AT504461B1 - Massagevorrichtung - Google Patents

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AT504461B1 AT18152006A AT18152006A AT504461B1 AT 504461 B1 AT504461 B1 AT 504461B1 AT 18152006 A AT18152006 A AT 18152006A AT 18152006 A AT18152006 A AT 18152006A AT 504461 B1 AT504461 B1 AT 504461B1
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Massagevorrichtung, umfassend ein an einem Basiselement (4) drehbar gelagertes Massageelement (2) zur Kontaktierung der Haut einer zu massierenden Person. Um auch für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen ein komfortables und gründliches Massieren oder Eincremen von hinteren Körperpartien, insbesondere des Rückens zu ermöglichen und um ein mittels des Massageelementes (2) zu applizierendes Eincrememedium optimal am Körper zu verteilen, ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Massageelement (2) auf einer an einem Basiselement (4) drehbar gelagerten Antriebsrolle (7) angeordnet ist, welche mittels einer Seilzuganordnung (3) in eine abwechselnd im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Rotation versetzbar ist.

Description

österreichisches Patentamt AT 504 461 B1 2011-07-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Massagevorrichtung, umfassend ein an einem Basiselement drehbar gelagertes Massageelement zur Kontaktierung der Haut einer zu massierenden Person, wobei das Massageelement in eine abwechselnd im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Rotation versetzbar ist, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine gattungsgemäße Vorrichtung kann einerseits zu einer konventionellen (trockenen) Massage, anderseits auch zu einem Eincremen des Körpers mit einem ausgewählten Eincrememedium dienen. Obwohl eine solche Vorrichtung also eigentlich als Massage-/Eincremvor-richtung bezeichnet werden kann, sei diese im Folgenden der Einfachkeit halber schlicht als „Massagevorrichtung" bezeichnet.
[0003] Es existieren bereits verschiedenste Massagevorrichtungen, um einem Benutzer eine flexible und eigenbestimmte Vornahme einer Massage zu ermöglichen, ohne von der Verfügbarkeit eines professionellen Masseurs abhängig zu sein.
[0004] Die jeweiligen Massagevorrichtungen sind hierbei mit beweglichen und unbeweglichen Massageelementen unterschiedlichster Art ausgestattet, z.B. mit genoppten Rollern, Bürsten oder profilierten Kalotten.
[0005] Bekannte Massagevorrichtungen sind zumeist manuell oder mittels Elektromotor antreibbar und können jeweils an ausgewählten Körperpartien appliziert werden.
[0006] Insbesondere für ältere und körperlich eingeschränkte Menschen erweist es sich jedoch als schwierig bis hin zu unmöglich, mit derartigen Massagevorrichtungen auch an ihrem Rücken bzw. an ihrem hinteren Körperbereich eine Behandlung vorzunehmen.
[0007] Aus medizinischen oder kosmetischen Gründen ist es oftmals erforderlich, die Rückenpartien eines Menschen mit diversen Salben, Ölen, Tinkturen und dergleichen einzucremen. Aufgrund der eingeschränkten Bewegungsfähigkeit älterer oder gehandikappter Personen sind diese zur Vornahme einer solchen Eincremung auf die Hilfe einer Betreuungsperson angewiesen. Da eine solche Betreuungsperson nicht immer zugegen ist, scheitert oft eine geplante Massage-/Eincremebehandlung oder diese kann nur unzureichend ausgeführt werden.
[0008] Zwar existieren bereits diverse Massage-/Eincremegeräte, welche mittels Rotations-, Vibrations- oder Perkussions-/Klopfbewegungen des Massageelementes eine Massage bzw. ein Eincremen des Körpers ermöglichen, jedoch sind diese einerseits entweder manuell zu führen und somit für einen Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit nur bedingt zu handhaben, andererseits sind die Massageelemente von konventionellen Massagevorrichtungen lediglich in einer einzigen Richtung antreibbar, nämlich entweder im oder entgegen dem Uhrzeigersinn. Dies bedingt eine ungünstige Verteilung bzw. eine rasche Verflüchtigung des Eincrememediums bzw. der Salbe am Körper des zu Behandelnden. Darüber hinaus reagiert das Körpergewebe auf derartige monotone Bewegungen der Massagevorrichtungen mit einer nur eingeschränkten Aktivierung.
