AT507630A1 - Haftmittel für zahnprothesen, auf lebensmittelbasis und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Haftmittel für zahnprothesen, auf lebensmittelbasis und verfahren zu seiner herstellung Download PDF

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AT507630A1
AT507630A1 AT0025308A AT2532008A AT507630A1 AT 507630 A1 AT507630 A1 AT 507630A1 AT 0025308 A AT0025308 A AT 0025308A AT 2532008 A AT2532008 A AT 2532008A AT 507630 A1 AT507630 A1 AT 507630A1
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Altwirth Ella
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00—Preparations for dentistry
    • A61K6/30—Compositions for temporarily or permanently fixing teeth or palates, e.g. primers for dental adhesives
    • A61K6/35—Preparations for stabilising dentures in the mouth

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Description


  HAFTMITTEL FÜR ZAHNPROTHESEN AUF LEBENSMITTELBASIS UND VERFAHREN ZU SEINER HERSTELLUNG 

  
BESCHREIBUNG 

  
TECHNISCHES GEBIET 

  
Die Erfindung bezieht sich auf ein Haftmittel für Zahnprothesen mit einer pastösen gummiartigen Trägersubstanz, die aussachliesslich aus als Lebensmittelzutaten besteht. Diese Trägersubstanz besteht aus 2 verschiedenen Festharzen, die miteinander vermischt, eine gummiartige Substanz entstehen lassen, die einen festen Halt der Zahnprothese gewährleisten. Als Lösungsmittel wird nur REINER (also unvergällter) Alkohol bzw. Kokosfett verwendet. 

  
Zur Anwendung kommt eine Carboxymethylcellulose. Eine Cellulose, die zur Herstellung von Speise-Eis Verwendung findet. 

  
Um eine beruhigende Wirkung auf die Gingiva (Zahnfleisch) zu erreichen ist in dem 

  
Zahnprothesenhaftmittel ein Kamillen-Blüten-Extrakt beigemengt, sowie ein Vitamin C 

  
(Ascorbinsäure), in gut abgestimmer Dosis. 

  
Bei den Festharzen handelt es sich erstens um ein Polyvinyl-Ester, das in der 

  
Kaugummiherstellung verwendet wird und als Lebensmittel eingestuft ist (i.S.d.VO Nr. 

  
(EG) 178/2002. 

  
Zweitens kommt ein Ester of Rosin unter den Namen Valrosin zur Anwendung, das in der 

  
Getränkeindustrie(Limonaden) Verwendung findet imd ebenfalls als Lebensmittel deklariert wird. 

  
STAND DER TECHNIK 

  
Aus dem Patent AT 407 827 B (Erfinder Oskar Altwirth) ist ein Haftmittel bekannt für Zahnprothesen, das physiologisch unbedenklich ist. Es hat sich aber herausgestellt, dass dieses Haftmittel KEINE ausreichende Haftwirkung aufweist und schwierig zu reinigen ist. 

  
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG. 

  
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Haftmittel der eingangs geschilderten 

  
Art so zu gestalten, dass eine stark verbesserte Haftwirkung gewährleistet wird. 

  
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass ein INNERER Zusammenhang des 

  
Haftmittels erreicht wird, das heisst: Die Trägersubstanz kann nicht so leicht durch die 

  
Speicheleinwirkung aufgelöst werden. 

  
Diese Verzögerung der AUFLÖSUNG der Trägersubstanz des Haftmittels bewirkt natürlich einen weitaus längeren Halt des Haftmittels und damit auch einen sehr langen Halt der 

  
Zahnprothese auf seiner Unterlage, dem Zahnfleisch. (Gaumen und Unterkiefer). 

  
Die Verzögerung der Auflösung der Trägersubstanz bewirkt das Zusammenwirken der beiden 

  
Festharze, ein Festharz ALLEIN kann diese Aufgabe nicht lösen wie es sich im Europ.Patent 

  
Pct/AT 2004/00318 Erfinder Oskar Altwirth , gezeigt hat. 

  
Die Erfindung löst nun die Aufgabe dadurch, dass beide Festharze gelöst werden.  Ester of Rosin wird in Kokosfett gelöst, das Festharz Polyvinyl-Ester in reinem Alkohol. 

  
Beide Verbindungen, des in Alkohol gelösten Polyvinyl-Esters und des in Kokosfett gelösten 

  
Ester of Rosin, ergeben durch die Vermischung des gebundenen Alkoholes und des gebundenen Kokosfettes eine äusserst zähe Grundmasse. 

  
Ester of Rosin enthält 45% Kokosfett und Polyvinyl-Ester 36% Alkohol. 

  
Die Herstellung des Haftmittels beginnt mit der Bereitstellung von 100% Polyvinyl-Ester- 

  
Gemisch (Polyvinyl-Ester + Alkohol) 

  
In dieses Gemisch werden 10% Ester of Rosin Gemisch (Ester of Rosin +Kokosfett) eingerührt. 

