AT507959A2 - Schwingungsdämpfer für eine papier- oder kartonmaschine - Google Patents
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Description
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Schwinaunasdämofer für eine Papier- oder Kartonmaschine
Anwendungsbereich der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Die Erfindung betrifft einen Schwingungsdämpfer gemäß dem 0-berbegriff von Anspruch 7.
STAND DER TECHNIK
Mit sich vergrößernden Breiten und steigenden Geschwindigkeiten von Papier- und Kartonmaschinen werden Schwingungen von Rollen zu einem größeren Problem als je zuvor.
Ein Gegenstand, bei dem Schwingungen ein Problem darstellen, ist der Kalander am Ende der Papier- oder Kartonmaschine. Bei Kalandern ist mindestens ein Walzenspalt vorhanden, der zwischen zwei Walzen ausgebildet ist, in dem die Bahn behandelt wird und die Bahnoberflächen verdichtet werden. Ein insbesondere im Zusammenhang mit Mehrwalzenkalandern auftretendes Problem ist Barring bzw. Querstreifigkeit. Querstreifigkeit ist ein Schwingungsproblem, welches durch Unregelmäßigkeiten in der Bahn oder durch mechanische Schwingungen verursacht wird, die durch den Kalander, die Antriebe, die umgebenden Maschinen oder die Unrundheit der Rollen verursacht werden.
Die Implementierung eines dynamischen Dämpfers (in der Literatur zum Beispiel TMD = tuned mass damper / abgestimmter Tilgungsdämpfer) genannt, erfordert eine genau gesteuerte und einstellbare Federkonstante. Einsteilbarkeit ist nur bei der
Kommissionierung oder bei einem adaptiven Dämpfer ebenfalls während des Einsatzes erforderlich. Wenn notwendig werden Dämpfermassen erhöht und beim Versuch der Dämpfung hochfrequenter Schwingungen - zum Beispiel Querstreifigkeit mit 200 -800 Hz oder ein Kalanderrahmen-Schwingungsdämpfer mit 10 Hz/7.000 kg — sind hohe Federkonstanten erforderlich. Die Bereitstellung hoher Federkonstanten in einem begrenzten Raum ist insbesondere dann schwierig, wenn die Federkonstante einstellbar sein muss. Dadurch werden dem Einsatz eines mechanischen Dämpfers in solchen Einsatzzielen Grenzen gesetzt.
In dem Fl-Patent 94458 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Kontrolle der Schwingungen der Walzen einer Papiermaschine beschrieben. Bei dem Verfahren werden die Positionen der kritischen Geschwindigkeitsbereiche der Walze während des Laufes verändert. Die kritische Geschwindigkeit wird durch Veränderung der Masse und/oder der Steifigkeit der Walze und/oder des Tragepunktes der Walze verändert. Als eine Möglichkeit wird die Veränderung der Steifigkeit des Endlagers der Walze präsentiert. Zwischen der Unterlegscheibe der Lagegehäuse der Endlager und dem Rahmen können Teile aus elastischem Werkstoff installiert werden. Durch die Einstellung der Kraft, mit welcher das Lagergehäuse die Zwischenteile gegen den Rahmen presst, ist es möglich, die Steifigkeit der Befestigung der Lagergehäuse einzustellen. Die Presskraft kann mittels einer Zylindervorrichtung oder einer Schraube eingestellt werden.
