AT506286A2 - Faserbehandlungsvorrichtung mit einer metallriemenschleife - Google Patents
Faserbehandlungsvorrichtung mit einer metallriemenschleife Download PDFInfo
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Description
t ···* · · · · · • · · · · · · ···· • · · · · · ··* · ········ · ·
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Faserbahnbehandlungsvorrichtung mit einer Metallriemenschleife, wobei die Behandlungsvorrichtung einen Metallriemen, der so eingerichtet ist, dass er sich um zumindest eine FUhrungseinrichtung dreht, und außerhalb der Metallriemenschleife ein Gegenelement aufweist, das eine verlängerte Faserbahnbehandlungszone mit dem Metallriemen ausbildet, wobei durch diese Behandlungszone die zu behandelnde Faserbahn geführt wird.
Diese Art an Faserbahnbehandlungsvorrichtung mit einer MetaUriemenschleife kann beispielsweise ein Metallriemenkalander, eine Trocknungsvorrichtung, eine Presse, eine Beschichtungsvomchtung, eine Beleimungsvorrichtung, eine Bedruckvorrichtung oder dergleichen sein, wie dies beispielsweise in der früheren internationalen veröffentlichten Anmeldung WO 03/064 761 Al der Anmelderin der vorliegenden Anmeldung offenbart ist. Es ist denkbar, dass diese Vorrichtung beispielsweise einen Weichkalander (Softkalander), einen Mehrspaltkalander, einen Maschinenkalander, einen Schuhkalander oder einen Glättzylinder (Yankee-Zylinder) ersetzt.
Die Anwendung einer Vorrichtung dieser Art, bei der der Metallriemen sich schnell bewegt und die Temperaturen relativ hoch beispielsweise innerhalb des Bereiches von ISO bis 400°C sein können, bringt verschiedene Sicherheitsrisiken mit sich sowohl im Hinblick auf normale Betriebssituationen als auch insbesondere im Hinblick auf Fehlersituationen wie beispielsweise ein Reißen der Faserbahn, und in extremen Fällen sogar das Reißen des Metallriemens.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung zu schaffen, durch die die Sicherheit des Bedienungspersonals in zuverlässiger Weise bei verschiedenen Situationen sichergestellt werden kann, und die einen relativ einfachen Zugriff auf die Behandlungsvorrichtung ermöglicht, um die erforderlichen Wartungs- und Reparaturmaßnahmen durchzuführen. Um diese Aufgabe zu lösen, ist die Behandlungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass um die Behandlungsvorrichtung herum eine separate Schutzkonstruktion vorgesehen ist, die einen Körperabschnitt aufweist, der mit einem Schutzgehäuse oberhalb der Behandlungsvorrichtung, das sich unter Betrachtung in der Richtung des Laufe der zu der Behandlungsvorrichtung gebrachten Faserbahn von dem vorderen Ende der Behandlungsvorrichtung zu ihrem hinteren Ende erstreckt, und mit Seitengehäusen an den entgegengesetzten Seitenenden (Bedienerseite und Antriebsseite) der 66023 • ♦ • · • · · · · ···· · ··· ··· • · · · · · ··· · ·······+ · · 2
Behandlungsvorrichtung versehen ist, wobei zumindest ein Gehäuse von ihnen zu einer TOrkonstruktion « gestaltet ist, die geöffnet werden kann.
Die Lösung gemäß der vorliegenden Erfindung verbessert die Sicherheit, und es ist relativ einfach, die Schutzkonstruktion auch im Hinblick auf eine Geräusch- und Wärmeisolation vorteilhaft zu gestalten. Außerdem wird ein leichter und sicherer Zugang zu der Arbeitsebene vorgesehen sowohl während des Betriebs der Behandlungsvorrichtung als auch während Wartungsmaßnahmen.
Die vorliegende Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefilgten Zeichnungen detaillierter beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine bildliche Prinzipdarstellung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
Fig. 2 zeigt das Ausführungsbeispiel von Fig. 1 als eine bildliche Ansicht von oben.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 2 ein Metallriemenkalander bezeichnet, der einen Kalanderriemen 3, der sich um Führungswalzen 4 dreht, und außerhalb des Riemens eine Gegenwalze 6 aufweist, vorzugsweise eine Thermowalze, wodurch eine Bahnbehandlungszone somit zwischen dem Riemen und dem Gegenelement ausgebildet ist, wobei durch diese Zone die zu kalandrierende Bahn geleitet wird. Im Inneren der Riemenschleife 3 befindet sich außerdem eine Spaltwalze 5, die als eine Druckbeaufschlagungseinrichtung wirkt, die den Metallriemen gegen die Walze 6 drückt, womit ein höherer Druck innerhalb der Kalandrierzone der Spaltzone ausgebildet wird. Die Führungswalzen oder zumindest einige von ihnen können so eingerichtet sein, dass sie beweglich sind, um die Spannung des Riemens 3 wunschgemäß einzustellen. Mit dem Bezugszeichen 7 ist der Körperabschnitt des Metallriemenkalanders bezeichnet. Die Lösung gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine Schutzkonstruktion separat von dem Metallriemenkalander auf, die - unter Betrachtung in der Richtung des Laufs der Faserbahn (von der linken Seite zu der rechten Seite in den Figuren 1 und 2) - jeweils einen vorderen und einen hinteren Rahmenständer 13 und 14 und ein Schutzgehäuse 1 oberhalb des Metallriemenkalanders aufweist. In dem daigestellten Ausführungsbeispiel ist das Schutzgehäuse 1 mit länglichen Öffnungen IS, 16 versehen, jedoch ist es möglich, dass das Schutzgehäuse auch vollständig massiv sein kann. Die Schutzkonstruktion erstreckt sich über die gesamte Querlänge (Länge in Querrichtung) des Metallriemenkalanders 2 unter Betrachtung in der Richtung des Laufs der Faserbahn (Querrichtung = Richtung quer zu der Laufrichtung), und ist an ihren entgegengesetzten Längsenden, d.h. an der Bedienerseite und der Antriebsseite mit Seitengehäusen versehen, wobei eines von ihnen zu einer Türkonstruktion 8 ausgebildet ist, die mittels Scharnieren 9 an dem Körperabschnitt 13 des ···· · ···♦ ···· · · · · ··· • · · · · V ··· * ····♦·«· · · 3
Schutzgehäuses angelenkt ist. In der Türkonstruktion ist außerdem ein Treppenabschnitt 11 ausgebildet, entlang dem zu der Arbeitsebene 12 oberhalb der Maschine geklettert werden kann, die an der Vorderseite der Maschine in dem gezeigten Ausführungsbeispiel angeordnet ist. In dem unteren Abschnitt des öffhungsrandes, der entgegengesetzt zu dem angelenkten Rand 9 der Türkonstruktion ist, ist vorzugsweise ein Laufrad 10 angeordnet, dass das öffnen und Schließen der Tür erleichtert.
