AT506789A4 - Verschlusskappe - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verschlusskappe für eine Flasche, insbesondere für eine Getränkeflasche aus Kunststoff, mit einem im Wesentlichen zylindrischen Grundkörper, der eine Mantelfläche und eine die Mantelfläche abschließende Deckfläche aufweist, sowie ein an der Verschlusskappe angeordneten klappbaren Trageelement.
Um Flaschen einfach mit sich mitführen und tragen zu können, sind zahlreiche Vorrichtungen bekannt geworden, mit deren Hilfe die Getränkeflasche beispielsweise an einem Gürtel befestigt werden kann. So wird beispielsweise in der EP 1 072 377 Al oder der WO 99/57026 Al jeweils eine Flasche gezeigt, wobei unterhalb des Schraubgewindes am Flaschenhals ein ringförmiges Element angebracht ist. Dieses Trageelement steht hierbei entweder horizontal oder aber vertikal von der Flasche ab.
In der US 2002/84241 Al ist eine Verschlusskappe gezeigt, an deren Grifffläche ein Trageelement mit im Wesentlichen ringförmiger Öffnung befestigt ist. Dieses Trageelement kann von einer horizontalen in eine vertikale Position geklappt werden.
Nachteilig an diesen Tragevorrichtungen ist, dass die Trageelemente jeweils über die Flasche hinausragen und damit ein Anordnen einer Vielzahl von derartigen Flaschen beispielsweise auf einer Palette erschwert ist. Ebenso ist die Verwendung derartiger Flaschen und/oder Verschlüsse mit hervorstehendem Tragelement in bereits bestehenden Abfüllanlagen meist nur eingeschränkt bis gar nicht möglich.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, diesen Nachteil des Stands der Technik zu beseitigen und eine Tragevorrichtung bereitzustellen, die bei Nichtbenutzung des Trageelementes das Abfüllen, Verpacken und/oder Transportieren der Flaschen nicht behindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Verschlusskappe der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass die Verschlusskappe eine Aufnahme für das Trageelement aufweist, die das Trageelement in einem zugeklappten Zustand aufnimmt. Das Trageelement ist in einem zugeklappten Zustand praktisch zur Gänze in der Verschlusskappe untergebracht. Damit überragt das Trageelement an keiner Stelle die Flasche, wodurch die Flasche einfach zu verpacken und zu transportieren ist. Des weiteren sind auch keine Modifikationen an bereits bestehenden Maschinenanlagen in der Abfüllung notwendig, weil die erfindungs- - 2 - gemäße Verschlusskappe sich in ihrer Kontur kaum von konventionellen Verschlusskappen unterscheidet.
Um das Trageelement in der Verschlusskappe einzubetten, ist in einer bevorzugten Ausführung der Erfindung die Aufnahme im Bereich der Deckfläche angeordnet. Vorzugsweise schließt dabei das Trageelement im zugeklappten Zustand bündig mit der Deckfläche ab.
Ein in der Herstellung kostengünstiges Trageelement ist ringförmig ausgebildet. Zusätzlich hat dieser Tragering den Vorteil, dass er auf besonders einfache Weise an der Verschlusskappe im zugeklappten Zustand angeordnet werden kann.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Durchmesser der Deckfläche geringer als der Durchmesser der Verschlusskappe im Bereich der Mantelfläche. Die Deckfläche weist hierbei in ihrem Außenbereich eine Abschrägung zur Mantelfläche hin auf, die als ringförmige Auflagefläche für das Trageelement im zugeklappten Zustand fungiert. Der Tragering liegt im zugeklappten Zustand um die Deckfläche auf der Abschrägung auf und kann auf einfache Weise zum Tragen der Flasche aufgeklappt werden. Für das leichte Öffnen der Flasche weisen Verschlusskappen üblicherweise Griffflächen auf. Bei der vorliegenden Erfindung bilden eine an der Mantelfläche parallel zu der Drehachse der Verschlusskappe angeordnete Vorsprünge eine zumindest teilweise die Mantelfläche umschließende Grifffläche. Die Vorsprünge weisen an ihrem der Deckfläche zugewandten Ende eine Ausnehmung auf, die eine Aufnahme für das Trageelement bildet. In diese durch die Vorsprünge gebildete Rinne ist das Trageelement im zugeklappten Zustand eingelegt. Es liegt also in einer ringförmigen Ausnehmung, die durch die Ausnehmungen der Vorsprünge um die Deckfläche gebildet wird. Damit schließt das Trageelement bündig mit der Verschlusskappe ab und steht nicht über die Außenkonturen der Getränkeflasche hinaus.
