AT504893B1 - Verfahren zum bestimmen der zusammensetzung von faserstoffgemischen und/oder formteilen - Google Patents
Verfahren zum bestimmen der zusammensetzung von faserstoffgemischen und/oder formteilen Download PDFInfo
- Publication number
- AT504893B1 AT504893B1 AT9382007A AT9382007A AT504893B1 AT 504893 B1 AT504893 B1 AT 504893B1 AT 9382007 A AT9382007 A AT 9382007A AT 9382007 A AT9382007 A AT 9382007A AT 504893 B1 AT504893 B1 AT 504893B1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- turntable
- composition
- pulp
- production
- fibers
- Prior art date
Links
Landscapes
- Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)
- Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
Description
2 AT 504 893 B1
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestimmen der Zusammensetzung von Faserstoffgemischen und/oder Formteilen mit den Merkmalen des einleitenden Teils von Anspruch 1. Ein derartiges Verfahren ist aus der WO 1995/031710 A bekannt.
Naturfaserverstärkte Werkstoffe sind Verbundwerkstoffe, die unter anderem im Automobilbau, der Möbelindustrie oder im Gartenbau eingesetzt werden. Diese Werkstoffe bestehen aus sogenannten Bindern mit einer polymeren Trägermatrix, wie duroplastischen Harzsystemen oder thermoplastischen Polymeren, und einer Verstärkungsmatrix aus Naturfasern. Zur Verarbeitung solcher Verbundwerkstoffe sind Formpressverfahren bekannt, bei welchen ein Faservlies aus Binder und Naturfaser zu Formteilen gepresst wird.
Zur Herstellung solcher Verbundwerkstoffe sind demnach insbesondere zwei Verfahren bekannt: Zum einen werden Naturfasern mit synthetischen, thermoplastischen Fasern, wie beispielsweise Polypropylen-Fasern, gemischt. Dieses Faserstoffgemisch wird zu einer Hybridfasermatte verarbeitet, wobei unter Hitzeeinwirkung die thermoplastischen Fasern aufgeschmolzen werden und anschließend die gewünschte Form des Faserstoffgemisches kaltverpresst wird. Zum anderen werden Matten aus Naturfasern und Duroplasten hergestellt und infolge von Vernetzungs- und Härtungsreaktionen des Duroplasten während des Verformungsprozesses in ein verfestigtes Formteil gepresst.
Der Anteil des Binders im Verbundwerkstoff vor dem Formpressen hat wesentlichen Einfluss auf dessen Verformbarkeit in der Formpresse und somit auf die Qualität des naturfaserverstärkten Formteils. Um bei gleichbleibenden Formpressbedingungen Verbundwerkstoffe mit konstanter Qualität erzeugen zu können, müssen vor allem die folgenden, zu analysierenden Bedingungen erfüllt sein: - Konstanz der Zusammensetzung aus Naturfaser und Binder. - Konstanz eines definierten Mischverhältnises von Naturfaser und Binder. - Homogenität der Verteilung von Naturfaser und Binder im Verbundwerkstoff.
Zur Analyse, ob diese Bedingungen erfüllt sind, sind nasschemische Verfahren bekannt. Angewandte qualitative und quantitative Analysen für naturfaserverstärkte Formteile beruhen auf textilchemischen Untersuchungen.
Zur qualitativen Analyse wird zwischen Schnellmethoden und instrumentellen Methoden unterschieden:
Schnellmethoden: - Brennprobe: Entzünden der Reinstofffaser und Beurteilung von Brennverhalten, Geruch und Rückstand. - Pyrolyse: Einzelne Fasern werden in einem feuerfesten Reagenzglas erhitzt i jnd die aufsteigenden Dämpfe aus der Faserprobe untersucht (z.b. mittels nassem pH-Papier). - Anfärben mit Testfarbstoffen: Fasern werden mit einem Testfarbstoffgemisch angefärbt. Mit Hilfe von Tabellen lässt sich dann der Fasertyp feststellen. Der Nachteil dieser Methode ist insbesondere, dass dabei nur ungefärbte und unbehandelte Fasern analysiert werden können. - Untersuchen des Löseverhaltens: Die Fasern werden nach einem vorgegebenen Schema in verschiedene Lösemittel eingelegt und ihr Löseverhalten wird beobachtet. Diese Methode besitzt insbesondere den Nachteil, dass sie sich nur für Chemiefasern eignet. 3 AT 504 893 B1
Instrumentelle Methoden: - Mikroskopie: Mikroskopisch betrachtete Faserquerschnitte liefern Auskunft über den Fasertyp (Chemiefaser, Naturfaser), wobei mit Hilfe von chemisch herbeigeführten Reaktionen unter dem Mikroskop weitere Unterscheidungen möglich sind. - Schmelzpunktbestimmung: Mittels dynamischer Differenzkalorimetrie (engl.: differential Scanning calorimetry DSC) lassen sich faserspezifische thermische Eigenschaften ermitteln. Diese Methode besitzt insbesondere den Nachteil, dass sie nur bei Chemiefasern angewandt werden kann, da nur Chemiefasern definierte Schmelzpunkte aufweisen. - Infrarot (IR)-Spektroskopie: Vermessen von Kaliumbromid (KBr)-Presslingen oder IR-ATR-Spektroskopie (ATR: attenuated total reflection; deutsch: abgeschwächte Totalreflektion) zur Identifizierung von Fasern.
