AT506552A1 - Tintenstrahldruckvorrichtung - Google Patents

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AT506552A1
AT506552A1 AT0053508A AT5352008A AT506552A1 AT 506552 A1 AT506552 A1 AT 506552A1 AT 0053508 A AT0053508 A AT 0053508A AT 5352008 A AT5352008 A AT 5352008A AT 506552 A1 AT506552 A1 AT 506552A1
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Description


  Die Erfindung betrifft ein Dmckbild, entsprechend den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1. 

  
Das Erzeugen von Bildern mit Tintenstrahldruckvorrichtungen erfolgt üblicherweise unter Verwendung von weissen Druckmedien, sodass es auch üblich ist, für die Speicherung der digitalen Bildinformationsdaten nur Informationen über farbige, d.h. nicht weisse Bildpunkte, vorzusehen. Beim Aufdrucken von Bildern auf Druckmedien aus einem nicht weissen Material hat dies allerdings zur Folge, dass es zu einer Verfälschung der Farben des dargestellten Bildes kommt. Frei bleibende Flächen, die weiss erscheinen sollten, haben in diesen Fällen die dem Druckmedium eigene Farbe, während die Farbe anderer Bildpunkte durch die Farbe des Druckmediums verändert wird, indem das einfallende weisse Licht teilweise durch den entsprechenden Tintenpunkt hindurchtritt und am Dmckmedium ein zusätzlicher Teil des Lichts absorbiert wird. 

  
Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, Dmckbild für Bilder mit möglichst farbechter Darstellung zu schaffen mit dem es bevorzugt auch möglich ist, optische Effekte der Bildoberfläche gezielt beeinflussen zu können. 

  
Die Aufgabe der Erfindung wird durch ein Dmckbild, bestehend aus einem Dmckmedium und einem darauf aufgebrachten, mehrfarbigen Bild, entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhaft ist dabei, dass bei Verwendung von nicht weissen Druckmedien als Untergrund für ein zu druckendes Bild für dieses eine farbrichtige Darstellung möglich ist. 

  
Vorteilhafte Weiterbildungen des Druckbildes sind in den Ansprüchen 2 bis 10 beschrieben. 

  
A20Ö4/00227+A2005/00118 Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. 

  
Es zeigen: 

  
Fig. 1 die Tintenstrahldruckvorrichtung in Seitenansicht; 

  
Fig. 2 die Tintenstrahldrackvorrichtung gemäss Fig. 1 in Draufsicht und schematisch vereinfachter Darstellung; 

  
Fig. 3 ein Ausfuhrungsbeispiel der Tintentenstrahld ckvorrichtung mit einer Druckkopf-Anordnung zum Drucken von weisser Tinte; 

  
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 mit einer zweiten Druckkopf- Anordnung zum Auftragen von weisser Tinte; 

  
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel der Tintenstrahldmckvorrichtung mit einer weiteren 

  
Druckkopf- Anordnung zum Auftragen von weisser Tinte, die in dem der Rückseite 39 des D ckkopfschlittens 10 zugewandten Bereich angeordnet ist; 

  
Fig. 6 einen Querschnitt des Druckmediums mit darauf aufgebrachten weissen und farbigen Tintenpunkten für den Fall einer Grundierung eines Bildes, stark vergrössert dargestellt; 

  
Fig. 7 ein Detail eines auf einem Dmckmedium aufgebrachten Bildes mit nur bereichsweise aufgebrachten weissen Tintenpunkten; 

  
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel eines auf einem Dmckmedium aufgebrachten Bildes, wobei weisse Tintenpunkte einen Füllbereich zwischen farbigen Tintenpunkten bilden; 

  
Fig. 9 einen Querschnitt eines transparenten Druckmediums mit einem auf einer Rückseite des Dmckmediums aufgetragenen Bildes; 

  
Fig. 10 ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel eines auf einem transparenten Dmckmedium aufgebrachten Bildes; 

  
A2004/00227+A2005/00118 Fig. 11 eine schematische Darstellung der Signalverarbeitung bzw. Steuerung der Tintenstrahldmckvorrichtung; 

  
Fig. 12 einen Ausschnitt der Druckkopf- Anordnung der Tintenstrahldmckvorrichtung gemäss Fig. 2 mit einer weiteren Ausführungsvariante der Druckköpfe; 

  
Fig. 13 ein Ausführungsbeispiel der Tintenstrahldmckvorrichtung mit einer Druckkopfanordnung zum Auftragen von farbloser bzw. achromatischer Tinte; 

  
Fig. 14 einen Querschnitt eines Druckmediums mit einem darauf aufgebrachten Bild, stark vergrössert dargestellt; 

  
Fig. 15 ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel eines auf dem Dmckmedium aufgebrachten mit nur bereichsweise aufgebrachter, farbloser Tinte; 

  
Fig. 16 eine weitere Ausführungsvariante zum Auftrag eines Bildes auf dem Druck- <(> medium mit komplementären Tintenpunkten aus farbloser Tinte; 

  
Fig. 17 ein Ausführungsbeispiel eines auf dem Dmckmedium aufgebrachten Bildes mit mehreren, übereinander aufgetragenen Tintenpunkten; 

  
Fig. 18 ein Ausführungsbeispiel eines auf einem Dmckmedium aufgebrachten Bildes mit mehreren Tintenpunkten unterschiedlicher Schichtdicke; 

  
Fig. 19 ein weiteres Ausführungsbeispiel zum Auftragen von Bildern auf einem transparenten Druckmedium. 

  
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausfuhrungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäss auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten 

  
A2Ö04/0Ö227+A20Ö5/00118 und beschriebenen unterschiedlichen Ausfuhrungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen. 

  
Die Fig. 1 und 2 zeigen in schematisch vereinfachter Darstellung die zentralen Elemente einer Tintenstrahldruckvorrichtung 1. 

  
Fig. 1 zeigt die Tintenstrahldmckvorrichtung 1 in Seitenansicht. Auf einem Drucktisch 2 liegt ein zu bedruckendes Dmckmedium 3, wobei dieses durch Transportwalzen 4, 5 einer Vorschubvorrichtung 6 und Transportwalzen 7 und 8 einer Vorschubvorrichtung 9 festgehalten wird. Oberhalb des Drucktisches 2 befindet sich über dem Dmckmedium 3 ein Dmckkopfschlitten 10 mit mehreren für die jeweiligen Farben vorgesehenen DruckkopfAnordnungen 11, wobei die Druckkopf- Anordnungen 11 zu jeweils einer Farbe über mehrere Druckköpfe 12 verfügen. Der Dmckkopfschlitten 10 ist an zwei Querführungen 13 und 14 in Quervorschubrichtung 15, 16 (siehe Fig. 2) seitlich über das Dmckmedium 3 beweglich.

   Zwischen den Quervorschüben des D ckkopfschlittens 10, während derer mit Hilfe der Druckköpfe 12 der Auftrag von Farbpunkten auf dem Dmckmedium 3 erfolgt, wird das Dmckmedium 3 mit Hilfe der Vorschubvorrichtungen 6 und 9 in Richtung der Vorschubrichtung 17 weiterbewegt. 