In der JP-Patentschrift 3082843 ist eine Anordnung zur Minimierung von Schwingungen in einer Walze beschrieben. Der Antriebsmotor der Walze ist elastisch im Rahmen befestigt. Die Befestigung umfasst ein GummiZwischenstück, welches Schwingungen zwischen der Grundplatte des Befestigungsteils des Antriebsmotors und dem Rahmen aushält. Die Befestigungsschrauben der Grundplatte erstrecken sich durch die Rahmenplatte hindurch in einen Zylinder, der auf der unteren Fläche der Rahmenplatte befestigt ist, wobei sie in einem Kolben in dem Zylinder befestigt sind. Unter den Köpfen der Befestigungsschrauben sind Gummihülsen vorhanden, wobei die Befestigung der Grundplatte schwimmend erfolgt. Auf der Innenfläche des Zylinders ist ein Vorsprung vorhanden, der die Aufwärtsbewegung des Kolbens in dem Zylinder begrenzt. Zwischen dem Zylinderkopf und der oberen Fläche des Kolbens ist eine Feder vorhanden und zwischen der unteren Fläche des Kolbens und dem Boden des Zylinders ist ein Druckraum vorhanden, wobei das Druckmedium Druckluft ist. Der Kolben wird mit Druckluft zuerst gegen den Vorsprung der Innenfläche des Zylinders getrieben, wobei eine minimale Presskraft auf die GummiZwischenstücke und Hülsen ausgeübt wird. Wenn der Druck von Druckluft unter dem Kolben abfällt, bewegt sich der Kolben durch die Kraft der oberhalb des Kolbens vorhandenen Feder abwärts, wodurch eine größere Druckkraft auf die Gummizwischenstücke und Gummihülsen ausgeübt wird. Mit dem Druck des unter dem Kolben vorhandenen Druckmediums ist es dann möglich, die Steifigkeit der Walze einzustellen.
In dem Fl-Patent 101283 ist ein Verfahren zum Auf-wickeln einer Papierbahn beschrieben, wobei versucht wird, Schwingungs-erregungen, die durch eine aufge-wickelte Papierrolle verursacht sind, durch die Steuerung der Laufgeschwindigkeit des AufWicklers zu vermeiden. Die Laufgeschwindigkeit des Auf-wicklers wird auf der Grundlage der Drehfrequenz der ausgebildeten Papierrolle gesteuert, so dass dann, wenn sich die Drehfrequenz der ausgebildeten Papierrolle dem Schwingungsbereich nähert, die Laufgeschwindigkeit so abgesenkt wird, dass die Drehgeschwindigkeit der ausgebildeten Papierrolle unter die niedrigere Frequenz des Schwingungsbereiches absinkt. Danach wird die Laufgeschwindigkeit des AufWicklers erhöht, so dass die Drehgeschwindigkeit der ausgebildeten Papierrolle konstant bleibt, bis die ursprüngliche Laufgeschwindigkeit des Auf-wicklers erreicht ist.
In dem Fl-Patent 110333 ist eine Anordnung zur Dämpfung von Schwingungen in dem Rahmen eines Mehrwalzenkalanders beschrieben. Die Anordnung umfasst mindestens einen Dämpfer, der mindestens ein energieabsorbierendes inneres Dämpferelement auf-weist. Der Dämpfer ist an mindestens einem Punkt über der Mittellinie der Welle der obersten Walze des Kalanders befestigt. Der Dämpfer kann eine Falzstange aufweisen, um die herum sich eine schwingende Masse befindet. Das freie Ende der Falzstange wird mit dem Kalanderrahmen mit einem inneren Dämpfer und einer Feder verbunden. Der innere Dämpfer ist ein energieabsorbierender Dämpfer wie zum Beispiel ein Visko-Dämpfer oder ein aus Gummi oder viskoelastischem Werkstoff hergestellter Dämpfer. Die Abstimmung des Dämpfers erfolgt mittels Veränderung des Abstandes der Masse von dem Befestigungspunkt der Falzstange. Die Abstimmung kann bei der Installation des Dämpfers oder automatisch während des Laufes auf der Grundlage einer Schwingungsmessung durchgeführt werden, wobei der Abstand der Masse verändert wird, bis der niedrigste Schwingungspegel erreicht ist.
