AT506988A2 - Saugwalzenanordnung und abdichtleiste einer saugwalze für das formungsteil einer faserbahnmaschine - Google Patents
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Description
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22/05 ’ 09 11:30 FAX +43 1 513 47 76__Gibler & Poth PAE OEG
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Sauawalzenanordnuna und Abdichtleiste einer Sauawalze für das Formungsteil einer Faserbahnmaschine
Die Erfindung betrifft eine Saugwalzenanordnung für daa Formungsteil einer Faserbahnmaschine nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie eine Abdichtleiste für eine Saugwalze nach dem Oberbegriff von Anspruch 7.
Es ist bekannt, dass im Formungsteil einer Faserbahnmaschine Saugwalzen Verwendung finden. Mittels der Saugwalzen kann durch das Stützgewebe hindurch eine Unterdruckwirkung auf die im Formungsteil zu bildende Bahn gerichtet werden, wodurch die in der Bahn gebundene Flüssigkeit (hauptsächlich Wasser) aus der Bahn heraus in das Gewebe und/oder durch das Gewebe hindurch in die Saugwalze abgeleitet wird. Mit Saugwalzen lässt sich, auch ein Verfolgen der Bahn auf der Oberfläche des Gewebes sicherstellen, wenn die Walze danach strebt, die Laufrichtung des Gewebes und der Bahn zu verändern. Eine Saugwalze umfasst typischerweise einen Mantelteil, der mit einer radialen Perforierung und einem im Inneren des Mantelteils angeordneten Trägerbalken ausgerüstet ist. Das Mantelteil ist im Zusammenhang mit dem Trägerbalken rotierend angeordnet und die Saugwalze ist mit dem Trägerbalken an der Faserbahnmaschine abgestützt . Der Trägerbalken umfasst einen Saugkasten, der sich im wesentlichen in Längs-richtung über die Länge der Perforierung am Mantelteil erstreckt. Der Saugkasten umfasst Eintritts- und Austrittskanten, die sich ebenfalls in Längsrichtung über die Perforierung am Mantelteil erstrecken und zwischen sich eine Saugzone bilden. Es ist möglich, dass der Saugkaeten mehrere verschiedene Zonen umfasst. Bei Funktion und Betrieb der Saugwalze ist auch im Formungsteil der Faserbahnmaschine eine Zunahme des Trockenmittelgehalts der Bahn wesentlich, mit anderen Worten die Maximierung einer Dehydration der Bahn. Eine 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 6701 ] @004 22/05 '09 11:31 FAX +43 1 513 47 76 Gibler & Poth PAE OEG 0005/022
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Trocknung der Bahn mit mechanischen Mitteln ist um ein Vielfaches energiewirtschaftlicher als eine Verdunstung mit Wärme/ so dass auch die Funktion der Saugwalze als Dehydrationsorgan von großer Wichtigkeit ist.
Hinsichtlich des Standes der Technik kann auch auf die Veröffentlichung US 2002/0175477 Al verwiesen werden, in der eine Abdichtvorrichtung zur Abdichtung einer im Zusammenhang mit der beweglichen Oberfläche angeordneten Unter- oder Überdruckkammer dargestellt ist. Die zur Abdichtvorrichtung gehörende Abdichtleiste umfasst eine Eintritts- und Austrittskante in Bewegungsrichtung der beweglichen Oberfläche. Zur Reduzierung des von der Saugwalze verursachten Lärms stellt die Veröffentlichung eine von der Form her sägezahnartige oder wellenförmige Oberfläche und/oder Kante dar, die an der Austrittskante der Abdichtleiste anzuordnen ist.
Bei Faserbahnmaschinen verursacht eine derartige Formgebung der Austrittskante in den durch die Formgebung zustande gebrachten Räumen unter anderem eine Ansammlung von Feststoffen, und um reduzierend dem Lärm entgegenzuwirken, muss die Stellung der Austrittskante am Formungsteil der Faserbahnmaschine oft in Hinsicht auf eine Dehydration ungünstig eingestellt werden.
