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GAP10AT
GASSNER GMBH Steinleiten 39
A-3890 Frankenmarkt, OÖ.
Sortiergerät
Di = Erfindung betrifft ein Sortiergerät mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Sortiergeräte dieser Art werden für das Sortieren von nicht magnetischen, runden oder axialsymmetrischen oder ovalen Behälterverschlüssen, die zumeist aus Kunststoff oder nicht magnetischen Metallen bestehen verwendet, die entweder eine flache Form als Deckel oder eine hohe Form für Flaschenkappen oder bei Behälterspezialverschlüssen, wie sog. Push-pullVerschlüssen aufweisen.
Solche als Steilförderer ausgebildete Sortiergeräte bestehen aus einem Linearförderer mit einem waagrechten Beladeteil und mit einem etwa unter einem Winkel von etwa 70 bis 88 Grad gegen die Waagrechte geneigten Steilförderteil.
Die Linearförderer werden von einem Förderband, Plattenband bzw.
Gliederband oder eines anderen Kettenförderers gebildet, die reihenweise, in Abständen im rechten Winkel zur Förderrichtung mit Mitnehmerleisten versehen sind, deren Abstände voneinander grösser sind als die grössten Durchmesser der zum Sortieren bestimmten Behälterverschlüsse. Die Höhe der Mitnehmerleisten ist an die Form der Behälterverschlüsse angepasst etwas grösser, als deren Schwerp[upsilon]nktsabstand in der vorgesehenen Ausrichtungslage vom Förderband oder dergleichen oder von den Stützflächen der Mitnehmer bei Kettenförderern, bei denen die Mitnehmer beiderseits auf Rollenketten befestigt, oberhalb von diesen angeordnet sind.
Für den sicheren Abwurf von falsch liegenden, also mit dem Boden von der Oberfläche des Linearförderers abgewandt liegenden Behälterverschlüsssen, ist häufig zusätzlich eine spezielle Abwurfstrecke vorgesehen,
bei der das Fördermittel nach aussen zu über einen gekrümmten Weg läuft, wodurch die Schwerpunktslage eines falsch liegenden Behälterverschlusses instabil wird und dieser sicher abgeworfen wird.
Am oberen Ende der Steilförderstrecke des Linearförderers ist stets eine Übergabeeinrichtung vorgesehen.
Am gebräuchlichsten ist ein Verdrängungsbalken dicht über den Mitnehmern des Förderers verlaufend in einem möglichst spitzen Winkel zur Förderrichtung des Steilförderers angeordnet, der die sortierten Behälterverschlüsse während des Fördervorganges seitlich durch eine auf gleicher Höhe beginnenden und bis zum oberen Ende des Verdrängungsbalkens verlaufenden Austrittsöffnung durch diese hindurch verdrängt,
die dann in eine Sammelführung und von dieser in eine anschliessende Förderrinne gelangen.
Bei einer anderen Ausführungsform einer Übergabeeinrichtung besteht diese aus einer motorisch angetriebenen Ausschiebevorrichtung mit der die aussortierten Behälterverschlüsse jeweils nach Stillstand des Förderers in einer oder mehreren Reihen in eine Förderrinne oder in eine dieser vorgeschalte en Sammelführung befördert werden, aus der die Behältervecschlüsse in unveränderbarer Anordnung einer Verschliessmaschine oder dergleichen zugeführt werden können.
Ei[alpha]e weitere häufig genutzte Möglichkeit besteht in der pneumatischen Austragung der Behälterverschlüsse aus den
Mitnehmern des Steilförderers durch dauernd blasende Düsen, *
3 wovon man eine vollständige und sichere Entleerung des Steilförderers erwartet.
Der Nachteil besteht in dem hohen LuEtverbrauch und in der ständigen Durchwirbelung im Au.sleitungsbereich mit der Folge des erhöhten Abriebes.
Nachteilig bei den beschriebenen Sortiergeräten ist die Ausbildung des Linearförderers mit unveränderbaren Abstand zwischen Bandoberfläche und Mitnehmerende die für jedes Format eines Behälterverschlusses gesondert, durch Verweidung eines anderen Bandes, Plattenbandes bzw.
Gliederba des oder eines anderen Kettenförderers mit anders gestalteten Mitnehmern, umgerüstet werden muss, was mühsam, zeitraubend und kostenaufwendig ist.
Ein ebenfalls sehr zeitaufwendiger und durch Montageabweich[alpha]ngen in der Genauigkeit ungünstig beeinflusster Weg, bei den die Einhaltung gleicher Abstände schwierig ist, besteht im Austauch der Mitnehmerleisten.
Der sichere Abwurf von falsch liegenden Behälterver-schlüssen ohne grossem Anteil von richtig Ausgerichteten, nur durch lokale Auslenkung des Bandes oder durch Ver-stellung des Neigungswinkels des Kettenförderers ist schwierig einzustellen und erfordert erhöhten baulichen Aufwand bei der Gestaltung.
Es wird dennoch der Anteil an richtig liegenden Behälterverschlüssen geringer bleiben und die Leistungsfähigkeit des Sortiergerätes dadurch verkleinert.
Für flache Behälterverschlüsse, wie Deckeln, ist die Führung derselben an einer verstellbaren Führungswand, hinter den Mitnehmern, universeller und daher vorteilhaft und der wesentlich sicherere Abwurf von falsch herum liegenden Verschlüssen mit einer zwischengeschalteten feineinstellbaren Auslenkstelle für das Sortieren von Verschlüssen unterschiedlicher Geometrie ist wegen der raschen Ver- und Einstellbarkeit geeignet.
Nachteilig bei der Ausleitung der Behälterverschlüsse aus dem Sortiergerät ist bei bekannten dauernd ausblasenden pneumatischen Austrageinrichtungen der hohe Luftverbrauch und die starke Luft Durchwirbelung, die wegen der Staubbelastung unhygienisch ist.
Bei der mechanischen Ausleitung mit einem Verdrängungsbalken ergeben sich Störungen durch deformierte Behälterverschlüsse am Verdrängungsbalken oder durch Verklemmen in der anschliessenden Sammelführung oder am Beginn der ausleitenden Förderrinne.
Schwierig ist es bei Sortiereinrichtungen Behälterverschlüsse mit im Verhältnis zum Durchmesser grosser Höhe für Behälterspezialverschlüsse, besonders bei sog.
Push-pull-
Verschlüssen störungsfrei mit der erwünschten Geschwindigkeit zu sortieren.
Bei diesen Push-pull-Verschlüssen ist die Sortierung mit besonders an die Geometrie der Verschlüsse angepassten Mitnehmern erforderlich, weil diese in den Mitnehmern getragen werden und daher eine genaue Anpassung der Mitnehmer notwendig ist.
