AT507457B1 - Verfahren zur automatischen feststellung des anhaltens von kraftfahrzeugen - Google Patents
Verfahren zur automatischen feststellung des anhaltens von kraftfahrzeugen Download PDFInfo
- Publication number
- AT507457B1 AT507457B1 AT0177308A AT17732008A AT507457B1 AT 507457 B1 AT507457 B1 AT 507457B1 AT 0177308 A AT0177308 A AT 0177308A AT 17732008 A AT17732008 A AT 17732008A AT 507457 B1 AT507457 B1 AT 507457B1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- image
- vehicle
- passage
- images
- stopping
- Prior art date
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06T—IMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
- G06T7/00—Image analysis
- G06T7/20—Analysis of motion
- G06T7/246—Analysis of motion using feature-based methods, e.g. the tracking of corners or segments
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06V—IMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
- G06V20/00—Scenes; Scene-specific elements
- G06V20/50—Context or environment of the image
- G06V20/52—Surveillance or monitoring of activities, e.g. for recognising suspicious objects
- G06V20/54—Surveillance or monitoring of activities, e.g. for recognising suspicious objects of traffic, e.g. cars on the road, trains or boats
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06T—IMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
- G06T2207/00—Indexing scheme for image analysis or image enhancement
- G06T2207/10—Image acquisition modality
- G06T2207/10016—Video; Image sequence
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06T—IMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
- G06T2207/00—Indexing scheme for image analysis or image enhancement
- G06T2207/30—Subject of image; Context of image processing
- G06T2207/30236—Traffic on road, railway or crossing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
- Traffic Control Systems (AREA)
- Image Processing (AREA)
- Image Analysis (AREA)
Description
österreichisches Patentamt AT507 457 B1 2011-01-15
Beschreibung
VERFAHREN ZUR AUTOMATISCHEN FESTSTELLUNG DES ANHALTENS VON KRAFTFAHRZEUGEN
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Detektion des Anhaltevorgangs von Fahrzeugen.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur Detektion des Anhaltevorgangs von Fahrzeugen, umfassend eine Kamera, welche aus einem Blickwinkel schräg zur Fahrtrichtung zyklisch Bilder von passierenden Fahrzeugen erfasst, sowie eine Auswerteeinheit, welche diese Bilder übernimmt.
[0003] Die Einhaltung des Haltegebots ist eine maßgebliche Grundlage zur Vermeidung von Unfällen und gefährlichen Situationen im Straßenverkehr. Die Vorgabe des Haltegebots erfolgt üblicherweise entweder statisch z.B. mittels Stopp-Tafel und einer Haltelinie oder zeitabhängig z.B. mittels eines Ampelzustands „Rot“.
[0004] Die Überprüfung des ordnungsgemäßen Anhaltens erfolgt heute vorwiegend manuell, also durch Beobachtung und subjektive Interpretation durch autorisierte Sicherheitsbedienstete Personen.
[0005] Weiters stellen statistische Untersuchungen über das Passageverhalten an besonders gefährlichen Kreuzungsbereichen einen wichtigen Baustein für die Analyse von Gefährdungspotenzialen dar. Derartige Analysen werden derzeit nur stichprobenartig und üblicherweise durch Aufzeichnung und weitestgehend manuelle Auswertung von Videosequenzen vorgenommen.
[0006] Auch abseits von Kreuzungen und Haltegeboten ist die Erkennung von vorübergehendem Anhalten von Fahrzeugen zum Beispiel in staugefährdeten Zonen hilfreich. Mit der Detektion des Vorliegens von „Stop&Go-Verkehr“ kann ein wertvoller Parameter zur Beurteilung des Verkehrsgeschehens zum Beispiel für eine dynamische Verkehrssteuerung zur Verfügung gestellt werden.
[0007] Automatisierte Verfahren beruhen auf bekannten Verfahren der Geschwindigkeitsmessung (typisch Radar, Laser), wobei die Unterschreitung einer gemessenen Mindestgeschwindigkeit als „Anhalten“ bewertet wird.
[0008] Zur automatischen Bewertung des Verkehrsflusses kommen heute auch bildgebende Messverfahren zum Einsatz, die mittels bekannter Verfahren der Bildfolgeanalyse Fahrzeuge als Vordergrundobjekte erkennen und Trajektorien aus diesen Vordergrundobjekten ableiten. Durch wechselnde Licht- und Schattenverhältnisse, Abschattungen durch benachbarte Fahrzeuge, widrige Witterungsbedingungen und Mehrdeutigkeiten im Bild kommt es bei solchen bildgebenden Messverfahren oftmals zu maßgeblichen Einbußen in der Messgenauigkeit sowie zu Tracking-Fehlern. Soll eine automatisch detektierte Übertretung auch geahndet werden, so muss anhand von mindestens einer geeigneten Kamera der Vorgang dokumentiert und das Kraftfahrzeugkennzeichen (in weiterer Folge kurz „Kennzeichen“) des Fahrzeuges aufgezeichnet werden.
[0009] Eine solche Anordnung wird z.B. in US 2008/0048886 A1 beschrieben. In diesem Beispiel wird gezeigt, dass auch eine Überwachung des Haltegebotes aus Fahrzeugen heraus an umgebenden Fahrzeugen zweckmäßig sein kann, um einen Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit zu liefern. Eine direkte Alarmierung bei Detektion einer Übertretung des Haltegebots mindert bei geeigneter Auslegung die Gefahrensituation durch Warnung betroffener Verkehrsteilnehmer und kann unmittelbare bewußtseinsbildendende Maßnahmen bei jenen Verkehrsteilnehmern setzen, die die Übertretung begangen haben.
[0010] Ein weiteres bekanntes System vermeidet die zuvor beschriebenen technischen Nachteile der Verfolgung allgemeiner Fahrzeugkonturen, indem Auswerteergebnisse einer Kennzeichenlesung dazu genutzt werden, anhand einer zyklusbezogenen Lokalisierung und 1/20 österreichisches Patentamt AT507 457B1 2011-01-15 der Verfolgung des Zulassungskennzeichens über den gesamten Beobachtungsbereich eine Passageerkennung vorzunehmen (WO 2007107875A2). Das genannte System basiert auf stereoskopischen Messverfahren und erfordert entsprechende Kalibriervorgänge und hinreichend starre mechanische Kopplungen zwischen mindestens zwei Kameras.
[0011] Ein überwiegender Teil heute bekannter Kamerasysteme zur automatischen Lesung von Kennzeichen wird lediglich dazu verwendet, die Identität von Fahrzeugen anhand ihres Kennzeichens festzustellen. Dabei sind sowohl fremdgetriggerte Systeme, die ein Steuersignal zur Bildaufnahme und/oder -auswertung von einem externen Detektor erhalten (z.B. Kamera bei Geschwindigkeitsüberwachung), als auch freilaufende, zyklisch messende Kamerasysteme, die mittels bekannter Verfahren der Bildverarbeitung selbständig eine Passage erkennen und damit sicherstellen, dass für eine Passage eines Fahrzeuges nur eine Passagemeldung mit dem Auswerteergebnis der Kennzeichenlesung generiert wird.