  
Es entsteht eine zähe Grundmasse, in die 2% Kamillen-Blüten-Extrakt + 0.5% Ascorbinsäure 

  
(Vitamin C) dazugerührt werden. 

  
Zu dieser Grundmasse werden 60% Carboxymethylcellulose eingerührt. 

  
Das Einrühren der Cellulose bedarf eines vollkommen abgeschlossenen Rührwerkes, da der Feinstaub der Cellulose nicht verloren gehen darf und die genauen Gewichtsanteile eingehalten werden müssen. 

  
Die fertige Masse darf nicht sofort in Tuben abgefüllt werden, da das fertige Haftmittel noch 24 Stunden benötigt, damit die Cellulose in die äusserst zähe Grundmasse vollkommen eindringen kann. 

  
Nach Ablauf dieser Zeitspanne können die bereitgestellten Kunststoff-Laminat-Tuben abgefüllt und verschweisst werden. 

  
WAS BEDEUTET EIN ZAHNPROTHESEN-HAFTMITTEL FÜR DIE GESUNDHEIT. 

  
Alle die am Markt befindlichen Zahnprothesen-Haftmittel, ausser die der Patente des Erfinders 

  
Oskar Altwirth, sind ausgesprochen CHEMISCHE Produkte und nicht unbedingt als unproblematisch zu bezeichnen. 

  
Dieses nun zum Patent neu angemeldetes Zahnprothesen-Haftmittel, das NUR aus als 

  
Lebensmittel deklarierten Produkten besteht, wird bei Dauergebrauch keinerlei Gesundheitsgefahr mit sich bringen. 

  
Der EINZIGE Nachteil der bereits am Markt befindlichen ähnlichen Produkte (Zu KURZER 

  
HALT DER PROTHESE) wurde mit der oben beschriebenen neuen FORMEL beseitigt und gibt die Gewähr, dass dieses neue Haftmittel auch von Kunden angenommen wird, die einen langen Halt der Prothese wünschen , denn was hilft dem Verwender ein natürliches Produkt, wenn die Haftfähigkeit nicht gegeben ist! 

  
Von GROSSER Bedeutung ist die unkomplizierte Reinigung der Zahnprothese, (warmes Wasser und Bürste oder Reinigungstabletten) die bei einen bereits am Markt befindlichen natürlichen Zahnprothesen-Haftmittel nicht gegeben ist und zur Reinigung eine eigene Reinigungs-Flüssigkeit bedarf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    1.Haftmittel für Zahnprothesen mit einer aus Festharzen (Lebensmittel gerecht) bestehenden Trägersubstanz, hergestellt, unter Verwendung von Kokosfett und imvergälltem Alkohol versetzt mit Kamillen-Blütenextrakt und Ascorbinsäure /Vitamin C, sowie einem Hydrokolloid.
    2. Haftmittel, dass dadurch gekennzeichnet ist, dass 2 Arten von Festharzen (Lebensmittel gerecht ) miteinander verbunden werden und damit eine zähe, schwer lösbare Grundsubstanz ergeben, die das Haften der Zahnprothese äusserst begünstigt.
    3. Haftmittel nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Beimengung des KamillenBlütenextraktes und des Vitamin C , eine dem Zahnfleisch wohltuende Wirkung hat.
    4. Haftmittel dadurch gekennzeichnet, dass es aus lebensmittelgerechten Zutaten besteht und keine Gesundheitsgefahrdung für den Anwender darstellt.
    253/2008
    Altwirth Oskar neue Patentansprüche
    F/F/ 00109
    P A T E N T A N S P R Ü C H E
    Haftmittel für Zahnprothesen mit einer aus Festharzen bestehenden Trägersubstanz, enthaltend Kokosfett, unvergällten Alkohol, Kamillen-Blütenextrakt, Ascorbinsäure (Vitamin C) , sowie ein Hydrokolloid, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Festharzen um ein Polyvinyl-Ester, sowie um ein Glycerinester aus Wurzelharz handelt.
    Verfahren zur Herstellung eines Haftmittels mit einer aus Festharzen bestehenden Trägersubstanz, enthaltend Kokosfett, unvergällten Alkohol, Kamillen-Blütenextrakt, Ascorbinsäure (Vitamin C) , sowie ein Hydrokolloid, dadurch gekennzeichnet, dass in einem ersten Verfahrensschritt ein Glycerinester aus Wurzelharz als erstes Festharz in Kokosfett gelöst wird, in einem zweiten Verfahrensschritt Polyvinyl-Ester als zweites Festharz in reinem Alkohol gelöst wird, und in einem dritten Verfahrensschritt das gelöste Glycerinester aus Wurzelharz und das gelöste Polyvinyl-Ester vermischt werden, wobei in folgenden Verfahrensschritten KamillenBlütenextrakt, Ascorbinsäure (Vitamin C) , sowie das Hydrokolloid eingerührt werden.
    NACHGEREICHT
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