AT502600A1 - Transport-vorrichtung für personen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Durchführung von Sport- und Freizeitaktivitäten mit einem im Wesentlichen zylindrischen Grundkörper, der einen Innenraum umschiesst, welcher eine zylindrische Aussenfläche aufweist, auf der eine Person gehen oder laufen kann, wobei am Umfang des Grundkörpers Rollflächen vorgesehen sind, an denen die Vorrichtung abrollen kann. Es ist bekannt, sogenannte Rhönräder als Sport- oder Freizeitgeräte zu verwenden. Dabei handelt es sich um zylindrische Vorrichtungen, in deren Innenraum eine Person aufgenommen werden kann, die entweder fixiert ist oder frei laufen kann. Solche Vorrichtungen sind beispielsweise in der DE 39 04 275 A, der DE 80 30 441 U, der DE 74 10 037 A, der DE 22 57 425 A, der US 4,298,197 A oder der DE 43 25 109 A beschrieben. Bei den Vorrichtungen, die an Land oder am Wasser ablaufen, ist eine relativ grosse Reibung zu überwinden, so dass die erforderlichen Antriebskräfte relativ gross sind. Ausserdem stehen einer Bewegung über Land oft Hindernisse im Wege, die nicht oder nur schwer zu überwinden sind. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die einen gesteigerten Erlebniswert bietet und die aufgrund verringerter Reibung schnell und mühelos bewegbar ist. Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass zwei Rollflächen vorgesehen sind, die dazu ausgebildet sind, jeweils auf einem Seil abzulaufen. Mit der erfindungsgemässen Lösung ist es möglich, aufgrund der verringerten Reibung hohe Geschwindigkeiten zu erzielen, indem die Person im Inneren der Vorrichtung auf der zylindrischen Aussenfläche des Innenraumes läuft. Es ist aber auch möglich, der Person im Inneren der Vorrichtung einen erweiterten Erlebnishorizont zu bieten, in dem beispielsweise die Seile über Schluchten gespannt sind, die auf diese Weise überwunden werden können. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Rollflächen als Keilfläche ausgebildet sind. Auf diese Weise wird ein ruhiger Lauf und eine sichere reibschlüssige Kraftübertragung gewährleistet. Eine mechanisch besonders stabile Konstruktion wird dadurch erreicht, dass die Rollflächen im Bereich der Stirnflächen des Grundkörpers angeordnet sind. Eine erste besonders bevorzugte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass die Vorrichtung auf zwei Seilen gelagert ist, die sie entlang der Rollflächen umschlingen. Auf diese Weise wird die Vorrichtung unverlierbar vom Seil gehalten, so dass auch unter ungünstigsten Verhältnissen maximale Sicherheit gewährleistet werden kann. Eine Berührung zwischen dem auflaufenden und dem ablaufenden Abschnitt der Seile kann in besonders bevorzugter Weise dadurch verhindert werden, dass an den Rollflächen schraubenförmige Seilführungen ausgebildet sind. Auf diese Weise wird ein besonders reibungsarmer und verschleissfreier Betrieb der Vorrichtung sichergestellt. Die betriebsmässig vorgesehen Fahrstrecke kann in besonders begünstigter Weise mit der zur Verfügung stehenden Rollfläche dadurch in Verbindung gebracht werden, dass die Anzahl der Windungen der schraubenförmigen Führungen gleich oder grösser ist als die maximale Lauflänge der Vorrichtung dividiert durch den Umfang der Rollflächen. In einer alternativen Ausführungsvariante ist vorgesehen, dass zwei Seile vorgesehen sind, auf denen die Vorrichtung aufliegt und dass weiters Halterollen vorgesehen sind, die die Seile unverlierbar mit dem Grundkörper verbinden. Auf diese Weise kann eine einfache Lösung erzielt werden, die aufgrund verringerter Reibung besonders leichtgängig ist. Als besonders günstig hat es sich herausgestellt, dass das Verhältnis der Breite des Grundkörpers zum Durchmesser in einem Bereich zwischen 0,8 und 1,2, vorzugsweise bei etwa 1 liegt. In diesem Bereich ist ein besonders günstiger Kompromiss zwischen Stabilität und Leichtbau möglich. Eine besonders