AT503241A2 - Vorrichtung zum stirnseitigen abschliessen eines bodenbelages - Google Patents

Vorrichtung zum stirnseitigen abschliessen eines bodenbelages Download PDF

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Description


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(00 000) 11/e[iota]U
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum stirnseitigen Abschliessen eines schwimmend verlegten Bodenbelages mit einem Abschlussprofil und mit einem auf einem Unterboden aufliegenden Befestigungsbeschlag für das Abschlussprofil.
Um die Stirnseite eines Bodenbelages abzudecken, ist es üblich, Abschlussprofile vorzusehen, die mit Hilfe eines Befestigungsbeschlages an einem Unterboden gehalten werden.

   Zu diesem Zweck bildet der Befestigungsbeschlag, der in Form einer Befestigungsschiene oder von mit Abstand voneinander entlang der abzudekkenden Stirnseite des Bodenbelages angeordneten Einzelbeschlägen ausgebildet sein kann, zwischen zwei aufragenden Stegen eine Aufnahmenut für einen am Abschlussprofil vorgesehenen Klemmsteg, so dass sich nach dem Einführen des Klemmsteges in die Aufnahmenut zwischen dem Abschlussprofil und dem Befestigungsbeschlag ein Klemmsitz ergibt. Das Abschlussprofil stützt sich dabei mit einem Abdeckflansch einerseits am Unterboden und anderseits am Bodenbelag ab, der mit einem Längsrandabschnitt vom Abdeckflansch des Abdeckprofils übergriffen wird.

   Aufgrund dieses Übergriffes wird in einfacher Weise ein Bewegungsausgleich zwischen dem schwimmend verlegten Bodenbelag und dem Abschlussprofil erreicht, das über den mit dem Unterboden schubfest verbundenen Befestigungsbeschlag gegenüber dem Unterboden festgelegt ist. Nachteilig bei diesen bekannten Vorrichtungen zum stirnseitigen Abschliessen eines Bodenbelages ist allerdings, dass durch den den Bodenbelag übergreifenden Längsrandabschnitt des Abschlussprofils zwangsläufig eine Randerhöhung in Kauf genommen werden muss. Damit diese Stufenbildung im Abschlussbereich vermieden werden kann, ist es bekannt, das Abschlussprofil formschlüssig mit dem Bodenbelag zu verbinden, und zwar über NutFederverbindungen, die sowohl einen Höhenversatz als auch einen Versatz des [Phi] S 9 [phi]
Abschlussprofils quer zur Stirnseite des Bodenbelages verhindern.

   Damit wird zwar ein stufenloser, fluchtender Anschluss des Abschlussprofils an den Bodenbelag möglich, doch bedingt die formschlüssige Anbindung des Bodenprofils an den Bodenbelag eine aufwendige Bearbeitung der stirnseitigen Randbereiche des Bodenbelages, was beim Verlegen eines Bodenbelages vor Ort kaum mit der notwendigen engen Fertigungstoleranz durchgeführt werden kann.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art zum stirnseitigen Abschliessen eines Bodenbelages so auszugestalten, dass ein zumindest im wesentlichen stufenloser Übergang vom Bodenbelag auf das Abschlussprofil möglich wird, ohne eine formschlüssige Verbindung zwischen dem Bodenbelag und dem Abschlussprofil vorsehen zu müssen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch,

   dass der Befestigungsbeschlag mit dem Bodenbelag schubfest verbunden ist und eine Auflage für das stumpf an die Stirnseite des Bodenbelages anstossende Abschlussprofil aufweist.
Da der Befestigungsbeschlag schubfest mit dem Bodenbelag verbunden ist und daher allfällige Bewegungen des schwimmend verlegten Bodenbelages mitmacht, ergibt sich eine feste örtliche Zuordnung des Befestigungsbeschlages zum stirnseitigen Abschlussrand des Bodenbelages, so dass das Abschlussprofil an die Stirnseite des Bodenbelages stumpf anstossen kann, wenn für eine entsprechende Abstützung des Abschlussprofils der Höhe nach gesorgt wird. Diese Abstützung wird durch eine Auflage des Befestigungsbeschlages für das Abschlussprofil erreicht, das mit dem Befestigungsbeschlag und damit mit dem Bodenbelag mitbewegt wird.

