AT505253A2 - Bauelemente unter verwendung von natursteinen und verfahren zur herstellung - Google Patents

Bauelemente unter verwendung von natursteinen und verfahren zur herstellung Download PDF

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AT505253A2 AT0173507A AT17352007A AT505253A2 AT 505253 A2 AT505253 A2 AT 505253A2 AT 0173507 A AT0173507 A AT 0173507A AT 17352007 A AT17352007 A AT 17352007A AT 505253 A2 AT505253 A2 AT 505253A2
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Description

Μ
steinen und einem zementösen Bindemittel wie Beton, Zementmörtel oder Zementleim, wobei die Natursteine als Füllmaterial und/oder als Sichtsteine angeordnet sind.
Solche Bauelemente sind allgemein in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. So zum Beispiel gibt es vorgefertigte Wandelemente mit einer sichtseitigen Struktur aus Natursteinen, welche für Sichtmauern verwendet werden. Dabei sind die Natursteine regelmäßig angeordnet, bzw. entsprechen einer Pflasterfläche oder einem Natursteinmauerwerk. Aus dem Internet sind gattungsgemäße Bauelemente unter www.natursteirifertigsegmente.de zu finden. Hierbei handelt es sich um eine Betonplatte, die sichtseitig mit Naturkleinsteinen ausgerüstet ist, wobei zwischen den Steinen Fugen vorhanden sind. Alle diese erwähnten bekannten Sichtmauern sind als Kunstmauern bzw. als von Menschenhand geschaffene Mauern erkennbar und es fehlt ihnen der Reiz des Natürlichen und von Natur aus Entstandenen. Andererseits sind gattungsgemäße Sichtmauerelemente als Steinkörbe oder als so genannte Gabionen bekannt (z.B.hergestellt von Firma Scherf GmbH in Flattendorf bei A-8230 Hartberg,www.scherf.at), wobei Natursteine gleichzeitig als Füllmaterial und als Sichtsteine durch Metallgitterkörbe gebunden sind. Diese bekannten Sichtmauerelemente haben nun den Nachteil, daß die Metallgitterkörbe im Laufe der Zeit rosten und das Füllmaterial nicht mehr sicher Zusammenhalten können.
Die Erfindung setzt sich jedoch zum Ziele, Bauelemente der eingangs beschriebenen Gattung zu schaffen, die in der Natürlichkeit ihres Aussehens an Konglomeratflächen bzw. an Schotter- oder Kiesflächen herankommen und mittels zementöser Bindemittel gebunden sind. Dies wird vor allem zunächst dadurch erreicht, daß die Natursteine Schotter oder Rundkies einheitlicher Korngröße bzw. Korngruppen (Einkornschotter, Einkornkies) sind, daß das zementöse Bindemittel farblich an die Natursteine angepaßt ist, daß das zementöse Bindemittel als Unterbett dient, wobei die Natursteine etwa zur Hälfte eingebettet sind oder daß das zementöse Bindemittel mit den Natursteinen ein Gemengsel bildet, wobei zwischen den Natursteinen neben dem Gemengsel auch Hohlräume vorhanden sind. In der Ausbildung der erfindungsgemäßen Bauelemente im Falle, daß das zementöse Bindemittel als Unterbett dient und wobei die Natursteine etwa zur Hälfte eingebettet sind, ist das Bauelement für die Verwendung als Platte mit Fälzen und/oder Abschrägungen ausgebildet und bewehrt, die Außenseite mit den Natursteinen als Sichtseite ausgebildet und die Platte an der Innenseite mit Ankerschlaufen, Gewindehülsen, Muttern oder dergl. ausgestattet. Die Bewehrung wird praktischerweise gitterförmig sein und die Ankerschlaufen oder dergl. können mit der Bewehrung in Verbindung stehen. Anstatt AnkerSchlaufen können natürlich Ankerelemente verwendet werden, wie sie auf dem Markt der Befestigungstechnik angeboten werden. Im Falle von Platten können die Bauelemente mittels an die Ankerschlaufen, Gewindehülsen und/oder Muttern angeschlossenen Verbindungsstäben an eine zu verkleidende Wand montiert oder paarweise zu etwa kastenförmigen Bauelementen bzw. zu Sandwichelementen zusammengeschlossen sein. Kastenförmigen Bauelemente können als Sockel ausgebildet sein, wobei der Innenraum zwischen den Platten mit Beton verfüllt ist. Es ist auch vorteilhaft möglich, solche kastenförmige Bauelemente als Sicht- oder Lärmschutzwand auszubilden, wobei der Innenraum zwischen den Platten mit Beton, Kies, Sand, Blähtonteilchen oder dergl. verfüllt ist. Auch können
