AT504389A1 - Tür oder fenster - Google Patents
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Description
» ../9.11.06 Die Erfindung betrifft eine rahmenlose Tür oder rahmenloses Fenster, insbesondere einflügeliges Dreh- und/oder Kippfenster, für Fensteröffnungen, insbesondere für Glasfassaden, bestehend aus einer, aus mindestens zwei im Abstand zueinander parallelen Glasscheiben gebildeten, Isolierglasscheibe, wobei mindestens ein Funktionsaufnahmeteil für einen Beschlag, der mit einem Stockrahmen korrespondiert, vorgesehen ist und der Funktionsaufnahmeteil- und der Stockrahmen aus Hohlprofilen bestehen. Bei Geschäftsportalen, im Bereich von Büros und in der modernen Architektur haben sich Glasfassaden sowie Türen und Fenster in Glasfassaden durchgesetzt. Sie verleihen in beiden Richtungen einen gewissen Durchblick und tragen zur Offenheit und zur Verbindung zwischen Innen und Aussen bei. Darüber hinaus hat sich eine durchgängige Glasfassade in der heutigen Architektur etabliert, wobei Rahmenteile von Fenster und Türen in der Glasfassade als störend empfunden werden. Glastüren oder -fenster erfordern Beschläge, insbesondere Scharniere, die in der Regel aus Metall bestehen und am Tür- oder Fensterblatt angeflanscht sind. Dazu werden U-Profile aus Metall verwendet, die im Scharnierbereich das Tür- oder Fensterblatt umgreifen. An diesen Metallprofilen sind die Drehachsen oder Dornaufnahmen angeordnet. Ferner sind mehrlagige Verbundglasscheiben bekannt, bei denen ein Flachstück eines Scharnierteiles in die Verbundkonstruktion eingreift, so dass das Glas nicht wie üblich zwischen zwei Backen eines U-Profiles liegt, sondern den flachen Scharnierteil umschliesst. Nachteilig bei diesen bekanten Ausführungen ist, dass die Glastüren zwar rahmenlos aber doch mit sichtbaren metallischen Scharnierteilen ausgebildet sind. Weiters ist aus der AT 501 292 B1 eine rahmenlose Glastüre bekannt. Das Glastürblatt dieser Glastüre ist im Bereich der Scharniere mit zungenartigen Glasfortsätzen ausgebildet, die über den Umriss der Türöffnung hinausragen und ausserhalb des Sichtbereiches der Türöffnung in einen drehbaren Scharnierteil eintauchen. Nachteilig dabei ist, dass der zungenförmige Glasfortsatz äusserst oft zu Bruch neigt. Aufgabe der Erfindung ist es, eine Tür oder ein Fenster der eingangs genannten Art für beispielsweise eine Glasfassade zu schaffen, die bzw. das einerseits die obigen Nachteile vermeidet und die bzw. das anderseits den visuellen Eindruck von aussen erweckt, dass die Fassadenfläche nicht durch Ein- oder Zubauten, wie sie eben Fenster oder Türen sind, gestört ist. Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst. Die erfindungsgemässe Tür oder das erfindungsgemässe Fenster ist dadurch gekennzeichnet, dass, unter Nutzung der Statik der Isolierglasscheibe, der Funktionsaufnahmeteil, vorzugsweise an der Rauminnenseite der Isolierglasscheibe, mit der Isolierglasscheibe verklebt ist, wobei der Funktionsaufnahmeteil im Bereich seiner Verklebung mit der Isolierglasscheibe innerhalb der Fläche der Isolierglasscheibe vorgesehen ist. Mit der Erfindung ist es erstmals möglich, einen vollflächigen Glaseffekt über die Maueröffnung zu erhalten. Es wird mit der Erfindung die Tür- bzw. Fensterglasebene in die Glasfassadenebene verlegt. Störungen der Architektur, insbesondere der archetektonischen Linie, sind nicht mehr gegeben. Die Nutzung der Statik der Isolierglasscheibe selbst, bringt vor allem gegenüber den herkömmlichen Türen und Fenstern mit Rahmen den gravierenden Vorteil, dass das Verklotzen der Scheiben zur dauerhaften Positionsstabilität und die mit dem Scheibeneinsetzen zusammenhängenden Arbeiten wegfallen. Darüber hinaus werden auch die Glasleisten eingespart. Ferner werden die durch die Rahmen verursachten Kältebrücken vermieden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, dass durch die Nutzung der Statik der Isolierglasscheibe eine definierte Positionierung und Führung der Funktionsaufnahmeteile oder Beschlagteile gegeben ist. Derartige Funktionsaufnahmeteile sind beispielsweise Scharnier, Dreh-Kippbeschlag oder die Verriegelung und sind vorwiegend im Randbereich der Isolierglasscheibe angeordnet. Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist eine Dichtung zur Abdichtung des Schliessspaltes im Randbereich der Isolierglasscheibe, zwischen den parallelen Glasscheiben, angeordnet. Dadurch wird neben einer verbesserten Wasser- und Winddichtigkeit auch ein besserer Wert der in den Prüfkriterien geforderten Werte der Luftdurchlässigkeit erzielt. Gemäss einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist der Randbereich der Isolierglasscheibe zwischen den beiden Glasscheiben mit einer ZweiKomponenten-Versiegelungsmasse, beispielsweise Thiokol, vergossen und in diese Versiegelungsmasse ist eine Nut vorgesehen, in der die Dichtung angeordnet ist. Durch diese einfache Massnahme ist ein sicherer Sitz der Dichtung gewährleistet. Nach einer weiteren besonderen Ausgestaltung der Erfindung weist die Nut im Querschnitt die Form eines X auf. Dadurch kann der Sitz der Dichtung weiter verbessert werden. Gemäss einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung wird die Dichtung im Randbereich der Isolierglasscheibe durch Quetschung zwischen den beiden Glasscheiben gehalten. Entsprechend der Auslegung der Dichtung in Hinblick auf den Abstand der Scheiben der Isolierglasscheibe ist es durchaus ausreichend die Quetschkräfte für den Sitz der Dichtung heranzuziehen. Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die Dichtung im Querschnitt mindestens zwei, vorzugsweise drei, Dichtlippen auf. In Hinblick auf eine optimale ... .... . .. , .. .. Wasser- und Winddichtigkeit sowie auf die geforderten Werte der Luftdurchlässigkeit ist diese Weiterbildung von Vorteil. Gemäss einer Ausgestaltung der Erfindung sind im Randbereich der Isolierglasscheibe Sicherungswinkel, die die Isolierglasscheibe an der Frontseite umgreifen und im Funktionsaufnahmeteil befestigt sind, vorgesehen. Diese Massnahme kann beispielsweise behördliche Auflagen zur Erfüllung von Sicherheitsbestimmungen erfüllen. Derartige Sicherungswinkel beeinträchtigen nicht den visuellen einheitlichen Glaseffekt der Glasfassade. Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist die der Frontseite zugewandte Fläche des Stockrahmenprofils mit Glas verkleidet. Dadurch kann auch der Ganzglaseffekt bis zum Rand bzw. zur Kante der Maueröffnung erweitert werden. Gemäss einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das zur Verkleidung des Stockrahmenprofils dienende Glas, vorzugsweise an der dem Profil zugewandten Seite, mit einer Schicht, insbesondere einer Deckschicht, versehen. Im Verbindungsbereich von Glasscheibe und Profil wird dieser Bereich mit einer Deckschicht versehen, die den visuellen Eindruck von aussen einer einheitlichen Fläche erweckt. Eine derartige Schicht kann einfach, insbesondere ohne Fachpersonal, nach der Herstellung der Glasscheibe, aufgebracht werden. Durch die entsprechende Wahl der Farbgestaltung dieser Schicht ist die farbliche Gestaltung des Profils nicht von Interesse. Dies kann für die Ausgestaltung des Innenraumes von unschätzbarem Wert sein, da der Innenarchitekt die Profilfarbe festlegen kann. Nach einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist die Schicht eine Emailschicht. Trotz des hohen Aufwandes bei der Herstellung von Emailschichten ist diese Variante zur Erzeugung eines durchgehenden, visuellen Glaseffektes in manchen Anwendungen vorteilhaft. Gemäss einer weiteren alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist die Schicht aus Lacken, insbesondere aus Kunstlacken, vorzugsweise mit Metalliceffekt, gebildet. Insbesondere mit Metalliclacken werden ausgezeichnete Ergebnisse für den visuellen, optischen Eindruck erzielt. Nach einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist die Schicht aus einer Kunststoffschicht gebildet. Durch die eventuelle Materialverwandtschaft ist eine gute Bindung der Schicht am Glas gewährleistet. Auch der verfahrensmässige Schritt des Aufbringens einer Kunststoffschicht ist dem Glashersteller meist geläufig, wodurch eine wirtschaftliche und qualitätsmässig hoch stehende Herstellung gegeben ist. Auf Grund der heute am Markt angebotenen Kunststoffe ist eine qualitätsmässig rationelle Adaptierung der Glasscheibe sichergestellt. Gemäss einem ganz besonderen Merkmal der Erfindung liegen die der Frontseite zugewandten äussersten Flächen, sowohl von der Isolierglasscheibe wie auch vom Stockrahmenprofil, gegebenenfalls mit der Verkleidung mit Glas, in einer Ebene, so dass der Eindruck einer Ganzglasfassade gegeben ist. Wie bereits aufgezeigt, wird dadurch ein vollflächiger Glaseffekt über die Maueröffnung erreicht. Es wird die Tür- bzw. Fensterglasebene in die Glasfassadenebene verlegt. Störungen der Architektur, insbesondere der archetektonischen Linie, sind nicht mehr gegeben. Die Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt im Randbereich durch ein rahmenloses Fenster, wobei ein Funktionsaufnahmeteil mit einem Stockrahmen korrespondiert, Fig. 2 einen Schnitt im Randbereich durch eine rahmenlose Tür, wobei ein Funktionsaufnahmeteil mit einem Stockrahmen korrespondiert und Fig. 3 einen Schnitt im Randbereich durch ein rahmenloses Fenster, wobei ein Funktionsaufnahmeteil mit einem Stockrahmen korrespondiert und in dem Funktionsaufnahmeteil eine Verriegelung vorgesehen ist. *.. . Gemäss der Fig. 1 besteht ein rahmenloses Fenster aus einer Isolierglasscheibe 1 , wobei die Eigenstatik der Isolierglasscheibe 1 für die Positionsstabilität des Fensterflügels genützt wird. Dieses rahmenlose Fenster kann als einflügeliges Dreh- und/oder Kippfenster Verwendung finden und kann in Glasfassaden eingebaut werden. Bei einer entsprechenden Adaption könnte dieser Fensterflügel auch für ein mehrflügeliges Fenster eingesetzt werden. Die Isolierglasscheibe 1 besteht aus mindestens zwei im Abstand zueinander parallelen Glasscheiben 2, 3, wobei diese im Randbereich zwischen den beiden Glasscheiben 2, 3 einen Abstandhalter 20 aufweisen, der mit einer ZweiKomponenten-Versiegelungsmasse 4, beispielsweise Thiokol, vergossen ist. Zur Funktionalität der Isolierglasscheibe 1 als Fenster sind Funktionsaufnahmeteile 5, wie beispielsweise Scharniere, ein Dreh-Kippbeschlag oder eine Verriegelung vorgesehen. Diese Funktionsaufnahmeteile 5, die vorwiegend im Randbereich der Isolierglasscheibe 1 angeordnet sind, korrespondieren mit einem Stockrahmen 6. Sowohl die Funktionsaufnahmeteile 5, wie auch der Stockrahmen 6 bestehen aus Hohlprofilen 7 bzw. 8. Natürlich kann der Stockrahmen 6 aus mehreren Profilen bestehen, die durch thermische Trennungen 9 im Verbund den kompletten Stockrahmen 6 darstellen. Sinngemäss gilt dies auch für die Funktionsaufnahmeteile 5, wie die Anordnung der thermischen Trennung 10 zeigt. Durch die Nutzung der Eigenstatik der Isolierglasscheibe 1 ist die Anordnung der Funktionsaufnahmeteile 