubenden Spannung des Bespannstoffes, noch ein zusätzlicher Kraftaufwand hinzugefügt. Der sich öffnende oder schliessende Schirm benötigt mit seinen Aussenkanten einen grossen Bewegungsradius und kann dadurch zu einem störenden Faktor für bedienende wie passive Personen und Gegenständen sein. Die vorliegende Erfindung stellte sich daher die Aufgabe, die bekannten Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden. Um die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem die Schieberkrone (3), die Spannstreben (5) und Bespannung (7) im Schieber (2) zusammengefasst sind und als Einheit am Standrohr (l) auf und ab gleiten. Die ein-oder ausschwingenden Öffnerstreben (6) sind dagegen einerseits am oberen Ende des Standrohres in der feststehenden Krone (4) und andererseits an den Spannstreben (5) befestigt. Der besondere Vorteil des erfindungsgemässen Schirmes liegt darin, dass sich der Schirmrand mit den Spannstrebenenden immer oberhalb der bedienenden Person befindet, wodurch Personen oder Sachbeschädigung durch die Spitzen der Spannstreben oder der Bespannung selbst während des Öffnens oder Schliessens des Schirmes ausgeschlossen sind. Die bedienende Person verbleibt während des gesamtem Aufspann-oder Schliessvorganges in einer möglichst bequemen Haltung direkt beim Standrohr. Ausserdem wird bei diesem erfindungsgemässen Schirm der Aufspannvorgang dadurch erleichtert, indem die Spannstreben zentral und direkt über die Schieberkrone geöffnet werden und das zunehmende Gewicht der Spannstreben und der Bespannung ab dem Gelenk auswärts durch die unterstützende Hebelwirkung der Öffnerstreben dem Kraftaufwand des Aufspannens zu Hilfe kommt. Der sich öffnende oder schliessende erfindungsgemässe Schirm benötigt mit seinen Aussenkanten keinen ausschwingenden Bewegungsradius und ist für die bedienende Person und andere umstehende oder sitzende Personen wie auch Gegenständen kein störender Faktor. Weiters ist es sinnvoll, die Öffnerstreben (6) mt einer zusätzlichen Bespannung (8) zu versehen, was eine weitere Absorbierung der Wärmestrahlung durch den Luftzwischenraum bewirkt. Weiters ist natürlich der Blick auf das obenliegende Gestänge verdeckt. Diese zusätzliche Bespannung ist natürlich alleine oder gemeinsam mit der Hauptbespannung eine weitere nutzbare Werbefläche. Die Erfindung wird nachstehend anhand der Figuren näher erläutert. In den Zeichnungen ist der erfindungsgemässe Schirm beispielsweise mit einer symbolischen Bedienungsperson dargestellt. Es zeigen die Figuren 1 bis 3 die verschiedenen Positionen im Aufspannvorgang: Es versteht sich von selbst dass die bisher verwendeten geraden Stangen und eventuelle Knickvorrichtungen genauso anwendbar sind. Die hier dargestellte gebogene Stangenform beschreibt lediglich eine vorteilhaftere Ausführung. Bei der gebogenen Stangenform ist besonders hervorzuheben, dass der Schieber (2) gegen Verdrehung gesichert sein muss, um ein Verkanten und damit Hemmen des Schiebevorganges zu vermeiden. (z.B.: Nut oder Profilrohr etc) Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiels wird verdeutlicht, dass sich der Schirmrand mit den Spannstrebenenden immer oberhalb der bedienenden Person befindet, wodurch Personen oder Sachbeschädigung durch die Spitzen der Spannstreben (5) oder der Bespannung (7) selbst während des Öffnens oder Schliessens des Schirmes ausgeschlossen sind. Die bedienende Person verbleibt während des gesamtem Aufspann-oder Schliessvorganges in einer möglichst bequemen Haltung direkt beim Standrohr (1). Durch die asymmetrische Ausführung der Spannstreben (5) mit der Bespannung (7) (Fig. 3) und der gebogenen Stange (1) welche eine hochgestellte Schirmfläche mit geringerem Platzbedarf bewirkt ist durch die Schrägsteilung eine grosse Schattenfläche gewährleistet. Die Figuren (1-3) zeigen nach Anspruch 4 , dass die Doppelbespannung (8) auf den Öffnerstreben (6) eine sinnvolle Ergänzung für eine verbesserte Wärmeisolierung gegenüber einfach bespannten Modellen aufweist. Ausserdem ist der Blick auf die oft nicht attraktiven Öffner- und Spannsteben (6+5) verdeckt. Dass durch diese 2. Bespannung eine weitere Werbefläche oder Designeffekt entsteht ist ein weiterer