AT505546B1 - Aufnahmebehälter - Google Patents

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Michael Seifter
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Europlast Kunststoffbehaelteri
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Description

2 AT 505 546 B1
Die Erfindung betrifft einen Aufnahmebehälter mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Solche Aufnahmebehälter (Müllbehälter, Mülltonnen) finden insbesondere Anwendung zur Aufnahme von Wegwerfartikeln, wie beispielsweise Restmüll, wiederverwendbare Wertstoffe, Altkleidung, etc. Müllbehälter mit einem nach oben offenem Aufnahmekörper und einem Verschließdeckel sind an sich aus dem Stand der Technik bekannt. Der Verschließdeckel hat eine Vorderkante, die in geschlossener Position des Deckels am Aufnahmekörper anliegt und in geöffneten Positionen des Deckels vom Aufnahmekörper beabstandet ist. Da sich bei diesen Müllbehältern der Deckel, der sich über die gesamte Grundfläche des Aufnahmekörpers erstreckt, automatisch schließen soll besteht die Gefahr, dass Personen, insbesondere Kinder, Verletzungen erleiden können, wenn sich Körperteile in der Schließbahn des Deckels befinden.
Die WO 02/085758 A2 schlägt einen Müllbehälter vor, bei dem ein Sekundärdeckel im Bereich der Vorderkante des Deckels des Aufnahmekörpers angeordnet ist, wobei die Vorderkante des Sekundärdeckels in geschlossener Position die eigentliche Vorderkante des Deckels darstellt. Diese Konstruktion ermöglicht, dass zum Entsorgen von Wegwerfartikeln bestimmter Größe nicht mehr der Deckel des Aufnahmekörpers geöffnet werden muss, sondern lediglich der kleinere Sekundärdeckel. Hiermit wird erreicht, dass eine Person, wenn es sich bei einer Schließbewegung des Sekundärdeckels einklemmt, nicht mehr der Schließkraft des Deckels entgegenwirken muss, sondern der geringeren Schließkraft des Sekundärdeckels. Müllbehälter, in deren Deckel (Primärdeckel) ein kleinerer Deckel (Sekundärdeckel) vorgesehen ist, sind auch aus der DE 296 05 017 U1, DE 92 05 547 U1 und DE 94 00 737 U1 bekannt. Bei keinem der bekannten Müllbehälter ist dem Sekundärdeckel eine Betätigungsvorrichtung zum Öffnen/Schließen zugeordnet.
Die US 5 248 057 A zeigt einen Müllbehälter mit faltbarem Deckel der mit Hilfe eines Betätigungshebels geöffnet/geschlossen werden kann. Ein Sekundärdeckel ist bei dem aus der US 5 248 057 A bekannten Müllbehälter nicht vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Aufnahmebehälter der eingangs genannten Art zur Verfügung zu stellen, bei dem das Öffnen des Sekundärdeckels vereinfacht ist.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Aufnahmebehälter, welcher die Merkmale des Anspruches 1 aufweist.
Bevorzugte und vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Aufnahmebehälters sind Gegenstand der Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform des Aufnahmebehälters ist dem Sekundärdeckel eine Betätigung, beispielsweise ein Hebel, zum indirekten Bedienen des Sekundärdeckels zugeordnet, was zum einen die Bedienung vereinfacht und zum anderen das Verletzungsrisiko weiters vermindert. Diese Ausführungsform zeigt sich besonders als behindertengerecht, da so auch Rollstuhlfahrer, die bislang den Deckel nicht öffnen konnten, den Sekundärdeckel bedienen können.
Insbesondere ist ein Hebel zum indirekten Bedienen des Sekundärdeckels bevorzugt, der sich in einer bevorzugten Ausführungsform in der geschlossenen Position des Sekundärdeckels im Wesentlichen horizontal erstreckt und in der geöffneten Position des Sekundärdeckels im Wesentlichen vertikal ausgerichtet ist.
