AT507859A2 - Drehöffner, besonders für drehverschlüsse von flaschen oder dergleichen - Google Patents

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AT507859A2
AT507859A2 AT18642009A AT18642009A AT507859A2 AT 507859 A2 AT507859 A2 AT 507859A2 AT 18642009 A AT18642009 A AT 18642009A AT 18642009 A AT18642009 A AT 18642009A AT 507859 A2 AT507859 A2 AT 507859A2
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Bernd Schwarzenbrunner
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Schwarzenbrunner Josef
Bernd Schwarzenbrunner
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/18Hand- or power-operated devices for opening closed containers for removing threaded caps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

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Beschreibunaseinleituna:
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehöffner, besonders für Drehverschlüsse von Flaschen oder dgl., bei welchem zwei Handgriffe, in denen je eine Greifhalbschale mit Aufsetzanschlag eingelassen ist.
Stand der Technik:
Es sind zahlreiche Drehöffner bekannt geworden, welche die Flaschenverschlüsse umgreifen und händisch an den Verschluss angepresst werden. Auch sind solche Drehöffner mit Federn ausgerüstet, wobei diese Federn die Handgriffe in eine Offenstellung bewegen.
Aufgabe der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Drehöffner zu schaffen, welcher zur Präsentation von Getränken (Wein, Sekt, alkoholfreie Getränke) in der Gastronomie geeignet ist und der ein leichtes, tischgerechtes Öffnen der immer häufiger verwendeten Drehschaubverschlüsse ermöglicht. Auch zum öffnen von beliebigen Drehverschlüssen kann der erfindungsgemäße Drehöffner eingesetzt werden. Lösung der gestellten Aufgabe:
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zumindest eine Knacke (5,6) in den Drehverschluss umgreifenden Halbschalen der Klemmbügel (3,4) durch mindest eine Feder (9) form- und/oder reibschlüssig an den Drehverschluss angepresst wird.
Effekte der Erfindung:
Der Öffner besitzt Anschläge 1 und 2, mit welchem dieser sofort an die richtige Position am Verschluss angebracht wird. Klemmbügel 3 und 4 mit integrierten Knacken 5 und 6 werden mit einer oder mehreren Federn 9 auf den Drehverschluss gepresst. Diese Knacken greifen in die Rändelung des Drehverschlusses formschlüssig ein. Als Federn (9) können sowohl Spiralfedern, Blattfedern als auch Zugschraubenfedem (zwischen den Handgriffen) verwendet werden. Scharniere 7 stellen die bewegliche Verbindung und somit den gleichmäßigen Kraftansatz am Drehverschluss zwischen den Klemmbügeln 3 und 4 her. Weiteres ermöglichen die Scharniere 7 für die hergestellte Größe des Öffners die gesamte Bereichsweite abzudecken. Sobald der Öffner am Drehverschluss angebracht worden ist, hält die Federkraft den Öffner selbständig fest.
Somit stehen der Bedienungskraft in der Gastronomie stets beide Hände zum Anbieten und Öffnen der Getränkeflasche (Weinflasche) frei zur Verfügung. Durch die beginnende händische Drehbewegung und damit einen weiteren dosierten Anpressdruck auf den Drehverschluss, bricht die perforierte Linie bzw. die m
Sollbruchstelle des Verschlusses, in einem drehbaren und fixem Teil. Der fixe Teil verbleibt am Behälter und hatte die Aufgabe eine ungewollte Öffnung zu verhindern. Die weitere Drehbewegung bis zum Abnehmen des Drehverschlusses erfolgt ohne weiteren händisch Druck auf den Drehverschluss, da die Federn 9 ständig soviel Druck ausüben, dass der Öffner am Verschluss aufgepresst bleibt. Der Federdruck wirkt auf die Klemmbügel im gesamten Öffnungsbereich des Drehverschlusses. Es besteht somit die Möglichkeit zum weiteren Drehen des Verschlusses nur einen Finger in die Endrundung 10 des Öffners einzulegen.
Die Drehbewegung kann sowohl am Drehverschluss, am Behälter oder an beiden Gegenständen zugleich durchgeführt werden. Nach der Abnahme des Drehverschlusses verbleibt dieser im Öffner eingeklemmt. Es wird durch händisches öffnen der Klemmbügel 3 und 4 in dem ein Gegendruck auf die Federn 9 entsteht der Drehverschluss frei und kann entnommen werden. Muss bei anderen bekannten Drehöffnern eine ständige physische Presskraft angewandt werden, um die oder den öffnungsbügel etc. an den Verschluss so fest anzupressen um beim öffnen die Anpresskraft für ein Öffnen zu erreichen wird bei gegenständlichem Öffner zusätzlich eine unterstützende Federkraft, welcher Art auch immer verwendet. Nach dem Brechen der Perforierung bzw. Sollbruchstelle ist bei der weiteren Drehung des Verschlusses keine physische Anpresskraft mehr erforderlich, da der Federdruck die Klemmbügel unverrückbar auf den Drehverschluss presst. Der Federdruck ist im gesamten Öffnungsbereich des Drehverschlusses wirksam und wird je nach erforderlichem Druck ausgestattet. Die Drehbewegung kann sowohl am Drehverschluss, am Behälter oder an beiden Gegenständen zugleich durchgeführt werden. Nach der Abnahme des Drehverschlusses verbleibt dieser im Öffner eingeklemmt. Es wird durch händisches öffnen der Klemmbügel 3 und 4 in dem ein Gegendruck auf die Federn 9 entsteht der Drehverschluss frei und kann entnommen werden. Die Prägungen an den Klemmbügeln sollen u.a. für Werbezwecke genutzt werden. Eventuell vorhandene Ausnehmungen (Durchbrechungen) dienen der Gewichtserleichterung. Alle Konstruktionsteile können aus Metall, Stahl, Holz, Stein, Keramik, Kunststoffen und sonstigen Werkstoffen hergestellt werden. Überdies können die Klemmbügel 3 und 4 des erfindungsgemäßen Drehöffners aus einem ebenen Zuschnitt gefertigt werden. Auch die Herstellung durch ein Gießverfahren aus Metall, Kunststoff oder anderen gussfähigen Materialien ist möglich und vorgesehen.
Aufzähluna und Kurzbeschreibunaen der Zeichnungen:
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand als zweckmäßiges Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen die Fig. 1 bis 4 den Öffner für Drehverschlüsse, in einer 3 - dimensionalen Ansicht, zwei Zeichnungsansichten und einem Zeichnungsschnitt. Fig. 3.1 und 3.2 Zuschnitte.
Figurenbeschreibung:
Generelle Beschreibung aller Teile in den dargestellten Figuren.
Anschlag 1 und 2 bzw. Auflage des Öffners auf dem Drehverschluss. Klemmbügel 3
3/3 und 4 mit den integrierten Angriffsknacken 5 und 6, welche mit dem Scharnier 7 verbunden sind und dadurch der Anpressdruck auf den Verschluss gleichmäßig verteilt wird. Knacken 5 und 6 zum festen und rutschfestem Angriffen den Drehverschluss welche in den Klemmbügeln integriert sind. Scharnier 7, welches die Klemmbügel verbindet und wahlweise eine entsprechende Öffnungsgröße des Öffners zu ermöglicht und einen gleichmäßigen verteilten Druck auf den Verschluss aufteilt. Scharnierbolzen (Drehlager) 8 für das Scharnier. Feder(n) 9, welche die Klemmbügel an den Drehverschluss pressen. Endrundung 10 am Drehverschluss, welche die Möglichkeit gibt mit einem Finger die Öffnungsdrehung nach dem brechen der Perforierung bzw. Sollbruchstelle die weitere Öffnungsdrehbewegung durchzuführen. Zuschnitt 3.1 linker öffnerteil, unbearbeitet. Zuschnitt 3.2 rechter Öffnerteil, unbearbeitet.