[0012] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine möglichst einfache und kompakte Überwachung bzw. Feststellung des Anhaltens bzw. Nicht-Anhaltens eines Fahrzeuges innerhalb eines definierten Beobachtungsbereiches zu ermöglichen.
[0013] Diese Aufgabe wird mit einem eingangs erwähnten Verfahren dadurch gelöst, dass erfindungsgemäß eine Kamera aus einem Blickwinkel schräg zur Fahrtrichtung zyklisch Bilder von passierenden Fahrzeugen erfasst, eine Auswerteeinheit diese Bilder übernimmt, diese Auswerteeinheit in den Bildern Strukturelemente, die dem Kennzeichen zugehörig sind, segmentiert, innerhalb eines definierten Beobachtungsbereiches zyklusübergreifend die Position von mindestens einem eindeutig lokalisierten Strukturelement der Kennzeichentafel im Bild beobachtet und anhand des Vorliegens von Häufungswerten des zumindest einen Strukturelements an zumindest einer Position in dem Beobachtungsbereich in aufeinanderfolgenden Messzyklen das Anhalten des Fahrzeuges detektiert.
[0014] Weiters wird diese Aufgabe mit einer eingangs erwähnten Vorrichtung gelöst, bei welcher erfindungsgemäß die Auswerteeinheit dazu eingerichtet ist, in den Bildern Strukturelemente, die dem Kennzeichen zugehörig sind, zu segmentieren, weiters innerhalb eines definierten Beobachtungsbereiches zyklusübergreifend die Position von mindestens einem eindeutig lokalisierten Strukturelement der Kennzeichentafel im Bild zu beobachten und anhand des Vorliegens von Häufungswerten des zumindest einen Strukturelements an zumindest einer Position in dem Beobachtungsbereich in aufeinanderfolgenden Messzyklen das Anhalten des Fahrzeuges zu detektieren.
[0015] Der Beobachtungsbereich kann entweder das gesamte Blickfeld der Kamera umfassen oder als Teilbereich, z.B. als Teilbereich einerseits einer Triggerlinie, durch ein umschreibendes Rechteck oder durch einen Polygonzug innerhalb des Blickfeldes der Kamera definiert sein.
[0016] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden mit einer geeignet gewählten Zyklus-dauer Bilder erfasst und dabei nicht allgemeine Fahrzeugkonturen, sondern genau jene eindeutigen Strukturelemente des Zulassungskennzeichens verfolgt, die eine präzise und eindeutig nachvollziehbare Bestimmung der Fahrzeugposition möglich macht.
[0017] Das entwickelte Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass bei einem schräg zur optischen Achse der Kamera passierenden Fahrzeug mit Zulassungskennzeichen durch einen verschwindenden Wegunterschied segmentierter Elemente des Kennzeichens über zwei oder mehrere Zyklen das Anhalten eines Fahrzeuges zweifelsfrei festgestellt wird. Umgekehrt kann bei geeigneter Wahl der Mess- und Auswerteparameter aufgrund der Massenträgheit realer Fahrzeuge ein Nicht-Anhalten dann zweifelsfrei festgestellt werden, wenn sich die Position der segmentierten Elemente mit jedem Messzyklus merklich verschoben hat.
[0018] Im Gegensatz zu den bekannten Vorgehensweisen und Messverfahren besteht mit der hier dargestellten Erfindung die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der Massenträgheit realer Fahrzeuge anhand der ausschließlichen Lokalisierung und Verfolgung geeigneter Strukturelemente des Kennzeichens als eindeutiges Lokalisierungsmerkmal auch ohne besondere Kalibriermaßnahmen an einem Messstandort das Anhalten bzw. das Nicht-Anhalten eines Fahrzeu- 2/20 österreichisches Patentamt AT507 457B1 2011-01-15 ges als eindeutige Zustandsänderung im zeitlichen Verlauf automatisch und visuell nachvollziehbar festzustellen und Passagen ohne Anhalten in einer als Beweismittel geeigneten Form zu dokumentieren.
[0019] Das neuartige Verfahren zur Anhaltedetektion hebt sich in Bezug auf die Eindeutigkeit in der Unterscheidung zwischen Anhalten und Nicht-Anhalten, in der besonderen Kompaktheit des Lösungsansatzes, der auf dem Einsatz einer einzigen Kamera beruht, und schließlich auch durch die vorgeschlagene Visualisierungstechnik von Passagen in einem einzigen Ergebnisbild von bisher bekannten Messverfahren zur Bestimmung des Anhaltens von Kraftfahrzeugen deutlich vom bekannten Stand der Technik ab. Anhand der Erfindung besteht zudem auch die Möglichkeit, selbst ohne aufwändige Kalibriervorgänge unmittelbare, qualitative sowie auch quantitative Aussagen über Bewegungsabläufe im Beobachtungsbereich abzuleiten. Detaillierte Bewegungsabläufe, wie z.B. das Zurückschieben von Fahrzeugen oder aber auch das Passieren eines Fahrzeuges in einer falschen Richtung, können automatisch bewertet und dargestellt werden.
