AT507827A1 - Weitmaschiges netz - Google Patents

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AT507827A1
AT507827A1 AT0020709A AT2072009A AT507827A1 AT 507827 A1 AT507827 A1 AT 507827A1 AT 0020709 A AT0020709 A AT 0020709A AT 2072009 A AT2072009 A AT 2072009A AT 507827 A1 AT507827 A1 AT 507827A1
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Arthur Belutti
Michael Zeitler
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Bellutti Arthur
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    • GPHYSICS
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    • GPHYSICS
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Description

06/0^/2009 12:02 +43-512-583408 TORGGLER&HQFINGER S. 06/14
1 Λ
Die Erfindung betrifft ein weitmaschiges Netz aus Netzfäden.
Derartige Netze sind in einer Vielzahl von verschiedenen Ausführungen und verschiedenen Verwendungen bekannt, und dienen im weitesten Sinne der Begrenzung oder Unterteilung eines Raumes. Die Netze werden durch eine kreuzende Verbindung zwischen den Netzfäden hergestellt, wobei die Netzfäden aus jedem geeigneten länglichen Material mit Rund' oder Flachquerschnitt bestehen können. Das Material, die Verbindungsart und die Maschenweite ergeben sich aus der Verwendung. Im Allgemeinen sind Netze im Gegensatz zu Gittern flexible Gebilde, wobei der Übergang aber durchaus fließend ist Das Verhältnis von Netzfadenbreite oder -durchmesser zur Öffnungsbreite der Masche drückt sich durch die Maschenweite aus. Eng- oder feinmaschige Netze haben kleine Öffnungen und weit- oder grobmaschige Netze größere Öffnungen. Eine Grenze ist auch hier nicht definiert.
Im Vergleich mit geschlossenem durchgehenden Bahnmaterial, wie Folien, Platten, etc., erschweren es die Öffnungen, die Netze zur Wiedergabe von Informationen einzusetzen, da die Präsentationsfläche auf die Netzfäden beschränkt ist und in jeder Maschenöffhung fehlt. Je weitmaschiger das Netz Ist, umso schlechter die Qualität der Informationsdarstellung. Abgesehen von der Möglichkeit des Behflngens zumindest eines Teiles des Netzes mit einem Transparent oder einem Banner fehlt es aber auch nicht an Vorschlägen, die Präsentationsfläche der Netzfäden selbst zu vergrößern, indem beispielsweise runde und breitere flache Netzfäden verwendet werden (GB 23 23 390} oder indem Abschnitte der Netzfäden beschichtet und dadurch verbreitert werden (WO 87/02900, US 6,004,649, WO 2004/109631). Diese Vorschläge sind aber vor allem bei im Freien zu verwendenden Netzen nicht zufhedenstellend, da sie nur einen schlechten Kompromiss bieten und die Erkennbarkeit bzw. Lesbarkeit der Informationen von den Lichtverhältnissen abhängt. Nur, wenn die Informationen möglichst immer und unter allen üblichen Lichtverhältnissen les- und erkennbar sind, lassen sich die Netze auch als Werbeflächen einsetzen. Für diese Verwendung erscheint ein Verhältnis von Präsentationsfläche zu Maschenöffnung von mindestens 1:1 erforderlich.
Als Auffangnetze in ausreichend tiefen Sturzräumen von Schirennstrecken werden weitmaschige Netze, sogenannte B-Netze, in Reihen hintereinander verwendet, bei denen das oben genannte Verhältnis etwa bei 1 : 10 bis 1 : 20 liegt, d.h., dass beispielsweise Netzfäden mit 3 bis 5 mm Durchmesser quadratische Maschenöffnungen von 4 bis 10 cm Seitenlänge begrenzen. Die Netze sind besonders weich und nachgiebig aufgehängt, um 65735 25/bz 06/02 200S FR 11:03 [SE/EM NR 8965] @006 07/14 06/02/2009 12:02 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. ·· · · · ·· ·· ·ι • ·· ···· · e · t · ···· · ····· • · · · · · ··· · · ······ ·«· ·· ·· ··· Ml· ·· ·· 2 den stürzenden Rennläufer nach und nach schonend abzubremsen, wobei auch die Verankerungen der Netze immer werter nachgeben. Hiefür muss aber ein minimaler Widerstand gegen Wind gegeben sein, der nur durch die extreme Weitmaschigkeit erzielt wird.
