AT507231A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von mehrlagen-kreuzlagenplatten - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von eine Mehrzahl von flächig aneinander gebundenen und einander kreuzenden Schichten von Brettern aus Holz aufweisenden Platten gemäß dem O be rb eg ri ff des An Spruches 1.
Dieses neue Verfahren weist die im kennzeichnenden Teil dieses Anspruches im Einzelnen genannten Merkmale auf.
Die Erfindung betrifft weiters eine Vorrichtung zur Durchführung des neuen Kreuzlagenschichtholz-Herstellungsverfahren.
Es ist schon eine große Zahl von Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von in mehreren Lagen zueinander gekreuzt angeordnete und flächig aneinander gebundene Bretter oder Schichten aufweisenden Platten od. dgl. bekannt geworden, wobei sowohl längsgenutete als auch glatte Bretter zum Einsatz gelangt sind.
Derartige Platten zeichnen sich durch wesentlich verbesserte mechanische Eigenschaften und hohe Formhaltigkeit aus im Vergleich zu Platten, welche aus üblichem Holz ohne Verleimung, das immer zum Verziehen neigt, gebildet sind.
Kommen längs-genutete Bretter zum Einsatz, so können mechanisch sehr stabile Bauplatten od. dgl. hergestellt werden, welche wesentlich geringere Dichte und somit auch wesentlich geringere Gesamt-Masse aufweisen, als wenn sie aus vollem Holz hergestellt wären.
Es sei als einfaches Beispiel auf die DE 9408382 U1 hingewiesen.
Weiters soll auf die AT 503236 B1 (AT...........A1) verwiesen werden, welche zum ersten Mal Platten mit zwischen zwei Deckschichten, insbesondere aus Holz angeordneter, üblicherweise mehrlagiger Kernschicht offenbaren, wobei in dieser Kernschicht die Faserung der Schräg-Querhohlräume aufweisenden Leisten schräg quer in positivem und negativem Winkel zu der Erstreckung der beidseitigen Deckplatte ausgerichtet sind und die Hohlräume in jeweils gleichen positiven und negativen schrägen Winkeln schräg - quer zu den Hauptebenen der Kemschicht bzw. zu den auf dieser beidseitig angeordneten Deckschichten verlaufen.
Die vorliegende Erfindung hat nun insbesondere die kontinuierliche Herstellung von neuartigen Kreuzfaser/Kreuzhohlraum- bzw. -nut-Platten zum Gegenstand, von welchen mittels Schnitten quer bzw. senkrecht zu deren Haupterstreckungsebenen Schrägfaser/Schräghohlraumleisten mit jeweils gewünschter Dicke abgetrennt werden können. Nach Drehung dieser Leisten um eine Längsachse um 90° können dieselben seit und seit anliegend und aneinander gebunden zu Kernplatten vereinigt werden, weiche eine Faserung quer zu den Hauptebenen der selben aufweisen, wobei die Hohlräume parallel zu den Fasern ausgerichtet sind und die Richtung der Erstreckung der Hohlräume und der Fasern quer zu den Hauptebenen jedoch, besonders bevorzugt in positiven und/oder negativen spitzen Winkeln zu den Hauptflächen bzw. -ebenen, derselben verlaufen.
Mit dem neuen erfindungsgemäßen* Verfahren *‘gelangt man zu breiten kontinuierlichen Endlos-Mehrlagen-Kreuzlagen-Plattenbahnen mit abwechselnd positiv und negativ schräg zur Bewegungsrichtung ausgerichteten Brettern mit eben solchen Nuten und Fasern, welche zu mit seitlich aneinander geleimten positiven oder negativen in beliebiger Dicke aufweisenden Leisten gebildeten Platten mit positiv und negativ schräg in die beiden Hauptbegrenzungsflächen mündenden Hohlräumen gebildet sind, welche dann beliebig zu Kernschichten für Bauplatten weiter verarbeitbar sind.
Die genuteten oder nicht genuteten Bretter können mit spitzen Winkeln 2ß in einem extrem weiten Bereich von 10 bis 80° zueinander gekreuzt in den neuen Platten vorliegen, wobei Kreuzungswinkel im Bereich von 10 bis 20° insbesondere für Leicht-Stegplatten von Beton-Schalungsträgern mit Schräghohlräumen in Frage kommen. Am häufigsten betragen die Kreuzungswinkel 2ß der Bretter mit ihren Längsnuten 80 bis 100°. Was die bevorzugten Querschnittsformen der erfindungsgemäß einzusetzenden genuteten Bretter betrifft, so sei hiezu insbesondere auf den Anspruch 2 hingewiesen.