In einer weiteren Ausführungsform besitzt die erfindungsgemäße Betätigung einen Hebel, der 3 AT 505 546 B1 einen ip Gebrauchslage außerhalb des Aufnahmekörpers angeordneten Bedienteil und einen an der der Öffnung des Aufnahmekörpers zugewandten Fläche des Sekundärdeckels angeordneten Wirkteil aufweist.
Bei der Erfindung vermindert sich der zum Öffnen des Sekundärdeckels nötige Kraftaufwand, da, wenn mehrere Wegwerfartikel entsorgt werden sollen, nicht mehr zu jedem einzelnen Entsorgungsvorgang der Sekundärdeckel geöffnet werden muss, sondern nur vor dem ersten Entsorgungsvorgang.
Im Rahmen der Erfindung können im Bereich aller oder mehrerer Kanten des Deckels oder auch nur im Bereich einer Kante des Deckels wenigstens eine Ausnehmung und wenigstens ein Sekundärdeckel, der in einer geöffneten Position arretierbar sein kann, vorgesehen sein. Dabei bedeutet "im Bereich einer Kante", dass eine Ausnehmung im Deckel sowohl derart in der Fläche des Deckels angeordnet ist, dass die entsprechende Kante des Deckels bestehen bleibt, als auch, dass sich eine Ausnehmung im Deckel derart erstreckt, dass die eigentliche Kante des Deckels entfernt ist. Analog dazu bedeutet "im Bereich einer Kante", dass die Vorderkante eines Sekundärdeckels in geschlossener Position sowohl mit der Kante des Deckels fluchten kann, als auch dass die Vorderkante des Sekundärdeckels vor öder nach der Kante des Deckels positioniert ist. Die Hinterkante des Sekundärdeckels kann im Rahmen der Erfindung beliebig am Deckel angeordnet sein.
In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Aufnahmebehälters sind die Ausnehmung und der Sekundärdeckel im Bereich der Vorderkante des Deckels vorgesehen. Die Vorderkante des Deckels liegt bei einem hochklappbaren Deckel in geschlossener Position des Deckels an einem Rand der Öffnung des Aufnahmekörpers an. Der erfindungsgemäße Sekundärdeckel kann auch an Deckeln vorgesehen sein, die durch Bewegen entlang einer kreisbogenförmigen Bahn geöffnet werden können. Bei solchen Deckeln ist der erfindungsgemäße Sekundärdeckel bevorzugt im Bereich eines Randes des Deckels angeordnet.
Besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung, deren Merkmale einzeln oder in Kombination auch in anderen Ausführungsformen Anwendung finden können, lassen sich wie folgt darstellen:
Der Sekundärdeckel ist als Schwenkdeckel schwenkbar am Deckel gelagert, wobei das gegebenenfalls vorgesehene, wenigstens eine, Arretierungsmittel im Bereich der Schwenkachse angeordnet ist. Der Sekundärdeckel weist eine im Bereich der Schwenkachse liegende Hinterkante und eine der Hinterkante gegenüberliegende Vorderkante auf, wobei im Bereich der seitlichen Enden der Hinterkante jeweils wenigstens eines der gegebenenfalls vorgesehenen Arretierungsmittel angeordnet ist. Dabei kann der Sekundärdeckel mittels einer, gegebenenfalls Arretierungsmittel aufweisenden, scharnierartigen Verbindung am Deckel angelenkt sein.
In dieser Ausführungsform ist bevorzugt, dass die scharnierartige Verbindung durch wenigstens eine am Deckel angeordnete Lasche, durch wenigstens einen am Sekundärdeckel angeordneten, ringförmigen Teil und durch einen in der Schwenkachse befindlichen Achsenteil gebildet ist. Wenigstens eine Lasche weist an wenigstens einer Seitenfläche eine nach außen hin an Dicke zunehmende Rippe mit einer Schrägfläche auf, so dass zwischen dem dickeren Ende der Rippe mit der Schrägfläche und der Seitenfläche der Lasche eine Anschlagfläche gebildet ist. Der Übergang von der Anschlagfläche zur Schrägfläche kann abgerundet sein, wodurch das Schließen des Sekundärdeckels vereinfacht wird.