  
Die Fig. 2 zeigt in schematisch vereinfachter Darstellung die Tintenstrahldmckvorrichtung 

  
1 in Draufsicht. Im Dmckkopfschlitten 10 sind vier, aus jeweils vier Druckköpfen 12, gebildete Dmckkopf-Anordnungen 11 vorhanden. Entsprechend der Darstellung gemäss Fig. 

  
2 ist somit das Auftragen von vier verschiedenen Farben vorgesehen. Die einzelnen Druckköpfe 12 verfugen über jeweils eine in Vorschubrichtung 17 ausgerichtete Düsenreihe 18, die jeweils über eine vorzugsweise gleiche Anzahl n von bis zu mehreren hundert einzelnen Düsen 19 verfügt. Jeweils einander benachbarte Düsen 19 einer Düsenreihe 18 sind um einen Düsenabstand D 20 voneinander entfernt. Es werden üblicherweise Druckköpfe 12 mit einem Düsenabstand D 20, der einer Punktdichte von 90 dpi entspricht, verwendet. Mit einem derartigen Dmckkopf 12 können entsprechend der Anzahl n der Düsen 19 über einen Streifen der Breite der Reihenlänge 21 n Farbpunktzeilen gleichzeitig während eines einzigen Quervorschubs gedruckt werden. 

  
Alternativ zu Druckköpfen 12 mit nur einer Düsenreihe 18 können aber auch Druckköpfe 12 mit mehreren Düsenreihen 18 verwendet werden, wobei die Düsenreihen 18 zueinander 

  
A2004/00227+A2005/Ö0118 parallel ausgerichtet sind (nachfolgend anhand der Fig. 12 beschrieben). Das heisst, dass Druckköpfe 12 vorgesehen sind, wobei in einem jeden Dmckkopf 12 eine Anzahl n von mehreren Düsenzeilen ausgebildet ist und diese Düsenzeilen mit zumindest einer Düse je Düsenzeile ausgebildet sind und die Düsenzeilen in Quervorschubrichtung 15 der Dmckkopf- Anordnung 11 ausgerichtet sind und zueinander um einen Düsenabstand D 20 bzw. Düsenzeilenabstand in Vorschubrichtung 17 des Dmckmediums 3 versetzt angeordnet sind. 

  
In einer weiteren alternativen Ausführungsform können die einzelnen Dmckköpfe 12 einer Druckkopf- Anordnung 11 in systematischer Weise in Richtung der Vorschubrichtung 17 um eine Versetzung [Delta]B 22 versetzt angeordnet sein. Durch eine entsprechende Kombination von Versetzungen [Delta]B 22 mit unterschiedlichen Vorschüben des Dmckmediums 3 in Vorschubrichtung 17 ist es gleichzeitig möglich, einerseits eine Erhöhung der Dichte der Farbpunktzeilen zu erreichen und andererseits Bildfehler, die aus systematischen Fehlern der Dmckköpfe 12 resultieren, zu verringern.

   Indem die Dmckköpfe 12 nämlich mit einer Versetzung [Delta]B 22, die aus der Summe eines ganzzahligen Vielfachen des Düsenabstands D 20 und eines Bruchteils davon gebildet ist, angeordnet sind, ist es möglich, zu Farbpunktzeilen jeweils dazwischenliegende Farbpunktzeilen zu drucken und so die Dichte der Farbpunktzeilen entsprechend zu vervielfachen. 

  
Wie gemäss Fig. 2 dargestellt, ist es auch möglich, jeweils zwei Dmckköpfe 12 so anzuordnen, dass sie in Kombination einem Dmckkopf doppelter Reihenlänge 21 entsprechen. 

  
Das Auftragen des Bildes auf dem Dmckmedium 3 erfolgt durch eine Kombination von Druckvorgängen währen der Hin- und Herbewegung entsprechend der Quervorschubrichtung 15, 16 und Vorschubbewegung des Dmckmediums 3, um eine Vorschublänge, die nur einem Bruchteil der Reihenlänge entspricht. Es erfolgt somit ein "zeilenverschachteltes" Bedrucken des Dmckmediums 3, indem während einer Querbewegung der DruckkopfAnordnungen 11 nur jede zweite, dritte, vierte usw. Zeile der endgültig aufzutragenden Bildpunkte erzeugt wird und erst während einer weiteren Querbewegung der DruckkopfAnordnungen 11 dazwischenliegende Zeilen von Bildpunkten aufgetragen werden. Dieses Druckverfahren ist auch unter der Bezeichnung Interlacing bekannt und in der österreichischen Patentanmeldung A 113/2003 des gleichen Anmelders beschrieben. Mit Druckköp- 

  
A2004/00227+A2005/00118 fen 12 mit einem Düsenabstand D 20, entsprechend einer Punktdichte von beispielsweise 90 dpi können somit Bilder gedruckt werden, deren Auflösung einem Vielfachen, d.h. beispielsweise 180 dpi, 270 dpi, 360 dpi, usw. entspricht. 

  
Es ist selbstverständlich auch möglich, weniger als vier oder auch mehr als vier Dmckkopf- Anordnungen 11 an dem Dmckkopfschlitten anzuordnen. Die vier in Fig. 2 dargestellten Dmckkopf- Anordnungen 11 entsprechen den Farben Zyan, Magenta, Yellow und Black, wie sie üblicherweise im Vierfarbendruck verwendet werden. 

  
Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Tintentenstrahldruckvorrichtung 1 mit einer Dmckkopf- Anordnung 31 zum Dmcken von weisser Tinte. 

  
Die Dmckköpfe für das Dmcken der weiteren Farben, d.h. Zyan, Magenta, Yellow und Black, bzw. eventuell noch weiterer Farben, sind symbolisch durch eine Farb-DruckkopfAnordnung 32 dargestellt, wobei die Düsen 19 um den Düsenabstand D 20 parallel zur Vorschubrichtung 17 voneinander distanziert sind. Die Farbdruckkopfanordnung 32 weist weiters eine effektive Reihenlänge 33 der Düsen 19 zu jeder der jeweiligen Farben auf. Die Druckkopf- Anordnung 31 zum Dmcken der weissen Tinte verfugt andererseits über Düsen 34, die eine Düsenreihe 35 bilden. Die Düsen 34 der Dmckkopf- Anordnung 31 zum Dmcken der weissen Tinte sind voneinander um einen Düsenabstand d 36 distanziert und derart über eine Reihenlänge 37 verteilt.

   Die Düsenreihe 35 der Dmckkopf- Anordnung 31 zum Drucken der weissen Tinte weist eine Punktdichte von Düsenzeilen auf, die doppelt so gross ist als die Punktdichte der Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32, d.h. der Düsenabstand d 36 ist genau halb so gross, wie der Düsenabstand D 20. Während eines Quervorschubs des Dmckkopfschlittens 10 kann mit der Dmckkopf- Anordnung 31 zum Dmcken der weissen Tinte eine gleiche Anzahl von Tintenzeilen, wie mit der Farbdmckkopfanordnung, erzeugt werden. Entsprechend dem Verhältnis des Düsenabstands d 36 zu dem Düsenabstand D 20 ist die Reihenlänge 37 der Dmckkopf- Anordnung 31 nur halb so gross wie die Reihenlänge 33 der Farbdmckkopfanordnung 32. 