Wenn nun auf einer Seite Längsnuten aufweisende, also im Wesentlichen etwa kammartigen Querschnitt gemäß AT 503236 A1 aufweisende, zueinander im Winkel kreuzweise angeordnete, Bretter als Ausgangsprodukt in dem neuen Verfahren eingesetzt werden, so ist es gemäß Anspruch 3 vorteilhaft, wenn dieselben mit nach oben hin offenen Nuten in Lagen einander kreuzend, flächig aufeinander geschichtet und in dieser Weise miteinander verbunden werden, oder wenn dann letztlich die oberste der Bretter-Lagen mit nach unten hin offenen Nuten auf die restlichen schon zumindest latent aneinander gebundenen, also geleimten Bretter-Lagen aufgelegt und oberseitig an dieselben gebunden wird.
Wenn beidseitig längs-genutete Bretter über in Abständen hintereinander angeordnete Einmündungsstellen in die Weiterführungsbahn positiv und negativ schräg eingebracht werden, werden sie in Lagen aufeinander weitertransportiert und die Ausrichtung der Öffnungen der Nuten braucht nicht beachtet zu werden.
Bevorzugt werden hiebei Bretter eingesetzt, welche einen Querschnitt aufweisen, der einem kontinuierlichen, zinnen- bzw. einfach-mäanderartigen, kontinuierlichen, im wesentlichen einer Kasten- bzw. Rechteckimpulsfolge entsprechenden Rechteck-Zig/Zagband entspricht, und bei welchem abwechselnd jeweils in jedem der Stege zwischen den Längs-Nuten auf einer Seite des Brettes eine zu derselben seitlich versetzte Längs-Nut eingearbeitet ist bzw. und demselben entlang verläuft, die von der anderen Seite des Brettes her eingetieft ist, und umgekehrt.
Derartige beidseitig genutete Bretter sind als Ausgangsmaterial zu den Bauplatten gemäß der AT-Patentanmeldung vom 19. August 2008 im Detail beschrieben.
Um die fortlaufende Einmündung der längs aneinander anliegenden Bretter von den jeweils im Winkel ß zur Weiterführungsbahn ausgerichteten Zuführungsbahnen in diese
Weiterführungsbahn zu erleichtern, ist es günstig, wenn die Bretter im Nahbereich der Einmündungen auf der insgesamt längeren Seite der Bahnen etwas schneller fortbewegt werden, als auf der insgesamt kürzeren Bahnenseite, wozu auf A n s p r u c h 4 zu verweisen ist.
In diesem Sinne der erleichterten Einmündung ist ein auf der kürzeren Bahnenseite seitlich etwa an die Stirnseite der eng aneinanderliegend zugeführten, jeweils beidseitig parallel schräg abgelängten Bretter angreifendes Weitertransporthilfsmittel über den bahnenaußenseitigen stumpfen Einmündungswinkel von den Zuführungsbahnen in die Weiterführungsbahn gemäß Anspruch 5 von Vorteil. Für die später erfolgende flächige Aneinanderbindung der Bretter der aufeinander abgelegten Bretter-Lagen ist gemäß Anspruch 6 bevorzugt vorgesehen, dass auf die Oberseite der jeweils über die Zuführungsbahnen einlaufenden längsseitig seitlich aneinanderliegenden Bretter ein, beispielsweise hitzehärtbares, Bindemittel, bevorzugt mittels Leimauftragswalzen, aufgetragen wird. Hiebei hat es sich als günstig erwiesen, wenn die Achsen dieser Walzen quer bzw. senkrecht zur Weiterführungsrichtung der seitlich eng aneinander liegenden Bretter ausgerichtet sind. Günstig ist es, wenn die Leimauftragswalzen geteilt und gegeneinander seitlich versetzt hintereinander angeordnet sind, wodurch die Bahnlänge zwischen den einzelnen Einmündungsstellen der Zuführungsbahnen in die Weiterführungsbahn verkürzt werden kann. Hierbei ist es günstig, wenn sich die Walzen hinsichtlich ihrer Länge mittig um ein zumindest kleines Stück überschneiden.
Der Leimauftrag erfolgt jeweils oberseitig auf die Stege zwischen der Längsnuten, gleichgültig, ob diese nun nach oben hin offene Nuten von kammartigen Querschnitt aufweisenden Brettern oder Nuten von Brettern, die etwa kastenimpuls-förmigen, bandartigen Querschnitt aufweisen, wobei hierzu insbesondere auf den Anspruch 7 verwiesen wird.
