AT502746A1 - Zylinderschloss sowie flachschlüssel - Google Patents

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Description


  Zylinderschloss sowie Flachschlüssel
Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss mit Zylinderkern und Gehäuse, in dem federbelastete Zuhaltestifte, umfassend Gehäusestifte und Zylinderkernstifte, zum Abfragen von am Schlüssel befindlichen Einschnittfräsungen vorgesehen sind. Des weiteren betrifft die Erfindung einen Flachschlüssel mit zwei Schlüsselflachseiten und zwei Schlüsselschmalseiten, wobei entlang wenigstens einer Schlüsselschmalseite mehrere Einschnittfräsungen, sowie entlang zumindest einer Schlüsselflachseite Profilnuten vorgesehen sind.
Bekannt sind Zylinderschlösser, die unterschiedliche Einschnittfräsungen oder Profilnuten abtasten.

   Eine Erhöhung der Variationsmöglichkeiten der Einschnittfräsungen oder Profilnuten am Schlüssel führt jedoch im Normalfall dazu, dass die Konstruktion der Schlösser immer aufwendiger wird, was sowohl nachteilig für die Funktionssicherheit der Schlösser ist, als auch zu höheren Produktionskosten führt.
Auch bei den Schlüsseln birgt die Erhöhung der Variationsmöglichkeiten meist Nachteile, wie z.B. eine erhöhte Schlüsselbruchgefahr durch zunehmende Anzahl an Einschnittfräsungen und Nuten. Dies bedingt weiters die Ausbildung scharfer Kanten an denen sich der Benutzer verletzen kann. Ein weiterer Nachteil der am Schlüssel befindlichen Codierungen bei den bekannten Schlüsselkonstruktionen ist, dass die Codierungen leicht ersichtlich und nachmachbar sind.

   So werden z.B. bei den Schlüsseldiensten Einfachkopierfräser eingesetzt, bei denen die Einschnittfräsungen der Onginalschlüssel mittels relativ grober Abtastwerke abgetastet werden. Abgesehen von dieser Möglichkeit sind die Einschnittfräsungen oder Profilnuten von Schlüsseln leicht dadurch nachmachbar, dass ein Abdruck des Schlüssels in Abdruckmasse angefertigt wird, um einen entsprechenden Nachschlüssel herzustellen.
Es ist somit Aufgabe der Erfindung ein Schloss zu schaffen, das höhere Variationsmöglichkeiten bei der Codierung der Schlüssel zulässt, wobei gleichzeitig die Konstruktion des Schlosses einfach gehalten wird, wodurch erhöhte Funktionssicherheit gegeben ist sowie die Herstellungskosten gering gehalten werden.

   Ferner ist es Aufgabe der Erfindung einen Schlüssel zu schaffen, der ebenfalls erhöhte Variationsmögiichkeiten bietet, dabei aber gleichzeitig keine scharfen Kanten aufweist, wodurch eine geringere Schlüsselbruchgefahr gewährleistet wird. Weiters soll ein Grossteil der .. ..<>.. .. .<>einzelnen Profilvariationen am Schlüssel nicht leicht ersichtlich und damit schwer nachmachbar sein.
Gelöst werden diese Aufgaben erfindungsgemäss dadurch, dass in der Drehebene wenigstens einer der Zuhaltestifte des Zylinderschlosses, ein in einem Schlitz des Zylinderkerns vom Schlüssel gesteuertes radial verschiebbares Kernplättchen, dessen Stellung bei richtigem Schlüssel den Gehäusestift nach Verdrehen des Zylinderkerns auf Teilung hält,

   vorgesehen ist.
Die Anzahl der Plättchen kann bei einem erfindungsgemässen Zylinderschloss der Anzahl oder der doppelten Anzahl der Gehäusestifte entsprechen, wobei die einzelnen Kernplättchen mittels Federn in Richtung des Gehäuses vorgespannt sind. Der Vorteil eines derartigen Schlosses besteht darin, dass gegenüber einem herkömmlichen Zylinderschloss nur geringe Veränderungen notwendig sind. Es werden lediglieh in den Zylinder weitere Schlitze eingefügt in denen die mittels Federn vorgespannten Plättchen angeordnet werden.

