AT508069B1 - Möbelscharnier - Google Patents

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AT508069B1 AT4762009A AT4762009A AT508069B1 AT 508069 B1 AT508069 B1 AT 508069B1 AT 4762009 A AT4762009 A AT 4762009A AT 4762009 A AT4762009 A AT 4762009A AT 508069 B1 AT508069 B1 AT 508069B1
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Abstract

Möbelscharnier (4), umfassend: wenigstens zwei miteinander gelenkig verbundene Anschlagteile (5, 6) zur Befestigung an Möbelteilen (2, 3), eine Dämpfvorrichtung (10) zum Dämpfen einer Relativbewegung der wenigstens zwei Anschlagteile (5, 6), wobei die Dämpfvorrichtung (10) eine erste und eine zweite mit Dämpfungsfluid befüllte Fluidkammer (16, 21) aufweist, einen die beiden Fluidkammern (16, 21) verbindenden Kanal (19), einen in die erste der beiden Fluidkammern (16) eintauchbaren ersten Kolben (16a), durch den das Volumen der ersten Fluidkammer (16) veränderbar ist, eine in der zweiten Fluidkammer (21) angeordnete Vorrichtung (25), die durch Ein- oder Ausströmen von Dämpfungsfluid in bzw. aus der zweiten Fluidkammer (21) zur Veränderung des Volumens der zweiten Fluidkammer (21) verformbar oder bewegbar ist, wobei in einer beim Dämpfungshub vorgesehenen Strömungsrichtung nach dem Kanal (19) zumindest eine Schaltlamelle (20) mit wenigstens einer Durchlassöffnung (20a) angeordnet ist, durch die das Dämpfungsfluid in die zweite Fluidkammer (21) strömen kann, wobei die Größe der Durchlassöffnung (20a) der Schaltlamelle (20) mit zunehmender Druckbeaufschlagung durch das Dämpfungsfluid radial dehnbar ist, wodurch der Strömungsquerschnitt der Durchlassöffnung (20a) vergrößerbar ist.

Description

Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Möbelscharnier, umfassend: [0002] - wenigstens zwei miteinander gelenkig verbundene Anschlagteile zur Befestigung an Möbelteilen, [0003] - eine Dämpfvorrichtung zum Dämpfen einer Relativbewegung der wenigstens zwei
Anschlagteile, [0004] - wobei die Dämpfvorrichtung eine erste und eine zweite mit Dämpfungsfluid befüllte
Fluidkammer aufweist, [0005] - einen die beiden Fluidkammern verbindenden Kanal, [0006] - einen in die erste der beiden Fluidkammern eintauchbaren Kolben, durch den das
Volumen der ersten Fluidkammer veränderbar ist, [0007] - eine in der zweiten Fluidkammer angeordnete Vorrichtung, die durch Ein- oder Aus strömen von Dämpfungsfluid in bzw. aus der zweiten Fluidkammer zur Veränderung des Volumens der zweiten Fluidkammer verformbar oder bewegbar ist.
[0008] I m Weiteren betrifft die Erfindung ein Möbel mit wenigstens einem Möbelscharnier der zu beschreibenden Art.
[0009] Dämpfvorrichtungen mit einem einen linearen Dämpfungshub aufweisenden Kolben besitzen üblicherweise eine wegabhängige Dämpfungsfunktion, d.h. dass der Grad der Dämpfung vom zur Verfügung stehenden Dämpfungshub des Kolbens abhängig ist. Somit ist also ein ausreichender Dämpfweg vorzusehen, um die gewünschte geschmeidige Abdämpfung einer Relativbewegung der Anschlagteile zueinander zu erzielen. Eine besondere Herausforderung besteht also darin, die Dämpfvorrichtung möglichst platzsparend im oder am Scharnier anzuordnen, gleichzeitig aber auch einen ausreichenden Dämpfungshub und damit eine zufriedenstellende Dämpfwirkung des Möbelscharniers sicherzustellen.
