AT502668A4 - Holzplatte - Google Patents

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AT502668A4
AT502668A4 AT232006A AT232006A AT502668A4 AT 502668 A4 AT502668 A4 AT 502668A4 AT 232006 A AT232006 A AT 232006A AT 232006 A AT232006 A AT 232006A AT 502668 A4 AT502668 A4 AT 502668A4
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Dietmar Warmuth
Franz Heili
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Dietmar Warmuth
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  >.
1
Die Erfindung betrifft einen Holzkorper mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Holzplatte mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 9.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Holzplatte mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 22.
Es ist bekannt, Holzkorper entweder mechanisch untereinander zu verbinden bzw. zu befestigen, z.B. mittels Nageln, Schrauben, Dübel oder Klemmverbindungen, oder sie zu verleimen. Diese Methoden liefern starre Verbindungen, welche grösstenteils sichtbar, unelastisch und nicht trennbar sind.

   Beim Herstellen einer Holzplatte mittels der genannten herkömmlichen Verfahren stellt das Verbinden von zwei Holzkorpern jeweils wenigstens einen Arbeitsgang dar, d.h. um drei Holzkorper zu verbinden, müssen wenigstens zwei Arbeitsgange ausgeführt werden, was die Produktionszeit nachteilig beeinflusst.

   Des Weiteren wirken die bei den Holzkorpern durch Feuchtigkeits- oder Temperaturschwankungen hervorgerufenen Volumensanderungen auf benachbarte Holzkorper, so dass sich Spannungen ergeben, sich Risse bilden oder sich die Holzkorper wölben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Holzkorper, eine Holzplatte sowie ein Verfahren zum Herstellen einer Holzplatte zur Verfugung zu stellen, welche die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweisen.
Gelost wird diese Aufgabe erfindungsgemäss mit einem Holzkorper, welcher die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.
Des Weiteren wird diese Aufgabe gelöst mit einer Holzplatte, welche die Merkmale des Anspruches 9 aufweist.
Darüber hinaus wird diese Aufgabe gelost mit einem Verfahren zum Herstellen einer Holzplatte,

   mit den Merkmalen des Anspruches 22.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemassen Holzkorpers und der erfindungsgemassen Holzplatte einerseits sowie des Verfahrens zum Herstellen einer Holzplatte andererseits sind Gegenstand der Unteranspruche .
Erfindungsgemäss kann ein Holzkorper, bei dem sich gegenüber liegende und/oder benachbarte Wandflachen mittels wenigstens eines Aufnahmeraumes miteinander verbunden sind, passgenau an einen oder mehrere weitere erfindungsgemasse Holzkorper angeordnet werden. Die Aufnahmeraume, die bei den zu verbindenden Holzkorpern gegen uberliegend angeordnet sind, bilden wenigstens einen Kanal, der mit einem aushärtenden Fullmaterial ausgegossen werden kann.

   Somit können Holzkorper in beliebiger Anzahl in nur einem Arbeitsgang untereinander verbunden werden.
Zum Zusammenbauen einer Holzplatte werden erfindungsgemäss die Holzkorper zuerst aufgeguollen, was mit einer Volumenvergrosserung des Holzkorpers, hauptsachlich quer zur Faserrichtung des Holzes, einhergeht. In weiterer Folge werden die Holzkorper unter Ausbildung des wenigstens eines Kanals in einer Fixiervorrichtung festgelegt und der wenigstens eine Kanal wird mit einem Fullmaterial, welches die einzelnen Holzkorper nach dem Erharten untereinander verbindet, gefüllt.

   Im erfindungsgemassen Verfahren ist nun vorgesehen, dass die so verbundenen Holzkorper getrocknet werden, mit dem Effekt, dass ihr Volumen wieder kleiner wird, wodurch für jeden Holzkorper in der Holzplatte sein individuelles und tatsachliches Quellvermogen und die daraus resultierende Grössenänderung berücksichtigt und der dafür notwendige Spielraum geschaffen wird.

