AT506956A4 - Trägersystem für wand- und zusatzelemente - Google Patents

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AT506956A4
AT506956A4 AT0125708A AT12572008A AT506956A4 AT 506956 A4 AT506956 A4 AT 506956A4 AT 0125708 A AT0125708 A AT 0125708A AT 12572008 A AT12572008 A AT 12572008A AT 506956 A4 AT506956 A4 AT 506956A4
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Johann Scheuringer
Johann Strasser
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Josko Fenster Und Tueren Gmbh
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B1/00Border constructions of openings in walls, floors, or ceilings; Frames to be rigidly mounted in such openings
    • E06B1/70Sills; Thresholds
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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    • E06B1/04Frames for doors, windows, or the like to be fixed in openings
    • E06B1/32Frames composed of parts made of different materials
    • E06B1/325Frames composed of parts made of different materials comprising insulation between two metal section members
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Load-Bearing And Curtain Walls (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description


  Beschreibung 

  
Trägersystem für Wand- und Zusatzelemente 

  
Die Erfindung betrifft ein Trägersystem für Wand- und Zusatzelemente. 

  
Aus dem Stand der Technik bekannte Trägersysteme für Wandelemente, wie beispielsweise die Montagevorrichtung nach der AT 413 417 werden in den dafür vorgesehenen Wandöffnungen vor Fertigstellung der Fassade eines Gebäudes montiert. Nach Abschluss der Fassadenarbeiten, wie z.B. nach Anbringen einer Verkleidung oder eines Verputzes und ggf. nach Abschluss des Innenausbaues des Gebäudes werden die Wandelemente, beispielsweise Verbundglasscheiben, in das Trägersystem eingesetzt und so eine Verschmutzung oder Beschädigung dieser Wandelemente während der Bauphase vermieden. 

  
Das Trägersystem kann dabei von der Fassade nahezu vollständig verdeckt sein und ist damit "unsichtbar". 

  
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trägersystem der eingangs genannten Art weiterzubilden. 

  
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss gelöst durch ein Trägersystem für Wand- und Zusatzelemente, mit einem Rahmen der einen durch Profilteile gebildeten, annähernd U-förmigen Bereich zur Aufnahme eines oder mehrerer Wandelemente aufweist, wobei der Rahmen an einer Aussenseite ein auch nach Abschluss der Montagearbeiten abnehmbares Klemmprofil umfasst. 

  
Mit dem erfindungsgemässen Trägersystem wird die Möglichkeit geschaffen, bündige Fassaden zu gestalten, in die eine Vielzahl von verschiedenen Wandelementen eingefügt werden können. 

  
Dabei handelt es sich vorzugsweise um Verbundglasscheiben, Fenster oder Türen, denkbar sind aber auch andere funktionel le Wandelemente, wie Solarpanele oder dekorative Elemente zur Fassadengestaltung etc. 

  
Durch das abnehmbare Klemmprofil können diese Wandelemente jederzeit ohne besonderen Aufwand und ohne Zerstörung der umgebenden Fassade, der Wand oder des Bodens ausgetauscht werden. Dabei ist die Montage und der Austausch der Wandelemente besonders einfach zu handhaben, wenn das abnehmbare Klemmprofil an der Unterseite des Rahmens angebracht ist. 

  
Damit kann ein Wandelement wie beispielsweise eine Verbundglasscheibe ausgetauscht werden, wenn sie beschädigt worden ist, es ist aber auch denkbar, den gesamten Wandbereich an eine geänderte Funktionalität des Gebäudes anzupassen. So kann beispielsweise eine geänderte Raumaufteilung innerhalb des Gebäudes im Wandbereich nachvollzogen werden. In diesem Zusammenhang ist auch festzuhalten, dass sich das erfindungsgemässe Trägersystem über mehrere Stockwerke erstrecken kann und damit noch weitere Gestaltungsmöglichkeiten bietet. 

  
Bei Einsatz des erfindungsgemässen Trägersystems im Bodenbereich einer Terrasse oder eines Balkons ist es besonders günstig, wenn das abnehmbare Klemmprofil in einen entwässerungskanal ragt. 

  
Damit ist einerseits eine optisch ansprechende Variante gegeben, andererseits ist diese Lösung besonders vorteilhaft in Bezug auf die Schlagwassersicherheit des Trägersystems. Weiter verbessert wird die Schlagwassersicherheit des Trägersystems, wenn in Ergänzung zu dem Entwässerungskanal Entwässerungsrinnen vorgesehen werden, die in Durchbrüchen des Trägersystems anfallendes Wasser ableiten und einem Entwässerungskanal zuführen. 