[0020] Weiterer Vorteile der Erfindung finden sich in den Unteransprüchen, insbesondere ist es von Vorteil, wenn beispielsweise: [0021] · das Nicht-Anhalten erkannt wird, wenn nach vollständiger Passage des definierten
Beobachtungsbereiches zu keinem Zeitpunkt ein Anhalten detektiert wurde; [0022] · nur die Passage anhaltender Fahrzeuge oder aber nur die Passage nicht-anhaltender
Fahrzeuge dokumentiert wird; [0023] · zu jeder dokumentierten Passage ein Bild mit Textinformation, einem repräsentativen
Bild und mehreren verkleinerten Indexbildern generiert wird; [0024] · zu jeder Passage eine Text-Nachricht mit Angabe des Detektionsergebnisses gene riertwird; [0025] · Ergebnisse anonymisiert werden, indem gefundene Kennzeichen im Ergebnisbild ausgeblendet bzw. anonymisiert (z.B. unkenntlich) gemacht werden; [0026] · aus bekannten realen Dimensionen von Strukturelementen des Kennzeichens und bekannten optischen Abbildungsverhältnissen der Kamera eine räumliche Lage der Kennzeichenposition ermittelt wird, wobei insbesondere eine durchschnittliche Geschwindigkeit aus zwei verschiedenen Messzyklen einer Passage ermittelt wird, indem die Änderung der ermittelten räumlichen Lage in Bezug zur Zeitdifferenz der beiden Messzyklen gesetzt wird; von Vorteil kann es dabei sein, wenn ein zyklusaufgelöster Geschwindigkeitsverlauf durch Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeiten aufeinanderfolgender Messzyklen ermittelt wird; [0027] · die Auswerteeinheit zur Dokumentation des zeitlichen Bewegungsablaufes für einzel ne Fahrzeugpassagen jeweils ein zeitkodiertes Überlagerungsbild erzeugt, wobei insbesondere zum zeitkodierten Überlagerungsbild eine intensitäts- bzw. farbkodierte Zeitachse mit den Aufnahmezeitpunkten erzeugt wird, und wobei nach vollständiger Passage auf Basis der tatsächlichen Anzahl von Messzyklen eine dynamische Spreizung der Intensitätszuordnung des zeitkodierten Überlagerungsbildes vorgenommen wird, um eine möglichst kontrastreiche Darstellung zu erzielen; [0028] · die Auswerteeinheit zur Dokumentation des zeitlichen Bewegungsablaufes für einzel ne Fahrzeugpassagen zur Darstellung einer Häufungsverteilung jeweils ein Summenbild erzeugt, bei dem vor der Erstdetektion eines neuen Fahrzeuges der gesamte Bildbereich mit dem Wert 0 initialisiert wird und mit jedem Messzyklus jene Bildpunkte des Summenbildes inkrementiert, in dem ein im aktuellen Messzyklus nicht verschwindendes Segmentierungsergebnis vorliegt, wobei insbesondere nach vollständiger Passage auf Basis der tatsächlich auftretenden maximalen Häufungswerte eine dynamische Spreizung der Intensitätszuordnung des Überlagerungsbildes vorgenommen wird, um eine möglichst kontrastreiche Darstellung zu erzielen; 3/20 [0029 [0029 österreichisches Patentamt AT507 457B1 2011-01-15 • eine automatische Lesung des detektierten Zulassungskennzeichens vorgenommen wird; [0030 [0031 [0032 [0033 [0034 [0035 [0036 [0037 [0038 [0039 [0040 [0041 [0042 [0043 [0044 [0045 [0046 • die Passage in Relation zu mindestens einem externen Signal behandelt wird, wobei vorgesehen sein kann, dass der Zeitverlauf des externen Signals über ein Zeitdiagramm der bildhaften Passagedokumentation zugeordnet wird; • eine über einzelne Passagen hinausgehende statistische Beurteilung der Verkehrssituation vorgenommen wird; • durch Invertierung des Ergebnisbildes eine bei Drucksetzung ressourcenschonendere bzw. besser lesbare bildhafte Dokumentation einer Passage ermöglicht wird; • anhand der räumlichen Zuordnung des Kennzeichens auch übrige Konturmerkmale an der Fahrzeugfront räumlich zugeordnet werden; • durch Extrapolation des Bewegungs- und Geschwindigkeitsverlaufes auch eine räumliche Bewertung übriger Konturmerkmale des Fahrzeuges vorgenommen wird; • anhand der räumlich ermittelten Konturmerkmale des Fahrzeuges die Abmessungen des Fahrzeuges ermittelt werden; • anhand der räumlich ermittelten Konturmerkmale des Fahrzeuges eine Klassifizierung des Fahrzeuges vorgenommen wird.
Im Folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung näher dargestellt:
Figur 1a Figur 1b Figur 2 Figuren 3a-3d Figur 4 Figuren 5a-5f Figuren 6a-6d Figuren 7a-7d Figuren 8a-8b zeigt ein Beispiel für eine Messanordnung in einer perspektivischen Ansicht, zeigt ein Beispiel für die Messanordnung in einer Ansicht von oben, zeigt ein Beispiel für die zyklusübergreifende Verfolgung eindeutiger Konturmerkmale, zeigen verschiedene Geschwindigkeitsprofile in Relation zur Bilderfassung und -analyse, stellt die reale Kennzeichengeometrie dem verzerrten Kennzeichenbild gegenüber, stellen anhand eines einfachen Segmentierungsergebnisses verschiedene Möglichkeiten zur Visualisierung von Auswerteergebnissen des Messsystems dar, zeigen die Visualisierungsmöglichkeiten an einem realen Beispiel, zeigen die Visualisierung von Bewegungsabläufen samt Anhaltevorgang anhand zweier Beispiele, und zeigen ein Realisierungsbeispiel für die Berücksichtigung eines externen Zustandes für die zeitliche Bewertung einer Passagesituation.
[0047] Figur 1 zeigt ein Beispiel für eine vorteilhafte Sensoranordnung in zwei Ansichten: eine Kamera (1) erfasst von einem passierenden Fahrzeug (2) die Fahrzeugfront einschließlich Kennzeichen (3) innerhalb eines definierten Messbereichs (4). Diese Bilder werden von einer in die Kamera (1) integrierten oder an die Kamera angeschlossenen Auswerteeinheit (5) verarbeitet.
[0048] Durch die Wahl der Blickrichtung (6) der Kamera (1) relativ zur Fahrtrichtung (7) in einem geeigneten nominalen Winkel (8) wird sichergestellt, dass die Bewegung des Fahrzeuges (2) auch zu einer Änderung der Lage, und aufgrund der geänderten Entfernung auch zu einer Änderung der Größe des Kennzeichens (3) im aufgezeichneten Bild führt. Um einen geeigneten Messwinkel (8) zu erzielen, kann die Kamera z.B. auch oberhalb der Fahrspur angeordnet werden. Verändert sich die Lage des Kennzeichens (3) über zwei oder mehrere Messzyklen 4/20 österreichisches Patentamt AT507 457B1 2011-01-15 nicht, so hat das Fahrzeug im Messbereich zweifellos angehalten.
[0049] Figur 2 zeigt die Detektion eines Kennzeichens (3) zu diskreten Messzeitpunkten (9). Genau aufgrund der Eindeutigkeit des Kennzeichens als Ganzes besteht die Möglichkeit, Tra-jektorien (10) für geeignet gewählte Konturmerkmale des Kennzeichens über den gesamten Beobachtungszeitraum sehr genau zu bestimmen.
[0050] Für das erfindungsgegenständliche Verfahren, dessen Aufgabe in der sicheren Unterscheidung zwischen Anhalten und Nicht-Anhalten besteht, genügt bereits die Feststellung, dass an jedem aufeinanderfolgenden Messzyklus eine eindeutige Änderung der beobachteten Kennzeichentafelposition vorliegt.
[0051] Umgekehrt genügt die Erkennung des Kennzeichens (3) an einer gleichbleibenden Position an zwei aufeinanderfolgenden Messzyklen, um das Anhalten eines Fahrzeuges (2) zweifelsfrei zu erkennen.
[0052] Zur Auslegung des Systems ist es wichtig, die der Auswertung zugrundeliegende Weg-differenz im erfassten Bild der realen Passagesituation gegenüberzustellen. Unter Weglassung der räumlichen Geschwindigkeitskomponente und der Neigung der Buchstabenhöhe gegen die optische Achse der Kamera lässt sich bei einer bekannten realen Symbolhöhe H nach (11) sehr einfach eine untere Schranke für die Durchschnittsgeschwindigkeit zwischen zwei aufeinander folgenden Messzyklen ermitteln: Mit dpixel V(AXpjxe| +Aypixe| ) [0053] errechnet sich die Geschwindigkeitskomponente normal zur optischen Achse zu
Vq(tn) — dpjxel'H I hpixel I (tn"tn-l).
[0054] Die Symbolhöhe kann dabei entweder a priori bekannt sein, oder aber aus geometrischen Verhältnissen am Standort (z.B. nominale Messdistanz eines Kennzeichens (3) zu einer definierten Triggerlinie) abgeleitet werden.