Weiters werden weitmaschige Netze als Windschutz an entsprechenden Konstruktionen verspannt, beispielsweise für Ballspielplätze und -Stadien, insbesondere Tennis, für Schisprungschanzen usw., wodurch die Ausübung der Sportart auch bei stärkerem Wind und stärkeren Windböen sicher und problemlos ermöglicht wird. Die Konstruktionen sind so ausgefuhrt, dass die Netze bei Überschreitung einer bestimmten Windstärke abgesenkt werden.
Es ist offensichtlich, dass insbesondere in den beiden letztgenannten Anwendungen als Auffang- und Schutznetze keine kaufmännisch akzeptable Möglichkeit für die Informationswiedergabe vorliegt.
Die Erfindung schlägt nun hierfür ein weitmaschiges Netz vor, an dem jeweils von einem Netzfaden abstehend angeordnete Fahnen vorgesehen sind. Durch die Fahnen wird nun die mit Informationen versehbare Präsentationsfläche des weitmaschigen Netzes vergrößert, ohne das Netz selbst bzw. die Netzfäden zu beeinflussen bzw. zu verändern.
Jede Fahne erhöht den Luftwiderstand des Netzes und bei verspannten Netzen, die als Windschutz angebracht sind, ist dies besonders zu berücksichtigen. Insbesondere bei derartigen Netzten ist daher vorgesehen, dass die Fahnen an horizontalen Netzfäden nach unten hängend angeordnet sind.
Bei anderen Netzen, wie beispielsweise den erwähnten Auffangnetzen können die Fahnen auch am vertikalen Netzfaden, gegebenenfalls auch salbstrückstellend angeordnet sein, beispielsweise aufgrund einer Eigenelastizität des Materials der Fahnen oder der Netzfäden. Insbesondere in dieser Ausführung ist es auch denkbar, dass je zwei Fahnen durch an vertikalen Netzfäden mittig angeordnete Materialstreifen gebildet sind, sowie, dass die Fahnen mit den Netzfäden verklebt oder verschweißt sind.
Die Fahnen sind in ihrer Grundstellung bevorzugt parallel zur Netzfiäche ausgerichtet, können aber, je nach Hauptblickrichtung der Betrachter, auch in einem kleinen Winkel zur Netzfläche abstehen. Weiters kann, insbesondere bei horizontal angelenkten Fahnen, 06/02 2009 FR 11:03 [SE/EM NR 8965] @007 06/0,2/2009 12:02 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 08/14 Λ vorgesehen sein, dass die Fahnen die Maschenöffnungen im Wesentlichen ausfüllen. Sind aufgrund zu erwartender starker Winde die kleiner bzw. die Maschenöffnungen größer, sollte das eingangs erwähnte Verhältnis von Präsentationsfläche zu Maschenöffnung nicht unterschritten werden. Bei in der Grundstellung schräg zur Netzfläche stehenden Fahnen ist es auch denkbar, diese etwas größer als die Maschenöffnung auszubilden.
Bevorzugt wird für die Fahnen ein Material mit einer flächenüberzogenen Masse von höchstens 100 g pro Quadratmeter, insbesondere von 50 bis 60 g/m2 verwendet. Ein derartiges Material findet sich vor allem in Form eines Polyester-Ripstopgewebes auch Spinnaker-Material bezeichnet, das aufgrund einer speziellen Wabtechnik eine hohe Reißfestigkeit und eine besonders hohe Weiterreißfestigkeit aufweist, wobei letztere in der erfindungsgemäßen Verwendung von untergeordneter Bedeutung ist. Für die frei schwingende Anlenkung der Fahnen an den horizontalen Netzfäden ist weiters bevorzugt vorgesehen, dass Jede Fahne einen Schlitz aufweist und den Netzfaden umschließt, wobei eine Seite der Fahne mit einer durch den Schlitz steckbaren Zunge versehen Ist.
Das Netz kann in jeder Maschenöffnung eine Fahne auftweisen. Je nach Art der zu präsentierenden Informationen ist es aber natürlich denkbar, in ungenützten Bereichen des Netzes keine Fahnen anzubringen.
Nachstehend wird nun die Erfindung an Hand der Figuren näher beschrieben, ohne darauf beschränkt zu sein.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßes Netzes,
Fig. 2 und 3 einen Ausschnitt aus dem Netz mit zwei Montageschritten für eine Fahne und Flg. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV in Fig. 2 durch eine in einer
Maschenöffnung angelenkten Fahne.