[0010] Dämpfvorrichtungen mit einer Dämpfvorrichtung zum Dämpfen des Bewegungsweges von bewegbaren Möbelteilen sind beispielsweise in der WO 2009/003458 A1, der WO 2007/131933 A1, der WO 2006/029421 A1, der AT 9078 U1, der DE 201 07 426 U1, der DE 26 45 853 A1 und in der DE 20 2006 011 846 U1 beschrieben.
[0011] Bei den beim Stand der Technik bekannten Fluiddämpfern kann es, wenn diese mit zu hohem Druck beaufschlagt werden, zu einem so genannten Dämpferprellen kommen. In dieser Situation kann das Dämpfungsfluid nicht mehr in ausreichendem Maße am Kolben vorbei oder durch den Kolben hindurch strömen. Der erhöhte Druck wird dann nicht mehr durch den Dämpfer abgebaut, sodass der Kolben bzw. die daran befestigte Kolbenstange abrupt stehen bleibt oder zurückfedert.
[0012] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, beim Dämpfungshub den Druckaufbau des Dämpfungsfluides in der ersten Fluidkammer zu verbessern, wobei jedoch die Gefahr eines Dämpferprellens vermieden werden soll.
[0013] Dies wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Unteransprüchen angegeben.
[0014] Gemäß der Erfindung ist also vorgesehen, dass in einer beim Dämpfungshub vorgesehenen Strömungsrichtung nach dem Kanal zumindest eine Schaltlamelle mit wenigstens einer Durchlassöffnung angeordnet ist, durch die das Dämpfungsfluid in die zweite Fluidkammer strömen kann, wobei die Größe der Durchlassöffnung der Schaltlamelle mit zunehmender Druckbeaufschlagung durch das Dämpfungsfluid radial dehnbar ist, wodurch der Strömungsquerschnitt der Durchlassöffnung vergrößerbar ist. Die aufweitbare Durchlassöffnung kann beispielsweise durch die Verwendung einer Schaltlamelle aus gummielastischem Material realisiert werden.
[0015] Die beiden Fluidkammern sind seriell geschalten und stehen über wenigstens einen Kanal in Fluid leitender Verbindung. Das während des Dämpfungshubes vom ersten Kolben verdrängte Dämpfungsfluid der ersten Fluidkammer muss auch - abgesehen von einer allfälligen Restkompressibilität des Dämpfungsfluides - durch den Kanal hindurch in die zweite Fluidkammer strömen, wobei durch den Fluiddruck das Volumen der zweiten Fluidkammer veränderbar ist. Die zweite Fluidkammer bildet somit einen während der Kompression bzw. Dekompression variablen Ausgleichsraum für das verdrängte Dämpfungsfluid. Die zweite Fluidkammer kann relativ zur ersten Fluidkammer in einer sehr kompakten Bauart angeordnet werden, wodurch besonders kleine Konstruktionen der Dämpfvorrichtung erzielbar sind.
[0016] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Vorrichtung ein in der zweiten Fluidkammer angeordnetes verformbares Materialstück oder einen in der zweiten Fluidkammer verschiebbaren Kolben aufweist, wodurch beim Ein- oder Ausströmen von Dämpfungsfluid das Volumen der zweiten Fluidkammer veränderbar ist. Somit kann anstelle des zweiten Kolbens in der zweiten Fluidkammer auch ein verformbares Materialstück Verwendung finden, das aus einem kompressiblen Material, wie z.B. Moosgummi hergestellt ist. Die Anordnung des zweiten Kolben kann - muss aber nicht - entfallen, da die Rückstellung des ersten Kolbens einen Unterdrück und somit eine Sogwirkung erzeugt, um das in der zweiten Fluidkammer vorhandene Dämpfungsfluid nach erfolgter Dämpfung zumindest teilweise wieder zurück in die erste Fluidkammer strömen zu lassen.