   Das restliche Gehäuse kann im Prinzip gleich zu den bisher verwendeten Zylinderschlössern aufgebaut sein, wodurch ein aufwändiges Umstellen des Herstellungsprozesses entfällt.
Die zusätzlichen Variationsmöglichkeiten ergeben sich durch seitliche Profilnuten am Schlüssel, die nach Verdrehen des Zylinders durch die Gehäusestifte, die auch schon beim Einschieben des Schlüssels die Einschnittfräsungen abgefragt haben, mit Hilfe der Kernplättchen abgetastet werden.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist es, dass im Gehäuse zu beiden SeKen des Zylinderkerns Ausnehmungen zur Aufnahme der federbelasteten Kernplättchen vorgesehen sind, wodurch eine weitere Abfragemöglichkeit der am Schlüssel befindlichen seitlichen Profiinuten gegeben ist.

   Vorteilhafterweise kann das Zylinderschlossgehäuse noch um diese Abfragemöglichkeit erweitert werden, bei der bereits beim Einschieben des Schlüssels eine Negativabfrage der Profiinuten stattfindet. Sollte nämlich der Schlüssel keine oder zu seichte Profilnuten an den abgetasteten Stellen aufweisen, so verbleibt das Kernplättchen in der Ausnehmung im Gehäuse, wodurch der Zylinderkern nicht gedreht werden kann. 
Zur Lösung der obengenannten Aufgaben sieht die Erfindung weiters einen Flachschlüssel vor, der dadurch gekennzeichnet ist, dass an beiden Schlüsselflachseiten eine linke und rechte Kantenrippe vorgesehen ist, die die Einschnittfräsungen seitlich zumindest teilweise abdecken.

   Ferner weist ein erfindungsgemässer Flachschlüssel Profilnuten auf, die in Schlüsseleinschubrichtung verlaufend, abschnittsweise vorgesehen sind, wobei die Steuergründe der Profilnuten einen Kreisbahnabschnitt beschreibend, ausgebildet sind. Derartige Profilnuten können auch in einem von der Einschubrichtung abweichenden Winkel verlaufen.
Femer ist es ein erfindungsgemässes Merkmal, dass die Profiinuten unterschiedliche Tiefe aufweisen, sowie dass zumindest eine abschnittsweise Profilnut entlang der Kantenrippe angeordnet ist und dass die Profilnut wenigstens in eine Einschnittfräsung der Schlüsselschmalseite unter Ausbildung eines Durchbruchs schneidet.
Der Vorteil eines derartigen erfindungsgemässen Schlüssels ist, dass der Schlüssel im wesentlichen nur weitgehend gerade Kanten aufweist,

   da die schlüsselschmalseitigen Einschnittfräsungen durch die beidseitigen Kantenrippen verdeckt sind. Durch die seitlichen nur abschnittsweise vorhandenen Profilnuten wird auf ein Freiräumen durchgehender Längsnuten weitgehend verzichtet, wodurch der Schlüssel stabiler ist und eine geringere Schlüsselbmchgefahr besteht. Des weiteren ist ein einfaches Nachmachen des Schlüssels aufgrund der seitlich abgedeckten Einschnittfräsungen nicht mehr so leicht möglich, da die Profilvariationen von Aussen nicht ersichtlich sind.

   Die Ausbildung des erwähnten Durchbruchs bietet den Vorteil, dass ein einfaches Herstellen eines Abdrucks nicht mehr möglich ist.
Ein weiteres erfindungsgemässes Merkmal des Flachschlüssel ist es, dass die linke und rechte Kantenrippe gleiche Rippendicke aufweisen, sowie dass die seitlichen abschnittsweisen Profiinuten, welche unter Ausbildung eines Durchbruchs die Einschnittfräsungen schneiden auf der linken und rechten Schlüsselflachseite unterschiedlich hoch liegen. Weiters können an beiden Schlüsselschmalseiten Kantenrippen und an beiden Schlüsselflachseiten Profilnuten vorgesehen sein.

