AT507503A2 - Verfahren zur herstellung eines rohres und wärmeübertragungselement in welches das rohr eingebaut ist - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines rohres und wärmeübertragungselement in welches das rohr eingebaut ist Download PDF

Info

Publication number
AT507503A2
AT507503A2 AT0176409A AT17642009A AT507503A2 AT 507503 A2 AT507503 A2 AT 507503A2 AT 0176409 A AT0176409 A AT 0176409A AT 17642009 A AT17642009 A AT 17642009A AT 507503 A2 AT507503 A2 AT 507503A2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tube
pipe
heat transfer
cross
sectional area
Prior art date
Application number
AT0176409A
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Raschhofer
Original Assignee
Alois Raschhofer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alois Raschhofer filed Critical Alois Raschhofer
Priority to AT0176409A priority Critical patent/AT507503A2/de
Publication of AT507503A2 publication Critical patent/AT507503A2/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28FDETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
    • F28F1/00Tubular elements; Assemblies of tubular elements
    • F28F1/10Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses
    • F28F1/12Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element
    • F28F1/14Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element and extending longitudinally
    • F28F1/22Tubular elements and assemblies thereof with means for increasing heat-transfer area, e.g. with fins, with projections, with recesses the means being only outside the tubular element and extending longitudinally the means having portions engaging further tubular elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/02Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers
    • B21D53/06Making other particular articles heat exchangers or parts thereof, e.g. radiators, condensers fins, headers of metal tubes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S10/00Solar heat collectors using working fluids
    • F24S10/70Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits
    • F24S10/75Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations
    • F24S10/755Solar heat collectors using working fluids the working fluids being conveyed through tubular absorbing conduits with enlarged surfaces, e.g. with protrusions or corrugations the conduits being otherwise bent, e.g. zig-zag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B10/00Integration of renewable energy sources in buildings
    • Y02B10/20Solar thermal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/40Solar thermal energy, e.g. solar towers
    • Y02E10/44Heat exchange systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