5, vorzugsweise an der Rauminnenseite der Isolierglasscheibe 1 , möglich. Die Funktionsaufnahmeteile 5 werden mit der Isolierglasscheibe 1 über eine Verklebung 11 , die innerhalb der Isolierglasscheibe, insbesondere im Randbereich, 1 vorgesehen ist, miteinander verbunden. Derartige Verklebungen 11 sind mit den am Markt angebotenen Klebern kein Problem und gewährleisten eine dauerhafte Verbindung. Zur Abdichtung des Spaltes Fensterflügel zu Stockrahmen 6 ist eine Dichtung 12 vorgesehen, die im Randbereich der Isolierglasscheibe 1 zwischen den beiden .. .. ..,.. ., Glasscheiben 2, 3 gehalten wird. Entsprechend der Auslegung der Dichtung 12 kann eine Quetschung des Dichtfusses zwischen den Glasscheiben 2, 3 durchaus ausreichen um einen guten Sitz zu gewährleisten. Um optimale Dichtverhältnisse zu erreichen, weist die Dichtung 12 mindestens zwei, vorzugsweise drei Dichtlippen 13 auf. Diese Dichtlippen 13 korrespondieren mit entsprechenden Dichtlippen 14 des Stockrahmens 6 oder mit Kantbereichen 15 des Hohlprofils 8 des Stockrahmens 6. Durch die oben aufgezeigten Merkmale liegen die der Frontseite zugewandten äussersten Flächen, sowohl von der Isolierglasscheibe wie auch vom Stockrahmenprofil, in einer Ebene liegen, so dass der Eindruck einer Ganzglasfassade gegeben ist. Es wird dadurch ein vollflächiger Glaseffekt über die Maueröffnung erhalten. Störungen der Architektur, insbesondere der archetektonischen Linie, sind nicht mehr gegeben. Gemäss der Fig. 2 ist eine rahmenlose Tür dargestellt, deren Türblatt aus einer dreifachen Isolierglasscheibe 1 besteht. Die im Abstand zueinander parallelen Glasscheiben 2, 3 bzw. 3, 16 sind im Randbereich mit einer Zwei-KomponentenVersiegelungsmasse 4 vergossen. Die Funktionsaufnahmeteile 5 sind an der Rauminnenseite durch eine Verklebung 11 angeordnet. Zwischen den Glasscheiben 2, 3 ist im Randbereich der Isolierglasscheibe 1 die Dichtung 12 vorgesehen. Das Stockrahmenprofil 8 des Stockrahmens 6 ist an der der Frontseite zugewandte Fläche mit Glas 17 verkleidet. Dadurch wird auch der Ganzglaseffekt bis zum Rand bzw. zur Kante der Maueröffnung erweitert. Um nun einen noch besseren visuellen Eindruck der Glasfassade zu erreichen, ist das zur Verkleidung des Stockrahmenprofils 8 dienende Glas 17, vorzugsweise an der dem Profil zugewandten Seite, mit einer Schicht 18, insbesondere einer Deckschicht, versehen. Diese Schicht 18 kann aber auch eine Emailschicht oder eine Schicht 18 aus Lacken, insbesondere aus Kunstlacken, vorzugsweise mit Metalliceffekt, sein. Natürlich könnte diese Schicht 18 auch aus einer Kunststoffschicht gebildet sein. Von gravierender Bedeutung ist, dass von aussen der visuelle Eindruck einer einheitlichen Fläche erweckt wird. Mit der Anordnung der Funktionsaufnahmeteile 5 durch Verklebung 11 mit der Isolierglasscheibe 1 ist auch die Möglichkeit gegeben, die Kondensation der warmen Raumluft durch eine weitere Dichtung 19 zu verhindern. Diese Dichtung 19 korrespondiert mit einem Kantenbereich des Stockrahmens 6 und schafft im Spalt zwischen den Hohlprofilen 7, 8 einen Übergangsbereich. Gemäss der Fig. 3 ist ein rahmenloses Fenster dargestellt, dessen Fensterflügelblatt aus einer zweifachen Isolierglasscheibe 1 gebildet wird. Die im Abstand zueinander parallelen Glasscheiben 2, 3 sind im Randbereich mit der Zwei-Komponenten-Versiegelungsmasse 4 vergossen. Die Funktionsaufnahmeteile 5 sind an der Rauminnenseite durch eine Verklebung 11 angeordnet. Zwischen den Glasscheiben 2, 3 ist im Randbereich der Isolierglasscheibe 1 die Dichtung 12 vorgesehen. Der Stockrahmen 6 korrespondiert mit dem Fensterflügelblatt sowie mit den darauf verklebten Funktionsaufnahmeteilen 