Bevorzugter Weise ist das Trageelement im Bereich der Deckfläche angelenkt. Um diese gelenkige Verbindung kann das Trageelement aus einer ersten, zugeklappten Position, bei der das Trageelement die Außenkontur der Flasche nicht überragt, in einen zweiten, aufgeklappten Zustand geschwenkt werden, die ein Tragen der Flasche erlaubt.
In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind Verschlusskappe und Trageelement einstückig hergestellt; das Gelenk, um das das Trageelement verschwenkbar ist, wird hierbei durch eine Materialverdünnung gebildet. - 3 -
Wie auch bei den konventionellen Verschlüssen für Getränkeflaschen ist die er-findungsgemäße Verschlusskappe für gewöhnlich als Drehverschluss ausgebildet. Γ i P ßftfi t‘ C» f> *\
Im Folgenden wird anhand eines nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels mit Γ,.ρ ‘ zugehörigen Figuren die Erfindung näher erläutert. Darin zeigen: i <·. es r. r, o f: {i Γ
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Verschlusskappe mit zuge- « klappten Trageelement, Fig. 2 eine Ansicht der Verschlusskappe aus Fig. 1 von ;,\c· oben, Fig. 3 eine perspektivische Ansicht der Verschlusskappe aus Fig. 1, Fig. 4 eine erste perspektivische Ansicht der Verschlusskappe aus Fig. 1 mit aufgeklapptem Trageelement und Fig. 5 eine zweite perspektivische Ansicht der Verschlusskappe aus Fig. 4.
Die in den Figuren dargestellte Verschlusskappe 10 besteht aus einem im Wesentlichen zylindrischen Grundkörper mit einer Mantelfläche 20, wobei ein Sicherungsring 25 unterhalb der Verschlusskappe 10 angeordnet ist, der beim erstmaligen Öffnen der Flasche von der Verschlusskappe 10 abgetrennt wird.
Wie in Fig. 2 gezeigt, weist die Verschlusskappe 10 eine Deckfläche 30 auf, um deren Umfang ein Trageelement 40 angeordnet ist, das bei der vorliegenden Ausführung als Tragering ausgebildet ist. Der Tragering ist hierbei über ein Verbindungsstück 50 an der Mantelfläche 20 der Verschlusskappe 10 befestigt. Verschlusskappe 10 und Tragering 40 sind bevorzugterweise einstückig hergestellt, wobei das Verbindungsstück 50 eine Materialverdünnung darstellt, um das der Tragering 40 aus einer Trageposition in eine zugeklappte Position verschwenkt werden kann.
An der Mantelfläche 20 sind Fortsätze 60 angeordnet, deren Form im Wesentlichen einer Welle im Querschnitt ähnelt. Diese Fortsätze 60 weisen an ihren breiteren der Deckfläche 30 zugewandten Ende eine Einkerbung auf (Fig. 4). Durch die parallele Anordnung der einzelnen Fortsätze 60 an der Mantelfläche 20 wird eine Rille 70 gebildet, die als Aufnahme für den Tragering 40 fungiert und in der der Tragering 40 im zugeklappten Zustand (Fig. 1 bis 3) aufliegt.
Um ein einfaches Aufklappen des Trageringes 40 zu ermöglichen, ist an der dem Verbindungselement 50 gegenüberliegenden Bereich der Mantelfläche 20 ein freier Bereich 65 vorgesehen, an dem keine Fortsätze 60 angeordnet sind. Damit kann der Tragering 40 einfach aus dem zugeklappten Zustand, bei welchen er in der Rille 70 ruht, angehoben und aufgeklappt werden.
