AT507765A1 - Licht emittierender flachlautsprecher - Google Patents
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Licht emittierenden Flachlautsprecher mit mindestens einem Schwingungsgenerator wie z.B. einer über einen Verstärker von einer Schallquelle angesteuerten Schwingspule oder einem Schwingquarz, in Verbindung mit einer 5 Platte als schwingende Membran, sowie mit einer Lichtquelle.
Es sind Lautsprecherleuchten bekannt, bei welchen Lichtquellen und Lautsprecher völlig unabhängig voneinander jedoch in einem gemeinsamen Gehäuse integriert sind.
Aus der DE 44 40 583 Al ist eine Weiterbildung mit einem zusätz-10 liehen Reflektor bekannt, der sowohl das Licht, als auch die von einem Lautsprecher kommende Schallwellen einem Raum zuführt.
Schließlich betrifft die DE 10 2006 035574 Al eine Lautsprecherleuchte mit einer im Lautsprechergehäuse angeordneten Lichtquelle, die vor der Durchtrittsöffnung für die Schallwellen und vor der 15 Lautsprechermembran eingebaut und gegen diese als Reflektor gerichtet ist. Eine transparente, jedoch undurchsichtige Abdeckung schließt das Lautsprechergehäuse zum Raum hin ab. Auf der Membran kann eine reflektierende Beschichtung vorgesehen sein.
Auch Flachlautsprecher hat man schon mit Lichtquellen ausgestat-20 tet, wie die US 6 443 586 Bl zeigt. Eine Leuchtstoffröhre befindet sich hinter einer Lautsprechermembran, die bei einer Ausführungsform undurchsichtig ist. Das Licht tritt seitlich aus dem transparenten und gegebenenfalls mit Öffnungen versehenen Gehäuse aus. Eine Ausführung für Deckenmontage weist eine durchscheinende Laut-25 sprechermembran auf, sodass das Licht der dahinter angeordneten Leuchtstoffröhre nach unten abgestrahlt wird. Ein Gitter schließt diese Lautsprecherleuchte nach außen ab. Problematisch ist die Anordnung des oder der Schwingungsgeneratoren bzw. Schwingungswandler, die auf der Membran aufgebracht sind. Diese liegen zur Gänze 30 im Lichtkegel der Leuchtstoffröhre und bilden eine Abschattung, die von außen sichtbar ist.
Die Erfindung geht von dem vorgenannten Stand der Technik aus und zielt darauf ab, einen Licht emittierenden Flachlautsprecher zu schaffen, der in kompakter Bauweise als Wandbild ausgeführt 35 werden kann und eine belebte Lichtquelle darstellt. Dies wird dadurch erreicht, dass die Platte als transparente Acrylglasplatte mit Inhomogenitäten wie z.B. reflektierenden Einschlüssen, Gravuren oder der gleichen ausgebildet ist und die Lichtquelle in die Schmalseite bzw. Schmalseiten der Acrylglasplatte einstrahlt, zur Ausbreitung des Lichtes im Inneren der Platte durch Totalreflexion 40 « ··«· ···· ·· • · * - 2 - und zur Abstrahlung nach außen durch dynamische Streuung des Lichtes an den vibrierenden Inhomogenitäten. Dieses senkrecht von der glasklaren Platte abgestrahlte Flutlicht wirkt "lebendig", weil die Störstellen in der Acrylplatte den von dem oder den 5 Schwingungsgeneratoren (Schwingungswandlern) hervorgerufenen Bewegungen folgen und das einfallende Licht dementsprechend gestreut wird. Ganz wesentlich dabei ist, dass die Acrylplatte nicht von hinten durchleuchtet wird, sodass durch den oder die (aufgebrachten) Schwingungsgeneratoren keine Abschattung des Lichtes erfolgt. 