AT504737B1 - Verfahren und vorrichtungen zur umwandlung von spannungen - Google Patents

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AT504737B1 AT19222006A AT19222006A AT504737B1 AT 504737 B1 AT504737 B1 AT 504737B1 AT 19222006 A AT19222006 A AT 19222006A AT 19222006 A AT19222006 A AT 19222006A AT 504737 B1 AT504737 B1 AT 504737B1
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Abstract

Vorrichtungen zur Erzeugung einer Gleichspannung aus einer Gleich- oder Wechselspannung mit einem elektronischen stromunidirektionalen Schalter, einer Induktivität und einer oder zwei Kapazitäten bzw. zur Erzeugung einer Gleichspannung aus einer Gleich- oder Wechselspannung, mit zwei elektronischen stromunidirektionalen Schaltern, zwei Induktivitäten und zwei Kapazitäten. Das System eignet sich besonders für die Gewinnung einer Versorgungsspannung aus einer Eingangswechselspannung, wobei die Gleich- oder Wechselspannung (U) an die Serienschaltung von elektronischem stromunidirektionalem Schalter (S1), Induktivität (L1) und Kapazität (C1) geschaltet und die Spannung (U1) an der Kapazität (C1) abgegriffen wird. Weiters kann eine, auf eine Spannung aufgeladene erste Kapazität (C1) an die Serienschaltung von elektronischem stromunidirektionalem Schalter (S2), Induktivität (L2) und zweiter Kapazität (C2) geschaltet werden. Die Spannung (U2) wird an der zweiten Kapazität (C2), die auch variabel gestaltet werden kann, abgegriffen.

Description

österreichisches Patentamt AT504 737 B1 2011-03-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Erzeugung einer Gleichspannung aus einer Gleich- oder Wechselspannung mit einem elektronischen stromunidirektionalen Schalter, einer Induktivität und einer oder zwei Kapazitäten bzw. zur Erzeugung einer Gleichspannung aus einer Gleich- oder Wechselspannung, mit zwei elektronischen stromunidirektionalen Schaltern, zwei Induktivitäten und zwei Kapazitäten.
[0002] Manchmal stellt sich das Problem, relativ kleine Leistungen zur Versorgung von Geräten und elektronischen Schaltungen aus einer relativ hohen Spannung zu gewinnen. Dazu bieten sich, wenn als Eingangsspannung die Netzspannung verwendet wird, kleine Netztransformatoren zur Spannungsanpassung mit anschließendem Drosselwandler an. Eine weitere Möglichkeit, die auch bei hohen Gleichspannungen geeignet ist, ist die Anwendung eines Sperrwandlers mit hohem Übersetzungsverhältnis des Sperrwandlertrafos. In der Praxis ergibt sich dabei ein Problem mit der Isolierfestigkeit und es ist ein relativ aufwendiges und großes Wickelgut zu fertigen. Im Rahmen der gegenständlichen Erfindung werden nun eine Gerätefamilie zur Umwandlung von hohen Spannungen ohne aufwendigen Trafo vorgeschlagen.
[0003] Das System eignet sich besonders für die Gewinnung einer Versorgungsspannung aus einer Eingangswechselspannung. Im Folgenden wird der Stand der Technik an Hand der Entgegenhaltungen dargestellt. Ziel der gegenständlichen Erfindung ist eine Energieumwandlung mit einem Konverter, den man als resonanten geschalteten Kapazitäts Konverter oder auf Englisch Resonant Switched-Capacitor Converter bezeichnen kann. Dies wird durch keine der angeführten Dokumente vorweggenommen.