Die Umstellung von einem Behälterverschluss, etwa von einem Push-pull-Verschluss auf einen mit anderen Abmessungen erfordert lange Rüstzeiten und die Leistungsfähigkeit ist durch die infolge der Gestaltung bekannter Mitnehmerbauarten und der daraus resultierenden beschränkten Belegungsdichte der Sortierer eingeschränkt.
Zusätzlich einschränkend auf die Sortierleistung sind die, infolge der Funktionseinschränkungen durch die, bei Mitnehmerwechsel notwendigen Montagearbeiten, jedesmal entstehenden Montageungenauigkeiten.
Die sich daraus ergebende Begrenzung der Förderleistung macht solche Anordnungen für gesteigerte Anforderungen unzureichend.
Bei bestehenden Anlagen werden zur Entkeimung UV-Strahler mit sehr hohen Leistungsdichten, die gekühlt werden müssen, eingesetzt, die mit aufwendigen und störungsanfälligen Shutterklappen versehen sein müssen, weil die zur Verfügung stehende Wegstrecke an der Schwerkraft-Führungsrinne bis zur Verschliessmaschine und damit die Behandlungsdauer sehr kurz ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Steilfördersortiergerät gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1 dieses so zu gestalten, dass stets an die Geometrie der BehälterverSchlüsse, besonders der Behälterspezialverschlüsse, wie Pushpull-Verschlüsse, angepasste Mitnehmer Verwendung finden können, bei denen eine einfache, rasche und vor allem genaue Umstellung der Mitnehmer möglich wird,
wobei Montageungena[alpha]igkeiten keinen Einfluss auf die Masshaltigkeit der Mitnehmer haben soll, um eine hohe Belegungsdichte erreichbar zu machen und um die Ausleitung bei einen störungsfreien, sc.nonenden und energiesparenden Betrieb mit einer pneumatischen Reihenausschiebevorrichtung herzustellen und die Weiterleitung der Verschlüsse zu einer Verschliessmaschine in waagrechter/flacher und/oder lotrechter/steil geneigter
Richtung, ebenfalls schonend und vor allem störungsarm und mit der Möglichkeit einer Reinigungs- und Entkeimungsbehandlung zu bewerkstelligen.
Diese Aufgabe wird bei einer.
Sortiergerät der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 1 gelöst.
Die Unteransprüche betreffen besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung und bilden zusammen mit dem Anspruch 1 gleichzeitig einen Teil der offenbarenden Be.schreibung . .. ...
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Ein Sortiergerät mit einem jinearförderer für Behälterverschlüsse, der mit Förderelementen ausgestattet ist, die im rechten Winkel zur Förderrichtung ausgerichtet sind, die Mitnehmer tragen, die in weiten Grenzen abgewandelt werden kennen und an zu sortierende Behälterverschlüsse angepasst, eng nebeneinander gereiht sind, wodurch eine hohe Belegung und eine hohe Förderleistung erzielt wird, besonders wenn die Mitnehmer entweder an die Form eines zu sortierenden Behälterverschlusses mit Spiel angepasst sind und diesen aufnehmen oder den Behälterverschluss tragen und diesen, bei falscher Lage, durch Auslenkung der Mitnehmer oder einer Stützbahn abwerfen.
Bei einem an einem Hauptrahmen angebrachten Kettenförderer mit beiderseits angeordnete Ketten, an denen die Mitnehmer tragenden Förderelemente angebracht sind und an denen die Mitnehmer befestigt sind,
können für Behälterverschlüsse, insbesondere Behälterspezialverschlüsse, wie Push-pullVerschlüsse, die geeignet angepassten Mitnehmer montiert werden und die in Profil-Führungen aus gut gleitfähigen verschleissfesten Kunststoff laufenden Ketten ergeben einen ruhigen Lauf, der sich mit der Anordnung von Förderelementen und Mitnehmern auf die Sortierung überträgt und damit eine hohe Sortierleistung mit wenig Rücklauf der Behälterverschlüsse ermöglicht.
Die Verschraubung der aus Tragprofilen bestehenden Förderelemente, beiderseits an antreibbaren endlosen Ketten eines Kettenförderers über Winkellaschen und die Befestigung der
Mitnehmer für die Behälterververschlüsse ergibt eine einfache stabile mechanisch zuverlässig arbeitende Anordnung.
Die Verwendung von Förderelementen, aus T-Profilen bestehend.
ermöglicht die Montage der Mitnehmer durch einfaches seitliches Aufschieben auf die T-Profile, das günstigerweise durch eine Öffnung in der Seitenverkleidung erfolgen kann und durch Befestigung mit mehreren Verschraubungen von der Förderseite des Linearförderers her.
Für das Sortieren von Behälterspezialverschlüssen, insbesonders von Push-pull-Verschlüssen, sind Mitnehmer rdie aus Kunststoff bestehen iwegen der Schonung der Behälterverschlüsse vorteilhaft. Die Form eines zur Förderseite des Linearförderers offenen U-Profils, deren Schenkel innen beiderseits mit einer oder mehrerer Längsstützkanten, je nach Gestalt eines Behälterspezialverschlusses, vorzugsweise dem Schraubkappenteil eines zu sortierenden und zu fördernden Push-pull-Verschlusses mit Spiel angepasst, ist dafür besonders geeignet.
Die Anbringung einer als T-Profil geformten Längsausnehmung in Joch des U-Profils ermöglicht, neben der einfachen Montage und damit dem Austausch, eine stabile Verbindung und dadurch eine ruhige Führung des Mitnehmers, was für Sortieren und Verschleiss von Mitnehmer und Verschlüssen von Vorteil ist.
Durch diese Gestaltung und Anordnung wird erreicht, dass Montageungenauigkeiten keinen Einfluss auf die Masshaltigkeit des Aufnahmeprofils des Mitnehmers für die Behälterverschlüsse haben.
Die Mitnehmer für die Behälterspezialverschlüsse sind mit den Förderelementen an den Ketten eines Kettenförderers in Abständen angeordnet, bei der sich der Spalt zum jeweils benachbarten Mitnehmer beim Übergang von einem flacheren Beladeteil des Linearförderers, falls ein solcher vorgesehen ist, aus der Belademulde zum Sortiersteilförderteil gerade etwa schliesst, um eine möglichst enge Anordnung der Mitnehmer für eine hohe Sortier- und Förderleistung zu erhalten.
Zum Schutz gegen durchfallenden Abrieb oder das Einklemmen vcn Fremdteilen, wie Bruchstücke, sind die Mitnehmer für die Behälterspezialverschlüsse an der Aussenseite eines der
Schenkel,
etwa im Bereich von dessen freien Ende mit einem in Längsrichtung angeordneten elastischen Dichtungsprofil versehen.
