AT505324B1 - Holzbauelement und daraus gebildetes wandelement - Google Patents

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AT505324B1
AT505324B1 AT8072007A AT8072007A AT505324B1 AT 505324 B1 AT505324 B1 AT 505324B1 AT 8072007 A AT8072007 A AT 8072007A AT 8072007 A AT8072007 A AT 8072007A AT 505324 B1 AT505324 B1 AT 505324B1
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Gerhard Sauli
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Mwt Micro Wood Technology Gmbh
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    • E04B1/02Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
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Description

2 AT 505 324 B1
Die Erfindung betrifft ein Holzbauelement, wie es im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben ist sowie ein Wandelement wie es im Anspruch 18 beschrieben ist.
Aus dem Dokument AT 406 596 B ist ein vorgefertigtes Schichtholzelement zur Herstellung von Gebäudewänden oder -decken mit mehreren miteinander verbundenen Lagen von unmittelbar nebeneinander angeordneten, brett- oder pfostenartigen Hölzern bekannt, wobei die Hölzer von zumindest zwei benachbarten Lagen in unterschiedlichen Richtungen verlaufend angeordnet sind.
In dem Dokument DE 93 02 447 U1 ist eine Holzbautafel geoffenbart, die aus mehreren Lagen längs- und dazu querverlaufenden Brettern gebildet ist, wobei jeweils zwei Brettlagen durch in Abstand zueinander parallel verlaufender Bretter gebildet sind und die Brettlagen gegeneinander um einen Teilungsabstand versetzt und miteinander verbunden sind. Zwischen diesen die Außenlagen bildenden Verbund von parallel verlaufenden Brettern ist zumindest eine Brettzwi-schenlage aus dazu senkrecht verlaufenden und in einem Abstand zueinander angeordneten Brettern vorgesehen.
Aus dem Dokument AT 410 687 B ist ein Schichtholzelement aus mehreren vollflächigen Brettlagen bekannt, wobei die Brettlagen aneinander grenzender Lagen eine voneinander unterschiedliche Ausrichtung der Bretter bzw. Pfosten aufweisen und die Lagen miteinander bevorzugt durch diese durchsetzende Dübeln verbunden sind.
Aus dem Dokument DE 196 03 833 A1 ist eine Holzbautafel für Wände, Decken, Bedachungen und dergleichen bekannt, die mehrere Brett- und/oder Kantholzschichten aufweist und die Schichten bildenden Einzelelemente kreuzweise zueinander angeordnet sind und volle Schichten, bei denen die Elemente ohne Abstand nebeneinander angeordnet sind, und unterbrochene Schichten, deren Elemente mit Abstand zueinander angeordnet sind, ab wechselnd vorhanden sind. In den unterbrochenen Schichten sind die Hohlräume zwischen den Elementen mit Dämmmaterialien befüllt.
Aus einem weiteren Dokument, DE 42 07 752 A1, ist eine Holzbautafel mit wenigstens fünf rostartig übereinander flächig angeordneten Schichten bekannt, deren Schichtelemente kreuzweise oder parallel zu Elementen benachbarter Schichten angeordnet sind. Dadurch wird durch die kreuzweise Anordnung eine hohe Stabilität der Holzbautafel und durch die parallele Anordnung eine dichte Ausbildung in Querrichtung erreicht.
Aus der WO 2001/59228 A1 ist ein Wandelement aus in einer vertikalen Richtung sich erstreckenden, miteinander an Längsseitenflächen verbundenen Holzelementen bekannt, die zwei vollflächige Paneele ausbilden, die über senkrecht zu den Holzelementen zwischen diesen sich erstreckende, parallel zueinander in einem vertikalen Abstand angeordnete Leisten distanziert sind.
Aus einem weiteren Dokument, EP 1 734 200 A1, ist ein Gebäudewandelement und eine Holzlagenverbundplatte mit mindestens zwei lagenweise nebeneinander angeordnete Hölzer aufweisenden Lagen bekannt. Die Lagen sind mittels einander gegenüber liegenden Nuten und darin fest eingesetzten Leisten miteinander verbunden, wobei bevorzugt die Hölzer mit den Nuten und die in diese einragenden und die Hölzer verbindenden Leisten als Gleitteile ausgebildet sind und die Verbindung einen Abstand zwischen den Lagen ausbildet, in dem bevorzugt ein Dämmmaterial angeordnet ist.
Das Dokument DE 20 2006 005 108 U1 zeigt einen Verbundbauteil, insbesondere als Wand-, Decken- oder Dachelement für den Hausbau, mit mehreren aufeinander folgenden Lagen von nebeneinander angeordneten Brettern, wobei die Bretter aufeinander folgender Lagen unterschiedlich ausgerichtet und die Bretter einer Lage mit den Brettern zumindest der angrenzenden Lage über Haltestifte miteinander verbunden sind. 3 AT 505 324 B1
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Holzbauelement als ebenflächiges Wand-, Decken- oder Dachelement zu schaffen, das eine hohe statische Festigkeit und zur Bildung einer räumlichen Struktur massiv dimensionierte Verbindungsbereiche aufweist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 wiedergegebenen Merkmalen erreicht, da unabhängig von der Verwendungslage das Holzbauelement durch den Massivholz- Schichtaufbau an umfassenden Randbereichen eine hohe Aussteifung aufweist, wodurch für eine dauerhafte Verbindung aneinander grenzender Holzbauelemente massive Randgurte bestehen und eine Aussteifung durch eine überlappende Verbindung der Bretter mit den Distanzbrettern erreicht wird.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 2 vorteilhaft, weil damit das Holzbauelement für die Aufnahme hoher Druckbelastungen besonders geeignet ist.