  
Die Punktdichte der Farbdmckkopfanordnung 32 könnte beispielsweise 90 dpi und dementsprechend die Punktdichte der Dmckkopf- Anordnung 31 zum Dmcken der weissen Tinte eine Punktdichte von 180 dpi aufweisen. Während eines Quervorschubes des Dmckkopfschlittens 10 werden somit alle Tintenzeilen eines Streifens einer Breite, entsprechen 

  
A20Ö4/Q0227+A20Ö5/Ö0118 der Reihenlänge 37, von weissen Düsen 34 überstrichen. Während des gleichen Quervorschubs des Dmckkopfschlittens 10 wird aber nur jede zweite Tintenzeile aller endgültig zu druckenden Tintenzeilen von den Düsen 19 der Farbdruckkopfanordnung 32 überstrichen. Die Vorschublänge des Dmckmediums 3 entspricht zumindest der Reihenlänge 37 der Dmckkopf- Anordnung 31 und wird so gewählt, dass beim nächsten Quervorschub in Richtung der Quervorschubrichtung 15, 16 die zwischen den zuerst überstrichenen Tintenzeilen durch die Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32 überstrichen werden. In bestimmten Anwendungsfallen des Bedrückens des Dmckmediums kann es erforderlich sein, an Stellen des Dmckmediums, an denen das Auftragen eines Farbpunktes durch die Farbdmckkopfanordnung 32 vorgesehen ist, zuerst weisse Tinte aufzutragen.

   Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein Bild auf ein nicht weisses, d.h. buntes Dmckmedium 3 aufgetragen werden soll und dazu zunächst die Fläche des Bildes mit weisser Tinte grundiert wird. Eine andere Möglichkeit besteht aber auch darin, dass nur unterhalb bestimmter Farbpunkte zunächst ein weisser Punkt durch Auftragen einer weissen Tinte mit Hilfe der DruckkopfAnordnung 31 erfolgen soll, um dadurch die Farbintensität des entsprechenden Punktes zu verändern. 

  
In solchen Anwendungsfallen, d.h. der Grundierung des gesamten Punktes oder einzelner Farbpunkte eines Bildes vor dem Auftrag der entsprechenden Farbpunkte, kann ein Teil der Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32 nicht verwendet werden, da zuerst die weisse Tinte aufgetragen werden muss. D.h. für das Auftragen von Farbpunkten stehen nur jene Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32 zur Verfugung, die ausserhalb des Überschneidungsbereichs der Reihenlänge 37 der Dmckkopf- Anordnung 31 zum Auftragen der weissen Tinte und der Reihenlänge 33 der Farbdruckkopfanordnung 32 liegen.

   In dem also für die Druckkopf- Anordnung 31 zum Auftragen der weissen Tinte Dmckköpfe verwendet werden, deren Düsen 34 ein Vielfaches der Punktdichte der Düsen 19 der Farbdruckkopfanordnung 32 aufweisen, kann der Anteil der bei einem Quervorschub des Dmckkopfschlittens 10 nicht verwendbaren Düsen 19 der Farbdruckkopfanordnung 32 verringert werden, wodurch die Produktivität beim Dmcken auf das Dmckmedium 3 entsprechend erhöht wird. Vorteilhaft ist dabei, dass das Auftragen der Farbpunkte mit der Farbdmckkopfanordnung 32 weiterhin durch verschachteltes Dmcken bzw. die Methode des Interlacing erfolgen kann. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist das Verhältais der Reihenlänge 33 zur Reihenlänge 37 bzw. das Verhältnis aus dem Düsenabstand D 20 zum 

  
A2004/00227+A2005/00118 Düsenabstand d 36 gleich zwei gewählt. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, dass dieses Verhältnis auch grösser, beispielsweise drei, vier usw., gewählt wird, wodurch die Produktivität weiter gesteigert werden kann. Neben den genannten ganzzahligen Verhältnissen von Düsenabstand D 20 zu Düsenabstand d 36 kann dieses Verhältnis aber auch rationalzahlig gewählt werden. Dadurch wird erreicht, dass sowohl der Auftrag der farbigen Tinte durch die Farbdruckkopfanordnung 32 als auch der Auftrag der weissen Tinte durch die Dmckkopf- Anordnung 31 nach dem oben beschriebenen Verfahren des verschachtelten Drückens von Tintenzeilen bzw. des Interlacings erfolgt.

   Andererseits ist es aber auch möglich, dass bei der Farbdruckkopfanordnung 32 nur ein einziger Dmckkopf 12 (Fig. 2) vorgesehen ist, der nach dem Verfahren des verschachtelten Dmckens betrieben wird, d.h. eine Versetzung [Delta]B 22 zweier Dmckköpfe 12 ist somit nicht unbedingt erforderlich (Fig. 2). 

  
Die ungünstigste Situation würde vorliegen, wenn dieses Verhältnis gleich eins wäre, da sich damit die Anzahl der für das Erzeugen eines Bildes auf dem Druckmedium 3 erforderlichen Hin- und Zurückbewegungen des Dmckkopfschlittens 10 gerade verdoppeln würde. Es wäre zwar prinzipiell möglich, die Dmckkopf- Anordnung 31 für das Dmcken der weissen Tinte und die Farbdruckkopfanordnung 32 so anzuordnen, dass kein Überschneidungsbereich der Reihenlänge 37 mit der Reihenlänge 33 vorliegt. Es ist aber von Vorteil und daher anzustreben, dass die Anordnung der Farbdmckkopfanordnung 32 und der Druckkopf-Anordnung 31 für das Drucken der weissen Tinte möglichst kompakt auf dem D ckkopfschlitten 10 erfolgt.

   Dadurch kann nämlich vermieden werden, dass es aufgrund von geringfügigen Verformungen, beispielsweise infolge von Wärmedehnungen, zu einer Veränderung der Positionen der Düsen 19, 34 kommt, wodurch die Bildqualität verschlechtert werden würde. 

  
Da zum Grundieren eines Bildes zuerst die weisse Tinte durch die Dmckkopf- Anordnung 31 aufgetragen werden muss, ist diese in einem, einer Vorderseite 38 des Druckkopfsschlittens 10 zugewandten Bereich des Bereichs der Reihenlänge 33 bzw. des Dmckkopfschlittens 10 angeordnet. Als Vorderseite 38 wird dabei jene Seite des Dmckkopfschlittens 10 bezeichnet, die dem entsprechend der Vorschubrichtung 17 des Dmckmediums sich annähernden Teil des Dmckmediums 3 zugewandt ist. Der Auftrag der farbigen Tinten- 

  
A2Ö04/00227+A2005/OÖ 118 punkte erfolgt sodann anschliessend an das Auftragen der weissen Tintenpunkte durch jene Düsen 19, die einer Rückseite 39 des Dmckkopfschlittens 10 zugewandt sind. 

