AT503713B1 - Zerlegbare banknoten - Google Patents

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2 AT 503 713 B1
Der technische Stand ist, dass Geldscheine derzeit so gefertigt werden, dass man diese nicht einfach in zwei oder mehrere Teile zerlegen kann und dann wieder bei Bedarf ohne Fremdteile wie z. B. Klebebänder in die ursprüngliche komplette Form bringen kann. Werden derzeit im Umlauf befindliche Banknoten in Teile zerlegt, sind immer Fremdteile notwendig um den Schein wieder zu komplettieren, aber jeder Fremdteil senkt die Möglichkeit die Banknote auf ihre Echtheit zu prüfen. Ein mehr oder weniger durchsichtiger Klebestreifen schränkt für den Empfänger einer Banknote - zumindest an der überklebten Stelle - die Möglichkeit ein, die Echtheit durch Tastsinn oder mit speziellen Stiften, die Farbe und die Echtheit des Banknotenpapiers checken, zu überprüfen.
Natürlich gibt es Puzzles, diese sind aber nie aus fälschungssicheren Teilen gefertigt, die individuell nur jeweils einmal vorhanden sind. Bisher bekannte Puzzles können auch nicht ohne Fremdteile so wiederzerlegbar verbunden werden wie in Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5. Weiters gibt es keine Puzzles, wie es bei den Geldscheinen nach Anspruch 1, 2, 3, 4, und 5 prinzipiell sinnvoll ist, wo die Vorderseite auch zur Rückseite des Puzzles passen muss. Bei bisherigen Puz-zelsteinen war immer nur eine Seite für den Verwender des Puzzelteiles von Bedeutung und um es nicht zu schwierig zu machen, wurde meist sogar überhaupt nur eine Seite mit einem Bild bedruckt. Das Wenden eines herkömmlichen Puzzles ohne, dass es dabei zerfällt, ist ebenfalls sehr mühsam. Bei der Banknote nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5 geht es auch nicht darum das Finden des passenden Teiles schwierig zu machen, sondern möglichst einfach. Bei Anspruch 2 und 3 wird das Finden eines Puzzelteils der Banknote sogar maschinell z. B. mittels Chip erleichtert.
Der Geldschein nach Anspruch 1 ermöglicht es den Benutzern der Geldscheine die Geldscheine hündisch oder maschinell zu zerlegen und wieder zusammenzubauen. Dazu kann beispielsweise die Rückseite des Teils der Banknote, auf die die Vorderseite der Banknote gedruckt ist, eine klettende Seite sein oder eines sonstigen Materials, dass nach dem Klettverschlussprinzip zwei Teile Zusammenhalten kann, sein. Der zweite Teil der zerlegbaren Banknote nach Anspruch 1 ist wiederum bedruckt und mit Sicherheitsmerkmalen ausgestattet und so beschaffen, dass der klettende Teil nach dem Grundprinzip eines Klettverschlusses haften kann.
Erst nach dem Zusammenfügen der zumindest beiden Teile hat man dann ein Zahlungsmittel in der Hand, das wie herkömmliche Geldscheine ausgegeben werden kann und genauso oder mehr Sicherheitsmerkmale aufweist. Varianten von zerlegbaren Banknoten wären natürlich auch möglich, indem man zusätzliche Klettverschlüsse auch an den nach dem Zusammenbau aussen liegenden Seiten anbringt, sodass man die Banknoten nach Art der Seiten eines Notizblocks stapeln kann, wobei man dank Klettverschlüsse jede beliebige Seite entnehmen oder dazwischen einfügen könnte.
Die zerlegbaren Teile der Banknote mit Sicherheitsmerkmalen können natürlich auch nur am Rand einen Verschlussteil wie z. B. einen Druckknopfteil eingearbeitet haben, der zu einem anderen Teil mit Sicherheitsmerkmalen passt, das ein Gegenstück des Druckknopfs eingearbeitet hat. Es gibt Druckknöpfe, die nach dem Zusammendrücken eine Drehbewegung erlauben. Dadurch wird es möglich den Geldschein so zu gestalten, dass dieser Banknote nach Anspruch 1 nach einer Drehbewegung eines Teils der Banknote um die Achse, die eben der Druckknopf ist, von oben gesehen länger oder breiter bzw. im Umkehrweg natürlich wieder ohne Fremdmaterial oder Faltung kürzer oder schmäler wird. Nun nehme man an zwei Schichten Papier oder Kunststoff eines Geldscheins liegen mit Druckknopf verbunden direkt zu 100 % übereinander. Ist der Druckknopf, der die Teile der Banknote beweglich verbindet nun in der Mitte nahe am kürzeren Rand eines Geldscheins montiert, kann durch die Drehung eines Teils der zerlegbaren Banknote um die Achse, die der Druckknopf ist, die Banknote verlängert werden und z. B. die Gleichheit der Seriennummer beider Teile mit einem Blick überprüft werden. Die Teile des Geldscheins sind dann eben beweglich miteinander verbunden. Die Teile der Banknote könnten sogar starr und beweglich miteinander verbunden sein, wenn die bedruckten Teile der Bankno- 3 AT 503 713B1 te das Klettverschlussprinzip z. B. an der gegenüberliegenden Seite des Druckknopfs, der als Achse dient, nutzten.