Bei einem Sortiersteilfördergerät mit einem Linearförderer ist die Verwendung einer pneumatischen Ausleiteinrichtung mit wenigstens einer Ausleitungsleitung für die Behälterverschlüsse die schonenste Form, wobei die Verwendung von zwei oder drei Ausleitungsleitungen .von denen jede an eine gesonderte Förderrinne einer Fördervorrichtung angeschlossen ist, die Möglichkeit bietet, bei Störungen in einer Zuleitung zu der Verschliessmaschine eine andere zu verwenden und so den Stillstand der Verpackungskette mit dem dabei entstehenden materiellen Schaden zu vermeiden.
Die Rückführung von Behälterverschlüssen, die in Mitnehmern liegen geblieben sind, in die Belademulde des Linearförderers, oder das
Leerfahren des Gerätes wird pneumatisch ebenfalls schonend erreicht.
Besonders günstig ist die Anwendung einer gesteuerten pneumatischen Reihenausschiebevorrichtung, bei der je eine Ausblasluftdüse gegenüber jeder Ausleitungsleitung angeordnet ist, besonders wenn zum Ausleiten der Verschlüsse ein Impulsluftstrahl verwendet wird, der von einem Sensor für die Ortslage eines Mitnehmers synchron mit der Vorbeibewegung so eingeschaltet wird, dass dieser oberhalb der Mittelachse der Verschlüsse auf diese auftreffend, diese in eine rollende Belegung versetzt, was eine besonders schonende Behandlung bedeutet.
Um die auszuleitenden Behälx-er^erschlüsse in Bewegung zu halten ist die Anwendung von ein oder zwei Luftblasdüsen ausreichend,
die in Abständen über den Mitnehmern liegend in der Überführung oder Ausleitbahn angeordnet sind und beim Ausleiten der Behälterverschlüsse zeitlich versetzt oder verzögert nach dem Impulsluftstrahl einschalten und dauernd bis zur Beendigung des Ausleitvorganges eingeschaltet bleiben, wobei erforderlichenfalls über einen Sensor der Antrieb des Linear- bzw. des Kettenförderers bis zur vollständigen Entleerung ausgeschaltet wird.
Zur schonenden Ausleitung der Behälterverschlüsse, mit geringer Luftmenge, ist die Ausbildung der Ausleitungsleitungen in der Form einer an die Wurfparabel der Behälterverschlüsse angepassten Krümmung nach unten vorgesehen.
Zur verstopfungsfreien Ausleitung ist die pneumatische Ausleiteinrichtung für jede pneumatische Reihenausschiebevorrichtung mit einem Ausleitungsübergang versehen, dessen Breite am Eintritt dazu einem Mehrfachen des Durchmessers der zu fördernden Verschlüsse entspricht und sich von dort bis zur Anschlussstelle der zugeordneten Förderrinne der nachgeordneten Fördervorrichtung fortlaufend auf den einfachen
Durchmesser, samt dem erforderlichen Spiel für die Bewegung, ve engt .
Um zu verhindern, dass sich Behälterverschlüsse im Ausleitungsübergang,
an der Kante zwischen der Ausleitungsleitung der Ausleitungsvorrichtung und den Mitnehmern einklemmen und damit eine grössere Störung verursachen)ist vorgesehen, ein Wandstück einzusetzen, das gegen Federkraft in Ausleitrichtung verschiebbar gelagert ist und eine Übergangskrümmung mit einem im Verhältnis zum Durchmesser der Behälterverschlüsse grossen Krümmungsradius aufweist.
Bei Auftreten einer Störung in der Förderung der Behälterverschlüsse in einer Ausleitungsleitung oder in der nachfolgenden Förderrinne, wird nach Auslösung durch einen
Sensor, der am Ende der Ausleitungsleitung angebracht ist, ein Sperrkamm am Ausleitungsübergang der betroffenen Ausleitungsleitung von vorne eingeschoben und damit die Zufuhr und die Stauung von Behälterverschlüssen vermieden, während die andere Reihenausschiebevorrichtung und Ausleitungsleitung die Förderung übernimmt. ...
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Zur Absicherung der vollständigen Entleerung eines Mitnehmers ist in der Ausleitung für die Rückführungsleitung ein Sensor angebracht mit dem die Entleerung jedes vorbeibewegten Mitnehmers etwa auch beim Leerfahren des Geräts überprüft wird und der Antrieb des Kettenförderers abgeschaltet wird bis ein Mitnehmer vollständig entleert ist.
Die sü zugeordnete Ausblaseluftdüse wird dabei gleichlaufend mit den Ausblaseluftdüsen der Reihenausschiebevorrichtung über den Sensor für die Ortslage der Mitnehmer geschaltet.
Bei Anwendung von zwei Ausleitungsleitungen in der Ausleitungsvorrichtung werden die Behälterverschlüsse über eine von zwei getrennten Förderrinnen der Fördervorrichtung einer Verschlussmaschine zugeleitet, wobei es vorteilhaft ist,
die Förderrinnen nach einem Teil der Transportstrecke zur Weiterleitung der Behälterverschlüsse mit einer Umschaltweiche unter einem spitzen Winkel nach unten laufend zusammenzuführen .
Die Umschaltweiche ist dazu mit je einer Schwenkklappe für jede Seitenführung der Förderinnen versehen, die für den sicheren Verschluss einer der beiden Förderrinnen am tieferen Ende schwenkbar gelagert sind und auf Mitnahme gekoppelt von einem Versteilantrieb betätigbar sind, so dass stets eine geöffnet und eine verschlossen ist, womit eine störungsfrei Umschaltung bei einer Störung der Förderung in einer der Förderrinnen erreicht wird.
Um den weiteren Weg zur Verschliessmaschine störungsfrei zu gestalten, ist noch vor der Zusammenführung der beiden Förderrinnen in jede ein Lehrenstück eingesetzt,
bei dem sich das Spiel zwischen Behälterverschluss und den Führungsschienen der Förderrinne auf ein geringeres Mass soweit verengt, dass ein verformter Verschluss steckenbleibt, während ein fehlerloser Behälterverschluss gerade noch ungehindert passieren kann; nach Öffnen einer Bedienungsklappe kann ein fehlerhafter Behälterverschluss entfernt werden;
währenddessen wird die Ausleitung aus den Mitnehmern über Sensoren auf die offene Ausleitungsleitung geschaltet und die Weiterleitung von der anderen Förderrinne übernommen wiafd.
Zur Vervollständigung der Prüfung ist nach jedem Lehrenstück ur.d vor der Umschaltweiche eine Lageprüfeinrichtung angeordnet, mit einem Prüforgan, das vorteilhafter Weise als mechanisches Prüfrad mit Tastfingern ausgebildet ist, in der Bahn der Behälterverschlüsse wirksam, bei dessen Fehleranzeige eine Austrageinrichtung, seitlich im rechten Winkel zur Förderrichtung ausschiebend, betätigbar wird.