   Somit entsteht eine feste, aber dennoch elastische Verbindung der Holzkorper in der Holzplatte.
Eine erfindungsgemasse, vorzugsweise aus Vollholzkorpern hergestellte und druckimpragnierte Holzplatte 8 kann vielfaltige Verwendung finden, sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Anordnung, z.B. als rutschfestes Bodenpflaster, als Fassadenplatte oder in einer bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung als Schallschutzwand.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des erfindungsgemassen des erfindungsgemassen Holzkorpers und der erfindungsgemassen Holzplatte einerseits sowie des Verfahrens zum Herstellen einer Holzplatte andererseits ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen, in welchen bevorzugte Ausfuhrungsformen dargestellt sind.
Es zeigt:

   Fig. 1 eine Ausfuhrungsform eines erfindungsgemassen Holzkörpers in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 in einer Schnittansicht eine Ausführungsform einer Verbindung zweier Holzkorper aus Fig. 1 nach dem erfindungsgemassen Verfahren, wobei die beiden Holzkorper einen erhöhten Feuchtigkeitsgehalt aufweisen, Fig. 3 in einer Schnittansicht die Verbindung aus Fig. 2 in einem spateren Verfahrensschritt, wobei die beiden Holzkorper getrocknet sind, Fig. 4 in einer Schnittansicht eine weitere Ausfuhrungsform von erfindungsgemäss miteinander verbundenen Holzkorpern, Fig. 5 einen Teil einer erfindungsgemassen Holzplatte, insbesondere "Quellholzplatte", in perspektivischer Darstellung, Fig. 6 einen Teil einer Variante der in Fig. 5 dargestellten <>,,
Quellholzplatte und Fig. 7 eine weitere Ausfuhrungsform der erfindungsgemassen Verbindung.
In Fig.

   1 ist eine bevorzugte Ausfuhrungsform eines prismatischen Holzkorpers 1 mit einer Unterseite 2, einer Oberseite 3 und vier Wandflachen 4 dargestellt, der den Grundbaustein für das erfindungsgemasse Verfahren bildet. Der Holzkorper 1 kann im Rahmen der Erfindung auch andere Querschnittsformen aufweisen. Im Falle eines dreieckigen Holzkorpers 1 hatte dieser dementsprechend drei Wandflachen 4. Grundsatzlich konnten auch Holzkorper 1 mit rundem Querschnitt verwendet werden.
Der gezeigte Holzkorper 1 hat zwei an seinen Wandflachen 4 angeordnete und um den gesamten Umfang verlaufende, als Nuten ausgebildete Aufnahmeraume 5. Es ist aber erfindungsgemäss keine Voraussetzung, dass sich die Aufnahmeraume 5 an den Wandflachen 4 erstrecken. Sie können auch, z.B. als Bohrung ausgeführt, durch das Innere des Holzkorpers 1 verlaufen.

   Bei der Erfindung ist es jedoch wesentlich, dass die Aufnahmeraume 5 oder auch nur ein Aufnahmeraum 5 sich gegenüber liegende und/oder benachbarte Wandflachen 4 miteinander verbinden. Mit gegenüberliegend ist nicht nur unmittelbar gegenüberliegend, sondern auch schräg gegenüberliegend gemeint. Zum Beispiel gibt es bei einem Sechseck unmittelbar gegenüber liegende, schräg gegenüber liegende und benachbarte Wandflachen 4, die wahlweise miteinander über die Aufnahmeraume 5 verbunden sein können.
Erfindungsgemäss können die Holzkorper 1 mit Maschinen automatisiert produziert, insbesondere gehobelt und/oder geschnitten sowie mit Nuten und/oder Bohrungen versehen, werden.
Wie in Fig. 2 ersichtlich, können zwei Holzkorper 1 dann passgenau aneinander gelegt werden, wobei jeder den wenigstens einen Aufnahmeraum 5 gegenüber liegend aufweist.

   Bei zwei oder mehreren aneinander gefugten Holzkorpern 1 entsteht so ein Kanal 6, der sich je nach Ausfuhrung der Aufnahmeraume 5 z.B. über die Lange der Kontaktflachen (Wandflachen 4) der Holzkorper 1 erstrecken kann. Der durch die Aufnahmeraume 5 gebildete Kanal 6 kann nach dem erfindungsgemassen Verfahren mittels Spritzguss unter Druck ausgefüllt werden. Das Fullmaterial 7 kann aus der Gruppe ausgewählt werden, die z.B. aus Hartplastik, PVC, Gummi, Metall oder Kunstharz bestehen kann. Diesen Materialien können zur Erhöhung der Zugfestigkeit Glasfasern, Feindraht, Leinen oder andere geeignete Fasern zur Verstärkung beigemengt werden. Das Fullmaterial 7 härtet durch Abkühlen, Trocknen oder durch chemische Reaktion aus.