In vorteilhaften Ausführungsformen, die alternativ oder zusätzlich zu den genannten Ausführungsformen Verwendung finden können, ist am Sekundärdeckel wenigstens ein Teil mit einer dem Deckel zugeordneten Anschlagfläche angeordnet, um den Öffnungswinkel des Sekundärdeckels zu begrenzen. Ein solcher Teil kann auch am Deckel des Aufnahmekörpers angeordnet sein. 4 AT 505 546 B1
Ebenfalls sind im Rahmen der Erfindung Ausführungsformen in der Ausgestaltung eines Schiebesekundärdeckels möglich, bei denen der Sekundärdeckel im Wesentlichen parallel oder bei einem gekrümmten Deckel konzentrisch zur Fläche des Deckels verschiebbar am Deckel gelagert ist. Bei diesen Ausführungsformen kann ebenfalls ein Anschlag vorgesehen sein, um die Öffnungsweite des Sekundärdeckels zu begrenzen.
In besonders einfachen Ausführungsformen eines Schiebesekundärdeckels ist der Sekundärdeckel in parallelen Führungen geführt, wobei das gegebenenfalls vorgesehene Arretierungsmittel aus einem am Deckel oder an der Führung angeordnetem Bereich mit erhöhter Reibung und/oder einer Schrägfläche besteht. Wenn der Sekundärdeckel in eine geöffnete Position geschoben wird, kommt er mit dem Bereich mit erhöhter Reibung und/oder der Schrägfläche in Anlage und wird vom automatischen Schließen zurückgehalten.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung unter Bezugnahme auf die angeschlossenen Zeichnungen, in welchen eine bevorzugte Ausführungsform dargestellt ist.
Es zeigt: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Deckels und eines Sekundärdeckels in auseinander gezogener, perspektivischer Darstellung, Fig. 2 ein Detail aus Fig. 1 aus einer anderen Sichtrichtung, Fig. 3 die Ausführungsform aus Fig. 1 in einer weiteren auseinander gezogenen, perspektivischen Darstellung, Fig. 4 die Ausführungsform aus Fig. 1 in einem teilweise montierten Zustand, Fig. 5 die Ausführungsform aus Fig. 1 im fertig montierten Zustand und Fig. 6 bis Fig. 9 Ausführungsformen mit einem Hebel zum indirekten Bedienen des Sekundärdeckels.
In den Fig. 1 bis 5 ist ein Deckel 1 (Hauptdeckel) für einen nach oben offenen Müllbehälter 2 dargestellt. Mit Bezug auf die Fig. 6 und 7 sei erwähnt, dass der Müllbehälter 2 einen nach oben offenen Aufnahmekörper 3 aufweist, der auf an sich bekannte Weise ausgeführt sein kann.
Der Deckel 1 ist in einer kreisbogenförmigen Bahn von einer geschlossenen Position in geöffnete Positionen verstellbar und weist im Bereich seiner Vorderkante 4 - die in Öffnungsrichtung gesehene vordere Kante - eine Ausnehmung 5 auf. Der Ausnehmung 5 ist ein Sekundärdeckel 6 zugeordnet, der ebenfalls von einer geschlossenen Position in geöffnete Positionen verstellbar ist.
In der beispielhaft dargestellten Ausführungsform ist der Sekundärdeckel 6 schwenkbar am Deckel 1 gelagert, indem der Sekundärdeckel mittels scharnierartiger Verbindungen 7 am Deckel angelenkt ist. Die scharnierartige Verbindung 7 umfasst zwei am Deckel 1 angeordnete Laschen 8 sowie am Sekundärdeckel 6 angeordnete, ringförmige Teile 9 (am besten ersichtlich in Fig. 2), welche in Gebrauchslage des Sekundärdeckels 6 die Laschen 8 zu beiden Seitenflächen umschließen. Wenn die Laschen 8 und die korrespondierenden ringförmigen Teile 9 bei der Montage in Gebrauchslage gebracht sind, in welcher ihre Öffnungen miteinander fluchten, wird ein Achsenteil 10 durch diese Öffnungen geschoben. Der Achsenteil 10, der sich in der Schwenkachse des Sekundärdeckels 6 befindet, kann ein mit einem Außengewinde versehener Bolzen sein, wobei das Außengewinde mit einem Innengewinde eines ringförmigen Teiles 9 oder der Hinterkante 11 des Sekundärdeckels 6 korrespondiert.