[0009] Es ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Massagevorrichtung zu schaffen, durch welche auch für ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen ein komfortables und gründliches Massieren oder Eincremen ihrer hinteren Körperpartien, insbesondere des Rückens ermöglicht wird.
[0010] Es ist ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung, ein hierbei zum Einsatz kommendes Massageelement so anzutreiben, dass sich ein mittels des Massageelementes zu applizierendes Eincrememedium optimal am Körper verteilt und sich nicht zu schnell verflüchtigt bzw. vom rotierenden Massageelement an der aktuell behandelten Körperstelle verdrängt wird.
[0011] Erfindungsgemäß werden diese Ziele durch eine Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht, indem es bei einer gattungsgemäßen Massagevorrichtung vorgesehen ist, dass das Massageelement auf einer Antriebsrolle angeordnet ist, welche 1 /8 österreichisches Patentamt AT 504 461 B1 2011-07-15
Antriebsrolle am Basiselement drehbar gelagert und mittels einer Seilzuganordnung in Rotation versetzbar ist, wobei die Seilzuganordnung eine Zugleine mit zwei freien Endabschnitten aufweist, und die Zugleine die Antriebsrolle zumindest abschnittsweise kraft- oder formschlüssig kontaktiert und dadurch die Antriebsrolle samt Massageelement mittels Zugbetätigung des ersten freien Endabschnittes der Zugleine im Uhrzeigersinn antreibbar ist, während die Antriebsrolle samt Massageelement mittels Zugbetätigung des zweiten freien Endabschnittes der Zugleine entgegen dem Uhrzeigersinn antreibbar ist.
[0012] Mittels alternierender Zugbewegung an den Endabschnitten der Zugleine ergibt sich also eine Wechselrotation des Massageelementes, ohne dass es einer externen Energiequelle bedürfte. Die Massagevorrichtung erweist sich in dieser Ausgestaltung also im Gegensatz zu elektrischen bzw. batteriebetriebenen Massagevorrichtungen als sehr ökonomisch. Bei regelmäßiger Betätigung dieser mittels einer Zugleine betriebenen Massagevorrichtung ist auch der förderliche Nebeneffekt gegeben, dass der Anwender dadurch seine Muskulatur stärkt und die Beweglichkeit seiner Handgelenke erhöht, was wiederum vielen körperlichen Degenerationserscheinungen vorbeugt.
[0013] Indem also während einer Massage- bzw. Eincremebehandlung ein manuell vollzogener, rhythmischer Wechsel der Drehrichtung des Massageelementes stattfindet, wird einerseits eine günstige Verteilung des Eincrememediums am Körper ermöglicht, da sich das Eincrememedium während der Behandlung in die Mitte des Massageelementes verlagert und somit eine entsprechend günstige Tiefenwirkung und eine optimale Aufnahme der Inhaltsstoffe des Eincrememedium von der behandelten Körperpartie ermöglicht wird. Die beschriebene Wechseldrehung des Massageelementes beinhaltet andererseits aber auch den Vorteil einer angenehm stimulierenden Wirkung auf das Körpergewebe, da dieses nicht durch monotone Massagebewegungen irritiert wird.
[0014] Um einen ergonomisch adaptierten Betrieb der manuell antreibbaren Massagevorrichtung zu ermöglichen, ist es gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 2 vorgesehen, dass die Seilzuganordnung eine beliebige Anzahl an vorzugsweise als Umlenkrollen ausgebildeten Umlenkelementen aufweist, über welche die Zugleine umgelenkt ist.