  
In einem alternativen Anwendungsfall der Tintenstrahldmckvorrichtung 1, gemäss diesem Ausfuhrungsbeispiel, ist es aber auch möglich, während der Bewegung des Dmckkopfschlittens 10 entsprechend der Quervorschubrichtung 15 unmittelbar anschliessend an das Auftragen der weissen Tinte auch farbige Tintenpunkte durch Düsen 19 aus dem Überschneidungsbereich zwischen der Reihenlänge 37 der Dmckkopf- Anordnung 31 und der Reihenlänge 33 der Farbdmckkopfanordnung 32 zu erzeugen. Dies hat zwar ein entsprechend rasches Trocknen der weissen Tinte zur Voraussetzung, trägt aber zu einer weiteren Steigerung der Produktivität bei. 

  
Die Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 mit einer zweiten Druckkopf- Anordnung 40 zum Auftragen von weisser Tinte. 

  
Während die Druckkopf- Anordnung 31 zum Auftragen weisser Tinte der Farbdruckkopfanordnung 32 in Bezug auf die Quervorschubrichtung 15 vorgeordnet ist, ist die zweite Dmckkopf- Anordnung 40 zum Auftragen weisser Tinte der ersten Dmckkopf- Anordnung 31 gegenüberliegend, d.h. der Farbdmckkopfanordnung 32 in Bezug auf die der ersten Quervorschubrichtung 15 entgegengesetzte Quervorschubrichtung 16 vorgeordnet. Damit wird erreicht, dass sowohl beim Hinbewegen entsprechend der Quervorschubrichtung 15 als auch beim Zurückbewegung entsprechend der Quervorschubrichtung 16 ein Grundieren mit weisser Tinte mit der entsprechenden, jeweils vorgeordneten Dmckkopf- Anordnung 31 bzw. 40 mit einem unmittelbar daran erfolgenden Auftragen von farbigen Tintenpunkten auf den gerade grundierten Bereich des Dmckmediums 3 erfolgen kann. 

  
Die Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 mit einer weiteren Dmckkopf- Anordnung 41 zum Auftragen von weisser Tinte, die in dem der Rückseite 39 des Druckkopfschlittens 10 zugewandten Bereich angeordnet ist. 

  
Mit der Anordnung dieser Dmckkopf- Anordnung 41 ist die Ausführung einer weiteren Variante des oben ausgeführten Tintenstrahldruckverfahrens möglich. Die DruckkopfAnordnung 41 wird dabei alternativ zur Dmckkopf- Anordnung 40 verwendet und ist bevorzugt zum Auftragen von Bildern auf der Rückseite von transparenten Druckmedien 3 

  
A2004/00227+A20Ö5/Ö0118 vorgesehen, wie es nachfolgend in den Figuren 9 und 10 beschrieben ist. Wenn derartige Bilder dazu gedacht sind, von der Vorderseite des Dmckmediums 3 betrachtet zu werden, so ist es erforderlich, dass zuerst die farbigen Tintenpunkte durch die Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32 auf das Druckmedium 3 aufgebracht werden. Gemäss dem in Fig. 5 dargestellten Ausfuhrungsbeispiel weisen die beiden Dmckkopf- Anordnungen 31 bzw. 41 zum Auftragen von weisser Tinte eine Reihenlänge 42 auf, deren Wert gleich ist einem Viertel der Reihe Reihenlänge 33 der Farbdmckkopfanordnungen 32. D.h. beispielsweise, dass bei einer Punktdichte von 90 dpi der Farbdruckkopfanordnung 32 die DruckkopfAnordnungen 31, 41 eine Punktdichte der Düsen 34 von 360 dpi aufweisen.

   Der Auftrag der farbigen Tintenpunkte durch die Farbdmckkopfanordnung 32 erfolgt dabei vorzugsweise durch jene Düsen 19, die ausserhalb des Überdeckungsbereichs der Reihenlänge 42 der Dmckkopf- Anordnung 41 mit der Reihenlänge 33 der Farbdmckkopfanordnung 32 liegen. Zusätzlich ist es aber auch möglich, dass während eines Quervorschubs des Dmckkopfschlittens 10 in Richtung der Quervorschubrichtung 16 auch durch die Düsen 19 aus dem Überdeckungsbereich der Reihenlänge 42 und der Reihenlänge 33 zunächst farbige Tintenpunkte auf das Druckmedium 3 aufgetragen werden und unmittelbar daran anschliessend durch die nachfolgende Dmckkopf- Anordnung 41 der Auftrag der weissen Tintenpunkte durch Überdeckung der zuvor aufgetragenen farbigen Tintenpunkte erfolgt.

   Diese Verfahrensweise ist selbstverständlich nur bei einer Bewegung des Dmckkopfschlittens in der Quervorschubrichtung 16 möglich. 

  
Analog der Anordnung einer der ersten Dmckkopf- Anordnung 31 gegenüberliegenden zweiten Druckkopf- Anordnung 40 zum Auftragen von weisser Tinte, wie in Fig. 4 beschrieben, ist es auch möglich, eine der Dmckkopf- Anordnung 41 gegenüberliegende, weitere Dmckkopf- Anordnung, zum Auftragen von weisser Tinte (nicht dargestellt), vorzusehen. Durch diese Massnahmen kann ebenso die Produktivität bzw. die Geschwindigkeit des Druckvorgangs mit der Tintenstrahldruckvorrichtung 1 angehoben werden. 

  
Anhand der nachfolgenden Fig. 6 bis 10 wird der Auftrag von Tintenpunkten von weisser Tinte und farbigen Tinte auf dem Dmckmedium 3 näher erläutert. 

  
A2004/00227+A2005/00118 Die Fig. 6 zeigt einen Querschnitt des Dmckmediums 3 mit darauf aufgebrachten weissen und farbigen Tintenpunkten für den Fall einer Grundierung eines Bildes, stark vergrössert dargestellt. 

  
Die Grundierung durch weisse Tinte wird dabei durch dicht nebeneinander angeordnete, weisse Tintenpunkte 51 gebildet. Auf dieser Grundierung sind sodann farbige Tintenpunkte 52 aufgetragen. Handelt es sich bei dem Dmckmedium 3 um ein nicht weisses Material, so kann durch die Grundierung mit den weissen Tintenpunkten 51 eine farbrichtige - oder doch zumindest farblich verbesserte - Darstellung eines farbigen Bildes erreicht werden. 

  
Die Fig. 7 zeigt ein Detail eines auf einem Dmckmedium 3 aufgebrachten Bildes mit nur bereichsweise aufgebrachten weissen Tintenpunkten 51. 

  
Dabei ist beispielsweise von drei farbigen Tintenpunkten 52 einer durch einen weissen Tintenpunkt 51 unterlegt, wodurch eine Aufhellung und somit eine Verminderung der beim Betrachten wahrgenommenen Farbintensität der farbigen Tintenpunkte 52 erreicht wird. 

  
Die Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines auf einem Dmckmedium aufgebrachten Bildes, wobei weisse Tintenpunkte 51 einen Füllbereich zwischen farbigen Tintenpunkten 52 bilden. 

  
Der Auftrag eines Bildes auf dem Dmckmedium 3 durch die Tintenstrahldmckvorrichtung 1 erfolgt auf der Grundlage von digitalen Bildinformationen bzw. Bilddaten, die in elektronischer Form in einer entsprechenden Datei vorliegen. Der Auftrag der weissen Tintenpunkte 51 auf dem Dmckmedium 3 kann das Ergebnis zweier unterschiedlicher Verfahrensweisen sein. Entweder liegt die den weissen Tintenpunkten 51 entsprechende Bildinformation in der entsprechenden Bildinformationsdatei bereits vor und ist als solche abgespeichert, oder es liegt eine Bildinformationsdatei vor, die nur Bilddaten über die farbigen Tintenpunkte 52 enthält.