Gemäß der im Anspruch 3 beschriebenen vorteilhaften Weiterbildung wird eine zusätzliche Queraussteifung des Holzbauelements erreicht.
Vorteilhaft sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 4 und 5, wodurch eine hohe Ausbeul- und Verwindungssteifigkeit des Holzbauelements erreicht wird.
Vorteilhaft ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 6, wodurch ein besonders tragfähiges Holzbauelement mit relativ geringer Wanddicke erreicht wird.
Es ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 7 vorteilhaft, weil dadurch eine Weiterbehandlung einer Oberfläche mit unterschiedlichsten Beschichtungsmaterialien vereinfacht wird.
Durch die im Anspruch 8 beschriebene vorteilhafte Weiterbildung wird eine hohe Wärme- und Lärmdämmung erreicht, wodurch das Holzbauelement für die Anwendung im Wohnbaubereich besonders geeignet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung beschreibt Anspruch 9, wodurch einheitliche Bauelemente zur Bildung des Holzbauelements zum Einsatz gelangen, wodurch eine qualitativ hochwertige Fertigung und wirtschaftliche Serienerzeugung erreicht wird.
Vorteilhaft ist aber auch eine Ausbildung nach Anspruch 10, wodurch eine die Steifigkeit erhöhende Überlappung der Bretter der Lagen erreicht wird.
Durch die im Anspruch 11 beschriebene vorteilhafte Ausbildung wird eine hohe Verwindungssteifigkeit erreicht. Möglich ist auch eine Ausbildung nach Anspruch 12, wodurch für die Bretter der zweiten Lage auch so genannte Seitenschnittware zur Verwendung gelangt und damit eine hohe Rohstoffverwertung und ein kostengünstiges Holzbauelement erreicht wird.
Die in den Ansprüchen 13 bis 15 beschriebenen vorteilhaften Weiterbildungen ermöglichen eine individuelle Wünsche von Anwendern erfüllende Ausgestaltung des Holzbauelements.
Schließlich sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 16 und 17 vorteilhaft, weil damit eine hohe Anzahl parallel verlaufender Installationskanäle für eine wahlweise Belegung mit Kabeln für eine Elektroinstallation erreicht und zusätzlicher Installationsaufwand und zusätzliches Installationsmaterial eingespart wird.
Die Erfindung betrifft aber auch ein Wandelement, wie es im Anspruch 18 beschrieben ist. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Wandelement zu schaffen, das einen modulartigen Aufbau 4 AT 505 324 B1 aufweist und an die unterschiedlichen Anforderungen an Außenwände oder Innenwände, insbesondere im Wohnbau, anpassbar ist.
Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruches 18 wiedergegebenen Merkmalen erreicht. Der überraschende Vorteil dabei ist, dass die Ausbildung des Wandelements durch entsprechende Kombination der modulartigen Holzbauelemente erreicht wird.
Vorteilhaft ist dabei auch eine Ausbildung nach Anspruch 19, weil dadurch Wanddicken je Anforderung an die unterschiedlichen Wände zwischen ca. 8 cm und 45 cm mit entsprechender Stabilität und den Anforderungen an Wärme- und Geräuschdämmung gerecht werdende Ausbildungen erreicht werden. Möglich sind aber auch Ausbildungen nach Anspruch 20, wodurch eine exakte formschlüssige und in der Montage einfach zu handhabende Verbindung erreicht wird.
Die im Anspruch 21 beschriebene vorteilhafte Weiterbildung gewährleistet eine exakte Ausrichtung der zu verbindenden Wandelemente.
Von Vorteil sind aber auch die in den Ansprüchen 22 und 23 beschriebenen Weiterbildungen, wodurch eine Vereinfachung in der Fertigung und damit eine Kostenreduzierung bei der Herstellung und der Montage erreicht wird.
Es sind aber auch Ausbildungen nach den Ansprüchen 24 und 25 vorteilhaft, weil dadurch modulartige Einzelelemente bedarfsweise und mit hoher Präzision und Festigkeit für größere Wandlängen kombinierbar sind.