[0055] Figur 3 zeigt mögliche reale Geschwindigkeitsverläufe v(t) (12) und Detektionen einer Passage, sowie zeitdiskret ermittelte Geschwindigkeiten normal zur optischen Achse vq(tn) (13). Während Figur 3a, 3b und 3c eine Messung mit hinreichender Abtastrate zeigen, ist in Figur 3d eine zu geringe Abtastrate angesetzt, die im angenommenen Fall zu einer Fehldetektion des Messsystems führt.
[0056] In Figur 3a detektiert das Messsystem während des Detektionszeitraumes eine sich stetig reduzierende Geschwindigkeit vq(tn), die monotone Geschwindigkeitsabnahme korrespondiert qualitativ mit der realen Geschwindigkeitsabnahme. vq(tn) ist somit eine korrekte untere Schranke für die reale mittlere Passagegeschwindigkeit im Zeitintervall [tn, tn_i]. Ein Anhalten des Fahrzeuges (2) findet offenbar im gesamten Passageverlauf nicht statt. Das Messsystem interpretiert dem entsprechend korrekt eine Fahrzeugpassage ohne Anhalten.
[0057] In Figur 3b hält das Fahrzeug (2) an, das Fahrzeug und damit auch das Kennzeichen (3) befindet sich zu den Abtastzeitpunkten t2 und t3 an einer identen Position, sodass anhand der Geschwindigkeitskomponente vq(t3) das Anhalten des Fahrzeuges korrekt festgestellt werden kann. Durch die übereinstimmende Position des Fahrzeuges an aufeinanderfolgenden Abtastzeitpunkten treten auch die Strukturelemente des Kennzeichens an aufeinanderfolgenden Messzyklen an einer gleichbleibenden Bildposition wiederholt auf. Der Stillstand des Fahrzeuges ist damit gleichbedeutend mit dem Auftreten von einem charakteristischen Maximum der Häufigkeitsverteilung der Strukturelemente des Kennzeichens an der Halteposition im Bild. Ein dem Strukturelement zugeordneter Häufungswert an einer bestimmten Bildposition kennzeichnet somit das Anhalten des Fahrzeuges, wobei der Häufungswert mit der Anzahl der Messzyklen, an denen das Anhalten des Fahrzeuges vorliegt, korrespondiert.
[0058] Das sehr langsame Passieren des Beobachtungsbereiches (4) ohne tatsächliches An- 5/20 österreichisches Patentamt AT507 457 B1 2011-01-15 halten kann durchaus als „sicheres Fahrverhalten“ toleriert werden. Figur 3c zeigt ein Beispiel für eine Passage, bei der der Wegunterschied zwischen aufeinanderfolgenden Messzyklen so gering ist, dass das Messsystem ein Anhalten des Fahrzeuges detektiert. Mit vorgegebenen Schwellwerten für die Lagetoleranz eines stillstehenden Objektes aufgrund der Ortsquantisierung und möglicher Vibrationen am Messstandort, sowie aufgrund der gewählten Abtastrate lässt sich eine untere Grenzgeschwindigkeit vq,min angeben, ab der ein Anhaltevorgang trotz nicht verschwindender Geschwindigkeit detektiert werden kann. Bei vorgegebenen optischen Abbildungsverhältnissen, vorgegebener Perspektive und vorgegebenen Schwellwerten kann somit eine untere Grenzgeschwindigkeit vq,min definiert werden. Diese lässt auf die höchste zulässige Abtastrate schließen, damit Fahrzeuge, die sich mit einer stets höheren Geschwindigkeitskomponente vq min durch den Messbereich bewegen, sicher als „Nicht-Anhaltend“ bewertet werden.
[0059] Zur Bemessung der unteren Schranke für die Abtastrate muss für das Messsystem andererseits jedenfalls ausgeschlossen werden, dass eine tatsächlich stattgefundene Anhaltung im Beobachtungsbereich (4) nicht erkannt, und vom Messsystem fälschlich eine Übertretung des Haltegebotes angezeigt wird.
[0060] Es sei v(t) die reale, zeitabhängige Geschwindigkeit eines Kraftfahrzeuges. Nach dem 2. Newtonschen Gesetz ist die Beschleunigung a(t) als erste Ableitung der Geschwindigkeit a(t)=dv(t) I dt [0061] eines Körpers nicht verschwindender Masse m aufgrund einer endlichen Krafteinwirkung Fmax(t) begrenzt: a(t)=Fmax(t) I m [0062] Aufgrund dieser Endlichkeit ist die Geschwindigkeit v(t) eines Fahrzeuges eine jedenfalls zeitkontinuierliche physikalische Größe mit entsprechend limitierter positiver wie negativer Änderungsrate.
[0063] Anhand real bewegter Massen, begrenzter Reibungsbeiwerte zwischen Fahrbahnoberfläche und Antriebsrädern, realer Antriebsaggregate und Antriebsstränge lässt sich ein Zeitintervall [tstop, tstop+i] definieren, innerhalb dessen eine Beschleunigung aus dem Stillstand zum Zeitpunkt tstop eine nur minimale Positionsverschiebung, die vom Messsystem jedenfalls noch als „Stillstand“ interpretiert würde, zur Folge haben kann.
[0064] Ein so gefundenes Zeitintervall ist ein wichtiges Auslegungskriterium für die erforderliche Zeitauflösung des erfindungsgegenständlichen Messsystems. Figur 3d zeigt dazu ein Fallbeispiel einer zu niedrig gewählten Abtastrate. Nach dem Abtastzyklus zum Zeitpunkt t2 verringert das Fahrzeug (2) seine Geschwindigkeit bis zum Stillstand und beschleunigt noch vor der nächsten Abtastung zum Zeitpunkt t3. Aus dem Zeitdiagramm ist ersichtlich, dass das Messsystem in dieser Situation fälschlicherweise eine Übertretung detektiert.
[0065] Sofern reale Dimensionen von segmentierten Strukturen des Kennzeichens (3) bekannt sind, beispielsweise die Höhe H einzelner Symbole, lässt sich bei bekannten Abbildungsverhältnissen neben einer Geschwindigkeitskomponente normal zur optischen Achse auch die Geschwindigkeitskomponente V|(t) entlang der optischen Achse durch Ermittlung der Entfernungsänderung zwischen Kamera (1) und Kennzeichen (3) ermitteln. Sieht man zunächst von Verzerrungen und ortsabhängigen Abbildungsfehlern der Optik ab, so kann anhand der Höhe des Symbols im Bildbereich, hpixei(t), (11), und anhand eines subsummierenden globalen optischen Korrekturfaktors kopt eine zeitabhängige Distanz d(t) zwischen Kamera und Kennzeichen berechnet werden: d(t)=kopt Η I hpixei(t) [0066] Somit lässt sich eine Geschwindigkeitskomponente vi(tn) parallel zur optischen Achse berechnen: V|(tn)—kopt'( ΗI hPjXei(tn)-H I hpjxei(tn_i)) 6/20 österreichisches Patentamt AT507 457 B1 2011-01-15 [0067] Die resultierende Durchschnittsgeschwindigkeit im Zeitintervall [tn,tn-1] beträgt somit approximativ
Vapx(t)=2Vvq(t)2+V,(t)2) [0068] Um Quantisierungsfehler hintan zu halten, ist es sinnvoll, die Geschwindigkeitsauswertung jeweils auf solche Zeitintervalle zu beziehen, bei denen die Verschiebung dPiXei im Bild oberhalb eines geeignet gewählten Schwellwertes liegt.