Es ist weiters, wie dem Anspruch 8 zu entnehmen, besonders günstig, wenn auf die Zuführungsbahn Bretter Seit an Seit aneinanderliegend aufgebracht werden, deren zueinander parallelen Stirnseiten im spitzen Winkel schräg zu der Längserstreckung der Bretter, zum Verlauf der Längsnuten und zum Faserverlauf derselben geschnitten sind, wobei dieser Winkel vorteilhaft dem halben Winkel ß der einander im Winkel 2ß windschief kreuzenden Nuten und Fasern der in Lagen über- bzw. aufeinander geschichteten und miteinander flächig verklebten Bretter entspricht.
Die endgültige Aneinanderbindung der übereinander geschichteten und miteinander flächig latent verklebten Bretterlagen erfolgt, wie dem Anspruch 9 zu entnehmen, in einer kontinuierlich arbeitenden Presse, bevorzugt in einer derartigen Heißpresse. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Presse beispielsweise zweistufig ausgebildet ist und dass erst nach Durchlaufen der kontinuierlichen Kreuzlagen-Platte durch dieselbe ein Einblasen von Heißluft in und durch die schräg-quer die jeweilige Brett-Lage durchmessenden, von den ursprünglichen Längsnuten der Bretter her stammenden Nutkanäle erfolgt, wodurch ein besonders rasches, intensives Abbinden und Härten des Klebers zwischen den Bretter-Lagen erreicht wird. Über eine besonders günstige Art der Aufgabe der Bretter, auf die Zuführungsbahnen, insbesondere dann, wenn dieselben nur einseitig Längsnuten aufweisen, gibt der Anspruch 10 näher Auskunft.
Gegen Ende des Verfahrensablaufs erfolgt gemäß Anspruch 11 durch Führen eines Schnittes, insbesondere mittels Säge, senkrecht quer zur Weiterführungsrichtung ein Auftrennen der wie bisher geschildert erhaltenen kontinuierlichen Endlos-Mehrschicht-Kreuzlagen-Platte in derartige Platten mit jeweils gewünschter Längenausdehnung.
Wenn die kontinuierliche Platte oder die schon abgelängte Platte schließlich, in wesentlich kleineren, jeweils gewünschten bzw. vorgesehenen Abständen voneinander senkrecht quer durchtrennt wird, werden lauter längliche Schrägfaser/Schräghohlraum-Platten aus längsseitig seitlich aneinander gebundenen Schrägfaser/Schräghohlraum-Leisten mit zu beiden Hauptflächen hin offenen mit spitzen positiven oder negativen Winkeln dorthin mündenden Hohlräumen erhalten.
Wenn nun diese länglichen Platten oder Leisten um eine der Längsachsen der sie bildenden Schrägfaser/Hohlraumleisten um 90° verschwenkt werden und mehrere solcher verschwenkter länglicher Platten seitlich aneinander liegend zu einer Schicht angeordnet und dann diese Schicht z.B. übereinander geschichtet werden, so wird eine Schrägfaser/Schräghohlraumplatte erhalten, wie sie insbesondere in der AT 503236 A1 und in der AT.........A1 (Anmeldung A.........../2008 vom 19. August 2008) beschrieben ist.
Was die V o r r i c h t u n g zur Herstellung der neuen Mehrlagen-Kreuzlagen-Platten betrifft, so weist diese die Merkmale gemäß dem Anspruch 12 auf. Dieselbe kann alle jene Ausführungsmerkmale enthalten, welche im Einzelnen in den Ansprüchen 1 bis 10 geoffenbart sind.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen die Fig. 1 ein Stück eines als Ausgangsprodukt für das erfindungsgemäße Verfahren eingesetzten, nur auf einer Seite längsgenuteten Brettes mit kammartigem Querschnitt, die Fig. 2 ein besonders bevorzugt einzusetzendes Brett mit gleichmäßiger oberseitiger und unterseitiger Nutung und kontinuierlich durchlaufendem, bandartigem Holz-Querschnitt, die Fig. 3 erläutert das neue Verfahren zur Herstellung von Mehrlagen-Kreuzlagen-Platten im Verein mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens, und anhand der Fig. 4 wird eine mögliche Weiterverarbeitung von aus den erfindungsgemäß erhältlichen Platten gewonnenen Schrägfaser/Schräghohlraum-Leisten zu Bauplatten mit Schrägfaser/Schräghohlraum-Kernschicht erläutert.
