AT505689B1 - Verfahren zur montage bzw. zum einbringen eines hohlkörpers in eine betonwand oder betondecke sowie eine installationsdose mit montage-hilfselement - Google Patents

Verfahren zur montage bzw. zum einbringen eines hohlkörpers in eine betonwand oder betondecke sowie eine installationsdose mit montage-hilfselement Download PDF

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Abstract

Verfahren zur Montage bzw. zum Einbringen einer Installationsdose (30), an deren Vorderseite ein Eingießmontageteil (40) angeordnet ist, in eine Betonwand oder Betondecke, wobei ein an einer Verschalung zum Erstellen der Betonwand bzw. -decke befestigtes Montage-Hilfselement (50) lösbar mit der Installationsdose (30) verbunden und anschließend die Betonwand bzw. -decke gegossen wird, und wobei beim Ausschalen der Beton-wand bzw. -decke das Montage-Hilfselement (50) wieder vollständig von der Installationsdose (30) entfernt wird und das Montage-Hilfselement (50) durch ein mit dem Eingießmontageteil verbindbares Zentrierblech gebildet ist, wobei eine zur Oberfläche der Betonwand bzw. -decke zugewandte Seite der Installationsdose (30) mit einem Einsatz versehen ist, welcher Schwächungen oder Soll-bruchstellen aufweist, wobei dieser Einsatz aufgrund dieser Schwächungen oder Sollbruchstellen beim Aus-schalen automatisch entfernt wird.

Description

österreichisches Patentamt AT505 689 B1 2010-04-15
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Montage bzw. zum Einbringen einer Installationsdose, an deren Vorderseite ein Eingießmontageteil angeordnet ist, in eine Betonwand oder Betondecke, wobei ein an einer Verschalung zum Erstellen der Betonwand bzw. -decke befestigtes Montage-Hilfselement lösbar mit der Installationsdose verbunden und anschließend die Betonwand bzw. -decke gegossen wird, und wobei beim Ausschalen der Betonwand bzw. -decke das Montage-Hilfselement wieder vollständig von der Installationsdose entfernt wird und das Montage-Hilfselement durch ein mit dem Eingießmontageteil verbindbares Zentrierblech gebildet ist.
[0002] In der Beleuchtungstechnik bzw. allgemein in der Hausleittechnik werden oftmals hohlkörperartige Elemente in einer Wand oder Decke eines Raums angeordnet. Es kann sich hierbei einerseits um klassische Installationsdosen zur Aufnahme von Anschlusseinrichtungen zur Stromversorgung oder Signalübertragung bzw. zur Anordnung von Schalt- oder Bedienelementen handeln. Auch werden oftmals in einer Decke versenkt sog. Tragschienen angeordnet, die zur Aufnahme bspw. von Stromschienen dienen. Diese Stromschienen ermöglichen dann das flexible Anschließen von Verbrauchern, insbesondere von Leuchten, Strahlern oder ähnlichen Geräten.
[0003] Das Einbringen dieser Hohlkörper in Wände oder Decken kann bspw. dadurch erfolgen, dass in der Wand bzw. Decke eine entsprechende Ausnehmung geschaffen wird, in die der Hohlkörper dann eingesetzt und in geeigneter Weise befestigt wird. Dies kann bspw. dadurch erfolgen, dass die in die Wand bzw. Decke eingebrachte Ausnehmung größer bemessen ist als die Außenabmessung des Hohlkörpers. Der verbleibende Freiraum wird dann mit einem geeigneten, selbsthärtenden Material ausgefüllt.
[0004] Die soeben beschriebene Vorgehensweise zum Einbringen von Hohlkörpern in Wände oder Decken ist verhältnismäßig aufwendig und ferner auch nur dann sinnvoll durchzuführen, wenn anschließend die Wand bzw. Decke noch verputzt wird. Durch das Aufbringen des Verputzes kann nämlich das aushärtende Material in dem verbleibenden Hohlraum der Ausnehmung kaschiert werden, so dass auf diesem Wege die Frontseite des Hohlkörpers bündig mit der Wandoberfläche abschließen kann. Das Verfahren ist allerdings dann nicht einsetzbar, wenn kein zusätzlicher Verputz auf die Wand oder Decke aufgebracht werden soll. Insbesondere also bei sog. Sichtbetonanwendungen ergibt sich dementsprechend das Problem, dass die zuvor beschriebene Vorgehensweise nicht zu einer optisch zufriedenstellenden Lösung führt.