[0069] Um höheren Genauigkeitsansprüchen zu genügen, ist es zudem vorteilhaft, auch die perspektivisch bedingten Verzerrungen zu berücksichtigen. Dazu ist es gemäß Figur 4 sinnvoll, für die Ränder eines Kennzeichens Ausgleichsgeraden (14) im Bild zu ermitteln. Unter Annahme eines ebenen Kennzeichens (3) mit bekannten Abmessungen (15) und (16) lässt sich für das Kennzeichen ein räumliches Objekt-Koordinatensystem (u',v',w') definieren, wobei die Lage der u'-und v'-Achse aus den Ausgleichsgeraden hervorgeht, während die Ebenennormale w' aus dem so gegebenen Achsenpaar ebenso ermittelt werden kann, wie richtungsbezogene Verkürzungsfaktoren für die so festgelegten Raumrichtungen. Anhand dieser Verkürzungsfaktoren kann die reale Entfernung des Kennzeichens (3) aufgrund der Breite und Höhe im Bild und somit auch die Lage des Objektkoordinatensystem in Bezug mit einem zeitinvarianten Kamerakoordinatensystem gesetzt werden.
[0070] Demnach besteht mit der Erfindung auch die Möglichkeit, reale Geschwindigkeitsverläufe (12) sowie Durchschnittsgeschwindigkeiten auch unter Berücksichtigung perspektivischer Verzerrungen zu ermitteln: eine Position C(tn) (17) des Kennzeichens (3) kann aus dem Objekt-Koordinatensystem (u',v',w') mittels Koordinatentransformation in ein zeitunabhängiges Kamerakoordinatensystem übergeführt werden: C(tn)=(u“Cn,v“cn,w“cn) [0071] Wird zu zwei Aufnahmezeitpunkten tk und tm die räumliche Distanz dc(tm,tk)=V((u“cm-U“ckf+(v“cm-V“ck)2+(w“cm-W“ckf) [0072] zwischen unterschiedlichen Aufnahmezeitpunkten ermittelt, ist somit aus dem ebenen Abbild eines Kennzeichens (3) die mittlere Passagegeschwindigkeit ableitbar: vavg(tm,tk)
Vavg(tm>tk) dc(tm,tk) I (tm-tk) [0073] Dabei ergibt sich der Geschwindigkeitsvektor unmittelbar aus den der Auswertung zugrundeliegenden Lageverschiebungen der Kennzeichenposition C(t).
[0074] Wird diese Geschwindigkeit beispielsweise für hinreichend viele, geeignet gewählte Messzyklen errechnet, so lässt sich aufgrund der zuvor angestellten Überlegungen hinsichtlich erforderlicher Abtastrate und Massenträgheit ein quasikontinuierliches Geschwindigkeitsprofil für den gesamten Beobachtungsbereich ableiten.
[0075] Die Verödung der Kennzeichenposition im Kamerakoordinatensystem eröffnet nun auch die Möglichkeit, einen räumlichen Kontext für weitere Objektbereiche der Fahrzeugfront herzustellen, dies insbesondere in Verbindung mit dem zyklusübergreifend feststellbaren Geschwindigkeitsvektor. Dies bedeutet in weiterer Folge auch, dass auch übrige Fahrzeugmerkmale an der Fahrzeugfront räumlich interpretiert, und damit Abmessungen des Fahrzeuges ermittelt werden können.
[0076] Eine wichtige Konsequenz daraus ist die Möglichkeit, das Messsystem gleichzeitig auch zur geometrischen Vermessung passierender Fahrzeuge und in weiterer Folge zur Klassifizierung von Fahrzeugen heranzuziehen.
[0077] Anhand realistischer Annahmen für Geschwindigkeitsverlauf und räumlicher Zuordnung auf Basis des Bewegungsablaufes an der Fahrzeugfront können bei geeigneter Auslegung des Kamerasystems auch verbleibende Fahrzeugbereiche räumlich interpretiert werden, sodass auf diesem Wege z.B. auch eine Bewertung der Fahrzeuglänge sowie der Bauhöhe im hinteren 7/20 österreichisches Patentamt AT507 457 B1 2011-01-15
Bereich des Fahrzeuges möglich wird.
[0078] Mit Zugrundelegung des Kennzeichens als Bewertungskriterium für den Bewegungszustand eines Fahrzeuges ergeben sich auch besonders vorteilhafte Visualisierungsmöglichkeiten. Da sich Symbole auf Kennzeichentafeln in definierter Weise mit Hintergrundbereichen abwechseln, können Überlagerungsbilder erzeugt werden, in denen ein auch für das menschliche Auge klar nachvollziehbarer Bewegungsablauf in einem einzigen Ergebnisbild dargestellt werden kann. So kann durch ein Überlagerungsbild aus der zeitabhängigen Helligkeits- oder Farbkodierung unterschiedlicher Aufnahmezeitpunkte der Bewegungsablauf veranschaulicht werden.
[0079] Figur 5a definiert zur Veranschaulichung vorteilhafter Visualisierungstechniken ein Bildkoordinatensystem. Figur 4b zeigt im Bildkoordinatensystem ein segmentiertes Symbol zu unterschiedlichen Aufnahmezeitpunkten.
[0080] Durch Überlagerung der Segmentierungsergebnisse in einem Ergebnisbild gemäß Figur 5c kann die Vereinigungsmenge der Symbole über den Beobachtungszeitraum dargestellt werden. Aus dieser Darstellung geht jedoch weder der Zeitpunkt noch die Häufigkeitsverteilung der zugrundeliegenden Segmentierungsergebnisse hervor.
[0081] Figur 5d zeigt das Prinzip einer zeitkodierten Darstellung. Bei dieser werden vor Detektionsbeginn alle Bildpunkte des Ergebnisbildes mit 0 initialisiert. Mit jedem Detektionszyklus zu den Zeitpunkten tn werden im Ergebnisbild allen segmentierten Bildpunkten die Intensitätswerte n+1 zugeordnet. Damit besteht die Möglichkeit, den Bewegungsablauf anhand des Segmentierungsergebnisses im zeitlichen Kontext darzustellen. Bei Zonen niedrigerer Passagegeschwindigkeit liegen Segmentierungsergebnisse desselben Strukturelements knapp beieinander, es verändert sich damit die Intensität über den Ort im Ergebnisbild rasch. Bei Stillstand sind die Segmentierungsergebnisse desselben Strukturelements im Wesentlichen deckungsgleich, der Intensitätsverlauf ändert sich sprunghaft.
[0082] Um eine möglichst kontrastreiche Darstellung zu erzielen, kann gemäß Figur 5f der Zeitverlauf auf Basis der real vorkommenden Intensitätswerte lorg(x,y), also auf Basis der Anzahl der Messzyklen für die Passage, über eine geeignete Zuordnungsvorschrift innerhalb des darstellbaren Intensitätsbereiches (17) im Ergebnisbild lres(x,y) zugewiesen werden. Zur weiteren Verbesserung der Lesbarkeit kann auf das Ergebnisbild lres in weiterer Folge auch das bekannte Prinzip der Falschfarbendarstellung angewendet werden.