[0017] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung weist die erste Fluidkammer eine erste Längsachse und die zweite Fluidkammer eine zweite Längsachse auf, wobei die erste Längsachse und die zweite Längsachse der Fluidkammern parallel zueinander verlaufen oder auch quer zueinander verlaufen können. Der die beiden Fluidkammern verbindende Kanal kann grundsätzlich auch eine sehr kurze Länge aufweisen (z.B. in Form eines Loches in der Funktion als Überströmöffnung). Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der die beiden Fluidkammern verbindende Kanal sich vom Bodenbereich der ersten Fluidkammer bis zum Einlassbereich der zweiten Fluidkammer erstreckt.
[0018] Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Dämpfvorrichtung einen ersten Kolben und wenigstens einen zweiten Kolben mit linearem Dämpfungshub aufweist, wobei die Richtung des linearen Dämpfungshubes des ersten Kolbens relativ zum linearen Dämpfungshub des zweiten Kolbens Im Wesentlichen parallel oder auch quer verläuft.
[0019] Der erste und der zweite Kolben sind jeweils in einer Fluidkammer verschiebbar geführt, wobei die beiden Fluidkammern seriell geschalten und über den wenigstens einen Kanal miteinander strömungsverbunden sind. Auf diese Weise kann der Dämpfungshub des ersten Kolbens und damit die Baugröße der Dämpfvorrichtung verkleinert werden. Das während des Dämpfungshubes vom ersten Kolben verdrängte Dämpfungsmedium der ersten Fluidkammer strömt durch den verjüngten Kanal hindurch in die zweite Fluidkammer, wodurch der Strömungswiderstand des in der ersten Fluidkammer vorhandenen Dämpfungsfluides erhöht wird. Aufgrund der daraus resultierenden kleinen Bauart der Dämpfvorrichtung kann diese wesentlich einfacher im oder am Möbelscharnier angeordnet werden.
[0020] Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass einer der Anschlagteile einen Scharniertopf zum Befestigen an einem Möbelteil aufweist, wobei die Dämpfvorrichtung im oder am Scharniertopf angeordnet ist.
[0021] Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Richtung des linearen Dämpfungshubes des ersten Kolbens relativ zum linearen Dämpfungshub des zweiten Kolbens einen Winkel α einschließt, wobei der Winkel α zwischen 70° und 110° liegt. Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann auch vorgesehen sein, dass die Richtung des linearen Dämpfungshubes des ersten Kolbens relativ zum linearen Dämpfungshub des zweiten Kolbens im rechten Winkel verläuft.
[0022] Die beiden Fluidkammern können gemäß einer möglichen Ausführungsform jeweils durch den Innenraum eines Fluidzylinders gebildet sein. Besonders bevorzugt ist jedoch die Ausbildung der Fluidkammern in einem Gehäuse der Dämpfvorrichtung, sodass die zusätzliche Bereitstellung von Fluidzylindern nicht zwingend notwendig ist. Auf diese Weise kann die Dämpfvorrichtung mit einer reduzierten Anzahl von einzusetzenden Komponenten realisiert werden.
[0023] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Dämpfvorrichtung ein Betätigungselement aufweist, das während der Scharnierbewegung von einem der Anschlagteile oder von einem zwischen den Anschlagteilen angeordneten Gelenkhebel beaufschlagbar ist. Der während der Scharnierbewegung verschwenkbare Gelenkhebel ist gegen Ende der Schließbewegung des Möbelscharniers in den Scharniertopf eintauchbar. Eine mögliche Ausgestaltung sieht dabei vor, dass wenigstens einer der beiden Kolben einstöckig mit dem Betätigungselement verbunden ist. Durch die integrale Ausbildung des Betätigungselements mit einem der Kolben reduziert sich die Bauteilanzahl, wobei zusätzlich eine direkte Krafteinleitung in die Dämpfvorrichtung erfolgen kann.
[0024] Das Betätigungselement kann gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel einen linear verschiebbaren Schieber umfassen, der ab einer vorgegebenen Relativstellung der Anschlagteile zueinander von einem der Anschlagteile oder von einem zwischen den Anschlagteilen angeordneten Gelenkhebel beaufschlagbar ist. Der Schieber kann als Schiebekeil mit einer Schrägfläche ausgebildet sein, die von einem der Anschlagteile oder vom Gelenkhebel gegen Ende der Schließbewegung und/oder gegen Ende der Öffnungsbewegung beaufschlagbar ist.