3- Nov 09 14: IS McSolar
l *·· +43 77G7 24424 4 * ·· ··«· • · · · · • · · · S. 4
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Rohres und ein Wärmeübertragungselement in welchem das Rohr eingebaut ist.
Die US 3673845 A zeigt eine Fläche aus zwei miteinander verbundenen Schichten, wobei Streifen von nicht miteinander verbundenen Zonen Vorkommen. Die Fläche wird gebogen und während oder nach dem Biegen werden die nicht verbundenen Zonen durch Innendruck mittels eines Fluids zu Kanälen aufgebläht. So gebildete Körper können in Wärmetauschern verwendet werden.
Die JP 2007 32 7706 A beschreibt die Herstellung eines doppelwandigen, geraden Rohres für Wärmetauscher, wobei das innere Rohr mit einer nach Art eines Schraubengewindes verformten Mantelfläche an der Mantelfläche des äußeren Rohres anliegt. Das Innenrohr wird dazu durch ein Werkzeug umfasst und durch ein Druckfluid aufgebläht.
Gemäß der JP 1130 9535 A wird ein flach gedrücktes Kupferrohr in mutterngewindeartige Nuten eines Kessels eines Wärmetauschers eingelegt und dann durch Innendruck mit Hilfe eines Fluids aufgebläht, sodass es gut in die Nuten des Kessels passt.
Gemäß der JP 63 28 173 A wird das Innenvolumen eines Kühlerrohres definiert vergrößert, indem in das Rohr eine definierte Menge Wasser gedrückt wird.
Das Herzstück eines üblichen, als „Plattenabsorber" bezeichneten thermischen Sonnenkollektors ist die so genannte Kollektorplatte. Diese besteht aus einer im Wesentlichen ebenen Blechfläche aus Kupfer oder Aluminium und darauf verlaufenden, damit - beispielsweise durch Verlöteten - verbundenen, von Wärmeträgermedium
Seite 1 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] ©004 3- how 09 14:16
McSo1ar +43 7767 24424 4
S. 5 • ·· ··»· • · · ·
durchflossenen Rohren, welche zumeist aus Kupfer hergestellt sind. Oft sind Blechfläche und Rohre gemeinsam auf einer ebenen Trägerplatte angeordnet, die aus einem Material besteht, welches gut Wärme isoliert. Dabei liegt die Trägerplatte auf der von der Sonne abgewandten Seite der Blechfläche, die Kupferrohre liegen dann üblicherweise zwischen Blechfläche und Trägerplatte in nutförmigen Vertiefungen der Blechfläche. Wärmestrahlung wird von der Blechfläche absorbiert und durch Wärmeleitung an die Rohre und weiter an das Wärmeträgermedium übertragen . Vom Wärmeträgermedium wird die Wärme durch Konvektion zu einem Verbraucher transportiert.
Je kleiner die Wärmekapazität des Kollektorplatte einschließlich Rohren ist, und je schneller Wärme von der Kollektorplatte an das Wärmeträgermedium geliefert werden kann, desto besser kann der Sonnenkollektor auch bei stark wechselnder Intensität der Einstrahlung und auch bei schon hoher Vorlauftemperatur des Wärmeträgermediums, Energie liefern. Aus diesem Grund ist es - bis zu der Grenze an der der Nachteil des erhöhten Fließwiderstand zu wichtig wird - vorteilhaft, die durch Wärmeträgermedium durchflossenen Rohre möglichst dünnwandig und mit möglichst kleiner Querschnittsfläche auszuführen und anstatt einer kleineren Anzahl von Rohren mit jeweils großer Querschnittsfläche eine größere Anzahl von Rohre mit jeweils kleinerer Querschnittsfläche anzuordnen. Die über die Kollektorplatte verlaufenden Rohre münden in Sammelrohre, welche am Rand der Kollektorplatte angeordnet sind. Um die mindestens zwei erforderlichen Sammelrohre am selben Rand der Kollektorplatte anordnen zu können und/oder um die Anzahl von Abzweigungen aus den Sammelrohren gering halten zu können, sollten die Rohre, welche über die Kollektorplatte verlaufen, U-förmig oder schlangenlinienförmig gekrümmt sein. Um die Kollektorplatte flach ausführen zu können, sollten die Querschnittsflä-
Seite 2 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] @005 Γ Νον 09 14:16
McSo1ar +43 7767 24424 4 S. 6 ♦ ♦ 4 «
• · · · * · ·♦· *·* ··· ·» £
che der Rohre flacher als die Kreisform sein. Deswegen werden Rohre nach dem Biegen oft noch in einer Presse flach gedrückt. In der Praxis hat sich gezeigt, dass man für Rohre, welche die für die Energiegewinnung optimalen Querschnittsabmessungen haben, unter wirtschaftlich sinnvollen Bedingungen nicht reproduzierbar zerstörungsfrei in die optimale Form biegen und pressen kann.
Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht darin ein Formgebungsverfahren für die in Kollektorplatten einzubauenden metallischen Rohre bereitzustellen. Gegenüber bekannten Verfahren zu diesem Zweck, sollen mit dem neu zu schaffende Verfahren Rohre besser reproduzierbar in die optimale Form gebracht werden können. Insbesondere sollen damit auch Rohre mit sehr kleiner Querschnittsfläche und dünner Wandstärke in die richtige Form gebracht werden können.
Zur Lösung der Aufgabe umfasst die Formgebung gemäß der Erfindung zumindest folgende zwei Schritte: — In einem ersten Schritte wird ein gerades Rohrstück in herkömmlicher Weise um eine Biegeschablone gebogen. — In einem folgenden Schritt wird das gebogene Rohrstück in einem Formnest eines Werkzeuges durch den Druck eines in das Rohrstück hinein gedrückten Fluids aufgebläht, sodass es mit seiner Mantelfläche an den Begrenzungsflächen des Formnestes zum Anliegen kommt.
Die Erfindung wird an Hand von Skizzen zu einer beispielhaften Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. 1: zeigt eine Draufsicht auf die untere Hälfte eines Werk zeuges einschließlich Anschlussteilen für die Durchführung der erfindungsgemäßen Verformung.
Seite 3 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] ®006 ον 09 14:17
McSo1ar
·· M«| • · • «r +43 7767 24424 4 S. 7
Fig. 2: zeigt als vertikale Schnittansicht eine Querschnittsan sicht auf ein erfindungsgemäß verformtes Rohr im Formnest des Werkzeuges von Fig. 1.
Fig. 3: 2eigt in Draufsicht ein Rohrregister in welchem erfin dungsgemäß hergestellte Rohre enthalten sind in der Einbausituation an der Trägerplatte eines Plattenabsorbers.
Fig. 4: zeigt als vertikale Schnittansicht eine Querschnittsan sicht auf ein erfindungsgemäß hergestelltes Rohr in Einbausituation .
Das Rohr 1 liegt in seinem Ausgangszustand als gerades Rohrstück mit beispielsweise kreisringförmiger Querschnittsfläche vor. Zuerst wird es nach einem herkömmlichen Biegeverfahren in drei Biegevorgängen um jeweils eine Biegeschablone zu dem in Fig. 1 dargestellten Längsverlauf gebogen. In den gekrümmten Bereichen kann sich dabei die Querschnittsform des Rohres in an sich unerwünschter Weise dahingehend verändern, dass bezüglich des Krümmungskreises radial voneinander entfernt liegende Mantelflächenbereiche aufeinander zu bewegt werden. Dabei kann es sogar zu kleineren Einfaltungen kommen.
Das Rohr wird dann in die Nut in der unteren Formhälfte 2.1 der zweiteiligen Form 2.1, 2.2 eingelegt. Seine Enden werden in das
Verschlussstück 3, bzw. das Anschlussstück 4 eingesteckt. Gegen unerwünschte Bewegung aus der Nut heraus wird das Rohr überdies gehalten, indem es durch die Bohrungen 2.3, welche vom Nutgrund aus durch die untere Formhälfte verlaufen und an welche eine Unterdruckquelle angeschlossen sind, an den Nutgrund gesaugt wird. Sobald das Rohr 2.1 ordnungsgemäß in der Nut an der unteren Formhälfte 2.1 liegt, wird die Form geschlossen, indem die obere Formhälfte 2.2 an die untere Formhälfte 2.1 gedrückt wird. Dabei wird die Querschnittsfläche des Rohres 1 abgeflacht. Lokal kann es dabei zu Einfaltungen der Mantelfläche kommen, welche an sich
Seite 4 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] ®007 ϊ Νον 09 14:17
McSo1ar • * • + ·· ·*· ·
+43 77G7 24424 4 »tat • · S. 8
unerwünscht sind, da sie eine Verengung des Fließquerschnittes im Rohr bedeuten.
In nächsten Schritt werden die Enden des Rohres und das Verschlussstück 3 bzw. das Anschlussstück 4 dichtend miteinander verbunden - was z.B. durch Bewegung von mit einem gummiartigen Material versehen Pressbacken bewerkstelligt werden kann. Idealerweise sind Verschlussstück 3 und Anschlussstück 4 am Werkzeug 2.1, 2.2 fixierbar.