Zweck der Erfindung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist es, eine Saugwalzenanordnung für eine Faserbahnmaschine zu erhalten, bei der die Saugwalze einen perforierten Mantel und einen in dessen Inneren angeordneten Saugkasten umfasst, der einen Raum enthält, und der Saugkasten mindestens mit einer im Zusammenhang mit der Innenfläche des Mantels angeordneten Abdichtleiste versehen ist, mit der der von der Saugwalze verursachte Lärm minimiert werden kann. Für eine Saugwalzenanordnung nach der Erfindung ist hauptsächlich charakteristisch, dass der Randbereich an der Eintrittsseite der Abdichtleiste Organe umfasst, um eine über die Boh- 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 6701 ] 0005 22/05 '09 11:31 FAX +43 1 513 47 70 Glbler & Poth PAE OEG @006/022 22/05 '09 11:31 FAX +43 1 513 47 70 Glbler & Poth PAE OEG @006/022
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Vorteilhaft ist der Saugkasten um die Drehachse des Mantels der Walze umlaufend angeordnet, wobei die Kontaktkante auf der Eintrittsseite an der Abdichtleiste in einem Winkel von 5 -10° in Drehrichtung des Mantels in Bezug zu der Position eingestellt ist, die einem Loslösepunkt des Gewebes einer Faserbahnmaschine am Mantel einer Saugwalze beim Stillstand der Faserbahnmaschine entspricht. Auf diese Weise wird das vom Gewebe und von der Bahn in die Bohrungen am Mantel der Saugwalze gesaugte Wasser aus den Bohrungen in einer abweichenden Richtung von der Laufrichtung der von der Walze kommenden Bahn abgeführt und so die Möglichkeit minimiert, dass die Bahn erneut feucht wird.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die Kontaktkante auf der Eintrittsseite an der Abdichtleiste so angeordnet, dass diese sich von der Längsachse auf der Abdichtfläche der Abdichtleiste mindestens über zwei unterschiedliche rechtwinklige Abstände im Längenbereich der Abdichtleiste erstreckt. Dies kann in der Weise realisiert werden, dass die Kontaktkante der Abdichtleiste in einem regelmäßig variierenden rechtwinkligen Abstand von der Längsachse auf der Abdichtfläche der Abdichtleiste angeordnet ist oder alternativ ganz oder in bestimmten Abschnitten in der Weise, dass die Kontaktkante der Abdichtleiste in einem unregelmäßig variierenden Abstand von der Längsachse auf der Abdichtfläche der Abdichtleiste angeordnet ist ·
Nach einer Ausführungsform umfasst der Randbereich an der Eintrittsseite der Abdichtleiste eine Verschleißzone in Höhenrichtung der Leiste, wobei die Organe, mit denen die über die Bohrungen am Mantel erfolgende synchronisierte Strömungsver- 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 6701] @006 22/05 '09 11:31 FAX +43 1 513 47 76 Gibler & Poth PAE OEG 0007/022
bindung zwischen Saugkasten und Umfeld zustande gebracht wird, im Bereich der Verschleißzone angeordnet sind.
Gegenstand der Erfindung ist auch eine Abdichtleiste der Saugwalze, die von ihrem Querschnitt her von mindestens vier Seiten gebildet ist und eine beim Betrieb gegen eine bewegliche Oberfläche oder in einem Abstand von der beweglichen Oberfläche anzustellende Abdichtseite und an deren beiden Seiten befindliche Eintritts- und Austrittsseiten umfasst, die sich bei Verwendung der Abdichtleiste auf der Eintritts- und entsprechend auf der Austrittsseite der sich vorbeibewegenden Oberfläche der Abdichtseite befinden. Für eine Abdichtleiste der Saugwalze nach der Erfindung ist hauptsächlich charakteristisch, dass die effektive Kontaktkante an der Eintrittsseite der Abdichtleiste in der Weise gebildet ist, dass die Kante sich von der Längsachse in der Ebene der Oberfläche der Abdichtleiste mindestens über zwei unterschiedliche rechtwinklige Abstände im Längenbereich der Abdichtleiste erstreckt.