[0004] Die deutsche Offenlegungsschrift DE 3612524 A1 (HITACHI MEDICAL CORP), im weiteren D1 bezeichnet, beschreibt eine Energieversorgungseinrichtung mit einer Gleichspannungswechselspannungswechselrichterstufe und einem Spannungsaufwärtstransformator zum Einschwingen der Ausgangsspannung mit minimaler Verzögerung und ohne Spannungsstoß am Anfang der Energieversorgung der Last, wobei ein Lastspannungsstoß aufgrund der Streuinduktivität und der Streukapazität eines Hochspannungsaufwärtstransformators gleichfalls vermindert ist. Bei der zugrunde liegenden Topologie handelt es sich strukturmäßig um einen normalen Buck Konverter und nicht um eine Struktur, wie sie in der gegenständlichen Erfindung verwendet und in Fig. 1 dargestellt ist. Vergleicht man die Fig. 1 von D1 mit der Fig. 1 der gegenständlichen Erfindung, so kann als gravierender Unterschied das Fehlen der Diode in D1 angesehen werden. Dadurch kann der Strom seine Richtung ändern und zurück zur Quelle fließen, der Kondensator wird damit wieder entladen. Fig. 1 in D1 ist auch gar nicht Gegenstand der Patentansprüche. In Anspruch 1 von D1 wird ein Buckkonverter beschrieben, dargestellt in Fig. 8D1 (dieser unterscheidet sich klar). In Anspruch 2 wird eine Vollbrücke beschrieben, bei der die Energie über einen Transformator mit anschließender Gleichrichtung an eine Last übertragen wird. Auch hier unterscheidet sich die Schaltung deutlich. Anspruch 3 (D1) verwendet einen Gegentaktwechselrichter gemäß Fig. 13, auch diese Schaltung unterscheidet sich deutlich. Anspruch 4 (D1) legt fest, dass es sich bei der Last um eine Röntgenröhre handelt. Alle weiteren Ansprüche legen jetzt die weitere Ausformung des Röntgengeräts fest. Zentral bei dem Dokument D1 ist eigentlich der Wechselrichter der den Trafo speist. Bei der gegenständlichen Erfindung wird jedoch zuerst ein Kondensator mit einem stromunidirektionalen Schalter resonant geladen. Wird als Eingangsspannung eine Wechselspannung verwendet, und wird je nach der Orientierung des stromunidirektionalen Schalters in der positiven oder negativen Halbschwingung der Schalter eingeschaltet und ist dabei die Eigenfrequenz des Resonanzkreises klein gegenüber der Netzfrequenz, so lädt sich der Kondensator ungefähr auf den doppelten Wert der Spannung am Eingang zum Schaltzeitpunkt auf. Bei einer sich sinusförmig ändernden Spannung hängt daher die Kondensatorspannung vom Schaltzeitpunkt des stromunidirektionalen Schalters ab.
[0005] JP 08-047245 A (ISHIKA WAJIMA HARIMA HEAVYIND CO LTD), im Weiteren D2 bezeichnet, ist eine Schaltung zur Begrenzung des Ladestroms (in-rush current) eines Konden- 1/8 österreichisches Patentamt AT504 737B1 2011-03-15 sators. Dazu wird ein Widerstand in Serie geschaltet, der dann nach der Aufladung mit einem Kontakt überbrückt wird. Die in Serie liegende Induktivität bildet zusammen mit dem Kondensator ein Filter. Eine spezielle Energieumformung wie bei der gegenständlichen Erfindung wird damit nicht erzielt. Auch unterscheidet sich die Schaltungsstruktur. Der Unterschied zwischen Fig. 1 von D2 mit der Fig. 1 der gegenständlichen Erfindung ist, dass ein Widerstand parallel zum Schalter geschaltet ist. Taktet man nun diesen Schalter, so kann man durch abwechselndes Überbrücken und Wirksam werden lassen des Widerstandes einen steuerbaren Widerstand erzielen, um den Ladestrom bei Anlegen der Spannung zu begrenzen.
[0006] EP 0054703 A1 (SIEMENS), im Weiteren D3 bezeichnet, stellt eine Schaltungsanordnung für ein piezoelektrisches Stellglied dar. Diese Stellglieder benötigen sehr hohe Spannungen, um eine mechanische Verformung zu erzielen. Bei dem hier dargestellten System wird die Blindenergie der Kapazität des Stellglieds auf ein weiteres kapazitives Element umgeladen, wobei die Umladung über eine Induktivität erfolgt. Besonders vorteilhaft ist dieses System, wenn zwei im Gegentakt betriebene piezoelektrische Körper im Einsatz sind. Auch hier geht es nicht um die Umwandlung der Spannung, sondern um die Rückgewinnung der im piezoelektrischen Körper bzw. seiner Halterung gespeicherten elektrischen Energie. In Anspruch 2 der gegenständlichen Erfindung wird eine geladene erste Kapazität mit Hilfe eines stromunidirektio-nalen Schalters und einer Spule an einen zweiten Kondensator geschaltet. Ist die Spannung an der ersten Kapazität höher als an der zweiten, so wird ein Schwingvorgang von der Dauer einer Halbschwingung einsetzen. In D3 entspricht dem ersten Kondensator ein piezoelektrischer Körper, also kein Kondensator, es muss aber angemerkt werden, dass das Ersatzschaltbild des piezoelektrischen Körpers eine parallel liegende Kapazität besitzt.
