Die Erfindung betrifft eine Abwasser-Kläranlage mit einem, vorzugsweise ein Bodenfilter aufweisenden, Klärbecken, das über eine Beschickungsleitung aus einem, vorzugsweise als Vorklärbecken ausgebildeten, Sammelbehälter beschickbar ist, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .
Insbesondere für Hauskläranlagen werden immer häufiger sogenannte Bodenfilterkläranlagen verwendet, bei welchen in einem Klärbecken ein aus Kies- und Sandschichten bestehender Bodenfilter vorgesehen ist, den die zu klärenden Abwässer durchsetzen, bevor sie über einen im Bodenbereich des Klärbeckens aus demselben ausmündenden Ablauf gereinigt abgeführt werden. Häufig wird der Bodenfilter bepflanzt, beispielsweise mit Schilf, wodurch eine bessere Sauerstoffversorgung des zu klärenden Abwassers erfolgt.
Die Pflanzen nehmen weiters bestimmte Nährstoffe wie Nitrite, Nitrate, Phosphate od.dgl. auf, wodurch die Reinigungsleistung verbessert wird.
Derartige Bodenfilter weisen an sich eine jedenfalls für Hauskläranlagen hinreichende Reinigungsleistung auf, haben jedoch den Nachteil, dass sie dann, wenn sie ständig vom Abwasser durchflössen werden, rasch verstopfen und somit wirkungslos werden.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es seit langem üblich, die Beschickung solcher ein Bodenfilter aufweisender Klärbecken periodisch zu unterbrechen.
Eine solche intermittierende Beschickung mit dem Abwasser ermöglicht eine Regeneration der Bodenfilter und vermeidet eine Verstopfung derselben.
Um nun eine Kläranlage zu schaffen, bei welcher auf technisch einfache Weise eine intermittierende Beschickung des Klärbeckens aus einem vorzugsweise als Vorklärbecken ausgebildeten Sammelbehälter gewährleistet ist, schlägt die AT 401.047 B vor, das in den Sammelbehälter ragende Ende der Beschickungsleitung als Heber mit einer sich aufwärts erstreckenden bogenförmigen Umlenkung auszubilden.
Durch diese Ausbildung des in den Sammelbehälter ragenden Endes des Hebers erfolgt selbsttätig eine Einleitung der Beschickung des Klärbeckens, sobald der Flüssigkeitspegel im Sammelbehälter eine Höhe erreicht hat, die der oberen Begrenzung der bogenförmigen Umlenkung entspricht.
Sobald die Beschickung eingeleitet ist, erfolgt durch die Heberwirkung eine Fortsetzung dieser Beschickung und zwar so lange, bis der Abwasserpegel im Sammelbehälter einen unteren Wert in der Höhe des in den Sammelbehälter ragenden Endes der Beschickungsleitung erreicht hat, wodurch der Flüssigkeitsstrom im Heber abreisst.
Bei der so ausgebildeten Kläranlage erfolgt somit Beginn und Ende der Beschickung selbsttätig jeweils abhängig vom Flüssigkeitspegel im Sammelbehälter und somit abhängig von der jeweils in den Sammelbehälter gelangenden Abwassermenge.
Bei dieser einfachen Art der Ausbildung gemäss der genannten AT-A1 traten dann Probleme auf, wenn der Pegel des Abwassers im Sammelbehälter nur langsam anstieg und dadurch die sich nach oben erstreckende bogenförmige Umlenkung nicht vollständig mit Abwasser gefüllt wurde, ehe dasselbe über den sich an die Umlenkung anschliessenden Rohrabschnitt abwärts fliessen konnte.
Dann bestand immer die Gefahr, dass der Heber nicht anspringt oder aber das Abwasser kontinuierlich und eben nicht intermittierend in das Klärbecken fliesst.