Natürlich können auch Lesegeräte, die zur Überprüfung der Echtheit der Teile diese mit speziellem Licht bestrahlen auch gleich die Gleichheit z. B. der Seriennummer auf allen Teilen der Banknote nach Anspruch 1 mitüberprüfen. Sinn einer beweglichen Verbindung der Banknoten nach Anspruch 1 ist es das Falten von Geldscheinen zum Zwecke der Unterbringung in kleinen Geldbörsen zu vermeiden. Die Anbringung eines Druckknopfes an sich hat den Vorteil, dass die Teile der zerlegbaren Banknote zumindest an einem Punkt exakt zusammengefügt werden und nicht so wahrscheinlich windschief oder gekreuzt zusammengebaut werden, wie wenn nur das Klettverschlussprinzip genutzt wird. Auch andere zerlegbare Verbindungselemente können in die Banknote eingearbeitet werden. Wenn die Teile der Banknote nebeneinander zusammengefügt werden sollen, müssen die Teile auch nicht umbedingt in gerader Linie zerschnitten sein, sondern können auch Formen wie Puzzleteile mit Ein- bzw. Ausbuchtungen aufweisen.
Es ist also nicht nur ein Klettverschuss, der möglichst nicht zu stark haften sollte, denkbar, sondern beispielsweise ein sogenannter Zip-Beutel-Verschluss aus Kunststoff, wie er bei wiederverschließbaren Frischhaltesäckchen verwendet wird. Der Zip-Beutel-Verschluss muss dabei nicht umbedingt gerade an den Teilen des Geldscheines angebracht werden, er kann auch gebogen sein, wodurch man vielleicht die Teile leichter z. B. nebeneinander zusammenfügen kann.
Der Vorteil des Geldscheins nach Anspruch 1 ist, dass Geldtransporter bei einem Geldtransport immer nur einen Teil des Geldscheins im Wagen haben müssen und z. B. erst am nächsten Tag den zweiten Teil in die Bank bringen können, wo die Teile der Geldscheine in Sicherheit von Bankangestellten oder mit Hilfe einer Maschine, die Informationen wie z. B. Seriennummern, Strichcodes, Chips auf den Geldscheinen lesen kann, zuammengefügt werden. Auch die Entsorgung alter Geldscheine wird durch diese Erfindung der zerlegbaren Geldscheine, die aus zumindest zwei Teilen (z. B. Teil A als Vorderseite und Teil B als Rückseite) bestehen, wesentlich erleichtert, da z. B. Geldscheinteil A gefahrlos aus der Bank geholt werden kann und erst Teil A in der Zentralbank verbrannt werden kann und der zweite Teil B beispielsweise auch direkt in einer Bank, der die Notenbank vertrauen kann, vernichtet werden kann, da mit diesem Teil B allein ohnedies nicht mehr bezahlt werden könnte.
Wenn eine Person am Bankschalter Geld behebt, kann sie die Geldscheine zerlegen und einen Teil der Geldscheine - z. B. die Vorderseiten - mitnehmen und die Rückseiten in einem Bankschließfach deponieren und diese Rückseiten erst transportieren, wenn die Vorderseiten der Geldscheine bereits in Sicherheit sind. Die Person muss dann natürlich aufpassen, dass sie die richtige Seriennummer der Vorderseite zur richtigen Seriennummer der Rückseite fügt, da sonst der Schein im Zahlungsverkehr keine Gültigkeit hätte.