[0007] JP 09-306732 A (TOJOTA MOTOR CORP), im Weiteren D4 bezeichnet, stellt ein weiteres Stellglied für einen Aktuator dar. Ziel ist eine Spannungsüberhöhung, um den Aktuator rasch zu betätigen. Der Aktuator ist in diesem Fall ein Solenoid. Eine höhere Spannung führt daher zu einem rascheren Stromanstieg und so zu einem schnelleren Aufbau der Kraft des Aktuators. Die Spannung am Kondensator wird dabei rasch abgebaut. Es handelt sich dabei nicht um die Erzeugung einer Gleichspannung aus einer Gleich- oder Wechselspannung wie bei der gegenständlichen Erfindung, sondern um das rasche Aufbringen von zusätzlicher Energie auf das Solenoid. Die Vorrichtung, die in D4 behandelt wird, dient dazu, das Schalten eines Solenoids zu beschleunigen. Dazu wird zum forcierten Einschalten ein geladener Kondensator parallel zur Last geschaltet. Im stationären Zustand wird die Last über die Diode D versorgt. Der Kondensator C1 wird über den Schalter SW3 resonant geladen (Bezeichnungen entsprechend Fig. 1 von D4). Hier gibt es eine Parallele zur gegenständlichen Erfindung.
[0008] WO 02/35692 A1 (KONINKLIJKE PHILIPS ELECTRONICS N.V.), im Weiteren D5 bezeichnet, stellt insbesondere einen bidirektionalen Sperrwandler dar. Aber auch alle anderen drei Grundstrukturen der Drosselwandler sind angeführt. In bekannter Weise werden die Schalter durch strombidirektionale Schalter ersetzt, wobei als Besonderheit die Schalterkapazität gezeichnet wird, die aber im Weiteren nicht mehr speziell benötigt wird. Das eigentlich Besondere ist, dass der primäre Schalter so gesteuert wird, dass seine Einschaltzeit an die Eingangsspannung angepasst wird (mit einer hyperbolischen Funktion). Auch hier unterscheidet sich die Schaltungsstruktur grundlegend, da keine Freilaufkreise wie bei den normalen Drosselwandlern oder beim Sperrwandler notwendig sind. Die Vorrichtung in D5 verwendet strombidirektionale Schalter und keine stromunidirektionalen wie in der gegenständlichen Erfindung. Das Ziel ist dort ein bidirektionaler Sperrwandler.
[0009] EP 0 532 263 A1 (MOTOROLA INC), im Weiteren D6 bezeichnet, beschreibt einen klassischen Boost Konverter mit Soft-Start Vorrichtung, synchroner Gleichrichtung und Pulsweitensteuerung. Was hier patentiert wurde erscheint unklar, da nichts den damaligen Stand der Technik überschreitet. In Bezug auf die gegenständliche Erfindung ist aber jedenfalls anzumerken, dass sich die Schaltungsstruktur grundlegend unterscheidet. Auch die Vorrichtung D6 verwendet strombidirektionale Schalter und keine stromunidirektionalen wie in der gegenständlichen Erfindung. Die Schaltungen, die in D6 behandelt werden, sind bidirektionale Hochsetzsteller. 2/8
österreichisches Patentamt AT504 737B1 2011-03-15 [0010] DE 23 55 919 A1 (SIEMENS), im Weiteren auch D7 bezeichnet, behandelt einen Stromrichter, an dessen Wechselspannungsausgang ein Bandpassfilter angeschlossen ist. Das Filter ist auf die Nennfrequenz des Stromrichters abgestimmt. Wird nun eine Last angeschlossen, die neben einem ohmschen Teil auch einen induktiven besitzt, so verstimmt sich das Filter und ändert so die Dämpfung für die einzelnen Flarmonischen, der Klirrfaktor der Ausgangsspannung steigt. Als Abhilfe werden zu- und abschaltbare Kondensatoren parallel zur Last geschaltet, um die Verstimmung zu kompensieren. Die Veränderung der Kapazität dient zur Veränderung der Frequenz, nicht aber zur Veränderung einer Ausgangsgleichspannung. Dokument D7 behandelt einen Stromrichter, an dessen Wechselspannungsausgang ein Bandpassfilter angeschlossen ist. Die wirksame Kapazität wird mittels Triacs in ihrer Größe verändert. Bei der gegenständlichen Erfindung handelt es sich aber um eine Kapazität bzw. um zu- und abschaltbare Kondensatoren für einen DC Wandler, daher sind hier keine Wechselspannungsschalter erforderlich wie in D7.