   Nach dem Ausharten entsteht eine von aussen nicht sichtbare Gitterverbindung, welche die Holzkorper 1 fest, aber im Gegensatz zu einer Verlei ung elastisch, untereinander verbindet.
Aus Gründen einer übersichtlichen Darstellung ist in Fig. 2 nur einer der beiden durch die Aufnahmeraume 5 begrenzten Kanäle 6 mit Fullmaterial 7 ausgefüllt.
Damit das unter Druck eingebrachte Fullmaterial 7 die Holzkorper 1 wahrend des Spritzguss-Vorgangs nicht auseinander druckt, muss dieser Vorgang in einer Fixiervorrichtung, z.B. in einer festen Form, erfolgen, welche die Holzkorper zusammenpresst, so dass sie unmittelbar aneinander liegen und festgelegt sind.

   Details der Fixiervorrichtung sind in den Zeichnungen nicht dargestellt, da sie auf an sich bekannte Weise ausgeführt sein kann und für das Verständnis der Erfindung nicht von Belang sind.
Volumensveranderungen der Holzkorper 1 durch Feuchtigkeits- oder Temperaturschwankungen werden erfindungsgemäss dadurch aufgefangen, dass die einzelnen Holzkorper 1 vor dem beschriebenen Fixieren aufgeguollen werden, z.B. durch Fluidzufuhr, insbesondere von Wasser, oder im Zuge eines Einfarbe- oder Drucki pragniervorgangs . Somit wird für jeden Holzkorper 1 sein individuelles und tatsachliches Quellvermogen berücksichtigt und der dafür notwendige Spielraum im Wesentlichen quer zur Faserrichtung des Holzes (Doppelpfeil 11) geschaffen.

   Dieser "nasse" bzw. aufgequollene Zustand der Holzkorper 1 ist in Fig. 2 dargestellt.
Nach dem Fixierungsprozess und nach dem Ausgiessen der beim Zusammenfugen der Holzkorper 1 entstehenden Kanäle 6 sowie Ausharten des Full aterials 7 werden die Holzkorper 1 aus der Fixiervorrichtung genommen und getrocknet, wobei sich die einzelnen Holzkorper 1 wieder zusammen ziehen, wie in Fig. 3 ersichtlich. Dadurch entstehen Fugenraume 9 und Spalten 10, wobei die Spalten 10 als sichtbare, gleichmassige Schattenfugen Teil der Oberflachenoptik einer Holzplatte 8 sind.

   Für ein wiederholtes Aufquellen der in der erfindungsgemassen Holzplatte 8, insbesondere Quellholzplatte 8, angeordneten einzelnen Holzkorper 1 ist somit Spielraum geschaffen.
Da die Holzkorper 1 hauptsachlich quer zur Faserrichtung quellen (Doppelpfeil 11) , liegt das Fullmaterial 7 auch im getrockneten Zustand des Holzes relativ eng an der oberen und unteren Begrenzung des Kanals 6 an, so dass neben dem Zweck einer festen aber elastischen Verbindung der Holzkorper 1 ebenfalls ein isolierende Effekt erzielt wird. Somit .

"<>.<,>5-<#>wird eine Quellholzplatte 8 mit definierten Aussenmassen zur Verfugung gestellt, deren zusammengesetzte Einzelteile sich verandern können ohne die Aussenmasse der Quellholzplatte 8 zu verandern.

   Die Spritzgussverbindung ist dabei gegen UV-Strahlung geschützt, da sie unter der Oberflache der erfindungsgemassen Quellholzplatte 8 angeordnet ist.
In Fig. 4 ist eine Ausfuhrungsform gezeigt, bei der die Holzkorper 1 neben den Aufnahmeraumen 5 noch jeweils einen zusatzlichen Aufnahmeraum 12 aufweisen, in dem z.B. schalldammende Stoffe angeordnet werden können. Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass diese weiteren Aufnahmeraume der einzelnen Holzkorper 1 jeweils gegenüber liegend ausgebildet sind. Bei zwei oder mehreren aneinander gefugten Holzkorpern entsteht so ein gegebenenfalls durchgehender Kanal zwischen mehreren Holzkorpern 1 bzw. ein Hohlraum, der zwischen zwei Holzkorpern 1 begrenzt ist.
Erfindungsgemäss können Holzkorper 1 in beliebiger Anzahl in nur einem Arbeitsgang miteinander verbunden werden.