Der Zusammenbau wäre leichter, wenn die Geldscheinteile wie Seiten eines Notizblockes vertauschungssicher fixierbar gestapelt werden können. Die Möglichkeit der vertauschungssicheren Stapelung von Geldscheinteilen erreicht man damit, indem man einen zweiten Klettteil auf dem Geldscheinteil anbringt. Dieser zweite Klettteil sollte so beschaffen sein, dass er auf der gegenüber liegenden Seite der Banknote haften würde. Ist nun der zweite Klettteil am Rand des Banknotenteils der schmalen Seite einer Banknote, wie z. B. eins 50-Euro-Scheins, bzw. irgend einer herkömmlichen Euro-Banknote eben, angebracht, so ergibt sich leicht die Möglichkeit z. B. eine Hälfte einer Banknote auf der nächsten Seite einer Banknote - ähnlich der Form eines Notizblockes - zu stapeln.
Erleichtern kann man das Finden der passenden Seriennummer, indem man die Seriennummer im Verhältnis zur Größe des zerlegbaren Geldscheins groß und auf zwei nach dem Zusammenfügen benachbarte Teile überlappend aufdruckt. Die Banknote kann auch aus zwei Teilen bestehen, die nach dem Nippel-und-Lasche-System zusammengefügt werden. Damit kann auch 4 AT 503 713 B1 eine zerlegbare Banknote ganz einfach hergestellt werden und nur aus Papier sein, dass eben z. B. zwei gestanzte Schlitze oder Löcher hat, in die man den zweiten Teil der Banknote mit den Nippeln stecken kann. Damit Menschen die beiden Teile z. B. bei Nachbestellungen nicht verwechseln, sollte man den Teil mit den Löchern Weibchen und den Teil, der darin befestigt wird - genau wie bei einer Steckdose - Männchen nennen.
Die Geldscheine können natürlich auch in mehr als zwei Teilen zerlegt werden, wobei darauf geachtet werden muss, dass jeder Teil des Geldscheines einzigartige Merkmale hat und z. B. jeder Teil der Banknote die gleiche Seriennummer aufgedruckt hat, sodass niemals ein Teil vom ursprünglichen Geldschein zum anderen wirklich passt.
Andererseits kann die Notenbank natürlich auch - wenn z. B. ein Teil eines Scheins beschmiert ist - nur diesen einen Teil nachdrucken und damit Rohstoff-, Transport- und Lagerrisikokosten sparen. Das Lagern von gebrauchten unzerlegten Banknoten bis zur Vernichtung ist leider riskant, da diese ja sobald sie aus dem Tresor entwendet worden sind wieder in den Umlauf gelangen können. Wird hingegen nur ein Teil nachgedruckt, so kann der beschädigte bzw. beschmierte Teil einfach ohne Risiko zurückgeschickt und genauso risikolos der Ersatzteil zugesandt werden. Geldfälscher haben diesen Vorteil nicht, im Gegenteil, für sie wird das Fälschen von Banknoten nur schwieriger, wenn diese zerlegbar sind. Ein Vorteil von zerlegbaren Banknoten, die aus Männchen und Weibchen bestehen ist der, dass die Notenbank durchaus auch weiter herkömmliche Banknoten neben der zerlegbaren Banknoten drucken kann und trotzdem sind die Geldscheine im Grundriss - wenn man die Banknote auf einen Tisch legt und nicht stellt - sehr stark gleich aussehend.
Die Zerlegbarkeit der Scheine hat aber auch den Vorteil, dass man neue Sicherheitsmerkmale einführen kann. Man kann beispielsweise einen Teil des Scheins aus blauer gentechnisch veränderter Baumwolle machen und den zweiten Teil aus gelber gentechnisch veränderter Baumwolle herstellen. Damit haben es Fälscher noch schwieriger, da sie an zwei statt bisher eine Sorte Papier kommen müssen. Natürlich wird durch die Beschaffenheit der Geldscheine nach Anspruch 1 auch die Herstellung der Scheine erleichtert, da kein Verbrecher etwas mit einer Hälfte bzw. einem Teil des Geldscheins allein anfangen kann. Die Teile der Scheine könnten an zwei verschiedenen Orten gedruckt bzw. gefertigt werden und dann erst direkt in der Bank zusammengefügt werden, wenn sie der Kunde übernimmt, wobei beispielsweise erst der zweite Teil gefertigt wird, wenn der erste Teil bereits in einem Kellertresor einer Bank in Sicherheit ist. Verbrecher müssten dann schon wissen, in welche Bank der jeweils passende andere Teil gebracht wurde, wenn sie einen Teil von Geldscheinen erbeuten. Doch da wiederum ist die Notenbank im Vorteil, die ja weiss, wo die passenden Teile liegen und diese kann entsprechend reagieren und z. B. bestimmen, dass diese Teile der Scheine direkt in der Bank vernichtet werden, wodurch die Verbrecher niemals an die passenden anderen Teile der Banknoten kommen können.