Zur quantitativen Analyse kommen folgende Methoden zum Einsatz: - Mechanische Zerlegung und Auszählen oder Auswägen der getrennten Komponenten. - Herauslösen einer Faserkomponente durch ein geeignetes Lösemittel und Differenzwägen des ungelösten Rückstandes (siehe EU-Richtlinie 31996L0073 - Directive 96/73/EC of the European Parliament and of the Council of 16 December 1996 on certain methods for the quantitative analysis of binary fibre mixtures).
Nachteilig bei allen vorgenannten Verfahren ist, dass sie Labormethoden sind, die nur mit hohem Zeit- und/oder Chemikalienaufwand und nur von erfahrenem, eingearbeitetem Personal durchführbar sind. Zudem besitzen viele der verwendeten Chemikalien bzw. Lösemittel ein umweit- und/oder gesundheitsgefährdendes, insbesondere krebserregendes und/oder erbgutveränderndes und giftiges Potential.
Weiters ist es nachteilig, dass meist nicht eine der vorgenannten Methoden ausreicht, um konkrete Aussagen bezüglich der Faserherkunft treffen zu können.
Von besonderem Nachteil ist es, dass aufgrund der nicht oder nur geringfügig möglichen Auto-matisierbarkeit der vorgenannten Methoden eine online-technische Analyse nicht möglich ist, d.h., dass diese Methoden hinsichtlich einer Echtzeitkontrolle und/oder einer repräsentativen Qualitätskontrolle über die und insbesondere während der Produktion von naturfaservertärkten Formteilen ungeeignet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein gattungsgemäßes Verfahren zur Verfügung zu stellen, welches die genannten Nachteile so weit wie möglich vermeidet.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Verfahren, welches die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.
Der Erfindung liegt weiters die Aufgabe zu Grunde eine Vorrichtung zum Bestimmen der Zusammensetzung von Faserstoffgemischen und/oder Formteilen, die einen Teil Naturfaser und einen Teil Binder aufweisen, mit einem Spektrometermesskopf zum Messen der Zusammensetzung eines aus dem Faserstoffgemisch bzw. Formteil erstellten Kalibrationsmusters mittels NIR-Spektroskopie zur Verfügung zu stellen, mit der das erfindungsgemäße Verfahren ausgeführt werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe der Erfindung mit einer solchen Vorrichtung, die sich dadurch auszeichnet, dass unter dem Spektrometermesskopf ein Drehteller zum Aufbringen des Kalibrationsmusters angeordnet ist. 4 AT 504 893 B1
Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung von Faserstoffgemischen mittels NIR (Nahes lnfrarot)-Spektroskopie erfasst wird. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist weiters vorgesehen, dass die so erhaltenen Spektren chemometrisch ausgewertet werden. Somit können Mischungsverhältnisse von Naturfasern, Kunstfasern und Bindemitteln im Zuge des Herstellungsprozesses von Verbundmaterialien für naturfaserverstärkte Teile zur laufenden Online-Kontrolle des Herstellungsprozesses bestimmt werden.
Es wurde überraschend gefunden, dass durch die Verwendung von nahem Infrarot die eingangs genannten Methoden einfach und kostengünstig ersetzt werden können, wobei zudem eine wesentlich höhere Messgenauigkeit erzielt wird.
Im Rahmen der Erfindung kann unter Bestimmen der Zusammensetzung von Faserstoffgemischen das qualitative Untersuchen und Charakterisieren, das Quantifizieren sowie das Kontrollieren der Zusammensetzung von Faserstoffgemischen bei deren Herstellung, insbesondere im Labor und/oder online an der Produktionsanlage, verstanden werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren beruht auf einer probenschonenden, chemikalienfreien und online-tauglichen Messung von NIR-Spektren im Wellenlängenbereich zwischen 1100 und 2500 nm und auf der nachfolgenden chemometrischen Auswertung mittels multivariater Statistik unter Berücksichtigung der gesamten spektralen Bandbreite. Die chemometrische Auswertemethoden können beispielsweise in Form von Clusteranalyse, SIMCA (Soft Independing Modelling Class Analogies), PCA (Principal Component Analyse) oder Regressionsmethoden wie PLS-R (Partial Least Square Regression), PCR (Principal Components Regression) und MLR (Multiple Linear Regression) oder neuronalen Netzen durchgeführt werden.