[0025] Um ein unerwünschtes Verkanten des gleitenden Schiebers während des Dämpfungsvorganges zu vermeiden, kann es vorteilhaft sein, wenn der Schieber ein Langloch aufweist, durch das der Schieber relativ zu einem am Scharniertopf angeordneten Befestigungszapfen verschiebbar ist. Der Befestigungszapfen kann gleichzeitig zur Lagerung einer Federvorrichtung vorgesehen werden, welche die beiden Anschlagteile in eine Endlage drückt. Die Federvorrichtung kann dabei die Anschlagteile in Richtung der vollständigen Offenstellung und/oder in Richtung der vollständigen Schließstellung drücken, wobei die Federwirkung erst gegen Ende des Schließvorganges und/oder gegen Ende des Öffnungsvorganges einsetzt. Die vorgeschlagene Dämpfvorrichtung ist also zweckmäßigerweise dazu vorgesehen, eine Öffnungsbewegung und/oder eine Schließbewegung über einen Teilbereich des gesamten Öffnungswinkelbereiches der beiden Anschlagteile zueinander zu dämpfen.
[0026] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Dämpfvorrichtung ein Gehäuse aufweist, das in den Scharniertopf von oben her einsetzbar und in Montagelage im Wesentlichen vollständig innerhalb des Scharniertopfes angeordnet ist. Besonders zweckmäßig ist es, wenn das Gehäuse eine erste Befestigungseinrichtung und der Scharniertopf eine zweite Befestigungseinrichtung aufweist, wobei das Gehäuse der Dämpfvorrichtung über die erste und zweite Befestigungseinrichtung in dieser Montagelage miteinander verbindbar sind. Hierbei kann es zweckmäßig sein, wenn die erste und zweite Befestigungseinrichtung gemeinsam eine selbstverrastende Rastverbindung ausbilden.
[0027] Das Gehäuse der Dämpfvorrichtung kann also am oder im Scharniertopf lösbar befestigbar, vorzugsweise werkzeuglos montierbar und vorzugsweise werkzeuglos demontierbar angeordnet sein. Die Befestigungseinrichtung kann wenigstens ein Arretierelement aufweisen, das sich in Montagelage am oder im Scharniertopf abstützt. Bei einer möglichen Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das Arretierelement federnd ausgebildet oder von einer Feder beaufschlagt ist, wobei dieses Arretierelement im montierten Zustand der Dämpfvorrichtung mit einer am oder im Scharniertopf ausgebildeten, korrespondierenden Öffnung, einer Ausnehmung oder auch einer Rastkante in Eingriff steht. Das Gehäuse der Dämpfvorrichtung ist durch Druck entgegen der federnden Wirkung des Arretierelementes vom Scharniertopf demontierbar.
[0028] Durch die Anordnung einer Befestigungseinrichtung können bereits bestehende Scharnierordnungen nachträglich mit einer derartigen Dämpfvorrichtung nachgerüstet werden, wobei das Nachrüsten bereits im Werk erfolgen kann. Bei einer bereits werksmäßigen Anbringung der Dämpfvorrichtung können bereits vorhandene Produktionslinien beibehalten werden, sodass die Anbringung der Dämpfvorrichtung nur einen sehr geringen Aufwand benötigt. Selbstverständlich kann auch durch einen Endkunden eine nachträgliche Montage und/oder Demontage der Dämpfvorrichtung an bereits bestehenden Scharnieranordnungen vorgenommen werden.