   Aus den vorproduzierten Holzkorpern entsteht so eine Quellholzplatte 8, wie ein Teil davon in Fig. 5 dargestellt ist. Wenn z.B. zur Bildung des in Fig. 5 gezeigten Teils einer Quellholzplatte 8 neun quadratische Holzkorper 1 mit einer Seitenlange von 10 cm verwendet werden, so wird eine Grundflache von 900 cm<2>gebildet.

   Die durch Spritzguss verbundene Quellholzplatte 8 kann in ihrer Oberflache und in ihrem Umfang einfach weiter bearbeitet werden.
Die Holzkorper 1 können Hohlräume aufweisen, die ihrerseits wieder mit anderen Materialien, wie warme- oder schallisolierenden Materialien, gefüllt sein können.
Eine erfindungsgemasse, vorzugsweise aus Vollholzkorpern hergestellte und druckimpragnierte Quellholzplatte 8 kann vielfaltige Verwendung finden, sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Anordnung, z.B. als rutschfestes Bodenpflaster, als Fassadenplatte oder als Schallschutzwand.

   Unterschiedliche Formen, Holzarten oder Farben lassen durch ihre Auswahl dekorative Gestaltungsmoglichkeiten, ähnlich der Pixeloder Mosaikoptik, entstehen.
Das Erscheinungsbild der Quellholzplatte 8 unterscheidet sich von herkömmlichen Quellholzplatten, da keine Bretter eingesetzt werden, sondern durch eine Vielzahl an Holzkorpern 1 geringen Querschnitts eine neue Oberflachenoptik erkennbar ist. Die Holzstruktur bleibt sichtbar, wobei die Jahresringe zu sehen sind. Im Rahmen der Erfindung kann das Erscheinungsbild auch dadurch beeinflusst werden, dass neben dem Einsatz von Holzkorpern 1 auch weitere Korper aus anderen Materialien, wie z.B. aus Tom, Metall, Beton, Kunststoff, oder dergleichen in die Quellholzplatte (8) mit eingefugt werden.

   Voraussetzung dafür ist, dass die weiteren Korper wie die Holzkorper 1 mit den entsprechenden Aufnahmeraumen 5 ausgeführt sind.
In Fig. 6 ist ein Beispiel eines möglichen Einsatzes der erfindungsgemassen Quellholzplatte 8 wiedergegeben, wobei die Quellholzplatte 8 mit einer Schicht 14, z.B. Beton oder Hartschaum, verbunden werden kann. Die nach dem erfindungsgemassen Verfahren hergestellte, fertige Quellholzplatte 8 wird dazu nochmals aufgequollen, so dass sich die Spalten 10 schliessen, und mit der Ansichtseite nach unten in einer Fixierungsvorrichtung angeordnet. In an der Unterseite 2 vorgesehenen, nach aussen offenen Aufnahmeraume 15 in den Holzkorpern 1 kann die Betonoder Hartschaummasse eindringen und ausharten.
Fig. 7 zeigt eine Ausfuhrungsform eines ausgeharteten Fullmaterials 16, welches zur Verbindung von Quellholzplatten 8 als Dicht-, Klemmbzw.

   Steckverbindung ausgeführt ist. Diese passgenaue Verbindung wird in den aussen liegenden Aufnah eraumen 5 einer Quellholzplatte 8 angeordnet, um ein Aneinanderfügen von mehreren Quellholzplatten 8 zu erleichtern. Um das Fullmaterial 16 zu bilden, werden aufgequollene Holzkorper 1 in einer Fixiervorrichtung angeordnet, die in ihrem Randbereich gegebenenfalls profiliert bzw. mit einem Negativbild der Verbindung ausgeführt sein kann. Das Fullmaterial 16 kann dieselben Eigenschaften aufweisen, wie das Fullmaterial 7.
Zusammenfassend kann em Ausfuhrungsbeispiel wie folgt beschrieben werden:
Ein Holzkorper 1, bei dem sich gegenüber liegende und/oder benachbarte Wandflachen 4 mittels wenigstens eines Aufnahmeraumes 5 miteinander verbunden sind, kann passgenau an einen oder mehrere weitere Holzkorper 1 anordnen werden.