Bei aneinander fixierten Formhälften 2.1, 2.2 wird dann über das Anschlussstück 4, Fluid durch die Pumpe 6 mit ausreichend hohem Druck in das Rohr 1 gepumpt um dieses aufzublähen bis seine Mantelfläche flächig und nicht nur punktuell an den Wandungen des Formnestes in den Formhälften 2.1, 2.2 anliegt. Die Querschnittsfläche des Rohres wird bei dem Druckvorgang verändert. Dabei können nicht nur unerwünschte Verformungen, welche beim Biegevorgang und bei dem durch das Schließen der Formhälften 2.1, 2.2 durchgeführten Pressvorgang hervorgerufen wurden, korrigiert werden, es kann auch über die ganze Rohrlänge eine gegenüber der ursprünglichen Querschnittsform günstigere Querschnittsform hergestellt werden.
Eine beispielhafte, sehr vorteilhafte Querschnittsform für das fertig geformte Rohr 1 ist die in Fig. 2 und Fig. 4 dargestellte Form eines Kreissegmentes, also jener Teilfläche einer Kreisfläche, die von einem Kreisbogen und einer Kreissehne begrenzt wird.
Damit ist ein Teil der Außenkontur der Querschnittsfläche eine horizontale Strecke. Indem das Rohr nur um dazu normal liegende Achsen gebogen ist, ist damit eine Außenfläche 1,1 des Rohres 1 eine gerade Fläche 1,1, also eine Fläche die nicht gekrümmt ist, sondern in einer Ebene liegt. Mit dieser Fläche 1.1 kann das Rohr in seiner Einbausituation an der Trägerplatte 7 des Plattenabsor-
Seite 5 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] @008
MeSo1ar 5- No v 09 14:18
• • ·· ·· ·· f · • • 1 · • • · · • « « · ··· ♦ ·« ·· +43 7767 24424 4 S. 9 bers anliegen (Fig. 3, Fig. 4). Damit ergibt sich eine extrem flache Bauweise.
Die Blechfläche 8 (Fig. 4) des Plattenabsorbers wird am besten mit einem nutförmig geformten Bereich zum Anliegen auf dem Mantelbereich des Rohres gebracht, dessen Querschnittskontur etwa die Form eines Kreisbogens aufweist. Es ergibt sich damit auch bei einer nur geringen erforderlichen Verformung einer zuvor ebenen Blechfläche eine große Berührungsfläche zwischen Rohr 1 und Blechfläche 8. Insbesondere dann, wenn kleine Rohrquerschnitte verwendet werden - was bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens problemlos möglich ist - ist damit die Berührungsfläche zwischen Blechfläche und Rohr im Verhältnis zum Rohrvolumen so groß, dass auch dann ein ausreichend guter Wärmeübergang zwischen Rohr 1 und Blechfläche 7 besteht, wenn die beiden Teile nicht miteinander verlötet sind. Es reicht auch eine einfacher und kostengünstiger herzustellende Klebeverbindung oder überhaupt nur, dass Blechfläche und Rohr dauerhaft auf Druck aneinander anliegen. Dieses dauerhafte aneinander Anliegen kann durch passende Bemessung der Teile Blechfläche, Trägerplatte (welche mit der Blechfläche verbunden ist) und Rohrquerschnittsfläche erreicht werden.
Indem die Querschnittsform des fertigen Rohres 1 relativ flach ist, wird auch die gesamte Absorberplatte relativ flach. Damit kann auch das Gehäuse des Sonnenkollektors welches die Absorberplatte umfasst, in vorteilhafter Weise relativ flach ausgeführt werden.
Es ist nicht zwangsweise erforderlich, die Querschnittsfläche des fertigen Rohres an allen Längsabschnitten gleich auszuführen und es ist auch nicht unbedingt erforderlich das Rohr durchwegs in einer Ebene verlaufen zu lassen.
Seite 6 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] 0009
McSo1ar ·· +43 77B7 24424 4 #· ···· 4 S. 10 r Nov 03 14: 18
·♦·
Wie in Fig. 3 erkennbar, ist es dann, wenn die Sammelleitungen 11, 12 über welche Zu- und Abfuhr von Wärmeträgermedium zu/von den Rohren 1 erfolgt, am selben Rand des Bleches 7 angeordnet sind, zwingend erforderlich, dass sich Rohre 1 und eine Sammelleitung 12 überkreuzen. Damit dafür die Gesamtanordnung nicht extra hoch gebaut werden muss, können die Querschnittsfläche des Rohres 1 und der Sammelleitung 12 in dem Längsbereich, in welchem sie einander kreuzen, flacher ausgebildet sein als in den sonstigen Längenbereichen.
Es ist vorteilhaft Rohr 1 und Sammelrohr 12 wie beschrieben durch Aufblähen in einem Werkzeug zu verformen, wobei durch eine entsprechende Form des Formnestes sowohl eine optimierte flache Querschnittsform als auch an für die Kreuzung mit einem anderen Rohr vorgesehenen Längsbereichen eine Einbuchtung gedrückt werden kann.