Zusätzlich lassen sich mit der Erfindung im online-Betrieb an der Produktionsanlage die Mischungshomogenität der Formteile sowie die Prozessstabilität überwachen und auftretende Produktionsabweichungen erfassen.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann insbesondere zur Bestimmung der Zusammensetzung von Faserstoffgemischen im Zuge der Herstellung von naturfaserverstärkten Formteilen wie sogenannte Non-Wovens, Fasermatten, vernadelten und nicht vernadelten Faservliesen, -filzen und -mischungen mit Vorteil angewandt werden. Solche Formteile werden beispielsweise zur Fertigung von Behältern, Auffangwannen, Tanks, Verkleidungsteilen oder Automobilinnenteilen verwendet.
Im Rahmen der Erfindung können die Naturfasern aus der Gruppe bestehend aus Holz, Kenaf, Flachs, Hanf, Sisal, Kokos, Baumwolle, Jute, Ramie, Manila und dergleichen, ausgewählt werden. Als Binder können synthetische, thermoplastische Fasern und/oder duroplastische Harzsysteme verwendet werden, wobei die synthetischen, thermoplastischen Fasern aus der Gruppe bestehend aus Polypropylen, Polyestern, Polyamiden, Polyacryl und dergleichen, und die duroplastischen Harzsysteme aus der Gruppe bestehend aus Epoxidharz, Phenolharz und dergleichen ausgewählt werden können.
Die nahe Infrarotstrahlung tritt mit dieser zu untersuchenden Materie in Wechselwirkung, wobei die erhaltenen Absorptionsspektren neben morphologischer vor allem chemische Information liefern.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen, in welchen bevorzugte Ausführungsformen dargestellt sind. 5 AT 504 893 B1
Es zeigt: Fig. 1 ein Blockschema mit den notwendigen Schritten zur Entwicklung von Kalibrationsmodellen im Labor, Fig. 2 eine Ausführungsform eines Drehtellers, auf welchem zu analysierende Faserstoffgemische aufgetragen werden können, Fig. 3 eine höhenverstellbare Stützvorrichtung für ein Spektrometer, Fig. 4 ein Blockschema zur Vorgehensweise zur Bestimmung der Zusammensetzung von Faserstoffgemischen, Fig. 5 Ergebnisse einer Hauptkomponentenanalyse über vorbehandelte NIR-Spektren, Fig. 6 ein Kalibrationsmuster für die Quantifizierung von Faserstoffanteilen in einem naturfaserstoffverstärkten Formteil, Fig. 7 ein erstes Kalibrationsmodell, Fig. 8 ein zweites Kalibrationsmodell, Fig. 9 ein weiteres Kalibrationsmodel und Fig. 10 eine Traverse mit reversierendem Spektrometerkopf über dem zu analysierenden naturfaserverstärkten Formteil.
Das Blockschema in Fig. 1 zeigt die notwendigen Verfahrensschritte zur Entwicklung von Kalibrationsmodellen im Labor, welche zur online-Kontrolle des Mischanteils von Fasern und Binder im Herstellungsprozess von naturfaserverstärkten Formteilen, zur Überwachung der Mischhomogenität und der Prozessstabilität, bzw. von Abweichungen davon, herangezogen werden können.
Im ersten Verfahrensschritt kommt es zur Herstellung definierter Kalibrationsmuster bekannter Mischanteile an Naturfaser und Binder. Zum Herstellen des Musters werden beispielsweise definierte Mengen an Naturfaser und Binder in Wasser eingebracht und unter Rühren vermischt. Die erhaltene Faserstoffsuspension wird anschließend durch Trocknen im Trockenschrank gänzlich von Wasser befreit.
Im zweiten Verfahrensschritt kommt es zu NIR-spektroskopischen Vermessung der hergestellten Kalibrationsmuster im Labor. Dabei kommt z.B. ein prozesstaugliches, später im online-Betrieb verwendetes, NIR-Reflexionsspektrometer für den Wellenlängenbereich zwischen 1100 und 2500 nm mit einer Wellenlängenauflösung von 2 nm und der Messart Reflexion zu Anwendung, welches bei einem Messabstand von 15 cm eine Probefläche von 35 * 12 cm vermisst.