10 Wenn die Lichtquelle in einem die Acrylplatte zumindest teilweise umgebenden Rahmen vorgesehen ist, dann kann der Flachlautsprecher wie ein Bild an die Wand gehängt werden, das leuchtet und gegebenenfalls ein vorgelagertes lichtdurchlässiges Bild bzw. eine photographische Aufnahme (Dia) durchleuchtet. Es ist zweckmäßig, 15 wenn als reflektierende Einschlüsse Glaskügelchen oder scharfkantiges Granulat, vorzugsweise aus Glas, vorgesehen ist. Dadurch erfolgt eine intensive Reflexion des Lichtes aus der Acrylplatte heraus. Auch kleine Bruchstücke aus Glas sind geeignet, die wie Kristalle vielerlei Flächen aufweisen und im eingegossenen Zustand 20 Reflexionen verursachen. Letztere ergeben infolge der Schwingungen ein sehr schönes Licht, sowohl bei direkter Abstrahlung als auch zur Beleuchtung eines vorgelagerten transparenten Bildes. In ähnlicher Weise kommen Inhomogenitäten im Inneren der Acrylplatte zur Wirkung, die mit Lasertechnik in das Innere der Acrylplatte in 25 Form von Ornamenten oder Bilder eingearbeitet sind. Auch an der Oberfläche aufgebrachte Muster und Strukturen sowie Gravuren erzielen einen ähnlichen Effekt. Als Lautsprechermembran wurde erfolgreich eine Acrylglasplatte mit 6 mm Stärke eingesetzt. Bei einer Größe von 60 x 85 cm konnte ein Frequenzspektrum von 80 Hz 30 bis 16000 Hz abgedeckt werden. An Stelle von Acrylplatten eignen sich natürlich auch andere Kunststoffplatten, die im Interesse einer effizienten Flutlichtabstrahlung im Ausgangszustand glasklar sein sollten. Um eine Abschattung durch den oder die Schwingungsgeneratoren auszuschalten, ist es zweckmäßig, wenn die Acrylglas-35 platte auf der den Schwingungsgenerator tragenden Seite lichtdicht beschichtet, gegebenenfalls verspiegelt ist. Diese Wirkung kann auch dadurch erreicht werden, dass der Anordnung der Acrylglasplatte mit dem Schwingungsgenerator eine nicht reflektierende, vorzugsweise schwarze Wand als Rückwand hinterlegt ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Licht emittierenden Flachlautsprecher und Fig. 2 eine Ansicht von vorne. 5 Eine Acrylglasplatte 1 ist in einem Rahmen 2 eingespannt, wobei gemäß Fig. 1 zwei parallele seitliche Holme 3 und 4 hohl ausgebildet sind und im Inneren als Lichtquelle 5 eine Mehrzahl von Glühlämpchen bzw. Leuchtdioden, Leuchtstoff- bzw. Kaltkathodenröhren aufweisen. Diese Holme 3, 4 klemmen die Acrylglasplatte 1 randsei-10 tig so ein, dass die Schmalseiten der Acrylglasplatte 1 frei bleiben und das Licht somit von der Seite in die Acrylglasplatte 1 einstrahlt. Die Acrylglasplatte 1 weist in ihrem Inneren Inhomogenitäten auf, an welchen das einfallende Licht reflektiert wird. Diese Störstellen können Glaskügelchen 6 bzw. scharfkantiges Gra-15 nulat aus Glas bzw. aus reflektierendem Material sein. In Fig. 1 sind nur einige wenige Glaskügelchen 6 dargestellt und es ist angedeutet, wie es zu der den Flutlichteffekt bewirkenden Reflexion aus der Flachseite der Platte 1 heraus kommt. Mit der Acrylglasplatte 1 ist ein Schwingungsgenerator 7 fest verbunden, beispiels-20 weise verklebt. Dieser erhält elektrische Signale von einem nachrichtentechnischen Gerät beispielsweise der Unterhaltungselektronik, wie etwa von einem CD-Abspielgerät und einem nachgeschalteten Verstärker oder von einem Radio oder PC und setzt diese in mechanische