Schließlich beschreiben auch die Ansprüche 26 und 27 vorteilhafte Ausbildungen, wodurch eine hochfeste Verbindung, unter Vermeidung metallischer Verbindungsmittel, erreicht wird.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Holzbauelement in Ansicht;
Fig. 2 das Holzbauelement in Draufsicht gemäß den Linien ll-ll in Fig. 1;
Fig. 3 das Holzbauelement geschnitten gemäß den Linien lll-lll in Fig. 1;
Fig. 4 eine andere Ausführung des erfindungsgemäßen Holzbauelements in perspektivischer Darstellung;
Fig. 5 eine weitere Ausbildung des Holzbauelements in einer Querschnittsdarstellung;
Fig. 6 eine andere Ausbildung des Holzbauelements in einer Querschnittsdarstellung;
Fig. 7 eine weitere Ausbildung des Holzbauelements in einer Querschnittsdarstellung;
Fig. 8 eine Baustruktur aus einem erfindungsgemäßen Wandelement in vereinfachter, per spektivischer Darstellung;
Fig. 9 eine Stumpfstoßverbindung zwischen dem erfindungsgemäßen Wandelementen, geschnitten den Linien IX-IX in Fig. 8;
Fig. 10 eine Eckverbindung der erfindungsgemäßen Bauelemente, geschnitten gemäß den Linien X-X in Fig. 8;
Fig. 11 die Eckverbindung, geschnitten gemäß den Linien XI-XI in Fig. 8;
Fig. 12 eine T-Anbindung der erfindungsgemäßen Wandelemente in Draufsicht gemäß Xll-Xll in Fig. 6;
Fig. 13 eine weitere Ausbildung des erfindungsgemäßen Holzbauelementes in Ansicht;
Fig. 14 das Holzbauelement geschnitten gemäß den Linien XIV-XIV in Fig. 13. 5 AT 505 324 B1
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mitumfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Holzbauelement 1 bestehend aus Brettern 2 oder Leisten und Distanzbrettern 3 in einer möglichen Anwendungslage bezogen auf eine Aufstandsfläche 4 in einer dazu senkrechten Ebene gezeigt. Die Lage der Ebene kann jedoch auch zur Aufstandsfläche 4 waagrecht oder geneigt verlaufen wie dies beispielsweise bei Anwendung der Holzbautafel 1 zur Bildung einer Geschoßdecke, einer Bedachung etc. der Fall ist.
Das Holzbauelement 1 wird aus einer ersten Lage 6 der Bretter 2 und einer zweiten Lage 7 der Bretter 2 und der Distanzbretter 3 gebildet wobei die zweite Lage 7 bevorzugt aus einer ersten Brettlage und einer zweiten Brettlage aus etwa zueinander deckungsgleich verlaufenden Brettern 2 und Distanzbrettern 3 gebildet ist die miteinander und mit den Brettern 2 der ersten Lage 6 verbunden sind.
Nach einer möglichen Ausbildung weisen die Bretter 2 der ersten Lage 6 und der zweiten Lage 7 eine einheitliche Breite 8 und Dicke 9 auf und beträgt die Breite 8 bevorzugt 20,0 cm und die Dicke 9 bevorzugt 4,0 cm.
Nach eine weiteren Ausbildung ist vorgesehen, dass die Bretter 2 der zweiten Lage 7, also die Bretter der ersten und zweiten Brettlage eine kleinere Dicke 9 aufweisen, insbesondere nur die halbe Dicke 9 der Bretter 2 der ersten Lage 6, wodurch für diese Bretter 2 und Distanzbretter 3 vorteilhaft so genannte Seitenschnittware Verwendung finden kann.
Die Bretter 2 der ersten Lage 6 erstrecken sich in zur Aufstandsfläche 4 vertikaler Richtung und sind an Längsseitenflächen 10 verbunden, insbesondere verleimt, wodurch eine vollflächige Decklage 11 aus den Brettern 2 des Holzbauelements 1 gebildet ist.
Bevorzugt ist eine Länge 12, der die Decklage 11 ausbildenden Bretter 2, für den jeweiligen Verwendungszweck des Holzbauelementes 1, z.B. entsprechend einer Geschoßhöhe eines Bauwerks, ausgelegt und beträgt diese bevorzugt 300 cm.
Die weitere Lage 7 wird aus zumindest zwei, in zu den Brettern 2 der ersten Lage 6 senkrechter Richtung erstreckenden Brettern 2 gebildet, die in einem vertikalen Abstand 13, der der Länge 12 der Bretter 2 der ersten Lage 6 abzüglich der zweifachen Breite 8 der Bretter 2 entspricht, zueinander an den Brettern 2 der ersten Lage 6 über Verleimung an Seitenflächen 14 befestigt sind. Diese Bretter 2 der weiteren Lage 7 sind somit mit voneinander abgewandten Längsseitenflächen 15 bündig mit Stirnflächen 16 der vertikal verlaufenden Brettern 2 an den Brettern 2 der ersten Lage 6 angeordnet und bilden ein oberes und unteres Rahmenelement 17 des Holzbauelementes 1.
Das Holzbauelement 1 weist bevorzugt eine Tafelbreite 18 auf, die einem ganzzahligen Vielfachen der Breite 8 der Bretter 2 entspricht und erstrecken sich die Rahmenelemente 17 über die 6 AT 505 324 B1 gesamte Tafelbreite 18 längs entgegen gesetzter Randbereiche 19.