Ein erfindungsgemäßes weitmaschiges Netz 1 ist gemäß Fig. 1 an schematisch gezeigten Stangen 10 oder dergleichen gehalten, die im Untergrund 5 fixiert sind. Auf Details der Netzhalterung braucht dabei nicht weiter eingegangen zu werden, da sie für das Verständnis der Erfindung nicht wesentlich sind. Das Netz 1 besteht aus horizontalen Netzfäden 3 und 06/02 2009 FR 11:03 [SE/EM NR 8965] 0008 09/14 1 06/0?/2009 12:02 +43-512-583408 TORGGLER&HGFINGER S. ·· I· · ·· ·· m • · · · ·· · e · · ···· · ··*·· • ·· · · · ···· · ······ «·· ·· I· ··· ···· ·· ·· 4 vertikalen Netzfäden 4, die relativ große Maschenöffnungen 2 definieren. Das Verhältnis von Fadendurchmesser zur Maschenweite ist ca. 1:10. In zumindest einem Teil des Netzes sind die Maschenöffnungen 2 im Wesentlichen füllende Fahnen 6 vorgesehen, von denen jede an einem horizontalen Netzfaden 3 nach unten hängend angelenkt ist. Die Fahnen 6 weisen eine Sichtseite auf (Fig. 4), die zur Wiedergabe von Informationen geeignet ist und beispielsweise entsprechend eingefärbt bzw. bedruckt sein kann.
Die Fahnen 6 bestehen insbesondere aus einem Polyester-Ripstopgewebe mit 50 bis 60 g/m2, und sind wie Fig. 2 bis 4 zeigen, aus einem Materialstreifen gefaltet, der lose um den horizontalen Netzfaden 3 herumgeschlungen ist. In der Fahne 6 sind nahe der Anlenkstelie ein Schlitz 7 und in einem Abstand von etwa der Umfangslänge des Netzfadens 3 Randeinkerbungen 9 vorgesehen, wobei das zweite, eine Zunge 8 bildende Ende des Materialstreifens um den Netzfaden 3 herum durch den Schlitz 7 geschoben wird, bis die Randeinkerbungen 9 am Schlitz 7 angreifen.
Innsbruck, am 6. Februar 2009 06/02 2009 FR 11:03 [SE/EM NR 8965] @009

Claims (14)

10/14 Λ 06/6)2/2009 12:02 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. • ·· ···· · · ·· · • · · · · ····· • · · · · · ··· · · ······ ··· ·· ·· ··· ···· «· M 1 Patentansprüche: 1. Weitmaschiges Netz aus Netzfäden (4), gekennzeichnet durch Fahnen (6), die jeweils von einem Netzfaden (4) abstehend angeordnet sind.
2. Netz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahnen (6) an horizontalen Netzfäden (3) nach unten hängend angeordnet sind.
3. Netz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahnen (6) in eine Grundstellung selbstrückstellend an den Netzfäden (4) angeordnet sind.
4. Netz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahnen (6) in der Grundstellung parallel zur Netzfläche ausgerichtet sind.
5. Netz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahnen (6) die Maschenöffnungen (2) im Wesentlichen ausfüllen.
6. Netz nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Fahnen (6) durch an vertikalen Netzfäden (4) mittig angeordnete Materialstreifen gebildet sind.
7. Netz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahnen (6) aus einem Material mit einer flächenbezogenen Masse von höchstens 100 g pro m* bestehen.
8. Netz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Material der Fahnen (6) eine flächenbezogene Masse von 50 bis 60 g pro m2 aufweist.
9. Netz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahnen (6) aus einem Polyester-Ripstopgewebe gefertigt sind.
10. Netz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahnen (6) mit den Netzfäden (3) verklebt oder verschweißt sind. 66735 25/hn 08/02 2009 FR 11:03 [SE/EM NR 8985] @010 06/0^/2009 12:02 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. • · • e • · • · · • • t • e ··· · • · • · • e ·· • e ··· IM· • % 2 11/14 Λ
11. Netz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jede Fahne (6) einen Schlitz (7) aufweist und den Netzfaden (3) umschließt, wobei eine Seite der Fahne (6) mit einer durch den Schlitz (7) steckbaren Zunge (8) versehen ist
12. Verwendung eines Netzes nach einem der Ansprüche 1 bis 11 als Werbeträger.
13. Verwendung nach Anspruch 12 als Auffangnetz bei Rennsportveranstaltungen im alpinen Gelände.
14. Verwendung nach Anspruch 12 als Windschutznetz bei Sportveranstaltungen an windanfälligen Austragungsorten. Innsbruck, am 6. Februar 2009 08/02 2009 FR 11:03 [SE/EM NR 8965] @011
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