[0005] Um diese Problematik zu umgehen, wird in der DE 43 12 661 A1 vorgeschlagen, eine in einer Betonwand anzuordnende Installationsdose unmittelbar in die Betonwand einzugießen. Hierzu ist die Dose an ihrer Vorderseite mit einem Aufsatz versehen, der mit einer Verschalung zum Erstellen der Betonwand verbunden, insbesondere verschraubt wird. In diesem Zustand wird dann die Betonwand gegossen, wobei nach Erhärten der Wand die Verschalung abgenommen wird. An der Frontseite der Dose ist hierzu eine Sollbruchstelle ausgeführt, so dass bei Entfernen der Verschalung gleichzeitig eine etwa kreisförmige Abdeckung von der Dose entfernt wird.
[0006] Die in der DE 43 12 661 A1 beschriebene Lösung umgeht dementsprechend das Problem, dass in eine bereits fertige Wand eine Ausnehmung eingebracht werden muss, in der dann die Dose nachträglich angebracht wird. Problematisch ist allerdings, dass ein sauberes Abtrennen der kreisförmigen Abdeckung an den Sollbruchstellen nur schwer zu erreichen ist. Insbesondere besteht die Gefahr, dass die Dose beim Ausschalen der Wand beschädigt wird, was wieder zu einer optisch unzureichenden Anordnung führt.
[0007] Aus der US 4,247,738 A ist ein Verfahren zur Montage bzw. zum Einbringen einer Installationsdose in eine Betonwand oder Betondecke bekannt. An der Vorderseite der Installationsdose ist ein Eingießmontageteil vorgesehen, welches in ein Montagehilfsmittel eingesteckt wird, wobei diese Steckverbindung beim Ausschalen wieder gelöst wird. Bei dem Ausführungsbeispiel gern. Fig. 6 und 7 dieser Schrift ist das Eingießmontageteil als Deckel ausgebildet. 1/7 österreichisches Patentamt AT505 689B1 2010-04-15
Dieser muss in einem weiteren Arbeitsschritt nach dem Ausschalen separat gelöst werden, um das Innere der Installationsdose zugänglich zu machen. Dies bedeutet zusätzlichen Aufwand. Ein weiterer Nachteil der in der US 4,247,738 A gezeigten Anordnung ist, dass es sich bei der Befestigung der Installationsdose mittels des deckelförmigen Eingießmontageteils in dem Montagehilfsmittel um eine reine Steckverbindung handelt, welche versehentlich beim Betongießen gelöst werden kann, womit der korrekte Sitz der Installationsdose im fertigen Betonkörper nicht mehr gewährleistet ist.
[0008] Ähnliches gilt auch für das in der FR 2 543 372 A1 gezeigte Verfahren, bei dem das Montagehilfsmittel zwar an der Schalung angeschraubt aber in die Dose nur eingesteckt ist. Auch diese Verbindung zwischen Montagehilfsmittel und Installationsdose kann versehentlich beim Gießen des Betons gelöst werden, womit wiederum der korrekte Sitz der Installationsdose im fertigen Betonkörper nicht mehr gewährleistet ist.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es, gattungsgemäße Verfahren dahingehend zu verbessern, dass eine ergänzende Befestigung der Installationsdose während des Betongießvorgangs geschaffen wird, welche aber beim Ausschalen keinen zusätzlichen Arbeitsaufwand nach sich zieht.