[0015] Eine optimierte Angriffsmöglichkeit und Betätigungseffizienz der Seilzuganordnung ergibt sich hierbei gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 3 dadurch, dass in Montageposition der Massagevorrichtung zwei oberhalb der Antriebsrolle angeordnete Umlenkrollen vorgesehen sind, wobei die Zugleine, vom ersten freien Endabschnitt ausgehend, über die erste Umlenkrolle, in der Folge über die Antriebsrolle und schließlich über die zweite Umlenkrolle bis zum zweiten freien Endabschnitt geführt ist.
[0016] Gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 4 ist es zwecks besserer Handhabung der Zugleine vorgesehen, dass die freien Endabschnitte der Zugleine jeweils mit Griffelementen versehen sind.
[0017] Gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 5 ist es -unabhängig von der jeweiligen Ausführungsvariante der Erfindung - vorgesehen, dass das Massageelement bzw. die Antriebsrolle am Basiselement höhenverstellbar ist, um beliebige Körperbereiche des Anwenders behandeln zu können. Hierbei ist das Basiselement vorzugsweise schienenförmig ausgebildet und verläuft in Montageposition im Wesentlichen vertikal.
[0018] Um einen geeigneten Rückhalt der Massagevorrichtung bereitzustellen, ist es gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 6 vorgesehen, dass das Basiselement mit einer Befestigungsvorrichtung zur Befestigung an einer Wand versehen ist.
[0019] Bei dieser Befestigungsvorrichtung kann es sich gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 7 um eine beliebige Anzahl an Saugnäpfen handeln, welche vorzugsweise aus Gummi gefertigt sind. Auf diese Weise wird insbesondere eine zuverlässige Anbringung der Massagevorrichtung an einer gefliesten Wand, wie sie z.B. im Sanitärbereich eines Haushaltes üblicherweise vorhanden ist, ermöglicht.
[0020] Um eine flexible Behandlung mit unterschiedlichen Massageelementen zu ermöglichen, 2/8 österreichisches Patentamt AT 504 461 B1 2011-07-15 ist es gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 8 vorgesehen, dass das auf dem Basiselement angeordnete Massageelement auswechselbar und vorzugsweise mittels eines Schnellverschlusses mit dem Basiselement bzw. mit der Antriebsrolle oder mit einem sonstigen Verankerungselement kuppelbar ist. Auf diese Weise kann der Anwender je nach Erfordernis oder Bedürfnis verschiedene Massageelemente, z.B. solche zur Trockenmassage geeignete und solche zur Nassmassage bzw. zum Eincremen geeignete, zum Einsatz bringen.
[0021] Gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 9 handelt es sich beim Massageelement um einen Massagekopf, welcher mit vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten, jeweils um eine Lagerstift drehbaren Kugeln versehen ist, wobei die Kugeln abschnittsweise durch Bohrungen einer Stirnplatte des Massageelementes hindurchragen.
[0022] Hierbei kann es gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 10 vorgesehen sein, dass hinter der Stirnplatte des Massageelementes ein Hohlraum vorgesehen ist, in welchem ein mit einem Eincrememedium getränkter Saugschwamm anbringbar ist, wobei die Stirnplatten-Bohrungen in montierter Position der Stirnplatte ein geeignetes Spiel zum Mantel der beweglichen Kugeln aufweisen, sodass das im Hohlraum des Massageelementes vorgesehene Eincrememedium in Richtung der Stirnplatte bzw. in Richtung des behandelten Körpers dosiert freigegeben werden kann.