   Die Aufnahmeraume 5 bilden einen Kanal 6, der mit einem aushärtenden Fullmaterial 7 ausgegossen werden kann.
Zum Zusammenbauen einer Holzplatte 8 werden die Holzkorper 1 zuerst aufgequollen, was mit einer Volumenvergrosserung des Holzkorpers 1, hauptsachlich quer zur Faserrichtung des Holzes, einhergeht. In weiterer Folge werden die Holzkorper 1 unter Ausbildung des wenigstens eines Kanals 6 in einer Fixiervorrichtung festgelegt und der wenigstens eine Kanal 6 wird mit einem Fullmaterial 7, welches die einzelnen Holzkorper 1 nach dem Erharten untereinander verbindet, gefüllt.

   Die so verbundenen Holzkorper 1 werden getrocknet, mit dem Effekt, dass ihr Volumen wieder kleiner wird, wodurch für jeden Holzkorper 1 in der Holzplatte 8 sein individuelles und tatsachliches Quellvermogen und die daraus resultierende Grössenänderung berücksichtigt und der dafür notwendige Spielraum geschaffen wird. Somit entsteht eine feste, aber dennoch elastische Verbindung der Holzkorper 1 zu der Holzplatte 8.
9.1.2006
Dietmar Warmuth vertreten durch:
0<>
 <EMI ID=7.1> 


Claims (25)