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Seite τ3 -? ·? · · · · ·· · : ! · Ä· · · ··♦ ······ · die kastenförmigen Bauelemente als ·δ\࣫ΐΜ««5»·ιη*ΐ*% »erftsprechender Fundierung und statisch erfoderlicher Wandneigung ausgebildet sein, wobei die etwa kastenförmigen Bauelemente mit Beton verfüllt und bewehrt sind und die Bewehrung in die Fundamentkonstruktion reicht, wodurch die Wirkung einer Winkelstützmauer erreicht ist. Die Platten der Bergseite können ggf. ohne Struktur aus Natursteinen hergestellt sein. Die Erfindung bietet also die vorteilhaften Möglichkeiten, mit dem Grundelement einer Platte verschiedene Einsätze zu ermöglichen, wobei immer das Aussehen einer Natursteinfläche erzielt wird, egal ob für Verkleidungen, Sockeln oder Sichtwände, Lärm- oder Sichtschützwände mittels Sandwichelementen oder für schwere Stützmauern. Die erfindungsgemäßen Bauelemente bieten auch gleichzeitig die natürlichen Sichtflächen, konstruktive tragende Elemente, sowie die Schalungen.
Im Falle, daß die Bauelemente aus einem Gemengsel aus Natursteinen und einem zementösen Bindemittel hergestellt sind und wobei zwischen den Natursteinen Hohlräume verbleiben, weil das Gemengsel gewollt nicht hochverdichtet ist, können die Bauelemente Form und Dimension von Mauersteinen für die Errichtung von Sichtmauern im Garten- und Landschaftsbau, oder die Form und Dimension von Fertigteilen für die Errichtung von Sichtmauern im Garten- und Landschaftsbau aufweisen, wobei die Sichtflächen der außen liegenden Natursteine wenigstens zum Teil von zementösem Bindemittel frei sind. Bauelemente in Form von Fertigteilen können Betonkerne aufweisen, die vorzugsweise bewehrt sind, und Montageschlaufen besitzen, um von Hebegeräten besser angehoben werden zu können.
Die Erfindung beinhaltet auch das Verfahren, daß nach dem Entschalen der Bauelemente diese mittels Anlagen für Wasser- oder Sandstrahlung von zementösem Bindemittel auf den Naturstein-Außenflächen befreit werden. Hierbei wird auch auf die Verwendung von Abbindeverzögerern zurückgegriffen. Bei der Wasserstrahlung wird darauf geachtet, daß Fugen zwischen den Natursteinen an den Sichtflächen nicht zu tief ausgewaschen werden.
Zur näheren Erläuterung ist die Erfindung anhand von 10 Figuren in der Zeichnung schematisch und beispielsweise dargestellt und wird unten anhand der Figuren beschrieben.
Die Figuren bedeuten:
Fig. 1: Querschnitt durch ein erfindungsgemäßes Bauelement in Form einer Platte;
Fig. 2: Querschnitt durch ein kastenförmiges Bauelement;
Fig. 3: Querschnitt durch eine Wand aus erfindungsgemäßen Bauelementen;
Fig. 4: Querschnitt durch eine Wand aus erfindungsgemäßen Bauelementen;
Fig. 5: Querschnitt durch eine Stützmauer aus erfindungsgemäßen Bauelementen;
Fig. 6: Schrägansicht eines erfindungsgem. Bauelementes wobei die Natursteine mit dem zementösen Bindemittel ein Gemengsel bilden;
Fig. 7: Schnitt durch ein Bauelemente wie in Fig.6;
Fig. 8: Schrägansicht eines Bauelementes in Form eines Fertigteiles mit Betonkern;
Fig. 9: Schrägansicht eines Bauelementes in Form eines Fertigteiles mit Montageschlaufen;
Fig. 10: Schrägansicht eines Bauelementes in Form eines Mauersteines. • ···«
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Beschreibung der Figuren im Emzelftfen······· ···· ···...