In der EP-Patentschrift 1025695 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Dämpfung von Schwingungen in einer Papiermaschine beschrieben. In dem Lagergehäuse einer sich drehenden Walze ist ein Gewicht mittels einer Feder, d.h. einer Stange befestigt, deren Abstand von dem Lagergehäuse gesteuert werden kann. Das Gewicht und die Feder stellen ein dynamisches Schwingungselement dar. Die Schwingungen des Lagergehäuses werden gemessen und durch Veränderung des Abstandes des Gewichtes von dem Lagergehäuse kann die Schwingung ausgeglichen ·♦ 5 ·· ♦ ♦ • # • · • · ·· ·· ·«»· ··· • · :···. • · ··· • ·· • · ·· ·* ·· • · ··· • · • · ·· werden, indem die natürliche Frequenz des dynamischen Schwingungselementes auf dieselben Werte wie die problematische Erregungsfrequenz eingestellt wird. Die Anordnung ist dann am vorteilhaftesten, wenn die Schwingungen von zwei einen Walzenspalt ausbildenden Walzen gesteuert werden.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
Die Anordnung gemäß der Erfindung stellt einen Schwingungsdämpfer bereit, der leicht und in einem breiten Bereich einstellbar ist und der eine hohe Federkonstante aufweist.
Die hauptsächlichen Merkmale des Verfahrens gemäß der vorliegenden Erfindung sind in dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 präsentiert.
Die hauptsächlichen Merkmale des Schwingungsdämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung sind in dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 7 präsentiert.
Bei dem Schwingungsdämpfer gemäß der Erfindung wird die schwingende Masse des Dämpfers durch Gas beeinflusst, durch dessen Druckveränderungen die Schwingungsfrequenz der Masse eingestellt wird. Durch die Erhöhung des Gasdruckes kann die Schwingungsfrequenz erhöht werden und durch Verringerung des Gasdruckes kann die Schwingungsfrequenz der Masse verringert werden. Durch passende Auswahl des Verhältnisses von Volumen und Fläche des Gasraumes des Dämpfers wird eine angemessene Steifigkeit in dem Dämpfer bereitgestellt.
KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
In Fig. 1 ist ein Schwingungsdämpfer gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
In Fig. 1 ist ein Dämpfer gemäß der Erfindung schematisch dargestellt, der auf Druckveränderungen von Gas basiert.
Der Dämpfer 10 weist eine Rahmenkonstruktion 11, 12, 13, zwei Membranträgerelemente 21, 22 und eine Masse 30 auf. Die Rahmenkonstruktion besteht aus einem zylindrischen Rahmenteil 13, wobei an einem ersten offenen Ende davon ein erstes Trägerelement 21 installiert ist, und wobei an einem zweiten offenen Ende davon ein zweites Trägerelement 22 installiert ist. Die Membranträgerelemente 21, 22 bestehen aus einem ersten Ausdehnungsring 21a, 22a, der den Außenkreis der Trägerelemente 21, 22 ausbildet, und aus einem zweiten Ausdehnungsring 21b, 22b, der den Innenkreis der Trägerelemente 21, 22 ausbildet, und aus einem Verbindungsteil 21c, 22c, welches diese verbindet. Oben auf dem ersten Trägerelement 21 ist ein Deckelteil 12 installiert und oben auf dem zweiten Trägerelement 22 ist ein Bodenteil 11 installiert. Das Bodenteil 11, das Rahmenteil 13, das Deckelteil 12 und die Trägerelemente 21, 22 sind aneinander mittels Schrauben 51 befestigt, die sich durch das Bodenteil 11, den ersten Ausdehnungsring 22a des zweiten Trägerelementes 22, das Rahmenteil 13, den ersten Ausdehnungsring 21a des ersten Trägerelementes 21 hindurch in das Deckelteil 12 erstrecken. In einem durch die Trägerelemente 21, 22 und das Rahmenteil 13 begrenzten Raum ist eine Masse 30 angeordnet.
Die Masse 30 ist an den Trägerelementen 21, 22 mittels Schrauben 61 befestigt, die sich durch den zweiten Ausdehnungsring 22b in den Innenkreis des zweiten Trägerelementes 22 und die 7 ··· · ·· ···
• · · · · « • · · · · « ··· · ·· ··
Masse 30 in den zweiten Ausdehnungsring 21b in den Innenkreis des ersten Trägerelementes 21 erstrecken.