   Derartige Schlüsselausbildungen erlauben es einerseits die Variationszahl noch weiter zu erhöhen, und andererseits den Schlüssel als Wendeschlüssel auszuführen. "..<>.. ..
Bei einem erfindungsgemässen Flachschlüssel ist es weiters ein Merkmal, dass über eine oder beide der Schlüsselflachseiten verteilt eine oder mehrere entlang des Schlüsselschafts durchgängige Führungsnut zusätzlich zu der/den Profilnuten vorgesehen sind.

   Dabei sollen zumindest zwei auf den beiden gegenüberliegenden Schlüsselflachseiten angeordnete Führungsnuten überlappend angeordnet sein, damit Werkzeuge zum Nachsperren nicht einfach in den Schlüsselkanal des zugehörigen Schlosses eingeführt werden können.
Weitere vorteilhafte Merkmale und Eigenschaften der Erfindung sind der Beschreibung, den Zeichnungen und den Ansprüchen zu entnehmen.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemässes Zylinderschloss. Fig. 2 zeigt einen weiteren Längsschnitt durch ein erfindungsgemässes Zylinderschloss bei dem der Zylinderkern um 90[deg.] gedreht wurde. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch ein erfindungsgemässes Zylinderschloss. In Fig. 4 ist eine Aufsicht auf einen erfindungsgemässen Flachschlüssel zu sehen. Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Flachschlüssels aus Fig. 4.

   Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch den Schlüssel aus Fig. 5 geschnitten entlang der Linie VI. -VI. Fig. 7 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform eines erfindungsgemässen Flachschlüssels.
Das in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemässe Zylinderschloss 1 besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse 3, einem Zylinderkern 2 sowie geteilten Zuhaltungsstiften. Die Zuhaltungsstifte bestehen aus Zylinderstiften 5 und Gehäusestiften 4, die durch Federn 9 nach oben in Richtung des Zylinderkerns 2 vorgespannt sind.

   Die Zylinderstifte 5 werden in Zylinderkernbohrungen 7, welche in den Schlüsselkanal 8 hineinragen geführt, und dienen dem Abtasten der Einschnittfräsungen 12 am Flachschlüssel 11.
In der hier gezeigten Fig. 1 befinden sich die einzelnen Zylinderstifte 5 in einer Position, in der sie die Gehäusestifte 4 auf Teilung stellen, wodurch das Schloss 1 in AufSperrsteilung gebracht wird. Dies wäre der Fall, wenn der passende Schlüssel 11 im Schloss eingeschoben wäre, was aber zur besseren Ansicht hier nicht dargestellt ist. Damit ein erfindungsgemässer Flachschlüssel 1.1 mit den bereits beschriebenen Kantenrippen 25 und Durchbrüchen 19 verwendet werden kann, ist es vorteilhaft, wenn die Zylinderstifte 5 zumindest in den Abschnitt, der dem Abtasten der Einschnittfräsungen 12 dient, einen geringeren Durchmesser aufweisen als die Gehäusestifte.

   Die <>
Führung der Zylinderstifte 5 erfolgt durch abgestufte Ausbildung der Zylinderkernbohrungen 7 im Zylinderkern 2.
Die Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemässes Schloss 1 bei dem der Zylinderkern 2 im Gehäuse 3 um 90[deg.] gedreht wurde. Zur besseren Ansicht ist das Schloss 1 ohne eingeschobenen Schlüssel 11 gezeigt. Links und rechts vom Schlüsselkanal 8 sind jeweils 6 Kernplättchen 10 in der Drehebene 6 der Gehäusestifte 4 angeordnet.
Die Kernplättchen 10 sind mittels Federn 9 in Richtung des Gehäuses 3 vorgespannt. Beim Verdrehen des Zylinders bei eingeschobenen Schlüssel kommt es dazu, dass bei einer bestimmten Position, hier z.B. bei 90[deg.] die Kernplättchen 10 mit den Gehäusestiften 4 fluchten, wodurch am Schlüssel befindliche Profilnuten 16 vom Schloss 1 abfragbar sind.