[0083] Figur 5e zeigt eine Darstellung in häufigkeitskodierter Form. Sofern sich die Symbole bei entsprechend geringer Passagegeschwindigkeit überlappen, vermittelt ein solches Überlagerungsbild einen besonders deutlichen Eindruck über Geschwindigkeitsänderungen und Anhalten. Auch bei dieser Darstellungsform wird das gesamte Ergebnisbild vor Detektionsbeginn mit 0-Werten initialisiert. In weiterer Folge werden in jedem Messzyklus alle Bildpunkte zu aktuell segmentierten Bereichen im Ergebnisbild inkrementiert. Insbesondere werden in solchen Bildern somit jene Tafelpositionen klar hervorgehoben, an denen eine Anhaltung des Fahrzeuges stattgefunden hat.
[0084] Um eine möglichst kontrastreiche Darstellung zu erzielen, kann das häufigkeitskodierte Bild gemäß Figur 5f auf Basis der real vorkommenden Häufungswerte lorg(x,y) über eine geeignete Zuordnungsvorschrift innerhalb des darstellbaren Intensitätsbereiches (17) im Ergebnisbild lres(x,y) zugewiesen werden. Zur weiteren Verbesserung der Lesbarkeit kann auf das Ergebnisbild lres in weiterer Folge auch das bekannte Prinzip der Falschfarbendarstellung angewendet werden. Da die zeitkodierte Visualisierung als Kodierung der Trajektorien, und die Häufigkeitskodierung mit der deutlichen Hervorhebung unbewegter Segmentierungsbereiche wesentliche Eindrücke für eine subjektive Interpretation liefert, ist eine kombinierte Anwendung verschiedener Visualisierungstechniken besonders vorteilhaft.
[0085] Die Figuren 6a-6d zeigen eine kombinierte Visualisierung von fotorealistischer Darstellung und den vorgeschlagenen Überlagerungsbildern an einem Realbeispiel.
[0086] In Figur 6a ist eine Häufigkeitskodierung mit nicht überlappenden Segmentierungsberei- 8/20 österreichisches Patentamt AT507 457 B1 2011-01-15 chen dargestellt. Eine Legende (18) stellt den Bezug zwischen Häufigkeit p(x,y) und Intensitätswert bzw. Falschfarbe dar.
[0087] Figur 6b zeigt dieselben Segmentierungsbereiche in zeitkodierter Darstellung. Die Zeitinformation wird dabei in einer Legende (19) dem Bild zugeordnet.
[0088] Figur 6c zeigt ein Gesamtbild, das einige besondere Vorzüge der vorliegenden Erfindung veranschaulicht: In einem Textfeld (20) sind relevante Daten zur Passage dokumentiert. Ein fotorealistisches Bild (21) mit Einblendung der definierten Triggerlinie (22) stellt einen eindeutigen Bezug zwischen der Lage des Kennzeichens und der Lage einer realen Haltelinie her. Zusätzlich kann in verkleinerten Indexbildern (23) der Passagevorgang mit Zeitinformationen fotorealistisch wiedergegeben werden. Eine Farbzuordnungstabelle (24) zeigt die Zuordnung zwischen Intensitätswerten und Repräsentation in den Bildbereichen (21) und (23). Im Gegensatz zu den Figuren 6a und 6b sind die Überlagerungsbilder (25) und (26) im realen Zusammenstellungsbild dunkel hinterlegt. Alternativ zur Normaldarstellung zeigt Figur 6d eine für Drucklegung besser geeignete inverse Darstellung des Gesamtbildes von Figur 6c.
[0089] Die Figuren 7a-7d zeigen zwei Passagen, bei denen das Fahrzeug innerhalb des Beobachtungsbereiches anhält. Figuren 7a und 7b zeigen dieselbe Passage in normaler und inverser Darstellung, wobei das Fahrzeug im Messbereich genau einmal anhält (27). Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht gemäß Figur 7c und 7d auch darin, dass sowohl das Verfahren als auch das daraus ableitbare Bildmaterial eine unmittelbare Interpretation von mehrfachen Geschwindigkeitsänderungen und Anhalte-Vorgängen (28) sowie eine Ermittlung auch zeitabhängiger Fahrtrichtungen erlauben.
[0090] Haltegebote sind in vielen Fällen nicht zeitunabhängig. Soll dem Messsystem ein zeitabhängiges Haltegebot, z.B. an geregelten Kreuzungen zugrunde gelegt werden, so kann das Signal, das das Haltegebot im Messbereich anzeigt, entweder optisch mittels einer weiteren Kamera oder mittels eines Fotodetektors oder aber elektrisch innerhalb der Signalanlage abgetastet und mit beobachteten Passagen in Beziehung gebracht werden. Liegt aktuell kein Haltegebot vor, so können detektierte Passagen ignoriert werden, während jene Passagen, die während des aufrechten Haltegebotes detektiert werden, dokumentiert werden.
[0091] Dazu kann der zeitliche Ablauf des bereitgestellten Haltesignals direkt der Zeitkodierung der Kennzeichentafel gegenübergestellt werden. Auf diese Weise ergibt sich für den Betrachter wiederum in einem einzigen Bild ein klarer örtlich-zeitlicher Bezug für die Beurteilung einer Übertretung.
[0092] Figuren 8a und 8b zeigen die Zusammenstellung der Fahrzeugpassage im Kontext mit einem externen Signal an einem Beispiel. Durch ein Rechteck (29) wird das fotorealistische Bild (21) in einen eindeutigen zeitlichen Bezug zum Passageverlauf gesetzt. Durch Eintragung des Schaltzustandes des Rot-Signals (30) kann das Überfahren der Haltelinie in Bezug auf den Zeitpunkt des Eintretens des Haltegebotes gesetzt und dokumentiert werden.
[0093] Durch die ausführliche Passagedokumentation samt Bereitstellung eines Geschwindigkeitsprofils kann insbesondere auch ermittelt werden, ob ein Fahrzeuglenker die Übertretung mit konstanter, aufsteigender oder absteigender Geschwindigkeit begangen hat. Es ist dies ein sehr wesentlicher Indikator dafür, ob Verkehrsteilnehmer wegen Ablenkung das Haltegebot nicht oder zu spät wahrgenommen haben, oder ob eine Übertretung des Haltegebots bewusst begangen wurde.
[0094] Für viele Anwendungen ist es wichtig, dass Bildmaterial und Messergebnisse in geeigneter Weise anonymisiert werden. Da das Messprinzip auf der Lokalisierung des Zulassungskennzeichens beruht, besteht die Möglichkeit, im fotorealistischen Bild das Kennzeichen (3) zu verschlüsseln, durch neutrale Platzhalter zu ersetzen oder gänzlich auszublenden. In entsprechender Weise kann bei der Erzeugung der Überlagerungsbilder ein Platzhalter definiert werden, der statt der ursprünglichen Segmentierungsbereiche bei der Generierung der Überlagerungsbilder eingesetzt wird.