Zur Weiterleitung der Behälterverschlüsse in waagrechter oder schwach geneigter Richtung ist die Fördervorrichtung mit einem Förderband oder einem Horizontalfördergerät anderer Art versehen, auf das Behälterverschlüsse von einer oder sogar von zwei Förderrinnen,
die von zwei Sortiersteilförderern, übergeben werden können, möglich, wobei das Förderband eine besonders schonende Förderung erlaubt. Mit einer solchen doppelten Anordnung ist die Beschickung einer Verschliessmaschine mit zwei Typen von Behälterverschlüssen, bei Umstellung auf einen anderen Verschluss möglich, wodurch eine einfache und rasche Umstellung erreicht wird.
Zur Aufgabe der Behälterverschlüsse von der Förderrinne auf das Förderband der Fördervorrichtung ist eine Aufgabeeinrichtung vorgesehen die einen Bogen einer angepassten Förderrinne umfasst, der von der abwärts geneigt endenden Förderrinne in die Horizontalrichtung über dem Förderband übergeht und an eine Käfigführung für eine Reihe von weitergeleiteten Behälterverschlüssen mit der das Förderband abgedeckt ist, anschliesst, vobei zwei Reihen nebeneinander geführt werden können.
Mit dieser Zuführung erfolgt ein sehr schonendes Aufsetzen der Behälterverschlüsse auf das Förderband.
Zum Leerfahren des Förderbandes ist bei der Aufgabeeinrichtung der Oberteil des Bogens der Bogenführung der Förderrinne geteilt und an einer waagrechten obenliegenden Schwenkachse gelagert und wird von einem Stellorgan bei Bedarf nach oben in die Öffnungsstellung verschwenkt, wodurch die Behälterverschlüsse zugänglich werden und ausgeleitet werden können.
Bei Anlagen.
auf denen ganz unterschiedliche Serien von Behälterverschlüssen verwendet werden [iota] ist es besonders günstig, wenn das Förderband zwei Reihen von unterschiedlichen Behälterverschlüssen, die von Fördereinrichtungen von zwei Sortiergeräten stammen, mit nebeneinander angeordneten Aufgabeeinrichtungen beschickt werden, damit bei Bedarf ohne grosse Umstellung wahlweise von einem Verschluss auf den anderen umgeschaltet werden kann.
Zu Erzielung der notwendigen Qualität der zugeführten Behälterverschlüsse ist es erforderlich die nach oben offen geförderten Verschlüsse wirksam zu entstauben und anscnliessend wirksam zu entkeimen;
ersteres kann mit Sterilluft, letzteres mit UV-Strahlern, vorwiegend mit oder nur mit UV-C-Strahlern, geschehen, die eine geringere Leistungsdichte aufweisen können und damit ine^ kleinere Wärmeentwicklung aufweisen, wenn die Entkeimungsstrecke in genügender Länge eingebaut werden kann, was bei einem Förderband zumeist leicht möglich ist.
Dazu wird das Förderband mit der Käfigführung mit einem Gehäuse überdeckt, in das Sterilluft durch eine oder besser meirere verteilte Zuluftdüsen, schräg von oben, mit mittlerer Strömungsgeschwindigkeit, auf die Innenseite der "l3
Behälterverschlüsse gerichtet, zugeführt wird und die Abluft mi_ einer Abluftleitung aus dem Gehäuse über die gesamte Käfrigführung der Höhe und der Länge nach mit geringer St römungsgeschwindigkeit abgesaugt wird oder am unteren Rand des Gehäuses austritt.
In einer weiteren,
an das Gehäuse anschliessende Überdeckung von grösseren Länge, etwa einem oder mehreren Metern^werden UV-Strahler eingesetzt, deren Leistungsdichte an die Länge der Entkeimungsstrecke angepasst geringer sein kann und damit mit geringeren Nebenwirkungen verbunden ist; dabei ist es vorteilhaft, wenn diese Behandlungseinrichtungen unmittelbar vor dem Eintritt des Förderbandes in den Reinraum der Ve schliessmaschine oder vor der Ableitung der Be[alpha]älterverschlüsse vom Förderband liegen.
Durch die Abdeckung, die aus UV-undurchlässigen durchsichtigen Kunststoff, wie Polycarbonat bestehen kann, wird eine neuerliche Verkeimung vermieden und das Personal geschützt.
Di= Entkeimungswirkung ist sehr stark und Hefen können schon ab 2 Sekunden Behandlungsdauer zerstört werden, so dass etwa 6 Sekunden Verweilzeit der Behälterverschlüsse in der UV-Strahlung vollständig ausreichen. Vorteilhaft ist dabei die einfache Bauweise und der Wegfall von aufwendigen Zusatzgeraten, wie Shutterklappen oder starken Kühlgebläse.
Bei räumlich schwierigen Zu., uhrungen mit wechselnden Zufünrungsebenen kann es von Vorteil sein, wenn die Fördervorrichtung mit der Aufgabeeinrichtung einer zugeordneten Förderrinne entweder direkt an einen Vertikalförderer oder an ein zwischengeschaltetes Förderband angeschlossen ist.
Di = Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles beschrieben.
Es zeigt:
Fig.1 eine Vorderansicht des Sortiergerätes;
Fig.2 eine Seitenansicht des Sortiergerätes nach Fig.1, teilweise geschnitten;
Fig.3 ein Förderelement mit aufgezogenem Mitnehmer in Förderrichtung gesehen, geschnitten dargestellt;
Fig.4 den Mitnehmer nach Fig. 3 in Draufsicht;
F g.5 den Mitnehmer nach Fig.3 und 4 im Querschnitt, mit eingesetztem Push-pull-Verschluss;
Fig.6 eine pneumatische Reihenausschiebevorrichtung mit der Ausleiteinrichtung für die Überleitung der Verschlüsse in Draufsicht, mit zwei Ausleitungsleitungen und einer Rückführungsleitung;
Fig.7 die pneumatische Reihenausschiebevorrichtung im Querschnitt;
Fig.8 die beiden Förderrinnen mit Umschaltweiche, Aufgabevorrichtung und Förderband, in Seitenansicht;
Fig.9 Förderband der Fördervorrichtung mit Aufgabevorrichtung und Weiterführung an eine Verschliessmaschine mit einer Entstaubungsvorrichtung und einer daran unmittelbar anschliessenden Entkeimungseinrichtung, in Seitenansicht;
Fig.10 Entstaubungsvorrichtung vom Förderband nach Fig.9, im Querschnitt. 15
Der in Fig.