   Wie in der Abbildung zu sehen befinden sich fünf Kernplättchen 10 in einer Aufsperrstellung, lediglich das Kernplättchen 10' ragt zu tief in den Schlüsselkanal 8, wodurch der Gehäusestift 4' nicht auf Teilung gestellt wird.
Der in Fig. 3 gezeigte Querschnitt durch das erfindungsgemässe Schloss 1 zeigt die Anordnung der Kernplättchen 10 links und rechts vom Schlüsselkanal 8. Dargestellt ist eine Situation mit eingeschobenem Schlüssel 11, der von den Zuhaltestiften, bestehend aus Gehäusestiften 4 und Zylinderstiften 5, die in die Einschnittfräsungen 12 ragen, abgefragt wird.

   Um eine zusätzliche Negativabfragemöglichkeit der seitlichen Profilnuten 16 zu haben, befinden sich im Gehäuse 3 Ausnehmungen 14, in die Sperrfortsätze 26 der Kernplättchen 10 in der Nullstellung des Schlosses 1 aufgrund der Vorspannkraft der Federn 9 aufgenommen werden.
Wird nun ein Schlüssel 11 mit den richtigen Einschnittfräsungen 12 an der Schlüsselschmalseite 24 in das Schloss eingebracht, so stellen die Zylinderstifte 5 die Gehäusestifte 4 auf Teilung, wodurch das Schloss verdreht werden kann. Durch das Drehen des Zylinderkerns 2 werden die Kernplättchen 10 aus den Ausnehmungen 14 in Richtung Schlüssel geschoben, wobei die Profiltaster 13 der Kernplättchen 10 in die jeweiligen seitlichen Profilnuten 16 des Schlüssels 11 eingreifen.

   Befindet sich jedoch an der Position der Profiltaster 13 keine oder eine zu seichte Profilnut 16, so kann das Kernplättchen 10 nicht aus der Ausnehmung 14 herausgeführt werden, wodurch sich das Schloss 1 nicht verdrehen lässt. Die dargestellte Fig. 3 zeigt das Kernplättchen 10 in einer Position in der der Zylinder verdreht werden kann, während das Kernplättchen 10' eine Situation aufzeigt, bei der der Zylinderkern 2 nicht verdreht werden kann.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen einen erfindungsgemässen Flachschlüssel 11 mK einem Schlüsselgriff 20 und einem Schlüsselschaft 21 , an dem an den Schlüsselschmalseiten 24 Einschnittfräsungen 12, und an den Schlüsselflachseiten 23 Profiinuten 16, sowie eine Führungsnut 15, angeordnet sind.

   Wie in den Fig. 5 und 6 zu sehen ist, sind die Einschnittfräsungen 12 sowie deren Steuergründe 17 an der Schlüsselschmalseite 24 aufgrund der vorgesehenen Kantenrippen 25 nicht einfach von Aussen einsehbar.
Der sich daraus ergebende Flachschlüssel 11 weist somit in Längsrichtung keinerlei scharfe Kanten auf, wodurch geringere Schlüsselbruch- sowie Verletzungsgefahr besteht. Die an den Schlüsselflachseiten 23 angeordneten Profiinuten 16, erstrecken sich nur abschnittsweise in Einschubrichtung des Schlüssels 11.

   Damit sind lediglich die Führungsnuten 15 als durchgängiges Längsprofil vorhanden, wobei die Führungsnuten 15 jeweils über die Mittellängsebene 22 des Schlüssels hinausragen, damit ein überlappendes Längsprofil entsteht.
Dies hat den Vorteil, dass keine Schlüsselrohlinge mit unterschiedlichen Längsprofilen notwendig sind, da die einzelnen Profiivarianten erst durch das abschnittsweise seitliche Einfräsen der Profilnuten 16 gebildet werden. Dadurch wird ein geringeres Lager an Flachschlüsselrohlingen benötigt, sowie die Kosten gesenkt.
Die an den Schlüsselflachseiten 23 angeordneten Profiinuten 16 werden mittels eines Rundfräsers von der Seite her abschnKtsweise, verschieden tief eingefräst. Dadurch entstehen in den Profiinuten 16 Steuergründe 18 in Form eines Kreisbahnabschnitts.