Die Abdichtleiste umfasst eine Bodenseite, mit der die Abdichtleiste an der Konstruktion des im Inneren der Saugwalze anzuordnenden Kastens angeschlossen werden kann und die Bodenseite hinsichtlich der Abdichtseite im wesentlichen auf der entgegengesetzten Seite liegt.
Andere für die Erfindung charakteristischen weiteren Merkmale gehen aus den beiliegenden Ansprüchen hervor.
Nachfolgend werden die Erfindung und deren Funktion unter Bezugnahme auf die beiliegenden schematischen Zeichnungen beschrieben, wobei
Fig. 1 nach einer Ausführungsform der Erfindung eine Saugwalzenanordnung für eine Faserbahn darstellt,
Fig. 2 nach einer Ausführungsform der Erfindung eine Abdichtleiste für eine Saugwalze darstellt, 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 6701] 0 007
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Fig. 3 nach einer zweiten Ausführungsform der Erfindung eine Abdichtleiste für eine Saugwalze darstellt,
Fig. 4 nach einer dritten Ausführungsform der Erfindung eine Abdichtleiste für eine Saugwalze darstellt, und
Fig. 5 nach einer vierten Ausführungsform der Erfindung eine Abdichtleiste für eine Saugwalze darstellt.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 10 schematisch eine Saugwal ze und deren Mantel 15 beschrieben; hiervon ist der Übersichtlichkeit halber nur ein Teil dargestellt. Der Mantel 15 ist mit Bohrungen 20 versehen, die sich durch die Mantelwand hindurch über die gesamte Oberfläche des Mantels 15 erstrecken. Die Form der Bohrungen und der Anteil an der Fläche und die Aufteilung entsprechen zum Beispiel einer an sich bekannten Technik. Der Mantel ist ein zylinderförmiges Stück, das rotierend zum Körper der Saugwalze angeordnet ist. Auf der Innenseite des Mantels 15 ist ein Saugkasten 25 in der Weise angeordnet, dass im Inneren des Saugkastens 25 ein Raum gebildet wird, der neben dem Saugkasten auch durch die Innenfläche des Mantels 15 in bestimmten Bereichen eingeschränkt wird. Am Raum 3 0 des Saugkastens ist eine Unterdruckversorgung 33 angeschlossen. Der Saugkasten 25 ist rotierend zur Mittelachse 35 des Mantels 15, anders ausgedrückt zur Drehachse angeordnet.
In dieser Ausführungsform umfasst der Saugkasten im Zusammenhang mit der Innenfläche des Mantels 15 angeordnete Abdichtleisten 100, die sich in Richtung der Mittelachse der Walze über die Innenfläche des Mantels hinaus erstrecken und die Schlitze zwischen der Innenfläche des Mantels 15 und des Saugkastens 25 abdichten. Die Abdichtleisten 100 umfassen in dieser Aus führungs form eine erste und eine letzte Abdichtleiste, ausgelegt auf die normale Drehrichtung beim Betrieb. 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 6701 ] @006 0009/022 22/05 '09 11:31 FAX +43 1 513 47 7β
Gibler & Poth PAE OEG 9« ·· ···· ·· · *· v · * · I · * * ·« • ·· 0 4·* · · · · · # 0 0 0 ♦ · 000* 0 · 0 0 0 · · · «·« • 0 00 ··· 0000 · ·* -6-