Der Geldschein nach Anspruch 2 ist prizipiell gleich wie jener nach Anspruch 1, aber es ist zusätzlich zumindest ein Chip an einem Teil der zerlegbaren Banknote angebracht. Der Chip oder Chips am Geldschein nach Anspruch 2 hat den Sinn, dass die Scheine leichter maschinell auch dezentral - eben z. B. in den Banken selbst - zusammengebaut werden können. Denkbar ist natürlich auch, dass die Banken selbst z. B. auf die Vorder- oder Rückseite eines Geldscheines auf z. B. speziellem Papier aus blauer gentechnisch veränderter Baumwolle mit Klettteil und Chip auf einer Seite drucken dürfen und nur ein Teil des Scheines Sicherheitsmerkmale bekommt, die nur z. B. mit enormen Druck herstellbar sind. Denkbar wäre es sogar, dass ein Teil von dem Teil des Geldscheins, den die Bank selbst fertigt für Werbebotschaften reserviert wird, die frei gestaltet werden können wie in Anspruch 5.
Die Chips müssen auch nicht umbedingt untrennbar mit der zerlegbaren Banknote verbunden sein. Es könnte auch z. B. ein Soundchip zwischen zwei Teilen der Banknote gesteckt werden, der Musik spielt, wenn man diese z. B. bei Klettverschlüssen auseinanderbewegt. Eine Bankno- 5 AT 503 713 B1 te, auf der z. B. Mozart aufgedruckt ist, könnte auch Musik von Mozart spielen - je nach Seriennummer eben auch beispielsweise ein anderes Stück.
Nebenbei sei gesagt, dass sich die Art des Aufbaus von einer Banknote nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5 natürlich auch für Wertpapiere wie z. B. Aktien eignet, noch dazu können bei Aktien dann beispielsweise Kupons angeklettet werden und nach und nach ohne Schere heruntergenommen werden um die Dividende zu kassieren. Auch Aktien könnten dann in räumlich weit voneinander entfernten Safes zerteilt gelagert werden, da sie zerlegbar wären.
Eine Banknote nach Anspruch 3 ist prinzipiell wieder aufgebaut wie eine Banknote nach Anspruch 1, doch es gibt dabei einen speziellen Platz an zumindest einem Banknotenteil, an dem eine persönliche Markierung angebracht werden kann. Prinzipiell ist dies auch bei Anspruch 5 so, doch bei Anspruch 3 geht es darum dem Benutzer der Banknote die Möglichkeit zu geben seine Banknote, solange er diese hat individuell so zu gestalten, dass die individuellen Kennzeichen wieder abmontiert werden können.
Die Möglichkeit auf zumindest einem Punkt der Banknote, wie in Anspruch 3, eine persönliche wiederentfernbare Markierung befestigen zu können hat den Vorteil, dass der Benutzer des zerlegbaren Geldes die Teile vor dem Zerlegen selbst mit für ihn leichter erkennbaren Zeichen der Zusammengehörigkeit, als es z. B. eine lange Seriennummer ist, markieren kann. Wenn jemand eben einen Geldschein nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5 erhält und auf jedem Teil dieses Geldscheins ein nicht für den Zusammenhalt der Banknotenteile genutzes freies Klettteil eingearbeitet ist, kann der Benutzer des Geldes eben auf diese Klettteile z. B. je ein zusätzliches persönlich frei wählbares Klettteil in derselben Farbe auf jeden Teil des Geldscheins kletten, sodass er selbst leichter ohne langes lesen z. B. der Seriennummer die Teile wieder richtig zusammenfügen kann, nachdem er diese teilte, damit wenn er z. B. einen Teil eines Scheins verliert noch leichter davon ausgehen kann - wenn ihn jemand findet - dass man den Teil dem Besitzer persönlich zuordnet.