Bei der Bodefilterkläranlage gemäss AT 402400 B erfolgt die intermittierende Zufuhr des Abwassers vom Sammelbehälter zum Klärbecken dadurch, dass das in den Sammelbehälter ragende Ende der Beschickungsleitung als Heber mit zwei Rohrabschnitten mit lotrechter Achse, die an ihren oberen Enden über eine bogenförmige Umlenkung miteinander verbunden sind, ausgebildet ist. In dem Rohrabschnitt des Hebers ist ein mit einem Schlauchstück gebildetes Absperrventil angeordnet, das in Abhängigkeit vom Wasserdruck im Sammelbehälter und im Heber öffnet oder schliesst.
Auch diese Ausführungsvariante hat sich nicht als optimal erwiesen.
Dieses Problem ist gemäss AT 403575 B grossteils dadurch gelöst worden, dass in der Beschickungsleitung ein - dieselbe in Abschnitte, nämlich in einen mit der bogenförmigen Umlenkung im Sammelbehälter verbundenen Abschnitt und einen in das Klärbecken mündenden Abschnitt, unterteilender - Zwischenbehälter vorgesehen ist, wobei der mit der Umlenkung verbundene Abschnitt an seinem in den Zwischenbehälter ragenden Ende einen verschwenkbaren Rohrstutzen aufweist, dessen Mündung bei leerem Rohrstutzen mittels federnder Mittel, wie Gummizug oder Feder, schräg nach aufwärts gerichtet ist und, wenn derselbe mit Abwasser gefüllt ist, entgegen der Kraft der federnden Mittel nach abwärts hin verschwenkt wird.
Diese Art der Anordnung hat sichergestellt, dass der Heber mit dem bogenförmigen Abschnitt zuerst vollständig mit Abwasser gefüllt ist, da aus der Mündung des schräg aufwärts gerichteten Rohrstutzens, so lange kein Abwasser austreten kann, bis auch derselbe mit Abwasser gefüllt ist und dass dann der Rohrstutzen durch das Gewicht des Abwassers gegen die nach oben gerichtete Kraft der federnden Mittel schräg nach abwärts hin verschwenkt wird.
Erwähnt seinen hier noch die den beiden erstgenannten AT-B entsprechende DE 19527970 A1 und die der letztgenannten AT-B entsprechende DE 19540407 A1.
Diese bekannte federnde Halterung, insbesondere Feder- oder Gummihalterung des Rohrstutzens des Hebers hat sich jedoch wie die Praxis im rauen Alltagsbetrieb gezeigt hat, immer noch nicht voll bewährt.
Eine sichere Funktion war nur dann gewährleistet, wenn insbesondere der Gummizug den Jahreszeit-Temperaturen und der Materialermüdung entsprechend nachjustiert wurde. Da diese Nachjustierung zusätzliche Arbeit durch den Betreiber der Kläranlage erfordert und somit häufig nicht den jahreszeitlich und betriebsdauermässig bedingten Gegebenheiten entsprechend erfolgt ist, war die notwendigerweise intermittierende Zuführung des Abwassers in das Klärbecken nicht gesichert.
Eine wesentliche Aufgabe der Erfindung ist es,
das Problem infolge von Materialermüdung und der dadurch notwendigen Justierarbeit zu vermeiden und auch eine unabhängig von den jahreszeitlichen Bedingungen bezüglich Abwasserzufluss in den für die Grobabschneidung von Feststoff vorgesehenen Sammelbehälter und vom Bedienungspersonal arbeitende Abwasser-Behandlungsanlage mit Bodenfilter im Klärbecken zu erreichen.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine Abwasser-Kläranlage der eingangs genannten Art, welche die im k e n n z e i c h n e n d e n T e i l des A n s p r u c h e s 1 genannten Merkmale umfasst.
Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung - ist also einerseits die neue temperatur- und Jahreszeit-unabhängige Hebereinrichtung.