   An zumindest einer Stelle am Flachschlüssel ist eine derart eingefräste Profilnut 16 so angeordnet, dass ein Durchbruch 19 zu einer auf der Schlüsselschmalseite 24 befindlichen Einschnittfräsung 12 entsteht. Diese Durchbrüche 19 haben den Vorteil, dass dadurch ein Nachmachen des Flachschlüssels 11 mittels eines Abdrucks unmöglich gemacht wird.
Fig. 7 zeigt schliesslich eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen Flachschlüssels 11, bei der die seKlichen Profilnuten 16 in von der Einschubrichtung abweichendem Winkel angeordnet sind. Dies führt dazu, dass die Anzahl der VariationsmöglichkeKen der Schlüsselkodierungen noch weiter erhöht wird, wobei auch bei dieser Ausbildungsform zumindest eine Profilnut 16 in eine der Einschnittfräsungen 12 unter Ausbildung eines Durchbruchs 19 schneiden soll.

Claims (10)

Patentansprüche 1. Zylinderschloss mit Zylinderkern und Gehäuse, in dem federbelastete Zuhaltestifte, umfassend Gehäusestifte und Zylinderkernstifte, zum Abfragen von am Schlüssel befindlichen Einschnittfräsungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass in der Drehebene (6) wenigstens einer der Zuhaltestifte ein in einem Schlitz des Zylinderkems (2) vom Schlüssel (11) gesteuertes radial verschiebbares Kernplättchen (10,10') , dessen Stellung bei richtigem Schlüssel (11) den Gehäusestift (4) nach verdrehen des Zylinderkems (2) auf Teilung hält, vorgesehen ist.
1. Zylinderschloss mit Zylinderkern und Gehäuse, in dem federbelastete Zuhaltestifte, umfassend Gehäusestifte und Zylinderkernstifte, zum Abfragen von am Schlüssel befindlichen Einschnittfräsungen vorgesehen sind, wobei in der
Drehebene wenigstens einer der Zuhaltestifte ein in einem Schlitz des Zylinderkerns vom Schlüssel gesteuertes radial verschiebbares Kernplättchen, dessen Stellung bei richtigem Schlüssel den Gehäusestift nach Verdrehen des Zylinderkerns auf Teilung hält, vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernplättchen (10) mittels Federn (9) in Richtung des Gehäuses (3) vorgespannt sind und dass im Gehäuse (3) zu beiden Seiten des Zylinderkerns (2) Ausnehmungen (14) zur Aufnahme von Sperrfortsätzen (26) der federbelasteten Kernplättchen (10) vorgesehen sind, wodurch eine weKere Abfragemöglichkeit der am Schlüssel (11) befindlichen seitlichen Profilnuten (16) gegeben ist.
2. Zylinderschloss nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kernplättchen (10) der Anzahl oder der doppelten Anzahl der Gehäusestifte (4) entspricht.
2. Zylinderschloss nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Kernplättchen (10) der Anzahl oder der doppelten Anzahl der Gehäusestifte (4) entspricht.
3. Flachschlüssel für ein Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 oder 2 mit zwei Schlüsselflachseiten und zwei Schlüsselschmalseiten, wobei entlang wenigstens einer Schlüsselschmalseite mehrere Einschnittfräsungen, sowie entlang zumindest einer Schlüsselflachseite Profilnuten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Schlüsselflachseiten (23) eine linke und rechte Kantenrippe (25) vorgesehen ist, die die Einschnittfräsungen (12) seitlich zumindest teilweise abdecken und dass die Profilnuten (16) in Schlüsseleinschubrichtung oder in von der Einschubrichtung abweichendem Winkel verlaufend, abschnittsweise vorgesehen sind, wobei die Steuergründe (18) der Profiinuten (16) einen Kreisbahnabschnitt beschreibend ausgebildet sind.
3. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kernplättchen (10) mittels Federn (9) in Richtung des Gehäuses (3) vorgespannt sind.
4. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Profilnuten (16) unterschiedlicher Tiefe vorgesehen sind.
NACHGEREICHT 2 42619 Pe/GA
A 634/2005
4. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (3) zu beiden SeKen des Zylinderkerns (2) Ausnehmungen (14) zur Aufnahme von Sperrfortsätzen (26) der federbelasteten Kernplättchen (10) vorgesehen sind, wodurch eine weitere Abfragemöglichkeit der am Schlüssel (11) befindlichen seitlichen Profilnuten (16) gegeben ist.