An der Vorderseite und an der Rückseite des Schutzgehäuses sind (nicht dargestellte) Öffnungen vorgesehen, durch die die Faserbahn, die behandelt wird, zu dem Metallriemenkalander geleitet werden kann, in dem sie zu der Behandlungszone zwischen dem Riemen 3 und der Walze 6 und weiter von dem Kalander zu einem weiteren Behandeln wie beispielsweise ein Beschichten oder Aufrollen geführt wird.
In Verbindung mit der Türkonstruktion 8 und dem entgegengesetzten Schutzseitengehäuse kann außerdem eine Geräusch- und Wärmeisolationsstruktur angeordnet sein.
Es ist denkbar, dass die Türkonstruktion auch in zwei Teilen verwirklicht werden kann, woraufhin ein Teil an dem Körperabschnitt 14 angelenkt ist, während der andere Teil an dem Körperabschnitt 13 angelenkt ist. Der Raum, der zum öffnen der Tür erforderlich ist, wird somit kleiner.
Innsbruck, am 11. März 2009
Claims (7)
1 I • · • · • ·
• · • ··· ··· Patentansprüche 1. Faserbahnbehandlungsvorrichtung (2) mit einer Metallriemenschleife (3), wobei die Behandlungsvorrichtung einen Metallriemen (3), der so eingerichtet ist, dass er sich um zumindest eine FUhrungseinrichtung (4) dreht, und außerhalb der Metallriemenschleife ein Gegenelement (6) aufweist, das eine verlängerte Faserbahnbehandlungszone mit dem Metallrahmen ausbildet, wobei durch diese Behandlungszone die zu behandelnde Faserbahn geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass um die Behandlungsvorrichtung (2) herum eine separate Schutzkonstruktion vorgesehen ist, die einen Körperabschnitt aufweist, der mit einem Schutzgehäuse (1) oberhalb der Behandlungsvorrichtung, das sich unter Betrachtung in der Richtung des Laufs der zu der Behandlungsvorrichtung gebrachten Faserbahn von dem vorderen Ende der Behandlungsvorrichtung zu ihrem hinteren Ende erstreckt, und mit Seitengehäusen an den entgegengesetzten Seitenenden (Bedienerseite und Antriebsseite) der Behandlungsvorrichtung versehen ist, wobei zumindest ein Gehäuse von ihnen zu einer Ttbkonstruktion (8) gestaltet ist, die geöffnet werden kann.
2. Behandlungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die TUrkonstruktion (8) der Schutzkonstruktion an dem Körperabschnitt der Schutzkonstruktion angelenkt (9) ist.
3. Behandlungsvorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem entgegengesetzten Rand in Bezug auf den angelenkten Rand der Türkonstruktion ein Laufrad (10) angeordnet ist, das am Boden ruht.
4. Behandlungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Türkonstruktion des Schutzgehäuses aus zwei Teilen gestaltet ist, wobei ein Teil von ihnen unter Betrachtung in der Richtung des Laufs der Faserbahn an dem vordersten Rahmenteil (13) angelenkt ist und der andere Teil an dem hintersten Rahmenteil (14) angelenkt ist.
5. Behandlungsvorrichtung gemäß einem der vorherigen 66023 ·· ·· ···· ·♦·· ·· ·#«· ···· · · · · · • · · * · ··· ··· • · · · · · #·· · ········ · · 2 Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Türkonstruktion mit einem äußeren Treppenabschnitt (11) versehen ist, der sich mit der Türkonstruktion dreht und der einen Zugang zu einer höheren Arbeitsebene in dem vorderen und hinteren Endbereich ermöglicht.
6. Behandlungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse als eine im Wesentlichen massive Struktur gestaltet ist.
7. Behandlungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Schutzgehäuse als eine abschnittsweise offene Struktur gestaltet ist. Innsbruck, am 11. März 2009
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