AT502482A4 - Verfahren zur herstellung von wänden von gebäuden - Google Patents

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AT502482A4 AT20232005A AT20232005A AT502482A4 AT 502482 A4 AT502482 A4 AT 502482A4 AT 20232005 A AT20232005 A AT 20232005A AT 20232005 A AT20232005 A AT 20232005A AT 502482 A4 AT502482 A4 AT 502482A4
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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/44Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose
    • E04C2/52Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose with special adaptations for auxiliary purposes, e.g. serving for locating conduits
    • E04C2/521Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the purpose with special adaptations for auxiliary purposes, e.g. serving for locating conduits serving for locating conduits; for ventilating, heating or cooling
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
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Description


  Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Wänden von Gebäuden.
DE 102 50665 B4 betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Wand von Gebäuden, die aus mehreren Bauteilen besteht. Zwischen zwei Deckplatten befindet sich ein Isolationsmaterial, welches an einer, einer Deckplatte zugewandten Seite nutartige Ausnehmungen aufweist. Durch die anliegende Deckplatte werden damit röhrenförmige, in der Ebene der Verbundplatte verlaufende Ausnehmungen gebildet Sie werden für Stützelemente oder für die Hausinstallation verwendet. Diese Ausführungsform bringt für die Lager- und Herstellungslogistik den Nachteil mit sich, dass die Lage des Installationskanals vor der Fertigstellung der die Wand bildenden Platte schon bekannt sein muss. DE 101 46 243 B4 betrifft eine Dämmwand bestehend aus einem St[upsilon]tzgerüst und Dammstoffelementen.

   Dabei weist eines dieser streifenformigen Dämmstoffelemente, an einer der Seitenflächen eine nutartige Ausn[beta]hmung auf, die als Installationskanal für Hausinstallationen dient Der wesentlichste Nachteil bei dieser Ausführungsform ist, dass der Installationskanal offen liegt, und unter beträchtlichem Aufwand erst so abgedeckt werden muss, dass sich seine Lage nicht dauerhaft an der Wand .abzeichnet
Beiden obig genannten Ausführungen ist gemeinsam nachteilig, dass die Ausnehmungen für die InstallatJo[pi]skanäle an der Oberfläche der Warrn[beta]isoli[beta]rschicht der Wand verlaufen, und somit die wirksame Dicke der Isolierschicht verringern.
Die DE 19600600 A1 zeigt ein durch Aufschäumen hergestelltes Plattenbauelement In dem Element sind durchgehende Hohlkammern mit ellipse[pi]formiger Querschnittsfläche vorgesehen, in welche Hausinstallation eingelegt werden kann.

   Ein wesentlicher Nachteilig an dieser Ausführungsform ist dass der hermetisch dichtende Schaumwerkstoff aus baubiologischen Gründen kaum für Wände in Wohnräumen verwendet werden kann. Weitere Nachteile ergeben sich daraus, dass die Ausnehmunge[pi] für die Hausinstallation mittels passend geformten und angeordneten Kernen in der Giessform hergestellt werden.

   Es muss daher schon vor der Herstellung der Elemente geklärt sein wo die Ausn[beta]hmungen angeordnet sind; aus Gründen der Verankerung der Kerne können einigermassen einfach nur Ausnehmungen hergestellt werden, welche über die gesamte Länge des Elementes verlaufen.
Von diesem Stand der Technik ausgehend hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, eine Bauweise für Wandelemente für in Fertigteilbauweise gebaute Gebäude zur Verfügung zu stellen, wobei Installationskanäl[beta] bis auf die Speisestellen unter der Plattenoberfläche verlaufen, wobei die, die Wandeiem[beta]nte bildenden Platten fertiggestellt werden können, bevor Installationskanäle angeordnet werden, und wobei mit ausschliesslich baubiologisch vorteilhaften Materialien gearbeitet werden kann.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe gelöst,

   indem zuerst Plattenetemente aus einem einfach spanabhebend zu bearbeiten Material gebildet werden, und später die erforder-
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16/12 "05 FR 15:37 [SE/EM NR 6414] liehen Installationskanäle von einer Stirnseite des Elementes her bis zur erforderlichen Lage in der Fläche des Elementes gebohrt werden.
Das Verfahren ist dann besonders vorteilhaft anwendbar, wenn die Plattenelemente durch Pressen und miteinander Verkleben von natürlichen Fasern, beispielsweise aus Stroh oder Halmen, gebildet sind, und sine Dichte in der Grössenordnung von 600 kg m* haben.

