AT5057U1 - Dämpfereinrichtung, insbesondere für möbel - Google Patents

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AT5057U1
AT5057U1 AT0806301U AT80632001U AT5057U1 AT 5057 U1 AT5057 U1 AT 5057U1 AT 0806301 U AT0806301 U AT 0806301U AT 80632001 U AT80632001 U AT 80632001U AT 5057 U1 AT5057 U1 AT 5057U1
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damper
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AT0806301U
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Blum Gmbh Julius
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dämpfereinrichtung für Möbel mit einem Drehdämpfer (2) und einem Betätigungsteil für den Drehdämpfer (2). Der Betätigungsteil ist als endloses, über eine Umlenkrolle geführtes Antriebsband (4) ausgebildet. Das Antriebsband (4) weist mehrere Mitnehmer (6) auf, an denen beim Schließen eines Möbelteiles ein Anschlag (8) alternierend angreift.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Dämpfereinrichtung, insbesondere für Möbel mit einem Drehdämpfer und einem Betätigungsteil für den Drehdämpfer. 



  Dämpfereinrichtung, die der Dämpfung von bewegbaren Möbelteilen, beispielsweise Schubladen oder Türen dienen, sind vorteilhaft als Flüssigkeitsdämpfer ausgeführt. Sie weisen einen Drehkolben auf, der in einem Gehäuse angeordnet ist, wobei sich im Gehäuse eine Flüssigkeit mit hoher Viskosität befindet. Der Drehkolben ist im allgemeinen mit einem ausserhalb des Gehäuses befindlichen Ritzel verbunden, das mit einem Zahnstangenprofil eines Stössels kämmt, der den Betätigungsteil bildet. 



  Wenn die Türe oder die Schublade auf den   Stössel   drückt und dieser dadurch linear bewegt wird, wird der Drehkolben gedreht, und die Bewegung der Türe oder der Schublade wird durch die Flüssigkeit mit hoher Viskosität gedämpft. 



  Im allgemeinen wird die   Schliessbewegung   des   Möbelteiles   kurz vor Erreichen der geschlossenen Stellung gedämpft. Umgekehrt ist es nicht erwünscht, dass die Öffnungsbewegung des Möbelteils in diesem Bereich gedämpft wird. Es kann zwar durchaus erwünscht sein, die Öffnungsbewegung des Möbelteiles im äussersten Öffnungsbereich zu dämpfen, aber nicht am Anfang der Öffnungsbewegung. Deshalb ist es notwendig, den Drehdämpfer nach dem Stand der Technik mit einem Freilauf zu versehen. 



  Ausserdem muss ein beim Schliessen zurückgeschobener Stössel wieder durch eine Feder oder dergleichen in seine Bereitschaftsstellung gebracht werden. 



  Aufgabe der Erfindung ist es, einen Drehdämpfer zu schaffen, der insbesondere bei Möbeln einsetzbar ist und bei dem sowohl auf einen Freilauf als auch im Falle, dass er zur Dämpfung der Bewegung einer Schublade eingesetzt wird, auf eine Rückholvorrichtung verzichtet werden kann. 



   Die erfindungsgemässe Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Betätigungsteil als endloses über eine Umlenkeinrichtung geführtes Antriebsband ausgebildet ist. 



   Vorteilhaft ist vorgesehen, dass das Antriebsband mehrere Mitnehmer aufweist, an denen beim Bewegen eines Möbelteiles in einer ersten Richtung ein Anschlag alternierend angreift. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Wird der bewegbare Möbelteil geschlossen, greift der Anschlag an einem Mitnehmer an, verschiebt diesen und dreht somit das Antriebsband in den Drehdämpfer. Beim nächsten Schliessvorgang greift der Anschlag am nächsten Mitnehmer an und der Vorgang wird wiederholt. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass die Mitnehmer beim Bewegen des   Möbelteiles   in einer der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung vom Anschlag überfahrbar sind, wodurch auf einen Freilauf verzichtet werden kann. Der Anschlag wird sozusagen über den Mitnehmer gezogen, ohne bei diesem einzurasten und das Antriebsband zu bewegen. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass der Drehdämpfer in Montagelage unter dem Boden der Schublade angeordnet ist. 



