AT507483A2 - Vorrichtung zur bekämpfung von forstschädlingen - Google Patents

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    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/10Catching insects by using Traps
    • A01M1/106Catching insects by using Traps for flying insects

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Description

2j *··BESCHREIBUNG ··· • ·
Vorrichtung zur Bekämpfung von Forstschädlingen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen dienen in der Forstwirtschaft zur Bekämpfung insbesondere von Borkenkäfern und vergleichbaren im Holz oder in der Rinde von Bäumen brütenden Schadinsekten. Diese können sich nach Maßgabe der jeweiligen äußeren Bedingungen wie Brutangebot, Trockenheit, Temperatur sehr schnell flächenhaft ausbreiten und infolge ihres Holz zerstörenden Brutverhaltens beträchtliche wirtschaftliche Schäden an den Waldbeständen verursachen, so dass deren Bekämpfung im allgemeinen Interesse liegt.
Diese Vorrichtungen sind in unterschiedlichen Formen bekannt geworden, wobei stets ein auf einer Seite mit Einlassschlitzen versehenes, innenraumseitig mit einem Lockstoff, z. B,. einem Pheromonpräparat ausgerüstetes Gehäuse zum Einsatz kommt, und wobei die in das Gehäuse eingedrungenen Insekten nach Kollisionen mit Prallflächen über den grundseitigen Auslassschlitz eines Trichters schließlich in einen Auffangbehälter fallen. In diesem Auffangbehäiter werden sie gesammelt und müssen von Zeit zu Zeit nach Maßgabe eines Befalls entsorgt werdep. Unterbleibt eine rechtzeitige Entleerung des Auffangbehälters verbreiten insbesondere unter hochsommerlichen Bedingungen die verwesenden Borkenkäfer einen repellent wirkenden Aasgeruch, mit der Folge, dass eine Fallenfängigkeit schließlich nicht mehr gegeben ist.
Aus dem Dokument DE 20 2005 015 935 U1 ist eine solche Vorrichtung auch in der Form bekannt, dass der Auffangbehälter mit Fluchtschlitzen versehen ist, über welche die zunächst eingefangenen Insekten - dem über diese Schlitze einfallenden Licht folgend - entweichen können, wobei sie jedoch zwangsläufig über ein mit einem Insektizid getränktes Band krabbeln und infolge Kontamination verenden. Für den
Forstbetrieb ergibt sich hierbei der Vorteil, dass ein ansonsten arbeitszeit- und kostenaufwändiges Entsorgen eingefangener Insekten entfällt. Sämtlichen dieser Vorrichtungen gemeinsam ist der sich innerhalb des Gehäuses befindliche Trichter, entlang dessen tiefster Stelle sich ein Auslassschlitz befindet, wobei der Trichter eine Rückwärtsbewegung von Insekten aus dem Auffangbehälter in Richtung auf die Einlassschiitze hin verhindern soll. Problematisch in diesem Zusammenhang ist jedoch die unselektive Wirkungsweise der Vorrichtung, da schädliche und nützliche Insekten gleichermaßen eingefangen und eliminiert werden. Ein Einfangen von nützlichen Insekten kann zwar in einem gewissen Maße u. a. durch die Wahl des Aufstellungsortes der Vorrichtung beeinflusst werden - dies setzt jedoch ein hohes Maß an praktischer Erfahrung in der Beurteilung eines Standortes hinsichtlich eines zu erwartenden Auftretens von Insekten voraus und kann letztendlich nicht als zufriedenstellend angesehen werden.
Es ist vor diesem Hintergrund die Aufgabe der Erfindung , eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Gattung mit Hinblick auf eine selektive Fangwirkung hin auszugestalten, so dass im wesentlichen nur Schadinsekten eingefangen werden. Gelöst ist diese Aufgabe bei einer solchen Vorrichtung durch die Merkmale des Kennzeichnungsteils des Anspruchs 1.