Die Fig. 1 zeigt ein kurzes Stück eines Brettes 58, das oberseitig 40 mit gleichmäßig parallelen Längsnuten 60 versehen ist und mit unterseitigem Kammbalken und nach oben gerichteten Zähnen im wesentlichen kammartig ausgebildet ist und ein mögliches Ausgangsprodukt für die erfindungsgemäß herstellbaren Mehrschicht/Kreuzlagen-Platten 1 darstellt.
Das in der Fig. 2 gezeigte ebenfalls als Ausgangsmaterial ersetzbare, neuartig genutete Holzbrett 58 ist von seiner Ober- und Unterseite 40, 30 her abwechselnd mit gleichartigen rechteckigen, bretterstreckungs- und faserrichtungs-längs verlaufenden Längs-Nuten 60 versehen und weist einen, etwa rechteck-zig/zag-bandförmigen Querschnitt Qm auf. Bei dem hier dargestellten Brett 58 weisen alle Wandungsabschnitte gleiche Wandstärken bb und bz (bb = bz) auf. Diese neuen Bretter 58 zeigen keine Unterschiede in den Eigenschaften zwischen Unter- und Oberseite 30,40, und neigen daher absolut nicht zu einem Verziehen, was sich besonders günstig auf die Lagerung und spätere Verarbeitung, insbesondere zu den neuen Bauplatten für die verschiedensten Anwendungszwecke auswirkt.
In der Fig. 3 ist anhand einer erfindungsgemäß konzipierten Anlage 1 gezeigt, wie über hier insgesamt vier zu einer gemeinsamen Weiterführungsbahn 3 führende Zuführungsbahnen 2 bis 2'" in jeweils einer Ebene eng seit an seit längs aneinander liegende und jeweils quer, insbesondere senkrecht zur Zuführungsbahnrichtung zfr angeordnete Bretter 58 hier mit Längsnuten 60 als Brettlagen L1 bis L4 über jeweils im Abstand af voneinander beabstandete Einmündungen 23 bis 23"' übereinander auf die schon genannte Weiterführungsbahn 3 aufgegeben werden. Die Zuführungsbahnen 2 bis 2"' münden jeweils höhenmäßig übereinander und zwar jeweils in einem Winkel ß, beispielsweise ±45°, in Bezug auf die Richtung wfr der gemeinsamen Weiterführungsbahn 3 in dieselbe.
Die über die Zuführungsbahnen 2 bis 2'" zugeführten, längsseitig seitlich eng aneinanderliegenden Bretter 58 weisen beidseitig an ihren stirnseitigen Enden zur Bretterstreckung im Winkel ß schräge Schnitte auf, welche parallel zur Richtung wfr der Weiterführungsbahn 3 ausgerichtet sind, sodass an jeder der Einmündungsstellen 23 bis 23"' in die Weiterführungsbahn 3 keinerlei Winkelverdrehung der Bretter 58 od. dgl. stattfinden muss und die hier eng aneinander liegend verbleibenden Bretter 58 in ihrer Längserstreckung in Winkel ß schräg zur Richtung wfr der Weiterführungsbahn 3 ausgerichtet sind und deren abgeschrägte Stirnseiten mit der Bahnrichtung wfr konform gehen.
Die Aufgabe der Bretter 58 kann mittels einer um eine horizontale Achse schwenkbaren Schwenkvorrichtung mit Saugnäpfen zum Halten der Bretter 58 erfolgen, wobei jeweils gleich mehrere seit an seit eng aneinanderliegende Bretter 58 von einer Anlieferungspalette unter Umkehrung auf die jeweilige Zuführungsbahn 2 bis 2'" aufgebracht werden können. Diese Art der Aufbringung ist insbesondere bei Anlieferung von einseitig genuteten Brettern 58 mit abwärts offenen Nuten 60 von Vorteil, die dann mit nach oben hin offenen Nuten 60 auf der jeweiligen Zuführungsbahn 2 bis 2'" weitertransportiert werden.
Innerhalb der Abstände af zwischen den in Richtung wfr der Weiterführungsbahn 3 nacheinander folgenden Zuführungsbahn-Einmündungsstellen 23 bis 23"' - sind jeweils zueinander versetzt und einander in ihrer Wirkung vorteilhafter Weise zumindest gering überlappend und im Abstand voneinander jeweils hier zwei quer, insbesondere senkrecht zur Richtung wfr der Weiterführungsbahn 3 angeordnete Bindemittel- bzw. Leim- Auftragswalzen 4 angeordnet, mittels welchen zumindest latent klebebereites Klebemittel auf die Stege der nach oben gerichteten Längsnuten 60 der Bretter 58 auftragbar ist.