An den Anschlussstellen zwischen Rohren 1 und Sammelrohren 11, 12 können die, die Öffnung in der Mantelfläche des Sammelrohres eingrenzenden Wandbereiche des Sammelrohres in das Sammelrohr hinein gefaltet sein. In die so gebildete Öffnung kann das Ende des Rohres 1 gesteckt und komfortabel verlötet werden. Wenn die Sammelrohre zu einer flachen Querschnittsform wie in Fig. 2 dargestellt verformt wurden, so hat man komfortabel Raum für diese Art der Verbindung.
Ohne die Anwendung der Erfindung darauf einzuschränken sei als beispielhafte Dimensionierungsinformation, mit Hilfe derer gute Ergebnisse erzielt werden, genannt:
Als Ausgangsprodukt für das Rohr 1 kann ein Kupferrohr mit kreisringförmiger Querschnittsfläche mit einem Durchmesser von 4 mm und einer Wandstärke von 0,2 mm verwendet werden.
Seite 7 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] @010 > Nov 09 14:18
McSo1ar
·· +43 7767 24424 4 • ·# ·♦·· ·· · · . S. 1 1 • · · ··· ··· ··
Der Fluiddruck mit Hilfe dessen das so dimensionierte Rohr dann im Werkzeug gut aufgebläht werden kann beträgt etwa 200 bar.
Als Fluid, welches durch die Pumpe 6 in das Rohr 1 gepumpt wird, ist angesichts des kleinen Volumens und angesichts dessen, dass das Rohr von einem Werkzeug sicher umschlossen ist, Druckluft bestens geeignet. Man kann natürlich auch eine Flüssigkeit wie beispielsweise Wasser oder Öl verwenden.
Die Blechfläche 8 kann durch Aluminiumblech mit einer Stärke von etwa 0,4 mm gebildet sein. Aus Gründen der Verformbarkeit und aus optischen Gründen ist es von Vorteil geriffeltes Blech, also solches mit einer Vielzahl von lokalen Erhebungen bzw. Vertiefungen, zu verwenden.
Der Abstand zwischen benachbarten Rohren 1 an einem Rohrregister kann etwa 4 cm betragen.
Die Länge zwischen zwei Bögen eines Rohres 1 bzw. zwischen einem Anschluss eines Rohres 1 und dem ersten Bogen kann 1,5 bis 2 m betragen.
Wie man an Hand des Dimensionierungsbeispiels leicht überprüfen kann, ist es bei der erfindungsgemäßen Herstellungsweise sehr gut möglich, sehr leichte Kollektorplatten herzustellen. Diese haben damit natürlich auch eine sehr geringe Wärmekapazität.
Das in Fig. 3 gezeigte, aus Sammelrohren 11, 12 und einzelnen
Rohren 1 bestehende Rohrregister kann nicht nur sehr leicht, sondern auch sehr flach sein. Es ist dadurch in sehr vorteilhafter Weise nicht nur für die Kollektorplatte eines Sonnenkollektors anwendbar, sondern auch für die folgenden weiteren Einsatzfälle: - Heiz- oder kühlbares Flächenelement für Wand oder Decke im Trockenausbau:
Dabei ist für die Trägerplatte 7 gemäß Fig. 3. Fig. 4 nicht ein wärmeisolierendes Material zu verwenden, sondern ein für
Seite 8 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] @011
McSolar 5 Nov 09 ϊ 4 ϊ 19
• ft • · • ft • · • · ft· Μ· ··· + 43 7767 24424 4 • ·♦ Μ«« ·· · · β • · · · • · · · ··♦ ·· · S. 12 den Trockenausbau verwendbares Material wie typischer Weise eine Gipskarton. Das Rohrregister ist an der dem zu beheizenden bzw. zu kühlenden Raum abgewandten Seite des Flächenele-mentes anzubringen. — Kühlung eines Photovoltaik-Moduls:
Dabei ist das Register an der von der Sonne abgewandten Seite der mit Photovoltaik-Zellen belegten Fläche eines Photovoltaik-Moduls angebracht und wird zur Kühlung mit Wasser durchflossen. Durch die Kühlung wird der Wirkungsgrad der Photovoltaik-Zellen verbessert. Die mit dem Wasser vom Modul abgeführte Wärme kann anderswo - unter Umständen unter Zwischenschaltung einer Wärmepumpe - wieder zu Heizzwecken verwendet werden. Das Register also zusätzlich zur Photovoltaik-Nutzung als Teil eines solarthermischen Sonnenkollektors genutzt werden. — An einer Gebäudewand oder Gebäudedecke anzubringender und zu überputzender Heiz- oder Kühlteil zur Raumheizung bzw. Raumkühlung:
Dazu wird das Register an einer rohen Oberfläche einer Gebäudewand bzw. Gebäudedecke befestigt, mit Wasseranschlüssen versehen und überputzt.
Seite 9 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223) @012