  
Wenn das Trägersystem in einem gewissen Abstand vom Boden angebracht wird, ist es zweckmässig, das abnehmbare Klemmprofil mit einer Fensterbank zu überdecken.  Eine konstruktiv vorteilhafte Lösung des erfindungsgemässen Trägersystems erhält man, wenn die Schenkel des ü-förmigen Rahmens durch jeweils ein Profilteil gebildet sind, und wenn zwischen die Profilteile ein L-förmiges Zwischenstück eingefügt ist, dessen einer Schenkel die Basis des ü-förmigen Bereiches bildet und dessen zweiter Schenkel den Schenkel an der Innenseite des Trägersystems verstärkt. 

  
Das L-förmige Zwischenstück wird zweckmässig aus einem thermisch isolierenden Material hergestellt, sodass eine gute thermische Trennung zwischen Innen- und Aussenbereich des Rahmens erreicht wird und der Fussbereich des Wandelementes tauwasserfrei gestaltet wird. 

  
Eine vorteilhafte konstruktive Lösung des abnehmbaren Klemmprofil ist im Querschnitt annähernd M-förmig gestaltet und weist an seiner nach der Montage oben liegenden Seite eine Schiene zur Befestigung von Zusatzelementen wie einer Fensterbank oder einer Abdeckung für einen Entwässerungsschacht auf. 

  
Günstig ist es weiterhin, wenn das abnehmbare Klemmprofil an seiner nach der Montage unten liegenden Seite Öffnungen zur Entwässerung von eingedrungener Feuchtigkeit und zur Hinterlüftung der Wandelemente aufweist. 

  
Das erfindungsgemässe Trägersystem ermöglicht den Einsatz eines besonders vorteilhaften Verfahrens zur Montage von Wandelementen mit folgenden Verfahrensschritten: 

  
- die Profilteile des Rahmens einschliesslich des abnehmbaren Klemmprofiles werden in einer dafür vorgesehenen Wandöffnung eines Gebäudes montiert, 

  
- Schutzleisten zur Abdeckung des annähernd U-förmigen Bereiches werden angebracht.  - nach Fertigstellung der den Rahmen umgebenden Gebäudeteile werden das abnehmbare Klemmprofil und die Schutzleisten entfernt und das zumindest eine Wandelemente eingesetzt, 

  
- das abnehmbare Klemmprofil wird wieder befestigt. 

  
Im Gegensatz zu Trägersystemen nach dem eingangs genannten Stand der Technik kann damit auch ein Trägersystem für ein einzelnes Wandelement vorgesehen werden. Dieses Wandelement bzw. das erste Wandelement aus der für den Einbau in dieses Trägersystem vorgesehenen Gruppe wird bei abgenommenen Klemmprofil in einem ersten Verfahrensschritt in den entsprechenden seitlichen U-förmigen Bereich des Rahmens eingeschoben. Danach wird das gesamte Wandelement durch Drehung in den Rahmen eingeschwenkt. Im nächsten Schritt wird es so weit auf die jeweils andere Seite geschoben, bis beide Seiten des 

  
Wandelementes in die entsprechenden U-förmigen Bereiche des Rahmens ragen. Danach wird das Wandelement angehoben, sodass auch seine obere Seite in den oberen U-förmigen Bereich des Rahmens ragt und durch Einschieben und Befestigen von Halteklotzen im unteren Bereich des Rahmens fixiert. 

  
Dieses Verfahren erlaubt eine zügige Montage der Wandelemente bei hoher Sicherheit für das Montagepersonal und geringen Risken einer Beschädigung der Wandelemente, insbesondere beim Einsetzen von Verbundglasscheiben. 

  
Das beschriebene Verfahren hat unter anderem den Vorteil, dass die Wandelemente erst dann montiert werden, wenn die Arbeiten am Gebäude abgeschlossen sind, die ein hohes Risiko einer Verschmutzung oder Beschädigung der Wandelemente mit sich bringen. Dies betrifft insbesondere die Fertigstellung der Fassade und Verputz- und Malerarbeiten im Innenbereich. Die Verschmutzung und Zerstörung des Rahmens wird durch eine Schutzleiste verhindert. Beispielsweise bei widrigen Witterungsbedingungen kann es aber zweckmässig sein, die durch das Trägersystem gebildete Maueröffnung auch während der obgenannten Tätigkeiten zu verschliessen um so auch bei Kälte Ar beiten im Inneren des Gebäudes zu ermöglichen oder eine Verschmutzung der Innenräume durch die Fassadenarbeiten zu verhindern.