T.EH<->. cT?O<"">^<' ' '>LTC K! ' 9.1. 200<6> "<* '>'<>' ' -'' r n ^ <[iota] *. W187-2ooo pAT Ki/KR Dietmar Warmuth in Klaqenfurt (AT) Patentansprüche :
1. Holzkorper mit einer Unterseite (2), einer Oberseite (3) und Wandflachen (4), dadurch gekennzeichnet, dass einander gegenüberliegende und/oder benachbarte Wandflachen (4) des Holzkorpers (1) wenigstens eine gemeinsame um den Umfang des Holzkorpers (1) verlaufende Ausnehmung (5) aufweisen.
(1) aufgequollen werden, dass in weiterer Folge wenigstens zwei Holzkor ..
.
.... per (1) unter Ausbildung wenigstens eines Kanals (6) in einer Fixiervorrichtung fixiert werden, dass zum Verbinden der Holzkorper (1) der wenigstens eine Kanal (6) mit einem Füllmaterial (7) gefüllt wird und dass anschliessend die verbundenen Holzkörper (1) getrocknet werden.
1. Holzkorper mit einer Unterseite (2), einer Oberseite (3) und Wandflachen (4), dadurch gekennzeichnet, dass sich gegenüberliegende und/oder benachbarte Wandflächen (4) mittels wenigstens eines Auf ahmeraums (5) miteinander verbunden sind.
2. Holzkorper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5) eine um den Umfang des Holzkorpers (1) verlaufende Nut ist.
2. Holzkorper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (5) eine um den Umfang des Holzkorpers (1) verlaufende Nut ist.
3. Holzkorper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Wandflache (4) eine Ausnehmung (12) angeordnet ist.
3. Holzkorper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum (5) eine durch das Innere des Holzkorpers verlaufende Bohrung ist.
4. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in der Unterseite (2) eine Ausnehmung (15) angeordnet ist.
4. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Wandflache (4) ein Aufnahmeraum
5. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzkorper (1) ein Vollholzkorper ist.
5. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Unterseite (2) ein Aufnahmeraum (15) angeordnet ist.
6. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Holzkorper (1) ein Hohlraum begrenzt ist.
6. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzkorper (1) ein Vollholzkorper ist.
7. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzkorper (1) mit Farbstoff versetzt, insbesondere druckimpragniert, ist.
7.12.2006
W187-2ooo-pAT
Ki/U
A 23/2006
Dietmar Warmuth in Klaqenfurt (AT
(neue) Patentansprüche:
7. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Holzkorper (1) ein Hohlraum begrenzt ist.
8. Holzplatte, welche wenigstens zwei Holzkorper (1) aufweist, wobei einander gegenüberliegende und/oder benachbarte Wandflachen (4) eines Holzkorpers (1) wenigstens eine gemeinsame, durchgehende Ausnehmung (5) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Ausnehmungen (5) einander benachbarter Holzkorper (1) wenigstens ein Kanal (6) gebildet ist, der mit einem aushärtenden Fullmaterial (7) ausgegossen ist, wobei die Holzplatte (8) in getrocknetem Zustand zwischen den Holzkorpern (1) quer zur Faserrichtung des Holzes Bewegungsspielraum (Doppelpfeil 11) aufweist.
8. Holzkorper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzkorper (1) gefärbt, insbesondere druckimpragniert, ist.
9. Holzplatte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5) der Holzkorper (1) gegenüber liegend angeordnet sind.
9. Holzplatte, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens zwei Holzkorper (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 aufweist, und dass durch die Aufnahmeraume (5) wenigstens emen Kanal (6) gebildet ist, der mit einem aushärtendem Fullmaterial (7) ausgegossen ist.
10. Holzplatte nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzplatte (8) in getrocknetem Zustand zwischen den Holzkorpern (1) quer zur Faserrichtung des Holzes Bewegungsspielraum (Doppelpfeil 11) in
NACHGEREICHT ...
Form von Spalten (10) aufweist. dadurchX1. Holzplatte nach .ine de<r>' ^ .^[iota]m
""""zeichnet. dass die ol platte 8 > ^ ^des"olzeswenigstens emen Kanal<(>1Fuge"raumen (9)
Bewegungsspielraum (Doppelpfeil 11<)>m aufweist. " . 31 dadurch
gekennzeichnet, dass [alpha]ie [pi]u^ r<*>
Zustand unmittelbar aneinander liegen. dadurch13. "cl.pl.tt. nach eine, der Anspruc 8 b s gekennzeichnet, dass durch das rullmater<i>al ,7 e<i>ne Verbindung zwischen den Holzkorpern<(>1<)>geb<i>ldet<i>s Holzplatte nach einem der Anspr<ü>che 8 b<i>s 13, gekennzeichnet, dass in den au[beta]en liegenden Ausnehmungen 5, Holzplatte ,8, ein Pullmaterial ,16, "J^ ^ .^ , dass durch
10. Holzplatte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeraume (5) der Holzkorper (1) gegenüber liegend angeordnet sind.
11. Holzplatte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzplatte (8) in getrocknetem Zustand zwischen den Holzkorpern (1) quer zur Faserrichtung des Holzes Bewegungsspielraum (Doppelpfeil 11) in Form von Spalten (10) aufweist.
12. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzplatte (8) in trockenem Zustand im wenigstens einen Kanal (6) quer zur Faserrichtung des Holzes Bewegungsspielraum (Doppelpfeil 11) in Form von Fugenraumen (9) aufweist.