[0095] Soll das vorgeschlagene Messsystem zum Beispiel als Datenquelle einer dynamischen 9/20
Claims (25)
- österreichisches Patentamt AT507 457 B1 2011-01-15 Verkehrssteuerung fungieren, kann es vorteilhaft sein, nicht individuelle Detektionen weiterzuleiten, sondern eine Mehrzahl von Passagen zusammenfassend zu interpretieren. Dem entsprechend kann es beispielsweise sinnvoll sein, eine Stau-Meldung erst dann zu generieren, wenn innerhalb eines vorgegebenen Beobachtungszeitraumes ein wiederholtes Anhalten passierender Fahrzeuge erkannt wurde. [0096] Mit der Tatsache, dass die Lokalisierung von Strukturelementen des Kennzeichens (3) eine wesentliche Grundlage der Messtechnik bildet, ist es naheliegend, das Detektionssystem mit Funktionalität zur automatischen Kennzeichenlesung auszustatten. Das Messergebnis kann beispielsweise im Textbereich (20) des Ergebnisbildes eingeblendet werden oder aber als eigene Ergebnisnachricht ausgegeben werden. Patentansprüche 1. Verfahren zur Detektion des Anhaltevorgangs von Fahrzeugen mittels Kamera und Auswerteeinheit, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (1) aus einem Blickwinkel (8) schräg zur Fahrtrichtung (7) zyklisch Bilder von passierenden Fahrzeugen (2) erfasst, die Auswerteeinheit (5) diese Bilder übernimmt, diese Auswerteeinheit (5) in den Bildern Strukturelemente, die dem Kennzeichen (3) zugehörig sind, segmentiert, innerhalb eines definierten Beobachtungsbereiches (4) zyklusübergreifend die Position von mindestens einem eindeutig lokalisierten Strukturelement der Kennzeichentafel (3) im Bild beobachtet und anhand des Vorliegens von Häufungswerten des zumindest einen Strukturelements an zumindest einer Position in dem Beobachtungsbereich in aufeinanderfolgenden Messzyklen das Anhalten des Fahrzeuges (2) detektiert.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Nicht-Anhalten erkannt wird, wenn nach vollständiger Passage des definierten Beobachtungsbereiches (4) zu keinem Zeitpunkt ein Anhalten detektiert wurde.
- 3. Verfahren nach 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Passage anhaltender Fahrzeuge (2) oder aber nur die Passage nicht-anhaltender Fahrzeuge (2) dokumentiert wird.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder dokumentierten Passage ein Bild mit Textinformation (20), einem repräsentativen Bild (21) und mehreren verkleinerten Indexbildern (23) generiert wird.
- 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Passage eine Text-Nachricht mit Angabe des Detektionsergebnisses generiert wird.
- 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass Ergebnisbilder anonymisiert werden, indem gefundene Kennzeichen (3) im Ergebnisbild ausgeblendet bzw. unkenntlich gemacht werden.
- 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass aus bekannten realen Dimensionen von Strukturelementen des Kennzeichens (3) und bekannten optischen Abbildungsverhältnissen der Kamera (1) eine räumliche Lage der Kennzeichenposition ermittelt wird.
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine durchschnittliche Geschwindigkeit aus zwei verschiedenen Messzyklen einer Passage ermittelt wird, indem die Änderung der ermittelten räumlichen Lage in Bezug zur Zeitdifferenz der beiden Messzyklen gesetzt wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein zyklusaufgelöster Geschwindigkeitsverlauf durch Berechnung der Durchschnittsgeschwindigkeiten aufeinanderfolgender Messzyklen ermittelt wird. 10/20 österreichisches Patentamt AT507 457B1 2011-01-15
- 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (5) zur Dokumentation des zeitlichen Bewegungsablaufes für einzelne Fahrzeugpassagen jeweils ein zeitkodiertes Überlagerungsbild (26) erzeugt.
- 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum zeitkodierten Überlagerungsbild eine intensitäts- bzw farbkodierte Zeitachse (19) mit den Aufnahmezeitpunkten erzeugt wird.
- 12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass nach vollständiger Passage auf Basis der tatsächlichen Anzahl von Messzyklen eine dynamische Spreizung der Intensitätszuordnung des zeitkodierten Überlagerungsbildes vorgenommen wird, um eine möglichst kontrastreiche Darstellung zu erzielen.
- 13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswerteeinheit (5) zur Dokumentation des zeitlichen Bewegungsablaufes für einzelne Fahrzeugpassagen zur Darstellung einer Häufungsverteilung jeweils ein Summenbild (25) erzeugt, bei dem vor der Erstdetektion eines neuen Fahrzeuges (2) der gesamte Bildbereich mit dem Wert 0 initialisiert wird und mit jedem Messzyklus jene Bildpunkte des Summenbildes (25) inkrementiert, in V dem ein im aktuellen Messzyklus nicht verschwindendes Segmentierungsergebnis vorliegt.
- 14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass nach vollständiger Passage auf Basis der tatsächlich auftretenden maximalen Häufungswerte eine dynamische Spreizung der Intensitätszuordnung des Überlagerungsbildes vorgenommen wird, um eine möglichst kontrastreiche Darstellung zu erzielen.
- 15. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass auch eine automatische Lesung des detektierten Kennzeichens (3) vorgenommen wird.
- 16. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Passage in Relation zu mindestens einem externen Signal behandelt wird.
- 17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitverlauf des externen Signals über ein Zeitdiagramm (30) der bildhaften Passagedokumentation zugeordnet wird.
- 18. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass eine über einzelne Passagen hinausgehende statistische Beurteilung der Verkehrssituation vorgenommen wird.
- 19. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 18 dadurch gekennzeichnet, dass durch Invertierung des Ergebnisbildes eine bei Drucksetzung ressourcenschonendere bzw. besser lesbare bildhafte Dokumentation einer Passage ermöglicht wird.
- 20. Verfahren nach 6 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass anhand der räumlichen Zuordnung des Kennzeichens (3) auch übrige Konturmerkmale an der Fahrzeugfront räumlich zugeordnet werden.
- 21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass durch Extrapolation des Bewegungs- und Geschwindigkeitsverlaufes auch eine räumliche Bewertung übriger Konturmerkmale des Fahrzeuges (2) vorgenommen wird.
- 22. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass anhand der räumlich ermittelten Konturmerkmale des Fahrzeuges (2) die Abmessungen des Fahrzeuges (2) ermittelt werden.