Hingewiesen sei insbesondere noch darauf, dass jeweils in den Zuführungsbahnen 2 bis 2'" dort, wo die Gesamt-Bahnlänge bl größer ist, in Nähe der Einmündungsstellen 23 bis 23'", also konkret knapp vor der Einmündung, die unterhalb der Bretter 58 laufenden Transportketten bzw. -bänder z.B. um bis zu 5% etwas schneller laufen, als auf der Seite der insgesamt kürzeren Bahnenlänge bk.
Weiters ist es günstig, wie in der Fig. 3 nur bei der Einmündungsstelle 23 konkret gezeigt, auf der kürzeren Bahnseite bk seitlich an die Spitzen der abgeschrägten Stirnflächen der Bretter 58 angreifende Fortbewegungsketten 20 anzuordnen, welche die Einfügung der schräg zugeführten Bretter 58 aus den Zuführungsbahnen 23 bis 23'" in die gemeinsame Weiterführungsbahn 3 fördern.
Sind in der Weiterführungsbahn 3 letztlich alle Brettlagen L1 bis L4 übereinander gelagert und latent aneinander gebunden, so werden sie auf der Weiterführungsbahn 3 durch eine - hier einstufige - kontinuierliche Heißpresse 5 geführt, wo von beiden Seiten jeweils in Richtung des Verlaufs der schrägen Nuten 60 Heißluft eingeblasen werden kann, um die Erhärtung des Bindemittels zwischen den Brett-Lagen L1 bis L4 zu beschleunigen und so die Bindung der Lagen aneinander zu stabilisieren.
Schließlich werden mit einer Säge 6, z.B. mit einer rasch laufenden Bandsäge, jeweils durch die kontinuierlich über die Weiterführungsbahn 3 herantransportierte, nun fertige Endlos-Mehrschichtenkreuzlagen-Platte 100 zur Weiterführungsbahnrichtung wfr und zu den Hauptebenen der Endlos-Mehrschichtenkreuzlagen-Platte senkrechte Schnitte geführt. Auf diese Weise werden entweder große Platten 10 mit vorbestimmter Länge Ip in Bahnweiterführungsrichtung wfr erhalten. Diese Platten können dann in die entsprechenden Schrägfaser/Schräghohlraumleisten 50, 50' wie dieselben in Fig. 4 gezeigt sind, zerschnitten werden und zu Bauplatten mit Schrägfaser/Schräghohlraumschichten verarbeitet werden können.
Es können aber auch gleich kurz vor Austrag aus der Weiterführungsbahn 3 in kurzen Abständen voneinander Schrägfaser/Schräghohlraumleisten 50 in der jeweils gewünschten Dicke von der kontinuierlich über die Weiterführungsbahn herangeführte kontinuierliche ·· ♦· ·· 9 ::-***· • 99 99 9 9 9 9 9 999 9999 9 9 9 9 9 9 999 99 • · · 9 « · · • · •9 99 '
Endlos-Mehrschicht-Mehrlagen-Platte 100 geschnitten werden, die dann ebenfalls in die Verarbeitung zu den Bauplatten übergeführt werden.
Die Fig. 4 erläutert eine mögliche Ausführungsform der Herstellung einer Kernschicht 5 von neuen Bauplatten 1.
Es werden zuerst in Bretter 58 in Längsrichtung, und in Faserrichtung ausgerichtete, faserparallele, senkrechte Wandungen aufweisende Nuten 60 ober- und unterseitig eingefräst.
Jeweils in einem Winkel +ß und -ß zur Mittellinie, welche gleichzeitig die Verarbeitungsrichtung VR bzw. kontinuierliche Fortbewegungsrichtung in bzw. durch eine Heißpresse HP ist, zwei der Bretter 58 mit Nuten 60 zueinander gekreuzt in Verarbeitungsrichtung VR eingezogen werden. An die Bretter 58 jeweils längsseitig direkt anschließend werden jeweils zueinander in gleicher Weise gekreuzt laufend weitere derart genutete Bretter 58 kontinuierlich eingezogen.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Verfahrensweise werden zwischen den, gekreuzt eingezogenen ober- und unterseitig längsgenuteten Brettern 58 laufend dünne Zwischenlage-Schichten ZI eingezogen, was keineswegs zwingend ist.
