AT503185B1 - Kreuzgliederrollenkette - Google Patents

Kreuzgliederrollenkette Download PDF

Info

Publication number
AT503185B1
AT503185B1 AT1852006A AT1852006A AT503185B1 AT 503185 B1 AT503185 B1 AT 503185B1 AT 1852006 A AT1852006 A AT 1852006A AT 1852006 A AT1852006 A AT 1852006A AT 503185 B1 AT503185 B1 AT 503185B1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
chain
axes
rollers
connecting straps
bolts
Prior art date
Application number
AT1852006A
Other languages
English (en)
Other versions
AT503185A1 (de
Inventor
Bernhard Baldasty
Original Assignee
Bernhard Baldasty
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bernhard Baldasty filed Critical Bernhard Baldasty
Priority to AT1852006A priority Critical patent/AT503185B1/de
Publication of AT503185A1 publication Critical patent/AT503185A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT503185B1 publication Critical patent/AT503185B1/de

Links

Landscapes

  • Gears, Cams (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

2 AT 503 185 B1
Die Erfindung betrifft eine Gelenkkette zur Kraftübertragung bestehend aus Kettengliedern mit zwei senkrecht zueinander stehenden Achsen, wobei auf den Achsen Rollen vorgesehen sind, wobei benachbarte Kettenglieder mittels an den Achsen angeordneten Verbindungslaschen verbunden sind. Derartige Ketten sind bereits aus der EP 0 618 381 A1 bekannt. Es wird hier eine Transportkette beschrieben, wobei eine Abweichung der Achsen aus der parallelen Lage auftreten kann. Derartige Ausführungen führen jedoch wegen der langen Lagerabstände zu hohem Verschleiß. Außerdem können nur geringe Kräfte übertragen werden und es sind Spezialkettenglieder erforderlich. Zur Umlenkung sind auch Kugelkettenglieder bekannt, wobei innerhalb der Kugel großer Verschleiß der Halbschalen auftritt. Weitere Ketten sind aus der FR 999 751 A und der DE 28 21 735 A1 bekannt, die Ketten mit sich kreuzenden Achsen der Tragrollen zeigen. Bei diesen ergeben sich Einschränkungen beim Abrollen um eine Umlenkrolle, wobei es auch durch ein schlechtes Auflaufen auf die Umlenkrolle zum Abknicken der Laschen kommen kann.
Die Erfindung will die obigen Nachteile verhindern und die Vorteile der Rollenkette wie geringes Gewicht, hohe Zugfestigkeit, lange Standzeiten und einfache Fertigung erreichen.
Sie ist daher dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen versetzt angeordnet sind. Durch die Versetzung lässt sich die Kette stärker abwinkeln. Es können daher kürzere Laschen verwendet werden, die in sich weniger abgewinkelt werden und daher eine längere Lebensdauer haben. Außerdem können stärkere Ketten realisiert und somit größere Kräfte übertragen werden.
Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass bei benachbarten Kettengliedern die Verbindungslaschen abwechselnd horizontal und vertikal angeordnet sind. Diese Verbindungslaschen können Standardkettenteile sein.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn auf einem Bolzen beidseitig der Rolle jeweils eine Verbindungslasche angebracht Ist. Dadurch können große Kräfte übertragen werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenglieder einen annähernd würfelförmigen Basisteil aufweisen, der senkrecht zueinander angeordnete Bohrungen aufweist, wobei in den Bohrungen Bolzen befestigt sein können, die vorzugsweise eingelötet oder pressgeschweißt sind. Mit diesen Teilen können kreuzförmige Kettenglieder aus einfachen Teilen zusammengebaut werden. Der annähernd würfelförmige Basisteil kann dabei auch abgerundete Ecken und Kanten aufweisen.
Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkkette durch Zahnradpaare geführt ist, die vorzugsweise in zueinander senkrechten Ebenen angeordnet sind. Durch die Zahnradpaare kommen die Rollen der einen Ebene in Eingriff mit den Zähnen während die Rollen der anderen Ebene zwischen den Zahnrädern geführt werden.
Durch den Aufbau der Kette wird es möglich diese fast nur aus Standardteilen zusammenzusetzen. Lediglich der Basisteil mit den Bolzen ist speziell anzufertigen.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielhaft beschrieben, wobei Fig. 1 eine Draufsicht einer erfindungsgemäßen Variante der Erfindung, Fig. 2 eine Ansicht einer nächsten Variante der Erfindung, Fig. 3 ein Kettenglied, Fig. 4 den Verlauf einer Kette gemäß einer nächsten Variante der Erfindung, Fig. 5 eine Kombination von Rollen mit Verbindungslaschen einer weiteren Variante der Erfindung, Fig. 6 eine Explosionsansicht der Kombination von Fig. 5, Fig. 7 den Verlauf einer Kette der weiteren Variante der Erfindung und Fig. 8 eine Anordnung mit einer erfindungsgemäßen Kette darstellt.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einer erfindungsgemäßen Kette 1, wobei Kettenglieder 2 mit Bolzen 3 und dazu senkrecht angeordneten Bolzen 3' versehen sind. Auf den Bolzen 3, 3' sind Rollen 4, 4' gelagert, wobei jeweils ein Bolzen 3 mit einer Verbindungslaschen 5 und ein Bolzen

