AT505709B1 - Elektrisches kabel, insbesondere batteriekabel für kraftfahrzeuge - Google Patents
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Description
ästeifcscfistiiö patesat AT505 709B1 2009-09-15
Beschreibung [0001] Die gegenständliche Erfindung betrifft ein elektrisches Kabel, insbesondere ein Batteriekabel für Kraftfahrzeuge, mit mindestens einem aus einem Metall bestehenden und mit einer elektrischen Isolierung ausgebildeten elektrischen Leiter, welcher durch mehrere nebeneinander angeordnete und gegeneinander sowie gegenüber der Isolierung verschiebbare Teilleiter gebildet ist.
[0002] Kraftfahrzeuge werden in steigendem Ausmaß mit elektrischen und elektronischen Geräten ausgestattet, welche zur Steuerung einer Vielzahl von Funktionen des Fährbetriebes dienen. Zur elektrischen Speisung des Starters und der elektrischen sowie elektronischen Geräte dient eine Batterie, welche von einem gleichfalls im Kraftfahrzeug angeordneten Generator aufgeladen wird.
[0003] In Personenkraftfahrzeugen befinden sich in der Regel der Starter und der Generator nahe dem Motor der Personenkraftfahrzeuge und somit in deren vorderem Bereich. Demgegenüber befinden sich in der Regel die Batterien im Heckbereich der Personenkraftfahrzeuge. Zur Verbindung des Generators bzw. des Starters mit der Batterie dient ein Stromkabel, welches einen relativ großen Querschnitt aufweist.
[0004] Gemäß dem Stand der Technik sind elektrische Kabel im Querschnitt angenähert kreisförmig ausgebildet. Der Vorteil derartiger sog. Rundkabel besteht darin, dass sie nach allen Richtungen hin umbiegbar sind, wodurch sie in Kraftfahrzeugen in beliebiger Weise verlegt werden können. Der Nachteil derartiger Rundkabel besteht jedoch darin, dass sie einen Durchmesser von etwa 10 mm bis 20 mm aufweisen, wodurch bei deren Verlegung Räume benötigt werden, welche an manchen Stellen der Kraftfahrzeuge nicht zur Verfügung stehen.
[0005] Es ist weiters auch bekannt, elektrische Kabel in Form von sog. Flachkabeln auszubilden. Derartige Kabel können in sehr platzsparender Weise, z. B. an der Innenwand der Fahrzeugkarosserie, verlegt werden. Allerdings sind sie deshalb nicht den Erfordernissen entsprechend, da sie nur aus ihrer Ebene herausgebogen aber deshalb nicht in ihrer eigenen Ebene verbogen werden können, da hierdurch die Isolierung beschädigt werden würde.
[0006] Aus der JP 8-273447 A ist ein elektrisches Kabel bekannt, welches mehrere Teilleiter aufweist, welche sich innerhalb der Isolierung befinden, wobei zwischen den einzelnen Teilleitern und der Isolierung Gleitschichten angeordnet sind. Hierdurch sind diese Teilleiter innerhalb der Isolierung beweglich, wodurch das Kabel in ein Flachkabel oder in ein Rundkabel umgeformt werden kann. Dieses bekannte Kabel entspricht jedoch deshalb nicht den technischen Erfordernissen, da die einzelnen Teilleiter gegeneinander in beliebiger Weise beweglich sind, wodurch bei einer Verbiegung des Kabels keinerlei Formstabilität gewährleistet ist.
[0007] Aus der EP 887806 A2 ist weiters ein elektrisches Kabel bekannt, welches einen innerhalb der Isolierung befindlichen gegenüber dieser festen Teilleiter sowie mindestens einen gegenüber dem ersten Teilleiter und der Isolierung verschiebbaren zweiten Teilleiter aufweist. Auch dieses elektrische Kabel entspricht jedoch deshalb nicht den technischen Erfordernissen, da es bei einer Verbiegung gleichfalls keinerlei Formstabilität aufweist.
[0008] Anders ausgedrückt werden auch bei einem Verbiegen dieses bekannten Kabels die einzelnen Teilleiter in beliebiger Weise gegeneinander bewegt, weswegen die angestrebte Querschnittsform nicht erzielbar ist.
[0009] Aus der US 4, 454, 378 A ist ein Flachkabel für die Energieversorgung von Unterwasserölförderpumpen bekannt, bei dem zwischen kreisförmigen, isolierten Leitern Elemente angeordnet sind, die im Querschnitt mit zwei angenähert kreisabschnittförmigen Ausnehmungen ausgebildet sind, in welche die anliegenden Leiter einragen. Diese Elemente haben die Funktion, die mechanische Belastung des Kabels zu reduzieren.