[0011] Das Problem der Erzeugung einer Gleichspannung aus einer Gleich- oder Wechselspannung wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Gleich- oder Wechselspannung (U) an die Serienschaltung von elektronischem stromunidirektionalem Schalter (S1), Induktivität (L1) und Kapazität (C1) geschaltet wird und die Spannung (U1) an der Kapazität (C1) abgegriffen wird. Weiters kann eine auf eine Spannung aufgeladene erste Kapazität (C1) an die Serienschaltung von elektronischem stromunidirektionalem Schalter (S2), Induktivität (L2) und zweiter Kapazität (C2) geschaltet werden und die Spannung (U2) wird an der zweiten Kapazität (C2), die auch variabel gestaltet werden kann, abgegriffen. Schließlich lassen sich beide Methoden auch kombinieren. Ein erster Kondensator (C1) wird von der Eingangsspannungsquelle geladen und diese Ladung wird anschließend umgeformt. Der oder die stromunidirektionalen Schalter (S1, S2) werden entweder durch eine Serienschaltung eines elektronischen Schalters, realisiert durch einen MOSFET, Bipolartransistor oder IGBT, in Serie mit einer Diode, oder durch einen Thyristor, IGCT oder MCT, realisiert. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Diodenbrücke, in deren Diagonale ein aktiver Schalter beispielhaft ein MOSFET geschaltet ist, zu verwenden. Nun lassen sich positive und negative Halbschwingungen der Eingangsspannung nutzen.
[0012] Die Grundvorgänge der im Rahmen dieser Erfindung verwendeten Energieumsetzung sollen im Folgenden beschrieben werden. Wird ein Kondensator C1 der Größe C, der auf U1 aufgeladen ist, über einen elektronischen Schalter (realisiert z.B. mit einem MOSFET) in Serie mit einer Diode an einen Kondensator C2 mit dem Wert nC, wobei n größer oder gleich 1 ist und der Kondensator C2, der auf U2 geladen ist, wobei gilt U2 ist mU1 und m ist kleiner als 1, geschaltet, so entsteht eine sinusförmige Stromhalbwelle gemäß
[0013] Nach dieser Halbschwingung hat sich der Kondensator C2 um 1 -m 1 + n weiter aufgeladen und der Kondensator C2 um äucl =2(m-l)I/,— 1 + Λ entladen. Wird eine Gleichspannungsquelle LI1 mit der Spannung U über einen elektronischen Schalter (realisiert z.B. mit einem MOSFET) in Serie mit einer Diode an einen Kondensator C mit dem Wert nC, wobei n größer oder gleich 1 ist und der Kondensator C auf U0, wobei gilt U0 ist mU und m ist kleiner als 1, geschaltet, so entsteht eine sinusförmige Stromhalbwelle gemäß 3/8
österreichisches Patentamt AT504 737B1 2011-03-15 i = t/(l-m)
-·—/ Q<t<jtJn-LC . n LC
[0014] Nach dieser Halbschwingung hat sich der Konensator C um &uc=2U(l-m) weiter aufgeladen.
[0015] Um den Einfluss der Zuleitungsinduktivität zu vermeiden, ist es empfehlenswert, einen Kondensator parallel zum Eingang des Konverters zu schalten.