Das erste Membranträgerelement 21, die Masse 30 und das Deckelteil 12 begrenzen einen ersten Druckraum 41 zwischen sich, wobei eine Verbindung durch eine erste Öffnung 14 vorhanden ist, die sich durch das Deckelteil 12 erstreckt. Die Höhe des ersten Druckraumes 41 ist mit dem Bezugszeichen hi bezeichnet. Das zweite Membranträgerelement 22, die Masse 30 und das Bodenteil 11 begrenzen einen zweiten Druckraum 42 zwischen sich, wobei eine Verbindung durch eine zweite Öffnung 15 vorhanden ist, die sich durch das Bodenteil 11 erstreckt. Die Masse 30 ist mittels einer ersten Dichtung 31 gegen den zweiten Ausdehnungsring 21b in dem Innenkreis des ersten Trägerelementes 21 und gegen den zweiten Ausdehnungsring 22b in dem Innenkreis des zweiten Trägerelementes 22 mittels einer zweiten Dichtlang 32 abgedichtet.
Die Masse 30 ist somit in dem Dämpfer 10 mittels der Membranträgerelemente 21, 22 aufgehängt, durch die aufgehängt die Masse 30 schwingt. Zusätzlich werden die Schwingungen der Masse 30 durch den Druck P von Gas in dem ersten Druckraum 41 o-berhalb der Masse 30 und in dem zweiten Druckraum 42 unterhalb der Masse 30 beeinflusst.
Der Betrieb des Dämpfers 10 ist mittels des folgenden Berechnungsbeispiels veranschaulicht.
In dem Kalander tritt Barring bzw. Querstreifigkeit bei einem Frequenzbereich von 375 Hz auf. Es wurde auch beobachtet, dass das Problem auf Zufallsbasis auch bei Frequenzen von 360 und 390 Hz auftritt. Ein in dem Lagergehäuse zu installierender dynamischer Dämpfer wird als in der Lage betrachtet, das Schwingungsproblem zu beseitigen. Eine angemessene Schwin- gungsmasse wird auf 25 kg geschätzt. Der Dämpfer ist für eine Frequenz von 375 Hz ± 20% konzipiert. Dann beträgt eine niedrigere Begrenzungsfrequenz für den Betrieb des Dämpfers 0,8*375 = 300 Hz, und eine obere Begrenzungsfrequenz beträgt 1,2*375 = 450 Hz, wodurch der problematische Frequenzbereich abgedeckt ist.
Gleichung (1) ermöglicht die Berechnung der Schwingungsfre-quenz fD des Dämpfers:
(1)
Gleichung (1) ist eine Approximation, bei der die Masse der Membranfedern des Dämpfers ignoriert wird. Die Gleichung ist immer noch gültig, da die Masse der Membranfedern des Dämpfers weniger als 5% der gesamten schwingenden Masse des Dämpfers beträgt.
Die Lösung der Federkonstante ks von Gleichung (1) resultiert in Gleichung (2):
Die Federkonstante der unteren Begrenzungsfrequenz von 300 Hz wird mittels Gleichung (2) erhalten: 300H* i™«, =4-3002-π1 -25 = 9·*2 I0‘ Nim
Die Federkonstante der oberen Begrenzungsfrequenz von 450 Hz wird mittels Gleichung (2) erhalten: • ·«· ···· · · ···· 9 ···· ·· ···· »· ·· ··· · ·· ·· *«.«, = * «Ο* · *2 -25 = 20,25·χι 10' Ntm
Der Betriebsgedanke des Dämpfers besteht in der Verwendung von Gas in einem Membrantyp-Zylinder, d.h. dem ersten 41 und dem zweiten Druckraum 42 als einstellbare Feder. Es ist möglich, die Federkonstante des Gases einfach durch Veränderung des Druckniveaus des Gases zu verändern. Es sind keinerlei mechanische Veränderungen wie zum Beispiel Bewegungen, Stellglieder usw. erforderlich. Für den adiabatischen Prozess gilt die Gleichving (3) : α·ργ«ρ»·»ϊ (3)
In Gleichung (3) ist p der Druck in dem Membrantyp-Zylinder, V ist das Volumen des Druckraumes, n ist nahezu gleich 1,4 für zweiatomiges Gas. Der untere Index 1 bezieht sich auf den statischen Zustand des Membrantyp-Zylinders (durchbiegungsfreie Situation) und der untere Index 2 bezieht sich auf den Durchbiegungszustand des Membrantyp-Zylinders.
