AT504261A1 - Mehrschalige kamine - Google Patents
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- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F17/00—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
- E04F17/02—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
- E04F17/023—Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof made of masonry, concrete or other stone-like material; Insulating measures and joints therefor
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen mehrschaligen Kamin mit einem Aussenmantel und mit einem gegebenenfalls eine äussere Wärmedämmung aufweisenden Abgasrohr, das im Inneren des Aussenmantels mit Hilfe von über den Umfang verteilten, radialen Abstand altern zentriert gehalten ist, die sowohl am Abgasrohr bzw. an der äusseren Wärmedämmung des Abgasrohres als auch am Aussenmantel flächig anliegen. Um das mit einer Wärmedämmung umgebene Abgasrohr eines mehrschaligen Kamins innerhalb eines Aussenmantels zentriert zu halten, ist es bekannt (EP 0 732 465 A1), die Mantelsteine des Aussenmantels mit radial nach innen vorstehenden Rippen auszubilden, die flächig an der Wärmedämmung des Abgasrohres anliegen, wobei die Rippen Bestandteile der Mantelsteine sein können oder als gesonderte Profile an den Mantelsteinen befestigt werden. An den Mantelsteinen angeformte Rippen haben den Nachteil, dass keine Anpassung an unterschiedliche Abmessungen des Abgasrohres bzw. der Wärmedämmung des Abgasrohres möglich ist. Von den Mantelsteinen gesonderte Profile bringen wiederum Schwierigkeiten hinsichtlich ihrer Befestigung mit sich. Ausserdem erschweren über die Länge des Aussenmantels durchlaufende Rippen das Einführen des von einer Wärmedämmung umschlossenen Abgasrohres in den Aussenmantel erheblich, weil ja zwischen der Wärmedämmung und den Rippen auf der Innenseite des Aussenmantels tunlichst kein Spiel vorhanden sein soll. Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen mehrschaligen Kamin der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass nicht nur einfache Montagebedingungen sichergestellt werden können, sondern auch beliebige Abgasrohre mit und ohne Wärmedämmung in unterschiedlichen Aussenmänteln eingesetzt und formbeständig zentriert werden können. Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die aus einem Faserwerkstoff gefertigten Abstandhalter in axiale Nuten auf der Innenseite des Aussenmantels eingesetzt und gegen ein Abwärtsgleiten entlang der Nut gesichert sind. Aufgrund dieser Massnahmen ergeben sich einfache Montagebedingungen, weil die einzelnen Abstandhalter nach dem Einsetzen des gegebenenfalls mit einer Wärmedämmung versehenen Abgasrohres lediglich in die zugehörigen Nuten auf der Innenseite des Aussenmantels eingeführt werden müssen, was wegen der begrenzten Länge dieser Abstandhalter keinerlei Schwierigkeiten macht. Trotz der begrenzten Länge der Abstandhalter ist eine sichere Zentrierung des mit oder ohne einer Wärmedämmung eingesetzten Abgasrohres gewährleistet, weil die Abstandhalter an ein Abgleiten entlang der Nuten gehindert werden und aus einem Faserwerkstoff bestehen, der aufgrund seiner Elastizität einen Toleranzausgleich sicherstellt. Obwohl eine örtliche Nachgiebigkeit im Bereich der Abstandhalter aufgrund der Eigenelastizität des Faserwerkstoffes unvermeidbar und zum Toleranzausgleich erwünscht ist, können die auftretenden Querkräfte über die Abstandhalter sicher auf den Aussenmantel abgetragen werden, weil zwischen den Abstand haltern und dem Aussenmantel bzw. dem Innenrohr mit oder ohne Wärmedämmung ausreichend grosse Abstützflächen