AT506739A1 - Künstlicher köderfisch - Google Patents

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    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
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Description

(35 927) II
Die Erfindung bezieht sich auf einen künstlichen Köderfisch mit einem metallischen, hohlen Kopfstück, das einen mit Haaren besetzten, vorzugsweise gewickelten, vom Schaft eines Fanghakens getragenen Köderkörper aufnimmt, wobei der Schaft des Fanghakens das Kopfstück durchsetzt und an seinem aus dem Kopfstück vorstehenden Ende eine Befestigungsöse bildet.
Zum Binden künstlicher Köderfische ist es bekannt, den Köderkörper unter Einbindung eines Haarbesatzes auf den Schaft eines Fanghakens aufzuwickeln und in ein hohles metallisches Kopfstück einzukleben, aus dessen Maulöffnung das eine Befestigungsöse bildende Ende des Fanghakenschaftes ragt, während der Fanghaken selbst gegen die Bauchseite des Köderkörpers gekrümmt ist. Diese bekannten künstlichen Köderfische eignen sich jedoch nur bedingt zur Imitation von Beutefischen, die sich bevorzugt im Bereich des Gewässergrundes aufhalten, wie dies beispielsweise bei Mühlkoppen der Fall ist, die bevorzugte Beutefische für Forellen sind. Der Einsatz von z. B. Mühlkoppen imitierenden, künstlichen Köderfischen, die entsprechend dem üblichen Bindeverfahren hergestellt werden, bringt somit die Gefahr eines Verhakens des Fanghakens im Gewässergrund mit sich.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen künstlichen Köderfisch der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass sich im Gewässergrund aufhaltende Beutefische gut imitiert werden können, ohne Gefahr eines Verhakens des Fanghakens im Untergrund befürchten zu müssen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Schwerpunkt des hohlen Kopfstückes mit Abstand vom Schaft des Fanghakens auf der Bauchseite des ·· ·· · ···· ·#·· · ·«··· · · · • ·· ··· · ··· • · · · ···· · · ···· » · · « ····· t ·· ·· · ·· ·· · -2- Köderkörpers liegt und dass der Fanghaken gegen die Rückenseite des Köderkörpers gekrümmt ist.
Durch die Krümmung des Fanghakens auf die Rückenseite des Köderkörpers wird in der natürlichen Schwimmlage des Köderfisches ein Verhaken des Fanghakens im Untergrund vermieden, doch hat der künstliche Köderfisch aufgrund dieser Fanghakenkrümmung die Neigung sich um seine Längsachse auf den Rücken zu drehen, was dadurch unterbunden wird, dass der Schwerpunkt des hohlen Kopfstückes mit Abstand vom Schaft des Fanghakens auf der Bauchseite des Köderkörpers zu liegen kommt, sodass insbesondere bei einer Anströmung des Köderfisches von der Kopfseite ein Gegenmoment erzeugt wird, das im Sinne der Bauchlage des Köderfisches wirksam wird. Die in Bezug auf den Köderkörper geforderte Schwerpunktlage des Kopfstückes unterstützt somit die stabile Bauchlage des künstlichen Köderfisches, wodurch nicht nur ein Verhaken des Köderfisches vermieden, sondern auch das Schwimmverhalten der Beutefische besser nachgeahmt werden kann.
Um eine vorteilhafte Schwerpunktlage des Kopfstückes zu erreichen, kann der bauchseitige Abschnitt des hohlen Kopfstückes gegenüber dem rückenseitigen Abschnitt zum Köderkörper hin verlängert sein, sodass das dadurch bedingte größere Gewicht des bauchseitigen Abschnittes den erforderlichen radialen Abstand des Schwerpunktes vom Fanghakenschaft sicherstellt und zusätzlich der Schwerpunkt in axialer Richtung gegen den Köderköper hin verlagert wird, was das Schwimmverhalten des künstlichen Köderfisches verbessert.
Weist das hohle Kopfstück zwischen seinem bauchseitigen Abschnitt und seinem rückenseitigen Abschnitt gegen den Köderkörper offene Aufnahmeschlitze für den Haarbesatz des Köderkörpers auf, so kann einerseits auf die Schwerpunktlage des Kopfstückes und damit des gesamten Köderfisches Einfluss genommen und anderseits für ein dauerhaftes Abspreizen der durch diese Aufnahmeschlitze durchtretenden Besatzhaare gesorgt werden, um die beispielsweise bei Mühlkoppen weit abstehenden Brustflossen mit Hilfe dieses Haarbesatzes des Köderkörpers vorteilhaft imitieren zu können. ·· · ···· ···· · • · · · · • · • · • · • · · · · · · • ··#· · · ···· • · · · · · · ·· ·· · ·· ·· · -3-
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen künstlichen Köderfisch in einer schematischen Draufsicht und
Fig. 2 diesen Köderfisch in einem schematischen Längsschnitt.
Der dargestellte künstliche Köderfisch setzt sich aus einem Kopfstück 1 und einem Köderkörper 2 zusammen. Dieser aus Übersichtlichkeitsgründen nur strichpunktiert angedeutete Köderkörper 2 wird in herkömmlicher Art mehrlagig um den Schaft 3 eines Fanghakens 4 gewickelt und mit Haaren 5 unterschiedlicher Länge besetzt.
Das metallische Kopfstück 1 ist hohl ausgebildet und weist einen flacheren bauchseitigen Abschnitt 6 sowie einen stärker gekrümmten, rückenseitigen Abschnitt 7 auf, der mit Augen 8 ausgestattet ist. Zwischen dem bauchseitigen Abschnitt 6, der im Vergleich zum rückenseitigen Abschnitt 7 gegen den Köderkörper hin verlängert ist, und dem rückenseitigen Abschnitt 7 sind beidseits des Kopfstückes 1 zum Köderkörper 2 hin offene, im Wesentlichen in Richtung der Körperlängsachse verlaufende Aufnahmeschlitze 9 vorgesehen.
Der mit Haaren 5 besetzte, um den Schaft 3 des Fanghakens 4 gewickelte Köderkörper wird in das hohle Kopfstück 1 so eingeklebt, dass die am Schaftende des Fanghakens vorgesehene Befestigungsöse 10 aus der Maulöffnung des Kopfstückes 1 vorragt und ein zur Imitation der Brustflossen 11 bestimmter Teil des Haarbesatzes durch die Aufnahmeschlitze 9 durchtritt. Durch diese Aufnahmeschlitze 9 werden die für die Brustflossen 11 verwendeten Haare 5 fächerartig auseinandergespreizt, um den optischen Eindruck von abstehenden Brustflossen 11 zu vermitteln.
Wegen der geschilderten, besonderen Ausbildung des Kopfstückes 1 ergibt sich für das Kopfstück 1 ein Schwerpunkt, der mit radialem Abstand vom Schaft 3 des £A /
Fanghakens 4 und damit von der Längsachse des Köderkörpers 2 liegt, und zwar auf der Bauchseite des Köderfisches. Diese Schwerpunktslage stellt insbesondere • · • ···· ·· • · · · • · · · · • · · ···· ··«· ···· · • · · • · 4 bei einem kopfseitigen Anströmen des künstlichen Köderfisches eine dem natürlichen Schwimmverhalten von Beutefischen, die sich bevorzugt im Bereich des Gewässergrundes aufhalten, vergleichbare Bauchlage sicher, obwohl der Fanghaken 4 gegen die Rückenseite des Köderkörpers 2 gekrümmt ist, um ein Verhaken des Köderfisches im Untergrund zu verhindern.