Xn der Darstellung von Fig. 1 ist ein über der Oberfläche des Mantels 15 hinweg laufendes Gewebe der Faserbahnmaschine angeordnet, ein so genanntes Sieb, und auf der entgegen gesetzten Oberfläche der mantelseitigen Oberfläche des Siebes eine Faserbahn, welche hier gemeinsam mit dem Bezugszeichen 40 gekennzeichnet sind. Bei einer Situation, in der die Anlage nicht läuft, mit anderen Worten zumindest nicht mit einer merklichen Geschwindigkeit läuft, und an den Saugkasten keine Unterdruckversorgung angeschlossen ist, löst sich das Gewebe in einem Winkel 50 tangential von der Oberfläche des Mantels, wobei als Winkelrichtung in diesem Zusammenhang ein Referenzwinkel, ein so genannter Nullwinkel dient. Der Referenzwinkel wird beim Lauf des Gewebes von der Position des Kontaktpunktes für das Gewebe des folgenden Maschinenorgans in Hinsicht auf die Saugwalze bestimmt. Der im Inneren der Saugwalze anzuordnende Kasten umfasst einen Halter 26 für die Abdicht leiste der Halter ist mit Flächen versehen, welche die Eintritts- und Austrittsseiten an der Abdichtleiste stützen, wie zum Beispiel mit einer geradwandigen Nut, in die die Leiste angeordnet wird. Die Abdichtleiste kann entweder direkt auf den Boden der Nut oder zum Beispiel mit einem Belastungsschlauch 2 7 in die Nut eingepasst werden. Für eine Betriebssituation, in der die Faserbahnmaschine läuft und die Unterdruckversorgung 33 an den Raum 3 0 des Saugkastens angeschlossen ist, wird die Winkelposition 55 der letzten Abdichtleiste des Saugkastens in einen bestimmten Winkel vom Nullwinkel gebracht; der Winkel 55 liegt ungefähr 5-10° vom Referenzwinkel in Drehrichtung R des Mantels. Bei der Betriebssituation löst sich das Gewebe bzw. die Bahn von der o-berfläche des Mantels 15 der Walze hinsichtlich der letzten Abdicht leiste 100 an der Stelle, die sich im wesentlichen im Randbereich der Eintrittsseite HO an der letzten Abdichtleiste befindet. Dies rührt unter anderem daher, dass der Unterdrück des Saugkastens das Gewebe 40 auf der Oberfläche der Walze hält, bis es sich an der Stelle 55 löst und in die Richtung 44 weiterläuft. Infolge dieser Konstellation löst sich 22/05 2003 FR 11:20 [SE/EM NR 6701] 0003 22/05 '09 11:31 FAX +43 1 513 47 7β Gibler & Poth PAE OEG @010/022 22/05 '09 11:31 FAX +43 1 513 47 7β Gibler & Poth PAE OEG @010/022
·· · · · · · · • · · · · ♦ • · · ··♦ · • · · · * V · · · * *· ··· ·*·· -7- das in die Bohrungen 20 am Mantel 15 gelangte Wasser aus den Bohrungen 20 in einer anderen Richtung 60 als das Gewebe 44 und das auf diese Weise aus dem Gewebe gelangte Wasser kann nicht mehr erneut die Bahn anfeuchten.
Nach der Erfindung ist zumindest der Randbereich 115 der Eintrittsseite 110 an der letzten Abdichtleiste, welche in diesem Fall die letzte Abdicht leiste von zwei Leisten in Drehrichtung der Walze des Saugkastens, also die Abdichtleiste 100 ist, mit Organen versehen, um eine über die Bohrungen 20 am Mantel 15 erfolgende synchronisierte Strömungsverbindung zwischen Saugkasten und Umfeld zustande zu bringen. Durch eine synchronisierte StrömungsVerbindung öffnen sich die Bohrungen der Walze nicht gleichzeitig, wie es der Fall bei einer Abdichtleiste mit einer geraden Kante auf der Eintrittsseite wäre, sondern als synchronisierter Vorgang mindestens teilweise zeitlich gestaffelt .