   Unter Berücksichtigung der Dicke des Abschlussprofils im Auflagebereich des Anschlages kann somit in einfacher Weise ein stufenloser Übergang zwischen dem Bodenbelag und dem Abschlussprofil sichergestellt werden, wenn nur eine Querverlagerung des Abschlussprofils gegenüber der Stirnseite des Bodenbelages verhindert wird, was durch eine entsprechende Verbindung zwischen dem Abschlussprofil und dem Befestigungsbeschlag beispielsweise nach Art einer Nut-Federverbindung in bewährter Weise sichergestellt werden kann. Damit die örtliche Zuordnung zwischen dem Bodenbelag und dem Befestigungsbeschlag konstruktiv festgelegt werden kann, kann der Befestigungsbeschlag einen Anschlag für die Stirnseite des Bodenbelages bilden.

   Die auftretenden Lasten können dabei in vorteilhafter Weise vom Abschlussprofil auf den Befestigungsbeschlag abgetragen werden, wenn der Anschlag des Befestigungsbeschlages die Auflage für das Abschlussprofil bildet, weil in diesem Fall die Auflage selbst über den Anschlag eine Abstützung an der Stirnseite des Bodenbelages findet.
Es ist zwar möglich, die schubfeste Verbindung zwischen dem Bodenbelag und dem Befestigungsbeschlag für das Abschlussprofil durch ein Ankleben des Anschlages des Befestigungsbeschlages an der Stirnseite des Bodenbelages herzustellen, günstigere Anbindungsverhältnisse ergeben sich jedoch durch einen den Bodenbelag untergreifenden Befestigungsbeschlag, der eine nicht durch die Stirnseite des Bodenbelages bestimmte Anbindungsfläche beispielsweise für eine Klebeverbindung erlaubt, was jedoch nicht zwingend ist,

   weil es lediglich auf die schubfeste Verbindung ankommt.
Um eine Anpassung an unterschiedliche Dicken des Bodenbelages zu ermöglichen, kann ein die Auflage bildender, stegartiger Teil des Befestigungsbeschlages Sollbruchstellen aufweisen, mit deren Hilfe Auflagen für das Abschlussprofil in unterschiedlichen Höhen vorgegeben werden können. Da die Höhenabstufung vergleichsweise gering ausfällt, spielt die durch die unterschiedlichen Höhen der Auflage bedingte Neigung des Abschlussprofils keine Rolle. Das Kürzen der Stützhöhe der Auflage mit Hilfe von vorbereiteten Sollbruchstellen kann zu einem grösseren Toleranzbereich der jeweiligen Stützhöhen führen.

   Damit trotz solcher Sollbruchstellen ein enger Toleranzbereich für die Abstützung des Abschlussprofils gewährleistet werden kann, kann der Befestigungsbeschlag wenigstens zwei Auflagen für unterschiedliche Dicken des Bodenbelages bilden, von denen zumindest die für den dikkeren Bodenbelag stegartig ausgebildet und mit einer Sollbruchstelle versehen ist.

   Weist die Sollbruchstelle der Auflage mit der höheren Stützhöhe eine kleinere Höhe als die Stützhöhe der Auflage für die kleinere Dicke des Bodenbelages auf, so <[phi]>aaa ^aa kommt nach dem Kürzen der Auflage zur Anpassung an den dickeren Bodenbelag die Auflage mit der geringeren Stützhöhe zum Tragen, die mit einer geringen Herstellungstoleranz gefertigt werden kann, womit beide Stützhöhen mit einer vergleichsweise geringen Toleranz vorgefertigt werden können.
Ist der Anschlag als einer von zwei eine Aufnahmenut für einen Klemmsteg des Abschlussprofils ergebenden Stegen des Befestigungsbeschlages ausgebildet, so können besonders einfache Konstruktionsverhältnisse eingehalten werden, weil der Anschlag zugleich für einen Klemmsitz zwischen dem Abschlussprofil und dem Befestigungsbeschlag genützt werden kann.

