AT504445A1 - Rohrverbundsystem - Google Patents
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Description
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Rohrverbundsvstem
Zusammenfassung:
Beschrieben wird ein Rohrverbundsystem FIG. 1 bestehend aus Rohren (2), mit oder ohne warme isolierender Ummantelung (3) und mit einer Außenumhüllung (1) welche an der Oberfläche (1a) Wandeigenschaften vorzugsweise eine Oberfläche entsprechend der handelsüblichen Gipskartonoder Gipsfaserplatten aufweist. Durch Verlegen dieses Rohrverbundsystems direkt auf dem Mauerwerk (oder Verputz) einer Wand in einem entsprechenden Mörtel· oder Kleberbett ist eine rasche Montage in der so genannten Aufputzveriegetechnik gewährleistet.
Die Erfindung betrifft ein Rohiverbundsystem und Abzweigelemente zur Welterieitung von Flüssigkeiten und Gasen aber auch zur Führung von elektrisch oder optisch leitenden Drähten oder Adern welche aus herkömmlichen Materialien bestehen und falls notwendig mit einer Wärmeisolation (3) versehen sind. Die Ummantelung (1) der Rohre oder Abzweigelemente erfolgt mit Baustoffen welche Wandeigenschaften aufweisen, vorzugsweise Gipskarton oder Gipsfasermaterial für den Innenbereich.
Stand der Technik:
Aus verschiedenen Gründen, vor allem um Kosten zu sparen, werden Leitungen auf oder über dem Verputz verlegt. Diese Verlegetechnik kann als solche aus ästhetischen Gründen jedoch nur in Nebenräumen (Keller etc.) durchgeführt werden. Im Wohnbereich empfiehlt sich aus den genannten Gründen die Unterputzveriegetechnik, welche aufwändiger und kostenintensiver ist. Dieser Nachteil wird vor allem im Sanierungsbereich, also beim nachträglichen Einbau von Leitungen schlagend.
Es ist bekannt, dass besonders aufwändige Rohrleitungen (2), wie in FIG. 2 dargestellt wie z. B. Wanmwasserleitungen oder Fernwärmeleitungen in Gebäuden In üblicher Technik mit entsprechenden Rohrschellen (5) über dem Putz montiert werden. Danach erfolgt in einem zweiten Arbeitsschritt die Umhüllung der Rohre mit einer Wärmeisoiation (6) (z. B. Glaswolle). In einem weiteren Arbeitsschritt wird nun die isolierte Leitung mit Gipskartonplatten (7) mit entsprechender Unterkonstruktion als Montageträger ummantelt. Diese Veriegetechnik bietet zwar Vorteile gegenüber der Unterputzverlegung ist jedoch noch immer zeit- und kostenintensiv.
Aufgabe der Erfindung:
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Rohrleitung (2) der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass die vorteilhaften Eigenschaften der zeit- und Kosten sparenden Aufputzveriegetechnik ausgenützt werden können, bei gleichzeitigem Verzicht einer aufwändigen Rohrmantelkonstruktion. Darüber hinaus weist die Oberfläche einer Rohrleitung der eingangs geschilderten Art, Wandqualltät auf und kann ohne weitere Maßnahmen wie eine Wand behandelt (Anstrich, Fliesen etc.) werden. Lösung der gestellten Aufgabe:
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, she. FIG 1 und FIG:3, dass Rohre (2) in einer handelsüblichen Länge, mit einer Wärme isolierenden Schicht (3) (vorzugsweise faseigedämmt) umgeben und mit einer AußenhOHe (1) aus einem Material welches Mauerwerk- oder Veiputzelgenschaften aulweist, vorzugsweise Gipskarton oder Faseigips, versehen sind. Für den Außenbereich sind auch zementgebundene Materialien möglich. Dieser Rohraufbau kann in einem Stück in einem Arbeitsgang in ein entsprechendes Mörtel· oder Kleberbett (6) auf die Wand aufgebracht werden. Die Faserdämmung, vorzugsweise Mineralwolle (Glaswolle oder Steinwolle) hat den Vorteil, Längenänderungen der Rohre aufgrund der Wärmeausdehnung, aufzunehmen, ohne die Oberfläche zu belasten.