Die scharnierartige Verbindung 7 weist im Bereich der Schwenkachse ein Arretierungsmittel auf, mit dem der Sekundärdeckel 6 in einer geöffneten Position (hochgeklappt) arretierbar ist. Das Arretierungsmittel setzt sich in dieser Ausführungsform zusammen wie folgt:
Die äußere Lasche 8 (in Fig. 1 links) weist an Ihrer nach außen weisenden Seitenfläche eine gebogene, nach außen hin anwachsende, d.h. an Dicke zunehmende Rippe mit einer Schrägfläche 12 auf, wobei zwischen dem dickeren Ende der Rippe mit der Schrägfläche 12 und der Seitenfläche der Lasche 8 eine Anschlagfläche gebildet ist. In Hinblick auf die Herstellung des 5 AT 505 546 B1
Deckels 1 ist es bevorzugt, dass der Deckel 1, die Laschen 8 und die Rippe mit der Schrägfläche 12 einstückig ausgebildet, z.B. im Spritzgussverfahren geformt sind. In Hinblick auf eine einfache Bedienung des Sekundärdeckels 6 ist die Ecke der Anschlagfläche zur Schrägfläche 12 abgerundet. Der dieser Lasche 8 zugeordnete ringförmige Teil 9 weist einen Vorsprung 13 5 auf, der in Gebrauchslage des Sekundärdeckels 6 zur Schrägfläche 12 weisend angeordnet ist. In Hinblick auf eine einfache Bedienung des Sekundärdeckels 6 ist es bevorzugt, wenn die der Schrägfläche 12 zugewandte Fläche des Vorsprungs 13 wenigstens bereichsweise gekrümmt ist. io Wenn nun der Sekundärdeckel 6 von seiner vollständig geschlossenen Position in eine geöffnete Position verstellt (geschwenkt) wird, wird der Vorsprung 13 des ringförmigen Teils 9 immer stärker an die Schrägfläche 12 der Lasche 8 gedrückt. Die erhöhte Reibung bewirkt bereits, dass einem automatischen Schließen des Sekundärdeckels 6 entgegengewirkt wird. 15 Verstellt man den Sekundärdeckel 6 in eine noch weitere geöffnete Position, so wird der Vorsprung 13 über das Ende der Schrägfläche 12 hinausbewegt. Ein automatisches Schließen (Zufallen) des Sekundärdeckels 6 ist nun verhindert, da eine Schließbewegung durch Anliegen des Vorsprungs 13 an der Anschlagfläche am dickeren Ende der Rippe mit der Schrägfläche 12 verhindert wird. 20
Der Sekundärdeckel 6 kann hündisch wieder geschlossen werden, wobei der Kraftaufwand zum Schließen durch die Abrundung der Ecke der Anschlagfläche zur Schrägfläche 12 und der Krümmung des Vorsprungs 13 verringert wird. 25 In den Fig. 1 bis 5 ist weiters im Bereich der Schwenkachse im Bereich einer scharnierartigen Verbindung 7 ein zur Schwenkachse normal ausgerichteter, flanschförmiger Teil 14 (Finne) mit einer dem Deckel 1 zugeordneten Anschlagfläche angeordnet, um den Öffnungswinkel des Sekundärdeckels 6 zu begrenzen. In dieser Ausführungsform ist der Öffnungswinkel des Sekundärdeckels 6 auf kleiner oder gleich 90° begrenzt. Im Rahmen der Erfindung muss kein den 30 ÖffnungsWinkel begrenzender Teil 14 vorgesehen sein. Dieser verhindert jedoch mit Vorteil, dass der Sekundärdeckel 6 über die Senkrechte hinaus bzw. ganz nach hinten klappt, was einen gesteigerten Kraftaufwand zum Schließen des Sekundärdeckels 6 bedeuten würde.