Erfindungswesentlich ist hiernach die Anordnung eines gefäßartigen Einsatzes innerhalb der Vorrichtung, und zwar in einem vertikalen Durchgangsweg für die eingefangenen Insekten bzw. Schädlinge. Dieser gefäßartige, oberseitig offene Einsatz ist mit wenigstens einem Auslassschlitz versehen, der nur für Schädlinge wie z. B. Borkenkäfer durchlässig ist, nicht hingegen für andere, über die Einlassschlitze der Vorrichtung ebenfalls eingefangene Insekten, insbesondere Nützlinge.. Hierbei wird davon ausgegangen, dass zumindest der größte Teil der zusammen mit den genannten Schädlingen eingefangenen nützlichen und damit zu schützenden Insekten größere Abmessungen als Schädlinge wie Borkenkäfer aufweisen, so dass aufgrund dieser Eigenschaft der Einsatz eine Trennfunktion erfüllt, indem nützliche von schädlichen Insekten getrennt werden. Die somit über die Auslassschlitze den Einsatz verlassenden Schädlinge gelangen, der Schwerkraft folgend, in eine deren weiterer Behandlung dienende Einrichtung, wohingegen die, in dem Einsatz zurückgehaltenen bzw. nützlichen Insekten den Einsatz in entgegengesetzter Richtung wieder verlassen können, um über die Einlassschlitze wieder ins Freie zu gelangen. Unterstützend hierbei wirkt das über die letztgenannten Schlitze einfallende Tageslicht.
Entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 2 ist der tiefste Bereich des Einsatzes durch ein Sieb gebildet, welches für die eingefangenen Schädlinge und gleichermaßen für die mit ersteren eingedrungenen Nützlinge undurchlässig ist. Durch dieses sieb erhöht sich die Verweildauer der auf Flucht bedachten Borkenkäfer, so dass deren Bestand durch den Fraß der Nützlinge, unter denen sich Jagdkäfer bzw. Prädatoren befinden, noch während des Aufenthalts innerhalb des Einsatzes dezimiert wird. Nur ein Teil der eingefangenen Schädlinge kann somit über den wenigstens einen Auslassschlitz entweichen. Das bodenseitige Sieb kann gleichzeitig der Entwässerung und damit der Trockenhaltung des Bodens des Einsatzes dienen.
Entsprechend den Merkmalen der Ansprüche 3 und 4 ist der Einsatz trichterförmig ausgebildet und weist dementsprechend eine sich in Richtung auf sein unteres Ende hin verjüngende Form auf. Diese Gestalt kann u. a. zur Ausübung einer Führungswirkung auf die eingefangenen Insekten in Richtung auf ein bodenseitig angeordnetes Sieb benutzt werden. Diese Gestalt kann auch dazu benutzt werden, seitliche Wandungen des Einsatzes mit Auslassschiitzen zu versehen. Empirische Untersuchungen über das Fluchtverhalten von Borkenkäfern, welche die Auslassschlitze suchen, lassen diese Form als besonders zweckmäßig zur Erhöhung deren Verweilzeit in dem Einsatz erscheinen. Dieses Fluchtverhalten führt zu Ermüdungseffekten, wodurch die ansonsten schnellflüchtigen Borkenkäfer zunehmend durch Fraß seitens der Prädatoren weiter dezimiert werden.
In einer ersten Ausführungsform entsprechend den Merkmalen der Ansprüche 5 und 6 ist die Einrichtung zur weiteren Behandlung eingefangener Insekten durch einen an sich bekannten, von Zeit zu Zeit zu entleerenden Auffangbehälter gekennzeichnet.
In einer zweiten Ausführungsform entsprechend den Merkmalen der Ansprüche 7 bis 8 ist die Einrichtung zur weiteren Behandlung eingefangener Insekten durch ein, einen mit einem Insektizid kontaminierten Durchgang ins Freie aufweisenden Gehäuseteil versehen. Zur ausgangsseitigen Führung der Insekten ist der Durchgang mit der Maßgabe angelegt, dass durch diesen Tageslicht in den Innenraum des Gehäuseteils fällt.
Ein Streifen fungiert entsprechend den Merkmalen des Anspruchs 10 als Träger eines Insektizids und bildet eine Wandung des genannten Durchgangs, welcher derart bemessen ist, dass Insekten, die über diesen Durchgang ins Freie gelangen, infolge einer Berührung mit dem Streifen zwangsläufig kontaminiert werden. Der Gehäuse-teil steht mit dem übrigen Gehäuse der Vorrichtung in vorzugsweise lösbarer Verbin-dung und bildet zusammen mit Letzterem den genannten Durchgang.