Das Ersetzen des Druckraumvolumens V in Gleichung (3) durch den Einsatzbereich A des Druckraumes und der Höhe h der Gas-säule resultiert in Gleichung (4): (4) 10
Die Lösung von p2 von Gleichung (4) resultiert in Gleichung (5) : 10 Pi { s
(5)
Es ist wiederum möglich, die Federkonstante k des Gases in dem Druckraum mittels Gleichung (6) zu berechnen: a_AF 4p A (P,-P,) A Ah Ah h2 -A, (6)
Das Einsetzen von Gleichung (5) in Gleichung (6) und das Ersetzen der Höhe h2 des Durchbiegungs zustandes der Gassäule durch hi + Δ resultiert in Gleichung (7):
f , V
p,-A A, +Δ (v)
Gemäß der obigen Gleichung (7) ist die Gasfederkonstante von dem Vorladedruck px des Gases abhängig und diese Eigenschaft wird bei der Erfindung genutzt. Für den in Fig. l dargestellten Dämpfer wird Folgendes erhalten : PI = 1·105 N/m2 « · • * ···» ···· ·· ·· • • · • · • · • % • · • ·· · ·· • · · • • · • · • · • • • · • · • · • • · ··« · • · ·· p2 = 100·105 N/rr? hj. = 4·10’3 m n = 1,4 Δ = IO'12 m Di = 0,12 m D2 = 0,25 m , π Df *·(!>,-Z>,)2 1 * 0,0457 2 A--- +—2-=---m 4 4 2 8
Der wirksame Bereich A der durch die Membranfeder 21, 22 aus-gebildeten elastischen Membran wird somit als der starre Mittelpunkt + die Hälfte der elastischen Membran angenommen.
Mit einem Vorladedruck von P2 = 0,1 MPa wird die Federkonstante des Druckraumes 41 über der Membranfeder 21 mittels Gleichung (7) erhalten:
Mit einem Vorladedruck von PI = 10 MPa wird die Federkonstante des Druckraumes 41 über der Membranfeder 21 mittels Gleichung (7) erhalten:
^4-10-3 +I0-12 J >\w κ · 0,0457 8 10
-II * -6,22738- W Nim
Ein negativer Wert wird für die Federkonstanten k2 und k2 erhalten, was bedeutet, dass der Druck sinkt, wenn sich das Volumen erhöht. Daher ist dies eine Frage der Auswahl der Richtung der positiven Koordinaten.
Die Federkonstante des obigen Druckraumes 41 und die Federkonstante des unten angeordneten Druckraumes 42 sind bei der Aus- führungsform von Fig. 1 gleich, da die Druckräume 41, 42 identisch sind. Beim Druck pi kann die Schwingungsfrequenz der Masse 30 mittels Gleichung (8) auf der Grundlage von Gleichung (1) wie folgt berechnet werden: /,
Ibar
mJ-ß 2-ff V (8) , 1 j(2 6,22738 10s)+(9-jr*-10*) „ f'*' “ V-25-- mHz
Beim Druck p2 kann die Schwingungsfrequenz der Masse 30 wiederum mittels Gleichung (9) auf der Grundlage von Gleichung (1) wie folgt berechnet werden:
^^300 Ht m (9) f, WOber 1 1(2 - 6,22737-107) +(9-/r2 IO6)2/rV 25 = 465 Hz
Das heißt, dass es zum Erreichen des anfangs erwähnten Frequenzbereiches von 375 Hz ± 20% (300-450 Hz) möglich sein muss, den Druck des Druckraumes im Bereich von etwa 0,1-10 MPa einzustellen.