An dazu rechtwinkelig verlaufenden entgegen gesetzten, die Tafelbreite 18 begrenzenden Randbereichen 20 des Holzbauelementes 1 sind zwischen den Brettern 2 der zweiten Lage 7, den Abstand 13 überbrückend, die Distanzbretter 3 deckungsgleich mit den randseitigen Brettern 2 der ersten Lage 6 verlaufend an diesen befestigt, insbesondere angeleimt. Die Distanzbretter 3 bilden durch diese Anordnung an den zu den Randbereichen 19 vertikal verlaufenden Randbereichen 20 weitere Rahmenelemente 21. Nach einer bevorzugten Ausbildung weisen diese Distanzbretter 3, bzw. Rahmenelemente 21 eine Breite 22 auf die kleiner ist als die Breite 8 der Bretter 2, insbesondere beträgt die Breite 22 etwa 10 cm.
Eine weitere Befestigung dieser Rahmenelemente 21, insbesondere durch Verleimung, erfolgt an den Rahmenelementen 17 über entgegen gesetzte Stirnflächen 23, 24 der Rahmenelemente 21 an Längsseitenflächen 25 der Rahmenelemente 17.
Durch diese mit den Brettern 2 der ersten Lage 6 verbundenen und untereinander verbundenen Rahmenelemente 17 und 21 wird an den Randbereichen 20, 21 des Holzbauelementes 1 eine massive Schichtholzumfassung für einen hohe Kräfte aufnehmenden Verbindungsbereich 26 des Holzbauelementes 1 erreicht, wodurch das Holzbauelement 1 für die Aufnahme hoher Längs- und Querkräfte geeignet ist und eine hohe Verwindungs- und Ausbeulfestigkeit aufweist und damit zur Bildung einer räumlichen Struktur aus mehreren miteinander verbundenen Holzbauelementen 1 besonders geeignet ist.
Wie weiters der Fig. 1 zu entnehmen ist, umgrenzen die Rahmenelemente 17, 21 der zweiten Lage 7 zumindest eine Aussparung, in der eine Dämmlage 27, z.B. zu Platten oder Matten verdichtetes Fasermaterial oder aus verpresstem Kunststoffschaum, insbesondere Recyclingmaterial, angeordnet ist, wodurch das Holzbauelement 1 eine hohe Wärme- und Schalldämmwirkung aufweist.
Nach einer weiteren wie in Fig. 1 dargestellten möglichen Ausbildung ist in der zweiten Lage 7, in dem Abstand 13 zwischen dem oberen und unteren Rahmenelement 17 und zu diesen parallel verlaufend, und sich zwischen den Distanzbrettern 3 erstreckend, zumindest ein Brett 2 oder eine Leiste als Aussteifungselement 28 möglich, das mit den Brettern 2 der ersten Lage 6 und stirnseitig mit den Distanzbrettern 3 bzw. Rahmenelementen 21 verbunden ist.
In der Fig. 4 ist eine andere Ausbildung des Holzbauelementes 1 gezeigt. Bei dieser Ausbildung sind in einem Teilungsabstand zwischen den Distanzbrettern 3 und zu diesen parallel verlaufend mehrere sich über den Abstand 13 zwischen den Rahmenelementen 17 erstreckende die Aussteifungselemente 28 an den Brettern 2 der ersten Lage angeordnet. Bevorzugt sind diese Aussteifungselemente 28 jeweils um die Hälfte der Breite 8 zu den Brettern der ersten Lage 6 versetzt, wodurch die Aussteifungselemente 28 die Verbindungsflächen der Bretter 2 der ersten Lage beidseits überlappen, wodurch eine hohe Ausbeulfestigkeit des Holzbauelementes erreicht wird. In den von den Rahmenelementen 17, 21 und den Aussteifungselementen 28 umgrenzten Aussparungen ist beispielsweise die Dämmlage 27 angeordnet.
In den Fig. 5 bis 7 sind nun beispielhaft, in einer zu der Aufstandsfläche 4 senkrecht verlaufenden Ebene geschnitten, Wandaufbauten aus einer Kombination der Holzbauelemente 1 gezeigt, wie sie bevorzugt für Wandelemente 29 für Gebäude z.B. als einschalige oder mehrschalige Trennwand, z.B. als Zwischenwand 30 oder Außenwand 31 kombinierbar sind.
Dabei handelt es sich beispielsweise bei der in Fig. 5 gezeigten Ausbildung um das die Zwischenwand 30 ausbildende Wandelement 29 aus der Deckschale 11 der ersten Lage 6 und der ersten und zweiten Schale der zweiten Lage 7. Auf den Brettern 2 der zweiten Lage 7 ist beispielsweise eine vollflächige weitere Decklage 32, z.B. aus Holzpaneelen, Gipskartonplatten, etc. angeordnet. Selbstverständlich kann auch auf der Decklage 11 eine Beschichtung 33 mit 7 AT 505 324 B1
Paneelen, Platten etc. vorgesehen werden - wie dies in unterbrochenen Linien dargestellt ist.