[0023] Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigt: [0024] Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsvariante einer erfin dungsgemäßen Massagevorrichtung in Frontansicht [0025] Fig.2 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsvariante einer erfin dungsgemäßen Massagevorrichtung mit einheitlichem Basiselement in Seitenansicht [0026] Fig.3 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsvariante einer erfin dungsgemäßen Massagevorrichtung mit zweiteiligem Basiselement in Seitenansicht [0027] Fig.4 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsvariante einer erfin dungsgemäßen Massagevorrichtung in Seitenansicht [0028] Fig.5 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Massageelementes in
Frontansicht [0029] Fig.6 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Adapterelementes in
Frontansicht [0030] In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Massagevorrichtung 1 dargestellt, welche ein schienenförmiges Basiselement 4 und eine Seilzuganordnung 3 samt einer Antriebsrolle 7, zwei Umlenkrollen 12a, 12b und einer Zugleine 5 mit zwei freien Endabschnitten 5a, 5b umfasst.
[0031] Die Antriebsrolle 7 und die Umlenkrollen 12a, 12b sind am Basiselement 4 drehbar gelagert, wobei das Basiselement 4 an seinem oberen und unteren Endbereich jeweils mit einem aus Gummi gefertigten Saugnapf 14 versehen ist, um die Massagevorrichtung 1 in einfacher Weise z.B. an einer verfliesten Wand 13 in einer Duschtasse anbringen zu können.
[0032] Anstelle der Saugnäpfe 4 ist es jedoch selbstverständlich möglich, eine beliebige andere Befestigungsvorrichtung vorzusehen. So kann die Massagevorrichtung 1 etwa auch an einer Wand 13 oder an einem Stuhl angeschraubt sein.
[0033] Gemäß Fig.1 ist ersichtlich, dass das Basiselement 4 schienenförmig ausgebildet ist und in Montageposition im Wesentlichen vertikal verläuft. Am Basiselement 4 ist ein der Schienenform des Basiselementes 4 angepasstes Führungselement 24 höhenverstellbar angeordnet. Dieses Führungselement 24 nimmt eine in Fig.2 ersichtliche zapfenförmige Lagervorrichtung 10 auf, welche die Antriebsrolle 7 trägt. 3/8 österreichisches Patentamt AT 504 461 B1 2011-07-15 [0034] Die Antriebsrolle 7 ist mit einem Massageelement 2 kuppelbar, welches die eigentliche Massage- bzw. Eincremearbeit im Kontakt mit der Haut einer zu behandelnden Person ausführt.
[0035] Die mittels der Lagervorrichtung 10 drehbar am Basiselement 4 gelagerte Antriebsrolle 7 ist mittels der Seilzuganordnung 3 erfindungsgemäß abwechselnd im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn in Rotation versetzbar.
[0036] Dies wird dadurch bewerkstelligt, indem die Zugleine 5 die Antriebsrolle 7 kraft- oder formschlüssig kontaktiert und dadurch die Antriebsrolle 7 samt Massageelement 2 mittels Zugbetätigung des ersten freien Endabschnittes 5a der Zugleine 5 im Uhrzeigersinn antreibbar ist, während die Antriebsrolle 7 samt Massageelement 2 mittels Zugbetätigung des zweiten freien Endabschnittes 5b der Zugleine 5 entgegen dem Uhrzeigersinn antreibbar ist.
[0037] Die freien Endabschnitte 5a, 5b der Zugleine 5 sind jeweils mit Griffelementen 6 aus Holz oder Kunststoff versehen, um dem Anwender der erfindungsgemäßen Massagevorrichtung eine geeignete Angriffsmöglichkeit an der Zugleine 5 zu bieten.
[0038] Obwohl die erfindungsgemäße Seilzuganordnung 3 eine beliebige Anzahl an Umlenkrollen 12 bzw. (auch starren) Umlenkelementen 12 zur Umlenkung der Zugleine 5 aufweisen kann, so hat es sich als zweckmäßig erwiesen, zwei oberhalb der Antriebsrolle 7 angeordnete Umlenkrollen 12a, 12b vorgesehen, wobei die Zugleine 5 - in Montageposition betrachtet-, vom ersten freien Endabschnitt 5a ausgehend, über die erste Umlenkrolle 12a, dann über die Antriebsrolle 7 und schließlich über die zweite Umlenkrolle 12b bis zum zweiten freien Endabschnitt 5b geführt wird (Fig. 1-3).