Das in FIG. 3 dargestellte Rohrverbundsystem nützt die Vorteile der Auf- oder Oberputzmontage von Rohrleitungen, da keine Stemmarbeiten notwendig sind. Darüber hinaus weist das FIG. 3 dargestetlte System noch zusätzliche Vorteile gegenüber der bisherigen Veriegeweise wie in FIG. 2 dargestellt, dadurch auf, dass die Rohrmontage in einem Arbeitsschritt erfolgen kann und somit nachträgliches Isolieren, sowie Ummanteln der Rohre entfallen. Die Oberfläche des Rohrverbundsystems kann sofort nach der Montage mit den üblichen Wandbehandlungen (Farbe, Riesen etc.) versehen werden.
Claims (7)
- Die Verbindung der einzelnen Rohrstränge erfolgt wie in FIQ.4 dargestellt mit herkömmlichen Methoden wie Schrauben, Löten oder Pressen. Danach werden die Rohrenden mithilfe eines passenden Formstückes (8), weiches über die Rohre gestülpt wird, nachträglich mit Minedawoile isoliert. Die Form der Oberfläche kann beliebig ausgeführt werden. FIG. 5 zeigt einige mögliche Formen, wobei die Anzahl, Größe, Art und Qualität der Rohre, der Isolierungsgrad und die Oberflächenform variabel und beliebig kombinierbar sind. Entsprechend der Wahl der Oberfläche sind auch die Abzweigelemente beliebig gestaltbar. In FIG. 6 sind drei mögliche Formen daigestellt. Neben diesen Formen sind noch eine Vielzahl anderer Kombinationen wir z. B. dreidimensionale Verzweigungen (FIG: 1) möglich. Aufzählung und Kurzbeschreibung der Zeichnungsfiguren: FIG. 1 zeigt das erfindungsgemäße Rohrverbundsystem beispielhaft In Form eines dreidimensionalem Abzweigelements einer isolierten Waimwasserleltung. In FIG. 2 ist die herkömmliche Verlegetechnik am Beispiel einer Warmwasserieitung dargestellt. Im Gegensatz dazu zeigt FIG. 3 das erfindungsgemäße Rohrverbundsystem wieder am Beispiel einer isolierten Warmwasserleitung. FIG. 4 zeigt die Verbindungsmethode zwischen zwei Rohrsträngen. FIG. 5 zeigt mögliche Ausführungsformen von Oberflächen. FIG. 6 zeigt mögliche Formen von Abzweigungen. Beschreibung der FIG 3: Gemäß dem in FIG. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das erfindungsgemäße Rohrveibundsystem aus handelsüblichen Rohren 2 für die verschiedensten Verwendungszwecke, welche falls notwendig, mit einer Wärme isolierenden Schicht 3 ummantelt sind und als Außenhütle 1 eine Deckschicht mit Maueiwerks· oder Verputzeigenschaften vorzugsweise Gipskarton oder Faseigips, trägt. Patentansprüche: 1. Rohrverbundsystem für die Aufiputzmontage mit einem oder mehr Rohren (2) mit gleichen oder unterschiedlichen Durchmessern, für verschiedene Verwendungszwecke die mit einer Wärme isolierenden Schicht (3) ummantelt sind und als Außenhülte eine Deckschicht mit Mauerwerks-oder Verputzeigenschaften (1) vorzugsweise Gipskarton oder Fasergips, besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass das erfindungsgemäße Rohrveibundsystem in einem Stück hergestellt und in einem Arbeitsgang mit entsprechendem Klebemörtel (6) (Gips etc.) auf die Wand aufgebracht wild.
- 2. Rohrverbundsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärme isolierende Schicht entfällt.
- 3. Rohrverbundsystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Systems beliebig gestaltbar ist.
- 4. Rohrveibundsystem nach Anspruch 1,2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Systems den handelsüblichen Rohriängen entspricht
- 5. Rohrverbundsystem nach Anspruch 1,2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieses als Abzweig- und oder Winkelelement mit zwei oder mehr Anschlusseiten, welche zwei- und oder dreidimensional abgehen, und Winkei aufweisen welche den handelsüblichen Rohisystemen entsprechen, ausgeführt ist.
- 6. Veibindungselement, passend zu Rohrverbundsystem nach Anspruch 1,2,3,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass dieses aus einem passenden Foimstück und Rohrveibindungen (Muffen etc.) besteht.
- 7. Rohrverbundsystem nach Anspruch 1,2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Rohren Armaturen wie Schalter, Ventile, Abzweigdosen etc. eingebaut sind.
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