[0010] Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein elektrisches Kabel zu schaffen, welches bei einem Verbiegen deshalb die erforderliche Formstabilität auf- 1/4 teisäiisd'is patentt AT505 709 B1 2009-09-15 weist, da die einzelnen Teilleiter aneinander geführt sind. Zudem soll ein elektrisches Kabel geschaffen werden, welches sowohl aus seiner Ebene heraus als auch in seiner Ebene beliebig verbogen werden kann, wobei der Widerstand, welcher einem Verbiegen entgegengesetzt wird, in beiden Biegerichtungen angenähert gleich groß ist.
[0011] Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zumindest drei nebeneinander angeordnete Teilleiter vorgesehen sind, wobei die beiden äußeren Teilleiter im Querschnitt zumindest angenähert kreisförmig ausgebildet sind und der zwischen diesen beiden Teilleitern befindliche dritte Teilleiter im Querschnitt mit zwei angenähert kreisabschnittförmigen Ausnehmungen ausgebildet ist, in welche die beiden anliegenden Teilleiter einragen.
[0012] Dadurch, dass die beiden äußeren Teilleiter in Ausnehmungen des mittleren Teilleiters einragen, sind sie bei Verbiegungen des elektrischen Kabels, wobei sie gegenüber dem mittleren Teilleiter verschoben werden, durch diesen geführt, wodurch die hierbei erforderliche Formstabilität gewährleistet ist.
[0013] Vorzugsweise besteht zumindest ein Teil der Teilleiter aus einer Vielzahl von Drähten. Alternativ dazu können sämtliche Teilleiter aus einer Vielzahl von Drähten bestehen oder ist zumindest ein Teil der Teilleiter einstückig ausgebildet.
[0014] Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist der zwischen den beiden kreisförmigen Teilleitern befindliche Teilleiter zwischen der anliegenden Isolierung eine Breite auf, welcher dem Durchmesser der beiden im Querschnitt kreisförmigen Teilleiter angenähert gleich ist. Weiters kann der zwischen den beiden im Querschnitt kreisförmigen Teilleitern befindliche Teilleiter zwischen den beiden kreisförmigen Teilleitern eine minimale Dicke aufweisen, welche dem halben Durchmesser der beiden im Querschnitt kreisförmigen Teilleiter angenähert gleich ist.
[0015] Weiters können die Teilleiter aneinander und an die Isolierung unmittelbar, nämlich ohne dazwischen befindliche Gleitschichten, anliegen.
[0016] Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 ein erfindungsgemäßes elektrisches Kabel, im Querschnitt.
[0017] Das in Fig. 1 dargestellte elektrische Kabel besteht aus drei nebeneinander befindlichen Teilleitern 1, 2 und 3, welche von einer Isolierung 4 umgeben sind. Die Teilleiter 1, 2 und 3, bestehen aus Aluminium, aus Kupfer oder aus einer Kupferlegierung. Die Isolierung 4 besteht aus einem PVC-Compound.
[0018] Die beiden außen befindlichen Teilleiter 1 und 2 sind im Querschnitt angenähert kreisförmig ausgebildet. Demgegenüber ist der zwischen den beiden Teilleitern 1 und 2 befindliche Teilleiter 3 an den an die beiden Teilleiter 1 und 2 anliegenden Seiten mit im Querschnitt kreisabschnittförmigen Ausnehmungen 31 und 32 ausgebildet, in welche die beiden Teilleiter 1 und 2 einragen. Die Dicke des Teilleiters 3 zwischen der anliegenden Isolierung 4 ist den Durchmessern der beiden im Querschnitt kreisförmigen Teilleiter 1 und 2 angenähert gleich, wobei dessen Seitenflächen angenähert eben sind. Zwischen den beiden Teilleitern 1 und 2 weist der mittlere Teilleiter 3 eine minimale Stärke auf, welche den halben Durchmessern der beiden kreisförmigen Teilleiter 1 und 2 angenähert gleich ist.
[0019] Die einzelnen Teilleiter 1, 2 und 3 sind gegeneinander und gegenüber der Isolierung 4 verschiebbar, ohne dass hierfür dazwischen befindliche Gleitschichten erforderlich sind. Es können jedoch auch zwischen den Teilleitern 1, 2 und 3 der Isolierung 4 Gleitschichten vorgesehen sein.