Tatsache ist nämlich, dass Bargeld momentan ständig an Wert über die Inflation verliert und daher ist es von Vorteil, wenn nach einem Verlust eines Geldteils der Finder möglichst schnell mit dem Verlierer des Geldteils in Kontakt treten kann. Es ist schon vorgekommen, dass Geld binnen weniger Tage fast wertlos wurde. Wenn also der Finder den Teil zum Fundamt bringt, kann soviel Zeit verstrichen sein, dass der findet dem Verlierer fast nicht mehr hilft, da die Inflation den Wert des Scheins praktisch aufgefressen hat. Hat der Benutzer des Bargelds aus Anspruch 3 die Möglichkeit seine persönliche Handynummer in z. B. roter Farbe auf die Einzelteile der Banknote zu heften, kann der Finder den Verlierer sofort anrufen und es werden auch unnötige Wege eingespart, da der Verlierer seinen Teil vom Geldschein direkt vom Finder abholen kann, der natürlich weiterhin seinen Finderlohn einstreifen kann. Anzumerken ist, dass es bei herkömmlichen nicht zerlegbaren Banknoten so gut wie aussichtslos ist diese wieder zu bekommen, wenn man sie verliert. Der Grund, dass verlorene herkömmliche nicht zerlegbare Geldscheine meist nicht mehr dem Besitzer zurückgegeben werden, liegt darin, da Finder herkömmlicher Geldscheine zumeist einen höheren persönlichen Nettonutzen im Behalten des mit dem Geldschein garantierten Nutzen sehen, als der persönliche Nettonutzenzuwachs durch die Rückgabe des Geldes, ausmachen würde. Derzeit ist nur für wenige Leute der Nettonutzen einen Geldschein dem zu geben, der ihn verloren hat, höher, als ihn selbst zu behalten, da mit dem Besitz nur eines Teils des Geldscheines, sobald dieser über 50 % der Gesamtgröße des Geldscheins hat (es können ja z. B. 49 % verbrannt sein), der gesamte im Geld versteckte Nutzen prinzipiell auf den Finder übergeht. Bei zerlegbaren Banknoten ist hingegen der Nutzen den Teil zu behalten prinzipiell sogar ein negativer, da beispielsweise ein halber Geldschein nur unnötig Platz in der Geldbörse wegnimmt, wenn man keine Chance auf den 2. Teil hat. Der Finder hat nur dann monetären Nutzen, wenn er mit dem Verlierer in Kontakt treten kann und z. B. die 2. Hälfte findet und daher wird sich auch ein Finder eines Banknotenteils bemühen dies jenem zukommen zu lassen, der den Rest der Banknote hat und wenigstens Finderlohn zahlen muss. 6 AT 503 713 B1
Durch Anspruch 3 wird es aber auch für Automaten erleichtert jeden hereinkommenden zerlegbaren Geldschein individuell zu markieren. Die Teile können dann mit individueller Markierung, unabhängig von vielleicht beschädigten Seriennummern - deshalb empfiehlt es sich die Seriennummer zumindest zwei mal auf jedem Teil des zerlegbaren Geldscheins anzubringen - im eigenen Sortiersystem gelagert und wieder zusammengebaut werden. Würde der Automat z. B. Chips für Radio Frequency Identification an jedem Teil der Geldscheine am Punkt anbringen, wo man persönliche Markierungen am Geldschein fixieren kann, würde der Automat die zusammengehörigen Teile selbst dann wieder schnell finden, wenn z. B. ein Mensch in das System eingegriffen hat und z. B. einen Teil der Geldscheinhälften durcheinander gebracht hat. Der persönliche Teil an den Teilen des Geldscheins verhindert natürlich auch, dass irgendwelche überteuerten Systeme, die ein Monopol auf das maschinelle Lesen von Geldscheinen hätten, da sie eben von den Banknotenherstellern bevorzugt wurden, ausschließlich verwendet werden müssen.