Dazu kann ein Drehteller 1 zum Aufbringen des Faserstoffgemisches zum Einsatz kommen, wie er in Fig. 2 dargestellt ist. Der Drehteller 1 dient der Simulation von Prozessbedingungen hinsichtlich des bewegten Materials. Die Drehgeschwindigkeit des Drehtellers 1 lässt sich so einstellen, dass während der Aufnahmezeit eines Spektrums die gesamte am Drehteller 1 aufgebrachte Kalibrationsprobe vermessen werden kann, so dass mit Vorteil das aufgenommene Spektrum das gesamte am Drehteller 1 aufgebrachte Kalibrationsmuster repräsentiert. Demgegenüber könnte bei stehender Messung ohne Drehteller 1 nur ein Teil des Kalibrationsmusters je nach Größe der abgebildeten Messfläche abhängig vom Messabstand vermessen werden. Dieser Teil würde dann abhängig von der vorliegenden Homogenität des Faserstoffgemischs ein anderes, vom gesamten Kalibrationsmuster mehr oder weniger stark abweichendes Mischverhältnis aufweisen, wobei das tatsächliche Mischverhältnis an Naturfaser und Bindern dann nicht bekannt wäre.
Mit dem Drehteller 1 können zudem Prozessbedingungen, wie der Transport des Faserstoffgemisches oder des naturfaserverstärkten Formteils, simuliert werden.
In der gezeigten Ausführungsform hat der Drehteller 1 einen Durchmesser von 50 cm, wobei sowohl kleinere als auch größere, auch weit aus größere, Durchmesser des Drehtellers 1 gewählt werden können. Der Drehteller 1 ist vorzugsweise aus Eisen, Stahl, Aluminium oder Kunststoff gefertigt, wobei im Rahmen der Erfindung auch andere, geeignete Materialien möglich sind, die möglichst keine unerwünschten Reaktionen mit dem zu analysierenden Stoff ein-gehen, welche die Messgenauigkeit beeinträchtigen. Der Drehteller 1 wird elektronisch zur Rotation gebracht, wobei die Rotationsgeschwindigkeit stufenlos einstellbar ist und gegebenenfalls frei programmierbar ist. Bevorzugt sind Rotationsgeschwindigkeiten zwischen 1 und 77 Umdrehungen pro Minute. 6 AT 504 893 B1
Die zu untersuchenden Faserstoffgemische bzw. naturfaserverstärkten Formteile werden auf den Drehteller 1 aufgebracht und anschließend gemäß dem zweiten Verfahrensschritt aus Fig. 1 spektroskopisch untersucht. Dazu befindet sich in der Vorrichtung in Fig. 3 über dem Drehteller (nicht dargestellt) ein Spektrometermesskopf 2, der in einer Stützvorrichtung 3 eingehängt werden kann. Die Stützvorrichtung 3 kann aus Stahl, Aluminium, Kunststoff oder anderen geeigneten Materialien mit ausreichender Stabilität bestehen.
Die Stützvorrichtung 3 ist beispielsweise über Schrauben 4 höhenverstellbar, um Messabstände zwischen dem Messfenster des Spektrometermesskopfes 2 und der Oberfläche des Drehtellers 1 zu variieren. Die Messabstände liegen vorzugsweise zwischen 1 und 100 cm, insbesondere zwischen 8 und 30 cm.
Im dritten Verfahrensschritt gemäß dem Blockschemata in Fig. 1 werden die aufgenommenen Spektren der Kalibrationsmuster chemometrischen Auswertemethoden unterzogen. Weiters werden Modelle zur qualitativen Charakterisierung mittels Clusteranalyse, SIMCA (Soft Inde-pending Modelling Class Analogies), PCA (Principal Component Analyse) und Modelle zur quantitativen Bestimmung der Anteile an Naturfaser und Binder mittels PLS-R (Partial Least Square Regression), PCR (Principal Components Regression) und MLR (Multiple Linear Regression) oder neuronaler Netze entwickelt.
Im vierten und letzten Verfahrensschritt gemäß dem Blockschemata in Fig. 1 werden die entwickelten chemometrischen Modelle durch Proben bekannter Zusammensetzung validiert. Dazu können wie im Vorfeld bei der Kalibrationsmusterherstellung definierte Validiermuster gefertigt werden. Alternativ oder zusätzlich dazu können Formteile, deren Anteile an Naturfaser und Binder über übliche Labormethoden zufriedenstellend untersucht und quantifiziert wurden, herangezogen werden.
In Fig. 4 ist ein Blockschemata mit Verfahrensschritten zur qualitativen Charakterisierung von produzierten Formteilen, zur Bestimmung deren Mischverhältnisses der Anteile an Naturfaser und Binder im Labor oder online sowie zur Beurteilung der Homogenität der Mischung und zur Überwachung der Produktionsstabilität online am Formteil gezeigt.
Im ersten Verfahrensschritt kommt es zur NIR-spektroskopischen Vermessung des Formteils im Labor am Drehteller 1 oder online an der Produktionsanlage. Das erhaltene Spektrum wird im nächsten Verfahrensschritt mittels chemometrischer Modelle (PCA, PCR, PLS-R, MLR, ...) ausgewertet, wobei Ergebnisse zur qualitativen und quantitativen Zusammensetzung (Mischverhältnis) des Formteils erhalten werden. Der Vergleich des aktuellen Spektrums bzw. der aktuellen Ergebnisse mit gespeicherten Vorergebnissen bzw. Vorspektren als nächster Verfahrensschritt liefert Aussagen über die Mischungshomogenität und die Produktionsstabilität.