   Dazu ist es zweckmässig in den Rahmen ein provisorisches Wandelement einzufügen, welches während der Fertigstellung die Wandöffnung verschliesst. Dabei kann es sich um eine handelsübliche und gebräuchliche transparente Folie handeln, die in den Rahmen gespannt wird. 

  
Die Erfindung wird anhand von Figuren näher erläutert. 

  
Es zeigen beispielhaft: 

  
Fig. 1 einen Querschnitt des unteren Bereiches eines erfindungsgemässen Trägersystems mit einer Fensterbank, Fig. 2 einen Querschnitt des unteren Bereiches eines erfindungsgemässen Trägersystems mit einem Entwässerungskanal und Fig.3 einen Querschnitt durch einen Ständer zur seitlichen Begrenzung des erfindungsgemässen Trägersystems. 

  
Die Darstellung nach Fig. 1 zeigt im Querschnitt den unteren Bereich des erfindungsgemässen Trägersystems mit einem Profilteil 1, das mit einem L-förmigen Zwischenstück 2 verzahnt ist. Profilteil 1, L-förmiges Zwischenstück 2 und ein abnehmbares Klemmprofil 7 bilden zusammen einen Rahmen mit einem annähernd U-förmigen Bereich zur Aufnahme eines Wandelementes 5. Profilteil 1 und das L-förmige Zwischenstück 2 sind dauerhaft miteinander verbunden und so in den Fussboden 3 bzw. Estrich 4 eines Gebäudes eingefügt, dass das Profilteil 1 bündig an den Boden 3 anschliesst und so das Wandelement 5 optisch aus dem Boden 3 herausragt, so dass beispielsweise bei Einsatz einer Verbundglasscheibe als Wandelement 5 der besondere Eindruck einer rahmenlosen Glaswand entsteht. 

  
Auf der Aussenseite des Gebäudes wird das abnehmbare Klemmprofil 7 von einer Fensterbank 6 überdeckt und ist somit ebenfalls nicht sichtbar. Auch hier entsteht der Eindruck einer rahmenlosen Fläche.  Durch die besonders vorteilhafte, im Querschnitt annähernd Mförmige Gestaltung des abnehmbaren Klemmprofiles 7 mit einer Schiene an seiner nach der Montage oben liegenden Seite kann die Fensterbank direkt durch Einhängen an dem Klemmprofil befestigt werden, womit einerseits die Höhe der Konstruktion gering gehalten werden kann und der oben bereits genannte Eindruck einer rahmenlosen Fläche erzielt wird, und andererseits eine konstruktiv einfache und wenig aufwändige Lösung der Befestigung dieser Fensterbank geschaffen wird. 

  
Obwohl das erfindungsgemässe Trägersystem den Eindruck erweckt, es sei vollständig in die Fassade 8 mit Isolierung 9 integriert, ist es doch in einfache Weise möglich, ein Wandelement zu montieren oder nach einer Beschädigung auszutauschen. 

  
Der Ablauf der Montage des erfindungsgemässen Trägersystems ist wie folgt: 

  
Bei der Erstmontage werden die Profilteile des Rahmens einschliesslich des abnehmbaren Klemmprofiles in einer dafür vorgesehenen Wandöffnung eines Gebäudes montiert, bei einem neu errichteten Gebäude geschieht dies in der sogenannten Rohbauphase, wenn die Wände fertiggestellt sind, aber bevor die 

  
Verputz- bzw. die Fassadenarbeiten und der Innausbau mit Verputz und Malerarbeiten begonnen haben. Zum Schutz des Rahmens, insbesondere des annähernd U-förmigen Bereichs zur Aufnahme der Wandelemente werden Schutzleisten angebracht. Gegebenenfalls kann anstelle oder gemeinsam mit den Schutzleisten auch ein provisorisches Wandelement wie z.B. eine transparente Kunststoffplane in den Rahmen eingefügt werden, um so die Wandöffnung während der folgenden Arbeiten zu verschliessen. Zu einem passenden Zeitpunkt, beispielsweise nach Fertigstellung der den Rahmen umgebenden Gebäudeteile werden das abnehmbare Klemmprofil und die Schutzleisten entfernt und das  oder die Wandelemente eingesetzt und das abnehmbare Klemmprofil wieder befestigt. 