[0010] Dies wird erfindungsgemäß erreicht, indem eine zur Oberfläche der Betonwand bzw. -decke zugewandte Seite der Installationsdose mit einem Einsatz versehen ist, welcher Schwächungen oder Sollbruchstellen aufweist, wobei dieser Einsatz aufgrund dieser Schwächungen oder Sollbruchstellen beim Ausschalen automatisch entfernt wird.
[0011] Die erfindungsgemäße Lösung beruht zunächst wiederum auf der Idee, den einzubringenden Hohlkörper mit Beton zu umgießen, um eine saubere Anordnung innerhalb der Betonwand oder Betondecke zu erzielen. Erfindungsgemäß erfolgt allerdings das entsprechende Halten des Hohlkörpers während des Gießens der Wand oder Decke nunmehr mit Hilfe eines speziellen Montage-Hilfselements, welches einerseits an der Verschalung zum Erstellen der Betonwand bzw. Betondecke befestigt ist und andererseits lösbar mit der Installationsdose verbunden ist. Dieses Montage-Hilfselement kann dann beim Ausschalen der Wand oder Decke wieder vollständig von der Installationsdose entfernt werden, ohne dass das Hilfselement oder die Installationsdose beschädigt wird. Das erfindungsgemäße Verfahren führt damit zu einem äußerst zufriedenstellenden Ergebnis hinsichtlich der Anordnung des Hohlkörpers. Gleichzeitig besteht ein weiterer Vorteil darin, dass das Montage-Hilfselement wiederholt genutzt werden kann, da dieses nicht beschädigt wird.
[0012] Ergänzend ist vorgesehen, dass eine zur Oberfläche der Betonwand bzw. Betondecke zugewandte Seite der Installationsdose mit einem Einsatz versehen ist, welcher mit der Verschalung zusätzlich verbunden sein kann und mittels entsprechender Schwächungen oder Sollbruchstellen derart ausgebildet ist, dass dieser Einsatz beim Ausschalen automatisch entfernt wird. Das eigentliche Montage-Hilfselement, nämlich das Zentrierblech, wird allerdings während des Ausschalens nicht beschädigt und kann wiederholt verwendet werden.
[0013] Durch die Verwendung des Einsatzes in der Installationsdose kann dieser dazu genutzt werden, die Installationsdose zusätzlich an der Schalung zu befestigen. Aufgrund der Schwächungen oder Sollbruchstellen des Einsatzes wird dieser beim Ausschalen automatisch entfernt, so dass beim Ausschalvorgang kein zusätzlicher Arbeitsaufwand entsteht.
[0014] Ferner betrifft die Erfindung eine Installationsdose, an deren Vorderseite ein Eingießmontageteil angeordnet ist, und Montage-Hilfselement zur Montage bzw. zum Einbringen der Installationsdose, in eine Betonwand oder Betondecke, wobei das Montage-Hilfselement Mittel zum Befestigen an einer Verschalung zum Erstellen der Betonwand bzw. -decke sowie Mittel zum Halten des Eingießmontageteils während des Gießens der Betonwand bzw. -decke aufweist, wobei die Mittel zum Halten des Eingießmontageteils eine Rast- oder Klemmverbindung mit dem Eingießmontageteil ermöglichen, wobei das Montage-Hilfselement beim Ausschalen der Betonwand bzw. -decke durch Lösen der Rast- und Klemmverbindung automatisch von dem Eingießmontageteil entfernbar ist, wobei eine zur Oberfläche der Betonwand bzw. - 2/7 österreichisches Patentamt AT505 689 B1 2010-04-15 decke zugewandte Seite der Installationsdose mit einem Einsatz versehen ist, welcher Schwächungen oder Sollbruchstellen aufweist, wobei dieser Einsatz aufgrund dieser Schwächungen oder Sollbruchstellen beim Ausschalen automatisch entfernbar ist.