Die Kontaktkante 120 im Randbereich 115 der Abdichtleiste mit dem Mantel 15 der Walze ist somit von der Richtung her variierend. Hiermit wird bewirkt, dass, wenn sich das Gewebe wie vorgesehen in der vorstehenden beschriebenen Art und Weise in einem Referenzwinkel von 5-10° von der Winkelposition 55 der letzten Abdichtleiste im wesentlichen an der Stelle des Randbereichs 110 an der Eintrittsseite der Abdichtleiste löst, sich die Bohrungen 20 am Mantel in der von der variierenden Form der Kontaktkante bestimmten Art und Weise variierend im Umfeld öffnen, wobei sich auch die Bohrungen variierend mit Luft füllen. Dies hat zur Folge, dase die durch das Öffnen der einzelnen Bohrungen verursachte Geräuschzunahme zusammen genommen wegen der gleichmäßigeren Öffnungsreihenfolge der Bohrungen gering ist.
Die variierende Form der Kontaktkante kann in der Praxis auf verschiedene Art und Weise realisiert werden, in Fig. 2 ist prinzipiell eine Ausführungsform einer Abdichtleiste 100 nach der Erfindung beschrieben. Die Abdichtleiste 100 wird von ih- 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 6701] @010 22/05 '08 11:31 FAX +43 1 513 47 76 Gibler & Poth PAE OEG 0011/022
-8- rem Querschnitt her im wesentlichen von mindestens vier Seiten gebildet und umfasst eine beim Betrieb gegen die bewegliche Oberfläche zu stellende Abdichtseite 102 und an deren beiden Seiten Eintritts- und Austrittsseiten 101, 102, die sieh bei Verwendung der Abdichtleiste auf der Eintritts- und entsprechend auf der Austrittsseite der sich vorbeibewegenden Abdichtseite 102 befinden. Die Abdichtleiste umfasst neben de Vorstehenden außerdem eine Bodenseite. Die Kontaktkante 120 auf der Eintrittsseite 110 der Leiste ist so angeordnet, dass diese sich von der Längsachse 150 der Abdichtleiste 100 auf der Oberfläche der Abdichtseite mindestens über zwei unterschiedliche rechtwinklige Abstände 151,152 im Längenbereich L der Abdichtleiste 100 erstreckt. Die Kontaktkante kann eine Zufallskurve sein, wie sie hier dargestellt ist, oder deren Form kann eine regelmäßig variierende sein. Auf diese Weise ist die Kontaktkante auf der Eintrittsseite von ihrer Richtung her variierend angeordnet. Die Kontaktkante legt mit den Bohrungen am Mantel den Raum des Saugkastens für die zu erfolgende Strömungsverbindung fest.
Die eigentliche Form der Kontaktkante kann variieren, unter anderem kann sich das Perforationsmuster am Mantel 15 der Walze auf jede verwendbare Form auswirken. Das Prinzip für die Wahl der Form besteht darin, dass beim Betrieb beim Rotieren des Mantels 15 über die letzte Abdichtleiste 100 am Saugkasten hinweg die Anzahl der Bohrungen am Mantel, welche die Strömungsstrecke für den Raum 30 des Saugkastens gleichzeitig öffnen, ausreichend gering oder sogar minimiert ist.
Die Abdichtleiste wird in Höhenrichtung aus einer Bodenzone zl und einer Verschleißzone z2 mindestens im Randbereich der Eintrittsseite an der Abdichtleiste gebildet. Die Formgebung der Kontaktkante erfolgt mindestens für einen Teil in Höhenrichtung der Verschleißzone z2 der Abdichtleiste. Vorteilhaft erfolgt die Formgebung der Kontaktkante 120 für die gesamte Höhe der Verschleißzone z2 der Abdichtleiste. 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 6701 ] 0011 22/05 09 11:31 FAX +43 1 513 47 76 Gibler & Poth PAE OEG 0012/022
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In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform einer Kontaktkante an einer Abdichtleiste für eine Saugwalze nach der Erfindung dargestellt. Dort ist die Kontaktkante 120 auf der Eintrittsseite 110 an der Leiste so angeordnet, dass diese sieh von der Längsachse 150 auf der Abdichtfläche 102 der Abdichtleiste 100 mindestens über zwei unterschiedliche rechtwinklige Abstände 151.152 erstreckt, so dass die Kontaktkante von den geraden Kanten sägezahnförmig gebildet wird. ln Fig. 4 ist eine Ausführungsform dargestellt, in der die Kontaktkante von ihrer Richtung her variierend angeordnet ist, indem an der Kontaktkante Fasen 125 vorgesehen sind. Die Fasen können von ihrer Form und Größe her variieren oder gleichmäßig sein.