(12) angeordnet ist.
13. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzkorper (1) der Holzplatte (8) in nassem Zustand unmittelbar aneinander liegen.
14. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Fullmaterial (7) eine gitterformige Verbindung zwischen den Holzkorpern (1) gebildet ist.
15. Holzplatte nach Anspruch 1^ ^ ^ __und/oder das Fullmaterial<(>16<) e[iota]ne>
Steckverbindung gebildet<i>st. dadurch116. HHoollzzppllaattttee nach einem der Anspr<ü>che 8 b<i>soder mehrerens"""-r-Hs[sigma]sdas Fullmaterial<(>7,<lb)>au<b>gekennzeichnet, dass<d>asH.rtolastik, PVC, Gummi, Metall,
Materialien der Gruppe, bestehend aus Hartplast<i>k,
Kunstharz, gebildet ist. dadurch17. Holzplatte nach einem der Anspr<ü>che b<i>s , ^ gekennzeichnet, dass das ^Imater<i>al 7 ^^
Zugfestigkeit, insbesondere durch Glasfaser,<V[beta]rSt>HoVzpl.tt. nach einem der Anspr<ü>che 8 bis .7. dadurchhnet dass in der wenigstens einen Ausnehmung 2,<i>nnerhalb gekennzeichnet, dass in der Holzplatte(8)Dammstoffe beinhaltet sind
gekennzeichnet, dass<di>e Hartschaum, verbunden einer Schicht(14), insbesondere aus Beton o<d>er ist. , , ,Qohis 19, dadurch
15. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass in den aussen liegenden Aufnahmeraumen (5) der Holzplatte (8) ein Fullmaterial (16) angeordnet ist.
16. Holzplatte nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Fullmaterial (16) eine Dicht- und/oder Klemm- und/oder Steckverbindung gebildet ist.
17. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Fullmaterial (7, 16) aus einem oder mehreren Material der Gruppe, bestehend aus Hartplastik, PVC, Gummi, Metall, Kunstharz, oder dergleichen, gebildet ist.
18. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Fullmaterial (7, 16) zur Erhöhung der Zugfestigkeit, insbesondere durch Glasfaser, Feindraht, Leinen, oder dergleichen, verstärkt ist.
19. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass im wenigstens einen Aufnahmeraum (12) innerhalb der Holzplatte (8) Dammstoffe beinhaltet sind.
20. Holzplatte nach einem der Anspr<ü>che<[beta]>'[eta]*neben den wenigstens zwei Holz<k>orpern gekennzeichnet, dass sie neben ^ ^ ^ wenigstens einen weiteren, aus Ton oAusgestaltungden
Kunststoff bestehenden Korper aufweist, der<i>n se<i>ner wenigstens zwei Holzkorpern (1) entspr<i>cht ^21. Verfahren zum Herstellen einer Holzplatte<(>8 nah8 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass Holzkorper , Ansprüche 8 bis zu, Holzkorper (1) w :ern<i>gsterns --^bn^ ^^tens .*^.. ^.^ - -> (TM) -*-"-
NACHGEREICHT _
Fixiervorrichtung fixiert werden, dass zum Verbinden der Holzkorper<(>1<)>der wenigstens eine Kanal (6) mit einem Fullmaterial (7) gefüllt wird und dass anschliessend die verbundenen Holzkorper (1) getrocknet werden.
20. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzplatte (8) mittels Aufnahmeraume (15) mit einer Schicht (14), insbesondere aus Beton oder Hartschaum, verbunden ist .
21. Holzplatte nach einem der Ansprüche 9 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass sie neben den wenigstens zwei Holzkorpern (1) wenigstens einen weiteren, aus einem anderen Material bestehenden Korper aufweist, der in seiner Ausgestaltung den wenigstens zwei Holzkorpern (1) entspricht.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufguellen der Holzkorper (1) durch Fluidzufuhr, gegebenenfalls durch Einfarben, insbesondere durch Druckimpragnieren, erfolgt.
22. Verfahren zum Herstellen einer Holzplatte (8) nach einem der Ansprüche 9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass Holzkorper (1) mit wenigstens einem Aufnahmeraum (5) gebildet werden, dass die Holzkorper
23. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Fullmaterial (7) mittels Spritzguss in den wenigstens einen Kanal (6) gebracht wird.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufquellen der Holzkörper (1) durch Fluidzufuhr, gegebenenfalls durch Einfärben, insbesondere durch Druckimprägnieren, erfolgt.
24. Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Fullmaterial (7) durch Temperatureinwirkung oder durch chemische Reaktion ausgehartet wird.
24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllmaterial (7) mittels Spritzguss in den wenigstens einen Kanal (6) gebracht wird.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Füllmaterial (7) durch Temperatureinwirkung oder durch chemische Reaktion ausgehärtet wird.
Dietmar Warmuth vertreten durch:
PATENTANWÄLTE<9 [lambda] - 2>[deg.] [deg.]<6>n-i O. [eta]^ tM[Lambda]Ä <EMI ID=10.1>
25. Verwendung von Holzkorpern (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 zum Herstellen einer Holzplatte (8) nach einem der Ansprüche 8 bis 20.
Dietmar armuth vertreten durch:
PATENTANWÄLTE
DIPL -ING. MANFRED BEER
DIPL.-ING REINHARD HEHENBERGER durch:
Dipl.-Ing. Rolf Kielmann (Ausweisnummer 439)
NACHGEREICHT
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