begünstigte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, dass eine Halteeinrichtung vorgesehen ist, die Rollen aufweist, die am Seil ablaufen. Auf diese Weise ist es möglich, dem Benutzer beziehungsweise der Benutzerin im Inneren der Vorrichtung beispielsweise einen Haltegriff zur Verfügung zu stellen, um einen sicheren Betrieb zu ermöglichen. In besonderen Anwendungsfällen können aber auch Gurtzeuge, Sitze oder dergleichen vorgesehen sein, die die Person sichern, die die Vorrichtung benutzt. Besonders günstig ist es in diesem Zusammenhang, wenn die Halteeinrichtung einen äusseren Abschnitt aufweist, der die Rollen trägt, die auf dem Seil ablaufen und einen inneren Abschnitt, der im Inneren der Vorrichtung angeordnet ist und zur Sicherung des Benutzers der Vorrichtung dient und dass der äussere Abschnitt und der innere Abschnitt im Axialbereich der Vorrichtung miteinander in Verbindung stehen. Auf diese Weise kann eine besonders einfache konstruktive Ausführung erreicht werden. Eine mechanisch besonders stabile und einfache Lösung kann dadurch realisiert werden, dass die Halteeinrichtung weitere Rollen aufweist, die an der zylindrischen Aussenfläche ablaufen. In der Folge wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsvarianten näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine erste Ausführungsvariante der Erfindung in einer Ansicht von vorne, Fig. 2 und 3 seitliche Ansichten der Ausführungsvariante von Fig. 1 aus unterschiedlichen Richtungen, Fig. 4 eine weitere Ausführungsvariante der Erfindung in einer seitlichen Ansicht und Fig. 5 eine Halteeinrichtung der Ausführungsvariante von Fig. 4 und Fig. 6 eine Ansicht dieser Ausführungsvariante von oben. Die Vorrichtung von Fig. 1 besteht aus einem zylindrischen Grundkörper 1, der einen Innenraum 2 umschliesst, der eine zylindrische Aussenfläche 3 aufweist, die dazu ausgebildet ist, einer Person das Gehen oder Laufen zu ermöglichen. An den seitlichen Umfangsabschnitten des Grundkörpers 1 sind Rollflächen 4a, 4b vorgesehen, die zur Aufnahme eines Seiles 5 ausgebildet sind. An den Rollflächen 4a, 4b sind schraubenförmige Führungen 6 ausgebildet, die das Seil 5 aufnehmen und gewährleisten, dass der auflaufende Seilabschnitt den ablaufenden Seilabschnitt nie berührt. Eine erste Stirnfläche 7 der Vorrichtung ist im Wesentlichen verschlossen, während eine weitere Stirnfläche 8 mit einer Türe 9 versehen ist. Die Ausführungsvariante der Fig. 4 ist mit einer Halteeinrichtung 10 versehen, die dazu dient, die Person zu stützen, die die Vorrichtung benützt. Die Halteeinrichtung 10 besteht aus einem äusseren Abschnitt 11 und einem inneren Abschnitt 12. Am äusseren Abschnitt 11 sind Rollen 13 angebracht, die am Seil 5 ablaufen. Der äussere Abschnitt 11 steht mit dem inneren Abschnitt 12 über ein Fenster 14 in Verbindung, das im Axialbereich des Grundkörpers 1 vorgesehen ist. Der innere Abschnitt 12 trägt weitere Rollen 15, die an der Aussenfläche 3 des Grundkörpers 1 ablaufen. Handgriffe 16 dienen dazu, dass sich die Person, die die Vorrichtung benützt, entsprechen festhalten kann. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ermöglicht es den Benutzern der Vorrichtung einen entsprechenden Erlebniswert zu vermitteln.
Claims (12)
1. Durch menschliche Kraft betreibbare Transport-Vorrichtung für Personen zur Durchführung von Sport- und Freizeitaktivitäten mit einem hohlen, rotierende, im Wesentlichen zylindrischen Grundkörper (1), der einen Innenraum (2) umschiesst, welcher eine zylindrische Umfangsfläche (3) aufweist, auf der eine Person gehen oder laufen kann, wobei am äusseren Umfang des Grundkörpers (1) Rollflächen (4a, 4b) vorgesehen sind, an denen die Vorrichtung abrollen kann, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rollflächen (4a, 4b) vorgesehen sind, die dazu ausgebildet sind, in der Form von Laufrollen jeweils unverlierbar auf einem Tragseil (5) abzulaufen.