Die Membranfedern 21, 22 stellen die Grundfrequenz des Systems ein. Die endgültige Abstimmungsfrequenz wird dann mittels des Druckes eingestellt, d.h. die Grundeinstellung wird mittels der Membranfedern 21, 22 ausgebildet und die Feineinstellung wird mittels des Druckes ausgeführt. Bei den Gleichungen (8) und (9) werden dieselben, auf die Frequenz von 300 Hz berechneten mechanischen Federkonstanten verwendet, da der Druck nicht die Steifigkeit der Membranfeder 21, 22 beeinflusst.
Bei der in der Figur dargestellten Ausführungsform ist das Rahmenteil 13 zylindrisch, welches vom Gesichtspunkt der Abdichtung die vorteilhafteste.Form aufweist. Das Rahmenteil 13 sollte jedoch auch eine andere Form aufweisen, zum Beispiel die Form eines Rechteckes.
Der erste Druckraum 41 und der zweite Druckraum 42 sind vorteilhafterweise identisch, wobei das Verhalten des Dämpfers 10 in einem weiten Betriebsbereich linear ist. Bei kleinen Schwingungsbewegungen ist der Betrieb des Dämpfers 10 immer noch genügend linear, auch wenn der erste Druckraum 41 und der zweite Druckraum 42 nicht identisch sind. Die Höhe h2 des ersten Druckraumes 41 (und des zweiten Druckraumes 42) muss nicht über den gesamten Bereich des ersten Druckraumes 41 konstant sein, wobei der Bestimmungsfaktor die relative Veränderung AV/V ist.
Auf beiden Seiten der Membranfedern 21, 22 herrschen dieselben statischen Drücke vor, d.h. auch der Status der Masse 30 weist denselben Druck auf. Nach dem Füllen werden die ersten 41 und zweiten Druckräume 42 geschlossen, wobei Schwingungen einen Druckunterschied erzeugen. Die Masse 30 schwingt in Vertikal-richtung.
Der Dämpfer 10 kann zum Beispiel in Verbindung mit einem Walzenspalt verwendet werden. Dann wird die Resonanzfrequenz des Walzenspaltes von der Maschine gemessen und die Drehfrequenz der Walze wird von der Laufgeschwindigkeit berechnet. Die Frequenz des Dämpfers 10 wird auf ein Vielfaches der Drehfrequenz der Walze eingestellt, die der Resonanzfrequenz am nächsten liegt. Dann ist die Walze nicht angepasst, doch die Schwingungen werden auf den Dämpfer 10 übertragen.
Oben wurden nur einige vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben, wobei es für Fachleute auf diesem Gebiet offensichtlich ist, dass mehrere Veränderungen daran vorgenommen werden können, die innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche liegen.