Die Fig. 6 zeigt einen weiteren Aufbau des Wandelementes 29, bei dem auf der zweiten Lage 7 eine weitere Lage aus entsprechend der ersten Lage 6 vollflächig angeordneten Brettern 2 vorgesehen ist. Auch bei einem derartigen Aufbau kann einseitig oder zweiseitig die Beschichtung 33 - wie in unterbrochenen Linien gezeigt - vorgesehen sein.
Bei dem in Fig. 7 gezeigten Wandelement 29 sind beispielsweise mehrere der Wandelemente 1, z.B. für eine Außenwand 31 vorgesehen. Die Verbindung kann sowohl durch eine Verleimung und/oder einer Verdübelung, insbesondere mit zylindrischen Dübeln 34 aus Holz oder mittels Verschraubung erfolgen.
Beispielsweise ist auf einer abschließenden vollflächigen Decklage 32, wie in unterbrochenen Linien gezeigt, eine Außendämmschicht 35 aufgebracht, die weiters bevorzugt mit einer Putzträgerschicht 36 für einen den Umweltbelastungen widerstehenden Außenputz versehen ist.
In der Fig. 8 ist ein Bereich einer Baustruktur 40, bestehend aus den aus den Holzbauelementen 1 gebildeten Wandelementen 29, gezeigt und wird diese z.B. durch die Außenwände 31 gebildet, die sich in zu der Aufstandsfläche 4 senkrechter Ebene erstrecken und durch eine bereichsweise gezeigte Zwischenwand 30.
Die Außenwände 31 sind zueinander in Eckverbindungen 41 in zueinander senkrecht verlaufenden Ebenen ausgerichtet. Die Zwischenwand 30 ist in einer T-Anbindung 42 an der vollflächigen, durch die Bretter 2 gebildeten inneren Decklage 32 des Holzbauelements 1, in einem rechten Winkel zu einer inneren Oberfläche 43 ausgerichtet, befestigt.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Außenwände 31 aus mehreren der Lagen 6, 7 jeweils aus einer vollflächigen ersten Lage 6 und einer zweischaligen zweiten Lage 7 und der die innere Oberfläche 43 ausbildenden, vollflächigen Decklage 32 gebildet.
Die Zwischenwand 30 ist aus der vollflächigen ersten Lage 6 und der mehrschaligen zweiten Lage 7-und-der-vollflächigen Decklage 32 gebildet. - - - - · · -
Des weiteren ist eine Stumpfstoßverbindung 44 an einer der Außenwände 31 gezeigt, in der aneinander grenzende Wandelemente 29, zueinander fluchtend ausgerichtet, miteinander verbunden sind.
Des Weiteren ist beispielsweise einem Innenraum 45 zugewandt, auf der Decklage 32 der Außenwand 31 und der Zwischenwand 30 eine Beschichtung mit Gipskartonplatten vorgesehen.
Ein Faserverlauf der Bretter 2 der ersten Lage 6 und der Decklage 32 verläuft bei den Holzbauelementen 1 in zur Aufstandsfläche 4 senkrechter Richtung, während der Faserverlauf der Bretter 2 der zweiten Lage 7 zur Aufstandsfläche 4 parallel ausgerichtet ist.
Es wird noch daraufhingewiesen, dass - wie nicht weiters im Detail dargestellt - auf einer äußeren Oberfläche 45, wie bereits in der vorhergehenden Figur beschrieben, eine Außendämmschicht und eine Putzschicht vorgesehen sein kann. Selbstverständlich ist es auch möglich, anstelle der gezeigten zweischaligen Außenwand 31 zu einer weiteren Reduzierung des Wärmedurchgangsfaktors einen dreischaligen Aufbau vorzusehen.
In der Fig. 9 ist die Stumpfstoßverbindung 44 für eine bündige Verbindung zweier aneinander grenzender Wandelemente 29 gezeigt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Wandelemente 29 zweischalig aus je einer vollflächigen Lage 6 und einer Lage 7 und einer vollflächigen Decklage 11 gebildet. Somit sind die entgegen gesetzten Oberflächen 43, 45 durch die vollflä- 8 AT 505 324 B1 chig aneinander grenzenden Bretter 2 gebildet. Im Bereich der Stumpfstoßverbindung 44 sind etwa symmetrisch zu einander gegenüber liegenden Stirnflächen 47, 48 in Richtung der Längserstreckung der Bretter 2 Vertiefungen 50 vorgesehen, die parallel zu den Oberflächen 43, 45 erstreckende Auflageflächen 51 für Verbindungsleisten 52 ausbilden, welche sich mit einer Breite 53 beidseits der Stirnflächen 47, 48 erstrecken. Diese Verbindungsleisten 52 werden bevorzugt durch Zuschnitte aus Sperrholz gebildet, die eine hohe Biegesteifigkeit aufweisen. Die Dicke 54 der Verbindungsleisten 52 beträgt in etwa ein Viertel der Dicke 9 der Bretter 2. Oberflächen 55 der Verbindungsleisten 52 verlaufen bündig mit den Oberflächen 43, der Holzbauelemente 1 und sind über die Verbindungsleisten 52 querende und die Holzbauelemente 1 zumindest bereichsweise querende Verbindungsmittel 56, z.B. Senkkopfschrauben zur Herstellung der Stumpfstoßverbindung 44 verschraubt. Weiters wird die Festigkeit der Stumpfstoßverbindung 44 dadurch gesteigert, dass die Verbindungsleisten 52 in die Vertiefungen 50 eingeleimt sind.