[0029] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung erläutert. Dabei zeigt bzw. zeigen: [0030] Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Möbels mit einem bewegbaren Möbelteil, welches über erfindungsgemäße Möbelscharniere schwenkbar am Möbelkorpus angelenkt ist, [0031] Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Möbelscharniers mit einer im
Scharniertopf integrierten Dämpfvorrichtung, [0032] Fig. 3a, 3b eine Seitenansicht des an den Möbelteilen montierten Möbelscharniers in einer Offenstellung sowie eine Schnittdarstellung hierzu, [0033] Fig. 4a, 4b eine Seitenansicht des an den Möbelteilen montierten Möbelscharniers in einer Zwischenstellung sowie eine Schnittdarstellung hierzu, [0034] Fig. 5a, 5b eine Seitenansicht des an den Möbelteilen montierten Möbelscharniers in einer Schließstellung sowie eine Schnittdarstellung hierzu, [0035] Fig. 6 eine perspektivische Darstellung der Dämpfvorrichtung, [0036] Fig. 7a-7c Stellungen der beiden Kolben während des Dämpfungshubes sowie wäh rend des Rückstellhubes in einem Horizontalschnitt, [0037] Fig. 8a, 8b ein alternatives Ausführungsbeispiel einer Dämpfvorrichtung, wobei in zweiten Fluidkammer ein verformbares Materialstück zur Veränderung des Volumens der zweiten Fluidkammer angeordnet ist, und [0038] Fig. 9a, 9b ein mögliches Ausführungsbeispiel einer am Scharniertopf werkzeuglos montierbaren und/oder demontierbaren Dämpfvorrichtung mit einer Befestigungsvorrichtung zum Fixieren am Möbelscharnier.
[0039] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Möbels 1 mit einem Möbelkorpus 2, wobei ein bewegbares Möbelteil 3 in Form einer schwenkbaren Türe über erfindungsgemäße Möbelscharniere 4 an einem am Möbelkorpus 2 angeordneten oder ausgebildeten Rahmen 2a befestigt ist. Das bewegbare Möbelteil 3 ist zwischen einer den Möbelkorpus 2 verschließenden Schließstellung und einer Offenstellung verschwenkbar gelagert.
[0040] Fig. 2 zeigt ein mögliches Ausführungsbeispiel eines Möbelscharniers 4, wobei ein erster Anschlagteil 5 dem Möbelkorpus 2 und ein zweiter Anschlagteil 6 dem bewegbaren Möbelteil 3 zugeordnet ist. Der korpusseitige Anschlagteil 5 kann - wie in der Figur gezeigt - L-förmig oder U-förmig ausgebildet sein und in Montagelage den in Fig. 1 gezeigten Rahmen 2a zumindest teilweise umgreifen. Der Anschlagteil 5 kann selbstverständlich auch als Scharnierarm ausgebildet sein. Der zweite Anschlagteil 6 weist einen Scharniertopf 6a auf, der in einer am bewegbaren Möbelteil 3 vorgesehenen Bohrung versenkbar ist. Der Scharniertopf 6a weist einen Flansch 6b auf, der in Montagelage an der Innenseite des bewegbaren Möbelteils 3 anliegt. Zwischen dem Anschlagteil 5 und dem Scharniertopf 6a ist ein Gelenkhebel 7 angeordnet, der über eine Verstelleinrichtung 8 relativ zum ersten Anschlagteil 5 verschiebbar und/oder kippbar gelagert ist. Der Gelenkhebel 7 ist auf der anderen Seite am Scharniertopf 6a an einer Drehachse angelenkt. Das Möbelscharnier 4 ist also im gezeigten Ausführungsbeispiel als Einachs-scharnier ausgebildet. Erkennbar ist eine Federvorrichtung 9, welche die beiden Anschlagteile 5, 6 in Richtung Schließstellung drückt bzw. die Anschlagteile 5, 6 in einer Schließstellung hält. Eine Dämpfvorrichtung 10 ist im Wesentlichen vollständig innerhalb des Scharniertopfes 6a angeordnet, wobei die Dämpfvorrichtung 10 zum Dämpfen einer Relativbewegung der beiden Anschlagteile 5, 6 zueinander über einen Teilweg des maximalen Öffnungswinkels der beiden Anschlagteile 5, 6 vorgesehen ist. Die Dämpfvorrichtung 10 weist ein Betätigungselement 11 in
Form eines linear verschiebbaren Schiebers 11a auf, der gegen Ende der Schließbewegung des Möbelscharniers 6 vom Gelenkhebel 7 beaufschlagt wird und dadurch die Kraft in die Dämpfvorrichtung 10 einleitet.