In der gezeigten Ausführungsform des schwenk- bzw. klappbaren Sekundärdeckels 6 ist im 35 Bereich der seitlichen Enden der Hinterkante 11 des Sekundärdeckels 6 jeweils ein Arretierungsmittel angeordnet. Es kann im Rahmen der Erfindung auch nur ein Arretierungsmittel oder mehrere über die Schwenkachse verteilt angeordnete Arretierungsmittel vorgesehen sein.
In den Fig. 6 bis 9 ist ein Müllbehälter 2 mit einem Deckel 1 und einem Sekundärdeckel 6, der 40 wie zuvor beschrieben arretiert werden kann, dargestellt. In der gezeigten Ausführungsform ist dem Sekundärdeckel 6 ein Betätigungsmittel 15 zum indirekten Bedienen des Sekundärdeckels 6 zugeordnet.
Das Betätigungsmittel 15 weist einen in Gebrauchslage außerhalb des Aufnahmekörpers 3 45 angeordneten Bedienteil (Hebel) 16 (Fig. 6 und 7) und einen der der Öffnung des Aufnahmekörpers 3 zugewandten Fläche des Sekundärdeckels 6 zugeordneten Wirkteil 17 (Fig. 9) auf. Der Bedienteil 16 erstreckt sich in geschlossener Position des Sekundärdeckels 6 (Fig. 6) im Wesentlichen horizontal und in geöffneter Position des Sekundärdeckels 6 (Fig. 7) im Wesentlichen vertikal. Der Wirkteil 17 ist vorzugsweise mittig des Sekundärdeckels 6 angeordnet. Der so Wirkteil 17 kann in einer Ausführungsform mit dem Sekundärdeckel 6 gekuppelt sein. Dies erfolgt beispielsweise durch eine vom Sekundärdeckel 6 nach innen abstehende Öse, durch die sich der Wirkteil 17 erstreckt.
Bedienteil 16 und Wirkteil 17 sind in einem Winkel zueinander angeordnet und über einen eine 55 Welle bildenden Zwischenteil 18 miteinander verbunden, welcher durch einen Längsschlitz 29

Claims (15)

  1. 6 AT 505 546 B1 im Deckel 1 geführt ist. Um das Ergreifen des Bedienteils 16 beim Öffnen und Schließen des Sekundärdeckels 6 zu erleichtern, kann dieser so gekröpft sein, dass das freie Ende des Bedienteils 16 von der Sei-5 tenwand des Aufnahmekörpers 3 des Behälters 2 einen größeren Abstand aufweist. Wenngleich in den Fig. 6 und 7 ein Sekundärdeckel 6 gezeigt ist, der nicht bis zum vorderen Rand des Deckels 1 reicht, gelten die Ausführungen zu den Fig. 6 und 7 auch für Sekundärdeckel 6, die wie in den Fig. 1 bis 5, 8 und 9 ausgebildet und im Deckel 1 angeordnet sind. 10 Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zusammengefasst werden wie folgt: Ein Aufnahmebehälter 2, insbesondere Müllbehälter zum Aufnehmen von Wegwerfartikeln, hat 15 einen nach oben offenen Aufnahmekörper 3 und einen dem Aufnahmekörper 3 zugeordneten Deckel 1, der von einer geschlossenen Position in geöffnete Positionen verstellbar ist. Der Deckel 1 weist im Bereich wenigstens einer Kante eine Ausnehmung 5 auf, der ein Sekundärdeckel 6 zugeordnet ist, der ebenfalls von einer geschlossenen Position in geöffnete Positionen verstellbar ist. Der Sekundärdeckel 6 kann mit Hilfe von wenigstens einem schwenkbaren Hebel 20 15, 17 in seine geöffnete Position bewegt werden. Patentansprüche: 1. Aufnahmebehälter, insbesondere Müllbehälter zum Aufnehmen von Wegwerfartikeln, mit einem nach oben offenen Aufnahmekörper (3) und einem dem Aufnahmekörper (3) zugeordneten Deckel (1), der von einer geschlossenen Position in geöffnete Positionen verstellbar ist und dessen Grundfläche von Kanten begrenzt ist, wobei der Deckel (1) im Bereich wenigstens einer Kante eine Ausnehmung (5) aufweist, der ein Sekundärdeckel (6) zuge- 30 ordnet ist, der von einer geschlossenen Position in