Patentansprüche:
Claims (12)
15 m 15 m • · • ·· ··· • # · • · · ·· • · · · · • · · · ··· • · · · • · » · ·· ·· ··· GIBLER & POTH Patentanwälte OEG Dorotheergasse 7 - A-1010 Wien - patent@aon.at Tel: +43 (1) 512 10 98 - Fax: +43 (1) 513 47 76 Patentansprüche 1. Verfahren zum Dämpfen von Schwingungen in einer Papieroder Kartonmaschine, wobei bei dem Verfahren ein Schwingungsdämpfer (10) mit einer Masse (30), die mit der Geschwindigkeit einer einstellbaren Federkonstante schwingt, in einem schwingenden Gegenstand befestigt ist, gekennzeichnet durch das Aufhängen der Masse (30) zwischen einem ersten oberen Membranträgerelement (21) und einem zweiten unteren Membranträgerelement (22), so dass die Masse (30) mit der Geschwindigkeit einer durch das erste (21) und das zweite Trägerelement (22) bestimmten Federkonstante schwingt, und indem weiterhin oberhalb des ersten Trägerelements (21) ein erster Daruckraum (41) und unterhalb des zweiten Trägerelements (22) ein zweiter Druckraum (42) angeordnet wird, so dass zusätzlich zu der von dem ersten (21) und dem zweiten Trägerelement (22) bestimmten Federkonstante die Schwingung der Masse (30) durch eine Federkonstante von in dem ersten (41) und dem zweiten Druckraum (42) vorhandenen Gas beeinflusst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch das Ausbilden des Schwingungsdämpfers zu einer Rahmenkonstruktion (11,12,13), die ein zylindrisches Rahmenteil (13), in welchem ein erstes offenes Ende und ein gegenüberliegendes zweites offenes Ende vorhanden ist, ein Bodenteil (11), welches das erste Ende des Rahmenteils (13) 16 • · • · • · • ··· ·· ··· • ♦ ·· ··♦ abschließt, und ein Deckelteil (12) aufweist, welches das zweite Ende des Rahmenteils (13) abschließt, wobei das erste Trägerelement (21) zwischen dem Deckelteil (12) und dem ersten Ende des Rahmenteils (13) angeordnet ist, wobei das zweite Trägerelement (22) zwischen dem Bodenteil (11) und dem zweiten Ende des Rahmenteils (13) angeordnet ist, und wobei der erste Druckraum (41) zwischen dem ersten Trägerelement (21) und dem Deckelteil (12) und der zweite Druckraum (42) zwischen dem zweiten Trägerelement (22) und dem unteren Teil (11) ausgebildet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch das identische Ausbilden des ersten (21) und des zweiten Trägerelementes (22), so dass sie einen ersten Ausdehnungsring (21a,22a), der den Außenkreis des Trägerelementes (21,22) ausbildet, und einen zweiten Ausdehnungsring (21b,22b) aufweisen, der den Innenkreis des Trägerelementes (21,22) ausbildet, und ein Verbindungsteil (21c,22c) aufweisen, welches diese verbindet.
4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch das Anordnen des ersten Ausdehnungsringes (21a) des ersten Trägerelementes (21) zwischen dem ersten Ende des Rahmenteils (13) und dem Deckelteil (12), indem der erste Ausdehnungsring (22a) des zweiten Trägerelementes (22) zwischen dem zweiten Ende des Rahmenteils (13) und dem Bodenteil (11) angeordnet wird und indem die Masse (30) auf dem zweiten Ausdehnungsring (21b) des ersten Trägerelementes (21) und dem zweiten Ausdehnungsring (22b) des zweiten Trägerelementes (22) getragen wird. 17 • φ φ· φφφφ ···· ·· ·· • * · · · φ··· φ φ φ · ··· · ·· ···. φφφφ ·· φφ·< • · * · · * * .* ·· ·· ··· · ·· ··
5. Verfahren nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch das Befestigen des Bodenteils (11), des Rahmenteils (13) und, des Deckelteils (12) und der Trägerelemente (21,22) aneinander mittels Schrauben (51) , die sich durch das untere Teil (11) , den ersten Ausdehnungsring (22a) des zweiten Trägerelementes (22), das Rahmenteil (13) und den ersten Ausdehnungsring (21a) des ersten Trägerelementes (21) hindurch in das Deckelteil (12) erstrecken.
6 . Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch das Befestigen der Masse (30) an den Trägerelementen (21,22) mittels Schrauben (61), die sich durch den zweiten Ausdehnungsring (22b) des zweiten Trägerelementes (22) und die Masse (30) in den zweiten Ausdehnungsring (21b) des ersten Trägerelementes (21) erstrecken.