Claims (14)

> liov OS 14:19 McSo1ar ·· · • · ·· • · · • · · • · · ·· ·«( +43 7767 24424 4 • ·· ···· • · · · • · · » • · · · • · · · S. 13 M
1 Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung eines Rohres, welches zu dem Zweck an einer ebenen Fläche anbringbar ist, dass Wärmeübertragung zwischen der ebenen Fläche und einem im Rohr fließenden Wärmeträgermedium stattfindet, wobei aus einem geraden Rohrstück durch einen oder mehrere Biegevorgänge ein eine oder mehrere Krümmungen aufweisendes, gebogenes Rohr geformt wird, dadurch gekennzeichnet, dass das gebogene Rohr (1) durch ein Formnest eines Werkzeuges umfasst wird und dass ein Fluid in das Rohr hineingedrückt wird, sodass das Rohr aufgebläht wird und seine Mantelfläche dadurch gegen die Begrenzungsflächen des Formnestes gedrückt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rohr 1 vor dem Vorgang des Aufblähens, während des Schließens des Werkzeuges, durch zwei relativ zueinander bewegten Teile (2.1, 2.2) des Werkzeuges, verformt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jene Berührungsflächen der Teile (2.1, 2.2) mit dem Rohr (1) zwi schen denen beim Schließen des Werkzeuges das Rohr verformt wird, Begrenzungsflächen des Formnestes sind in welchem das Rohr im weiteren Verlauf aufgebläht wird.
4. Verfahren nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass die im Formnest erzeugte Querschnittsfläche des Rohres (1) breiter ist als hoch.
5. Verfahren nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Mantelflächenseite des Rohres (1) im Formnest zu einer ebenen Fläche geformt wird.
6. Verfahren nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch ge kennzeichnet, dass damit eine ursprünglich kreisringförmige Seite 10 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223) @013 3 Nov 09 14:20 McSo1ar #· • • · ·· • · • • · • • · • • · ·«· ·· ·· +43 7767 24424 4 • · ···· S. 14 ··· ··
Querschnittsfläche des Rohres etwa in eine, ein Kreissegment also jene Teilfläche einer Kreisfläche, die von einem Kreisbogen und einer Kreissehne begrenzt wird - umfassende Form umgewandelt wird, wobei die gerade Strecke der Außenkontur der Querschnittsfläche des Rohres über den wesentlichen Längenbereich des Rohres normal zu der Achse / den Achsen liegt, um welche das Rohr gebogen wurde.
7. Verfahren nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, im Formnest in die Mantelfläche des Rohres (1) eine sich über jenen kurzen Längsbereich erstreckende Einbuchtung gedrückt wird, an welchem das Rohr (1) in der Einbausituation ein weiteres Rohr (12) kreuzt.
8. Wärmeübertragungselement, welches ein im Wesentlichen ebenes Flächenelement und mindestens ein Rohr aufweist, wobei das Rohr mit einem Teil seiner Mantelfläche an dem Flächenelement anliegt und um eine Achse gebogen ist die normal zur Ebene des Flächenelementes steht und wobei das Rohr von Wärmeträgermedium durchflossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche des Rohres (1) durch Aufblähen des Rohres in einer Form (2.1, 2.2) mittels eines im Rohr befindlichen Fluids geformt ist.
9. Wärmeübertragungselement nach Anspruch 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Querschnittsfläche des Rohres (1) breiter ist als hoch.
10. Wärmeübertragungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche des Rohres (1) eine Fläche umfasst, die zumindest annähernd die Form eines Kreis segments aufweist, wobei die gerade Strecke der Außenkontur der Querschnittsfläche des Rohres über den wesentlichen Längenbereich des Rohres parallel zur Ebene des Flächenelementes (7,8) liegt. Seite 11 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] @014 3· Nov oa 14:20 McSo1ar
• · • ft · • · • · +43 77G7 24424 4 ·· ···· • · • · S. 15
11. Wärmeübertragungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es als Kollektorplatte eines Sonnenkollektors verwendet wird.
12. Wärmeübertragungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das ebene Flächenelement (7, 8) mit Photovoltaik-Zellen versehen ist.
13. Wärmeübertragungselement nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das ebene Flächenelement (7, 8) eine für den Trockenausbau als Flächenelement für Wand oder Decke verwendbare Platte ist.
14. Wärmeübertragungselement nach Anspruch 5, dass das ebene Flächenelement eine Mauer ist und dass das Rohr (1) überputzt ist. Seite 12 06/11 2009 FR 13:09 [SE/EM NR 6223] ®015
AT0176409A 2008-11-07 2009-11-06 Verfahren zur herstellung eines rohres und wärmeübertragungselement in welches das rohr eingebaut ist AT507503A2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0176409A AT507503A2 (de) 2008-11-07 2009-11-06 Verfahren zur herstellung eines rohres und wärmeübertragungselement in welches das rohr eingebaut ist