Im Folgenden wird beschrieben, wie die zu Fig. 1 und 4 genannten Verfahrensschritte an Beispielen von Faserstoffgemischen oder naturfaserverstärkten Formteilen angewandt werden können.
Pi'tr PhoroUtoriciQri innci intorci ιλΚι wIHaIc Df' Λ • m· iwi ui\(v/i ιο·νι ui ly wui HV/l WUVI IUI I^WI I I 11IllülO I wr\ (Hauptkomponentenanalyse) müssen Muster, die dem zu analysierenden Faserstoffgemisch ähnlich sind, aus den Reinstoffen in statistisch ausreichend hoher Zahl hergestellt und spektroskopisch vermessen werden. Die Reinstoffmuster werden am Drehteller 1 aufgelegt und bei rotierendem oder nicht rotierendem Drehteller 1 im bevorzugten Messabstand von 8 bis 30 cm NIR-spektroskopisch im Wellenlängenbereich von 1100 bis 2500 nm vermessen. Das zu untersuchende Faserstoffgemisch oder der Formteil wird bei den gleichen Messbedingungen hinsichtlich Rotationsgeschwindigkeit des Drehtellers 1, Messabstand etc. vermessen.
Fig. 5 zeigt Ergebnisse einer PCA als Charakterisierungsbeispiel eines Faservlieses. Dieser Analyse wurden vorbehandelte, standardisierte NIR-Spektren von Reinstoffmustern von PET 7 AT 504 893 B1 (Polyethylenterephtalat), PP (Polypropylen) und Kenaf sowie das Faservlies, dessen Zusammensetzung ermittelt werden sollte, zu Grunde gelegt. Die Ergebnisse der Analyse der Reinstoff-Faserfliese sind deutlich voneinander getrennt. Das Ergebnis der Analyse des zu charakterisierenden Faservlieses liegt nur zwischen denen von PP und Kenaf, weshalb es sich um ein Kenaf-PP-Faservlies handelt. Für die Quantifizierung des Anteils an Naturfaser und Binder werden Kalibrationsmuster erstellt. Dazu richten sich die verwendeten Reinstofffasern und Binder bzw. deren Anteile im Kalibrationsmuster nach dem zu analysierenden Faserstoffgemisch bzw. Formteil. Beispielhaft wird das weitere Vorgehen zum Bestimmen der Zusammensetzung, insbesondere das Bestimmen des Naturfaseranteils, anhand von Kenaf-PP-Fasermatten erläutert, deren Kenafanteil zwischen 40 und 60% liegt, sowie anhand von Kenaf-PP-PET-Fasermatten, deren Kenafanteil zwischen 40 und 60% und deren PET-Anteil zwischen 6 und 12% liegt.
Zum Herstellen eines Kalibrationsmusters wurden Fasermischungen aus Kenaffasern, PP-Fasern und PET-Fasern hergestellt, deren Zusammensetzung in der Tabelle in Fig. 6 wiedergegeben ist. Dabei wog man die trockenen Fasern anteilmäßig ein (Gew.%) und versetzte die Mischung mit Wasser, um sie mit einem Stabrührer zu mischen. Diese Mischung wurde dann derart über einen Papierfilter auf einem Blattbildner gegossen, dass ca. 2 cm dicke Fasermatten mit gleichmäßiger Verteilung erhalten wurden, die anschließend im Trockenschrank bei 50°C auf Gewichtskonstanz getrocknet wurden.
Die trockenen Kalibrationsmuster wurden auf dem Drehteller 1 spektroskopisch mit dem NIR Spektrometer, dessen Messkopf 2 in der höhenverstellbaren Stützvorrichtung 3 eingehängt war, in der Messart "Reflexion" vermessen. Während der Messung rotierte der Drehteller 1 mit 11 Umdrehungen pro Minute. Pro Kalibrationsmuster wurden mindestens acht Spektren bei zwei verschiedenen Messabständen von 9 und 12 cm aufgenommen und zur Kalibration herangezogen.