Der größte Vorteil der mit den neuen Schrägfaserleisten 50, 50' gebildeten neuen Kernschichten 5 besteht darin, dass zwischen den beiden Hauptflächen der auf erfinderische neue Art beidseitig längs-genuteten Bretter bzw. Leisten keine unterschiedlichen mechanischen Verhältnisse vorliegen, da die Leisten die Schräghohlräume bzw. Schrägnuten auf beiden Seiten aufweisen, was für die mechanische Festigkeit und Homogenität der Kernschichten von wesentlicher Bedeutung ist. Es soll gleich hier betont werden, dass die Anordnung von Zwischenlage-Schichten ZI absolut nicht notwendig ist, ja dass in den meisten Fällen keine solchen vorgesehen sind.
Es können die Zwischenlagen ZI beliebig oder eben nicht eingesetzt werden, und es können innerhalb eines weiten Bereiches die Winkel +ß und -ß der zueinander gekreuzt geführten Holzbretter 58 variiert werden, wobei es besonders bevorzugt ist, wenn diese Winkel +ß und -ß in einem Bereich zwischen 40 und 50° liegen, wenn also Faser- und Nut-Erstreckungen der beiden gekreuzt in die Heißpresse einlaufenden Bretter 58 im Wesentlichen zueinander senkrecht angeordnet sind.
Laufend werden nach Durchlaufen einer Heißpresse HP hier mit Schnitten S, symbolisiert durch ein Sägesymbol, in geringen Abständen senkrecht zur Weiterführungsrichtung VR bzw. zur dargestellten Mittellinie ML in jeweils gewünschter Stärke der späteren Bauplatten-Kemschicht 5 (Doppel-)Schrägfaser-Leisten 50, 50' abgetrennt, siehe Phase II.
Hier ist ersichtlich, wie aus dem Zwischenlage-Brett ZI der Phase I eine Armierungsleiste 7 gebildet worden ist.
Zur Phase III hin wird die (Doppel-)Schrägfaser-Leiste 50, 50' um 90° um eine Längsachse nach vorne gedreht und an dieselbe werden Seit an Seit, bzw. längsseitig anliegend weitere (Doppel-) derart erhaltene Schrägfaser-Leisten 50, 50' angeordnet.
Diese längsseitig seitlich aneinander anliegenden Mehfach-Schrägfaser-Leisten 50, 50' bilden insgesamt eine Schrägfaser-Kernschicht 55, an welche gegebenenfalls weitere derartige Kernschichten 55 und gewünschtenfalls dann unter- und oberseitig jeweils - hier nicht gezeigte - Deckschichten gebunden bzw. heißgeleimt werden können.
Der Auf- bzw. Eintrag einer Brandschutzmasse in die Nuten 60 der Bretter kann günstigerweise gleich nach Durchlaufen des Nuten-Fräswerkzeug bei der - nicht gezeigten -Erstellung der ober- und unterseitig längs-genuteten Bretter 58 erfolgen.
Besonders bevorzugt werden in dem neuen Verfahren Lagen von genuteten Brettern 58 mit kammartiger Querschnittsgestalt gemäß Fig. 1 und von solchen mit fortlaufendem Rechteck-Zigzag-Band-Querschnitt gemäß Fig. 2 eingesetzt.
Claims (12)
- Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von - mit einer Mehrzahl von flächig aneinander gebundenen Lagen von übereinander und einander kreuzend, längsseitig seitlich aneinander liegend angeordneten Brettern aus Holz, welche beidseitig glatt sind oder zumindest einseitig zu ihrer Längs- und Faserrichtung parallel verlaufende, durch Längsstege voneinander getrennte zueinander parallele Nuten aufweisend - gebildeten Mehrlagen-Kreuzlagen-Platten, dadurch gekennzeichnet, dass über, bevorzugt in gerader Zahl vorliegende, einander abwechselnd jeweils im Winkel 2ßzueinander und jeweils im positiven und negativen halben Winkel gemeinsamen Fortführungsbahn (3) ausgerichtete, jeweils in Abständen (af) voneinander in Transportrichtung derselben in die Fortführungsbahn (3) mündende Zuführungsbahnen (2, 2', 2", 2'") mit Längserstreckungs-, Faser- und Nutenrichtung jeweils quer, insbesondere senkrecht, zum Verlauf derselben ausgerichtet, jeweils eine Lage (L1, L2, L3, L4) von seitlich eng aneinander liegenden oder gepressten Brettern (58) eingebracht und in übereinander angeordneten Lagen (L1 bis L4) und nach Bewegungsrichtungswechsel jeweils an den Einmündungsstellen (23 bis 23"') im einander hinsichtlich Bretterstreckung und Faserveriauf windschief im Winkel (2ß) kreuzenden Zustand, in der Transportrichtung der Weiterführungsbahn (3) weitergeführt werden, wobei die jeweils zugeführten seitlich aneinanderiiegenden oder -gepressten Bretter (58) jeder Bretter-Lage (L1 bis L4) innerhalb der Abstände (af) zwischen den