In Fig. 5 ist eine Aus führungs form dargestellt, in der die Kontaktkante so angeordnet ist, dass diese sich von der Längs-achse 150 auf der Abdichtfläche 102 der Abdichtleiste 100 mindestens über zwei unterschiedliche rechtwinklige Abstände 151.152 erstreckt und von der Seite 101 der Eintrittsseite 120 her Blindbohrungen oder andere Vertiefungen 125 angeordnet sind, die sich von der Oberfläche 123 der Leiste bis zur Konstruktion der Leiste erstrecken. Hierbei wird die Kontaktkante 120 in bestimmten Abschnitten 128 zwischen Kanälen effektiv abwechselnd durch eine eigentliche Kante 126 der Leiste und in den Abschnitten 132 für die Öffnungen durch einen Rand 130 für die Öffnung auf der Oberfläche der Kanäle gebildet. Auf diese Weise ist die effektive Kontaktkante auf der Eintrittsseite der Abdichtleiste von der Längsachse der Abdichtleiste mindestens in zwei unterschiedlichen rechtwinkligen Abständen im Längenbereich der Abdichtleiste angeordnet. In Abweichung von der Darstellung in der Figur können die Vertiefungen 125 von der geraden Linie abweichen.
Wie aus den Figuren ersichtlich ist, kann die Formgebung der Kontaktkante 120 je nach Anwendung in der Praxis variieren. In einer Aus führungs form erstreckt sich der geformte Bereich über 22/05 2003 FR 11:20 [SE/EM NR 6701 ] 0012 _22/85 '08 11:32 FAX +43 1 513 47 76 Gibler & Poth PAE OEG @013/022 _22/85 '08 11:32 FAX +43 1 513 47 76 Gibler & Poth PAE OEG @013/022 • · 99 9999 99 9 99 Ψ 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 99 9 9 9 99 9 9 9 9 9 9 9999 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 9 99 9 9 999 9999 9 9 9 -10- die gesamte Höhe der Abdichtleiste 100. In einer weiteren Ausführungsform erstreckt sich die Formgebung der Kontaktkante 120 über einen Teil der Höhe der Abdichtleiste. In noch einer weiteren Ausführungsform weist die Formgebung der Kontaktkante 120 ein sägezahnmuster auf. In noch einer weiteren Ausfüh-rungsform weist die Formgebung der Kontaktkante 120 eine Fasenbildung auf. In einer weiteren Ausführungsform weist die Formgebung der Kontaktkante 120 Blindbohrungen auf.
Es ist anzumerken, dass vorstehend nur einige der vorteilhaftesten Aus führungs formen der Erfindving dargestellt sind. Damit ist klar, dass sich die Erfindung nicht auf die vorstehend dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern in vielerlei Weise im Rahmen der beiliegenden Ansprüche angewendet werden kann. Die im Zusammenhang mit den verschiedenen Ausführungsformen dargestellten Merkmale können im Rahmen des Grundgedankens der Erfindung ebenfalls im Zusammenhang mit anderen Ausführungsformen verwendet und/oder aus den dargestellten Merkmalen verschiedene Gesamtheiten kombiniert werden, falls dies erwünscht ist oder die technischen Möglichkeiten hierfür vorhanden sind.