Die Kalibrationen erfolgten mittels PLS-Regressionsmethoden und einer dafür vorgesehenen Spekprometer-Software. Die Spektren wurden mittels Standardnormalverteilung (SNV) und Bildung der 2. Ableitung vorbehandelt. Die darauf hin erstellten, in den Fig. 7 bis 9 dargestellten Regressionsmodelle besitzen folgende Kennwerte: - PLS-Regressionsmodell für PP (Fig. 7):
Faktoren-Anzahl = 8; R2 = 0,9998; Std Error Calib = 0,4175 - PLS-Regressionsmodell für Kenaf (Fig. 8):
Faktoren-Anzahl = 8; R2 = 0,9996; Std Error Calib = 0,5025 - PLS-Regressionsmodell für PET (Fig. 9):
Faktoren-Anzahl = 7; R2 = 0,9998; Std Error Calib = 0,3599
Das zu untersuchende Material muss auf dem Drehteller gleichmäßig verteilt werden und eine Dicke zwischen 1 mm und 50 cm einnehmen. Optimal ist es, sich auf die Dicke des Kalibrationsmusters anzupassen, im vorliegenden Beispiel 2 cm. Der einzuhaltende Messabstand für
«J! A k I I Π aaaI/^)i>aaLaa!aaUa D ! m i IAA *4 *·« · Λ *α4λ!Ι A « M«ii i«4aa AH · « rA D » »-» /4 r- Ix/-*►***»* O uie iNir\-öfJt?rui uorxu^ioui ic ucdin i imui ly uci nmciic vuii iNatunaoci unu ljii iuci r\aim ^.vvtoui ici > u und 20 cm betragen, sollte jedoch auf den Messabstand bei der Messung des Kalibrationsmusters angepasst sein, im vorliegenden Beispiel 9 bis 12 cm.
Vom zu untersuchenden Material werden NIR-Spektren einer spektralen Auflösung von 2 nm in der Messart "Reflexion" aufgenommen. Dabei ist es vorteilhaft, wenn der Drehteller 1 mit 3 bis 77 Umdrehungen pro Minute rotiert und wenn Klimabedingungen von 18 bis 30°C bei 30 bis 70% Luftfeuchtigkeit vorliegen.
Die Berechnung des Anteils an Naturfaser und Binder erfolgt automatisch über die genannten Regressionsmodelle mit der spezifischen Software.
Claims (4)
- 8 ΑΤ 504 893 Β1 Die zu untersuchenden Materialien müssen zumindest die Länge und Breite des sich abbildenden Messfleckes des Spektrometermesskopfes 2 einnehmen. Vom zu untersuchenden Material können bei gleichen Messbedingungen wie bei den Kalibrationsmessungen NIR-Spektren von der Produktionsoberseite und der Produktionsunterseite aufgenommen werden, wobei somit auch Inhomogenitäten senkrecht zur Produktionsrichtung erfasst werden. Um Inhomogenitäten an der Materialoberseite waagerecht zur Produktionsrichtung erfassen zu können, ist der Spektrometermesskopf 2 reversierend auf einer dazu vorgesehenen Traverse 5 (Fig. 10) über dem in der Produktionsvorrichtung zu transportierendem Material angebracht. Die Position des Spektrometermesskopfes 2 auf der Traverse 5 über dem Material kann waagerecht zur Produktionsrichtung manuell oder elektronisch gesteuert werden. Vorzugsweise werden nach jeder Änderung der Messposition drei Spektren zur Quantifizierung aufgenommen. Vorteile der Erfindung lassen sich stichpunktartig darstellen wie folgt: - qualitative und quantitative Aussagen über die Zusammensetzung von naturfaserverstärkten Formteilen anhand eines Spektrums - zeit- und personalsparende Messmethode - keine Einsatz von Chemikalien oder Lösemitteln notwendig - keine Umwelt- oder Gesundheitsgefährdung - keine personenbezogenen Fehler sondern nicht beeinflusste, gleichbleibend gute Messergebnisse - durch schnellere und/oder flächigere Messungen (je nach Spektrometerausführung) können Aussagen über die Mischhomogenität getroffen werden - online tauglich - bei online Einsatz ist neben der Kontrolle des Mischverhältnisses von Naturfaser und Binder auch die Überwachung der Produktionsstabilität bzw. die Erfassung von Abweichungen, unabhängig vom Mischanteil, gegeben Zusammenfassend lässt sich ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschreiben wie folgt: Die Zusammensetzung von Faserstoffgemischen wird mittels NIR (Nahe Infrarot)-Spektroskopie erfasst und die so erhaltenen Spektren werden chemometrisch ausgewertet. Somit können Mischungsverhältnisse von Naturfasern, Kunstfasern und Bindemitteln im Zuge des Herstellungsprozesses von Verbundmaterialien für naturfaserverstärkte Teile zur laufenden Online-Kontrolle des Herstellungsprozesses bestimmt werden. Patentansprüche: Verfahren zum Bestimmen der Zusammensetzung