Banknoten nach Anspruch 4 sind prinzipiell wieder genau wie Banknoten nach Anspruch 1 zerlegbar, aber bei Anspruch 4 wird die Zerlegbarkeit für zusätzliche Sicherheitsmerkmale genutzt, indem für die Einzelteile verschiedenartige schwer fälschbare Grundstoffe verwerdet werden. Anspruch 4 ermöglicht es die Herstellungskosten weiter zu senken, da verschiedene Grundstoffe für die verschiedenen Teile verwendet werden und es somit nicht so schwer ins Gewicht fällt, wenn z. B. Banknotenpapier für die rechte Hälfte der Geldscheine geraubt wird, da die Täter auch noch anderes Papier für die linke Hälfte der Banknote brauchen würden. Wird z. B. für den linken Teil der Banknote gentechnisch veränderte Baumwolle verwendet, die ohne chemische Färbung blau ist und für die rechte Seite der zerlegbaren Banknote gentechnisch veränderte Baumwolle, die ohne chemische Färbung rosa ist, so ist nicht nur sicher gestellt, dass es für Fälscher aussichtslos ist, an genetisch gleiches Grundmaterial für das Papier zu kommen, sondern zusätzlich aussichtlos beide Papiersorten gleichzeitig zu beschaffen. Die Verwendung von gentechnisch veränderten Pflanzen als Grundmaterial kann natürlich auch immer von neuem variiert werden. Blaue Baumwolle kann auch immer wieder ein neues für die Pflanze funktionsloses austauschbares Zusatzgen enthalten, das immer einer gewissen Seriennummer zugeordnet wird, sodass die Notenbank intern überprüfen kann ob der Teil des Scheins echt ist. Je schwieriger die Grundstoffe zu fälschen sind und je schwieriger die Kombination von Grundstoffen für die ganze zerlegbare Banknote zu besorgen sind, desto schwieriger wird es Geldscheine zu fälschen. Die Notenbanken könnten beispielsweise blaue, rote, gelbe Baumwolle anpflanzen lassen und diese mischen. Auf jeden Fall ist es viel schwieriger Dinge zu fälschen, die Gene enthalten, als Farben aus der Chemiefabrik, die aus Erdöl hergestellt werden. Gentechnisch veränderte Baumwolle braucht seine Zeit um zu wachsen und kann in großen Mengen in Zeiten von Satellitenbeobachtung nicht unbeobachtet hergestellt werden.
Banknoten nach Anspruch 5 sind wieder wie Banknoten nach Anspruch 1 gefertigt, aber es wird eine Werbemöglichkeit eingebaut. So kann bei einer Banknote nach Anspruch 5 beispielsweise eine Probepackung für Parfüms in einen dafür vorgesehnen Raum zwischen den Teilen der Banknote nach Anspruch 1 geschoben werden. So könnte man beispielsweise eine Ober- und eine Unterseite der Banknote gestalten, die mit Klettteilen verbunden werden können. Die Oberseite der Banknote wäre ein Blatt Banknotenpapier mit einem Rahmen aus Klettverschluss und die Unterseite der Banknote wäre genauso ein Blatt Papier mit Klettteilen am Rand, das zu den Kletteilen der Vorderseite gegengleich passend ist. In die Mitte der Banknote könnte man dann eben z. B. eine Probepackung für ein Haarwaschmittel legen. Natürlich können die Kletten des Verschlusses auch farbig gestaltet sein und eine Werbebotschaft nach dem Öffnen der Banknote übermitteln. Diese Werbebotschaft kann auch mit einem Soundchip unterstützt werden. Natürlich ist es auch möglich, die Banknote mit einem aufgeklebten Bildschirm (es gibt bereits Bildschirme, die wie Tapeten an die Wand geklebt werden) für Werbebotschaften aufzurüsten. Es ist genauso auch möglich Solarzellen auf der Banknote anzubringen, die eine Batterieunabhängige Versorgung der Banknote mit Strom ermöglichen sollten.
Bei Tests, bei denen Banknoten in schmale Zylinder gerollt werden und dann enormen Druck 7 AT 503 713 B1 ausgesetzt werden um diese zu zerknittern und anschließend zu prüfen, ob man die Banknote noch als echt erkennt, können die Werbeteile natürlich weggelassen werden, da sie ja nicht der Fälschungssicherheit der Banknote dienen, sondern den Konsum im Sinne der Notenbank lenken sollen.