1 und 2 dargestellte Sortiersteilförderer besteht aus einem Linearförderer 1, der einen schwach schräg, unter einem Winkel von 20 bis 45 Winkelgraden zur Waagrechten, geneigt ansteigend ausgerichteten Beladeteil 4 in einer Belademulde 6 und einen steil unter einem Winkel von 70 bis 8E Winkelgraden zur Waagrechten ansteigenden Sortiersteilforderteil 5 mit einem Hauptrahmen 2 umfasst, an dem beiderseits die endlosen Ketten 13 eines Kettenförderers 3 angeordnet sind und über obere und untere Umkehrkettenräder urd je ein untenliegendes Umlenkkettenrad laufen und über die oberen Umkehrkettenräder mit einem Getriebemotor als Antrieb 5[Xi] angetrieben und über die Umlenkkettenräder gespannt werden.
Ar den Ketten 13 des Kettenförderers 3 sind Förderelemente 11 befestigt, an welchen Mitnehmer 12 angebracht sind, die die z[upsilon] sortierenden Behälterverschlüsse tragen,
die in der Belademulde 6 aufgenommen wurden.
In oberen Bereich 7 des Linearförderers 1 ist eine pneumatische Ausleiteinrichtung 8 mit seitlicher Ausleitung der Behälterverschlüsse 36 angeordnet, an die eine Förderverrichtung zur Weiterleitung der Behälterverschlüsse 36 an eine Verschliessmaschine anschliesst.
Die pneumatische Ausleiteinrichtung 8 ist mit zwei nebeneinander liegenden Ausleitungsleitungen 23 versehen, an denen die Mitnehmer 12 mit den Behälterverschlüssen 36 in Förderrichtung 10 vorbeibewegt werden.
Nach den Ausleitungsleitungen 23 ist eine Ausleitung für eine Rückführungsleitung 24 angebracht mit der liegengebliebene Behälterverschlüsse 36 in die Belademulde 6 zurückbefördert werden oder mit welcher bei abgesteckter Rückführungsleitung von Hand das Gerät leergefahren werden kann.
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Der Kettenförderer 3 wird im Bereich der Ketten beiderseits mit Seitenverkleidungen 20 überdeckt und ist ebenso wie im Bereich der pneumatischen Ausleiteinrichtung mit einer durchsichtigen Verkleidung 37 abgedeckt.
In Fig.3 ist die Befestigung eines Förderelementes 11 und eines Mitnehmers 12 dargestellt. An den Ketten 13 des Kettenförderers 3 sind beiderseits Winkellaschen 21 befestigt, an denen Förderelemente 11 mit einem T-Profil verschraubt sind.
Di 2 Ketten laufen in Profil-Führungen 19 aus verschleissarmen, glatten Kunststoff, die am Hauptrahmen 2 verschraubt sind.
Auf die Förderelemente 11 sind Mitnehmer 12 seitlich durch eine Öffnung in einer der Scitenverkleidungen 20 aufgeschoben uni an drei Stellen mit Verschraubungen 50 befestigt.
Der Mitnehmer 12 weist ein U-Profil auf wie in Fig. 4 und 5 dargestellt ist und ist an einen zu sortierenden Behälterverschluss 36 mit engem Spiel angepasst, dessen Schenkel 15 innen ein Längsstützkante 16 für den Umriss des Behälterverschlusses 36 aufweisen und bei dem im Joch eine T-förmige Längsausnehmung 14 für das T-förmige Förderelement 11 angebracht ist.
Im Joch sind auch die Bohrungen für die Verschraubungen 50 mit dem Förderelement 11 angebracht.
Der Spalt 17 zwischen den Mitnehmern 12 ist mit einem, in Längsrichtung verlaufend, ar.
oberen Endbereich eines der Scnenkel 15 des Mitnehmers 12 eingesetzten Dichtungsprofil 49 verschlossen, der sich an wechselnde Breiten des Spaltes 17 anlassen kann.
Die am oberen Ende 7 des Linearförderers 1 angebrachte pneumatische Ausleiteinrichtung 8 ist in Fig.6 und 7 schematisch wiedergegeben.
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Iri Abständen voneinander sind seitlich am Sortiersteilfördeirteil 5 zwei Ausleitungsleitungen 23 und danach eine Ausleitung für die Rückführungsleitung 24 angeordnet.
Vor jeder Ausleitungsleitung 23 ist eine pneumatische Reihenausschiebevorrichtung 22 angeordnet mit einer in Ausleitrichtung 30 im rechten Winkel zur Förderrichtung des Linearförderers 1 ausgerichteten Ausblaseluftdüse 28 gegenüber dem Ausleitungsübergang 31 angebracht, die nach Auslösung durch einen Sensor 60 für die Ortslage des Mitnehmers 36 einen LuftStromimpuls abgibt, der die Behälterverschlüsse 36 oberhalb der Mi telachse trifft und in rollende Bewegung in Ausleitrichtung 30 versetzt.
An der Förderseite des Linearförderers 1, oberhalb des zu entleerenden Mitnehmers 12 sind in Abständen verteilt zwei Luftausblasdüsen 29 angebracht, die mit geringer Verzöge-rung eingeschaltet,
ebenfalls LuftStromimpulse abgeben oder aber dauernd ausblasen und die Behälterverschlüsse 36 in Bewegung halten, bis der Mitnehmer 12 vorbeibewegt ist.
Die Ausleitungsleitung 23 verengt sich vom Ausleitungsübergang 31, dessen Breite grösser ist als der Durchmesser des Behälterverschlusses 36, stetig bis zur Anschlussstelle 32 einer Förderrinne 25 der Fördervorrichtung 9 auf eine Breite, die mit Spiel dem Durchmesser des Behälterverschlusses 36 entspricht.
Am Ende der Ausleitungsleitung 23 ist jeweils ein Sensor 51 für den Füllstand der Förderrinne 25 der bei Füllung den Antrieb 53 des Sortiergerätes abschaltet.
An der oberen, in Förderrichtung 10 des Linearförderers 1 liegenden Kante des Ausleitungsüberganges 31 ist ein in
Au.sleitrichtung 30 gegen Federkraft gelagertes Wandstück 33 angebracht,
dessen Kante als Übergangskrümmung 34 mit einem im Vergleich zum Durchmesser der Behälterverschlüsse 36 grossen Durchmesser, zur Vermeidung von Einklemmungen von Behälterverschlüssen 36 versehen ist.
Die Weiterförderungsvorrichtung 9 ist in Fig. 8 wiedergegeben. Die beiden Förderrinnen 25 führen von den Anschlussstellen 32 abwärts bis zu einer Umschaltweiche 38 die kurz vor einer Aufgabevorrichtung 46 liegt, mit der die BehälterVerschlüsse 36 auf ein waagrechtes oder nur schwach geneigtes Förderband 26 aufgegeben werden.
Vor der Umschaltweiche 38 ist ein Lehrenstück 41 eingesetzt und an dieses unmittelbar anschliessend eine Lageprüfvorrichtung 43.
