AT5051U1 - Verfahren zur herstellung eines köders für den fischfang - Google Patents

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AT5051U1
AT5051U1 AT0012901U AT1292001U AT5051U1 AT 5051 U1 AT5051 U1 AT 5051U1 AT 0012901 U AT0012901 U AT 0012901U AT 1292001 U AT1292001 U AT 1292001U AT 5051 U1 AT5051 U1 AT 5051U1
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Kleinhagauer Manfred
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Köders für den Fischfang, der einen langgestreckten Kern besitzt, an dem ein Tierfell befestigt ist, wobei der langgestreckte Kern (1), bevorzugt mehrmals über seine Länge mit Draht (8), insbesondere Kupferdraht, oder einem Faden umwickelt und dieser am Kern (1) gesichert wird, worauf auf den Drahtwickel ein Kleber (9), insbesondere ein Schnellkleber aufgetragen und das Tierfell (2) auf den Kleber, der ausgehärtet oder noch klebend sein kann, aufgebracht wird, im Falle eines Streifens (10) durch Wickeln.

Description


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   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Köders, der einen langgestreckten Kern besitzt, an dem ein Tierfell befestigt ist. Zur Herstellung dieses Köders wird dabei der langgestreckte Kern bevorzugt mehrmals über seine Länge mit Draht oder einem Faden umwickelt und dieser am Kern gesichert, worauf auf den Drahtwickel ein Kleber, insbes. ein Schnellkleber, aufgetragen und das Tierfell auf den Kleber, der ausgehärtet oder noch klebend sein kann, aufgebracht wird, im Falle eines Streifens durch Wickeln. 



   Insbesondere wenn der Kern von einem Drahtstück gebildet ist, ist es zweckmässig, die Umwicklung mit einem weiteren Draht vorzusehen, um für das Befestigen des Tierfelles eine ausreichende Rauhigkeit zu erzielen, wobei diese Rauhigkeit auch dazu dienen kann, den Kleber sicher am Kern zu halten, um dann darauf das Tierfell befestigen zu können. Als Wickeldraht eignet sich besonders Kupferdraht im Hinblick auf seine Rostbeständigkeit. 



   Das Ende des Tierfelles bzw. des   Tierfellstreifens   kann weiters ebenfalls aussen mit Draht oder einem Faden umwickelt und am Kern   b/\\. der   darauf befindlichen Klebschicht fixiert werden. 



     Erfindungsgemäss hergestellte Köder   können   in   verschiedenen Farben und Grössen produziert und zum Fischen von Forellen, Hechten, Zander und Huchen praktisch angewendet werden. 



     Erfindungsgemäss   hergestellte Köder für den   Fischfang   können am langgestreckten Kern frontseitig mit einem Anschluss, z. B, einer Öse, einem Karabiner oder dergl. für eine Schnur versehen sein. Solche künstliche Köder sollen, wenn sie eingeholt werden, möglichst genau die Bewegung des lebenden Körpers wiedergeben. Darüberhinaus ist zu achten, dass der Köder so gestaltet ist, dass er sich beim Einholen nicht an Hindernissen verfängt. 



   Hierzu kann frontseitig an dem Kern ein Gewicht,   z. B.   aus Blei, Kunststoff   od, dgl.   befestigt sein, das als Scheibe, insbesonders als Zylinder, ausgebildet, die keilförmig gestaltet sein kann, Durch die besondere Gestaltung des Gewichtes als   keilförmige   Scheibe wird ein stabiles Führen des Köders ermöglicht. Die Scheibe kann frontseitig eben ausgebildet sein und, mit der bevorzugt senkrecht zur Längserstreckung angeordneten Scheibenbasis, einen spitzen Winkel von z.B. 10  einschliessen. Durch die flache Vorderseite des Gewichtes wird 
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   Ein Köder kann auch aus mehreren Kernen bestehen, die gelenkig aneinandergereiht sind. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, wenn der Kern an seinem dem Schnuranschluss entgegengesetzten Ende mit einer Öse bzw. einem Karabiner für den Anschluss eines weiteren Kernes versehen ist, der ebenfalls mit einem Tierfell, mit Federn oder mit Haaren bestückt ist. 