- 23. Verfahren nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass anhand der räumlich ermittelten Konturmerkmale des Fahrzeuges (2) eine Klassifizierung des Fahrzeuges (2) vorgenommen wird. 11 /20 österreichisches Patentamt AT507 457 B1 2011-01-15
- 24. Vorrichtung zur Detektion des Anhaltevorgangs von Fahrzeugen mittels einer Kamera und einer Auswerteeinheit, dadurch gekennzeichnet, dass die Kamera (1) in einem Blickwinkel (4) schräg zur Fahrtrichtung (7) angeordnet ist um zyklisch Bilder von passierenden Fahrzeugen (2) zu erfassen, und die Auswerteeinheit, welche diese Bilder übernimmt, dazu eingerichtet ist, in den Bildern Strukturelemente, die dem Kennzeichen (3) zugehörig sind, zu segmentieren, weiters innerhalb eines definierten Beobachtungsbereiches (4) zyklus-übergreifend die Position von mindestens einem eindeutig lokalisierten Strukturelement der Kennzeichentafel (3) im Bild zu beobachten und anhand des Vorliegens von Häufungswerten des zumindest einen Strukturelements an zumindest einer Position in dem Beobachtungsbereich in aufeinanderfolgenden Messzyklen das Anhalten des Fahrzeuges (2) zu de-tektieren.
- 25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Durchführen eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 23 eingerichtet ist. Hierzu 8 Blatt Zeichnungen 12/20
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0177308A AT507457B1 (de) | 2008-11-14 | 2008-11-14 | Verfahren zur automatischen feststellung des anhaltens von kraftfahrzeugen |
| PCT/AT2009/000432 WO2010054417A1 (de) | 2008-11-14 | 2009-11-12 | Verfahren zur detektion des anhaltevorgangs von fahrzeugen |
| EP09774608A EP2356627A1 (de) | 2008-11-14 | 2009-11-12 | Verfahren zur detektion des anhaltevorgangs von fahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0177308A AT507457B1 (de) | 2008-11-14 | 2008-11-14 | Verfahren zur automatischen feststellung des anhaltens von kraftfahrzeugen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT507457A1 AT507457A1 (de) | 2010-05-15 |
| AT507457B1 true AT507457B1 (de) | 2011-01-15 |
Family
ID=42008547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0177308A AT507457B1 (de) | 2008-11-14 | 2008-11-14 | Verfahren zur automatischen feststellung des anhaltens von kraftfahrzeugen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP2356627A1 (de) |
| AT (1) | AT507457B1 (de) |
| WO (1) | WO2010054417A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2889842A1 (de) * | 2013-12-31 | 2015-07-01 | Patents Factory Ltd. Sp. z o.o. | Verfahren zur Schätzung der Dynamik von Bewegung in einem Videobild |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111178224B (zh) * | 2019-12-25 | 2024-04-05 | 浙江大华技术股份有限公司 | 物体规则判断方法、装置、计算机设备和存储介质 |
| CN118430322B (zh) * | 2024-04-20 | 2025-03-18 | 长安大学 | 一种道闸处车辆通过辅助判断方法 |
| CN119495062B (zh) * | 2024-04-30 | 2025-08-08 | 杭州目博科技有限公司 | 道路不规范停车识别系统及设备 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2854359B2 (ja) * | 1990-01-24 | 1999-02-03 | 富士通株式会社 | 画像処理システム |
| JP3435623B2 (ja) * | 1996-05-15 | 2003-08-11 | 株式会社日立製作所 | 交通流監視装置 |
| JP4800455B2 (ja) * | 1999-02-19 | 2011-10-26 | 富士通株式会社 | 車速計測方法および装置 |
| KR100459476B1 (ko) * | 2002-04-04 | 2004-12-03 | 엘지산전 주식회사 | 차량의 대기 길이 측정 장치 및 방법 |
| ITTO20060214A1 (it) | 2006-03-22 | 2007-09-23 | Kria S R L | Sistema di rilevamento di veicoli |
-
2008
- 2008-11-14 AT AT0177308A patent/AT507457B1/de not_active IP Right Cessation
-
2009
- 2009-11-12 EP EP09774608A patent/EP2356627A1/de not_active Withdrawn
- 2009-11-12 WO PCT/AT2009/000432 patent/WO2010054417A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2889842A1 (de) * | 2013-12-31 | 2015-07-01 | Patents Factory Ltd. Sp. z o.o. | Verfahren zur Schätzung der Dynamik von Bewegung in einem Videobild |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP2356627A1 (de) | 2011-08-17 |
| AT507457A1 (de) | 2010-05-15 |
| WO2010054417A1 (de) | 2010-05-20 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1192597B1 (de) | Verfahren zur detektion von objekten im umfeld eines strassenfahrzeugs bis in grosse entfernung | |
| EP1825276B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur ermittlung einer fahrzeuggeschwindigkeit | |
| DE102012221563B4 (de) | Funktionsdiagnose und validierung eines fahrzeugbasierten bildgebungssystems | |
| DE102014012285A1 (de) | Verfahren und Achsenzähl-Vorrichtung zur berührungslosen Achsenzählung eines Fahrzeugs sowie Achsenzählsystem für den Straßenverkehr | |
| DE102007001649A1 (de) | Verfahren, Vorrichtung und Computerprogramm zur Selbstkalibrierung einer Überwachungskamera | |
| DE102009005553A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erkennung der Umgebung eines Kraftfahrzeugs | |
| WO2011110204A1 (de) | Fahrerassistenzvorrichtung mit optischer darstellung erfasster objekte | |
| EP3044727B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur objekterkennung aus tiefenaufgelösten bilddaten | |
| DE112013004720T5 (de) | Vorrichtung zum Erkennen sich bewegender Objekte | |
| EP2234081A2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer bekannten festen räumlichen Beziehung zwischen einem Laserscanner und einer Digitalkamera zur Verkehrsüberwachung | |
| EP3520023B1 (de) | Detektion und validierung von objekten aus sequentiellen bildern einer kamera | |
| AT507457B1 (de) | Verfahren zur automatischen feststellung des anhaltens von kraftfahrzeugen | |
| EP2799903B1 (de) | Verfahren zur Erfassung von Geschwindigkeitsverstößen mit restriktiver Datenspeicherung | |
| WO2007012299A1 (de) | Verfahren zur erkennung von verschmutzungen auf einer transparenten scheibe | |
| DE102007025147A1 (de) | System zur Spurverlassenswarnung und/oder Spurhaltefunktion | |
| DE102009052868A1 (de) | Verfahren zum Betrieb eines Fahrassistenzsystems eines Fahrzeugs | |
| EP2960883A1 (de) | Bestimmung mindestens eines Merkmals eines Fahrzeugs | |
| DE102007041333B4 (de) | Berührungslos arbeitendes Zählsystem | |
| WO2016096446A1 (de) | Vordergrund-hintergrund differenzierung im fahrzeug | |
| EP3704631A2 (de) | Verfahren zur ermittlung einer entfernung zwischen einem kraftfahrzeug und einem objekt | |
| DE102022120088A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Vermessung dreidimensionaler virtueller Bilder und Objekte eines Head-Up-Displays | |
| DE102017000454B4 (de) | Verfahren und System zum Kalibrieren von Bilddaten zweier Kameras | |
| DE102010004469A1 (de) | System und Verfahren zur dreidimensionalen Objektmessung | |
| DE102012008030A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erfassung eines Fahrbahnrandes für ein Fahrzeug | |
| DE102008057176B4 (de) | Automatisierbares 3D-Rekonstruktionsverfahren und Überwachungsvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PC | Change of the owner |
Owner name: DIPL.ING. DR. DIETER SCHMIDRADLER, AT Effective date: 20121008 |
|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20131114 |