Die Merkmale der Ansprüche 11 und 12 sind auf eine weitere Ausgestaltung des Einsatzes gerichtet. Dieses, gleichermaßen aus Metall oder auch einem Kunststoff hergestellte Bauelement, kann hiernach zumindest ih einer Wandung mit einer Anordnung von Auslassschlitzen versehen sein. Derartige Anordnungen können jedoch gleichermaßen auch in mehreren oder auch allen Wandungen vorgesehen sein. Stets sind die Schlitze von ihren Abmessungen her an die eingangs genannte Trennfunktion angepasst. Ein innenseitig bezüglich des Einsatzes umlaufender Flansch bildet ein Bewegungshindernis für die eingefangenen Schädlinge, welches diese daran hindert, in Richtung auf die Einlassschlitze der Vorrichtung zurück zu krabbeln.
Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 13 kann eine mit dem erfindungsgemäßen Einsatz ausgerüstete Einrichtung als Modulteil konzipiert sein, welches zur unterseitigen Anbindung an ein standardisiertes Gehäuse angelegt ist.
Man erkennt anhand der vorstehend Ausführungen, dass mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ein in der Forstwirtschaft ersetzbares, selektiv gegenüber Schädlingen wirksames Arbeitsmittel zur Verfügung gestellt wird. Schadwirkungen auf die Insektenwelt im Übrigen werden weitestgehend vermieden.
Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Mit 1 ist in Fig. 1 beispielhaft ein metallisches oder auch aus Kunststoff bestehendes, global quaderförmiges, auf wenigstens einer Seite mit einer Anordnung von Einlassschlitzen 2 versehenes Gehäuse einer erfindungsgemäßen Vorrichtung bezeichnet, welches zur ortsfesten Aufstellung an Stellen bestimmt ist, an denen mit einem Schädlingsbefall, hier von Borkenkäfern oder vergleichbaren Forstschädlingen gerechnet wird oder an denen eine Entwicklung der Population dieser Schädlinge überwacht werden soll.
Das Gehäuse 1 ist in an sich bekannterWeise an seiner Oberseite 3 mit einer Klappe 4 versehen, über welche als Lockstoff ein Pheromonpräparat 5 eingesetzt werden kann, welches auf bestimmte Schädlinge, hier Borkenkäfer ausgerichtet ist. Ebenfalls allgemein bekannt ist der innere Aufbau des Gehäuses 1, welches - den Einlassschlitzen 2 innenseitig benachbart - Prallflächen aufweist, auf welche eindringende Schädlinge treffen, um in der Folge abgelenkt und zur offenen Unterseite 6 hin geführt zu werden.
Mit 7 ist ein langgestreckter, oberseitig offener, an die Abmessungen der Unterseite 6 des Gehäuses 1 angepasster Auffangbehälter bezeichnet, dessen obere, rechteckig ausgebildete Berandung mit einem umlaufenden Flansch 8 versehen ist.
Mit 9 ist ein, zum Einsetzen in den Auffangbehälter 7 bestimmter, über zwei, sich entlang dessen Längsseiten erstreckende Randflansche 10 auf dem Flansch 8 auf-liegender trichterartiger Einsatz bezeichnet, der die Oberseite des Auffangbehälters 7 völlig überdeckt und gestaltlich an diese angepasst ist. Sowohl die Längswandungen 9' als auch die Querwandungen 9" des Einsatzes 9 erstrecken sich unter einem Winkel zu der Ebene einer, durch die Randflansche 10 seitlich begrenzten Einlassöffnung 9'". Der Einsatz 9 ist mit einer Anordnung von Auslassschlitzen 11 versehen, die sich in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in Ebenen parallel zu der Ebene der Einlassöffnung 9"' erstrecken, und zwar sowohl in den Längswandungen 9' als auch den Querwandungen 9".
Entlang der Unterseite 6 des Gehäuses 1, und zwar deren zueinander parallelen Längsseiten erstrecken sich Halteschienen 12, welche ein Aufnahmeprofil bilden, in welches der mit dem Einsatz 9 versehene Aufnahmebehälter 7 einschiebbar und mittels des Flansches 8 vertikal an dem Gehäuse 1 gehalten ist.