Im Lehrenstück 41 wird das Spiel des Freiraumprofils des zu fördernden Behälterverschlusses 36 zunehmend eingeengt,
damit deformierte Verschlüsse hier gewollt steckenbleiben und nach Öffnen einer seitlich unten schwenkbar angelenkten Bedienungsklappe 42 entfernt werden können.
Die anschliessend angeordnete LageprüfVorrichtung 43 ist mit einem Prüfrad mit Tastfingern als Prüforgan 44 versehen, die ir. die Öffnungen der Behälterverschlüsse 36 greifen und bei Fehllage, geometrisch deformierter Verschlüsse entweder Signal geben oder direkt eine im rechten Winkel zur Laufrichtung angeordnete Austrageinrichtung 45 über einen Betätigungszylinder 48 betätigen, die mit einem Auswerfer den fehlerhaften Behälterverschluss 36 seitlich austrägt und dann dss Prüfrad wieder freigibt.
Ir der Umschaltweiche 38 werden die beiden Förderrinnen 25 unter einem spitzem Winkel zusammengeführt, wobei in jedem Weg der Behälterverschlüsse 36 eine Schwenkklappe 39 angeordnet ist,
die beide miteinander auf Mitnahme verbunden sind >..... ..
19 und ein Versteilantrieb 40 eine öffnet und die andere g eichzeitig schliesst.
Dcimit kann bei Störung in einer Zuleitung die Zweite für die aridere Förderrinne 25 eingeschaltet werden.
Anschliessend gelangen die Behälterverschlüsse 36 in die Aufgabeeinrichtung 46 des Förderbandes 26, die über einen Bogen 54 der Förderrinne 25 in die Waagrechte überleitet und an eine Käfigführung für die Behälterverschlüsse 36 über dem Förderband 26 anschliesst.
Zur Beseitigung von Stauungen oder Verstopfungen, die im Bogenbereich auftreten und zum Leerfahren des Förderbandes 26 im Reversierlauf,
ist der obere Teil des Bogens 54 der Förderrinne 25 geteilt und um eine obenliegende Schwenkachse 5i[iota] mit einem Stellorgan 56 geöffnet und der schadhafte Behälterverschluss 36 entfernt werden.
Auf dem Förderband 26 ist kurz vor dem Weg in die Versehliessmaschine ein Gehäuse 57 angebracht, das im wesentlichen die Käfigführung überdeckt, wobei schräg von oben, in Ri.chtung auf die Innenseiten der Behälterverschlüsse 36, St.erilluft durch eine oder mehrere, über die Überdeckung verteilte, Zuluftdüsen 58 zugeführt wird und die Abluft, samt dein abgeblasenen Partikeln, durch eine Abluftleitung 61 des Ge;
häuses 57 abgesaugt wird, wie in Fig.10 dargestellt.
Iri Fig.9 wiedergegeben ist anschliessend an das Gehäuse 57 für di.e Abluftführung auf dem Förderband 26 eine weitere Überdeckung 59 mit einer grösseren Länge, von einem bis mehreren Metern angeordnet, in der UV-Strahler, sogenannte Niederdruck- oder Mitteldruckstrahler, die einfacher im Aufbau sind, dafür aber eine grösserer Baulänge für die g<]>eiche Entkeimungsleistung erfordern, mit an die Entke[alpha]mungsleistung angepasster Leistungsdichte eingebaut sind. #
20
Dcinach gelangen die Behälterverschlüsse 36 über eine kurze Forderrinne an die Verschliessmaschine (nicht dargestellt) .
BezugsZeichenverzeichnis
1 Linearförderer 2 Hauptrahmen des Linearförderers 1
3 Kettenförderer des Linearförderers 1
4 Beladeteil des Linearförderers 1
5 Sortiersteilförderteil
6 Belademulde des Linearförderers 1 7 oberer Bereich des Sortiersteilförderteils 5
8 pneumatische Ausleiteinrichtung 8
9 Fördervorrichtung zur Weiterleitung der Behälterverschlüsse
10 Förderrichtung des Sortiersteilförderteils 5 11 Förderelement des Linearförderers 1
12 Mitnehmer des Förderelementes 11
13 beidseitige Ketten des Kettenförderers 3
14 Längsausnehmung, T-förmig,
in dem Mitnehmer 12
15 Schenkel des Mitnehmers 12 mit U-Profil 16 Längsstützkante des Schenkels 15
17 Spalt zwischen den Mitnehmern 12
18 Förderseite des Linearförderers 1
19 Profil-Führung der Kette 13 des Kettenförderers 3
20 Seitenverkleidung 21 Winkellasche des Gliedes der Kette 13
22 pneumatische Reihenausschiebevorrichtung
23 Ausleitungsleitung der pneumatischen Ausleiteinrichtung 8
24 Rückführungsleitung der Ausleiteinrichtung 8 25 Förderrinne der Fördervorrichtung 9
26 Förderband
27 Käfigführung des Förderbandes 26
26 Ausblaseluftdüse der Reihenausschiebevorrichtung 22
29 Luftausblasdüse der Reihenausschiebevorrichtung 22 3C Ausleitrichtung
31 Ausleitungsübergang
22
31 Anschlussstelle der Förderrinne 25
33 verschiebbar geführtes Wandstück des Ausleitungsüberganges 31
34 Übergangskrümmung des Wandstückes 33 35 Sperrkamm am Ausleitungsübergang 31
36
Behälterverschluss, insbesondere Behälterspezialverschluss, wie Push-pull-Verschluss
37 Abdeckung des Linearförderers 1 und der
Ausleiteinrichtung 8 36 Umschaltweiche der Fördervorrichtung 9
3 ' Schwenkklappe der Umschaltweiche 38 für eine Förderrinne 2
40 Versteilantrieb der Umschaltweiche 38
41 Lehrenstück in der Fördervorrichtung 9 42' Bedienungsklappe des Lehrenstückes 41
43 LageprüfVorrichtung in der Fördervorrichtung 9 4 Prüforgan der Lageprüfvorrichtung 43
45 Austrageinrichtung der LageprüfVorrichtung 43
46 Aufgabeeinrichtung des Förderbandes 26 47 Aufgabeklappe der Aufgabeeinrichtung 45
48: Betätigungszylinder der Aufgabeklappe 46
49 Dichtungsprofil des Mitnehmers 12
50 Verschraubung des Mitnehmers 12
51 Sensor für den Füllstand 52 Sensor für die Entleerung in der Ausleitung der Rückführungsleitung 24
5Z-;
Antrieb des Kettenförderers 3
54 Bogen der Förderrinne 25 in der Aufgabevorrichtung 45
55 Schwenkachse des Bogens 54 56 Stellorgan für den Bogen 54 der Aufgabevorrichtung 45
5<">; Gehäuse für die Abluftführung
5f Zuluftstutzen für das Gehäuse 57
5S Überdeckung des Förderbandes 25 für die Entkeimung
60 Sensor zur Auslösung der Ausblasluftdüse 28 6] Abluftleitung des Gehäuses 57 ...
1
GAP10AT
Ar sprüche
1.