von Faserstoffgemischen und/oder Formteilen, die einen Teil Naturfaser und einen Teil Binder aufweisen, wobei die Zusammensetzung mittels NIR-Spektroskopie gemessen wird und die mittels NIR-Spektroskopie gemessenen Spektren chemometrisch ausgewertet werden, und wobei in einem ersten Schntt aus einem Faserstoffgemisch bzw. einem Formten ein Kalibrationsrnuster erstem wird und in einem weiteren Schritt während der Herstellung von Faserstoffgemischen und/oder Formteilen gemessene Spektren mit dem Kalibrationsrnuster in Relation gesetzt werden, um die Zusammensetzung bei der Herstellung zu kontrollieren, dadurch gekennzeichnet, dass das Kalibrationsrnuster auf einem Drehteller (1) aufgebracht wird und dass während der Aufnahmezeit eines Spektrums das gesamte am Drehteller (1) aufgebrachte Kalibrationsrnuster vermessen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die chemometrische Auswertung mittels multivariater Statistik erfolgt. 9 AT 504 893 B1 3. 4. 5. 6. 7.8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Spektrometermesskopfes (2) im Wellenlängenbereich von 1100 bis 2500 nm gemessen wird. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Messabstand von Spektrometermesskopf (2) und Faserstoffgemisch bzw. Formteil im Bereich von 5 bis 50 cm, vorzugsweise von 8 bis 30 cm, insbesondere von 9 bis 12 cm, liegt. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spektrometermesskopf (2) an einer höhenverstellbaren Stützvorrichtung (3) angeordnet wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Faserstoffgemisch bzw. der Formteil gleichmäßig auf einem Drehteller (1) aufgebracht wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehteller (1) mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 1 bis 77 Umdrehungen pro Minute gedreht wird. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Homogenität der Faserstoffmischung und/oder des Formteils bestimmt wird. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass Inhomogenitäten der Faserstoffmischung und/oder des Formteils senkrecht und/oder waagrecht zur Produktionsausrichtung der Faserstoffmischung und/oder des Formteils bestimmt werden. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Naturfasern aus der Gruppe bestehend aus Holz, Kenaf, Flachs, Hanf, Sisal, Kokos, Baumwolle, Jute, Ramie, Manila und dergleichen, ausgewählt werden können. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Binder synthetische, thermoplastische Fasern und/oder duroplastische Harzsysteme verwendet werden. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die synthetischen, thermoplastischen Fasern aus der Gruppe bestehend aus Polypropylen, Polyestern, Polyamiden, Polyacryl und dergleichen ausgewählt werden können. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die duroplastischen Harzsysteme aus der Gruppe bestehend aus Epoxidharz, Phenolharz und dergleichen ausgewählt werden können. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung von Faserstoffgemischen mit einer Dicke im Bereich von 1 mm bis 50 cm bestimmt wird. 15. Vorrichtung zum Bestimmen der Zusammensetzung von Faserstoffgemischen und/oder Tnil Moti irfoonr i mrl AinAn ΤλιΙ Dinrlrs»· m mif oir»orv> CnnHrA_ i Om mcuunaoüi u iu ν>ιι ιΟι ι i eil uii iuci ciui vvoiooi i, um υιιιυιιι υρυηιι metermesskopf (2) zum Messen der Zusammensetzung eines aus dem Faserstoffgemisch bzw. Formteil erstellten Kalibrationsmusters mittels NIR-Spektroskopie, dadurch gekennzeichnet, dass unter dem Spektrometermesskopf (2) ein Drehteller (1) zum Aufbringen des Kalibrationsmusters angeordnet ist. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsgeschwindigkeit des Drehtellers (1) stufenlos einstellbar ist. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Spektrometermesskopf (2) im Bereich einer Vorrichtung zum Herstellen von Faserstoffgemischen 17. 1 0 AT 504 893 B1 und/oder Formteilen angeordnet wird.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Spektrometermesskopf (2) auf einer Traverse im Bereich der Vorrichtung zum Herstellen von Faserstoffgemischen und/oder Formteilen angeordnet wird.
