AT504779A4 - Schneidehilfswerkzeug zum einschneiden von maronen - Google Patents

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Jasmin Bata
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Description


  Schneidvorrichtung zum Einschneiden von Maronen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schneid Vorrichtung zum rationellen einschneiden von Maronen in der die Marone fixiert wird und gleichzeitig eine Schneidführung darstellt.
Der bisherige Stand der Technik bezieht sich auf eine Maronenzange, bei der die einzelne Marone auf der einen Schenkelseite in eine schalenförmige Aufnahme einlegt und durch eine Zackenschliffklinge auf der gegenüberliegenden Schenkelseite, mittels Schliessdruck, eingeschnitten wird. Die Problematik besteht darin, die durch die Natur willkürlich geformten und dimensionierten Maronen in eine einheitliche und starr vorgegebene Schale optimal einzulegen und darauf zu achten, dass die Marone nicht während dem Schliessvorgang aus der Schalenaufnahme fällt.

   Durch den Druckaufbau der Zackenschliffklinge kann die Marone ebenso aus der Schalenaunahme springen oder die Zangenschenkel können sich seitlich verwinden. Durch die Abnützung der Klinge ist ein immer höherer Kraftaufwand von Nöten, welcher bei längerer Anwendung nicht mehr aufgebracht werden kann.
Die Umsetzung der Aufgabe, ein Schneidwerkzeug zu kreieren, ist mit der Maronenzange gelungen, jedoch ist die wirkliche Anforderung eine Andere, nämlich die, eine Haltevorrichtung zu entwickeln mit der die Marone sicher fixiert und anschliessend eingeschnitten werden kann.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, sämtliche unförmige Maronen rationell mittels einer universellen Vorrichtung so zu fixieren, dass mit einem handelsüblichen Messer ein Ein- oder Kreuzschnitt ausgeführt werden kann,

   ohne dass für den Benutzer eine Verletzungsgefahr besteht.
Die Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, dass die Schneidvorrichtung die Marone durch einen leichten Anpressdruck zentriert fixiert und gleichzeitig eine sichere Messerführung mit vorgegebener Schnittiefe darstellt.
Die Schneidvomchtung wird auf eine Marone aufgesetzt. Mittels der gewölbten Einbuchtung an der Unterseite der Vorrichtung wird jede natürlich unförmige und verschieden dimensionierte Marone selbsttätig zentriert. Mit leichtem Anpressdruck wird die Marone am höchsten Punkt gegen eine Arbeitsfläche fixiert. Zwischen den Führungsstegen, die sich seitlich der Schnittrichtungen befinden, kann ein handelsübliches Schneidwerkzeug angesetzt und ein geführter Ein- oder Kreuzschnitt, ohne Verletzungsgefahr durch abrutschen des Schneidwerkzeuges, vollzogen werden.

   Durch die Auflagepunkte und der Schneidfläche ist, trotz verschiedenster Dimensionen der Maronen, eine regelmässige, gleichbleibende max. Schnittiefe vorgegeben und somit ein zu tiefer Schnitt oder ein durchschneiden der Marone verhindert. Dank der an der Unterseite befindlichen Noppen kann die Vorrichtung gekippt und somit leicht von ebenen Arbeitsflächen aufgehoben werden.
Der Erfindungsgegenstand und dessen Merkmale werden beispielsweise dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 bis 3 die erfindungsgemässe Schneidvorrichtung in verschiedenen Darstellungen.
Nach der Fig. 1 wird die Schneidvorrichtung im schematischen Längsschnitt dargestellt. Ebenso werden gestrichelt die Messerklinge sowie die Marone dargestellt.

   Die Marone wird durch einen leichten Anpressdruck P selbsttätig zentriert, gegen die gewölbte Einbuchtung 1 an der Unterseite der
Vorrichtung und der Arbeitsplatte fixiert und mittels dem Messer, wahlweise, im Ein- oder Kreuzschnitt eingeschnitten. Aufgrund der erhöhten Führungsstege 2 ist ein seitliches abrutschen der Klinge nicht möglich.
Durch die Schneidfläche 3 und der Auflagepunkte der Vorrichtung an der Maronenoberseite ist, trotz verschiedenster Dimensionen der Maronen, eine regelmässige, gleichbleibende max. Schnittiefe T vorgegeben.
In der Fig. 2 wird die Schneidvorrichtu ng Grundriss (Draufsicht) dargestellt. In dieser Darstellung sind die Führungsstege 2 entlang der Schneidrichtungen sowie die Schnittfläche 3 gut ersichtlich.
Die Fig. 3 zeigt eine 3D-Ansicht der Schneidvorrichtng.

Claims (5)

Patentansprüche 1 - Schneidvorrichtung zum Einschneiden von Maronen dadurch gekennzeichnet, dass durch die gewölbte Einbuchtung (1) an der Unterseite der Vorrichtung, unförmige und verschieden dimensionierte Maronen selbstzentrierend, mittels einem geringen Anpressdruck (P) gegen eine Arbeitsfläche, fixiert werden3Jnnen. - Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erhöhten Stege (2) entlang der beiden Schnittrichtungen eine sichere Führung des Schneidwerkzeuges und gleichzeitig eine Abrutschsicherung darstellen.
1. Schneidehilfswerkzeug zum Einschneiden von Maronen mittels handelsüblichen Schneidewerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidehilfswerkzeug aus einem nach oben gewölbten Gehäuse besteht und eine kreuzförmige Schneideführung in der Einbuchtung (1) aufweist.
2. Schneidehilfswerkzeug zum Einschneiden von Maronen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse entlang der beiden Schnittrichtungen erhöhte Führungsstege (2) mit maximaler Einschnitttiefe (T) aufweist.
3. Schneidehilf s Werkzeug zum Einschneiden von Maronen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Einschnitttiefe (T) zwischen den Auflagepunkten des Schneidehilfswerkzeuges auf der Marone und auf der Schneidefläche (3) vorgegeben ist.
3 - Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die max. Schnitttiefe (T), zwischen den Auflagepunkten der Vorrichtung auf der Marone und der Schneidfläche (3), vorgegeben ist.
4. Schneidehilfswerkzeug zum Einschneiden von Maronen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Schneidehilfswerkzeugs, um es von einer ebenen Fläche leicht anzuheben, mit Noppen (4) versehen sind.
4 - Schneidvorrichtung nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Noppen (4) an der Unterseite der Vorrichtung, diese gekippt und von ebenen Flächen leicht abgehoben werden kann.
HIEZU EIN BLATT ZEICHNUNGEN
ANSPRÜCHE
5. Verfahren zum Einschneiden von Maronen mit dem Schneidewerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass durch die gewölbte Einbuchtung (1) an der Unterseite des Schneidehilf s Werkzeuges die unförmige und/oder verschieden dimensionierte Marone zentrierend, mittels geringen Anpressdruck (P) gegen eine Arbeitsfläche fixiert und mittels einem handelsüblichen Schneidewerkzeug eingeschnitten wird.
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