Sortiergerät mit einem Linearförderer (1) für Behälterverschlüsse, der einen Beladeteil (4) in einer Belademulde (6) aufweist an den ein zum Lot geneigter, nach oben fördernder Sortiersteilförderteil (5) anschliesst, in dessen oberen Bereich (7), insbesonders am oberen Ende seitlich, eine mechanische oder pneumatische Ausleiteinrichtung (8) angeordnet ist, an die eine Fördervorrichtung (9) zur Weiterleitung der Behälterverschlüsse (36) an eine Verschliessmaschine, oder dergleichen, anschliesst, wobei der Linearförderer (1) mit Förderelementen (11) ausgestattet ist, von denen die Behälterverschlüsse getragen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderelemente (11) des Linearförderers (1) im rechten Winkel zu der Förderrichtung (10) ausgerichtet sind und ebenso ausgerichtete, eng nebeneinander gereihte, an die Behälterverschlüsse (36) angepasste Mitnehmer (12)
angebracht sind, die entweder an die Form eines zu sortierenden Behälterverschlusses mit Spiel angepasst sind und diesen aufnehmen oder diesen tragen und bei falscher Lage durch den Neigungswinkel des Linearförderers (1) oder durch Auslenkung der Mitnehmer (12) oder einer Stützbahn abwerfen.
2. Sortiergerät nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearförderer (1) einen an einem Hauptrahmen (2) angebrachten Kettenförderer (3) umfasst, der mit beiderseits angeordneten Ketten (13) ausgebildet ist, an denen die Mitnehmer (12) , insbesondere für Behälterspezialverschlüsse, wie Push-pullVerschlüsse, tragenden Förderelemente (11) angebracht sind, und die zumindest an der Förderseite (18) in Profil-Führungen (19) aus gut gleitfähigen verschleissfesten Kunststoff, laufen.
I- .
Sortiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Tragprofilen bestehenden Förderelemente (11) beiderseits an antreibbaren endlosen Ketten (13) eines Kettenförderers (3) über Winkellaschen (21) verschraubt sind, an denen die Mitnehmer (12), für Behälterspezialverschlüsse (36), insbesonders für Push-pull-Verschlüsse, austauschbar angebracht sind und der Kettenförderer (3) mit Seitenverkleidungen (20) abgedeckt ist, die zumindest an der Förderseite die Mitnehmer (12) seitlich und seitlich oben überdecken.
4.
Sortiergerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Mitnehmer (12) für Behälterspezialverschlüsse (36) , insbesondere für Pushpull-Verschlüsse, die Förderelemente (11) aus T-Profilen bestehen, auf die die Mitnehmer (12) seitlich aufgeschoben und mit mehreren Verschraubungen (52) verschraubt sind, wobei das Aufschieben vorzugsweise durch eine Öffnung in der Seitenverkleidung (20) des KettenfOrders (3) erfolgt.
5.
Sortiergerät nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (12) für Behälterspezialverschlüsse (36), insbesonders für Push-pull-Verschlüsse, aus Kunststoff bestehen und die Form eines UProfils aufweisen, in deren Joch eine als T-Profil geformte Längsausnehmung (14) für die Förderelemente (11) eingearbeitet ist und deren Schenkel (15) innen beiderseits mit wenigstens je einer Längsstützkante (16) jeweils für einen Behälterspezialverschluss (36) , vorzugsweise für den Schraubkappenteil eines zu fördernden
Push-pull-Verschluss versehen ist, wobei der Innenab 3 >..... .. stand der Schenkel (15) und deren Höhe, jeweils mit Spiel, an die Abmessungen eines Behälterspezialverschlusses (36) angepasst ist.
.
Sortiergerät nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (12) für die Behälterspezialverschlüsse (36) , insbesondere für Push-pull-Verschlüsse, eine Breite aufweisen, bei der sich der Spalt (17) zum jeweils benachbarten Mitnehmer (12) beim Übergang vom flacheren Beladeteil (4) des Linearförderers (1) aus der Belademulde (6) zum Sortiersteilförderteil (5) gerade noch schliesst.
7. Sortiergerät nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (12) für die Behälterspezialverschlüsse (36) , insbesondere für Push-pull-Verschlüsse, an der Aussenseite eines der Schenkel (15) im Bereich des freien Endes in Längsrichtung angeordnet einen elastischen Dichtungsprofil (49) tragen.
il .
Sortiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatische Ausleiteinrichtung (8) wenigstens eine Ausleitungsleitung (23) aufweist und jede Ausleitungsleitung mit einer pneumatischen Reihenausschiebevorrichtung (22) versehen ist, wobei an jede Ausleitungsleitung (23) an eine Förderrinne (25) der Fördervorrichtung (9) und für die Ausleitung zur Rückführung von Verschlüssen (36) in die Belademulde (6) an eine Rückführungsleitung (24) angeschlossen ist und vorzugsweise bei zwei oder drei Ausleitungsleitungen (23, 23' ) Anschlüsse für zwei oder drei getrennte Förderrinnen (25) der Fördervorrichtung (9) vorgesehen sind.
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Sortiergerät nach Anspruch 1 und/oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatische Ausleiteinrichtung (8)
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mit einer pneumatischen Reihenausschiebevorrichtung (22) versehen ist, bei der gegenüber jeder Ausleitungsleitung (23) eine Ausblasluftdüse (28) angeordnet ist, die zum Ausleiten der Verschlüsse, ausgelöst von einem Sensor (60) für die Ortslage eines Mitnehmers (12), synchron mit der Vorbeibewegung eines Mitnehmers (12) einen Impulsluftstrahl, vorzugsweise oberhalb der Mittelachse der Verschlüsse auftreffend, abgibt.
10.
Sortiergerät nach Anspruch 1 /oder 8 oder den darauffolgenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausleitbahn der Verschlüsse in Abständen ein oder vorzugsweise zwei Luftblasdüsen (29) angebracht sind, die beim Ausleiten der Verschlüsse jeweils über einem Mitnehmer (12) liegen und nach dem Impulsluftstrahl zeitverzögert eingeschaltet werden und während der Vorbeibewegung dieses Mitnehmers (12) eingeschaltet bleiben.
1] .
Sortiergerät nach Anspruch 1 und/oder 8 oder einen der darauffolgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die pneumatische Ausleiteinrichtung (8) für jede pneumatische Reihenausschiebevorrichtung (22) mit einem Ausleitungsübergang (31) versehen ist, dessen Breite am Eintritt bei einem Mehrfachen des Durchmessers der zu fördernden Verschlüsse beträgt und sich fortlaufend auf den einfachen Durchmesser mit Spiel an der Anschlussstelle (32) für die Förderrinne (25) verengt.