In den Fig. 10 und 11 ist die Eckverbindung 41 der in einem rechten Winkel zueinander angeordneten und miteinander verbundenen, als Außenwände 31 ausgebildeten, Wandelemente 29 aus den Holzbauelementen 1 gezeigt.
Dabei zeigt die Fig. 10 die Eckverbindung 41, geschnitten im Bereich der Dämmlage 27 der zweiten Lage 7 und die Fig. 11 die Eckverbindung 41, geschnitten, im Bereich der durchlaufenden Bretter 2 der Lage 7.
Durch die Ausbildung der Randbereiche 20, 21 der Holzbauelemente 1 mit den zwischen den Brettern 2 der zweiten Lage 7 angeordneten Distanzbrettern 3 wird ein massiver Schichtholzaufbau der Randbereiche 20, 21 erreicht, wodurch eine hohe Festigkeit durch eine Nut-Federverbindung 57 zwischen den in einem rechten Winkel zueinander verlaufenden Wandelementen 29 erreicht wird und eine exakte Ausrichtung zueinander durch ein sattes Anliegen einer Stirnfläche 58 des einen Wandelements 29 auf der Oberfläche 43 des weiteren Wandelements 29 gewährleistet ist.
Zur Erzielung der satten Auflage ist weiters vorgesehen, die Nuttiefe 59 größer auszubilden, als den Überstand 60 einer in die Nut einragenden Feder 61. Eine Fixierung der Eckverbindung 41 kann einerseits durch Verleimung und andererseits durch Verbindungsmittel, z.B. Senkkopf-Holzschrauben 62, erreicht werden, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist.
Eine weitere Möglichkeit ist in der Fig. 11 dargestellt, bei der das Verbindungsmittel 56 durch den Dübel 34 gebildet ist, der bevorzugt einen Durchmesser 64 aufweist, der in etwa der Dicke 9 der Bretter 2 entspricht und in einer Bohrung 65 eingesetzt ist, welche das Wandelement 29 in zu der Oberfläche 45 senkrecht verlaufenden Richtung in dem Randbereich 21 des Holzbauelements 1 quert und in den Randbereich 20 des weiteren Holzbauelements 1 einragt. Selbstverständlich ist auch bei dieser Verbindungsart eine Verleimung sowohl an den Stoßflächen der Holzbauelemente 1 wie auch des Holzdübels 63 in der Bohrung 65 möglich.
In der Fig. 12 ist im Detail die T-Anbindung 42 von Wandelementen 29, z.B. der einschaligen Zwischenwand 30 an die mehrschalige Außenwand 31 gezeigt. Die Anbindung erfolgt wie bereits vorhergehend beschrieben durch die Nut- Federverbindung 57, wobei eine Feder im Verbindungsbereich 26 der Zwischenwand 30 ausgebildet ist, die in eine Nut im Brett 2 der Außenwand 31 einragt. Eine Positionierung erfolgt mittels mehrerer der Dübel 34. Weiters sind zur Befestigung mehrere der Schrauben 62 vorgesehen, die die Außenwand 31 durchragen und in den Verbindungsbereich 26 der Zwischenwand 30 eingeschraubt sind. Bevorzugt sind die Schrauben 62 außermittig vorgesehen und gegeneinander versetzt, wie dies der Fig. zu entnehmen ist.
Der Fig. 12 sind weiter Kabelkanäle 66 zu entnehmen, die durch Nuten 67, z.B. Einfräsungen an den gegenüber liegenden Längsseitenflächen 10 der miteinander verbundenen Bretter 2 9 AT 505 324 B1 gebildet sind. Diese Nuten 67 sind beispielsweise in jeder der Längsseitenflächen 10 der Bretter vorgesehen, wodurch eine sehr variable Installationsmöglichkeit gegeben ist.
Des weiteren wird die Nut- Federverbindung 57 im gezeigten Ausführungsbeispiel durch in Nuten 68 der Wandelemente 29, z.B. in der Decklage 32 und dem Verbindungsbereich 26 des weiteren Wandelementes 29 eingefräste Nuten 68 und Fremdfedern 69 gebildet, die bevorzugt einen Querschnitt von 4 x 4 cm aufweisen.
In den Fig. 13 und 14 ist eine weitere Ausbildung des Holzbauelementes 1 gezeigt. Es besteht aus der ersten Lage 6 der Bretter 2, welche die vollflächige Decklage 11. Die Bretter 2 sind an den aneinander liegenden Längsseitenflächen 10 miteinander verbunden, insbesondere verleimt.