Schwingungen um. Infolge der Anordnung des Schwingungs-25 generators 7 auf der Acrylglasplatte 1 übernimmt diese die Funktion einer Lautsprechermembran, zusätzlich zur Lichtstreuung nach dem Flutlichtprinzip. Infolge dieser Überlagerung von Schwingungen an die Störstellen, z.B. Glaskügelchen 6, kommt es zu einer dynamischen Lichtstreuung, wie diese durch die Pfeile 8 angedeutet 30 ist. Die Dichte der Glaskügelchen 6 innerhalb der Acrylglasplatte 1 bringt es mit sich, dass ein einheitlicher Lichtschein resultiert, jedoch als Summe von Vibrationen und in diesem Sinn als belebtes Licht, zusammen mit einer Raumbeschallung. Die Rückwand 9 kann als schwarze Fläche ausgebildet sein, sodass sich der Schwin-35 gungsgenerator 7 nach vorne nicht abzeichnet und von außen unsichtbar bleibt. Dies wird auch erreicht, wenn die Acrylglasplatte 1 unmittelbar lichtdicht beschichtet ist.
Wien, den 17. Dezember 2008
Claims (1)
- 5 10 15 20 25 Div Müflner Dipl.-Ing. SKgt^hkjkpXpC.G^Patentanwaltskanzlei Weihburggasse Ai|öl4*WlEN, Österreich Telefon: c +43 (1) 512 24 81 / Fax: ä+43 (1) 513 76 81 / E-Mail: e repatent@aon.at Konto (PSK): 1480 708 BLZ 60000 BIC: OPSKATWW IBAN: AT19 6000 0000 0148 07081 480 708 14/0/44170 Regine HAUNSCHMIDT 3040 NEULENGBACH(AT) Patentansprüche : 1· Licht emittierender Flachlautsprecher mit mindestens einem Schwingungsgenerator (7) wie z.B. einer über einen Verstärker von einer Schallquelle angesteuerten Schwingspule oder einem Schwingquarz, in Verbindung mit einer Platte als schwingende Membran, sowie mit einer Lichtquelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte als transparente Acrylglasplatte (1) mit Inhomogenitäten wie z.B. reflektierenden Einschlüssen, Gravuren oder der gleichen ausgebildet ist und die Lichtquelle (5) in die Schmalseite bzw. Schmalseiten der Acrylglasplatte (1) einstrahlt, zur Ausbreitung des Lichtes im Inneren der Platte (1) durch Totalreflexion und zur Abstrahlung nach außen durch dynamische Streuung des Lichtes an den vibrierenden Inhomogenitäten. 2. Licht emittierender Flachlautsprecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle (5) in einem die Acrylplatte (1) zumindest teilweise umgebenden Rahmen (2) vorgesehen ist. 3. Licht emittierender Flachlautsprecher nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass als reflektierende Einschlüsse Glaskügelchen (6) oder scharfkantiges Granulat, vorzugsweise aus Glas, vorgesehen ist. 4. Licht emittierender Flachlautsprecher nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass als Inhomogenitäten mit Lasertechnik in das Innere der Acrylglasplatte (1) eingearbeitete Ornamente oder Bilder vorgesehen sind. 5. Licht emittierender Flchlautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Acrylglasplatte (1) auf der den Schwingungsgenerator (7) tragenden Seite lichtdicht beschichtet, gegebenenfalls verspiegelt ist. 6· Licht emittierender Flachlautsprecher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anordnung der Acrylglasplatte (1) mit dem Schwingungsgenerator (7) eine nicht re- 30 ·· ···· ···· ·· • · · • · ··· ·· » · » · ··· - 2 - flektierende, vorzugsweise schwarze Wand als Rückwand (9) hinterlegt ist. 5 Wien, am 17. Dezember 2008
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