[0039] Vor Inbetriebnahme der Massagevorrichtung kann die Länge der Zugleine 5 an die jeweiligen Erfordernisse angepasst werden, z.B. durch Auf- und Abwickeln der Zugleine 5 an der Antriebsrolle 7.
[0040] Das auf der Antriebsrolle 7 angeordnete Massageelement 2 ist auswechselbar und kann mittels eines Schnellverschlusses mit der Antriebsrolle 7 bzw. mit dem Basiselement 4 gekuppelt werden. In einer Seitenansicht der erfindungsgemäßen Massagevorrichtung gemäß Fig.2 ist rein beispielhaft eine Auswahl an verschiedenen Massageelementen 2a, 2b und 2c dargestellt, wobei es sich bei Pos.Nr.2a um einen mit beweglichen Kugeln versehenen Massagekopf handelt, bei Pos.Nr.2b um einen mit einem Schaumgummipolster samt Gummiüberzug versehenen Cremerkopf und bei Pos.Nr.2c um einen Bürstenkopf.
[0041] Um das jeweilige Massageelement 2a, 2b, 2c ideal an die Antriebsrolle 7 koppeln zu können, ist ein vorzugsweise als Vollgummiplatte ausgebildetes Adapterelement 22 vorgesehen, welches in einer bevorzugten Ausführungsvariante lösbar am Massageelement 2 befestigt ist, jedoch auch einstückig mit diesem ausgeführt sein kann.
[0042] Das Adapterelement 22 weist ein elastisches Halselement 23 auf, dessen Endabschnitt in eine in den vorliegenden Figuren nicht ersichtliche, z.B. als Bohrung ausgeführte Aufnahme in der Antriebsrolle 7 eingeführt wird. Um einen bereits erwähnten Schnellverschluss zu realisieren, ist die Aufnahme/Bohrung in der Antriebsrolle 7 mit einem Schlitz versehen, in welchen ein vom Halselement 23 des Adapterelementes 22 radial abstehender Passstift (ebenfalls nicht dargestellt) eingreift.
[0043] Eine schematische Frontansicht eines mit beweglichen Kugeln 19 versehenen Massageelementes 2a ist in Fig.5 dargestellt. Die z.B. aus Kunststoff hergestellten Kugeln 19 sind jeweils um einen Lagerstift 20 drehbar und ragen abschnittsweise durch Bohrungen 32 einer Stirnplatte 30 des Massageelementes 2a hindurch.
[0044] Hinter der Stirnplatte 30 des mit einem inneren Verstärkungskranz 31 versehenen Massageelementes 2a ist ein nicht dargestellter Hohlraum vorgesehen, in welchem ein mit dem Eincrememedium bzw. mit medizinischen Ölen getränkter Saugschwamm anbringbar ist. Da die Stirnplatten-Bohrungen 32 in montierter Position ein geeignetes Spiel zum Mantel der beweglichen Kugeln 19 aufweisen, kann also das im Hohlraum des Massageelementes 2a vorgesehene Eincrememedium während einer Massage-/Eincremebehandlung in Richtung der Stirnplatte 4/8

Claims (10)

  1. österreichisches Patentamt AT 504 461 B1 2011-07-15 30 bzw. in Richtung des behandelten Körpers dosiert freigegeben werden. [0045] Eine Abschlussplatte 21, mit welcher das Massageelement 2a verschlossen wird samt einem bereits erwähnten Adapterelement 22 und Halselement 23 sind schematisch in Fig.6 dargestellt. [0046] Zur Fixierung des höhenverstellbaren Führungselementes 24 in gewünschter Position ist eine in Fig.2 dargestellte Arretierungsvorrichtung, bestehend aus einem in eine Öffnung 33 des Führungselementes 24 ersetzbaren Zugknopf 27, einem Federelement 29 und einer Schutzhülle 28 für Federelement 29 und Zugknopf 27, vorgesehen. Korrespondierend zu der Öffnung 33 des Führungselementes 24 sind entlang des Basiselementes 4 mehrere Ausnehmungen 25 zur Aufnahme des Zugknopfes 27 vorgesehen. Ebenso ist jedoch auch eine Klemmarretierung oder eine andere Befestigung der Antriebsrolle 7 in gewünschter Höhe möglich. [0047] Fig. 3 zeigt eine Massagevorrichtung mit einem aus zwei Teilen 