   Die Haken, die sowohl als   Drillings- oder Einfachhaken ausgeführt   sein können, werden am Ende des Kernes oder auch zwischen zwei gelenkig miteinander verbundenen Kernen befestigt. 



   Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen, Fig. 1 eine erste   Ausführungsform   eines Köders, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 und Fig. 3 eine gegenüber Fig. 1 abgeänderte Ausführungsform eines Köders, wobei lediglich ein Teil dieses Köders (ohne Gewicht) dargestellt ist. 



   Der Köder weist einen langgestreckten Kern 1 auf, der im Falle der Fig. 1 und 2 von einem Holzzylinder gebildet ist. Im Falle der Fig. 3 ist der Kern als Drahtstück ausgebildet. 



  Auf dem Kern 1 sind Teile eines Tierfelles 2, Federn oder auch Haare befestigt. Frontseitig weist der Köder einen Anschluss 3 für eine Schnur auf. Dieser Anschluss kann von einer Öse oder auch von einem (nicht dargestellten) Karabiner gebildet sein. An dem Kern 1 ist ein bevorzugt aus Blei, Kunststoff   od. dgl.   bestehendes Gewicht befestigt. 



   Bei der Herstellung wird der langgestreckte Kern   1,   insbesondere wenn er als Drahtstück ausgebildet ist, bevorzugt mehrmals über seine Länge mit einem Draht 8, insbes. mit einem Kupferdraht, oder mit einem Faden umwickelt. Der Draht wird am Kern 1 gesichert, worauf auf den Drahtwickel ein Kleber 9 aufgetragen und das Tierfell 2 auf den Kleber 9, der ausgehärtet oder noch klebend sein kann, aufgebracht wird. Ist das Tierfell als Streifen vorhanden, so wird das Tierfell auf den Kleber 9 durch Wickeln aufgebracht. Das Ende eines Tierfelles 2 bzw. das Ende des Tierfellstreifens 10 kann mit Draht 11 oder auch mit einem Faden umwickelt und am Kern 1 bzw. der bereits darauf befindlichen Klebschicht 9 fixiert werden. 



   Frontseitig weist der Köder einen Anschluss 3 für eine Schnur auf. Dieser Anschluss kann von einer Öse oder auch von einem (nicht dargestellten) Karabiner gebildet sein. An dem Kern 1 ist ein bevorzugt aus Blei, Kunststoff od. dgl. bestehendes Gewicht befestigt. Dieses Gewicht ist als Scheibe 4 bevorzugt von Zylindergestalt ausgebildet. Die Scheibe 4 ist keilförmig ausgebildet, wobei die frontseitige Stirnfläche 5 der Scheibe eine Ebene bildet, die 

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 Bildung eines Keiles einen spitzen Winkel a einschliesst. Der Winkel a kann etwa   10    betragen.

   Der Kern 1 besitzt an seinem dem Schnuranschluss entgegengesetzten Ende eine Öse 7 für den Anschluss eines weiteren Kernes, der ebenfalls mit einem Tierfell, mit Federn oder mit Haaren bestückt ist, und in die Öse 7 kann auch ein Einfach- oder Mehr- fachhaken,   z. B.   ein Drillingshaken, eingehängt werden. Der Kern 1 kann als Holzzylinder ausgebildet sein. Im Falle der Fig. 3 handelt es sich um einen Draht.

Claims (2)

  1. Ansprüche 1. Verfahren zur Herstellung eines Köders für den Fischfang, der einen langgestreckten Kern besitzt, an dem ein Tierfell befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte Kern (1), bevorzugt mehrmals über seine Länge mit Draht (8), insbesondere Kupferdraht, oder einem Faden umwickelt und dieser am Kern (1) gesichert wird, worauf auf den Drahtwickel ein Kleber (9), insbesondere ein Schnellkleber aufgetragen und das Tierfell (2) auf den Kleber, der ausgehärtet oder noch klebend sein kann, aufgebracht wird, im Falle eines Streifens (10) durch Wickeln.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende des Tierfelles bzw. des Tierfellstreifens (10) mit Draht (11) oder einem Faden umwickelt und am Kern (1) bzw. der bereits darauf befindlichen Klebeschicht (9) fixiert wird.
AT0012901U 2000-06-13 2001-02-16 Verfahren zur herstellung eines köders für den fischfang AT5051U1 (de)

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