   Ein H[beta]rstellverfahren für geeignete derartige Platten ist in der DE 93 14 552.7 beschrieben.
Die Erfindung wird an Hand der .Zeichnungen, welche vorteilhafte Ausführungsfbrmen zeigen, anschaulichen
Fig. 1 : zeigt ein erfindungsgemäss her- und aufgestelltes Wandelement mit einem Installationskanal für elektrische Zwecke in einer vertikalen Schnittsansicht
Fig. 2: zeigt ein erfindungsgemäss her- und aufgestelltes Wandelement mit einem Installationskanal für sanitäre Zwecke in einer vertikalen Schnittsansicht.
Fig. 3: zeigt das Wandelement von Fig. 1 als Teil einer aus mehreren Schichten bestehenden Aussenwand eines sog.

   Passivhauses in einer vertikalen Schnittansicht.
Fig. 4: zeigt ein weiteres Wandelement in einer vertikalen Schnittansicht, wobei an einer Kante des Wandelementes ein Verbindungskanal für Installationsleitungen angeordnet ist
Die in dem Wandelem[beta]nt 1, 11 verlaufenden Installationskanäle 2, 12 wurden von der unteren Stirnseite der das Wandelement bildenden Platte gebohrt Dieses Bohren geht um so einfacher, je weniger dicht, und je weniger fest das Plattenmaterial ist.

   Bei Platten entsprechend der weiter oben beschriebenen .Zusammensetzung ist dieses Bohren problemlos als spanabhebendes Verfahren mit Hilfe von horizontal angeordneten Spiralbohrem durchführbar, obwohl die Platten für den A[pi]wendungszweck als Wand in Gebäuden noch ausreichend fest sind.
Idealerw[theta]is[theta] findet der Vorgang des Bohrens nicht auf der Baustelle statt, sondern in jener Fabrik, in welcher auch die sonstigen Arbeitsschritte durchgeführt werden, damit aus industriell vorgefertigten Platten kundenspezifisch angepasste Wandeiemente werden.
Von einer Wandfläche her ragen kürzere und eventuell dickere Bohrungen 3, 13, 14 als Speis[beta]st[beta]il[beta]n zu den Installationskanälen 2, 12 in dem Wandelement 1.

   Auch diese Bohrungen werden am besten schon in der Fabrik angebracht.
Nachdem die Wandeiemente auf der Baustelle in der richtigen Stellung aufgestellt wurden, werden die Leitungen für die El[theta]ktroinstallation in die dafür vorgesehen Installationskanäle eingeführt, und die erforderlichen Anschlüsse hergestellt.
Die Wasser- und Sanitarinstallation im Wandelement sollte schon im Werk, jedenfalls aber vor dem Aufstellen des Wandelements vo[eta]nstalliart werden, da .zum Einschieben und ggf.

   Schweissen der Rohre die Zugänglichkeit von der Wandunters[beta]it[beta] gegeben sein muss.
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16/12 '05 FR 15:37 [SE/EM NR 6414] Fig. 1 zeigt ein Wandelement 1, bei welchem Installationskanäle 2 für elektrische Leitungen von der unteren Stirnfläche des Wandele entes vertikal nach oben bis in jene Höhe verlaufen, in welcher ein elektrisches Element, beispielsweise ein Schalter, an der Bohrung 3 angebracht werden soll. Nahe der unteren Kante dieser Wandfläche des Wandelementes ist ein als Nut ausgebildeter, also an einer Seite dar Querschnittsfläche offener, horizontal verlaufender Installationskanal 4 in das Wandelement gefräst.