[0015] Vorzugsweise ist das Montage-Hilfselement derart ausgestaltet, dass dieses mit dem einzubringenden Hohlkörper verrastet bzw. verklemmt ist. Auf diesem Wege kann in einfacher Weise das Ausschalen der Wand bzw. Decke erfolgen. Die Installationsdose liegt dabei vorzugsweise in einem mit dem Montage-Hilfselement verbundenen Zustand bündig an der Verschalung an. Auf diesem Wege wird einerseits sichergestellt, dass kein Beton in das Innere der Installationsdose eindringen kann, gleichzeitig allerdings wird auf diesem Wege auch in einfacher Weise eine bündige Anordnung der Frontseite der Installationsdose mit der Wand bzw. Decke erzielt.
[0016] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen: [0017] Fig. 1 die Ansicht einer Installationsdose, welche gemäß des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer Betonwand zu befestigen ist; [0018] Fig. 2a und 2b Darstellungen zweier Einzelteile zur Bildung eines Eingießmontageteils; [0019] Fig. 2c das aus den beiden Einzelteilen zusammengesetzte Eingießmontageteil; [0020] Fig. 3 die in der Betonwand anzuordnende Baugruppe bestehend aus Installationsdose und Eingießmontageteil; [0021] Fig. 4 ein als Montage-Hilfselement dienendes Zentrierblech sowie [0022] Fig. 5 bis 8 verschiedene Ansichten des an der Baugruppe angeordneten Zentrierblechs.
[0023] Ein erfindungsgemäßes Verfahren soll nachfolgend anhand der Fig. 1 bis 8 erläutert werden. Das Verfahren dient dazu, eine Installationsdose, welche allgemein mit dem Bezugszeichen 30 versehen ist, in eine Betonwand einzubringen. Die Dose 30 kann hierbei zur späteren Montage von Schaltereinheiten zur Bedienung von Leuchten und/oder Klimageräten genutzt werden. Ferner könnten selbstverständlich auch Anschlusseinrichtungen zur Stromversorgung oder zur Datenübertragung installiert werden.
[0024] Die Dose 30 weist ein im Wesentlichen zylinderförmiges Gehäuse 31 auf, an dessen Vorderseite ein Aufsatz 32 angeordnet ist. Dieser dient der Halterung eines Eingießmontageteils, welches in Fig. 2c dargestellt und mit dem Bezugszeichen 40 versehen ist.
[0025] Das Eingießmontageteil 40 wird aus zwei Blechteilen 41 und 42 gebildet, welche jeweils als Einzelteile in den Fig. 2a und 2b dargestellt sind und miteinander zu dem Eingießmontageteil 40 verschweißt werden. Beide Blechteile 41 und 42 bestehen vorzugsweise aus 0,8mm Chromnickelstahl und weisen jeweils eine zentrale Öffnung 43 bzw. 44 auf, über welche dann letztendlich ein Zugang zu dem Innenraum der Installationsdose 30 erhalten wird. Ferner sind bei beiden Blechteilen jeweils an zwei einander gegenüberliegenden Seiten zur Oberseite hin gebogene Wandbereiche 45, 46 ausgebildet, so dass - nachdem das zweite Blechteil 42 und 90° verdreht mit dem ersten Blechteil 41 verschweißt wurde - eine flache schalenförmige Anordnung mit einer quadratischen Grundform erzielt wird, die in der Bodenfläche eine Durchgangsöffnung aufweist. Das erste Blechteil 41 weist hierbei an den zwei verbleibenden Längsseiten aufragende Laschen 47 auf, welche Auflageflächen für das zweite Blechteil 42 bilden. Im Umfangsbereich der Durchgangsöffnungen 43 bzw. 44 sind ferner korrespondierende Bohrungen vorgesehen. Letztendlich ergibt sich also nach Verschweißen der beiden Teile die bereits angesprochene und in Fig. 2c dargestellte Anordnung.
[0026] Das auf diese Weise gebildete Eingießmontageteil 40 wird dann mit der Installationsdose 30 verschraubt, wobei die entsprechenden Schrauben 34 in an der Vorderseite des Aufsatzes 32 ausgebildete Bohrungen 33 eingreifen.