vorgegeben werden können. Ein Verkanten der Abstand halter bzw. deren Verlagerung in Umfangsrichtung ist wegen ihrer Halterung in den Nuten des Aussenmantels nicht möglich, sodass auch diesbezüglich keine Gefährdung der zentrischen Abstützung des Abgasrohres gegeben ist. Für die Abstützung der Abstandhalter in Längsrichtung der Nuten sind verschiedene konstruktive Massnahmen möglich. Eine dieser Möglichkeiten besteht darin, die Abstandhalter in den Nuten festzukleben. Um von den Bedingungen für eine dauerhafte Verklebung unabhängig zu werden, ist es jedoch vorteilhafter, in den Nuten axiale Auflager für die Abstandhalter vorzusehen. Bei einem Aussenmantel, der sich aus einzelnen Formsteinen axial zusammensetzt, können zu diesem Zweck die NACHGEREICHT Nuten zur Aufnahme der Abstandhalter nach unten zumindest teilweise verschlossen sein. In diesem Fall können die Abstandhalter in die Nuten der einzelnen Formsteine eingesetzt werden, bevor der jeweils folgende Formstein aufgesetzt wird. Damit die gegebenenfalls auftretenden Druckbelastungen der Wärmedämmung des Abgasrohres im Anlagebereich der Abstandhalter auch bei Wärmedämmungen mit einer vergleichsweise geringen Druckfestigkeit die zentrische Halterung des Abgasrohres im Aussenmantel nicht gefährden können, kann die das Abgasrohr umschliessende Wärmedämmung im Bereich der Abstandhalter eine Bandagierung oder Ummantelung aufweisen, über die eine verbesserte Druckverteilung erreicht wird. Obwohl die Eigenelastizität der Abstandhalter aus einem Faserwerkstoff im Allgemeinen für einen Toleranzausgleich und damit für eine spielfreie Halterung des Abgasrohres ausreicht, kann in Sonderfällen vorgesehen werden, dass die Nuten zur Aufnahme der Abstandhalter sich nach unten keilförmig verjüngen, sodass die Abstandhalter unter einem Ausgleich allfälliger Spiele flächig an das Abgasrohr bzw. dessen Wärmedämmung angedrückt werden, wenn sie entlang der Keilflächen nach unten verlagert werden. Diese Keilflächen stellen ausserdem axiale Auflager zur Sicherung der Abstandhalter gegen ein Abwärtsgleiten entlang der Nut dar. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemässen mehrschaligen Kamin in einem vereinfachten Querschnitt, Fig. 2 den Kamin nach der Fig. 1 in einem Längsschnitt nach der Linie ll-ll der Fig. 1, Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer Konstruktionsvariante eines erfindungsgemässen Kamins und Fig. 4 eine weitere Konstruktionsvariante eines mehrschaligen Kamins nach der Erfindung in einer der Fig. 1 entsprechenden Schnittdarstellung. NACHGEREICHT Der mehrschalige Kamin gemäss dem Ausführungsbeispiel nach den Fig 1 und 2 -. e,nen aus Formsteinen , zusammengesetzten Aussenmasse, 2 auf dee"mrtr i rn<äm>rr<43 m vietrsseehenes>*-*<4 ->**-* - ^r des<aUS e>'<neinmer F waS>¯<e>(TM)<[theta]rkmstomffun><g 3>-<in>-n, di -e in * üb-er den Urn .en des Abgasrohres 4 verteilten, axialen Nuten 6 auf der ,nnenseie der Formst- ^ e e<e>n:<m>e: z "T7*<9>^ ***^ ' ^ * ^ a*ale Auflager 7 für d,e Absta<n>n<[alpha]>d<d>ha<ie>lt<s>e<e>r<m>5. D<e>a<n>m<6>it<n>d<a>i<o>e<h>a<u>x<n>ia<te>le<n>n - Nuten 6 die F -orms *te^ine des Aussenmantels 2 nicht schwächen Kannen, die gemäss diesem Aus[Sigma]" <[beta]>,sPle, e,nen im Querschnimwesentiichen quadratischen Hohlraum 8 Ich^ A "nrs<ä>tze<(TM)>9 auf,<i>n ? den<[pi]>e<d>n<e>d<d>i<e>e<r>N<F>u<o>t<r>e<m>n<s>6<te>v<in>o<e>rg<1>es<[iota]m>eh<B>e<e>n<re>si<[iota]>n<c>d<h>.