   In dem zweitgenannten Fall ist es möglich, durch entsprechende softwaremässige Steuerung vor dem Ausdrucken des Bildes mit der Tintenstrahldmckvorrichtung 1, die zwischen den farbigen Tintenpunkten 52 liegenden leeren Bereiche durch Bildinformationsdaten für weisse Tintenpunkte 51 zu ergänzen, um somit die leeren Bereiche durch weisse Farbe aufzufüllen. 

  
A2004/0Ö227+A2005/00118 Die Fig. 9 zeigt einen Querschnitt eines transparenten Dmckmediums 3 mit einem auf einer Rückseite 53 des Dmckmediums 3 aufgetragenen Bild. 

  
Die Situation entspricht nun dem umgekehrten Fall wie in Fig. 6 für die Grundierung auf einem nicht transparenten Dmckmedium 3 beschrieben ist. Dabei werden nun zuerst die farbigen Tintenpunkte 52 auf dem Dmckmedium 3 aufgebracht und anschliessend über den gesamten Bereich des Bildes an jeder Stelle weisse Tintenpunkte 51 sowohl über die farbigen Tintenpunkte 52, als auch über die dazwischenliegenden Bereiche aufgebracht. 

  
Die Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines auf einem transparenten Dmckmedium 3 aufgebrachten Bildes 53. 

  
In diesem Fall sind zwischen farbigen Tintenpunkten 52 liegende Bereich durch weisse Tintepunkte 51 aufgefüllt. Somit entspricht diese Situation dem Fall des Ausfuhrungsbeispiels für ein nicht transparentes Dmckmedium 3, wie in Fig. 8 beschrieben. 

  
Die Fig. 11 zeigt eine schematische Darstellung der Signalverarbeitung bzw. der Steuerung zum Betreiben der Tintenstrahldmckvorrichtung 1. 

  
Zur Steuerung der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 ist diese mit einer Steuereinrichtung 61, die üblicherweise durch einen Personal Computer gebildet ist, verbunden. Auf der Grundlage von digitalen Bilddaten 62, die in die Steuereinrichtung 61 eingegeben werden, erfolgt in dieser Steuereinrichtung 61 eine Berechnung der erforderlichen Steuersignale der entsprechenden Einzelkomponenten der Tintenstrahldruckvorrichtung 1. Dazu ist die Steuereinrichtung 61 mit einer Schlittensteuerung 63 zum Bewegen des Dmckkopfschlittens 10 in der Quervorschubrichtung 15, 16, mit einer Vorschubsteuerung 64 zur Ansteuerung der Vorschubvorrichtungen 6, 9 zur Bewegung des Dmckmediums 3 in der Vorschubrichtung 17 und eine Düsensteuerung 65 zur Ansteuerung der Düsen 19, 34 zum Ausstossen von weisser bzw. farbiger Tinten auf das Dmckmedium 3 verbunden (Fig. 1 bis 5). 

  
Die Bilddaten 62 liegen üblicherweise als digitale Bildinformation vor und können in unterschiedlichen elektronischen Dateiformaten gespeichert sein. Bevor die Bildinformationsdaten an die Düsensteuerung 65 weitergegeben werden können, kann es daher erforderlich sein, die digitalen Bildinformationsdaten in Daten für die einzelnen Farben Zyan, Magenta, Yellow und Black umzuwandeln. 

  
A2Ö04/00227+A2005/00118 In einem ersten Dmckmodus für den Betrieb der Tintenstrahldmckvorrichtung 1, enthalten die Bilddaten 62 bereits Informationen zum Dmcken von weisser Farbe bzw. Daten, an welchen Stellen des Bildes weisse Tintenpunkte 51 (siehe Fig. 6 bis 10) aufzutragen sind. Bis auf die gegebenenfalls erforderliche Konvertierung der Bildinformationsdaten und Aufspaltung der Signale für die einzelnen farbigen Tintenpunkte 52 (Zyan, Magenta, Yellow und Black und gegebenenfalls noch weiterer Farben) und weisser Tintenpunkte 51 können dabei die Farbinformationen direkt verarbeitet werden. 

  
In einem zweiten Dmckmodus ist in den Bilddaten 62 keine Information über das Auftragen von weisser Tinte enthalten. D.h. dass in den entsprechenden Bildinformationsdaten nur jene Stellen des Bildes festgelegt sind, an denen ein farbiger Tintenpunkt 52 aufzutragen sind. In diesem zweiten Dmckmodus werden nun die zwischen den farbigen Tintenpunkten 52 liegenden transparenten Flächen durch weisse Farbe aufgefüllt. Dazu erfolgt in der Steuereinrichtung 61 eine Berechnung der Bildinformationsdaten für die weissen Tintenpunkte 51, bevor die entsprechenden Steuersignale an die Düsensteuemng 50 weitergegeben werden können. Auf diese Weise wird der visuelle Eindruck eines weissen Hintergrundmediums erzeugt.

   Die Durchführung dieses Auffullens von transparenten Flächen, gemäss diesem Dmckmodus, kann durch eine entsprechend Eingabe an der Steuereinrichtung 61 wahlweise ein oder ausgeschaltet werden. 

  
In einem dritten Dmckmodus der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 erfolgt eine Grundierung des gesamten Bildes mit weisser Farbe. D.h. bevor das farbige Bild gedmckt wird, wird das Dmckmedium 3 durch Auftragen von weissen Tintenpunkten 51 über die gesamte Fläche des Bildes weiss grundiert. Damit wird die ursprüngliche Farbe des Dmckmediums 3 überdeckt und das Farbbild kann auf eine weisse Fläche aufgedruckt werden. Bei Druckmedien 3, die aus einem nicht weissen Material hergestellt sind, wird dabei der Vorteil einer farbrichtigen Darstellung des farbigen Bildes erreicht. Dieser Dmckmodus ist sowohl für Bilddaten 62, in denen Bilddateninformationen über weisse Farbe enthalten ist, als auch für solche Bilddaten 62, in denen eine derartige Information über weisse Farbe nicht enthalten ist, anwendbar.

  
In einem vierten Dmckmodus erfolgt eine Umkehrung der Reihenfolge des Auftrags von weissen Tintenpunkten 51 und farbigen Tintenpunkten 52. Dieser Dmckmodus ist für das 

  
A2Ö04700227+A2005/00118 Auftragen von farbigen Bildern auf der Rückseite 53 eines transparenten Dmckmediums 3 (Fig. 9, 10 ) vorgesehen und kann ebenfalls durch eine entsprechende Eingabe an der Steuereinrichtung 61 eingestellt werden. 

  
Obwohl in der vorangehenden Beschreibung stets ausgeführt worden ist, dass die weiteren Dmckkopf- Anordnungen 31 , 40, 41 dem Auftragen von weisser Tinte bzw. dem Erzeugen von weissen Tintenpunkten 51 dienen, besteht auch diem Möglichkeit anstelle von weisser Tinte diese Dmckkopf- Anordnungen 31, 40, 41 mit irgendeiner anderen Farbe zu betreiben. So sind auch Anwendungsfälle denkbar, bei denen beispielsweise eine Grundierung eines Bildes mit einer anderen als weisser Tinte beabsichtigt sein kann. 

