AT505268A2 - Holzbalken - Google Patents

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    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C3/00Structural elongated elements designed for load-supporting
    • E04C3/02Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
    • E04C3/12Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
    • E04C3/14Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with substantially solid, i.e. unapertured, web

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Description

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Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Holzbalken, der aus mehreren miteinander verklebten Teilbalken zusammengesetzt ist.
Ein derartiger Holzbalken ist beispielsweise aus den beiden deutschen Gebrauchsmustern Nr. 91 07 371 und Nr. 91 07 760 bekannt. Geviertelte und außen teilweise abgeflachte Baumstämme werden dabei zu einem Holzbalken zusammengeleimt, wobei sich aufgrund der verbleibenden Waldkanten im Inneren des Holzbalkens ein Hohlraum ergibt. Entscheidendes Qualitätskriterium derartiger Holzbalken ist ein möglichst geringer Verzug.
Ausführliche Versuche der Anmelderin haben ergeben, dass Holzbalken dieses Qualitätskriterium besonders gut erfüllen, bei denen zumindest ein Teilbalken, vorzugsweise jeder Teilbalken, an einer seiner Klebeflächen einen in Längsrichtung des Holzbalkens verlaufenden Einschnitt aufweist, wie dies erfindungsgemäß vorgesehen ist.
Um wenig Klebefläche zu verlieren, ist es günstig, wenn die Einschnitte einander gegenüber liegender Teilbalken ineinander übergehen.
Um eine mit den Einschnitten einhergehende geringfügige Schwächung des Holzbalkens zu minimieren, ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Breite der Einschnitte zwischen 3 und 5 mm liegt und die Tiefe höchstens ein Drittel der Stärke der Teilbalken aufweist. Bei rechteckigem Balkenquerschnitt sollte der Einschnitt in Richtung des höheren Flächenträgheitsmomentes verlaufen.
Sollen die Einschnitte von außen unsichtbar bleiben, kann vorgesehen sein, dass die sich im Wesentlichen über die gesamte Länge der Balken erstreckenden Einschnitte knapp vor den Stirnflächen des Holzbalkens enden.
Die rauen und unregelmäßigen Waldkanten, die im Zentrum des Holzbalkens einen Hohlraum begrenzen, behindern häufig ein problemloses Einführen von Kabeln und Leitungen, wenn dieser Hohlraum als Kabelkanal genutzt werden soll. Um dieses Problem zu beseitigen, kann vorgesehen sein, dass der Kabelkanal im Inneren des Holzbalkens derart nachbearbeitet ist, dass seine Wände weitgehend glatt sind. Möglichst wenig Material muss dabei abgetragen werden, wenn der Kabelkanal im Zentrum des Holzbalkens liegt, sodass er von allen Teilbalken begrenzt ist. 61403 12/vk ·· ·· ·· · ···· #··· • · · · · · ·# # · ···· ·· · · • ••·· ·· ♦ • · · · · · · ·· ·♦ ·· ···· ··· · ·♦ 2
Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht eines erfindungsgemäßen Holzbalkens und Fig. 2 einen Querschnitt durch diesen Holzbalken.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist der erfindungsgemäße Holzbalken 1 aus mehreren Teilbalken 2 zusammengesetzt. Die Teilbalken 2 bestehen aus geviertelten und außen teilweise abgeflachten Baumstämmen, die so zusammengesetzt werden, dass die verbleibenden Waldkanten im Inneren des Holzbalkens 1 liegen.
Diese Waldkanten sind vorzugsweise nachbearbeitet, sodass sich ein glattwandiger Kabelkanal 5 ergibt, in den problemlos Kabel und Leitungen eingezogen werden können.
Die Kontaktflächen zwischen den Teilbalken 2 sind als Klebeflächen 3 ausgebildet. Als Klebstoff wird Holzleim verwendet.
Damit ergeben sich Holzbalken 1 mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt ausgehend von 100 mm bis zu 240 mm und darüber. Die Länge der Holzbalken 1 liegt üblicherweise zwischen 2 m und 10 m.
Erfindungswesentlich sind die Einschnitte 4, die in jeden Teilbalken 2 eingesägt sind. Die Breite der Einschnitte 4 entspricht mit 2 bis 6 mm der Breite des verwendeten Sägeblattes, die Tiefe der Einschnitte 4 sollte auf maximal ein Drittel des Teilbalkens 2 beschränkt bleiben, um diesen nicht unnötig zu schwächen. Bei rechteckigen Teilbalken 2 wird der Einschnitt 4 in Richtung des höheren Flächenträgheitsmomentes eingebracht.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die Einschnitte 4 von außen nicht erkennbar, da sie knapp vor den Stirnflächen des Holzbalkens 1 enden.
Innsbruck, am 20. Febrüar 2007

Claims (12)

  1. * 4
    ·· ·· ·· · ···· ········ · • · · · · · · • · · · · · · • · · · · · · ·· ·· ···· ·♦· · 1 Patentansprüche 1. Holzbalken, der aus mehreren miteinander verklebten Teilbalken zusammengesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilbalken (2) an einer seiner Klebeflächen (3) einen in Längsrichtung des Holzbalkens (1) verlaufenden Einschnitt (4) aufweist.
  2. 2. Holbalken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Teilbalken (2) einen Einschnitt (4) aufweist.
  3. 3. Holzbalken nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschnitte (4) einander gegenüberliegender Teilbalken (2) ineinander übergehen.
  4. 4. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (4) eine Breite zwischen 2 und 6 mm, vorzugsweise zwischen 3 und 5 mm aufweist.
  5. 5. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (4) eine Tiefe von höchstens einem Drittel des Teilbalkens (2) aufweist.
  6. 6. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (4) eingesägt ist.
  7. 7. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschnitt (4) knapp vor den Stirnflächen des Holzbalkens (1) endet.
  8. 8. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzbalken (1) im Querschnitt rechteckig ist, wobei der Einschnitt (4) in Richtung des höheren Flächenträgheitsmomentes verläuft.
  9. 9. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilbalken (2) miteinander verleimt sind.
  10. 10. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzbalken (1) im Inneren einen glattwandigen Kabelkanal (5) aufweist. 61403 12/vk
    ···· ···· • · • · · ♦ · • · · · • · · · · ··. ·· ···· 2
  11. 11. Holzbalken nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Kabelkanal (5) von mehreren Teilbalken (2) begrenzt ist.
  12. 12. Holzbalken nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Holzbalken (1) aus außen teilweise abgeflachten, geviertelten Baumstämmen zusammengesetzt ist. Innsbruck, am'SQ^Februar 2007
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