[0016] Man erkennt aus der obigen Herleitung auch die möglichen Eingriffe zur Steuerung oder Regelung der entstehenden Gleichspannung. Wenn als Eingangsspannung eine Wechselspannung verwendet wird, ist es sinnvoll, den Einschaltzeitpunkt des stromunidirektionalen Schalters je nach erforderlicher Spannung phasenverschoben zum Nulldurchgang der Eingangsspannung zu variieren. Das Regler- oder Stellsystem wird als Stellgröße den zeitlichen Abstand zum Eingangsspannungsnulldurchgang verwenden. Wenn die Spannungsumformung durch Umladung zweier Kapazitäten erfolgt, wird das Regler- oder Stellsystem als Stellgröße die Größe der Kapazität verändern. Das kann durch Zu- oder Wegschalten von parallel angeordneten Kondensatoren geschehen. Zur Feinabstimmung kann ein Gleichspannungswandler nachgeschaltet werden. Dieser kann als Längsregler oder als kleines Schaltnetzteil realisiert werden.
[0017] Die Figur 1 zeigt Ausformungen der Grundschaltung. Figur 2 zeigt die Kaskadierung von zwei Umformerstufen und Fig. 3 die Variation des Kondensators bei einem dreistufigen Konverter. Figur 4 stellt eine weitere mögliche Realisierung des stromunidirktionalen Schalters dar. Die Schaltungen sind beispielhaft mit MOSFETs dargestellt.
[0018] Figur 1.a stellt das Grundprinzip dar. An die Eingangsspannung U wird die Serienschaltung einer Diode und eines aktiven Schalters (diese beiden Bauelemente bilden zusammen den stromunidirektionalen Schalter S1) sowie weiters einer Spule L1 und eines Kondensators C1 geschaltet. Die Ausgangsspannung U1 wird am Kondensator C1 abgegriffen. Die Ausführungen in Fig. 2.b und Fig. 2. c stellen beispielhaft andere Anordnungen innerhalb der Serienschaltung dar. Es sei speziell angemerkt, dass die Bauelemente Diode und aktiver Schalter, die zusammen den stromunidirektionalen Schalter S1 bilden, nicht unmittelbar aneinander angeschlossen sein müssen. Figur 2 zeigt die Kaskadierung zweier Umsetzer, wobei die erste Stufe durch eine Spannungsquelle U, die zweite Stufe durch den Kondensator C1 der Stufe versorgt wird. Die Anordnung in Fig. 2.b ist so getroffen, dass die beiden aktiven Schalter durch eine Transistorhalbbrücke gebildet werden. Figur 3 zeigt einen dreistufigen Konverter. Der zweite Kondensator ist aus der Parallelschaltung von Serienschaltungen von strombidirektionalen Schaltern in Serie mit Kondensatoren gebildet. Eine Stufung der Kondensatoren mit den Werten C, 2C, 4C usw. ermöglicht eine Realisierung von ganzzahligen Vielfachen von C. Der Schalter in Serie zum Kondensator mit dem kleinsten Wert sollte dann entfallen. Die strombidirektionalen Schalter werden aus MOSFETs mit parallel liegender (nicht gezeichneter) Bodydiode gebildet. Figur 4 zeigt die Realisierung eines stromunidirektionalen Schalters mit Hilfe einer Diodenbrückenschaltung und eines zwischen Plus-und Minusklemme der Diodenbrücke geschalteten aktiven Schalters.
[0019] Es sei noch angemerkt, dass die hier dargestellten Umsetzerstufen auch mehrfach kaskadiert werden können. 4/8

Claims (9)

  1. österreichisches Patentamt AT504 737B1 2011-03-15 BEZUGSZEICHENAUFSTELLUNG U Spannungsquelle, Eingangsspannung U1, U2 Gleichspannung, Ausgangsspannung S1, S2 stromunidirektionaler Schalter L1, L2 Induktivität, Spule C1,C2 Kapazität, Kondensator Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Erzeugung einer Gleichspannung (U1) aus einer Gleich- oder Wechselspannung (U) mit einem elektronischen stromunidirektionalen Schalter, einer Spule (L1) und einem Kondensator (C1) dadurch gekennzeichnet, dass die Gleich- oder Wechselspannung (U) an die Serienschaltung von elektronischem stromunidirektionalem Schalter (S1), Spule (L1) und Kondensator (C1) geschaltet wird und die Spannung (U1) am Kondensator (C1) abgegriffen wird und der stromunidirektionale Schalter (S1) entweder durch eine Serienschaltung eines elektronischen Schalters, realisiert durch einen MOSFET, Bipolartransistor oder IGBT in Serie mit einer Diode, oder durch einen Thyristor, IGCT oder MCT, oder weiters durch einen aktiven Schalter wie MOSFET oder IGBT, der in