Mit der ersten Lage 6 sind die Bretter 2 der zweiten Lage 7, wobei die zweite Lage 7 eine erste Brettlage 71 und eine zweite Brettlage 72 aus den Brettern 2 ausbildet. Die Bretter 2 der Brettlagen 71, 72 verlaufen deckungsgleich und es sind die Bretter 2 der Brettlagen 71, 72 miteinander und die Bretter 2 der ersten Brettlage 71 mit den Brettern 2 der Decklage 11 flächig verbunden, insbesondere verleimt. Über die Höhe 12 des Holzbauelementes 1 sind bevorzugt in einem gleichmäßigen Abstand 13 mehrere der Bretter 2 der Brettlagen 71, 72 verteilt angeordnet die sich zur Längsausrichtung der Bretter 2 der Decklage 11 senkrecht über die Tafelbreite 18 erstrecken.
In gleicher Ausrichtung zu den Brettern 2 der Decklage 11 sind den Abstand 13 überbrückend die Distanzbretter 3 der Brettlagen 71, 72 an den entgegen gesetzten Randbereichen 20 verlaufend angeordnet.
Eine Gesamtdicke 73 der Lage 7, gebildet aus den Brettlagen 71 und 72 entspricht nach einer bevorzugten Ausbildung in etwa der Dicke 9 der Bretter 2 der ersten Lage 6, wobei jedoch auch andere Dickenverhältnisse möglich sind.
In einen von den-Brettern-2 und den Distanzbrettern 3 der Lage 7, bzw. der Brettlagen 71, 72 umgrenzten Freiraum 74 ist wie bereits vorhergehend beschrieben die Dämmlage 27 angeordnet die einlagig oder zweilagig ausgeführt sein kann.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Holzbauelementes und eines Wandelements, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
Der Ordnung halber sei abschließend daraufhingewiesen, dass zum besseren Verständnis das Holzbauelement und das Wandelement bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrunde liegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Bezugszeichenaufstellung 1 Holzbauelement 36 Putzschicht 2 Brett 37 3 Distanzbrett 38 4 Aufstandsfläche 39

Claims (27)

1 0 5 40 6 Lage 41 7 Lage 42 5 8 Breite 43 9 Dicke 44 10 Längsseitenfläche 45 11 Decklage 46 10 12 Länge 47 13 Abstand 48 14 Seitenfläche 49 15 Längsseitenfläche 50 15 16 Stirnfläche 51 17 Rahmenelement 52 18 Tafelbreite 53 19 Randbereich 54 20 Randbereich 55 20 21 Rahmenelement 56 22 Breite 57 23 Stirnfläche 58 24 Stirnfläche 59 25 25 Längsseitenfläche 60 26 Verbindungsbereich 61 27 Dämmlage 62 28 Aussteifungselement 63 30 29 Wandelement 64 30 Zwischenwand 65 31 Außenwand 66 32 Decklage 67 35 33 Beschichtung 68 34 Dübel 69 35 Außendämmschicht 70 71 Brettlage 40 72 Brettlage 73 Gesamtdicke 74 Freiraum AT 505 324 B1 Baustruktur Eckverbindung T-Anbindung Oberfläche Stumpfstoßverbindung Oberfläche Wanddicke Stirnfläche Stirnfläche Vertiefung Anlagefläche Einlageleiste Breite Dicke Oberfläche Verbindungsmittel Nut-Federverbindung Stirnfläche Nuttiefe Überstand Feder Schraube Durchmesser Bohrung Installationskanal Nut Nut Fremdfeder 45 Patentansprüche: 1. Holzbauelement (1) aus einer vollflächigen ersten Lage (6) von an Längsseitenflächen (10) miteinander verbundenen Brettern (2) und einer mit diesen verbundenen zweiten Lage (7) von zu den Brettern (2) der ersten Lage (6) senkrecht und in einem Abstand (13) zueinan-50 der parallel verlaufenden Aussteifungselementen (28), wobei die Bretter (2) der zweiten Lage (7) zumindest längs entgegen gesetzter stirnseitiger Randbereiche (19) der Bretter (2) der ersten Lage (6) über eine Tafelbreite (18) erstreckend an den Brettern (2) der ersten Lage (6) befestigt sind und zwischen diesen Brettern (2) der zweiten Lage (7) und an den die Tafelbreite (18) begrenzenden und Randbereiche (20) ausbildenden Brettern (2) 55 der ersten Lage (6) mit diesen verbundene Distanzbretter (3) angeordnet sind, dadurch ge- 1 1 AT 505 324 B1 kennzeichnet, dass die zweite Lage (7) bevorzugt aus einer ersten Brettlage (71) und einer zweiten Brettlage (72) aus bevorzugt zueinander deckungsgleich verlaufenden Brettern (2) gebildet ist, die miteinander und mit den Brettern (2) der ersten Lage (6) verbunden sind, und die Breite (22) der Distanzbretter (3) und/oder der Aussteifungselemente (28) kleiner ist als die Breite (8) der Bretter (2).
2. Holzbauelement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den an den stirnseitigen Randbereichen (19) angeordneten Brettern (2) der zweiten Lage (7) mehrere in Richtung der Tafelbreite (18) in einem Abstand und parallel zueinander und parallel zu den Distanzbrettern (3) verlaufende Aussteifungselemente (28) an den Brettern (2) der ersten Lage befestigt sind.