Patentansprüche:
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Claims (14)
- 22/05 '09 11:32 FAX +43 1 513 47 7β Glbler & Poth PAE OEG ®014/022 * ·· • · • · · · | · · ·#* • · · « · ·-11- GIBLER & POTH Patentanwälte OEG Dorocheexgasse 7 - Λ-1010 Wien - paient@aoo.ac Tel: +43 (1) 512 10 98 - Fax: +43 (1) 513 47 76 Patentansprüche 1. Saugwal zenanordnung für eine Faserbahnmaschine, bei der die Saugwalze einen perforierten Mantel (15) und einen in dessen Innerem, angeordneten Saugkasten (25) umfasst, der einen Raum (30) enthält, wobei der Saugkasten mindestens mit einer im Zusammenhang mit der Innenfläche des Mantels angeordneten Abdichtleiste (100) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Randbereich (115) an einer Eintrittsseite (110) der Abdichtleiste (100) Organe (120, 125) umfasst, um eine ü-ber Bohrungen (20) am Mantel erfolgende synchronisierte StrömungsVerbindung zwischen Saugkasten und Umfeld zu erzeugen .
- 2. Saugwalzenanordnung für ein Formungsteil einer Faserbahnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktkante (120) auf der Eintrittsseite (110) an der Abdichtleiste (100) in der Weise angeordnet ist, dass diese sich von der Längsachse (150) auf der Abdichtfläche (102) der Abdichtleiste (100) mindestens über zwei unterschiedliche rechtwinklige Abstände (151, 152) im Längenbereich (L) der Abdichtleiste erstreckt. 22/05 2008 FR 11:20 [SE/EM NR 6701] @014 22/05 09 11:32 FAX +43 1 513 47 76 Glbler & Poch PAE OEG @015/022 22/05 09 11:32 FAX +43 1 513 47 76 Glbler & Poch PAE OEG @015/022 • 9 94 •949 99 9 99 9 · 9 9 9 4 4 9 · 9 • · 9 9 •44 494 9· 4 · 9 4 9 9 Φ499 9 9 • · 9 9 9 9 9 · 9 94 4 · 499 9999 9 9 4 -12-
- 3 - Saugwalzenanordnung für ein Formungsteil einer Faserbahnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktkante (120) der Abdichtleiste (100) in einem regelmäßig variierenden rechtwinkligen Abstand von der Längsachse (150) auf der Abdichtfläche der Abdichtleiste (100) in deren Längenbereich (L) angeordnet ist.
- 4. Saugwalzenanordnung für ein Formungsteil einer Faserbahnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktkante der Abdicht leiste (100) in einem unregelmäßig variierenden rechtwinkligen Abstand von der Längsachse (150) auf der Abdichtfläche der Abdichtleiste (100) in deren Längenbereich (L) angeordnet ist.
- 5. Saugwalzenanordnung für ein Formungsteil einer Faserbahnmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Randbereich an der Eintrittsseite der Abdichtleiste (100) eine Verschleißzone (z2) in Höhenrichtung der Leiste umfasst, und dass im Bereich der Verschleißzone Organe angeordnet sind, um eine über die Bohrungen am Mantel zu erfolgende synchronisierte Strömungsverbindung zwischen Saugkasten und Umfeld zu erzeugen.
- 6. Saugwalzenanordnung für ein Formungsteil einer Faserbahnmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugkasten umlaufend um die Drehachse des Mantels an der Walze angeordnet ist, und dass die Kontaktkante auf der Eintrittsseite an der Abdichtleiste in einem Winkel von 5 - 10® in Drehrichtung des Mantels in Bezug zu der 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 9701] @015 22/05 '09 11:32 FAX +43 1 513 47 7β Gibler & Poth PAE OEG 0016/022 22/05 '09 11:32 FAX +43 1 513 47 7β Gibler & Poth PAE OEG 0016/022 • · • · ···· ·· • ee • · • # • • · • • • · • · • ee • • * • · 4 m • · ♦ e «*e· • • · • · • ♦ # • «· ee ·♦· ···· e -13- Position eingestellt ist, die einem Loslösepunkt des Gewebes einer Faserbahnmaschine am Mantel einer Saugwalze beim Stillstand der Faserbahnmaschine entspricht.