[0041] Fig. 3a zeigt eine Seitenansicht des geöffneten Möbelscharniers 4 im montierten Zustand. Der erste Anschlagteil 5 ist am Rahmen 2a des Möbelkorpus 2 festgelegt, während der zweite Anschlagteil 6 mit dem Scharniertopf 6a am bewegbaren Möbelteil 3 montiert ist. Erkennbar ist die Dämpfvorrichtung 10, deren bogenförmiger Umfangsrand zumindest teilweise der Kontur der Innenwand des Scharniertopfes 6a angepasst ist. Das Gehäuse der Dämpfvorrichtung 10 kann in Draufsicht beispielsweise zumindest annähernd pilzförmig ausgebildet sein. Der während der Scharnierbewegung verschwenkte Gelenkhebel 7 beaufschlagt gegen Ende der Schließbewegung den linear verfahrbaren Schieber 11a, wodurch der Dämpfungsvorgang eingeleitet wird. Dargestellt ist auch die Federvorrichtung 9, welche im gezeigten Ausführungsbeispiel die Funktion einer Schließfeder übernimmt.
[0042] Fig. 3b zeigt einen Vertikalschnitt entlang der in Fig. 3a eingezeichneten Pfeile. Der korpusseitige Anschlagteil 5 ist über eine Schraube 12 am Rahmen 2a fixiert. Der Scharniertopf 6a ist im bewegbaren Möbelteil 3 versenkt, wobei die Dämpfvorrichtung 10 mit dem Schieber 11a vollständig im Scharniertopf 6a integriert ist. Der Schieber 11a weist eine Schrägfläche 15 auf, die vom Gelenkhebel 7 ab einer vorgegebenen Relativstellung der Anschlagteile 5 und 6 zueinander beaufschlagt wird. Der Schieber 11a weist ein Langloch 13 auf, sodass der Schieber 11a beim Dämpfungsvorgang relativ zu einem ortsfest am Scharniertopf 6a angeordneten Befestigungszapfen 14 in geführterWeise verschiebbar ist. In der gezeigten Figur befindet sich der Gelenkhebel 7 in einer von der Schrägfläche 15 des Schiebers 11 a beabstandeten Stellung.
[0043] In Fig. 4a ist eine zu Fig. 3a analoge Darstellung gezeigt, mit dem Unterschied, dass das bewegbare Möbelteil 3 weiter in Schließrichtung bewegt wurde und der Gelenkhebel 7 nunmehr auf den Schieber 11a der Dämpfvorrichtung 10 auftrifft, was insbesondere aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 4b gut hervorgeht. Der gekröpfte Gelenkhebel 7 schlägt nun an der Schrägfläche 15 des Schiebers 11a an, wodurch der Dämpfungsvorgang eingeleitet wird.
[0044] In Fig. 5a ist die vollständige Schließstellung des bewegbaren Möbelteiles 3 relativ zum Rahmen 2a dargestellt, wobei der Dämpfungsvorgang bereits abgeschlossen ist. In der Schnittdarstellung gemäß Fig. 5b ist erkennbar, dass der Gelenkhebel 7 den Schieber 11a über dessen Schrägfläche 15 verschoben hat, sodass der ortsfeste Befestigungszapfen 14 im Vergleich zu Fig. 4b am gegenüberliegenden Ende des Langlochs 13 anliegt. Durch die Bewegung des Schiebers 11a wurde die zu dämpfende Bewegung in die Dämpfvorrichtung 10 eingeleitet.
[0045] Fig. 6 zeigt die in den Scharniertopf 6a vollständig integrierbare Dämpfvorrichtung 10, deren Gehäuse 10a zumindest abschnittsweise der inneren Form des Scharniertopfes 6a angepasst ist. Das Gehäuse 10a weist einen bogenförmigen Umfangsrand auf, der in Montagelage zumindest bereichsweise an der Innenwand des Scharniertopfes 6a anliegt. Der Schieber 11a mit seiner Schrägfläche 15 und seinem Langloch 13 ist während des Dämpfungshubes und während des Rückstellhubes relativ zum Gehäuse 10a verschiebbar gelagert.