Ein weiteres Merkmal ist die Ausbildung des Zwischenbehältnisses, das in einen ersten Abschnitt für die Aufnahme des aus dem Abwasser-Sammelbehälter überlaufenden, von Grobabscheidungen befreiten Abwassers und für dessen Abhebelung und in einen von dem ersten Abschnitt durch eine Wand od. dgl.
getrennten zweiten Abschnitt für die periodische Abführung des Abwassers aus dem Zwischenbehältnis in das Klärbecken geteilt ist.
Auf diese Weise ist ohne aufwendigen Einbau einer Hebereinrichtung in ein schon bestehendes Abwasser-Sammelbehältnis ein Anbau der Einrichtung für das periodische Abführen des Abwassers in das Klärbecken ohne Betriebsunterbrechung ermöglicht.
Mit dem erfindungsgemäss erfolgenden Ersatz von Gummizug oder Feder durch den Seilzug mit genau auf den schwenkbaren Rohrstutzen der Hebereinrichtung und dessen Gewicht im gefüllten Zustand abgestimmtem Gegengewicht sind die bisher auftretenden Schwankungen durch Temperaturwechsel und/oder Materialermüdung in der Zugeinrichtung für den schwenkbaren Rohrstutzen ausgeschlossen.
Im Rahmen der Erfindung bevorzugt ist eine Senkrechtführung des schwenkbaren Abwasserablauf-Rohrstutzens zwischen zwei Schienen,
Seilen od. dgl. wie im A n s p r u c h 2 geoffenbart.
Besonders bewährt hat sich eine Ausführungsform des Rohrstutzens gemäss A n s p r u c h 3 .
Was das Schwenkgelenk im Rohrstutzen betrifft, hat sich eine Ausführungsvariante gemäss A n s p r u c h 4 als günstig erwiesen.
Insbesondere im Hinblick auf die teilweise aggressiven Dämpfe und Gase in Abwasserbehandlungsanlagen hat sich eine rostfreie Ausführungsform der Gegengewichts-Seilzugeinrichtung für den auf- und abschwenkbaren Teil des Rohrstutzens mit der Abwasser-Ablaufmündung erwiesen, wie sie im A n s p r u c h 5 geoffenbart ist.
Eine besonders gleichmässige Beschickung des Klärbeckens lässt sich mit einer Ausführungsform des Abwasser-Sammelabschnitts mit zwei Teilräumen, denen wechselweise Abwasser zugeführt wird, erreichen,
wie dem A n s p r u c h 6 zu entnehmen ist.
Was eine mengenmässig möglichst gleichmässige Verteilung des schubweise abgegebenen Abwassers auf dem Filter-Kies- bzw. Sandgrund des Klärbeckens betrifft, so hat sich eine Anordnung und Ausbildungsform des Verteilertopfes mit AbwasserAblaufsektoren, wie im A n s p r u c h 7 im Einzelnen beschrieben, als besonders vorteilhaft erwiesen.
Der bisher bekannte Verteilertopf hat eine exakte Verteilung des intermittierend angelieferten Abwassers auf die einzelnen Verteilerrohre im Klärbecken nur dann gewährleistet, wenn die Beschickungsmenge im passenden Verhältnis zum Schluckvermögen der Verteilerrohre stand.
Durch die nunmehrige Ausbildung des Verteilertopf-Bodens in Form eines stumpfen Kegels und durch die Anordnung von sektoralen Leitwänden zwischen den bevorzugt in gleichen (Winkel-)Abständen voneinander angeordneten Verteilleitungen wird eine gleichmässigere Aufteilung auf die einzelnen Leitungen unabhängig von den jeweils hydraulischen Gegebenheiten gewährleistet.
Hierbei ist eine flachkegelige Ausbildung des Bodens des Verteilertopfes, wie dem A n s p r u c h 8 zu entnehmen, von besonderem Vorteil.
Den bei Kläranlagen immer noch auftretenden Problemen mit der ungleichmässigen Flächenverteilung der Abwässer über dem Bodenfilter lässt sich, wie gefunden wurde, durch Anordnung und Ausgestaltung der über den Boden des Klärbeckens angeordneten,
das Abwasser abgebenden Rohre in einer Ausführungsvariante gemäss dem A n s p r u c h 9 in hohem Masse beikommen.