3. Holzbauelement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussteifungselemente (28) die Längsseitenflächen (10) aneinander grenzender Bretter (2) der ersten Lage (6) beidseits überdeckend an den Brettern (2) der ersten Lage (6) befestigt sind.
4. Holzbauelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die den Abstand überbrückenden Distanzbretter (3) der zweiten Lage (7) über entgegen gesetzte Stirnflächen (23, 24) an Längsseitenflächen (25) der zu den Brettern (2) der ersten Lage (6) senkrecht verlaufenden Brettern (2) befestigt, insbesondere mit diesen verleimt, sind.
5. Holzbauelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bretter (2) der zweiten Lage (7) mit den Brettern (2) der ersten Lage (6) vollflächig miteinander verbunden, insbesondere verleimt, sind.
6. Holzbauelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Brettern (2) der zweiten Lage (7) eine vollflächige Decklage (32) angeordnet ist.
7. Holzbauelement (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Decklage (32) — durch eine mehrschichtige Holztafel; Gipskartonplatte, Holzpaneele etc. gebildet ist.
8. Holzbauelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einer von den Brettern (2) der zweiten Lage (7) und den Distanzbrettern (3) bzw. dem Aussteifungselement (28) umgrenzten Aussparung eine ein- oder mehrlagige Dämmlage (27) angeordnet ist.
9. Holzbauelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (8) der Bretter (2) der ersten Lage (6) und der Bretter (2) der zweiten Lage (7) etwa gleich ist und bevorzugt 20,0 cm beträgt.
10. Holzbauelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (22) der Distanzbretter (3) die halbe Breite (8) der Bretter (2) der ersten Lage (6) beträgt.
11. Holzbauelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (9) der Bretter (2) der ersten Lage (6) und der Bretter (2) der zweiten Lage (7) etwa gleich ist und bevorzugt 40 mm beträgt.
12. Holzbauelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (9) der Bretter (2) der zweiten Lage (7) etwa die halbe Dicke (9) der Bretter (2) der ersten Lage (6) beträgt.
13. Holzbauelement (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass 1 2 AT 505 324 B1 die in den Aussparungen angeordnete Dämmlage (27) aus Kunststoff-Schaumplatten gebildet ist.
14. Holzbauelement (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmlage (27) aus Mineralfaser- Pressplatten gebildet ist.
15. Holzbauelement (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämmlage (27) aus Steinwolle- Pressplatten gebildet ist.
16. Holzbauelement (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in den Längsseitenflächen (10) der Bretter (2) der Decklage (11, 32) über eine Länge (12) erstreckende Nuten (67) angeordnet sind.
17. Holzbauelement (1) nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (67) durch eine im Mittel der Dicke (9) der Bretter (2) verlaufende Schlitzfräsung mit parallel verlaufenden Seitenflächen und gerundeter Grundfläche gebildet ist.
18. Wandelement (29) für eine Baustruktur (40), dadurch gekennzeichnet, dass es aus zumindest einem aus der ersten Lage (6) und der zweiten Lage (7) und zumindest einer Decklage (32) bestehenden Holzbauelement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 gebildet ist.
19. Wandelement (29) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere der Holzbauelemente (1) eine Wanddicke (46) des Wandelements (29) ausbildend mehrlagig miteinander verbunden z.B. verleimt, verschraubt, verdübelt sind.
20. Wandelement (29) nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung einer formschlüssigen Verbindung, z.B. einer Eckverbindung (41) oder einer T- Anbindung (42), in einem Verbindungsbereich (26) eine Nut- Federanordnung (57) aufweisen.
21. Wandelement (29) nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung von mehrschalig ausgebildeten Holzbauelementen (1) bevorzugt mehrere parallel zueinander verlaufende Nut- Federanordnungen (57) vorgesehen sind.
22. Wandelement (29) nach einem der Ansprüche 20 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut- Federanordnung (57) durch in den Holzbauelementen (1) angeordnete Nuten (68) und in diesen angeordneten Fremdfedern (69) gebildet ist.
23. Wandelement (29) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querschnitt der Fremdfeder (69) etwa 4 cm x 4 cm beträgt.
24. Wandelement (29) nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stumpfstoßverbindung (44) durch im Verbindungsbereich (26) in die Decklagen (10, 32) der benachbarten Holzbauelemente (1) in Vertiefungen (50) eingelassene und mit den Holzbauelementen (1) verbundene Einlageleisten (52) kraftschlüssig ausgebildet ist.
25. Wandelement (29) nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlageleisten (52) bevorzugt durch mehrschichtige, verleimte Sperrholzzuschnitte gebildet sind.
26. Wandelement (29) nach einem der Ansprüche 18 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungsmittel (56) zur Bildung eines Verbundes der Holzbauelemente (1) durch Dübel (34), bevorzugt aus Holzrundstangen oder Schrauben (62) gebildet sind.
27. Wandelement (29) nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass ein Durchmesser (64) der Dübel (34) bevorzugt der Dicke (9) der Bretter (2) entspricht. AT 505 324 B1 1 3 Hiezu 7 Blatt Zeichnungen
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