12 .
Sortiergerät nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Ausleitungsleitung (23), m Förderrichtung (10) nach dem Ausleitungsübergang (31) angeordnet, mit einem in Ausleitrichtung (30) gegen Federkraft verschiebbar geführten Wandstück (33) versehen ist, das eine Übergangskrüm ung (34) in Förderrichtung (10) des Linearförderers (1) aufweist, die im 5
Verhältnis zum Durchmesser der ausgeleiteten Behälterverschlüsse (36) einen grösseren Krümmungradius aufweist.
Sortiergerät nach einen der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausleitungsleitung (23) nach dem Ausleitungsübergang (31) in Förderrichtung (10) im wesentlichen annähernd nach einer Wurfparabel der geförderten Behälterverschlüsse (36) nach unten gekrümmt ausgebildet ist.
... aaaa ..
1 .
Sortiergerät nach einen der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Ausleitungsübergang (31) ein Sperrkamm (35) einschwenkbar ist, während die andere Ausleitungsübergang (31) offen bleibt.
15. Sortiergerät nach einen der vier vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausleitung für die Rückführungsleitung (24) ein Sensor (52) für die Entleerung der Mitnehmer (12) angebracht ist, der den
Antrieb (53) des Kettenförderers (3) bei zur Beendigung der Entleerung ausschaltet, während die Ausblaseluftdüse (28) gemeinsam mit den Ausblaseluftdüsen (28) der Reihenausschiebevorrichtung (22) geschaltet sind.
16.
Sortiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (9) zur Beschickung einer Verschliessmaschine zur Weiterleitung der Behälterverschlüsse (36) mit zwei getrennten Förderrinnen (25) versehen ist, die in einer Umschaltweiche (38) unter einem spitzen Winkel, vorzugsweise nach unten, zusammengeführt werden.
17. Sortiergerät nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Umschaltweiche (38) für jede
Seitenführung der Förderrinnen (25) eine Schwenkklappe > a< a a *.. aa
(39), am tieferen Ende schwenkbar, angebracht ist, von denen stets eine geöffnet und eine verschlossen ist und beide miteinander auf Mitnahme gekoppelt und mit einem Versteilantrieb (40) betätigbar sind.
IV, .
Sortiergerät nach einen der beiden vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass in die Förderrinne (25) der Fördervorrichtung (9) in Förderrichtung vor der Umschaltweiche (38) ein Lehrenstück (41) eingesetzt ist, bei dem sich das Spiel zwischen Behälterverschluss (36) und den Führungsschienen (48) der Förderrinne (25) auf ein geringers Mass soweit verengt, dass ein verformter oder nicht masshaltiger Behälterverschluss (36) steckenbleibt und nach Öffnen einer Bedienungsklappe (42) entfernbar ist.
Ii).
Sortiergerät nach einen der drei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Lehrenstück (41) und der Umschaltweiche (38) der Fördervorrichtung (9) eine Lageprüfeinrichtung (43) eingesetzt ist, bei der inbesondere ein mechanisches Prüforgan (44), wie ein Prüfrad, in der Bahn der Behälterverschlüsse (36) wirkend, angeordnet ist, über das bei Fehleranzeige eine Austrageinrichtung (45) , vorzugsweise seitlich im rechten Winkel zur Förderrichtung ausschiebend, betätigt wird.
20.
Sortiergerät nach Anspruch 1 und/oder einen der vorhergehenden vier Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (9) mit einem Förderband (26) oder insbesondere einem Horizontalfördergerät, zur waagrechten oder schwach geneigten Weiterleitung von Behälterverschlüssen (36) ausgestattet ist, auf das wenigstens eine und vorzugsweise zwei, der Förderrinnen (25) der Fördervorrichtung (9) nach der Umschaltweiche (38) übergeben. V
21.
Sortiergerät nach Anspruch 1 und/oder einen der vorhergehenden fünf Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrinne (25) der Fördervorrichtung (9) die
5 Behälterverschlüsse (36) mit einer Aufgabeeinrichtung (46) auf das Förderband (26) auflegt, bei der eine, an die Bahnänderung von vertikal oder etwa vertikal nach etwa horizontal, mit einem Bogen (54) angepassten Förderrinne (25) zwischengeordnet ist und das Förderband (26) , 10 oder dergleichen, mit einer Käfigführung (27) für jede Reihe von Behälterverschlüssen (36) abgedeckt ist, die jeweils an deren Umrissprofil mit Spiel angepasst ist.
22.
Sortiergerät nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch 15 gekennzeichnet, dass der Bogen (54) der Förderrinne (25) einer Aufgabeeinrichtung (46) geteilt ist und ein oberer Teil an einer waagrechten Schwenkachse (55), mit einem Stellorgan (56) nach oben in die Öffnungsstellung verschwenkbar, angelenkt ist. 20
23. Sortiergerät nach den vorhergehenden drei Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (26) mit zwei Reihen von unterschiedlichen Behälterverschlüssen (36) von den Fördereinrichtungen (9) von zwei Sortier-
^^ 25 Steilförderern (1) mit nebeneinander angeordneten Aufgabeeinrichtungen (45) beschickbar ist.
24.
Sortiergerät nach Anspruch 1 und/oder einen der vorhergehenden vier Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
30 das Förderband (26) mit der/den Käfigführung/en von einem Gehäuse (57) im wesentlichen überdeckt ist/sind, in das Sterilluft durch mehrere verteilte Zuluftdüsen (58), vorzugsweise schräg von oben, in Richtung auf die Innenseiten der Behälterverschlüsse (36) zugeführt wird
35 und als Abluft, vorzugsweise zumindest am unteren Rand des Gehäuses (57), insbesondere aber über die gesamte 8
Käfigführung der Höhe und der Länge nach, durch eine Abluftleitung (61) aus dem Gehäuse (57) abgesaugt wird.
25.
Sortiergerät nach Anspruch 1 und/oder einen der vorhergehenden fünf Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Förderband (26) an das Gehäuse (57) für die Abluftführung, eine weitere Überdeckung (59) mit einer grösseren Länge, vorzugweise mehrere Meter, anschliesst, in der UV-Strahler angepasster Leistungsdichte, vorzugsweise Niederdruck- oder Mitteldruckstrahler, angebracht sind.
26. Sortiergerät nach Anspruch 1 und/oder einen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung (9) mit der Aufgabeeinrichtung (46) einer zugeordneten Förderrinne (25) entweder direkt an einen Vertikalförderer oder an ein zwischengeschaltetes Förderband angeschlossen ist. 2(S Ansprüche