Claims (13)

  1. I hwf bcaHOTTttgretOI
    ii*^**" ' Patentansprüche: 1. Drehöffner, besonders für Drehverschlüsse von Flaschen oder dgl., bei welchem zwei Handgriffe, in denen je eine Greifhalbschale mit Aufsetzanschlag eingelassen ist, gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Knacke (5,6) in den Drehverschluss umgreifenden Halbschalen der Klemmbügel (3,4) durch mindest eine Feder (9) form- und/oder reibschlüssig an den Drehverschluss angepresst werden.
  2. 2. Drehöffner nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Knacken (3,4) in spitzem Winkel von den Innenflächen der Halbschalen in Öffnungsdrehrichtung nach innen ragen.
  3. 3. Drehöffner nach Patentanspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (1,2) über schmale Stege an den Halbschalen angeformt sind.
  4. 4. Drehöffner nach Patentanspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbügel (3,4) über zumindest ein Scharniergelenk (7,8) verbunden sind.
  5. 5. Drehöffner nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen zwischen dem Scharniergelenk (7,8) und den Griffenden der Klemmbügel (3,4) gelegen sind.
  6. 6. Drehöffner nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (9) in das Scharniergelenk (7) eingebaut ist.
  7. 7. Drehöffner nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder(n) (9) als doppelendige Spiralfeder, welche den Scharnierbolzen (8) lose umschlingt, ausgebildet ist und deren Enden an den Aussenflächen der beiden Halbschalen vorgespannt anliegen.
  8. 8. Drehöffner nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Griffende eines Klemmbügels (3,4) die Endrundung (10) als Fingerführung vorgesehen ist.
    ·· · · ···· ···· »·
  9. 9. Drehöffner nach einem vorangehendenden Patentansprüche dadurch gekennzeichnet, dass auf/in den Klemmbügel (3,4) Prägungen bzw. Ausnehmungen vorgesehen sind.
  10. 10. Drehöffner nach einem vorangehendenden Patentansprüche dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Klemmbügel (3,4) aus einem ebenen Zuschnitt hergestellt ist.
  11. 11. Drehöffner nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbschalen und Griffenden der Klemmbügel (3,4) gebogen, die Anschläge (1,2) abgekantet, die Knacken (5,6) dreiseitig gestanzt und leicht nach innen gebogen und die Augen für die Scharniere (7) eingerollt werden.
  12. 12. Drehöffner nach einem vorangehendenden Patentansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbügel (3,4) aus Stahl- oder Leichtmetallblech, inbesonders Edelstahl, vorzugsweise gebürstet, poliert oder kunststoffbeschichtet, gefertigt sind.
  13. 13. Drehöffner nach zumindest einem der Patentansprüchen 1-9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbügel (3,4) oder je die ganze linke und ganze rechte Hälfte des gesamten Korpus aus Metallguss oder Kunststoffguss oder aus Holz oder Keramik (Stein) geformt sind.
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