  
Bei der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 bzw. dem Verfahren zum Dmcken von Bildern, ist vorzugsweise vorgesehen, dass Tinten unterschiedlicher Farbe eine in etwa gleiche Trockengeschwindigkeit aufweisen. 

  
Die Fig. 12 zeigt einen Ausschnitt der Dmckkopfanordnung der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 gemäss Fig. 2 mit einer weiteren Ausfuhrungsvariante der Dmckköpfe 12. 

  
Gemäss diesem Ausführungsbeispiel weisen die Dmckköpfe 12 jeweils zwei Düsenreihen 18 auf. Innerhalb jeder der Düsenreihen 18, die sich vorzugsweise parallel zur Vorschubrichtung 17 des Dmckmediums 3 erstrecken, sind die einzelnen Düsen 19 jeweils um den Düsenabstand D 20 voneinander distanziert angeordnet. Jeweils, bezüglich der Quervorschubrichtung 15, 16, nebeneinander liegende Düsen 19 bilden somit Düsenzeilen entsprechend den auf dem Dmckmedium 3 erzeugten Tintenpunkten 51 (Fig. 6 bis 10). Selbstverständlich ist es auch möglich Dmckköpfe 12 mit mehr als zwei Düsenreihen 18 zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass eine höhere Leistungsfähigkeit der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 erreicht werden kann.

   Gleichzeitig ist es auch möglich, während einer einzigen Bewegung der Dmckkopfanordnung 11 in der Quervorschubrichtung 15, 16 an ein und der selben Stelle des Bildes auf dem Dmckmedium 3 zwei oder mehrere Tintenpunkte 51, 52 übereinander aufzutragen. 

  
Die Fig. 13 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Tintenstrahldruckvorrichtung 1 mit einer Dmckkopfanordnung 71 zum Auftragen von farbloser bzw. achromatischer Tinte. 

  
A2ÖÖ4/00227+A2005/Ö0118 Der Dmckkopf bzw. die Dmckkopfanordnung 71 zum Auftragen der farblosen Tinte, verfügt über eine Düsenreihe 72 mit Düsen 73, die bezüglich der Vorschubrichtung 17 des Dmckmediums 3 um den Düsenabstand d 36 voneinander distanziert sind. Die Dmckkopfanordnung 71 ist in dem der Rückseite 39 des Dmckkopfschlittens 10 zugewandten Bereich angeordnet, wobei die Reihenlänge 33 der Farbdmckkopfanordnung 32 und eine Reihenlänge 74 der Dmckkopfanordnung 71 einander zumindest teilweise überlappen. Mit den Druckköpfen bzw. mit der Dmckkopfanordnung 71 zum Auftragen von achromatischer Tinte ist es möglich ein durch die Farbdmckkopfanordnung 32 erzeugtes Bild mit farbloser, d.h. durchsichtiger Tinte zu überdecken und damit unterschiedliche, optische Effekte zu erreichen.

   So kann durch zusätzliches Auftragen der farblosen Tinte auf dem gesamten Bild ein gleichmässiger Glanz erreicht werden. Störende Kippeffekte, die als Streifenbildung in Erscheinung treten, können damit vermindert werden. Andererseits können gezielt einzelne Schriftzüge oder Grafikelemente mit farbloser Tinte überzogen werden, wodurch diese in dem Bild deutlicher hervorgehoben werden. 

  
Ebenso wie die Düsen 34 der Dmckkopfanordnung 31 zum Auftragen von weisser Tinte, weisen die Düsen 73 der Dmckkopfanordnung 71 zum Auftragen von farbloser Tinte eine erhöhte Punktdichte - mit dem Düsenabstand d 36 - auf. Der Auftrag eines Bildes auf dem Deckmedium 3 erfolgt dabei dadurch, dass zunächst durch die Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32 die farbigen Tintenpunkte 52 (Fig. 6 bis 8) aufgetragen werden und anschliessend nach einer entsprechenden Vorschubbewegung des Dmckmediums 3 in Vorschubrichtung 17 über die farbigen Tintenpunkte 52 die farblose bzw. durchsichtige Tinte aufgetragen wird. 

  
Die Dmckköpfe bzw. die Dmckkopfanordnung 71 für die farblose Tinte sind am Papierauslauf, d.h. in dem der Rückseite 39 des Dmckkopfschlittens 10 zugewandten Bereich angeordnet und haben beispielsweise eine Punktdichte von 180 dpi. Durch die geringere Auflösung der Dmckköpfe der Farbdmckkopfanordnung 32 (beispielsweise 90 dpi) gegenüber der gewünschten Bildauflösung von beispielsweise 360 dpi, ergibt sich das komplette Farbbild durch eine Kombination von Druckvorgängen durch Bewegen des Dmckkopfschlittens in Quervorschubrichtung 16, 17 und Papierbewegungen bzw. Bewegungen des Dmckmediums 3 in Vorschubrichtung 17. Bei der Funktion "Überdrucken" kann ein Teil der Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32 nicht verwendet werden, da die farblo- 

  
A20Ö4/00227+A2005/OÖ118 se Tinte zuletzt aufgetragen werden muss. Durch die Verwendung der Drückköpfe bzw. der Dmckkopfanordnung 71 mit der höheren Punktdichte (180 dpi) wird dieser Anteil der sich in einen Überdeckungsbereich 75 befindet, verringert und die Produktivität erhöht. Dabei ist die Anzahl der Düsen 73 der Dmckkopfanordnung 71 vorzugsweise gleich der Anzahl der Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32, sodass die Reihenlänge 74 entsprechend dem Verhältnis der Punktdichte der Dmckkopfanordnung 71 zur Punktdichte der Farbdmckkopfanordnung 32 kürzer ist. Das Auftragen der farbigen Tintenpunkte 52 mit den Druckköpfen der Dmckkopfanordnung 32 erfolgt dabei durch verschachteltes Dmcken, d.h. abwechselndes Dmcken von Zeilen und Zwischenzeilen, nach der Methode des Interlacing. - 

  
Ebenso wie die Dmckkopfanordnung 31 für die weisse Tinte, erfolgt die Verwendung der Dmckkopfanordnung 71 zum Auftragen von farbloser Tinte vorzugsweise nur optional und werden bei deren Verwendung durch die Steuereinrichtung 61 (Fig. 11) von den Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 32 nur jene Düsen 19 angesteuert, die ausserhalb des Überdeckungsbereiches 75 zwischen der Reihenlänge 33 der Farbdmckkopfanordnung 32 und der Reihenlänge 74 der Dmckkopfanordnung 71 liegen. Erst nach einer entsprechenden Vorschubbewegung des Dmckmediums 3 in Vorschubrichtung 17 erfolgt das Überdecken der zunächst aufgebrachten farbigen Tintenpunkte 52 mit der farblosen Tinte durch die Dmckkopfanordnung 71.