geöffnete Positionen verstellbar ist, da durch gekennzeichnet, dass dem Sekundärdeckel (6) wenigstens ein Betätigungsmittel (15) mit einem Hebel (16) und einem Wirkteil (17) zugeordnet ist, mit dem der Sekundärdeckel (6) geöffnet werden kann, dass der Hebel (16) als Bedienteil in Gebrauchslage außerhalb des Aufnahmekörpers (3) angeordnet ist, dass der Wirkteil (17) der der Öffnung 35 des Aufnahmekörpers (3) zugewandten Fläche des Sekundärdeckels (6) zugeordnet ist, dass der Bedienteil (16) des Betätigungsmittels (15) mit dessen Wirkteil (17) über eine Welle (18) verbunden ist und dass der Bedienteil (16) des Betätigungsmittels (15) und dessen Wirkteil (17) sich in unterschiedliche Richtungen erstrecken.
  2. 2. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (5) und der Sekundärdeckel (6) im Bereich der Vorderkante (4) des Deckels (1) vorgesehen sind.
  3. 3. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundär- 45 deckel (6) schwenkbar am Deckel (1) gelagert ist.
  4. 4. Aufnahmebehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärdeckel (6) eine im Bereich der Schwenkachse liegende Hinterkante (11) aufweist und mittels wenigstens einer scharnierartigen Verbindung (7) am Deckel (1) angelenkt ist. 50
  5. 5. Aufnahmebehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die scharnierartige Verbindung (7) durch wenigstens eine am Deckel (1) angeordnete Lasche (8), durch wenigstens einen am Sekundärdeckel (6) angeordneten, ringförmigen Teil (9) und durch einen in der Schwenkachse befindlichen Achsenteil (10) gebildet ist. 55 7 AT 505 546 B1
  6. 6. Aufnahmebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Sekundärdeckel (6) wenigstens ein Teil (14) mit einer dem Deckel (1) zugeordneten Anschlagfläche angeordnet ist, um den Öffnungswinkel des Sekundärdeckels (6) zu begrenzen. 5
  7. 7. Aufnahmebehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil (14) flanschartig ausgebildet ist und zur Schwenkachse des Sekundärdeckels (6) normal ausgerichtet ist.
  8. 8. Aufnahmebehälter nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungs- io winkel des Sekundärdeckels (6) kleiner oder gleich 90° ist.
  9. 9. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sekundärdeckel (6) im Wesentlichen parallel zur Fläche des Deckels (1) verschiebbar am Deckel (1) gelagert ist. 15
  10. 10. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Hebel (16) in geschlossener Position des Sekundärdeckels (6) im Wesentlichen horizontal erstreckt und in geöffneter Position des Sekundärdeckels (6) im Wesentlichen vertikal.
  11. 11. Aufnahmebehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienteil (16) und Wirkteil (17) zueinander unter einem spitzen Winkel stehen.
  12. 12. Aufnahmebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirkteil (17) des Betätigungsmittels (15) dem Sekundärdeckel (6) im Wesentlichen in des- 25 sen Mitte zugeordnet ist.
  13. 13. Aufnahmebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (18) am Deckel (1), insbesondere in einem Langschlitz (29) desselben, gelagert ist.
  14. 14. Aufnahmebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Wirkteil (17) mit dem Sekundärdeckel (6) gekuppelt ist.
  15. 15. Aufnahmebehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Bedienteil (16) gekröpft ist. 35 Hiezu 8 Blatt Zeichnungen 40 45 50 55
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