   Zur Anpassung an grössere Dickenunterschiede der verlegten Bodenbeläge können die beiden die Aufnahmenut für den Klemmsteg des Abschlussprofils bildenden Stege des Befestigungsbeschlages Sollbruchstellen aufweisen, wobei durch die damit verbundene Kürzung der Stege nicht nur eine Höhenanpassung der durch einen Steg gebildeten Auflage zur Abstützung des Abschlussprofils, sondern auch eine Anpassung der Tiefe der Aufnahmenut für den Klemmsteg ermöglicht wird.
Die Auflage zur Abstützung des Abschlussprofils kann durch einen vom Befestigungsbeschlag gesonderten Stützkörper gebildet werden, der am Befestigungsbeschlag befestigt wird, beispielsweise mit Hilfe einer schnappverschlussartigen Rastverbindung. Auch mit Hilfe solcher gesonderter Stützkörper lassen sich in einfacher Art Anpassungen an unterschiedlich dicke Bodenbeläge vornehmen.

   So ist es möglich, die Stützhöhe der Stützkörper durch Beilagen zu vergrössern oder durch vorbereitete Sollbruchstellen zu verkleinern. Besonders günstige Konstruktionsbedingungen ergeben sich im Zusammenhang mit gesonderten Stützkörpern für die Auflage des Abschlussprofils, wenn der Stützkörper den dem Befestigungsbeschlag zugehörigen Teil eines Klemmsitzes für das Abschlussprofil ergibt.
Eine weitere Ausführungsform einer Auflage für das Abschlussprofil wird dadurch erhalten, dass die Auflage aus einem während seines Aushärtens einerseits mit dem Befestigungsbeschlag und anderseits mit dem Abschlussprofil verklebten Kunststoffkörper, vorzugsweise aus Hartschaumstoff, besteht.

   Dieser Kunststoffkörper kann <[phi]>[phi] [phi][phi]<[phi]>. s . [Phi] [Phi][Phi][Phi][Phi] ...^tr.
I vor seinem Aushärten auf den Befestigungsbeschlag aufgebracht und mit Hilfe des an den Bodenbelag stumpf stossend angesetzten Abschlussprofils auf die für die jeweilige Dicke des Bodenbelages erforderliche Stützhöhe zusammengedrückt werden, um nach dem Aushärten nicht nur eine genau an die Dicke des Bodenbelages angepasste Lage des Abschlussprofils, sondern auch eine gute Befestigung des Abschlussprofils mit dem Befestigungsbeschlag zu erhalten.

   Kunststoffkörper aus Hartschaumstoff eignen sich hiefür besonders gut.
Damit ein Abheben des schubfest mit dem schwimmend verlegten Bodenbelag verbundenen Befestigungsbeschlages vom Unterboden ausgeschlossen werden kann, ohne den freien Bewegungsausgleich für den Bodenbelag zu gefährden, kann der Befestigungsbelag quer zur Stirnseite verlaufende Langlöcher zur Aufnahme von in den Unterboden eingreifenden Befestigungsschrauben aufweisen. Mit dieser Massnahme wird der Bodenbelag in seinem Randbereich an den Unterboden angedrückt gehalten. Die von den Befestigungsschrauben durchsetzten Langlöcher gewährleisten dabei das notwendige Bewegungsspiel quer zur Stirnseite des Bodenbelages.

   Auch das Abschlussprofil kann gegenüber einem Abheben vom Unterboden zusätzlich gesichert werden, wenn der Befestigungsbeschlag im Bereich seines von der Stirnseite des Bodenbelages abgekehrten Längsrandes einen in eine Nut des Abschlussprofils eingreifenden, aufragenden Klemmsteg besitzt. Dieser Klemmsteg verhindert ein unbeabsichtigtes Abheben des Abschlussprofils vom Befestigungsbeschlag, was insbesondere dann von Bedeutung ist, wenn zugleich der Befestigungsbeschlag gegenüber dem Unterboden mit Hilfe von Befestigungsschrauben der Höhe nach festgelegt wird.
Wird das Abschlussprofil mit der Stirnseite des Bodenbelages zusätzlich durch eine Klebeschicht verbunden,

   so wird neben einem feuchtigkeitsdichten Abschluss der Stossfuge zwischen dem Abschlussprof[iota]l und dem Bodenbelag auch eine zusätzliche Anbindung des Abschlussprofils an den Bodenbelag ermöglicht.
Um Bearbeitungsfehler im Bereich des sichtbaren Längsrandes der Stirnseite des Bodenbelages abzudecken, kann schliesslich das Abschlussprofil im Anschluss an die [phi] [phi]<[phi]>[phi] [phi] [Phi]<[phi][phi]>[phi][phi][phi][phi]<[phi]>[phi][phi]^<[phi]>[phi] [phi]
Stossfläche eine den oberen Längsrand der Stirnseite des Bodenbelages übergreifende Nase bilden, die aufgrund ihrer möglichen geringen Dicke den im wesentlichen stufenlosen Übergang zwischen dem Bodenbelag und dem Abschlussprofil nicht beeinträchtigt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.

   Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum stirnseitigen Abschliessen eines Bodenbelages in einem vereinfachten Querschnitt,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäss der Fig. 1 nach einer Anpassung an einen Bodenbelag mit einer geringeren Dicke,
Fig. 3 eine Ausführungsvariante einer erfindungsgemässen Vorrichtung ebenfalls in einem vereinfachten Querschnitt,
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung in einer der Fig. 1 entsprechenden Darstellung,
Fig. 5 eine erfindungsgemässe Vorrichtung mit einem metallischen Abschlussprofil in einem vereinfachten Querschnitt,
Fig. 6 eine Ausführungsform einer Vorrichtung nach der Erfindung mit einem gesonderten Stützkörper als Auflage für das Abschlussprofil in einem vereinfachten Querschnitt,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII - VII der Fig. 6, die
Fig.

   8 bis 10 eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung in unterschiedlichen Anpassungsstellungen jeweils im Querschnitt und
Fig. 11 einen Befestigungsbeschlag zur Anpassung an einen vergleichsweise grossen Dickenbereich der abzuschliessenden Bodenbeläge in einem Querschnitt.
Wie das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 erkennen lässt, wird die Stirnseite 1 eines auf einem Unterboden 2 schwimmend verlegten Bodenbelages 3 mit Hilfe eines Abschlussprofiles 4 abgedeckt, das in einem Befestigungsbeschlag 5 gehalten wird. Dieser Befestigungsbeschlag 5 untergreift den Bodenbelag 3 und ist mit dem Bodenbelag 3 über eine Klebung 6 schubfest verbunden.

   Die Lage des Befestigungsbeschlages 5 gegenüber der Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 wird durch ei [Phi] . y . .<[phi]>[Phi][Phi][Phi][Phi] aaa 'aa  nen Anschlag 7 für die Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 konstruktiv festgelegt. Dieser Anschlag 7 bildet eine Auflage 8 für das Abschlussprofil 4, das stumpf stossend an die Stirnseite 1 des Bodenprofils 3 anschliesst und damit einen stufenlosen Übergang vom Bodenprofil 3 auf das Abschlussprofil 4 sicherstellt, ohne den Bodenbelag 3 im Bereich der Stirnseite 1 zusätzlich bearbeiten zu müssen.
Die Halterung des Abschlussprofils 4 im Befestigungsbeschlag 5, der im Ausführungsbeispiel als Befestigungsschiene ausgebildet ist, aber auch einzelne entlang des stirnseitigen Randverlaufs des Bodenbelages 3 verteilte Beschlagsteile umfassen kann, wird in bewährter Weise durch einen Klemmsitz nach Art einer NutFederverbindung erreicht,

   wobei der Anschlag 7 als einer von zwei Stegen 9 des Befestigungsbeschlages geformt ist, zwischen denen sich eine Aufnahmenut 10 für einen Klemmsteg 11 des Abschlussprofils 4 ergibt. Diese Halterung des Abschlussprofils 4 im Befestigungsbeschlag 5 stellt eine quer zur Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 verschiebesichere Führung für das Abschlussprofil 4 dar und gewährleistet somit einen fugenlosen Anschluss des Abschlussprofils 4 an die Stirnseite 1 des Bodenbelages 3, insbesondere wenn über den von der Stirnseite 1 entfernteren Steg 7 der Aufnahmenut 10 eine entsprechende Vorspannung auf das Abschlussprofil 4 ausgeübt wird.
Damit der Bodenbelag 3, der schwimmend auf dem Unterboden 2 verlegt wird, im stirnseitigen Randbereich vor einem Abheben vom Unterboden gesichert werden kann, weist der Befestigungsbeschlag 5 Langlöcher 12 auf,