Die Möglichkeit der Werbung nach Anspruch 5 auf den Banknoten würde natürlich den Konsum - also die Nachfrage - lenken, was nie schaden kann. Mit Werbung auf Geldscheinen wirbt man bei einem Endverbraucher immer am Ort des Verkaufs, dem sogenannten Point of Sale, da er ja den Geldschein in der Brieftasche hat. Noch dazu kann die Bank die Werbung auf den Kunden speziell zuschneiden, da sie ja seinen Kontostand und seine üblichen Konsumwünsche aus Kreditkartenumsätzen - Kreditkarten könnte man natürlich auch sicherer wie zerlegbares Bargeld gestalten - kennt. Für Werbezwecke können Teile des Geldscheins beispielsweise erst im Bankomaten bedruckt werden. Der Bankomat neben einem Jeansgeschäft könnte z. B. auf das Werbefeld eines abgehobenen 50-Euro-Scheins drucken, dass man mit diesem 50-Euro-Schein eine Jeans der Marke Levis 501 statt um 65 Euro eben bei "Captain Jean" Lainzer Str. 137 - nur ein paar Schritte entfernt - also vergisst der Kunde die Werbung nicht bis zum Point of Sale, um 50 Euro haben kann; aber eben nur mit DIESEM speziell auf den Kunden zugeschnittenen 50-Euro-Schein! Damit wird psychologischer Druck auf den Konsumenten ausgeübt, doch diesen 50-Euro-Schein gegen etwas einzutauschen, wo er für 50 Euro etwas bekommt, das sonst 65 Euro kostet. Braucht der Kunde wirklich keine Jeans, so kann er den Schein ja ganz normal ausgeben, wobei der psychologische Druck diesen Schein gegen eine Jeanshose einzutauschen eben den nächsten wieder trifft, der den Schein erhält. Damit wird eine Werbebotschaft mehrmals genutzt und niemand kann diese Werbebotschaft einfach wegwerfen, da es ja Geld ist. Weiters trifft die Werbebotschaft einen Menschen in einem glücklichen Moment, was auch psychologisch wichtig ist. Wenn der Kunde den Geldschein mit der Werbebotschaft nach Anspruch 3 ausgibt, fühlt er sich ja auf einem höheren Nutzenniveau, da er sonst den Schein nicht hergegeben hätte für eine Ware und der Empfänger des Geldscheins, dem die Werbebotschaft als nächstes trifft, ist der Verkäufer, der seine Ware ja für einen Preis hergibt, der ihm wiederum ein höheres Nutzenniveau als die verkaufte Ware selbst verspricht. Banken wiederum könnten Kunden nicht nur mehr gute Sparbuchzinsen bieten, sondern auch Bargeld mit besonders hohem speziellen Austauschwert, wie eben beispielsweise für die oben erwähnte Markenjeans. \
Der Teil der Banknote, auf dem Werbung zu finden ist, könnte in einer Bank auch wieder entsorgt werden, wobei die Kosten für den Ersatzteil derjenige trägt, der seine Werbung am Ersatzteil, das z. B. die Notenbank herstellt, haben will. Natürlich könnten von den Bankomaten-aufstellern Kosten für Geldtransaktionen auf jene übergewälzt werden, die auf den Geldscheinen werben. Banken gerieten so nicht so leicht in Versuchung Kosten der Geldabhebung Kunden zu verrechnen. Andererseits könnten sich Banken ein Hintertürl aufmachen im Ausland für Bankomatabhebungen zu kassieren oder überhaupt für Abhebungen Gebühren zu verlangen, da eben nur mehr Geld mit Werbeaufschrift aus Bankomaten ohne Behebungsspesen abgegeben werden könnte. In Staaten wo es keine Banknoten nach Anspruch 5 gibt, könnten die Banken eben Spesen von den Konsumenten verlangen, da ja nur die Abhebung von Geldscheinen mit Werbung im Heimatland gratis ist.
Die Zerlegbarkeit der Geldscheine hat aber auch andere Vorteile, so könnte man Bargeld bedenkenlos per Post versenden, indem man eben zuerst einen Teil schickt, nachfragt ob dieser angekommen ist und dann den nächsten schickt und den Prozess wiederholt bis eben der ganze Schein beim Gläubiger angekommen ist. Man könnte aber auch Seiten im Internet gestalten, wo man eben einen 50-Euro-Schein mit spezieller Werbebotschaft gegen einen anderen 50-Euro-Schein mit einer anderen Werbebotschaft tauschen kann, damit sich die Bargeldbenutzer gegenseitig auf ein höheres Nutzenniveau heben. Das Nutzenniveau eines Finnen beispielsweise wird mit einem 50-Euro-Schein mit einer Werbebotschaft für eine mit dieser Banknote in Wien besonders günstig zu erwerbenden Markenjeans nicht sonderlich gehoben werden können. Er hat nur den Vorteil, dass die Markttransperenz dank Werbung für ihn steigt. Der

Claims (5)