Fia.1 zeigt ein erfindungsgemäßes Bauelement in Form einer Platte 3 im Querschnitt. Die Außen- oder Sichtseite ist mit Natursteinen 1 ausgerüstet, welche aus Schotter (gebrochenes Material) oder Rundkies gebildet sind, wobei entsprechende Korngruppen gewählt sind. Die Korngröße richtet sich nach Größe der Bauelemente und nach dem Verwendungszweck und bewegt sich zwischen etwa 30/50 mm bis etwa 120/150 mm. Das Material kann praktisch aus allen Gesteinsarten gebildet sein, also von Marmor über Basalt bis hin zum relativ weichen Kalkstein. Die Natursteine 1 sind im Beton 2 eingebettet und ragen etwa zur Hälfte heraus. Diese Bauelemente in Plattenform können wirtschaftlich liegend auf dem Rütteltisch hergestellt werden, wobei die Natursteine 1 in einer Lage dicht, jedoch ohne geometrische Ordnung,auf den Beton 2 aufgebracht und eingerüttelt werden. Der Beton 2 ist vorzugsweise bewehrt um Beanspruchungen bei Transport, Einbau und in Funktion als Bauelement stand zu halten. Die Dicke der Platte 3 hängt ebenfalls vom Verwendungszweck ab und bewegt sich etwa zwischen 100 und 300 mm Gesamtdicke. In diesem Beispiel sind an der Innenseite 4 Ankerschlaufen 5 vorgesehen, die für Veran- kerungen oder Verbindungen mit zugeordneten Bauelementen dienen. Sie sind vorzugsweise mit der Bewehrung des Betones 2 in Verbin- düng. Weiters sind Fälze 6 zu sehen, die ein inniges Zusammenfügen der Bauelemente ermöglichen. Die Platten können natürlich stehend für Verkleidungen und als Teil kastenförmiger Bauelemente als auch liegend für raue Bodenflächen und dergl. verwendet werden.
Fiq.2 zeigt den Querschnitt durch ein kastenförmiges Bauelement, wobei zwei erfindungsgemäße Platten 3 mittels VerbindungsStäben 7 verbunden sind. Die Platten weisen wieder die sichtseitige Struktur aus Natursteinen 1 auf und besitzen Abschrägungen 6 zur besseren Verbindung der Platten 3 im Verband. Die einander zugeordneten Platten 3 sind durch in Ankerschlaufen 5 eingreidfende Verbindungsstäbe 7 miteinander zu einem kastenförmigen Bauelement verbunden. Die Ankerschlaufen 5 auf der Inneseite 4 des linken Plattenelementes ragen aus dem Beton 2 heraus, jene auf der Inneseite 4 des rechten Plattenelementes sind versenkt. Statt Ankerschlaufen 5 können auch Ankermuttern 5 verwendet werden und die Verbindungsstäbe 7 können sowohl aus Torstahl, Rundstahl oder aus anderen geeigneten Stahlstäben bestehen und jeweils Gewindeenden für die Verankerung in Ankermuttern 5 besitzen. Aber auch geeignete KunststoffStäbe können hierfür Verwendung finden.
In Fiq.3 ist eine vertikal stehende eher niedere Wand zu sehen, die etwa einen Sockel darstellt. Die Wand steht auf einem Fundament und hat die Höhe von zwei Scharen erfindungsgemäßer kastenförmiger Bauelente, die durch mittels Verbindungsstäben 7 verbundener Platten 3 gebildet sind.Der Innenraum zwischen den Platten 3 ist mit Beton oder Kies oder dergl. verfüllt. Oberseitig ist eine Abdeckplatte aufgesetzt.