Im Sinne der Erreichung einer gleichmässigen Verteilung des Abwassers hat sich weiters ein spiralförmiger Verlauf der Verteilerrohre im Klärbecken erwiesen, wie dem A n s p r u c h 1 0 zu entnehmen.
In diesem Sinne wirkt weiters die Gestaltung des Klärbecken-Bodens gemäss A n s p r u c h 1 1 besonders günstig.
Bisher war eine Aufteilung der Abwasser-Teilströme im Klärbecken nur über die Rohraustritte und Prallplatten üblich und möglich. Durch die erfindungsgemässe Verwendung von Verteilleitungen mit in bestimmten Abständen auf der Unterseite der Verteilerrohre bzw. Drainagerohre angeordneten Auslauföffnungen und die spiralförmige Verlegung der Verteilleitungen im Gefälle wird eine wesentlich gleichmässigere Verteilung auf die Filterfläche erreicht.
Das gleichmässige im Klärbecken nach aussen hin sinkende Gefälle wird entweder durch eine im wesentlichen kegelförmige Oberflächengestaltung der obersten Filterschicht oder eben praktischer Weise durch höhenverstellbare Rohrhalterungen gewährleistet.
Um ein möglichst freies Auslaufen von Abwasser aus den Öffnungen der Verteilerrohre oder -schlauche im Klärbecken gewährleisten, ist eine Anhebung derselben über den Klärbeckenboden durch deren Anordnung bzw.
Führung über, gegebenenfalls höhenverstellbare, Gestelle od. dgl. gemäss A n s p r u c h 1 2 bevorzugt.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen die Fig. 1 das erfindungsgemässe Zwischenbehältnis mit AbwasserSammelabschnitt und Abwasser-Abführabschnitt im Schnitt, die Fig. 2 und 3 den neuen Abwasser-Verteilungskopf im Klärbecken in Ansichten von oben und im Schnitt und die Fig. 4 und 5 das Klärbecken der erfindungsgemässen Abwasserbehandlungsanlage mit der Abwasser- Verteilung ebenfalls in Ansichten von oben und im Schnitt.
Der in Fig.
1 gezeigte, von oben mit Abwasser aus einem nicht näher gezeigten Abwasser-Sammelbehälter 100 mit Abwasser beschickbare Zwischenbehälter 1 weist einen Boden 111 und eine Seitenwandung 110 auf und wird über Leitung 2 mit Abwasser aus einem nicht näher gezeigten Abwasser-Sammelbehälter 100 mit Grobabscheidung beschickt, das sich in dessen ersten Abschnitt, also in dem Abwasser-Sammelabschnitt 101 sammelt. In diesen vom zweiten Abschnitt, also von dem Beschickungsabschnitt 102 durch eine Trennwand 10 getrennten Sammelabschnitt 101 ragt von einem die genannte Trennwand 10 durchsetzenden Rohrstück 12 die mit einer aufwärts gerichteten UUmlenkung 11 ausgebildete Hebereinrichtung 8.
Auf der anderen Seite des Rohrstückes 12, also im Beschickungsabschnitt 102, ist ein flexibles Rohrgelenk 14 angeordnet, an welches der hier zwischen zwei aufrecht stehenden Führungsschienen 151 angeordnete, nach aufwärts und nach abwärts schwenkführbare Rohrstutzen 15 mit Auslaufende 19 angeschlossen ist.
Erreicht im Abwasser-Sammelabschnitt 101 das dort vom Sammelbehälter 100 her einströmende Abwasser die Höhe der bogenförmigen Umlenkung 11 , so füllen sich diese Umlenkung 11 , das Rohrstück 12 und der schräg aufwärts gerichtete, auf und ab schwenkbare Rohrstutzen 15 im Beschickungsabschnitt 102 mit dem Abwasser aus dem Sammelabschnitt 101 und der schwenkbare Rohrstutzen 15 wird letztlich so schwer, dass ihn die ebenfalls im Beschickungsabschnitt 102 angeordnete Gegengewichts-Einrichtung mit am Rohrstutzen 15 angreifenden,
über eine Rolle 18 geführten und mit dem Gegengewicht 17 belasteten Seilzug 16 nicht mehr zu halten vermag.