   die quer zur Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 verlaufen und zur Aufnahme von Befestigungsschrauben 13 dienen. Trotz der im Unterboden 2 verankerten Befestigungsschrauben 13 wird der Bewegungsausgleich für den Bodenbelag 3 quer zu dessen Stirnseite 1 nicht behindert, weil die Befestigungsschrauben 13 den Befestigungsbeschlag 5 in den Langlöchern 12 durchsetzen. Zur Sicherung des Abschlussprofils 4 gegenüber einem Abheben im Bereich des dem Bodenbelag 3 gegenüberliegenden Längsrandes 14 kann der Befestigungsbeschlag 5 im Bereich seines äusseren Längsrandes einen in eine Nut 15 des Abschlussprofils 4 eingreifenden, aufragenden Klemmsteg 16 aufweisen. [phi]  mm
-
Die Lage des Abschlussprofils 4 wird einerseits durch seinen Längsrand 14, der sich am Unterboden 2 abstützt, und anderseits durch seinen auf der Auflage 8 des Anschlages 7 aufruhenden stossseitigen Rand 17 bestimmt.

   Durch eine Änderung der Stützhöhe der Auflage 8 kann somit eine Anpassung an unterschiedliche Dicken des Bodenbelages 3 vorgenommen werden. Zu diesem Zweck ist nach der Fig. 1 der Anschlag 7 mit zwei Sollbruchstellen versehen, die eine stufenweise Verringerung der Stützhöhe 18 erlauben, wie dies durch die strichpunktiert angedeuteten Stützhöhen 18 angedeutet ist. Während in der Fig. 1 die Stellung für den dicksten Bodenbelag 3 dargestellt ist, ist gemäss der Fig. 2 eine Anpassung an den dünnsten Bodenbelag 3 vorgenommen worden, indem der Anschlag 7 entsprechend der niedrigsten Sollbruchstelle gekürzt wurde. Trotz dieser Massnahme bleibt ein fugenloser Anschluss des Abschlussprofils 4 an die Stirnseite 1 des Bodenprofils 3 bestehen, weil sich lediglich die Stützhöhe, nicht aber die Anschlussverhältnisse geändert haben.

   Das Abschlussprofil 4 zeigt allerdings eine unterschiedliche Neigung gegenüber dem Unterboden 2, was jedoch im Hinblick auf die Geringfügigkeit der Neigungsänderungen keine Rolle spielt.
Die Erfindung kann gemäss der Fig. 3 auch bei Bodenbelägen 3 von Stufen eingesetzt werden, wobei das Abschlussprofil 4 den Trittstufenbereich im Setzstufenbereich übergreift, wie dies bei solchen Abschlussprofilen üblich ist. Hinsichtlich des stufenlosen Anschlusses des Abschlussprofils 4 an den Bodenbelag 3 ergeben sich aber grundsätzlich gleiche Verhältnisse. Der Unterboden 2 wird durch die Trittstufe gebildet, auf der der Befestigungsbeschlag 5 aufliegt und mit Hilfe der Befestigungsschrauben 13 gegen ein Abheben gesichert wird.

   Da der Befestigungsbeschlag 5 mit dem Bodenbelag 3 schubfest verbunden ist, macht der Befestigungsbeschlag 5 und das mit ihm verbundene Abschlussprofil 4 allfällige Bewegungen des Bodenbelages 3 mit, so dass sich zwischen dem Bodenbelag 3 und dem Abschlussprofil 4 keine Relativbewegungen quer zur Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 einstellen können. !
Auch bei einem Treppenabschluss gemäss der Fig. 3 kann die Auflage 8 mit Hilfe von Sollbruchstellen an unterschiedliche Dicken des Bodenbelages 3 angepasst werden. In der Fig. 3 ist das Anschlussprofil 4 für den dicksten Bodenbelag 3 in vollen Linien dargestellt.

   Für eine mittlere Dicke des Bodenbelages 3 ist die Anordnung in strichpunktierten Linien angedeutet.
Die Ausführungsform der in der Fig. 4 dargestellten Vorrichtung unterscheidet sich von der Konstruktion nach den Fig. 1 und 3 lediglich dadurch, dass der Befestigungsbeschlag 5 keinen den Bodenbelag 3 untergreifenden Abschnitt aufweist, sondern mittels des Anschlages 7 mit der Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 über eine Klebeschicht 19 verbunden ist, so dass sich wiederum eine schubfeste Verbindung zwischen dem Befestigungsbeschlag 5 und dem Bodenbelag 3 als Voraussetzung für einen fugenlosen Anschluss des Abschlussprofils 4 an die Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 ergibt.