Wie in Fiq.4 gezeigt wird, könnte mit erfindungsgemäßen Bauelementen eine Lärm- oder Sichtschutzwand errichtet werden. Diese besitzt eine eher schlanke Ausführung, wobei Platten 3 in Sandwichbauweise zusammengefügt sind. Die Wand steht auf einem tief gegründeten Fundament, sie ist mit Beton gefüllt und die Bewehrung der Wand reicht tief ins Fundament, um Windkräfte aufnehmen zu können. Die Struktur aus Natursteinen 1 ist beiderseits vorhanden und kann eine absorbierende Wirkung erzielen.
Fiq.5 zeigt eine Stützwand aus erfindungsgemäßen kastenförmigen Bauelementen, die auf einem geneigten Fundament stehen. Die Wand ·· ·· » t · «
Seite i hat eine Neigung zum Hang und nur *die »voiwlefSsei^iigert Platten 3 weisen eine Struktur aus Natursteinen 1 auf. Diese Wand ist nur rein schematisch dargestellt , wobei sich der Fachmann die Bewehrung der Betonfüllung und des Fundamentes sowie die Verbindungsstäbe vorstellen kann. Das besondere Merkmal dieser erfindungsgemäßen Wand ist die sichtseitge Oberfläche der Struktur, die durch die Natursteine 1 in erfindungsgemäßer Anordnung vorhanden ist. Fia.6 stellt schematisch ein Bauelement dar, wobei die Natursteine 1 mit dem zementösen Bindemittel 2 ein Gemengsel bilden.
Das Bauelement hat die Form eines kubischen Mauersteines 8 oder eines kubischen Fertigteiles 8'. In diesem Beispiel sind Natursteine 1 in Form von Einkornschotter zu sehen, wobei der Einkornschotter beispielsweise eine Korngröße von 5/8 mm besitzt. Zwischen den Natursteinen 1 sind Fugen bzw. ist das zementöse Bindemittel 2 zu sehen, wobei zwischen den Natursteinen 1 infolge ihrer Beschaffenheit und der gewählten Sieblinie des Gemengsels auch Hohlräume verbleiben.
Fiq.7 ist ein Schnitt durch ein Bauelement wie in Fig.6 beschrieben. Man sieht schematisch den Aufbau der Natursteine 1 als Einkornschotter mit dem zementösen Bindemittel 2 dazwischen, und man möge sich vorstellen, daß das Gefüge bzw. das Gemengsel nur bis zu einem gewissen Grad verdichtet ist, wobei noch zwischen den Natursteinen 1 Hohlräume verbleiben. Fiq.8 zeigt ein Fertigteil etwa in Form einer Säule mit einem Betonkern 9. Der Betonkern 9 wird vorzugsweise bewehrt sein, womit erhöhte Biegezugfestigkeit für Transport und Montage und für die Funktion als Bauteil gegeben ist und die Möglichkeit einer Verankerung im Fundament vorhanden ist. Natürlich können auch ähnliche Bauteile mit Betonkern und Bewehrung hergestellt sein, die andere konstruktive Aufgaben erfüllen, wie z.B. Balken, Träger usw. Fiq.9 stellt ein Balkenelement dar, wie es etwa für die Errichtung begrünbarer Wände verwendet wird, indem solche Balken im Gitterverband aufgeschlichtet werden. Für die bessere Montage sind Montageschlaufen 10 zu sehen, die zum Anfassen oder zum Einhaken von Hebewerkzeugen dienen. Wie zu sehen ist, können solche Elemente auch wie im Beispiel ausgebaucht oder anders dekorativ geformt sein. Fiq.10 zeigt einen Mauerstein, wie er für Sichtmauern oder Böschungswänden oder dergl. eingesetzt werden kann. Die Form ist an sich in verschiedenen ähnlichen Ausführungen bekannt, die Erfindung bezieht sich nur auf die Art des Materiales, nämlich auf das Gemengsel aus Natursteinen 1 mit zementösem Bindemittel 2.