Claims (7)

  1. 3 AT 503 185 B1 3' mit Verbindungslaschen 5' verbunden sind. Die Kette lässt sich somit, wie am mittleren Kettenglied 2 gezeigt einerseits um die Achse X mit den Rollen 4' und andererseits um die Achse Y mit den Rollen 4, 4' schwenken und so auf Zahnrädern abrollen. Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Variante von Fig. 1. Man erkennt auch hier die Bolzen 3, 3' mit den darauf angeordneten Rollen 4, 4' sowie den Verbindungslaschen 5, 5'. Hier kreuzen sich die Achsen nicht, so dass die Bolzen 3, 3' durchgehend durch das Kettenglied 2 ausgeführt sind. Fig. 3 zeigt ein derartiges Kettenglied 2. Fig. 4 zeigt den Verlauf einer Kette 1 über zwei Zahnradpaare 10, 10' mit zueinander senkrechten Drehachsen, wobei die Kette 1 in Richtung des Pfeils 11 geführt wird. Es ist erkennbar, dass hier die Rollen 4 mit dem Zahnradpaar 10 und die Rollen 4' mit dem Zahnradpaar 10’ in Eingriff stehen. Weiters sind die Verbindungslaschen 5, 5' zu erkennen. Ebenfalls ist gut erkennbar, dass durch die versetzte Anordnung der Achsen kürzere Distanzen zwischen den Kettengliedern und damit geringere Zahnradradien realisiert werden können. Die folgenden Fig. 5 bis 7 zeigen eine andere Variante der Erfindung, wobei hier nicht ebene Verbindungslaschen 5, 5' wie in den vorherigen Figuren, sondern spezielle Laschen 15, 15' eingesetzt werden, die jeweils Bohrungen 16, 16' für beide Bolzen 3, 3' aufweisen. Der Vorteil besteht darin, dass diese Laschen 15, 15' die Funktion der Kettenglieder und Verbindungslaschen in sich vereinen und somit noch engere Zahnradradien ermöglichen, wie dies in Fig. 7 zu erkennen ist. Fig. 8 zeigt beispielhaft einen möglichen Verlauf einer erfindungsgemäßen Kette 1, wobei verschiedene Umlenkungen um Zahnräder 10, 10', 10" erfolgen. Die Achsen der aufeinanderfolgenden Zahnräder 10, 10' bzw. 10', 10" stehen jeweils senkrecht zueinander. Die Erfindung ist nicht durch die Darstellungen beschränkt. So kann z.B. ein Zahnradpaar weniger oder mehr als 90° von der Kette umschlungen sein. Dadurch lassen sich vielfältige Richtungsänderungen bei Gelenkketten zur Kraftübertragung durchführen. Die Achsen der Zahnradpaare stehen dabei, wie auch bei den anderen beschriebenen Varianten, schief zueinander, wobei die Ebenen der Zahnradpaare jedenfalls senkrecht aufeinander stehen. Patentansprüche: 1. Gelenkkette zur Kraftübertragung bestehend aus Kettengliedern mit zwei senkrecht zueinander stehenden Achsen, wobei auf den Achsen Rollen vorgesehen sind, wobei benachbarte Kettenglieder (2) mittels an den Achsen angeordneten Verbindungslaschen (5, 5') verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen versetzt angeordnet sind.
  2. 2. Gelenkkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungslaschen (5, 5') abwechselnd horizontal und vertikal angeordnet sind.
  3. 3. Gelenkkette nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Bolzen (3, 3') beidseitig der Rolle (4, 4') jeweils eine Verbindungslasche (12) angebracht ist.
  4. 4. Gelenkkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettenglieder (2) einen annähernd würfelförmigen Basisteil (6) aufweisen, in dem senkrecht zueinander angeordnete Bohrungen (7, 7') angeordnet sind.
  5. 5. Gelenkkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Bohrungen (7, 7') 4 AT 503 185 B1 Bolzen (3, 3') befestigt sind.
  6. 6. Gelenkkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (3, 3') eingelötet oder pressgeschweißt sind.
  7. 7. Gelenkkette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkkette durch Zahnradpaare (10, 10') geführt ist, die vorzugsweise in zueinander senkrechten Ebenen angeordnet sind. Hiezu 5 Blatt Zeichnungen
AT1852006A 2006-02-08 2006-02-08 Kreuzgliederrollenkette AT503185B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1852006A AT503185B1 (de) 2006-02-08 2006-02-08 Kreuzgliederrollenkette