  Nachfolgend wir ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. 



  Die Fig. 1 zeigt eine Unteransicht einer Seite einer Schublade, die mit einem erfindungsgemässen Drehdämpfer ausgerüstet ist, dabei ist die Schublade in der Position knapp vor Erreichen der   Schliessstellung   und vor dem Funktionsbereich des Drehdämpfers gezeigt, die Fig. 2 zeigt den Ausschnitt A der Fig. 1, die Fig. 3 zeigt eine Unteransicht einer Schublade mit erfindungsgemässem Drehdämpfer in der   Schliessstellung,   die Fig. 4 zeigt den Ausschnitt A der Fig. 3, die Fig. 5 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Seite einer Schublade und eine Stirnansicht des Drehdämpfers, die Fig. 6 zeigt den Ausschnitt A der Fig. 5, und die Fig. 7 zeigt eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsge- mässen Dämpfereinrichtung. 



   In den Figuren 1 bis 6 ist jeweils nur eine Seite der Schublade 1 gezeigt. Es ist möglich, die
Schublade 1 mit nur einem Drehdämpfer 2 auszurüsten oder an der anderen Seite einen analog angeordneten Drehdämpfer 2 vorzusehen. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Der Drehdämpfer 2 weist ein Ritzel 3 auf, das mit einem als Zahnriemen ausgebildeten Antriebsband 4 in Eingriff ist. Das Antriebsband 4 ist über eine Umlenkeinrichtung 5 geführt, die als Umlenkrolle ausgeführt ist. Die Umlenkrolle ist ebenso mit einem Zahnkranz versehen. 



  An seiner Aussenseite ist das Antriebsband 4 mit Mitnehmern 6 versehen, die als keilförmige Vorsprünge ausgebildet sind. 



  An der Tragschiene 7 der Schubladenführungsgarnitur lagert eine Klinke, die von einer Feder 9 beaufschlagt wird. 



  Die Klinke bildet einen Anschlag 8, an dem beim Schliessen der Schublade 1 jeweils ein Mitnehmer 6 anstösst. 



  Wird die Schublade 1 geschlossen, fährt ein Mitnehmer 6 bis zu dem von der federbeaufschlagten Klinke gebildeten Anschlag 8 und wird dort gehalten. Damit wird auch das Antriebsband 4 fixiert. Wenn die Schublade 1 weiter in den Möbelkorpus hineingeschoben wird, werden der Drehdämpfer 2 und die Umlenkrolle 5 relativ zum Antiebsband 4 versetzt und dabei gedreht, wodurch die Dämpfwirkung erzielt wird. 



  Beim Öffnen der Schublade überfährt der nächste Mitnehmer 6 ungehindert die Klinke, die den Anschlag 8 bildet, tritt jedoch beim nächsten Schliessen der Schublade 1 in Aktion.   und  
Da sich beim Öffnen der Schublade 1 der Drehdämpfer 2 das Antriebsband 4 nicht bewegen, benötigt die erfindungsgemässe   Dämpfereinridung   keine eigene
Rückholvorrichtung und keinen Freilauf für den Drehdämpfer 2. 



   Die erfindungsgemässe Drehdämpfereinrichtung mit dem Drehdämpfer 2 kann unmittelbar am Schubladenboden 10 montiert sein. Vorteilhaft ist jedoch vorgesehen, dass der 
 EMI3.1 
 kann. 