Die Auslassschlitze 11 des Einsatzes 9 sind insbesondere von ihren Breitenabmessungen her dahingehend angelegt, dass in dem gezeigten Ausführungsbeispiel Schädlinge wie Borkenkäfer diese ohne weitres durchdringen und unmittelbar in den Auffangbehälter 7 gelangen können. Ein Teil der Insekten, die ebenfalls über die Einlassschlitze 2 in das Gehäuse 1 und damit in den Einsatz 9 gelangen, sind hingegen größer als die genannten Schädlinge und können den Einsatz zumindest über die Auslassschlitze 11 nicht verlassen. Bei den letztgenannten Insekten handelt es sich in vielen Fällen um zu schützende nützliche Insekten, bei denen davon ausgegangen wird, dass diese in der Lage sind, den Einsatz 9 über die Einlassschlitze 2, somit auf dem gleichen Wege, auf dem sie in das Gehäuse 1 eingedrungen sind, wieder zu verlassen. Unterstützend hierbei wirkt das über die Einlassschlitze 2 einfallende Licht. Unter diesen Nützlingen befinden sich auch Jagdkäfer bzw. Prädatoren, zu deren Beutetieren Borkenkäfer zu rechnen sind.
Ebenfalls unterstützend bei dieser insoweit auf der Größe der Insekten beruhenden Trennung in Schädlinge und Nützlinge wirkt der Umstand, dass z. B. Borkenkäfern die Fähigkeit fehlt, sich aufsteigend entlang der Unterseite von überkragenden Hindernissen zu bewegen und es ist aus diesem Grunde der Einsatz 9 ferner mit einem innenseitig umlaufenden Flansch 13 versehen, welcher zumindest für Borkenkäfer ein unüberwindbares Hindernis bildet.
In jedem Fall ist ein Sieb 20 vorgesehen, welches den untersten Bereich des trichterförmigen Einsatzes 9 darstellt und welches dahingehend bemessen ist, dass es • ♦· ···· ·· ·· • · · · ·· · · • · · · #·· · · % • · · · f ···· • · · · I « · • ·· ·· · ·· ·· sowohl für die Schädlinge als auch die Prädatoren undurchlässig ist. Es bewirkt jedoch eine Erhöhung der Verweildauer der Schädlinge innerhalb des Einsatzes 9 und begünstigt auf diese Weise eine durch Fraß seitens der Prädatoren bedingte Dezimierung des Bestandes an Schädlingen, der schließlich einen der Auslassschlitze 11 erreicht.
Eingefangene Borkenkäfer werden somit schließlich in dem Auffangbehälter 7 gesammelt, wohingegen solche übrige Insekten, unter diesen die genannten Prädatoren, die die Auslassschlitze 11 nicht durchdringen können und für die der Flansch 13 kein Hindernis bildet, wieder entweichen können. Der Inhalt des Aufnahmebehälters 7 muss dann in üblicher Weise von Zeit zu Zeit entsorgt werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 sind Funktionselemente, die mit denjenigen der Fig. 1 übereinstimmen, entsprechend beziffert, so dass auf eine diesbezügliche wiederholte Beschreibung verzichtet werden kann.
Mit 14 ist ein Gehäuseteil bezeichnet, dessen offene, rechteckig ausgebildete Oberseite von einem umlaufenden Randflansch 15 umgeben ist und welche an die Abmessungen der Unterseite 6 des Gehäuses 1 angepasst ist. Diese offene Oberseite ist ferner mit der Maßgabe ausgebildet, dass der Einsatz 9 in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 eingesetzt und unter Auflage der Längsflansche 10 auf dem Randflansch 15 gestützt ist.
Mit 16 ist eine Halteeinrichtung bezeichnet, auf der - mittels einer flächigen Halteklammer 17 fixiert - ein mit einem Insektizid getränkter Streifen 18 gehalten ist. Die mit dem eingesetzten Streifen 18 ausgerüstete Halteeinrichtung 16 ist in das einen Durchgangsabschnitt bildende Unterteil 19 des Gehäuseteils 14 einschiebbar, so dass übereinen, einseitig, vorzugsweise unterseitig durch den Streifen 18 begrenzten freien Querschnitt Licht in den Innenraum des Gehäuseteils 14 fällt.