5. Flachschlüssel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine abschnittsweise Profilnut (16) entlang der Kantenrippe (25) angeordnet ist und dass die Profilnut (16) wenigstens in eine Einschnittfräsung (12) unter Ausbildung eines Durchbruchs (19) schneidet.
5. Flachschlüssel für ein Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mK zwei Schlüsselflachseiten und zwei Schlüsselschmalseiten, wobei entlang wenigstens einer Schlüsselschmalseite mehrere Einschnittfräsungen, sowie entlang zumindest einer Schlüsselflachseite Profilnuten vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Schlüsselflachseiten (23) eine linke und rechte Kantenrippe (25) vorgesehen ist, die die Einschnittfräsungen (12) seitlich zumindest teilweise abdecken.
6. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die linke und die rechte Kantenrippe (25) gleiche Rippendicke aufweisen.
6. Flachschlüssel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profiinuten (16) in Schlüsseleinschubrichtung verlaufend, abschnittsweise vorgesehen sind, wobei die Steuergründe (18) der Profiinuten (16) einen Kreisbahnabschnitt beschreibend ausgebildet sind.
7. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen abschnittsweisen Profiinuten (16) welche unter Ausbildung eines Durchbruchs (19) die Einschnittfräsungen (12) schneiden auf der linken und rechten Schlüsselflachseite (23) unterschiedlich hoch liegen.
7. Flachschlüssel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profiinuten (16) in von der Einschubrichtung abweichendem Winkel verlaufend, abschnittsweise vorgesehen sind, wobei die Steuergründe (18) der Profiinuten (16) einen Kreisbahnabschnitt beschreibend ausgebildet sind.
8. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet dass an beiden Schlüsselschmalseiten (24) Kantenrippen (25) und an beiden Schlüsselflachseiten (23) Profilnuten (16) vorgesehen sind.
8. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass Profilnuten (16) unterschiedlicher Tiefe vorgesehen sind.
9. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet dass über eine oder beide der Schlüsselflachseiten (23) verteilt eine oder mehrere entlang des Schlüsselschafts (21) durchgängige Führungsnut (15) zusätzl<i>ch zu der/den Profilnuten (16) vorgesehen sind.
9. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine abschnittsweise Profilnut (16) entlang der Kantenrippe
(25) angeordnet ist und dass die Profilnut (16) wenigstens in eine Einschnittfräsung (12) unter Ausbildung eines Durchbruchs (19) schneidet.
10. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die linke und die rechte Kantenrippe (25) gleiche Rippendicke aufweisen.
11. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die seKlichen abschnittsweisen Profiinuten (16) welche unter Ausbildung eines Durchbruchs (19) die Einschnittfräsungen (12) schneiden auf der linken und rechten Schlüsselflachseite (23) unterschiedlich hoch liegen.
12. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Schlüsselschmalseiten (24) Kantenrippen (25) und an beiden Schlüsselflachseiten (23) Profilnuten (16) vorgesehen sind.
13. Flachschlüssel nach einem der Ansprüche 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass über eine oder beide der Schlüsselflachseiten (23) verteilt eine oder mehrere entlang des Schlüsselschafts (21) durchgängige Führungsnut (15) zusätzlich zu der/den Profiinuten (16) vorgesehen sind.
10
14. Flachschlüssel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei auf den beiden gegenüberliegenden Schlüsselflachseiten (23) angeordnete Führungsnuten (15) überiappend angeordnet sind.
Wien, am 14. April 2005 <EMI ID=10.1>
Neue Patentansprüche
42 619 Pe/GA A 634/2005
10. Flachschlüssel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwe<i>auf den beiden gegenüberliegenden Schlüsselflachseiten (23) angeordnete Führungsnuten (15) überlappend angeordnet sind.
Wien, am 16. Jänner 2007 <EMI ID=12.1>
NACHGEREICHT
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