4a, 4b bestehenden Basiselement 4, wobei die Teile 4a, 4b jeweils mit einem Saugnapf 14 versehen sind. Zur einfachen Handhabung der Teile 4a, 4b des Basiselementes 4 sind diese mit Griffen 11 versehen. [0048] Hierbei ist es an sich gedacht, dass die Umlenkrollen 12 stationär auf einer montierten Höhe verbleiben und zur Anpassung der Höhe der Antriebsrolle 7 bzw. des Massageelementes 2 lediglich der untere Teil 4a des Basiselementes 4 versetzt wird. [0049] Es sei angemerkt, dass die beiden Umlenkrollen 12b, 12b nicht unbedingt so wie in Fig.1 dargestellt, nebeneinander angeordnet sein müssen, sondern auch z.B. hintereinander angeordnet bzw. in Form einer einzigen, mit zwei Führungsrinnen ausgestatteten Doppelrolle ausgeführt sein können. [0050] Alternativ zum beschriebenen manuellen Antrieb mittels der Seilzuganordnung 3 ist es in einer zweiten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Massagevorrichtung 1 auch möglich, die rhythmische Wechseldrehung des Massageelementes 2 mittels eines elektrischen Antriebs zu bewerkstelligen. In solchem Falle sind, wie in Fig. 4 dargestellt, ein Motor 15 sowie eine diesen speisende Akku-Einheit 16 vorgesehen, welche über eine geeignete Antriebsvorrichtung 9 das Massageelement 2 abwechselnd im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn in Drehung versetzen. Anstelle der Antriebsrolle 7 wird hierbei ein Verankerungselement 8 eingesetzt, um das Adapterelement 22 bzw. das Halselement 23 des jeweils in Einsatz gebrachten Massageelementes 2 aufzunehmen. Als Antriebsvorrichtung 9 kommt im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein konventioneller Zahnkranzantrieb zum Einsatz, wobei der Motor 15 mit einem Triebling 17 und das Verankerungselement 8 mit einem Tellerrad 18 ausgestattet ist. [0051] Anstelle der Akku-Speisung ist selbstverständlich auch eine gewöhnliche Netzspeisung des Motors 15 mittels Steckerbuchse möglich. [0052] Das zur Auswechselbarkeit, Arretierung und Höhenverstellbarkeit des Massageelementes 2 zu den Figuren 1-3 Gesagte gilt analog auch für die Ausführungsvariante gemäß Fig.4. Patentansprüche 1. Massagevorrichtung, umfassend ein an einem Basiselement (4) drehbar gelagertes Massageelement (2) zur Kontaktierung der Haut einer zu massierenden Person, wobei das Massageelement (2) in eine abwechselnd im Uhrzeigersinn und entgegen dem Uhrzeigersinn erfolgende Rotation versetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Massageelement (2) auf einer Antriebsrolle (7) angeordnet ist, welche Antriebsrolle (7) am Basiselement (4) drehbar gelagert ist und mittels einer Seilzuganordnung (3) in Rotation versetzbar ist, wobei die Seilzuganordnung (3) eine Zugleine (5) mit zwei freien Endabschnitten (5a, 5b) aufweist, und die Zugleine (5) die Antriebsrolle (7) zumindest abschnittsweise kraft-oder formschlüssig kontaktiert und dadurch die Antriebsrolle (7) samt Massageelement (2) mittels Zugbetätigung des ersten freien Endabschnittes (5a) der Zugleine (5) im Uhrzeigersinn antreibbar ist, während die Antriebsrolle (7) samt Massageelement (2) mittels Zugbetätigung des zweiten freien Endabschnittes (5b) der Zugleine (5) entgegen dem Uhrzeigersinn antreibbar ist. 5/8 österreichisches Patentamt AT 504 461 B1 2011-07-15
  2. 2. Massagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilzuganordnung (3) eine beliebige Anzahl an, vorzugsweise als Umlenkrollen (12) ausgebildeten, Umlenkelementen (12) aufweist, über welche die Zugleine (5) umgelenkt ist.