Die Form des Trageringes 40 ist so gewählt, dass eine Innenkontur an einer Abschrägung 80, die zwischen Mantelfläche 20 und Deckfläche 30 angeordnet ist, -4- aufliegt. Die Außenkontur des Trageringes 40 überragt - im Querschnitt gesehen - die Fortsätze 60 dabei nicht und schließt gleichzeitig im zugeklappten Zustand bündig mit der Deckfläche 30 ab.
Es versteht sich, dass das oben beschriebene Ausführungsbeispiel in nicht einschränkender Weise zu betrachten ist. Insbesondere kann die Form des Trageelementes variieren, so ist beispielsweise denkbar, dass die Deckfläche der Verschlusskappe eine Einfräsung aufweist, in der eine Trageelement untergebracht ist, das bei Bedarf herausgeklappt wird. Wesentlich für die Erfindung ist, dass die erfindungsgemäße Verschlusskappe ein Trageelement aufweist, das bei Nichtgebrauch die Kontur der Flasche nicht überragt und bei Bedarf in eine Gebrauchsstellung überführt werden kann.
Claims (11)
- - 5 - PATENTANSPRÜCHE 1. Verschlusskappe (10) für eine Flasche, insbesondere für eine Getränkeflasche aus Kunststoff, mit einem im Wesentlichen zylindrischen Grundkörper, der eine Mantelfläche (20) und eine die Mantelfläche (20) abschließende Deckfläche (30) aufweist, sowie mit einem an der Verschlusskappe (10) angeordneten klappbaren Trageelement (40), dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (10) eine Aufnahme (70) für das Trageelement (40) aufweist, die das Trageelement (40) in einem zugeklappten Zustand aufnimmt.
- 2. Verschlusskappe (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (70) im Bereich der Deckfläche (30) angeordnet ist.
- 3. Verschlusskappe (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trageelement (40) im zugeklappten Zustand bündig mit der Deckfläche (30) abschließt.
- 4. Verschlusskappe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trageelement (40) ringförmig ist.
- 5. Verschlusskappe (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfläche (30) eine Abschrägung (80) in ihrem Außenbereich zur Mantelfläche (20) hin aufweist, die als ringförmige Auflagefläche für das Trageelement (40) im zugeklappten Zustand dient.
- 6. Verschlusskappe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Mantelfläche (20) parallel zu der Drehachse der Verschlusskappe (10) angeordnete Vielzahl von Vorsprünge eine zumindest teilweise die Mantelfläche (20) umschließende Grifffläche bildet.
- 7. Verschlusskappe (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge an ihrem der Deckfläche (30) zugewandten Ende jeweils eine Ausnehmung aufweisen, die eine Aufnahme (70) für das Trageelement (40) bildet.
- 8. Verschlusskappe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Trageelement (40) im Bereich der Deckfläche (30) angelenkt ist.
- 9. Verschlusskappe (10) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (50) durch eine Materialverdünnung gebildet ist. - 6 -
- 10. Verschlusskappe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge„ kennzeichnet, dass die Verschlusskappe (10) und das Trageelement (40) einstückig ausgebiidet sind.
- 11. Verschlusskappe (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusskappe (10) als Drehverschluss ausgebildet ist. 2008 06 05 Ha/ScPatentam Dipl.-Ing. Magf^Öti A-1150 Wien, M«rlahllfer»GÜrtel 39/17 Ml (+431) Wi I» 31-0 fax (+431) M2 89 333
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| HA | Change or addition of new inventor |
Inventor name: AICHINGER BIRGIT MAG., AT Effective date: 20140916 Inventor name: WALTER GOISSER, AT Effective date: 20140916 Inventor name: ALFRED HUDLER, AT Effective date: 20140916 Inventor name: HERBERT DIPL.ING. SCHLOSSNIKL, AT Effective date: 20140916 |