7. Schwingungsdämpfer, der in einem schwingenden Gegenstand einer Papier- oder Kartonmaschine befestigt ist, wobei der Schwingungsdämpfer eine Masse (30) aufweist, die mit der Geschwindigkeit einer einstellbaren Federkonstante schwingt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungsdämpfer weiterhin ein erstes oberes Membranträgerelement (21) und ein zweites unteres Membranträgerelement (22), zwischen welchen die Masse (30) aufgehängt ist, einen ersten Druckraum (41), der über dem ersten Trägerelement (21) angeordnet ist, und einen zweiten Druckraum (42) aufweist, der unter dem zweiten Trägerelement (22) angeordnet ist, wobei die Schwingung der Masse (30) einerseits durch Federkonstanten des ersten (21) und des zweiten Trägerelementes (22) und andererseits durch 18 • · ·· ···· ···· ·· • · • · • · • • · • · ··· · ·· • · • · • • • · • · • · • ·· ·· ··· · ·· ·· • · ··· • · • · ·· eine in dem ersten Druckraum (41) und dem zweiten Druckraum (42) vorherrschende Federkonstante von Gas beeinflusst wird.
8. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungsdämpfer eine Rahmenkonstruktion (11,12,13) aufweist, die ein zylindrisches Rahmenteil (13), in welchem ein erstes offenes Ende und ein gegenüberliegendes, zweites offenes Ende eines Bodenteils (11) vorhanden ist, welches das erste Ende des Rahmenteils (13) abschließt, und ein Deckelteil (12) aufweist, welches das zweite Ende des Rahmenteils (13) abschließt, wobei das erste Trägerelement (21) zwischen dem Deckelteil (12) und dem ersten Ende des Rahmenteils (13) angeordnet ist, wobei das zweite Trägerelement (22) zwischen dem Bodenteil (11) und dem zweiten Ende des Rahmenteils (13) angeordnet ist, so dass der erste Druckraum (41) zwischen dem ersten Trägerelement (21) und dem Deckelteil (12) ausgebildet ist, und wobei der zweite Druckraum (42) zwischen dem zweiten Trägerelement (22) und dem Bodenteil (11) ausgebildet ist.
9. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste (21) und das zweite Trägerelement (22) identisch sind, so dass sie einen ersten Ausdehnungsring (21a,22a), der den Außenkreis des Trägerelementes (21,22) ausbildet, einen zweiten Ausdehnungsring (21b,22b), der den Innenkreis des Trägerelementes (21,22) ausbildet, und ein Verbindungsteil (21c,22c) aufweisen, welches diese verbindet.
10. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass • · · · • · · · ·· ··· · • ·
• « · · • · · ··· • · · 19 der erste Ausdehnungsring (21a) des ersten Trägerelementes (21) zwischen dem ersten Ende des Rahmenteils (13) und dem Deckelteil (12) angeordnet ist, wobei der erste Ausdehnungsring (22a) des zweiten Trägerelementes (22) zwischen dem zweiten Ende des Rahmenteils (13) und dem Bodenteil (11) angeordnet ist, und dass die Masse (30) auf dem zweiten Ausdehnungsring (21b) des ersten Trägerelementes (21) und dem zweiten Ausdehnungsring (22b) des zweiten Trägerelementes (22) getragen ist.
11. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (11), das Rahmenteil (13), das Deckelteil (12) und die Trägerelemente (21,22) aneinander mittels Schrauben (51) befestigt sind, die sich durch das untere Teil (11), den ersten Ausdehnungsring (22a) des zweiten Trägerelementes (22), das Rahmenteil (13), den ersten Ausdehnungsring (21a) des ersten Trägerelementes (21) hindurch in das Deckelteil (12) erstrecken.
12. Schwingungsdämpfer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Masse (30) an den Trägerelementen (21,22) mittels Schrauben (61) befestigt ist, die sich durch den zweiten Ausdehnungsring (22b) des zweiten Trägerelementes (22) und die Masse (30) in den zweiten Ausdehnungsring (21b) des ersten Trägerelementes (21) erstrecken. Der Patentanwalt:
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