   Er ist kann so tief sein, dass er mit einem Teil seiner Q[upsilon]erschnittsfläche die vertikal verlaufenden Installationskanäle 2 schneidet, und somit eine Verbindung zwischen mehreren derartigen vertikalen Installationskanälen 2 bildet Aus statischen Gründen ist es aber besser, in seichter auszuführen, und nur am Kreuzungspunkt zum vertikalen Installationskanal 2 eine normal zur Wandfläche ausgerichtete Verbindungsbohrung mit grossem Durchmesser auszuführen. Damit findet man dort auch ausreichend Ratz für L[beta]itungsverzweigung[beta]n.
Der horizontal verlaufende Kanal 4 kann durch ein Abd[beta]ckprofil 5 abgedeckt werden, welches in eine entsprechend vorgefbrmte Aufnahm[beta]kontur des Kanals passt.

   In einer vorteilhaften Ausführungsform ist der Kanal 4 in einer solchen Höhe über dem Unterboden 6, auf welchen das Wandelem[beta]nt gestellt ist, angeordnet, dass das Abdeckprofil 4 mit seiner Unterkante an der Oberseite des Bodenaufbaus 7 anliegt, und somit eine Wandleist[beta] für den Boden bildet.
Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform bei der ein an einer Kante des Wandelementes verlaufender Verbindungskanal 8 einzelne in dem Wandelement verlaufende Installationskanäle 2 verbindet Auch hier ist es aus statischen Gründen sinnvoll, den Installationskanal flacher auszubilden, und die Verbindung zu den vertikalen Installationskanälen durch lokale separate Ausnehmungen herzustellen.
Fig. 2 zeigt ein Wandelement 11 mit einem Installationskanal für Sanitärinstallation.

   Idealerweise ist die bodenseitige Speisestelle 14 dabei so tief unten angeordnet, dass sie unter der strichli[beta]rt angedeuteten Oberkante des Bodenaufbaues Platz findet. Es ist möglich die wandseitigen Teile der Sanitärinstallation schon in der Fabrik für die Wandeiemente, und nicht erst auf der Baustelle in die Wandeiemente zu integrieren.
Vorteilhaft bei dieser Bauweise für Installationskanäle ist, dass keine offenen Ausn[beta]hmungen im Sichtbereich entstehen, die nach Verlegung der Installationsleitungen bzw. vor dem Ausmalen des Raumes aufwendig ausgefüllt und plan geschliffen bzw.

   mit einem Deckel versehen werden müssen.
Die als Röhren ausgebildeten Kanäle 2, 12 bewirken gegenüber Kanälen, welche äs Nuten ausgebildet sind eine geringere Verringerung der Wärmeisoli[theta]ffähigkeit des Wandelementes, da dabei die Oberfläche des Wandelementes nicht aufgeschnitten wird.
Ein weiterer für die Schall- und Wärmeisolierung sehr wesentlicher Vorteil der vorgeschlagenen Bauweise besteht darin, dass durch die Installationskanal[beta] keine Verbindungen zwischen den beiden Seiten des Wandelementes hergestellt werden.
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16/12 '05 FR 15:37 [SE/EM NR 6414] Da es bei Trennwänden sehr häufig erforderlich ist, dass beidseits Elektroinstallation[beta]n angebracht werden, besteht die Gefahr ,dass der erforderliche Schallschutz nicht erreicht wird.