<ih>- - - - Z r , U n erschied zu dem Ausführungsbeispie, nach den Fig.1 und2 verjüngen sich Abstaannddhhalt :er 5 nacth u 'n"ten<F[theta]>ke<m>ilf<S>ö<t>r<[beta]>m<in>ig<e>,<1>so<V>d[deg.]a^ss<S>s<e>ic<h>h<en>z<e>i<n>s<N>ch<U>e<te>n" d<6>en<>Ab *sta*n<>dh^alt<>ern * 5 .nerse<i>ts und den Formsteinen , bzw. dem Abgasrohr 4 oder dessen Wäm^n mung 3 anderse,ts e,ne spiegele Anlage ergibt. Die Abstandhalter 5 können ia Se ,c tsbeding, aufgrund von Schwingungen des Abgasrohres bzw de l = :, : :-<Nuten 6 nur>- * * - - ^ ¯ Werden gemäss dem Ausführungsbeispie, nach der Fig. 4 Formsteine 1 mit einem : es s meh, d,e Nu rten r 6 zur<nt>A<iic>u<h>fn<e>a<n>h *me* de*r- Abs*ta *nd<>h*a-lter 5 - in * de¯n Eck*be -reichen des r r [Delta]:^: r[deg.]<rm>:<st>r<e,ne [iota]n auf>" üsse<Un>r<1><d 0h>[pi]<K><n[theta] Wä>rehme<rmed 1>n<äm>- zu m<mu>^ 3 d *n. urc<u>D h<m>ie d - zentri H<9aS 4>'" ie Abs -sche A u tandha-bstü lter^tz 52<:>n<:>g<:>von d.eser Nutanordnung nicht berührt. NACHGEREICHT De Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, weil es lediglich darauf ankommt, in axiale Nuten 6 auf der Innenseite des Aussenmantels 2 Abstandhalter 5 einzusetzen, die aus einem Faserwerkstoff bestehen und sich flächig an das Abgasrohr 4 bzw. an dessen Wärmedämmung 3 anlegen, um trotz der beschränkten örtlichen Druckfestigkeit die Abtragung der auftretenden Querkräfte zufolge entsprechend grosser Abstützflächen zu ermöglichen. Die Sicherung der Abstandhalter in Umfangsrichtung wird durch die Nuten 6 sichergestellt. Zusätzlich muss ein Abwärtsgleiten der Abstandhalter 5 entlang der Nuten 6 verhindert werden, was durch unterschiedliche Massnahmen, vorzugsweise durch axiale Auflager 7, erreicht werden kann. <EMI ID=5.1> NACHGEREICHT
Claims (5)
1. Mehrschaliger Kamin mit einem Aussenmantel und mit einem gegebenenfalls eine äussere Wärmedämmung aufweisenden Abgasrohr, das im Inneren des Aussenmantels mit Hilfe von über den Umfang verteilten, radialen Abstandhaltern zentriert gehalten ist, die sowohl am Abgasrohr bzw. an der äusseren Wärmedämmung des Abgasrohres als auch am Aussenmantel flächig anliegen, dadurch gekennzeichnet, dass die aus einem Faserwerkstoff gefertigten Abstandhalter in axiale Nuten auf der Innenseite des Aussenmantels eingesetzt und gegen ein Abwärtsgleiten entlang der Nut gesichert sind.
2. Mehrschaliger Kamin nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass in den Nuten axiale Auflager für die Abstandhalter vorgesehen sind.
3. Mehrschaliger Kamin nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenmantel aus einzelnen Formsteinen axial zusammengesetzt ist, deren Nuten zur Aufnahme der Abstandhalter nach unten zumindest teilweise verschlossen sind.
4. Mehrschaliger Kamin nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die das Abgasrohr umschliessende Wärmedämmung im Bereich der Abstandhalter eine druckabtragende Bandagierung oder Ummantelung aufweist.
5. Mehrschaliger Kamin nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nuten zur Aufnahme der Abstandhalter nach unten keilförmig verjüngen.
<EMI ID=6.1>
NACHGERE[Iota]CHT
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1862006A AT504261A1 (de) | 2006-02-08 | 2006-02-08 | Mehrschalige kamine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1862006A AT504261A1 (de) | 2006-02-08 | 2006-02-08 | Mehrschalige kamine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT504261A1 true AT504261A1 (de) | 2008-04-15 |
Family
ID=39272995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT1862006A AT504261A1 (de) | 2006-02-08 | 2006-02-08 | Mehrschalige kamine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT504261A1 (de) |
-
2006
- 2006-02-08 AT AT1862006A patent/AT504261A1/de unknown
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