Es senkt sich dann der Rohrstutzen 15 rasch in die mit unterbrochener Linie angedeutete Stellung nach schräg abwärts und entleert die Abwassermenge aus dem Hebersystem über die die Behälter-Seitenwand 110 bzw. den Behälterboden 111 durchsetzende Klärbecken-Beschickungsleitung 20.
Erst nach Wiederbefüllung des zwischenzeitlich wieder in die ursprüngliche Stellung nach oben hin zurückgeschwenkten Rohrstutzens 15 bis auf das Niveau der bogenförmigen Umlenkung 11 des Hebers 8 wiederholt sich der soeben beschriebene Vorgang wieder.
In den Fig. 2 und 3 ist - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen gezeigt, wie die soeben genannte Beschickungsleitung 20 mit abwärts gerichteter Auslauföffnung in den neuartig gestalteten - mittig über einen hier nicht gezeigtem Klärbecken angeordneten - eine zylindrische Seitenwandung 31 aufweisenden Verteilertopf 3 ausmündet.
Der Boden 32 des Verteilertopfes 3 ist flachkegelig ausgebildet, die Spitze des Kegels ist unterhalb der Ausmündung der Beschickungsleitung 20 angeordnet Von dem flachkegeligen Boden 32 ragen in gleichmässigen Winkelstücken voneinander beabstandete Trennwände 33 empor und teilen das Innere des Verteiltertopfes 3 in - hier acht gleich grosse sektorale Kammern 34 auf, deren jede in einen die Seitenwandung 31 durchsetzenden und radial wegragenden Auslauf-Rohrstutzen 30 mündet.
Schliesslich zeigen - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichenbedeutungen - die Fig. 4 und 5 das Klärbecken 5 mit zylindrischer Seitenwandung 51 und hier etwa kegelstumpfförmigem Boden 52 auf Basis von Filterkies od. dgl., in dessen Mitte der von der Beschickungsleitung 20 mit Abwasser versorgte Verteilertopf 3 mit den AuslaufRohrstutzen 30 angeordnet ist.
Von jedem derselben geht ein Verteiler-Rohr oder -Schlauch 4 mit jeweils in Schlaucherstreckungsrichtung voneinander beabstandeten Auslauföffnungen 41 aus, welches jedes bzw. welcher jeder entlang einer radial spiralartig gekrümmten Linie geführt ist. An den offenen Ausmündungs-Enden der Rohre bzw. Schläuche 4 sind Prallplatten 42 für eine Rundum-Feinverteilung des noch nicht schon vorher aus den Auslauföffnungen 41 ausgeströmten Abwassers angeordnet.
Es hat sich gezeigt, dass die neue Anlage problemlos und ohne Umbau am bzw. im Abwasser-Sammelbehälter bzw.
Vorklärbecken in schon bestehende Anlagen integriert werden kann und dass sie infolge der neuen und besonders einfachen Gegengewichts-Zuteileinrichtung 15, 16, 17, 18 praktisch völlig wartungsfrei für die intermittierende Beschickung des Klärbeckens 5 mit Abwasser zu sorgen imstande ist.
Durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Verteilertopfes 3 ist weiters eine wesentlich gleichmässigere periodische Beschickung des Klärbeckens 5 mit Abwasser gesichert und durch die radial-spiralige Verlegung der Verteilerrohre 4 ist eine flächenmässig besonders gleichmässige Entsorgung des Abwassers ermöglicht.
The invention relates to a sewage treatment plant with a, preferably a bottom filter having, clarifier, which is fed via a feed line from a, preferably designed as a primary clarifier, collecting container, according to the preamble of claim 1.