  1. 8 AT 503 713 B1 Finne weiss ja durch die Werbung am 50-Euro-Schein, dass er in Wien damit günstiger eine Markenjeans bekäme. Mit Tausch gegen einen Geldschein mit dem der Finne in Finnland eine günstigere Hose erwerben kann, könnte er sich mit einem Wiener auf ein höheres Nutzenniveau heben. Firmen könnten aber auch absichtlich z. B. in Finnland Geldscheine mit Werbung für Wien in Umlauf bringen und somit interessierte Finnen locken einen Wiener zu fragen, ob dieser denn nicht für den Finnen etwas in Wien kaufen könne: Firmen könnten einen entfernten Kunden also mit besonders hohen Rabatten auf entfernteren Geldscheinen locken, damit dieser höhere Anreisespesen in Kauf nimmt. Die Firma kann bei individueller Steuerungsmöglichkeit der Werbung auf Geldscheinen nach Anspruch 3 mit dem Preis heruntergehen, da ja zusätzliche Kunden aus weiterer Entfernung angelockt werden, was immer noch den Deckungsbeitrag erhöht. Damit die Angebote im Werbefeld der Banknoten nach Anspruch 5 nicht zu lange gültig sind, sollte ein Werbeangebot eben mit einem Ablaufdatum versehen sein. Einen Vorteil darf man auch nicht übersehen, Werbung auf Geldscheinen erreicht nur Leute, die Geld haben! Weiters ist noch zu sagen, dass Notenbanken mittels Banknoten nach Anspruch 5 mit Werbemöglichkeit ein weiteres Instrument zur Steuerung des Konsums erhalten. Notenbanken können fortan nicht nur über die Zinsen indirekt den Konsum steuern, sondern über direkte Werbebotschaften die Menschen motivieren volkswirtschaftlich wünschenswert zu handeln. Man darf nicht vergessen, dass Volkswirte davon überzeugt sind, dass jede Krise durch Bewegung von Haushalten zu falschem Verhalten ausgelöst wird. Die Erfindung der Banknoten nach Anspruch 1,2,3,4 und 5 erhöht mit Sicherheit die Effizienz, da Geld leichter sicher gelagert werden kann. Auch kommt die Erfindung der zerlegbaren Banknoten nach Anspruch 1, 2, 3, 4 und 5 gebrechlichen älteren Menschen entgegen, die sehr oft von gewalttätigen Drogensüchtigen überfallen und ausgeraubt werden, nachdem diese Verbrecher ihre Opfer beim Abheben von Geldbeträgen in Banken beobachtet haben. Natürlich wird auch gewöhnlichen Wohnungseinbrechern das Leben schwerer gemacht, da diese immer beide Teile finden müssen, was auf jeden Fall mehr Zeit kostet und die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden steigert. Auch können Einbrecherbanden, die nur schnell beispielsweise aus Polen nach Österreich kommen in derselben Zeit weniger Straftaten begehen, da sie immer die ganzen Teile der Geldscheine finden müssen. Zu allerletzt darf man nicht vergessen, dass Banknoten speziell nach Anspruch 5 die Sammelleidenschaft anheizen werden. Das ist für Notenbanken natürlich ein Vorteil, da Banknoten weiter dank Inflation an Wert verlieren, verdienen so auf der anderen Seite Notenbanken natürlich zusätzlich, dazu kommt noch, dass Banknoten irgendwann einmal als Zahlungsmittel ungültig werden und so ein Windfallprofit von mehreren Milliarden nebenbei - dank größerer Verschiedenartigkeit von Banknoten mit z. B. Werbung - lukriert werden kann. Patentansprüche: 1. Banknote dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsmerkmale der Banknote auf mehreren voneinander trennbaren Teilen angebracht sind, die wiederzusammenfügbar sind, wobei ein Verschlußteil in jeden Teil der Banknote eingearbeitet ist und die Teile der Banknote nebeneinander oder übereinander starr mittels Klettverschuss oder Zip-Beutel-Verschluss oder beweglich mittels Druckknopf verbindbar sind.
  2. 2. Banknote nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Chip in jedem Teil der Banknote eingearbeitet ist, der ein maschinelles Zerlegen bzw. Zusammenbauen der Banknote dank maschineller Lesbarkeit der Information, die in den Chips der Teile der zerlegbaren Banknote gespeichert ist, ermöglicht.
  3. 3. Banknote nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf jedem Teil der Banknote Platz für individuell befestigbare persönliche, wiederentfernbare Markierungen in Form von 9 AT 503 713 B1 selbsthaftenden anklettbaren Materialien, jeweils mit oder ohne Chips oder Papier mit Informationen welche Teile zusammen gehören oder der Handynummer des Besitzers, vorgesehen ist.
  4. 4. Banknote nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Teile der Banknote, welche aus Papier sind, aus gentechnisch veränderter Baumwolle wie z. B. blauer oder grüner Baumwolle bestehen.
  5. 5. Banknote nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein spezieller Platz, wie ein Hohlraum oder ein Fenster, für entnehmbare Werbeproben oder fix befestigte oder gedruckte Werbebotschaften vorgesehen ist. Keine Zeichnung
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