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT17332008 2008-11-07
AT0176409A AT507503A2 (de) 2008-11-07 2009-11-06 Verfahren zur herstellung eines rohres und wärmeübertragungselement in welches das rohr eingebaut ist

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT507503A2 true AT507503A2 (de) 2010-05-15

Family

ID=42140264

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0176409A AT507503A2 (de) 2008-11-07 2009-11-06 Verfahren zur herstellung eines rohres und wärmeübertragungselement in welches das rohr eingebaut ist

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT507503A2 (de)
DE (1) DE102009053215A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118422817A (zh) * 2024-07-05 2024-08-02 山西二建集团有限公司 清水混凝土板、应用方法及建筑

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115126177B (zh) * 2022-07-12 2023-10-17 河北大河钢构科技有限公司 一种建筑装饰板的使用方法

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3673845A (en) 1969-11-25 1972-07-04 Olin Corp Tensile bending of metal panels or strip having inflatable passageways
JPH06328173A (ja) 1993-05-18 1994-11-29 Hitachi Ltd 熱交換器用液圧拡管装置および熱交換器の液圧拡管方法
JPH11309535A (ja) 1998-04-28 1999-11-09 Hoshizaki Electric Co Ltd 円筒状熱交換器の製造方法
JP2007327706A (ja) 2006-06-08 2007-12-20 Denso Corp 溝付き管、二重管、およびその製造方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN118422817A (zh) * 2024-07-05 2024-08-02 山西二建集团有限公司 清水混凝土板、应用方法及建筑

Also Published As

Publication number Publication date
DE102009053215A1 (de) 2010-06-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0632245A1 (de) Wasser/Luft-Wärmetauscher aus Aluminium für Kraftfahrzeuge
CH635009A5 (de) Verfahren zum verbinden eines metallrohres mit einem metallblech und nach dem verfahren hergestellte absorptionsplatte.
DE19861180B4 (de) Verfahren zum Herstellen eines Absorbers für einen Solarkollektor
DE10237769A1 (de) Wärmeaustauscher und Verfahren zur Herstellung
DE102006003096A1 (de) Modularer Sonnenkollektor
DE102011008119A1 (de) Doppelrohr, sowie Doppelrohr-Wärmetauscher
AT507503A2 (de) Verfahren zur herstellung eines rohres und wärmeübertragungselement in welches das rohr eingebaut ist
EP3322942A1 (de) Verfahren zum herstellen eines wellrippenelementes, wellrippenelement und heizregister
DE102008022391A1 (de) Absorber, insbesondere für einen Sonnenkollektor und Verfahren zur Herstellung eines Absorbers für einen Sonnenkollektor
EP3134699A1 (de) Wärmeübertragungsvorrichtung, solarkollektor und wärmerohr
DE2940299A1 (de) Waermetauscher
DE725403C (de) Heizkoerperglied, an dessen Heizmittelkanal sich Luftschaechte anschliessen
DE3313740A1 (de) Verfahren zur herstellung eines plattenfoermigen bauelements und nach dem verfahren hergestelltes bauelement
DE102014004329A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Bearbeiten von stranggepessten Profilabschnitten aus Magnesium oder Magnesiumlegierungen und ein daraus hergestelltes Leichtbauelement
DE4108763A1 (de) Radiator fuer raumtemperierung sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen von sektionen des radiators
DE102014000083B4 (de) Verfahren zum Herstellen einer partiell dreidimensional wölbförmig strukturierten Materiaibahn, partiell dreidimensional wölbförmig strukturierte Materialbahn, Verwendung derselben und eine Vorrichtung zur Herstellung derselben
EP1574799B1 (de) Plattenheizkörper mit indirekter Beheizung
EP0816776B1 (de) Gasbeheizter Wassererhitzer und wassergekühlte Brennkammer
AT512172B1 (de) Absorber für solarstrahlung
DE3526289A1 (de) Kraftmaschine
CH707507A1 (de) Klimaelement für eine Heiz- und Kühldecke.
DE3416841A1 (de) Verfahren zur herstellung eines heizkessels mit einer doppelwandigen, spiralfoermigen lamelle als ein waermeuebertragendes medium fuehrendem teil
DE10250745A1 (de) Solarkollektor mit einem Sammlerrohr und Verfahren zur Herstellung
DE102017210797A1 (de) Verfahren zur Montage eines Wärmeübertragers
DE2512226A1 (de) Sonnenkollektor

Legal Events

Date Code Title Description
REJ Rejection

Effective date: 20160515