   Für solche Fälle bzw. bei erhöhten Schallschutzanforderungen kann diese Wand aus einer Verbundplatte, die aus zwei oben beschriebenen Platten, die mit einer dritten weicheren Platte, z.B. einer Weichfaserplatte, miteinander verleimt sind , bestehen. Dadurch können beidseits voneinander unabhängige InstaHationsebenen hergestellt werden. Der Produktions- u. .Montageablauf entspricht aber einer monolithischen Wand.
Fig. 3 zeigt einen möglichen .Aufbau der Aussenwand eines sog. Passivhauses, unter Einbindung des Wandelementes von Fig. 1 als innere Schicht Die durch keinerlei Installationsöffnung durchbrochene äusseren Seite des Wandelementes 1 ist über stabförmige Abstandshalter 40 aus einem festen und wärmeisoH[beta]r[beta]nden Material mit der äusseren Platte 20 verbunden, welche witterungsbeständig ist.

   Der Abstand zwischen äusserer und innerer Schicht kann auch durch einfräsen von Stegpl[beta]tt[beta]n, ähnlich wie bei Stegträgem hergestellt werden. Als äussere witterungsbeständige Schicht kann auch ein geprüftes VoHwärmeschutzsystem z.B. mit Kork- oder Weichfaserplatten hergestellt werden. Der verbleibende Raum zwischen dem inneren Wandelement 1 und der äusseren Platte 20 ist durch Isoliermaterial 30 ausgefüllt
Unter .Passivhaus" versteht man ein Haus, welches derart gut wärmegedämmt ist, dass neben den ohnedies in einem bewohnten Haus vorhandenen Wärmequellen die Restwärmemenge ohne konventionelles Heizsystem wie Radiatoren, Wand- oder Fussbodenheizung über die Zuluft der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung eingebracht werden kann.

   Für die normgerechte Einstufung eines Hauses als Passivhaus ist es wichtig, dass sich bei geschlossenen Türen und Fenstern ein künstlich im Gebäudeinneren aufgebauter Druckunterschied zum äusseren Luftdruck langsamer als ein bestimmter vorgegebener Ablauf wieder abbaut. Diese Bedingung kann mit der in Fig. 3 dargestellten Bauweise gut erfüllt werden.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Verfahren .zur Herstellung von Wandelement[beta]n von in Fertigteilbauweise hergestellten Gebäuden, wobei röhrenförmige Installationskanäl[beta] im Wandelement werksseitig vorgefertigt werden, gekennzeichnet dadurch, dass nach der Herstellung der dae Wandelement (1, 11) bildenden Platte, Installationskanäle (2, 12) hergestellt werden, indem von einer Stirnseite des Wandelementes (1,11) her im wesentlichen in wandparalleler Richtung gebohrt wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Material des Wandelementes im wesentlichen durch Pressen und Verkleben von natürlichen Fasern gebildet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet dadurch, dass das Ausgangsmaterial für die Plattenbildu[pi]g Stroh, Gras, Holz oder Wolle ist
    4. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die Dichte des Plattenmaterials zwischen 350 und 800 kg/m*, vorzugsweise etwa 600 kg m" beträgt.
    5. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass die Installationskanäl[beta] (2, 12) von der Unterseite des Wandelementes (1, 11) her verlaufen.
    6. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass ein als in eine Fläche des Wandelements (1) gefräste Nut ausgebildeter Kanal (4) entweder unmittelbar mit einem Teil seiner Querschnittsfläche Installationskanäle (2) schneidet, oder mit diesen über eine Bohrung verbunden wird.
    7. Verfahren nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, dass der Kanal (4) knapp über der Unterseite des Wandelementes (1 ) verläuft, und durch ein Profil (5) abgedeckt ist, welches gleichzeitig eine Wandleiste für einen Boden bildet.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, dass ein Installationskanäle (2, 12) verbindender Kanal (8) hergestellt wird, indem an einer Kante des Wandelementes (1) Plattenmaterial abgetragen wird, bis die Installationskanäle (2, 12) geschnitten werden.
    9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, dass eine Längskante jener Stirnfläche des Wandelementes (1 ), in welche Installationskanäle (2, 12) münden abgetragen ist, und von diesem abgetragenen Bereich Ausnehmungen an der Stirnfläche zu den Mündungen der Installationskanäle (2, 12) verlaufen.
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