  
Die Montage der Wandelemente ist insbesondere dann, wenn Verbundglasscheiben zum Einsatz kommen, aufgrund des hohen Gewichts dieser Elemente und der Bruchgefahr bei den aus dem Stand der Technik bekannten Trägersystemen eine aufwändige Aufgabe. Diese Montage wird durch das erfindungsgemässe Trägersystem wesentlich vereinfacht. 

  
Das Wandelement wird bei abgenommenen Klemmprofil mit seiner linken Seite zuerst in den entsprechenden seitlichen Uförmigen Bereich des Rahmens eingeschoben. Danach wird das gesamte Wandelement durch Drehung in den Rahmen eingeschwenkt. Im nächsten Schritt wird es so weit auf die jeweils andere Seite geschoben, bis beide Seiten des Wandelementes in die entsprechenden U-förmigen Bereiche des Rahmens ragen. Danach wird das Wandelement angehoben, sodass auch seine obere Seite in den oberen U-förmigen Bereich des Rahmens ragt und durch Einschieben und Befestigen von Halteklötzen im unteren Bereich des Rahmens fixiert. 

  
Damit ist eine zügige Montage der Wandelemente bei hoher Sicherheit für das Montagepersonal und geringen Risken einer Beschädigung der Wandelemente möglich. 

  
Die Darstellung in Fig. 1 zeigt lediglich den unteren Bereich des erfindungsgemässen Trägersystems mit einem abnehmbaren Klemmprofil an der Aussenseite des Gebäudes. 

  
Die Seitenteile und der obere Teil des Rahmens weisen dieses Klemmprofil nicht auf. Bei ihnen wird der Schenkel an der Aussenseite des U-förmigen Bereiches durch ein Profilteil gebildet, das dem Profilteil an der Innenseite funktionell entspricht und ihm weitgehend ähnelt.  Das Ausführungsbeispiel nach Fig.2 zeigt den Einsatz des erfindungsgemässen Trägersystems zusammen mit einem Entwässerungskanal 12, wie er in zweckmässiger Weise im Bodenbereich eines Gebäudes vorgesehen wird. 

  
Der Entwässerungskanal 12 dient nicht nur dem Ableiten von Schlagwasser, sondern bietet auch den nötigen Raum zur Befestigung und Abnahme des Klemmprofiles 7, sowie in Verbindung mit Öffnungen auf der nach der Montage unten liegenden Seite des abnehmbaren Klemmprofils 7 zur Hinterlüftung der Wandelemente 5, wodurch die Bildung von Staunässe in diesem Bereich verhindert wird. 

  
Durch die Abdeckung 13 des Entwässerungskanales 12 beispielsweise mit einem Gitter, das auch auf der Schiene der nach der Montage oben liegenden Seite des abnehmbaren Klemmprofils 7 wird auch in diesem Fall der Rahmen verdeckt und ist damit "unsichtbar" . 

  
Die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des abnehmbaren Klemmprofils 7 werden noch dadurch erhöht, das es möglich ist, dieses als Halterung für zusätzliche Elemente, so z.B. für Seilabspannungen für Raffstöre zu verwenden. 

  
Die Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemässen Trägersystems können beispielsweise durch erweitert werden, dass einer der seitlichen Rahmen nicht in eine Wand integriert wird, sondern mit einer entsprechenden Verstärkung einen freistehenden Ständer bildet. 

  
Dieser Ständer wie er beispielhaft in Fig 3 im Querschnitt dargestellt ist, kann beispielsweise als Begrenzung einer Schiebetüre 14 dienen, die an das in das Trägersystem eingefügte Wandelement 5 anschliesst und mit diesem eine optische Einheit bildet. Der Ständer umfasst einen für die Stabilität massgeblichen Kern 15 sowie eine äussere Abdeckung 16 und eine  innere Zierleiste 17, die beispielsweise miteinander verschraubt sind. 

  
Die Schiebetüre 14 ist gegenüber dem Wandelement 5 seitlich versetzt. Da der im Bodenbereich vorgesehene Entwässerungskanal 12 an der Aussenseite des Wandelementes 5 verläuft, ist zwischen diesem und der Schiebetür 14 ein Bodenbereich 18 mit der Breite des Wandelementes vorhanden, in dem sich bei ungünstigen Bedingungen wie starkem Regen und Wind Wasser sammein kann. Es ist daher zweckmässig, in diesem Bereich den Entwässerungskanal 12 mit einer Wasserrinne 19 zu ergänzen, die in diesem Bereich für eine Entwässerung sorgt und damit das Risiko des Eindringens von Wasser durch die Schiebetüre in den Innenbereich des Gebäudes vermindert.