- 7. Abdichtleiste (100) für eine Saugwalze, die von ihrem Querschnitt her von mindestens vier Seiten gebildet ist und eine beim Betrieb gegen eine bewegliche Oberfläche oder in einem Abstand von der beweglichen Oberfläche anzustellende Abdichtseite (102) und an deren beiden Seiten befindliche Eintritts- und Austrittsseiten umfasst (101, 103), die sich bei Verwendung der Abdichtleiste (100) auf der Eintritts- und entsprechend auf der Austrittsseite der sich vorbeibewegenden Oberfläche der Abdichtseite (102) befinden, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Austrittsseite (110) an der Abdichtleiste (100) befindliche Kante (120) in der Weise gebildet ist, dass sich die Kante von der Längsachse (150) in der Ebene der Oberfläche (102) der Abdichtleiste (100) mindestens über zwei unterschiedliche rechtwinklige Abstände (151, 152) im Längenbereich der Abdichtleiste (100) erstreckt.
- 8. Abdichtleiste für eine Saugwalze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktkante (120) der Abdichtleiste (100) in einem regelmäßig variierenden rechtwinkligen Abstand von der Längsachse (150) auf der Ebene der Oberfläche (102) der Abdichtleiste (100) in deren Längenbereich (L) angeordnet ist.
- 9. Abdichtleiste für eine Saugwalze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , dass 3 :· 22/05 2003 FR 11:20 [SE/EM NR G701] @01Gi 22/05 '08 11:32 FAX +43 1 513 47 78 Gibler & Poth PAE OEG @017/022 ·· ·· • · · · • · # · « 8 · · • · · · ·« ·♦ 8t 8 *· 8 8· · · • · · 88 • «888 · · • 8 · · 8888 8 ·· -14- die Kontaktkante der Abdicht leiste (100) in einem unregelmäßig variierenden rechtwinkligen Abstand von der Längsachse (150) auf der Ebene der Oberfläche (102) der Abdichtleiste (100) in deren Längenbereich (L) angeordnet ist.
- 10. Abdichtleiste für eine Saugwalze nach einem der vorstehenden Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Formgebung der Kontaktkante (120) über die gesamte Höhe der Abdichtleiste (100) erstreckt.
- 11. Abdichtleiste für eine Saugwalze nach einem der vorstehenden Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Formgebung der Kontaktkante (120) über einen Teil der Höhe der Abdichtleiste (100) erstreckt.
- 12. Abdichtleiste für eine Saugwalze nach einem der vorstehenden Ansprüche 7 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebung der Kontaktkante (120) ein Sägezahnmuster aufweist.
- 13. Abdichtleiste für eine Saugwalze nach einem der vorstehenden Ansprüche 7 - li, dadurch gekennzeichnet , dass die Formgebung der Kontaktkante (12 0) eine Fasenbildung aufweist.
- 14. Abdichtleiste für eine Saugwalze nach einem der vorstehenden Ansprüche 7 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass 22/05 2009 FR 11:20 [SE/EM NR 6701 ] @017 22/05 09 11:32 FAX +43 1 513 47 76 Gibier & Potn pae oeg 0018/022·· · • · «··· · • · die Formgebung der Kontaktkante (120) die Form einer Zufallskurve aufweist. IS. Abdichtleiste für eine Saugwalze nach einem der vorstehenden Ansprüche 7-11, dadurch gekennzeichnet , dass die Formgebung der Kontaktkante (120) Blindbohrungen auf- weist. Der Patentanwalt: Dorothccrgassc 7 - aTOIO Wien — patcnt@acm.at Tel: +43 (1) 512 10 98 - Fax: +43 (1) 513 47 76 GIBLER & POTH P a t elo/tiι n t E G 22/05 2008 FR 11:20 [SE/EM NR G701] ®018
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