[0027] Die hierbei erhaltene Baugruppe bestehend aus Installationsdose 30 und Eingießmontageteil 40 soll nunmehr in einer Betonwand angeordnet werden, und zwar derart, dass die 3/7 österreichisches Patentamt AT505 689B1 2010-04-15
Vorderkanten des Eingießmontageteils 40 bündig mit der Oberfläche der Wand abschließen. Das Eingießmontageteil 40 kann dann zur Aufnahme einer entsprechenden Abdeckung bspw. für eine Schaltereinheit genutzt werden.
[0028] Das Einbringen der Baugruppe erfolgt wiederum erfindungsgemäß mit Hilfe eines Montagehilfselements, welches in Fig. 4 dargestellt und als sog. Zentrierblech 50 ausgebildet ist. Es handelt sich um ein in etwa quadratisches Blechteil, welches ebenso wie das Montage-Hilfselement 15 einerseits mit einer Verschalung zur Bildung einer Betonwand und andererseits mit der in der Betonwand anzuordnenden Baugruppe verbunden werden kann. Das Befestigen des Zentrierblechs 50 an einer Verschalung erfolgt über bogenförmige Ausnehmungen 51, durch die Schrauben 59 geführt werden können, welche mit der (nicht näher dargestellten) Verschalung verschraubt werden. Die Bogenform der Ausnehmungen 51 ermöglicht dabei ein leichtes Verdrehen des Zentrierblechs 50, so dass dieses also in einfacher Weise in der gewünschten Orientierung ausgerichtet werden kann.
[0029] Die Befestigung des Zentrierblechs 50 an der Baugruppe bestehend aus der Installationsdose 30 und dem Eingießmontageteil 40 erfolgt dann durch an den Seitenwänden gebildete Laschen 52, welche ein Aufstülpen der Baugruppe bzw. des Eingießmontageteils 40 auf das Zentrierblech 50 ermöglichen. Es findet hierbei eine leichte Verrastung zwischen dem Zentrierblech 50 und dem Eingießmontageteil 40 statt, welche für eine ausreichende Halterung sorgt. Die hierbei erhaltene Anordnung ist in den Fig. 5 bis 8 in verschiedenen Ansichten dargestellt, wobei auch die Schrauben 59 zum Anschrauben des Zentrierblechs 50 an der Verschalung gezeigt sind. Das Aufstülpen der Baugruppe auf das Zentrierblech 50 erfolgt dabei selbstverständlich erst nach dem Festschrauben des Zentrierblechs 50 an der Verschraubung.
[0030] Eine ergänzende Befestigung der Baugruppe erfolgt ferner dadurch, dass in dem zylinderförmigen Aufsatz 32 der Installationsdose 30 ein kreisförmiger Einsatz 35 ausgebildet ist. Dieser weist im Zentrum eine Bohrung 36 auf, über welche eine weitere Schraube eingeführt und mit der Verschalung verschraubt werden kann. Auch das Einbringen eines Nagels wäre denkbar, so dass eine zusätzlich Befestigung erhalten wird. Der Einsatz 35 ist über eine ringförmige Nut 37 mit dem Aufsatz 32 verbunden, wobei diese Nut 37 eine Sollbruchstelle bildet. Wie später noch erläutert wird, wird dann dementsprechend der Einsatz 35 beim Abnehmen der Verschalung der Betonwand automatisch entfernt. Nach dem zusätzlichen Befestigen mittels der Schraube bzw. den Nagel wird dann die Rückseite der Dose 30 mit einem Deckel 37 verschlossen.
[0031] Die auf diese Weise an der Verschalung befestigte Baugruppe wird dann mit Beton umgossen. Nachdem dieser ausreichend ausgehärtet ist, wird dann die Verschalung abgenommen, wobei einerseits die Verrastung zwischen Zentrierblech 50 und Eingießmontageteil 40 gelöst wird. Gleichzeitig wird aufgrund der Sollbruchstelle der Einsatz 35 aus der Dose 30 entfernt, so dass diese nun von der Vorderseite der Wand her durch eine kreisförmige Öffnung zugänglich ist. Die Dose 30 sowie das Eingießmontageteil 40 sind nunmehr durch den Beton fixiert, so dass die Schraubverbindung zwischen beiden Elementen gelöst und die Schalter-bzw. Anschlusseinheit eingebaut werden kann.