  3. 3. Massagevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Montageposition der Massagevorrichtung zwei oberhalb der Antriebsrolle (7) angeordnete Umlenkrollen (12a, 12b) vorgesehen sind, wobei die Zugleine (5), vom ersten freien Endabschnitt (5a) ausgehend, über die erste Umlenkrolle (12a), in der Folge über die Antriebsrolle (7) und schließlich über die zweite Umlenkrolle (12b) bis zum zweiten freien Endabschnitt (5b) geführt ist.
  4. 4. Massagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Endabschnitte (5a, 5b) der Zugleine (5) jeweils mit Griffelementen (6) versehen sind.
  5. 5. Massagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Massageelement (2) bzw. die Antriebsrolle (7) am Basiselement (4) höhenverstellbar ist, wobei das Basiselement (4) vorzugsweise schienenförmig ausgebildet ist und in Montageposition im Wesentlichen vertikal verläuft.
  6. 6. Massagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Basiselement (4) mit einer Befestigungsvorrichtung (14) zur Befestigung an einer Wand (13) versehen ist.
  7. 7. Massagevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (14) eine beliebige Anzahl an Saugnäpfen (14) ist, welche vorzugsweise aus Gummi gefertigt sind.
  8. 8. Massagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das auf dem Basiselement (4) angeordnete Massageelement (2) auswechselbar und vorzugsweise mittels eines Schnellverschlusses mit dem Basiselement (4) bzw. mit der Antriebsrolle (7) kuppelbar ist.
  9. 9. Massagevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass es sich beim Massageelement (2) um einen Massagekopf (2a) handelt, welcher mit, vorzugsweise aus Kunststoff hergestellten, jeweils um einen Lagerstift (20) drehbaren Kugeln versehen ist, wobei die Kugeln abschnittsweise durch Bohrungen (32) einer Stirnplatte (30) des Massageelementes (2a) hindurchragen.
  10. 10. Massagevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Stirnplatte (30) des Massageelementes (2a) ein Hohlraum vorgesehen ist, in welchem ein mit dem Eincrememedium getränkter Saugschwamm anbringbar ist, wobei die Stirnplatten-Bohrungen (32) in montierter Position der Stirnplatte (30) ein geeignetes Spiel zum Mantel der beweglichen Kugeln (19) aufweisen, sodass das im Hohlraum des Massageelementes (2a) vorgesehene Eincrememedium in Richtung der Stirnplatte (30) dosiert freigegeben werden kann. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 6/8
AT18152006A 2006-10-20 2006-10-20 Massagevorrichtung AT504461B1 (de)

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Citations (3)

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US5500972A (en) * 1994-11-07 1996-03-26 Foster; David C. Rotating back scrubber
EP0744139A1 (de) * 1995-05-26 1996-11-27 Cliffield Industries Ltd. Haushaltsgerät
CH695367A5 (de) * 2000-04-04 2006-04-28 Heidi Leitner Massagegerät.

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