   Der Stossbereich zwischen dem Bodenbelag 3 und dem Abschlussprofil 4 kann ausserdem durch eine Klebeschicht 20 abgedichtet werden, die nicht nur das Eindringen von Feuchtigkeit in den Bereich der Stossfuge verhindert, sondern auch eine zusätzliche Verbindung des Abschlussprofils 4 mit dem Bodenbelag 3 sicherstellt.
Wird das Abschlussprofil 4 aus einem vorzugsweise extrudierten Metallprofil gebildet, wie dies in der Fig. 5 gezeigt ist, so kann das Abschlussprofil 4 im Anschluss an die Stossfläche eine den oberen Längsrand der Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 übergreifende Nase 21 bilden, die aufgrund der geringen Dicke nicht stört und für eine Abdeckung von allenfalls örtlich auftretenden Spalten zwischen der Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 und dem Abschlussprofil 4 sorgt.
Die Auflage 8 für das Abschlussprofil 4 kann nach den Fig.

   6 und 7 durch einen am Befestigungsbeschlag 5 befestigbaren Stützkörper 22 gebildet werden, der vorzugsweise den den Befestigungsbeschlag 5 zugehörigen Teil eines Klemmsitzes für das Abschlussprofil 4 in Form von zwei Stegen 23 ergibt, zwischen denen ein Klemmsteg 24 des Abschlussprofils 4 eingreift. Zur Befestigung des Stützkörpers 22 ist dieser mit einem nach unten vorstehenden Rastansatz 25 versehen, der in eine <>-3W?<*>
Steckaufnahme des Befestigungsbeschlages 5 schnappverschlussartig eingreift. Der Befestigungsbeschlag 5 ist zu diesem Zweck mit einer Kröpfung 26 versehen, die zugleich den Anschlag 7 des Befestigungsbeschlages 5 für die Stirnseite 1 des Bodenbelages 3 ergibt. Damit das Abschlussprofil 4 an unterschiedliche Dicken des Bodenbelages 3 angepasst werden kann, kann der Stützkörper 22 zur Vergrösserung der Stützhöhe mit Beilagen versehen werden.

   Es ist aber auch möglich, zur Verkürzung der Stützhöhe Sollbruchstellen vorzusehen, beispielsweise im Bereich der Stege 23.
Wie die Fig. 8 bis 10 erkennen lassen, können auch mehrere Auflagen 8 für unterschiedliche Stützhöhen vorgesehen werden, um für jede dieser Stützhöhen enge Fertigungstoleranzen sicherstellen zu können. In der Stellung für den dicksten Bodenbelag 3 wird nach der Fig. 8 die mittlere Auflage 8 mit der grössten Stützhöhe benützt. Diese Auflage 8 ist mit einer Sollbruchstelle 27 versehen, die niedriger als die Auflage 8 mit der niedrigsten Stützhöhe liegt. Die Auflage 8 mit der niedrigsten Stützhöhe wird durch einen Stützkörper 22 entsprechend den Fig. 6 und 7 gebildet, wobei dieser Stützkörper 22 zugleich einen Klemmsitz für das Abschlussprofil 4 darstellt.

   Nach einem Kürzen der Auflage 8 mit der höchsten Stützhöhe kommt die Auflage 8 mit der mittleren Stützhöhe zum Einsatz, wie dies in der Fig. 9 dargestellt ist. Die Auflage 8 mit der mittleren Stützhöhe ist ebenfalls mit einer Sollbruchstelle 27 unterhalb der Auflage 8 für die niedrigste Stützhöhe versehen, so dass nach einem Kürzen dieser Auflage 8 entlang der Sollbruchstelle 27 das Abschlussprofil 4 auf dem Stützkörper 22 und dessen Auflage 8 aufruht. Es kommen also nicht die Sollbruchstellen 27 als neue Auflagen zum Einsatz, wie dies beispielsweise in den Fig. 1 und 2 der Fall ist, sondern gesonderte, vorgefertigte Auflagen 8 mit entsprechend genauer Stützhöhe.
In der Fig. 11 ist ein Befestigungsbeschlag 5 dargestellt, der zur Anpassung des Abschlussprofils 4 an einen vergleichsweise grossen Dickenbereich des Bodenbelages geeignet ist.