1. Vorrichtung zur Durchführung von Sport- und Freizeitaktivitäten mit einem im Wesentlichen zylindrischen Grundkörper (1), der einen Innenraum (2) umschiesst, welcher eine zylindrische Aussenfläche (3) aufweist, auf der eine Person gehen oder laufen kann, wobei am Umfang des Grundkörpers (1) Rollflächen (4a, 4b) vorgesehen sind, an denen die Vorrichtung abrollen kann, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Rollflächen (4a,.4b) vorgesehen sind, die dazu ausgebildet sind, jeweils auf einem Seil (5) abzulaufen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollflächen (4a, 4b) als Keilflächen ausgebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollflächen (4a, 4b) als Keilfläche ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollflächen (4a, 4b) im Bereich der Stirnflächen (7, 8) des Grundkörpers (1) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollflächen (4a, 4b) im Bereich der Stirnflächen (7, 8) des Grundkörpers (1) angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung auf zwei zueinander parallel angeordneten Seilen (5) gelagert ist, die die Rollflächen (4a, 4b) umschlingen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung auf zwei Seilen (5) gelagert ist, die sie entlang der Rollflächen (4a, 4b) umschlingen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Rollflächen (4a, 4b) schraubenförmige Seilführungen (6) ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an den Rollflächen (4a, 4b) schraubenförmige Seilführungen (6) ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Windungen der schraubenförmigen Führungen (6) gleich oder grösser ist als die maximale Lauflänge der Vorrichtung dividiert durch den Umfang der Rollflächen (4a, 4b).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Windungen der schraubenförmigen Führungen (6) gleich oder grösser ist als die maximale Lauflänge der Vorrichtung dividiert durch den Umfang der Rollflächen (4a, 4b).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Seile (5) vorgesehen sind, auf denen die Vorrichtung aufliegt und dass weiters Halterollen vorgesehen sind, welche die Seile (5) unverlierbar mit dem Grundkörper (1) verbinden.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Seile (5) vorgesehen sind, auf denen die Vorrichtung aufliegt und dass weiters Halterollen vorgesehen sind, die die Seile (5) unverlierbar mit dem Grundkörper (1) verbinden.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Stirnfläche (7) des Grundkörpers eine Tür (9) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Stirnfläche (7) des Grundkörpers eine Tür (9) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Breite des Grundkörpers (1) zum Durchmesser in einem Bereich zwischen 0,8 und 1,2, vorzugsweise bei etwa 1 liegt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Breite des Grundkörpers (1) zum Durchmesser in einem Bereich zwischen 0,8 und 1,2, vorzugsweise bei etwa 1 liegt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halteeinrichtung (10) vorgesehen ist, die Rollen aufweist, die am Seil (5) ablaufen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halteeinrichtung (10) vorgesehen ist, die Rollen aufweist, die am Seil (5) ablaufen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (10) einen äusseren Abschnitt (11) aufweist, der die Rollen (13) trägt, die auf dem zugehörigen Seil (5) ablaufen und einen inneren Abschnitt (12), der im Inneren der Vorrichtung angeordnet ist und zur Sicherung des Benutzers der Vorrichtung dient und dass der äussere Abschnitt (11) und der innere Abschnitt (12) im Axialbereich des zylindrischen Grundkörpers (1) der Vorrichtung miteinander in Verbindung stehen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (10) einen äusseren Abschnitt (11) aufweist, der die Rollen (13) trägt, die auf dem Seil (5) ablaufen und einen inneren Abschnitt (12), der im Inneren der Vorrichtung angeordnet ist und zur Sicherung des Benutzers der Vorrichtung dient und dass der äussere Abschnitt (11) und der innere Abschnitt (12) im Axialbereich der Vorrichtung miteinander in Verbindung stehen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (10) weitere Rollen (15) aufweist, die an der zylindrischen Aussenfläche (3) ablaufen.
2005 05 24 Ba/Sc
<EMI ID=5.1>
Patentanwalt ^
Dipl.-Ing. Mag. Michael Babeluk
A-11SÜ i#n, [Lambda]trluhlif[beta]r Gürtel 39/1 > T[beta]l.: MS 1) m 33-0 fax: (+43 1) 89289333
a-nraH: [rho]atem[beta]bäbeiöi .at [alpha]
PATENTANSPRÜCHE
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteeinrichtung (10) zusätzliche Rollen (15) aufweist, die an der zylindrischen Umfangsfläche (3) ablaufen.
2006 06 08 Ba/Sc
Patentanwalt Dipl.-Ing. Mag. Michael Babeluk
A-1150 Wien. ariahil-fer Gürtel 39/17 Tel.. (+43 1) 8S28*333-0 H* (+43 1) 89289 333
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