Claims (12)

Patentansprüche
1. Trägersystem für Wand- und Zusatzelemente, mit einem Rahmen der einen durch Profilteile gebildeten, annähernd U-förmigen Bereich zur Aufnahme eines oder mehrerer
Wandelemente (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen an einer Aussenseite ein auch nach Abschluss der Montagearbeiten abnehmbares Klemmprofil (7) umfasst.
2. Trägersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das abnehmbare Klemmprofil (7) an der Unterseite des Rahmens angebracht ist.
3. Trägersystem nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass das abnehmbare Klemmprofil (7) in einen Entwässerungskanal ragt.
4. Trägersystem nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass das abnehmbare Klemmprofil (7) von einer Fensterbank (6) überdeckt ist.
5. Trägersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel des U-förmigen Rahmens durch jeweils ein Profilteil (1, 7) gebildet sind, und dass zwischen die Profilteile (1, 7) ein L-förmiges Zwischenstück (2) eingefügt ist, dessen einer Schenkel die Basis des U-förmigen Bereiches bildet und dessen zweiter Schenkel den Schenkel an der Innenseite des Trägersystems verstärkt.
6. Trägersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das abnehmbare Klemmprofil (7) im Querschnitt annähernd M-förmig gestaltet ist und an seiner nach der Montage oben liegenden Seite eine Schiene zur Befestigung von Zusatzelementen aufweist.
7. Trägersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzelement eine Fensterbank (6) vorgesehen ist.
8. Trägersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzelement eine Abdeckung (13) für einen Entwässerungskanal (12) vorgesehen ist.
9. Trägersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das im Querschnitt annähernd Mförmige Klemmprofil (7) an seiner nach der Montage unten liegenden Seite Öffnungen zur Entwässerung von eingedrungener Feuchtigkeit und zur Hinterlüftung der Wandelemente aufweist.
10. Verfahren zur Montage zumindest eines Wandelementes in einem Trägersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit folgenden Verfahrensschritten:
- die Profilteile (1, 2) des Rahmens einschliesslich des abnehmbaren Klemmprofiles (7) werden in einer dafür vorgesehenen Wandöffnung eines Gebäudes montiert,
- Schutzleisten zur Abdeckung des annähernd U-förmigen Bereiches werden angebracht,
- nach Fertigstellung der den Rahmen umgebenden Gebäudeteile werden das abnehmbare Klemmprofil (7) nd die
Schutzleisten entfernt und das zumindest eine Wandelement (5) eingesetzt,
- das abnehmbare Klemmprofil (7) wird wieder befestigt.
11. Verfahren nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass das Einsetzen des zumindest einen Wandelementes folgende Verfahrensschritte umfasst:
- ein seitlicher Rand des Wandelementes (5) wird in den entsprechenden seitlichen U-förmigen Bereich des Rahmens eingeschoben,
- das gesamte Wandelement (5) wird durch Drehung in den Rahmen eingefügt. - es wird so weit auf die jeweils andere Seite geschoben, bis beide Seiten des Wandelementes in die entsprechenden U-förmigen Bereiche des Rahmens ragen
- das Wandelement wird angehoben, sodass auch seine obere Seite in den oberen U-förmigen Bereich des Rahmens ragt
- durch Einschieben und Befestigen von Halteklötzen (10) im unteren Bereich des Rahmens wird das Wandelement (5) fixiert.
12. Verfahren nach Anspruch 11 dadurch gekennzeichnet, dass gemeinsam oder anstelle der Schutzleisten ein provisorisches Wandelement in den Rahmen eingefügt wird welches während der Fertigstellung der den Rahmen umgebenden Gebäudeteile die Wandöffnung verschliesst.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1984002736A1 (fr) * 1983-01-11 1984-07-19 Hubert Juillet Bloc de construction
ATE77436T1 (de) * 1984-02-13 1992-07-15 Italiana Progetti Randschiene fuer eine scheibe, insbesondere einer ganzglastuere.
AT413417B (de) 2004-02-13 2006-02-15 Josko Fenster Und Tueren Gmbh Montagesystem

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