   Der entsprechend den Fig. 1 und 2 aufgebaute Befestigungsbeschlag 5 bildet zwei Stege 9, zwischen denen sich eine Aufnahmenut 10 für einen Klemmsteg 11 des Abschlussprofils 4 ergibt. Der eine Auflage 8 für das Abschluss -+ profil 4 bildende Steg 9 weist eine vergleichsweise grosse Stützhöhe mit einer Mehrzahl von Sollbruchstellen 27 auf. Damit nicht nur grosse, sondern auch kleine Stützhöhen zum Einsatz kommen können, muss auch der andere Steg 9 mit einer Sollbruchstelle 28 versehen werden, damit der Klemmsteg 11 des Abschlussprofils 4 sowohl für den dicksten als auch für den dünnsten Bodenbelag 3 klemmend zwischen den Stegen 9 gehalten werden kann.

   In der Fig. 11 ist die Stellung des Abschlussprofils 4 für den dicksten Bodenbelag strichliert und für den dünnsten Bodenbelag 3 strichpunktiert eingezeichnet, wobei sich die Notwendigkeit der Kürzung auch des nicht die Auflage 8 bildenden Steges 9 klar ergibt.
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Claims (17)

<^>at[sigma]ntanwalt Dipl.-Ing. HelrFu^ Hübscher Spittelwiese 7, A^92Q Linz U*J U XJ II) uu P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Vorrichtung zum stirnseitigen Abschliessen eines schwimmend verlegten Bodenbelages mit einem Abschlussprofil und mit einem auf einem Unterboden aufliegenden Befestigungsbeschlag für das Abschlussprofil, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbeschlag (5) mit dem Bodenbelag (3) schubfest verbunden ist und eine Auflage (8) für das stumpf an die Stirnseite (1) des Bodenbelages (3) anstossende Abschlussprofil (4) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbeschlag (5) einen Anschlag (7) für die Stirnseite (1) des Bodenbelages (3) bildet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (7) des Befestigungsbeschlages (5) die Auflage (8) für das Abschlussprofil (4) bildet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbeschlag (5) den Bodenbelag (3) untergreift.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Auflage (8) bildender, stegartiger Teil des Befestigungsbeschlages (5) Sollbruchstellen (27) zur Anpassung der Auflage (8) für das Abschlussprofil (4) an unterschiedliche Dicken des Bodenbelages (3) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbescblag (5) wenigstens zwei Auflagen (8) für unterschiedliche Dicken des Bodenbelages (3) bildet, von denen zumindest die für den dickeren Bodenbelag (3) stegartig ausgebildet und mit einer Sollbruchstelle (27) versehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (7) als einer von zwei eine Aufnahmenut (10) für einen Klemmsteg (11) des Abschlussprofils (4) ergebenden Stegen (9) des Befestigungsbeschlages (5) ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Aufnahmenut (10) für den Klemmsteg (11) des Abschlussprofils (4) bildenden Stege (9) des Befestigungsbeschlages (5) Sollbruchstellen (27, 28) zur Anpassung an unterschiedliche Dicken des Bodenbelages (3) aufweisen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (8) einen am Befestigungsbeschlag (5) befestigbaren Stützkörper (22) umfasst.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vergrösserung der Stützhöhe für den Stützkörper (22) Beilagen vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verkleinerung der Stützhöhe der Stützkörper (22) wenigstens eine Sollbruchstelle aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (22) den dem Befestigungsbeschlag (5) zugehörigen Teil eines Klemmsitzes für das Abschlussprofil (4) bildet.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (8) aus einem während seines Aushärtens einerseits mit dem Befestigungsbeschlag (5) und anderseits mit dem Abschlussprofil (4) verklebten Kunststoffkörper, vorzugsweise aus Hartschaumstoff, besteht.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbeschlag (5) quer zur Stirnseite (1) des Bodenbelages (3) verlaufende Langlöcher (12) zur Aufnahme von in den Unterboden (2) eingreifenden Befestigungsschrauben (13) aufweist. >>- -
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsbeschlag (5) im Bereich seines von der Stirnseite (1) des Bodenbelages (3) abgekehrten Längsrandes (14) einen in eine Nut (15) des Abschlussprofils (4) eingreifenden, aufragenden Klemmsteg (16) aufweist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussprofil (4) mit der Stirnseite (1) des Bodenbelages (3) durch eine Klebeschicht (20) verbunden ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussprofil (4) im Anschluss an die Stossfläche eine den oberen Längsrand der Stirnseite (1) des Bodenbelages (3) übergreifende Nase (21) bildet. t-inz, am 21-r[theta]k.uUi-H 200 <EMI ID=14.1>
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