Especially for domestic sewage treatment plants so-called soil filter treatment plants are increasingly being used, in which a settling basin consisting of gravel and sand layers is provided, through which the sewage to be clarified prevail, before being removed in a purified manner in the bottom area of the clarification basin from the same outflowing drain. Frequently, the soil filter is planted, for example, with reeds, whereby a better oxygen supply of the sewage to be clarified.
The plants also take certain nutrients such as nitrites, nitrates, phosphates or the like. on, whereby the cleaning performance is improved.
Such soil filters have a sufficient cleaning performance for household sewage treatment plants, but they have the disadvantage that when they are constantly run through by the sewage, they clog up quickly and thus become ineffective.
To avoid this disadvantage, it has long been customary to periodically interrupt the charging of such a soil filter having clarifiers.
Such intermittent feed with the waste water allows regeneration of the soil filters and avoids clogging them.
In order to provide a sewage treatment plant, in which a technically simple way an intermittent loading of the clarifier is ensured from a preferably designed as a primary clarifier collecting tank proposes the AT 401.047 B, the projecting into the reservoir end of the feed line as a lift with an upwardly extending form arcuate deflection.
This design of the projecting into the collecting tank end of the elevator is automatically an initiation of the loading of the clarifier, as soon as the liquid level has reached a height in the reservoir, which corresponds to the upper limit of the arcuate deflection.
As soon as the charge has been introduced, the siphon action continues this charge until the wastewater level in the sump has reached a lower level at the end of the charge line projecting into the sump, causing the liquid flow in the siphon to break.
In the sewage treatment plant thus constructed, the beginning and end of the charge are thus automatically each dependent on the liquid level in the collecting container and thus depending on the amount of wastewater entering the collecting container.
In this simple type of training according to said AT-A1 then problems occurred when the level of wastewater in the sump rose only slowly and thus the upwardly extending arcuate deflection was not completely filled with wastewater, before the same over which at the Turning subsequent pipe section could flow downhill.
Then there was always the danger that the lifter would not start or that the wastewater would flow continuously and not intermittently into the clarifier.
In the waste water treatment plant according to AT 402400 B, the intermittent supply of waste water from the sump to the clarifier takes place in that the end of the feed line projecting into the sump as a siphon with two pipe sections with vertical axis, which are connected at their upper ends via an arcuate deflection, is trained. In the pipe section of the lifter, a shut-off valve formed with a piece of hose is arranged, which opens or closes depending on the water pressure in the collecting container and in the lifter.
This embodiment variant has not proven to be optimal.
This problem has been solved according to AT 403575 B largely by the fact that in the feed line a - the same is provided in sections, namely in a connected to the arcuate deflection in the collecting container section and an opening into the clarifier section, subdivision - intermediate container, wherein the the deflection connected portion at its projecting into the intermediate container end has a pivotable pipe socket, the mouth is directed at empty pipe socket by means of resilient means, such as elastic or spring, obliquely upward and, if the same is filled with waste water, against the force of the resilient means is pivoted downwards.
This type of arrangement has ensured that the lifter with the arcuate portion is first completely filled with wastewater, as from the mouth of the obliquely upward pipe socket, as long as no wastewater can escape until the same is filled with wastewater and then the pipe socket is pivoted obliquely downward by the weight of the waste water against the upward force of the resilient means.
Mentioned here his still the first AT-B corresponding DE 19527970 A1 and the latter AT-B corresponding DE 19540407 A1.
However, this known resilient mount, in particular spring or rubber mount of the pipe socket of the jack has, as the practice has shown in rough everyday operation, still not fully proven.
A safe function was only guaranteed if in particular the elastic band was readjusted according to the season temperatures and the material fatigue. Since this readjustment requires additional work by the operator of the sewage treatment plant and thus often does not take place according to the seasonal and operating conditions conditions, the necessarily intermittent supply of sewage was not secured in the clarifier.