[0032] Es ergibt sich also der Vorteil, dass die Installationsdose 30 in einfacher Weise mit Hilfe des Zentrierblechs 50 in gewünschter Weise ausgerichtet in einer Betonwand versenkt angeordnet werden kann, wobei das Zentrierblech 50 mehrfach verwendbar ist. Ferner schließt wiederum der vordere Endbereich des Eingießmontageteils 40 bündig mit der Wand ab. Es verbleiben dementsprechend ebenso wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel keine Freiräume zwischen Wand und dem einzubringenden Hohlkörper, weshalb das erfindungsgemäße Verfahren insbesondere dann besondere Vorteile mit sich bringt, wenn die Wand nicht mehr zusätzlich verputzt werden soll. Dies führt also insbesondere bei Sichtbetonanwendungen zu entscheidenden Vorteilen, da nunmehr erstmalig eine Möglichkeit angeboten wird, derartige Körper in einfacher aber sauberer Art und Weise innerhalb der Wand bzw. Decke anzuordnen. 4/7

Claims (5)

  1. österreichisches Patentamt AT505 689B1 2010-04-15 Patentansprüche 1. Verfahren zur Montage bzw. zum Einbringen einer Installationsdose (30), an deren Vorderseite ein Eingießmontageteil (40) angeordnet ist, in eine Betonwand oder Betondecke, wobei ein an einer Verschalung zum Erstellen der Betonwand bzw. -decke befestigtes Montage-Hilfselement (50) lösbar mit der Installationsdose (30) verbunden und anschließend die Betonwand bzw. -decke gegossen wird, und wobei beim Ausschalen der Betonwand bzw. -decke das Montage-Hilfselement (50) wieder vollständig von der Installationsdose (30) entfernt wird und das Montage-Hilfselement (50) durch ein mit dem Eingießmontageteil verbindbares Zentrierblech gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine zur Oberfläche der Betonwand bzw. -decke zugewandte Seite der Installationsdose (30) mit einem Einsatz (35) versehen ist, welcher Schwächungen oder Sollbruchstellen aufweist, wobei dieser Einsatz (35) aufgrund dieser Schwächungen oder Sollbruchstellen beim Ausschalen automatisch entfernt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Montage-Hilfselement (50) mit dem Eingießmontageteil (40) verrastet bzw. verklemmt ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Installationsdose (30) mit dem Eingießmontageteil (40) in einem mit dem Montage-Hilfselement (50) verbundenen Zustand bündig an der Verschalung anliegt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Installationsdose (30) nach Entfernen des Einsatzes (35) zur Oberfläche der Betonwand bzw. -decke hin offen ist.
  5. 5. Installationsdose (30), an deren Vorderseite ein Eingießmontageteil (40) angeordnet ist, und Montage-Hilfselement (50) zur Montage bzw. zum Einbringen der Installationsdose (30), in eine Betonwand oder Betondecke, wobei das Montage-Hilfselement (50) Mittel zum Befestigen an einer Verschalung zum Erstellen der Betonwand bzw. -decke sowie Mittel zum Halten des Eingießmontageteils (40) während des Gießens der Betonwand bzw. -decke aufweist, wobei die Mittel zum Halten des Eingießmontageteils (40) eine Rast- oder Klemmverbindung mit dem Eingießmontageteil (40) ermöglichen, wobei das Montage-Hilfselement (50) beim Ausschalen der Betonwand bzw. -decke durch Lösen der Rast- und Klemmverbindung automatisch von dem Eingießmontageteil (40) entfernbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine zur Oberfläche der Betonwand bzw. -decke zugewandte Seite der Installationsdose (30) mit einem Einsatz (35) versehen ist, welcher Schwächungen oder Sollbruchstellen aufWeist, wobei dieser Einsatz (35) aufgrund dieser Schwächungen oder Sollbruchstellen beim Ausschalen automatisch entfernbar ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 5/7
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