   Ein weitere, mögliche Betriebsweise der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 besteht darin, dass an Stellen eines Bildes, wo keine farbigen Bildpunkte in den Bilddaten 62 vorgesehen sind, farblose Tinte aufgetragen wird. In dieser Betriebsart der Tintenstrahldmckvorrichtung 1 ist es selbstverständlich möglich, dass auch jene Düsen 19 der Drückköpfe der Farbdmckkopfanordnung 32, die im Überdeckungsbereich 75 liegen, verwendet werden. D.h. dass während der gleichen Querbewegung des Dmckkopfschlittens 10 in Querschubrichtung 15, 16 sowohl Düsen 73 der Dmckkopfanordnung 71 als auch Düsen 19 der Farbdmckkopfanordnung 30, die im Überdeckungsbereich 75 liegen, angesteuert werden können. 

  
Anhand der nachfolgenden Fig. 14 bis 19 werden verschiedene Betriebsarten der Tintenstrahldmckvorrichtung mit der zusätzlichen Dmckkopfanordnung 71 zum Auftragen von farbloser Tinte bzw. zum Erzeugen eines Dmckbildes aus einem Dmckmedium 3 und einem darauf aufgebrachten Bild beschrieben. 

  
A2Ö04/00227+A2005/00118 Die Fig. 14 zeigt einen Querschnitt eines Dmckmediums 3 mit einem darauf aufgebrachten Bild, stark vergrössert dargestellt. Das Bild, wie es durch die Bilddaten 52 (Fig. 11) bestimmt ist, wird zunächst durch Auftragen der farbigen Tintenpunkte 52 auf dem Dmckmedium erzeugt. Über den farbigen Tintenpunkten 52 sind sodann farblose Tintenpunkte 76 aufgetragen, die eine Schichte 77 bilden. Die farblosen Tintenpunkte 76 werden beispielsweise durch Auftragen eines farblosen Lacks gebildet. Durch diese über dem Bild aus den farbigen Tintenpunkten 52 aufgetragene Schicht 77 wird ein gleichmässiger Glanz erreicht. Durch die Schicht 77 werden insbesondere Kippeffekte vermindert.

   Aufgrund des Druckprozesses, der eine Abfolge von Bewegungen des Dmckkopfschlittens 10 in Quervorschubrichtung 15, 16 mit gleichzeitig erfolgendem Auftrag von Tinte darstellt, kann es zur Ausbildung einer bandförmigen Struktur kommen, die beim Betrachten des Bildes aus einer schrägen Richtung erkennbar wird. Dieser Effekt wird durch die Schicht 77 aus farbloser Tinte bzw. farblosem Lack weitestehend ausgeglichen bzw. zum Verschwinden gebracht. 

  
Die Fig. 15 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines auf dem Dmckmedium 3 aufgebrachten Bildes mit nur bereichsweise zusätzlich aufgebrachter, farbloser Tinte. Über dem Bild aus den farbigen Tintenpunkten 52 ist an ausgewählten Stellen farblose Tinte in Form der Tintenpunkte 76 überlagert. Auf diese Weise werden an den entsprechenden Stellen befindliche Grafik bzw. Schriftenelemente durch'den erhöhten Glanz der farblosen Tintenpunkte 76 deutlich ersichtlich hervorgehoben. Obwohl die Farbe an den entsprechenden Stellen unverändert bleibt, wird durch das bereichsweise erfolgende Auftragen farbloser Tinte ein das Bild strukturierender, zusätzlicher optischer Effekt erzielt. 

  
Die Fig. 16 zeigt eine weitere Ausfuhrungsvariante zum Auftrag eines Bildes auf dem Dmckmedium 3 mit komplementären Tintenpunkten 76 aus farbloser Tinte. Im Fall von digitalen Bildern, bei denen die Bilddaten 62 (Fig. 11) Stellen enthaltenen, an denen kein Auftrag von farbigen Tintenpunkten 52 erfolgt, wird bei dieser Verfahrensweise an den entsprechenden, leeren Stellen farblose Tinte bzw. farbloser Lack aufgetragen und so Zwischenräume durch farblose Tintenpunkte 76 ergänzt. Dieses komplementäre Auftragen von farblosen Tintenpunkten 76 ist eine optionale Betriebsweise der Tintenstrahldruckvorrichtung 1 und erfordert, dass in der Steuereinrichtung 61 (Fig. 11) eine Berechnung von Steuersignalen für die zusätzlichen Tintenpunkte 76, die in den Bilddaten 62 nicht enthalten 

  
A2004/Ö0227+A2005/00118 sind, erfolgt. Mit diesen zusätzlich berechneten Steuersignalen wird die Dmckkopfanordnung 71 (Fig. 13) zum Auftagen der farblosen Tinten angesteuert. Durch diesen komplementär erfolgenden Auftrag von farblosen Tintenpunkten 76 kann ebenfalls ein Ausgleich der Oberflächenbeschaffenheit des Dmckmediums 3 und somit ein gleichmässigerer Glanz des Bildes erreicht werden. 

  
Die Fig. 17 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines auf dem Dmckmedium 3 aufgebrachten Bildes mit mehreren, übereinander aufgetragenen Tintenpunkten 51, 52, 76. 

  
An Stellen einzelner Bildpunkte auf dem Dmckmedium ist dabei über einen ersten Tintenpunkt 78 einer ersten Farbe ein zweiter Tintenpunkt 79 einer zweiten Farbe aufgetragen, wodurch eine entsprechende Mischfarbe erzeugt werden kann. Daneben können selbstverständlich auch aus nur einem einzigen farbigen Tintenpunkt 52 bestehende Bildpunkte aufgetragen sein. Über dem Tintenpunkt 79, als auch über den Tintenpunkten 52, sind schliesslich Tintenpunkte 76 als farblose Tinte aufgetragen. Dabei ist vorgesehen, dass die Tintenpunkte 51, 52, 53, 76, 78 und 79 an unterschiedlichen Stellen des Bildes einander zu einer gleichen Gesamtdicke 80 ergänzen. 

  
Die Fig. 18 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines auf einem Dmckmedium 3 aufgebrachten Bildes mit mehreren Tintenpunkten unterschiedlicher Schichtdicke. 

  
An der Stelle eines Bildpunktes hat der erste Tintenpunkt 78 eine erste Dicke 81 und der zweite darüberliegende Tintenpunkt 79 eine zweite Dicke 82. Die unterschiedlichen Dicken 81, 82 der Tintenpunkte 78, 79 werden dadurch erreicht, dass unterschiedliche Tintenvolumina aufgetragen werden. Dadurch können die erzeugten Mischfarben zusätzlich variiert werden. Weiters ist vorgesehen, dass die Tintenpunkte 51, 52, 76, 78 und 79 an unterschiedlichen Stellen des Bildes einander zur gleichen Gesamtdicke 80 ergänzen. 

  
Die Fig. 19 zeigt ein weiteres Ausfuhrungsbeispiel zum Auftragen von Bildern auf einem transparenten Dmckmedium 3. 