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1852006A AT503185B1 (de) 2006-02-08 2006-02-08 Kreuzgliederrollenkette

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT503185A1 AT503185A1 (de) 2007-08-15
AT503185B1 true AT503185B1 (de) 2009-04-15

Family

ID=38328678

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT1852006A AT503185B1 (de) 2006-02-08 2006-02-08 Kreuzgliederrollenkette

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT503185B1 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2239399A1 (de) * 1973-08-04 1975-02-28 Interroll Foerdertechnik Gmbh
DE2821735A1 (de) * 1977-05-18 1978-11-30 Gusti Alfredo Spa Foerder- oder transmissionskette aus metall

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2239399A1 (de) * 1973-08-04 1975-02-28 Interroll Foerdertechnik Gmbh
DE2821735A1 (de) * 1977-05-18 1978-11-30 Gusti Alfredo Spa Foerder- oder transmissionskette aus metall

Also Published As

Publication number Publication date
AT503185A1 (de) 2007-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3538227B1 (de) Omnidirektionales laufband
DE69822854T2 (de) Kettenfördersystem
DE3235224A1 (de) Transportkette
DE3021325C2 (de) Verbindungsglied für Endlosketten von Raupenfahrzeugen
EP1375390B1 (de) Vorrichtung zur Förderung von Stückgütern
EP0396701B1 (de) Rollenkette
DE3140548C1 (de) Doppelbandpresse
DE60306881T2 (de) Kettenförderer
DE2830251A1 (de) Kette fuer kreisfoerderer
AT390776B (de) Kettenfoerderer
DE69205025T2 (de) Kettenriemen.
DE3811924C2 (de)
AT503185B1 (de) Kreuzgliederrollenkette
DE3348396C2 (de) Kettenförderer
DE10307700A1 (de) Kette
AT393874B (de) Rollenkette
DE102019132481B4 (de) Laschenkette für ein stufenlos verstellbares Getriebe, sowie Verfahren zur Herstellung einer Laschenkette
DE837710C (de) Schienenfahrzeug mit mehrachsigem Drehgestell und einer die mittlere Drehgestellpartie fuer andere Bauteile frei lassenden Pendelwiege
EP1316381A1 (de) Drahtvorschubvorrichtung für Drahtschweissanlagen
AT406860B (de) Kettenförderer
AT390939B (de) Foerderkette
DE112007001401B4 (de) Kette und Zahnkette mit mehreren Kettengliedern
DE2128932C2 (de) Zahnriemen fuer armierung und halteelement fuer foerder- oder arbeitsmittel
DE69404260T2 (de) Bewegungsübertragungsstange mit einer sicherheitsvorrichtung
DE4110634A1 (de) Gelenkige rahmenverbindung

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20130228