[0020] Die Teilleiter 1, 2 und 3 bestehen vorzugsweise aus einer Vielzahl von miteinander verseilten Drähten. Alternativ dazu können die Teilleiter 1, 2 und 3 auch aus einer geringen Anzahl von Drähten bzw. aus einstückigen Drähten bestehen.
[0021] Ein derartiges elektrisches Kabel kann einerseits aus seiner Ebene heraus verbogen werden. Aufgrund der Verschiebbarkeit der Teilleiter 1, 2 und 3 gegeneinander und gegenüber 2/4
Claims (7)
- fettsKÄh« fHtemarct AT505 709 B1 2009-09-15 der Isolierung 4 kann ein derartiges elektrisches Kabel auch in seiner Ebene verbogen werden. Aufgrund der Ausbildung des mittleren Teilleiters 3 mit den im Querschnitt kreisabschnittförmigen Ausnehmungen 31 und 32, durch welche die beiden Teilleiter 1 und 2 geführt sind, ist die bei Verbiegungen dieses elektrischen Kabels, bei welchem die Teilleiter 1, 2 und 3 gegeneinander und gegenüber der Isolierung 4 verschoben werden, die erforderliche Formstabilität gewährleistet. [0022] Ein derartiges elektrisches Kabel, bei welchem die Teilleiter 1, 2 und 3 aus einzelnen Drähten hergestellt ist, ist gegenüber einem solchen Kabel, welches aus einstückigen Teilleitern 1,2 und 3 hergestellt ist, deshalb vorteilhaft, da es einen geringeren Biegewiderstand aufweist. [0023] Es besteht auch die Möglichkeit, einen Teil der Teilleiter aus einzelnen miteinander verseilten Drähten und den anderen Teil aus einstückigen Teilleitern herzustellen. [0024] Die Formgebung des mittleren Teilleiters 3 erfolgt insbesondere durch Walzvorgänge, mittels welcher ein Teilleiter mit einem kreisförmigen Querschnitt mit zwei einander gegenüberliegenden, im Querschnitt kreisförmigen Ausnehmungen ausgebildet wird. [0025] Hiermit ist ein als Flachleiter ausgebildetes elektrisches Kabel geschaffen, welches beliebig verbiegbar ist, wobei es die erforderliche Formstabilität aufweist. Patentansprüche 1. Elektrisches Kabel, insbesondere Batteriekabel für Kraftfahrzeuge, mit mindestens einem aus einem Metall bestehenden und mit einer elektrischen Isolierung (4) ausgebildeten e-lektrischen Leiter, welcher durch mehrere nebeneinander angeordnete und gegeneinander sowie gegenüber der Isolierung (4) verschiebbare Teilleiter (1, 2, 3) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest drei nebeneinander angeordnete Teilleiter (1, 2, 3) vorgesehen sind, wobei die beiden äußeren Teilleiter (1,2) im Querschnitt zumindest angenähert kreisförmig ausgebildet sind und der zwischen diesen beiden Teilleitern (1,2) befindliche dritte Teilleiter (3) im Querschnitt mit zwei angenähert kreisabschnittförmigen Ausnehmungen (31, 32) ausgebildet ist, in welche die beiden anliegenden Teilleiter (1, 2) einragen.
- 2. Elektrisches Kabel nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Teilleiter (1,2, 3) aus einer Vielzahl von Drähten besteht.
- 3. Elektrisches Kabel nach einem der Patentansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Teilleiter (1,2, 3) aus einer Vielzahl von Drähten bestehen.
- 4. Elektrisches Kabel nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teil der Teilleiter (1,2, 3) einstückig ausgebildet ist.
- 5. Elektrisches Kabel nach einem der Patentansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den beiden kreisförmigen Teilleitern (1,2) befindliche Teilleiter (3) zwischen der anliegenden Isolierung (4) eine Breite aufweist, welche dem Durchmesser der beiden im Querschnitt kreisförmigen Teilleiter (1,2) angenähert gleich ist.
- 6. Elektrisches Kabel nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen den beiden im Querschnitt kreisförmigen Teilleitern (1, 2) befindliche Teilleiter (3) zwischen den beiden kreisförmigen Teilleitern eine minimale Dicke aufweist, welche dem halben Durchmesser der beiden im Quer- schnitt kreisförmigen Teilleiter (1,2) angenähert gleich ist.
- 7. Elektrisches Kabel nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilleiter (1,2, 3) aneinander und an die Isolierung (4) unmittelbar, nämlich ohne dazwischen befindliche Gleitschichten, anliegen. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 3/4
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