An essential object of the invention is
To avoid the problem due to material fatigue and the adjustment necessary thereby and also independent of the seasonal conditions regarding sewage inflow into the planned for the coarse cutting of solid collection and operating staff working wastewater treatment plant with soil filter in the clarifier.
The subject matter of the invention is thus a sewage treatment plant of the type mentioned at the outset, which comprises the features mentioned in detail in the German patent no. 1 of the German patent application no.
An essential feature of the present invention - so on the one hand, the new temperature and season-independent lever device.
Another feature is the formation of the intermediate container, the od in a first section for receiving the overflow from the sewage collecting tank, freed from coarse deposits and for its Abhebelung and in one of the first portion by a wall. Like.
separated second section for the periodic discharge of waste water from the intermediate container is divided into the clarifier.
In this way, an extension of the device for the periodic removal of the wastewater into the clarifier without interruption of operation allows without expensive installation of a siphon in an existing wastewater collection container.
With the present invention replacement of elastic or spring by the cable with exactly on the pivotable pipe socket of the lifter and its weight in the filled state tuned counterweight the hitherto occurring fluctuations due to temperature changes and / or fatigue in the pulling device for the pivotal pipe socket are excluded.
Preferred within the scope of the invention is a vertical guidance of the pivotable sewage outlet pipe connection between two rails,
Ropes or the like, as disclosed in A n s p r u c h 2.
An embodiment of the pipe socket according to A n s p r u c h 3 has proved particularly useful.
As far as the pivot joint in the pipe socket is concerned, a variant according to A n s p r u c h 4 has proven to be favorable.
In particular with regard to the partially aggressive vapors and gases in wastewater treatment plants, a stainless embodiment of the counterweight cable pulling device for the swiveling up and swiveling part of the pipe socket has proven with the waste water discharge opening, as disclosed in An n s p r u c h 5.
A particularly even feed of the clarifier can be achieved with an embodiment of the wastewater collecting section with two subspaces to which wastewater is alternately supplied.
as can be seen from the A n s p r u c h 6.
As regards a quantitatively as even as possible distribution of waste discharged waste water on the filter gravel or sand bottom of the clarifier, so has an arrangement and embodiment of the distribution pot with AbwasserAblaufsektoren, as described in An n s p r u c h 7 in detail, proved to be particularly advantageous.
The hitherto known distributor pot has ensured an exact distribution of the intermittently delivered wastewater to the individual distribution pipes in the clarifier only if the feed quantity was in the right proportion to the absorption capacity of the distributor pipes.
Due to the now training the distributor pot bottom in the form of a blunt cone and the arrangement of sectoral baffles between the preferably in equal (angular) distances from each other arranged distribution lines a more uniform distribution to the individual lines is ensured regardless of the respective hydraulic conditions.
Here, a flachkegelige training of the bottom of the distribution pot, as the A n s p r u c h 8 refer to, of particular advantage.
The still occurring in sewage treatment plants problems with the uneven surface distribution of effluents over the soil filter can, as was found, arranged by arrangement and design of the above the bottom of the clarifier,
The waste-water-emitting pipes in a variant according to the invention are largely adopted.
In order to achieve a uniform distribution of the wastewater, a spiral course of the distribution pipes in the clarifier has also been found, as can be seen in the A n s p r u c h 1 0.
In this sense, further affects the design of the clarifier bottom according to A n s p r u c h 1 1 particularly favorable.
So far, a division of the sewage streams in the clarifier was only on the tube outlet and baffles common and possible. By the inventive use of distribution lines with arranged at certain intervals on the underside of the distribution pipes or drainage pipes outlet openings and the spiral laying of the distribution lines in the gradient a much more uniform distribution is achieved on the filter surface.
The even in the clarifier sinking outwardly falling slope is ensured either by a substantially conical surface design of the uppermost filter layer or just practical way by height-adjustable pipe brackets.