Einmündungen (23 bis 23'") der Zuführungsbahnen (2 bis 2'") auf ihrer jeweils oberseitigen Fläche mit einem Bindemittel bzw. Kleber versehen werden und, dass alle - einander kreuzende - Bretter 58 aufweisenden, mit Klebemittel versehenen Bretter-Lagen (L1 bis L4) nach Einmündung (23'") der letzten Lage L4 von zugefühlten, seitlich aneinander liegenden oder gepressten Brettern (58) unter kontinuierlicher Weiterführung in der Fortführungsbahn (3) durch eine zumindest einstufige kontinuierliche Presse (5) oder Heißpresse geführt, aneinander gepresst und miteinander flächig verklebt werden, wonach die so gebildete kontinuierliche Mehrlagen-Kreuzlagen-Schicht 100 mittels Schneideinrichtung, insbesondere Säge (6), bevorzugt senkrecht quer zur Weiterführungsrichtung und zu den Haupterstreckungs- bzw. Ober- und Unterseite(n) zu Mehlagen-Kreuzlagen-Platten (10) mit jeweils gewünschter Längsausdehnung (Ip) zerschnitten wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Bretter (58) mit entlang ihrer Längserstreckung und ihrer Faserungsrichtung verlaufenden, gegebenenfalls mit einem Brandschutzmittel auf den Nutwandungen und in den Nutgründen versehenen, Längs-Nuten (60) auf nur einer Seite der Bretter (58), wobei dieselben einen im wesentlichen kammartigen Querschnitt mit durchgehendem Kamm-Balken und von demselben wegragenden Kamm-Zähnen aufweisen, eingesetzt werden oder aber in analoger Weise beidseitig genutete Bretter (58) mit einem Querschnitt der einem kontinuierlichen, zinnen- bzw. einfachmäanderartigen, kontinuierlichen, im wesentlichen einer Kasten- bzw. Rechteckimpulsfolge entsprechenden Rechteck-Zig/Zagband entspricht, und bei welchem abwechselnd jeweils in jedem der Stege zwischen den Längs-Nuten auf einer Seite des Brettes eine zu derselben seitlich versetzte Längs-Nut eingearbeitet ist bzw. und demselben entlang verläuft, die von der anderen Seite des Brettes her eingetieft ist, und umgekehrt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle des Einsatzes von einseitig Längsnuten (60) aufweisenden Brettern (58), dieselben in jeder der Zuführungsbahnen ( 2 bis 2'") mit nach aufwärts gerichteten offenen Nuten (60) und Stegen längsgeführt werden, oder dass in jeder der Zuführungsbahnen (2 bis 2") außer der letzten Zuführungsbahn die Bretter (58) mit aufwärts gerichteten offenen Nuten (60) längsgeführt werden und nur auf der letzten Zuführungsbahn (2,n) mit abwärts gerichteten Nuten (60).
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf jeder der Zuführungsbahnen (2 bis 2'") fortbewegten quer, insbesondere senkrecht, zur Bahn- und Fortbewegungsrichtung (zfr) angeordneten, seitlich aneinander liegenden Bretter (58) in den Nahbereichen jeder der Einmündungen (23 bis 23'") in die gemeinsame Weiterführungsbahn (3) auf der Seite des längeren Bahnweges (bl) um bis zu 5% schneller längs weiterverfrachtet werden als auf der Seite des kürzeren Bahnweges (bk).
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die über die Zuführungsbahnen (2 bis 2"') zugeführten, seitlich aneinander liegenden Bretter (58) auf der Seite des kürzeren Bahnweges (bk) mittels eines die selben im wesentlichen stimseitig angreifenden Transportbandes/Transportkette (20) von der Zuführungsbahn (2) in die Weiterführungsbahn (3) geleitet werden.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebemittelauftrag auf die oberseitige Fläche (40) der in der gemeinsamen Weiterführungsbahn 3 längsbewegten, seitlich aneinander liegenden Bretter (58) jeder der Bretter-Lagen (L1 bis L3) mittels auf der Wegstrecke af zwischen jeweils zwei aufeinander folgenden Einmündungen (23 bis 23"') versetzt angeordneten, im wesentlichen quer bzw. ·· • · · ti • · · ·· *· ·· • ♦ • · · • ···♦ • · ·· · · • · · • · · • · · Μ· ·· senkrecht zur Längs- und Fortbewegungsrichtung (wfr) der Weiterführungsbahn (3) und vorzugsweise einander im Mittenbereich überlappend angeordneten, Klebemittel-Auftragsgeräten, insbesondere -walzen (4) vorgenommen wird.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebemittel- bzw. Leimauftrag jeweils auf die Stege zwischen den Nuten (60) der seitlich aneinander liegenden Bretter (58) vorgenommen wird.