- 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Spektrometermesskopf (2) auf einer höhenverstellbaren Stützvorrichtung (3) angeordnet ist. Hiezu 8 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT9382007A AT504893B1 (de) | 2007-06-18 | 2007-06-18 | Verfahren zum bestimmen der zusammensetzung von faserstoffgemischen und/oder formteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT9382007A AT504893B1 (de) | 2007-06-18 | 2007-06-18 | Verfahren zum bestimmen der zusammensetzung von faserstoffgemischen und/oder formteilen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT504893B1 true AT504893B1 (de) | 2008-09-15 |
| AT504893A4 AT504893A4 (de) | 2008-09-15 |
Family
ID=39735852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT9382007A AT504893B1 (de) | 2007-06-18 | 2007-06-18 | Verfahren zum bestimmen der zusammensetzung von faserstoffgemischen und/oder formteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT504893B1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019101206B4 (de) * | 2019-01-17 | 2022-03-17 | Bundesrepublik Deutschland, Vertreten Durch Den Bundesminister Für Wirtschaft Und Energie, Dieser Vertreten Durch Den Präsidenten Der Bundesanstalt Für Materialforschung Und -Prüfung (Bam) | Verfahren zur Unterscheidung von Mineralwollen und System zur Unterscheidung von Mineralwollen |
| BE1027303B1 (nl) | 2019-05-23 | 2020-12-21 | Valvan Baling Systems Nv | Verbeterde bepaling van de textielvezelsamenstellingen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995031710A1 (en) * | 1994-05-18 | 1995-11-23 | Sjoeberg Kjell | Spectrophotometric method to measure quality and strength parameters in trees, lumber, timber, chips, saw dust, pulp and paper |
| DE19920592A1 (de) * | 1999-05-04 | 2000-11-09 | Cetex Chemnitzer Textilmaschin | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Erkennung von textilen Faserstoffen |
-
2007
- 2007-06-18 AT AT9382007A patent/AT504893B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995031710A1 (en) * | 1994-05-18 | 1995-11-23 | Sjoeberg Kjell | Spectrophotometric method to measure quality and strength parameters in trees, lumber, timber, chips, saw dust, pulp and paper |
| DE19920592A1 (de) * | 1999-05-04 | 2000-11-09 | Cetex Chemnitzer Textilmaschin | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Erkennung von textilen Faserstoffen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT504893A4 (de) | 2008-09-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69605801T2 (de) | Vorhersage der eigenschaften einer platte unter verwendung eines spektroskopischen verfahrens in kombination mit multivariabler eichung | |
| DE69502189T2 (de) | Verfahren zum quantifizieren von qualitätserhöhenden chemikalien in pulpe und papier | |
| DE19850825C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Qualitätseigenschaften von Papier und/oder Pappe an laufenden Materialbahnen | |
| EP0946820B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur prozessführung bei der herstellung von papier | |
| EP3075906B1 (de) | Imprägnieranlage und verfahren zu deren überwachung | |
| EP1484165B1 (de) | Verfahren zur Überwachung der Herstellung eines Bauteils aus einem faserverstärkten Werkstoff | |
| AT504893B1 (de) | Verfahren zum bestimmen der zusammensetzung von faserstoffgemischen und/oder formteilen | |
| DE69937675T2 (de) | Verfahren zum Kontrollieren eines Verfahrens zur Herstellung eines Zullulosefasern enthaltenden Produkts | |
| EP4050325B1 (de) | Verfahren zur bestimmung der harzpenetration in holz mittels nahinfrarotspektroskopie | |
| DE102006033663B4 (de) | Verfahren zur Ermittlung eines charakteristischen Parameters einer Probe aus CFK | |
| EP0967326B1 (de) | Verfahren zur Prozessführung und Prozessoptimierung bei der Herstellung von Fasermatten und/oder Faserplatten | |
| DE2745463C3 (de) | Verfahren zum Prüfen und Überwachen der Trockendichte einer durch ein Naßformverfahren hergestellten Isolierplatte aus insbesondere Perlit oder Schlackenwolle | |
| DE102005023160B4 (de) | Vorrichtung zur Erfassung und Bewertung von hygroskopischen Materialien | |
| DE19960586B4 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Messung von Kenngrössen einer Probe durch Spektralanalyse | |
| EP4080196B1 (de) | Verfahren zur bestimmung des quantitativen verhältnisses von melamin-formaldehyd-harz und harnstoff-formaldehyd-harz in mindestens einer mit einer mischung aus diesen harzen imprägnierten papierlage | |
| EP4517300B1 (de) | Messverfahren zur online bestimmung einer auf holzpartikel aufgetragenen bindemittelmenge in einer produktionsanlage zur herstellung von holzwerkstoffplatten | |
| EP0892924B1 (de) | Verfahren zur bestimmung der mechanischen eigenschaften von papier und zugehörige anordnung | |
| EP4405659A1 (de) | VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR BESTIMMUNG EINES PARAMETERS EINER GRÖßENVERTEILUNG EINES GEMISCHS, ANLAGE ZUR HERSTELLUNG VON WERKSTOFFPLATTEN UND COMPUTERPROGRAMMPRODUKT | |
| DE102005036643A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung des Reifezustandes von Duroplast-Zusammensetzungen | |
| EP2796853B1 (de) | Verfahren zum qualitativen und quantitativen Erfassen von größeren Fasern in einer Partikelschüttung und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens | |
| DE102021133955A1 (de) | Vorbereitungsverfahren zur Vorbereitung von spektrometrischen Bestimmungen mindestens einer Messgröße in einer Zielanwendung | |
| EP1610933A2 (de) | Spanplatte sowie verfahren zur herstellung einer spanplatte | |
| WO2025132256A1 (de) | VERFAHREN ZUR BESTIMMUNG VON WEIßPIGMENT IN EINER PAPIERLAGE | |
| AT527981A1 (de) | Analyse von Polymermikropartikeln | |
| EP2183576A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur erkennung von strukturen in einer faserstoffbahn oder in einem faserstoffsuspensionsstrahl |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| ELJ | Ceased due to non-payment of the annual fee |