To ensure the least possible leakage of sewage from the openings of the distribution pipes or hoses in the clarifier, an increase in the same is about the clarifier bottom by their arrangement or
Guide over, optionally height-adjustable, racks od. Like. According to A n s p r u c h 1 2 preferred.
The invention will be explained in more detail with reference to the drawing.
1 shows the intermediate container according to the invention with wastewater collecting section and waste water discharge section in section, FIGS. 2 and 3 show the new waste water distribution head in the clarifying tank in views from above and in section and FIGS. 4 and 5 show the clarification tank of the waste water treatment plant according to the invention with the wastewater distribution also in views from above and in the section.
The in Fig.
1, from above with wastewater from a sewage sump 100 not shown in detail with wastewater feedable intermediate tank 1 has a bottom 111 and a side wall 110 and is fed via line 2 with waste water from a waste water sump 100, not shown in detail with coarse separation, which collects in its first section, that is in the wastewater collection section 101. In this from the second section, that is separated from the feed section 102 by a partition 10 collection section 101 projects from a said partition wall 10 passing through the tube piece 12 formed with an upwardly UUmlenkung 11 8 lifting device.
On the other side of the pipe section 12, so in the feed section 102, a flexible pipe joint 14 is arranged, to which the here between two upright guide rails 151 arranged, upwardly and downwardly pivotable pipe socket 15 is connected with outlet end 19.
Achieved in the sewage collecting section 101, the effluent there from the collection 100 ago effluent the height of the arcuate deflection 11, so fill this deflection 11, the pipe section 12 and obliquely upward, up and down pivotable pipe socket 15 in the feed section 102 with the wastewater the collecting section 101 and the pivotable pipe socket 15 is ultimately so heavy that it also arranged in the loading section 102 counterweight device attacking the pipe socket 15,
guided over a roller 18 and loaded with the counterweight 17 cable 16 is no longer able to hold.
It then lowers the pipe socket 15 rapidly in the direction indicated by the broken line position obliquely downwards and empties the wastewater from the siphon system on the container side wall 110 and the container bottom 111 passes through clarifier feed line 20th
Only after refilling the temporarily swung back up to the original position pipe socket 15 to the level of the arcuate deflection 11 of the lifter 8, the process just described is repeated again.
2 and 3 is - with otherwise constant reference numerals shown how the just mentioned feed line 20 with downwardly directed outlet opening in the newly designed - centered on a not shown here clarifier arranged - a cylindrical side wall 31 having distributor pot 3 opens.
The bottom 32 of the distributor pot 3 is formed flachkegelig, the tip of the cone is disposed below the mouth of the feed line 20 of the flat conical bottom 32 protrude in uniform angle spaced-apart partitions 33 upwards and divide the interior of the distribution pot 3 - here eight equal sectoral Chambers 34, each of which in a side wall 31 passing through and radially projecting outlet pipe socket 30 opens.
Finally show - with otherwise constant reference numerals - Figs. 4 and 5, the clarifier 5 with cylindrical side wall 51 and here about frustoconical bottom 52 based on filter gravel od. Like., In the middle of the supplied from the feed line 20 with waste water distribution box 3 with the outlet pipe socket 30 is arranged.
From each of them, a distributor tube or hose 4 emanates with outlet openings 41 spaced from one another in the tube extension direction, each of which is guided along a radially spiral-shaped line. At the open Ausmündungs-ends of the tubes or hoses 4 baffles 42 are arranged for an all-around fine distribution of the not yet discharged from the outlet openings 41 wastewater.
It has been shown that the new plant can be easily and without modification on or in the wastewater collection tank or
Primary clarifier can be integrated into existing systems and that it is due to the new and very simple counterweight metering device 15, 16, 17, 18 virtually completely maintenance-free for the intermittent loading of the clarifier 5 with wastewater to provide.
Due to the inventive design of the distribution pot 3 a much more uniform periodic loading of the clarifier 5 is further secured with wastewater and by the radial-spiral installation of the distribution pipes 4 a surface particularly particularly uniform disposal of the wastewater is possible.