- 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die über die zueinander im Winkel (2ß) angeordneten Zuführbahnen (2 bis 2'") zugeführten Bretter (58) an ihren Schmalseiten im Winkel (ß) schräg zu ihrer Längserstreckung zugeschnitten sind, wobei diese schrägen Stirnseiten parallel zur Längserstreckungs- und zur Fortbewegungsrichtung (wfr) der Weiterführungsbahn (3) ausgerichtet sind.
- 9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass nach Einbringen der obersten Bretterlage (BL4) in die gemeinsame Weiterführungsbahn (3) der gebildete Stapel von aufeinander liegenden Bretteriagen (L1 bis L4) in einer (Heiß)Presse (4) kontinuierlich zusammengepresst wird, wobei günstigerweise durch Heißluftkanäle (40) in die durch die Nuten (60) gebildeten Hohlräume die Abbindung bzw. Erhärtung des Bindemittels zwischen den Bretter-Lagen (L1 bis L4) fördernde Heißluft.
- 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass bei Aufgabe von im Stapel herangeführten einseitig genuteten Bretter auf bzw. in jede der Zuführungsbahnen (2 bis 2") eine Mehrzahl von seitlich aneinander liegenden mit den Nuten (60) nach abwärts angeordneten Bretter (58) mittels mit Saugnäpfen für das Halten der Bretter (58) ausgestatteten Schwenkarmen um 180° unter Umdrehung der Bretter (58) vor dem Auflegen auf die jeweilige Zuführungsbahn (2 bis 2") mit den Nuten (60) nach aufwärts auf die dieselben aneinanderliegend weitertransportierenden Zuführungsbahnen (2 bis 2") mit Ausnahme der Zuführungsbahn (2'") aufgelegt werden.
- 11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass von der die Weiterführungsbahn (3) verlassenden Mehrlagen-Kreuzlagen-Patte (1), insbesondere mittels Säge (6), in jeweils gewünschter Dicke Schrägfaser/Schräghohlraum-Leisten abgetrennt werden.
- 12. Vorrichtung zur Durchführung des neuen Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie jeweils hintereinander in einem positiven und einem negativen Winkel ± ß zu einer Weiterführungsbahn (3) in Höhen von mindestens einer • · ·· ·· ·· · ·Μ '··' Dicke der zu verarbeitenden Holzbretter (58) übereinander angeordnete, bevorzugt in geradliniger Mehrheit vorliegende, Zuführungsbahnen (2 bis 2'") aufweist, auf welche kontinuierlich jeweils Lagen von quer, insbesondere senkrecht, zum Zuführungsbahnverlauf (zfr) seitlich längsseitig eng aneinander liegenden Brettern (58) über jeweils in Abständen (af) nacheinander angeordnete Einmündungsstellen (23 bis 23'") in Lagen (L1 bis L4) übereinander in die gemeinsam Weiterführungsbahn (3) einbringbar sind, wobei jeweils zwischen denselben ein Leimauftragsgerät, insbesondere zumindest eine Leimauftrags-Walze (4), angeordnet ist, mittels welcher die Brettlagen (L1 bis L3) oberseitig mit einem Klebemittel, insbesondere mit in der Hitze erhärtendem Leim, beaufschlagbar sind, wobei dann in der Weiterführungsbahn (3) eine kontinuierlich arbeitende (Heiß-) Presse folgt, und insbesondere danach ein beidseitig in die einander kreuzenden Nuten (60) der Bretter (58) zwischen den Bretter-Lagen (L1 bis L4) Heißluft (HL) einblasendes Leimhärtungsgerät (40) und schließlich eine Sägeeinrichtung, insbesondere Bandsäge (5) zum Abtrennen von jeweils gewünschte Länge aufweisenden Platten (1) von der über die Weiterführungsbahn (3) kontinuierlich vorgeschobenen Endlos-Mehrlagen-Kreuzlagen-Platte (10).
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