zusätzlicher Vorteil. Die Vorrichtung in (Fig.4) zeigt nach Anspruch 3, dass die Öffnerstreben (6) verschiebbar an den Spannstreben (5) befestigt sind um den Längenunterschied, welcher aus dem gebogenen Standrohr resultiert, auszugleichen. Die Fig.5 zeigt, dass bei geringem Platzangebot auch grosse Sonnenschirme möglich sind (z.B. Baikone). Bei mehreren Schirmen in Gastgärten ist eine schuppenförmige Aufstellung möglich, die durch das leichtere Entweichen der erhitzten Luft eine angenehmere Atmosphäre schaffen. (Fig.6) Sollte es regnen ist ein kontrollierter Wasserablauf auf einer Seite gegeben. Eine geringe Angriffefläche für Wind von unten durch eine nach oben geöffnete Glocke (kein Fallschirmeffekt) lässt den Schirm wesentlich weniger leicht hochfliegen und durch die Gegend wirbeln. (Fig.7) Bei starkem Wind (ob von oben oder von unten) ist nur bei dieser Ausführung nach Anspruch 1 oder 2 ein Selbstauslösemechanismus (druck und zugsensibel) möglich. Durch diesen würden nur bei dem erfindunsgemässen Schirm keine unliebsamen Situationen verursacht, da sich der Schirm entlang des Standrohres schliessen kann ohne Personen oder Gegenstände zu berühren. (Fig.3) - daraus ergibt sich ein hoher Sicherheitsstandard.
Claims (4)
1. Schirm, bevorzugt zur Schattenspendung, mit Standrohr (1), Schieber (2), Schieberkrone (3), Krone (4), gekrümmten Spannstreben (5), gekrümmten Öffnungsstreben (6) und asymmetrischer Bespannung (7), wobei die Schieberkrone (3), die Spannstreben (5) und Bespannung (7) im Schieber (2) zusammengefasst sind und als Einheit am Standrohr (1) auf und ab gleiten, die ein- oder ausschwingenden Öffnerstreben (6) einerseits am oberen Ende des Standrohres in der feststehenden Krone (4) und andererseits an den Spannstreben (5) befestigt sind, dadurch gekennnzeichnet, dass das Standrohr gebogen und die Spannstreben (5) verschiedene Längen aufweisen und dadurch eine asymmetrische Schirmfläche ergeben.
1. Schirm, bevorzugt zur Schattenspendung, mit Standrohr (1), Schieber (2), Schieberkrone (3), Krone (4), Spannstreben (5), Öffnungsstreben (6) und Bespannung (7), dadurch gekennzeichnet, dass die Schieberkrone (3), die Spannstreben (5) und Bespannung (7) im Schieber (2) zusammengefasst sind und als Einheit am Standrohr (1) auf und ab gleiten, wobei die ein- oder ausschwingenden Öffnerstreben (6) einerseits am oberen Ende des Standrohres in der feststehenden Krone (4) und andererseits an den Spannstreben (5) befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnerstreben (6) verschiebbar an den Spannstreben (5) befestigt sind.
2. Schirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Standrohr (1) in einer gebogenen Form angefertigt ist um so eine bestmögliche Schatte na usnützung zu den meist schräg einfallenden Sonnenstrahlen zu gewährleisten.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet , dass die verschieden langen Spannstreben (5) und die Öffnerstreben (6) in der gleichen Krümmung wie das Standrohr (1) gefertigt werden um ein gänzliches Schliessen des Schirmes zu ermöglichen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (2) gegen Verdrehung gegenüber dem Standrohr (1) gesichert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnerstreben (6) verschiebbar an den Spannstreben (5) befestigt sind.
5. Ausstattung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnerstreben (6) mit einer zusätzlichen Bespannung (8) versehen sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass eine auf Winddruck auslösende Entriegelung im Standrohr (1) für den Schieber (2) angebracht ist.
ANSPRÜCHE
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die obenliegenden Öffnerstreben (6) mit einer zusätzlichen Bespannung (8) versehen sind.
NACHGEREICHT
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Applications Claiming Priority (1)
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| AT392006A AT502471B1 (de) | 2006-01-11 | 2006-01-11 | Schirm |
Publications (2)
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| AT502471B1 AT502471B1 (de) | 2007-04-15 |
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Family Applications (1)
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