5. Als Funktionsaufnahmeteil 5 ist ein Verriegelungsgriff 21 schematisch angedeutet. Zwischen den beiden Glasscheiben 2, 3 der Isolierglasscheibe 1 ist im Randbereich der Abstandhalter 20 vorgesehen, der mit der Zwei-KomponentenVersiegelungsmasse 4 vergossen ist. Um nun einen noch besseren Sitz der Dichtung 12 zu erreichen, ist in die Versiegelungsmasse 4 eine Nut 22 gearbeitet, in die der Dichtungsfuss der Dichtung 12 eingesetzt wird. Natürlich kann der Querschnitt der Nut 22 beliebig gewählt werden, wobei auch ein Querschnitt in Form eines X von Vorteil sein kann. Um eine optimale Sicherheit zu gewährleisten, sind im Randbereich der Isolierglasscheibe (1) Sicherungswinkel (23), die die Isolierglasscheibe (1) an der Frontseite umgreifen und im Funktionsaufnahmeteil (5), gegebenenfalls über eine Schraube (24), befestigt sind, vorgesehen. Derartige Sicherungswinkel (23) beeinträchtigen nicht den visuellen einheitlichen Glaseffekt der Glasfassade. Abschliessend darf nochmals dargelegt werden, dass es mit oben aufgezeigten Ausführungen erstmals möglich ist, einen vollflächigen Glaseffekt über die Maueröffnung zu erhalten. Es wird die Tür- bzw. Fensterglasebene in die Glasfassadenebene verlegt. Störungen der Architektur, insbesondere der archetektonischen Linie, sind nicht mehr gegeben.
Claims (10)
1. Rahmenlose Tür oder rahmenloses Fenster, insbesondere einflügeliges Dreh- und/oder Kippfenster, für Fensteröffnungen, insbesondere für Glasfassaden, bestehend aus einer, aus mindestens zwei im Abstand zueinander parallelen Glasscheiben gebildeten, Isolierglasscheibe, wobei mindestens ein Funktionsaufnahmeteil für einen Beschlag, der mit einem Stockrahmen korrespondiert, vorgesehen ist und der Funktionsaufnahmeteil und der Stockrahmen aus Hohlprofilen bestehen und der Funktionsaufnahmeteil, vorzugsweise an der Rauminnenseite der Isolierglasscheibe, mit der Isolierglasscheibe verklebt ist, wobei der Funktionsaufnahmeteil im Bereich seiner Verklebung mit der Isolierglasscheibe innerhalb der Fläche der Isolierglasscheibe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass unter Nutzung der Statik der Isolierglasscheibe (1) eine Dichtung (12)
zur Abdichtung des Schliessspaltes im Randbereich der Isolierglasscheibe (1), zwischen den parallelen Glasscheiben (2, 3), angeordnet ist und die Dichtung (12) im Querschnitt mindestens zwei, vorzugsweise drei, Dichtlippen (13) aufweist.
1. Rahmenlose Tür oder rahmenloses Fenster, insbesondere einflügeliges Dreh- und/oder Kippfenster, für Fensteröffnungen, insbesondere für Glasfassaden, bestehend aus einer, aus mindestens zwei im Abstand zueinander parallelen Glasscheiben gebildeten, Isolierglasscheibe, wobei mindestens ein Funktionsaufnahmeteil für einen Beschlag, der mit einem Stockrahmen korrespondiert, vorgesehen ist und der Funktionsaufnahmeteil und der Stockrahmen aus Hohlprofilen bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass, unter Nutzung der Statik der Isolierglasscheibe (1), der Funktionsaufnahmeteil (5), vorzugsweise an der Rauminnenseite der Isolierglasscheibe (1), mit der Isolierglasscheibe (1) verklebt ist, wobei der Funktionsaufnahmeteil (5) im Bereich seiner Verklebung (11) mit der Isolierglasscheibe (1) innerhalb der Fläche der Isolierglasscheibe (1) vorgesehen ist.
2. Tür oder Fenster nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Randbereich der Isolierglasscheibe (1) zwischen den beiden Glasscheiben (2, 3 bzw. 3, 16) mit einer Zwei-Komponenten-Versiegelungsmasse (4), beispielsweise Thiokol, vergossen ist und dass in diese Versiegelungsmasse (4) eine Nut (22) vorgesehen ist, in der die Dichtung (12) angeordnet ist.