die Diagonale einer Diodenbrücke geschaltet ist, realisiert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Erzeugung einer Gleichspannung (U2) mit Hilfe eines elektronischen stromunidirektionalen Schalters (S2), einer Spule (L2) und zwei Kondensatoren (C1, C2) dadurch gekennzeichnet, dass ein auf eine Spannung aufgeladener erster Kondensator (C1) an die Serienschaltung von elektronischem stromunidirektionalem Schalter (S2), Spule (L2) und zweitem Kondensator (C2) geschaltet wird und die Spannung (U2) am zweiten Kondensator (C2) abgegriffen wird und der stromunidirektionale Schalter (S2) entweder durch eine Serienschaltung eines elektronischen Schalters, realisiert durch einen MOSFET, Bipolartransistor oder IGBT in Serie mit einer Diode, oder durch einen Thyristor, IGCT oder MCT, oder weiters durch einen aktiven Schalter wie MOSFET oder IGBT, der in die Diagonale einer Diodenbrücke geschaltet ist, realisiert wird.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kondensator (C2) durch Parallelschaltung von Serienschaltungen von Kondensatoren mit elektronischen Schaltern realisiert ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Erzeugung einer Gleichspannung (U2) aus einer Gleich- oder Wechselspannung (U), mit zwei elektronischen stromunidirektionalen Schaltern (S1, S2), zwei Spulen (L1, L2) und zwei Kondensatoren (C1, C2) dadurch gekennzeichnet, dass die Gleichoder Wechselspannung (U) an die Serienschaltung eines ersten elektronischen stromunidirektionalen Schalters (S1), einer ersten Spule (L1) und einem ersten Kondensator (C1) geschaltet wird und an den ersten Kondensator (C1) eine zweite Serienschaltung eines zweiten elektronischen stromunidirektionalen Schalters (S2), einer zweiten Spule (L2) und eines zweiten Kondensators (C2) geschaltet wird und die Spannung (U2) am zweiten Kondensator (C2) abgegriffen wird und die stromunidirektionalen Schalter (S1, S2) entweder durch eine Serienschaltung eines elektronischen Schalters, realisiert durch einen MOSFET, Bipolartransistor oder IGBT in Serie mit einer Diode, oder durch einen Thyristor, IGCT oder MCT, oder weiters durch einen aktiven Schalter wie MOSFET oder IGBT, der in die Diagonale einer Diodenbrücke geschaltet ist, realisiert werden.
  5. 5. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 4 dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Gleichoder Wechselspannung (U) ein Kondensator geschaltet ist.
  6. 6. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum als Spannungsabgriff verwendeten Kondensator (C1 oder C2) ein DC/DC Konverter geschaltet ist. 5/8 österreichisches Patentamt AT504 737 B1 2011-03-15
  7. 7. Regelung oder Steuerung der Gleichspannung (U1) bei Vorrichtungen gemäß Anspruch 1 bis 6, wenn die umzuformende Spannung (U) eine Wechselspannung ist, wobei in bekannter Weise bei einer Regelung die Sollgröße mit der Istgröße verglichen wird und die so entstehende Regeldifferenz einem Regler zugeführt wird und dieser auf ein Stellglied wirkt, oder bei einer Steuerung wird direkt auf das Stellglied eingewirkt dadurch gekennzeichnet, dass der erste stromunidirektionalen Schalters (S1) das Stellglied ist und der Einschaltzeitpunkt des ersten stromunidirektionale Schalter (S1) zum Nulldurchgang der umzuformenden Spannung (U) phasenverschoben ist.
  8. 8. Regelung oder Steuerung der Gleichspannung (U2) bei Vorrichtungen gemäß Anspruch 3 oder 4, wobei in bekannter Weise bei einer Regelung die Sollgröße mit der Istgröße verglichen wird und die so entstehende Regeldifferenz einem Regler zugeführt wird, der dann über ein Stellglied in den Vorgang eingreift, oder bei einer Steuerung wird direkt eingegriffen dadurch gekennzeichnet, dass die Kapazität, an der die erzeugte Spannung abgegriffen wird, das Stellglied ist und die Kapazität verändert wird.
  9. 9. Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass die erforderliche Steuerung- und/oder Regelschaltung mit einem Mikrocontroller realisiert ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 6/8
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