Ein Teil der eingefangene Schädlinge wie z. B. Borkenkäfer, der in den Einsatz 9 gelangt ist und in diesem nicht dem Fraß der Prädatoren zum Opfer gefallen ist, gelangt über Auslassschlitze 11 in das Gehäuseteil 14 und wird von dessen Innenraum aus - durch das über die Halteeinrichtung 16 einfallende Tageslicht angelockt - zum Verlassen der Vorrichtung angeregt, wobei sie infolge einer Berührung mit dem Streifen 18 kontaminiert werden und anschließend außerhalb der Vorrichtung verenden.
Gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ergibt sich hierbei während des Betriebes der Vorrichtung der Vorteil eines geringeren Aufwands an manuellen Tätigkeiten, da ein regelmäßiges Entsorgen eingefangener Schädlinge entfällt.
Bezugszeichenliste: 1. Gehäuse 2. Einlassschlitz 3. Oberseite 4. Klappe 5. Pheromonpräparat 6. Unterseite 7. Auffangbehälter 8. Flansch 9. Einsatz 9'. Längswandung 9”. Querwandung 9”’. Einlassöffnung 10. Randflansch 11. Ausslassschlitz 12. Halteschiene 13. Flansch 14. Gehäuseteil 15. Randflansch 16. Halteeinrichtung 17. Halteklammer 18. Streifen 19. Unterteil

Claims (13)

  1. • · -1-ANSPRÜCHE ·* + · «t • ♦ · · • · · ·♦· t t · · • · I · « ·♦ ♦ ··
    1. Vorrichtung zur Bekämpfung von Schädlingen wie z. B. Borkenkäfern mit einem, wenigstens eine Anordnung von Einlassschlitzen (2) aufweisenden Gehäuse (1), innerhalb welchem ein Mittel zur Führung eingefangener Schädlinge in Richtung auf eine ausgangsseitig bezüglich des Gehäuses (1) angeordnete Einrichtung zur weiteren Behandlung der Schädlinge vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Führung der Schädlinge aus einem, sich in einem vertikalen Durchgangsweg für die Schädlinge befindlichen, oberseitig offenen, umfangsseitig mit zumindest einem Auslassschlitz (11) für die Schädlinge versehenen, gefäßartigen Einsatz (9) besteht, und dass der Auslassschlitz (11) mit der Maßgabe bemessen ist, dass Schädlinge durch diesen hindurch treten können, andere Insekten, insbesondere Nützlinge diesen Auslassschlitz (11) nicht passieren können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden bzw. der tiefste Bereich des Einsatzes (9) durch ein Sieb (20) gebildet ist, welches Schädlinge wie Borkenkäfer und ebenfalls in das Gehäuse (1) eingedrungene Nützlinge gleichermaßen zurückhält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der der Einsatz (9) in Richtung auf seinen Bodenbereich hin trichterartig verjüngt.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (9) eine im Querschnitt global rechteckige Gestalt aufweist, und dass sich das Sieb (20) schlitzartig entlang deren tiefsten Bereiches erstreckt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur weiteren Behandlung der Schädlinge durch einen Auffangbehälter (7) gebildet ist, der für die Schädlinge mit dem Einsatz (9) über den wenigstens einen Auslassschlitz (11) in Verbindung steht.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (9) in den Auffangbehälter (7) ersetzbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur weiteren Behandlung der Schädlinge durch ein, einen mit einem Insektizid kontaminierten Durchgang ins Freie aufweisenden Gehäuseteil (14) gebildet ist, der für die Schädlinge mit dem Einsatz (9) über den wenigstens einen Auslassschlitz (11) in Verbindung steht..
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (9) in das Gehäuseteil (14) ersetzbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchgang ins Freie mit der Maßgabe angelegt ist, dass über diesen Tageslicht in den Innenraum des Gehäuseteils (14) fällt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, gekennzeichnet durch eine als Träger eines mit einem Insektizid kontaminierten Streifens (19) ausgerüstete Halteeineinrichtung (16), welche lösbar mit dem Gehäuseteil (14) in Verbindung steht und zusammen mit diesem den kontaminierten Durchgang bildet.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine der Wandungen des Einsatzes (9) mit einer Anordnung von Auslassschlitzen (11) versehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (9) innenseitig mit einem, ein in Richtung auf die Einlassschlitze (2) wirksamen Bewegungshindemis für eingefangene Schädlinge bildenden umlaufenden Flansch (13) versehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur weiteren Behandlung der Schädlinge lösbar mit dem Gehäuse (1) in Verbindung steht.
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