Claims (3)

  1. Patentanwälte Dipl.-Ing. Helmut Hübscher Dipl.-Ing. Karl Winfried Hellmich Dipl.-Ing. Friedrich Jell Spittelwiese 7, A 4020 Linz (35 927) II Patentansprüche: 1. Künstlicher Köderfisch mit einem metallischen, hohlen Kopfstück, das einen mit Haaren besetzten, vorzugsweise gewickelten, vom Schaft eines Fanghakens getragenen Köderkörper aufnimmt, wobei der Schaft des Fanghakens das Kopfstück durchsetzt und an seinem aus dem Kopfstück vorstehenden Ende eine Befestigungsöse bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwerpunkt des hohlen Kopfstückes (1) mit Abstand vom Schaft (3) des Fanghakens (4) auf der Bauchseite des Köderkörpers (2) liegt und dass der Fanghaken (4) gegen die Rückenseite des Köderkörpers (2) gekrümmt ist.
  2. 2. Künstlicher Köderfisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bauchseitige Abschnitt (6) des hohlen Kopfstückes (1) gegenüber dem rückenseitigen Abschnitt (7) zum Köderkörper (2) hin verlängert ist.
  3. 3. Künstlicher Köderfisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das hohle Kopfstück (1) zwischen seinem bauchseitigen Abschnitt (6) und seinem rückenseitigen Abschnitt (7) gegen den Köderkörper (2) offene Aufnahmeschlitze (9) für den Haarbesatz des Köderkörpers (2) aufweist. Linz, am 15. April 2008 Roman Moser
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