  Im Ausführungsbeispiel nach der Fig. 7 dient die erfindungsgemässe Drehdämpfereinrichtung zur Dämpfung der Schliessbewegung einer Türe 13. Die Drehdämpfereinrichtung kann dabei an einer Möbelseitenwand oder einem Boden 12 eines Möbelkorpusses befestigt sein. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



  Die eigentliche Dämpfereinrichtung besteht wiederum aus einem Drehdämpfer 2 mit einem Ritzel 3, über das ein als Zahnriemen ausgebildetes Antriebsband 4 verläuft, das über eine als Umlenkrolle 5 ausgeführte Umlenkeinrichtung 5 geführt ist. 



  Der Anschlag 8, der wiederum von einer von einer Feder 9 beaufschlagten Klinke gebildet wird, lagert auf einem Stössel 14. Der   Stössel   14 wird von einer Druckfeder 15 beaufschlagt. 



  Wird die Türe 13 geschlossen, wird der   Stössel   14 in den Möbelkorpus hineingedrückt und der Anschlag 8 stösst dabei an einem Mitnehmer 6 an, dreht das Antriebsband 4 und somit das Ritzel 3 des Drehdämpfers 2. 



  Wird die Türe 13 geöffnet, drückt die Feder 15 den Stössel 14 wieder in die in der Fig. 7 gezeigte Bereitschaftsstellung. Der Anschlag 8 überfährt dabei den vor ihm liegenden Mitnehmer 6.

Claims (16)

  1. Ansprüche' 1. Dämpfereinrichtung, insbesondere für Möbel, mit einem Drehdämpfer und einem Betätigungsteil für den Drehdämpfer, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsteil als endloses über eine Umlenkeinrichtung (5) geführtes Antriebsband (4) ausgebildet ist.
  2. 2. Dämpfereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsband (2) mehrere Mitnehmer (6) aufweist, an denen beim Bewegen eines Möbelteiles in einer ersten Richtung ein Anschlag (8) alternierend angreift.
  3. 3. Dämpfereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (6) beim Bewegen des Möbelteiles in einer der ersten Richtung entgegengesetzten Richtung vom Anschlag (8) überfahrbar sind.
  4. 4. Dämpfereinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (8) als federnde Klinke ausgeführt ist.
  5. 5. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsband (4) als Zahnriemen ausgebildet ist und auf einem Ritzel (3) des Drehdämpfers (2) und einer Umlenkrolle lagert, die die Umlenkeinrichtung (5) bildet.
  6. 6. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (6) als Vorsprünge ausgebildet sind.
  7. 7. Dämpfereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkrolle als Zahnrad ausgebildet ist.
  8. 8. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdämpfer (2) als Flüssigkeitsdämpfer ausgeführt ist.
  9. 9. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Ausziehführungsgarnitur für Schubladen (1) kombiniert ist.
  10. 10. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdämpfer (2) an der Schublade (1) und der Anschlag (8) am Möbelkorpus angeordnet ist. <Desc/Clms Page number 6>
  11. 11. Dämpfereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdämpfer (2) in Montagelage unter dem Boden (10) der Schublade (1) angeordnet ist.
  12. 12. Dämpfereinrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehdämpfer (2) mit dem Antriebsband (4) auf einer Ausziehschiene (11) der Ausziehführungsgarnitur gelagert ist, während der Anschlag (8) an der korpusseitigen Tragschiene (7) der Ausziehführungsgarnitur angeordnet ist.
  13. 13. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachsen des Drehdämpfers (2) und der Umlenkrolle (5) in Montagelage senkrecht ausgerichtet sind.
  14. 14. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsband (4) mit drei Mitnehmern versehen ist.
  15. 15. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer (6) keilförmig ausgebildet sind.
  16. 16. Dämpfereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (8) an einem von einem Möbelteil beaufschlagbaren Stössel (14) gelagert ist. (Fig. 7)
AT0806301U 2000-11-13 2001-08-31 Dämpfereinrichtung, insbesondere für möbel AT5057U1 (de)

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AT0806301U AT5057U1 (de) 2000-11-13 2001-08-31 Dämpfereinrichtung, insbesondere für möbel

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116677282A (zh) * 2023-05-18 2023-09-01 珠海优特智厨科技有限公司 调料机开关门机构及调料机

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