2. Tür oder Fenster nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtung (12) zur Abdichtung des Schliessspaltes im Randbereich der Isolierglasscheibe (1), zwischen den parallelen Glasscheiben (2, 3), angeordnet ist.
3. Tür oder Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (22) im Querschnitt die Form eines X aufweist.
3. Tür oder Fenster nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Randbereich der Isolierglasscheibe (1) zwischen den beiden Glasscheiben (2, 3 bzw. 3, 16) mit einer Zwei-KomponentenVersiegelungsmasse (4), beispielsweise Thiokol, vergossen ist und dass in diese Versiegelungsmasse (4) eine Nut (22) vorgesehen ist, in der die Dichtung (12) angeordnet ist.
4. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (12) im Randbereich der
NACHGEREICHT \
Isolierglasscheibe (1) durch Quetschung zwischen den beiden Glasscheiben (2, 3) gehalten wird.
4. Tür oder Fenster nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (22) im Querschnitt die Form eines X aufweist.
5. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die der Frontseite zugewandte Fläche des Stockrahmenprofils (8) mit Glas (17) verkleidet ist.
5. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (12) im Randbereich der Isolierglasscheibe (1) durch Quetschung zwischen den beiden Glasscheiben (2, 3) gehalten wird.
6. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Verkleidung des Stockrahmenprofils (8) dienende Glas (17), vorzugsweise an der dem Profil zugewandten Seite, mit einer Schicht (18), insbesondere einer Deckschicht, versehen ist.
6. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtung (12) im Querschnitt mindestens zwei, vorzugsweise drei, Dichtlippen (13) aufweist.
7. Tür oder Fenster nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (18) eine Emailschicht ist.
7. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Randbereich der Isolierglasscheibe (1) Sicherungswinkel (23), die die Isolierglasscheibe (1) an der Frontseite umgreifen und im Funktionsaufnahmeteil (5) befestigt sind, vorgesehen sind.
8. Tür oder Fenster nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (18) aus Lacken, insbesondere aus Kunstlacken, vorzugsweise mit Metalliceffekt, gebildet ist.
8. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die der Frontseite zugewandte Fläche des Stockrahmenprofils (8) mit Glas (17) verkleidet ist.
9. Tür oder Fenster nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (18) aus einer Kunststoffschicht gebildet ist.
9. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Verkleidung des Stockrahmenprofils (8) dienende Glas (17), vorzugsweise an der dem Profil zugewandten Seite, mit einer Schicht (18), insbesondere einer Deckschicht, versehen ist.
10. Tür oder Fenster nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (18) eine Emailschicht ist.
11. Tür oder Fenster nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (18) aus Lacken, insbesondere aus Kunstlacken, vorzugsweise mit Metalliceffekt, gebildet ist.
12. Tür oder Fenster nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht (18) aus einer Kunststoffschicht gebildet ist.
I **
13. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die der Frontseite zugewandten äussersten Flächen, sowohl von der Isolierglasscheibe (1) wie auch vom Stockrahmenprofil (8), gegebenenfalls mit der Verkleidung mit Glas (17), in einer Ebene liegen, so dass der Eindruck einer Ganzglasfassade gegeben ist.
Franz Matauschek
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.729.11.07
Neue Patentansprüche:
10. Tür oder Fenster nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die der Frontseite zugewandten äussersten Flächen, sowohl von der Isolierglasscheibe (1) wie auch vom Stockrahmenprofil (8), gegebenenfalls mit der Verkleidung mit Glas (17), in einer Ebene liegen, so dass der Eindruck einer Ganzglasfassade gegeben ist.
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NACHGEREICHT
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| AT18672006A AT504389A1 (de) | 2006-11-10 | 2006-11-10 | Tür oder fenster |
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| AT18672006A AT504389A1 (de) | 2006-11-10 | 2006-11-10 | Tür oder fenster |
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| AT504389A1 true AT504389A1 (de) | 2008-05-15 |
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| AT18672006A AT504389A1 (de) | 2006-11-10 | 2006-11-10 | Tür oder fenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
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2006
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Legal Events
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Effective date: 20160515 |