  
An einer Seite bzw. an der Rückseite 53 des transparenten Dmckmediums 3 befindet sich zunächst ein, durch das Dmckmedium 3 hindurch zu betrachtendes, erstes Bild 83, das aus farbigen Tintenpunkten 52 als auch aus weissen oder farblosen Tintenpunkten 51, 76 gebildet sein kann. Über dieses erste Bild 83 wird sodann eine Schicht 84, die nur aus weissen 

  
A2004/00227+A2005/Ö0118 Tintenpunkten 51 besteht, aufgetragen. Schliesslich wird an dies[epsilon]r weissen Schicht 84 ein zweites Bild 85, das ebenfalls aus farbigen Tintenpunkten 52, als auch weissen oder farblosen Tintenpunkten 51, 76 bestehen kann, erzeugt. Auf diese Weise ist es möglich, in einem einzigen Druckvorgang ein Dmckbild mit zwei aus unterschiedlichen Richtungen bzw. von unterschiedlichen Seiten des Dmckmediums 3 sichtbaren Bildern 83, 85 zu erzeugen. Vorteilhaft ist dabei auch, dass Bildelemente des jeweils abgewandten Bildes, die auf der gegenüberliegenden Seite mit entsprechenden, anderen Bildelementen zur Deckung gebracht werden sollen, sehr präzise positioniert werden können. Damit lassen sich vorteilhaft Effekte erzielen, wie sie beispielsweise bei Sicherheitsmerkmalen von Banknoten, wie Wasserzeichen, Verwendung finden. Das Ausmass, indem das Bild bzw.

   Bildelemente der jeweils abgewandten Seite, auf der betrachteten Seite des Dmckmediums 3 hindurchscheinen bzw. dort sichtbar sind, kann durch Wahl der Dicke der weissen Schicht 84 variiert bzw. festgelegt werden. 

  
Die Ausführungsbeispieie zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Tintenstrahldruckvorrichtung (1), wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellten Ausfuhmngsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausfuhrungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. Es sind also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellten und beschriebenen Ausführungsvariante möglich sind, vom Schutzumfang mitumfasst. 

  
Der Ordnung halber sei abschliessend darauf hingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Tintenstrahldmckvorrichtung (1) diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmassstäblich und/oder vergrössert und/oder verkleinert dargestellt wurden. 

  
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden. 

  
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10; 11; 12; 13; 14; 15; 16; 17; 18 und 19 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfin- 

  
A2004/00227+A20Q5/00118 dungsgemässen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemässen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen. 

  
A2004/00227+A2005/Ö0118 Bezugszeichenaufstellung Tintenstrahldmckvorrichtung Drucktisch Dmckmedium Transportwalze Transportwalze Vorschubvorrichtung Transportwalze Transportwalze Vorschubvorrichtung Dmckkopfschlitten Druckkopf- Anordnung Dmckkopf Querführung Querftihrung Quervorschubrichtung Quervorschubrichtung Vorschubrichtung Düsenreihe Düse Düsenzeilenabstand D Reihenlänge Versetzung [Delta]B Dmckkopf- Anordnung Farb-Dmckkopf-Anordnung Reihenlänge Düse Düsenreihe Düsenreihenabstand Reihenlänge Vorderseite Rückseite Druckkopf-Anordnung Dmckkopf- Anordnung Reihenlänge 

  
51 Tintenpunkt 

  
52 Tintenpunkt 

  
53 Rückseite 

  
61 Steuereinrichtung 

  
62 Bilddaten 

  
63 Schlittensteuerung 

  
64 Vorschubsteuerung 

  
65 Düsensteuerung <*> 

  
71 Dmckkopf-Anordnung 

  
72 Düsenreihe 

  
73 Düse 

  
74 Reihenlänge 

  
75 Überdeckungsbereich 

  
76 Tintenpunkt 

  
77 Schicht 

  
78 Tintenpunkt 

  
79 Tintenpunkt 

  
80 Gesamtdicke 

  
81 Dicke 

  
82 Dicke 

  
83 Bild 

  
84 Schicht
 <EMI ID=21.1> 
85 Bild 

  
A2ÖÖ4/0Ö227+A2005/Ö0118

Claims (10)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Dmckbild bestehend aus einem Dmckmedium (3) und einem darauf aufgebrachten mehrfarbigen Bild, wobei das Bild aus einzelnen farbigen Tintenpunkten (52, 78, 79) gebildet ist und wobei die Tintenpunkte (52, 78, 79) mit einer Tintenstrahldmckvorrichtung (1) erzeugt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Bild zusätzliche Tintenpunkte (51 , 76) aus weisser und/oder farbloser Tinte enthält.
2. Dmckbild nach Anspmch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Bereichen des Bildes, in denen keine farbigen Tintenpunkte (52, 78, 79) vorhanden sind, die zusätzlichen Tintenpunkte (51, 76) aus weisser und/oder farbloser Tinte vorhanden sind.
3. Dmckbild nach Anspmch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an ein und der selben Stelle des Bildes auf dem Dmckmedium (3) zwei oder mehrere Tintenpunkte (51, 52, 76) übereinanderliegend vorhanden sind.
4. Dmckbild nach Anspmch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer gleichen Stelle des Bildes über einem auf dem Dmckmedium (3) aufgetragenen Tintenpunkt (51, 76) aus weisser und/oder farbloser Tinte ein farbiger Tintenpunkt (52, 78, 79) vorhanden ist.
5. Dmckbild nach Anspmch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die farbigen Tintenpunkte (52, 78, 79) über einer sich über den gesamten Bereich des Bildes erstreckenden Schicht, die aus Tintenpunkten (51, 76) aus weisser und/oder farbloser Tinte gebildet ist, aufgetragen sind.
6. Dmckbild nach Anspmch 3, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer gleichen Stelle des Bildes über einem auf dem Dmckmedium (3) aufgetragenen farbigen Tinten-
A2Ö04/ÖÖ227+A2005/00118 punkt (52, 78, 79) ein Tintenpunkt (51, 76) aus weisser und/oder farbloser Tinte vorhanden ist.
7. Dmckbild nach Anspmch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die farbigen Tintenpunkte (52, 78, 79), zwischen einer sich über den gesamten Bereich des Bildes erstreckenden Schicht, die aus Tintenpunkten (51, 76) aus weisser und/oder farbloser Tinte gebildet ist, und dem Dmckmedium (3) liegend, auf dem Dmckmedium (3) aufgetragen sind.
8. Dmckbild nach Anspmch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nur bereichsweise an ausgewählten Stellen des Bildes über dem Bild aus den farbigen Tintenpunkten (52) farblose Tintenpunkte (76) vorhanden sind.
9. Dmckbild nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die an unterschiedlichen, einander benachbarten Stellen des Bildes übereinander aufgetragenen Tintenpunkte (51, 52, 53, 76, 78, 79) einander zu einer gleichen Gesamtdicke (80) ergänzen.
10. Dmckbild nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Dmckmedium (3) aus einem transparenten Material gebildet ist und auf einer Seite (53) des Dmckmediums (3) ein erstes Bild (83). aufgetragen ist und über dem ersten Bild (83) eine Schicht (84), die nur aus weissen Tintenpunkten (51) besteht, aufgetragen ist und auf dieser Schicht (84) ein zweites Bild (85) aufgetragen ist.
Durst Phototechnik Digital Technology GmbH durch <EMI ID=23.1>
Dr. Günter Secklehner
A2Ö04/Ö0227+A2005/00118
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