Die Erfindung beschränkt sich keinesfalls auf die in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispiele. So können auch mithilfe erfindungsgemäßer Bauelemente Wandverkleidungen von Gebäuden, Sichtwänden, oder Elemente für den Garten- und Landschaftsbau, wie Terrassenmauern, Einfassungen usw. errichtet werden.
Thörl, am 2 3 .^$2^2.00^-

Claims (5)

  1. ·· ··· ··** »··· ··· ··· scrj^<Lng. SWötl·; Stmk. AT * · »·« H Patentansprüche 1. Bauelemente unter Verwendung von Natursteinen und einem zementösen Bindemittel wie Beton, Zementmörtel oder Zementleim, wobei die Natursteine als Füllmaterial und/oder als Sichtsteine angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Natursteine(1) Schotter oder Rundkies einheitlicher Korngröße (Einkornschotter, Einkornkies) sind, daß das zementöse Bindemittel(2) farblich an die Natursteine angepaßt ist, daß das zementöse Bindemittel(2) als Unterbett (2') dient, wobei die Natursteine(1) etwa zur Hälfte eingebettet sind oder daß das zementöse Bindemittel(2) mit den Natursteinen(1) ein Gemengsel bildet, wobei zwischen den Natursteinen(1) und dem Gemengsel auch Hohlräume vorhanden sind.
  2. 2. Bauelemente nach Anspruch 1 im Falle, daß das zementöse Bindemittel(2) als Unterbett(2') dient und wobei die Natursteineil) etwa zur Hälfte eingebettet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauelement für die Verwendung als Platte(3) mit Fälzen und/oder Abschrägungen(6) ausgebildet und bewehrt ist, die Außenseite mit den Natursteinen als SichtSeite ausgebildet und die Platte(3) an der Innenseite(4) mit Ankerschlaufen, Gewindehülsen, Muttern(5) oder dergl. ausgestattet ist.
  3. 3. Platten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mittels an die Ankerschlaufen, Gewindehülsen und/oder Muttern(5) angeschlossenen Verbindungsstäben(7) an eine zu verkleidende Wand montiert oder paarweise zu etwa kastenförmigen Bauelementen bzw. zu Sandwichelementen zusammengeschlossen sind.
  4. 4. Wand aus etwa kastenförmigen Bauelementen aus Platten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa kastenförmigen Bauelemente als Sicht- oder Lärmschutzwand ausgebildet sind, wobei der Innenraum zwischen den Platten mit Beton, Kies, Sand, Blähtonteilchen oder dergl. verfüllt ist.
  5. 5. Wand aus etwa kastenförmigen Bauelementen aus Platten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die etwa kastenförmigen Bauelemente als Stützmauer mit entsprechender Fundierung und Wandneigung ausgebildet sind, wobei der Innenraum zwischen den Platten mit Beton verfüllt und ggf. bewehrt ist.
    ·χβ· Stmk. AT • · · · · «··' • · · • · · % Bauelemente nach Anspruch 1 im Falle, daß das zementöse Bindemittel(2) mit den Natursteinen(1) ein Gemengsel bildet, wobei zwischen den Natursteinen(1) und dem Gemengsel auch Hohlräume vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Form und die Dimension von Mauersteinen(8) für die Errichtung von Sichtmauern im Garten- und Landschaftsbau oder die Form und die Dimension von Fertigteilen(8') für die Errichtung von Sichtmauern im Garten- und Landschaftsbau aufweisen und daß die Sichtflächen von Natursteinen (1) wenigstens zum Teil von zementösem Bindemittel (2) frei sind. Bauelemente nach Anspruch 6 in Form von Fertigteilen, dadurch gekennzeichnet, daß sie Betonkerne(9) aufweisen, die vorzugsweise bewehrt sind, und daß Bauelemente in Form von Fertigteilen(8') mit Montageschlaufen(10) ausgestattet sind. Verfahren zur Herstellung von Bauelementen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtflächen der Natursteine(1) nach dem Entschalen mittels Wasserstrahlanlagen oder mittels Sandstrahlung von zementösem Bindemittel(2) befreit werden. Thörl,
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