[0046] Fig. 7a zeigt einen Horizontalschnitt der Dämpfvorrichtung 10 in einer perspektivischen Darstellung, anhand der das Funktionsprinzip der Dämpfvorrichtung 10 erläutert werden soll. Zu erkennen ist eine erste Fluidkammer 16, in der ein erster Kolben 16a linear verschiebbar geführt ist. Die Dämpfvorrichtung 10 ist als Fluiddämpfer ausgeführt, wobei die erste Fluidkammer 16 mit einem Dämpfungsfluid (z.B. eine Flüssigkeit, ein Öl oder bei entsprechender Baugröße auch mit Luft) befüllt ist. Eine Dichtung 17a dichtet den ersten Kolben 16a gegenüber der Innenwand der ersten Fluidkammer 16 ab. Der ersten Fluidkammer 16 ist ein Rückstellmechanismus 18a in Form einer Feder zugeordnet, die den Kolben 16a nach erfolgtem Dämpfungshub wieder in eine für den nächsten Dämpfungshub vorgesehene Stellung zurückbewegt. Der Rückstellmechanismus 18a kann auch außerhalb der Fluidkammer 16 angeordnet werden. Der Schieber 11a ist mit dem ersten Kolben 16a vorzugsweise einstückig verbunden, sodass eine Bewegung des Schiebers 11a gleichzeitig auch zu einem Eintauchen des ersten Kolbens 16a in die erste Fluidkammer 16 führt. Die in der zweiten Fluidkammer 21 angeordnete Vorrichtung 25 umfasst im gezeigten Ausführungsbeispiel einen verschiebbaren Kolben 21a, durch den beim Ein- oder Ausströmen von Dämpfungsfluid das Volumen der zweiten Fluidkammer 21 veränderbar ist.
[0047] Durch das Eindrücken des ersten Kolbens 16a in die Fluidkammer 16 wird das Dämpfungsfluid durch den Kanal 19 und durch eine Durchlassöffnung 20a einer Schaltlamelle 20 hindurch in die zweite Fluidkammer 21 gepresst. Die Dichtung 17b dichtet den zweiten Kolben 21a gegenüber der zweiten Fluidkammer 21 ab. Durch das Einpressen des Dämpfungsfluides von der ersten Fluidkammer 16 in die zweite Fluidkammer 21 wird auch der zweite Kolben 21a in eine hintere Endstellung verschoben. Das Dämpfungsfluid befindet sich ausschließlich zwischen dem ersten Kolben 16a und dem zweiten Kolben 21a. Zu erkennen ist, dass die Bewegungsrichtung A des ersten Kolbens 16a relativ zur Bewegungsrichtung B des zweiten Kolbens 21a quer verläuft. Die Bewegungsrichtung A des ersten Kolbens 16a schließt mit der Bewegungsrichtung B des zweiten Kolbens 21a einen Winkel α ein, der vorzugsweise zwischen 70° und 110° liegt. Vorzugsweise verlaufen die Bewegungsrichtungen A und B des ersten Kolbens 16a und des zweiten Kolbens 21a rechtwinkelig zueinander. Die Bewegungsrichtungen A, B können auch parallel beabstandet zueinander verlaufen.
[0048] Fig. 7b zeigt den vollständig in die erste Fluidkammer 16 eingeschobenen ersten Kolben 16a, d.h. dass der Dämpfungsvorgang bereits abgeschlossen ist. Durch das Einschieben des ersten Kolbens 16a in die erste Fluidkammer 16 wurde das in der ersten Fluidkammer 16 vorhandene Dämpfungsfluid durch den Kanal 19, durch die Durchlassöffnung 20a der Schaltlamelle 20 und durch die Durchströmöffnung 22a in die zweite Fluidkammer 21 eingepresst, woraufhin der zweite Kolben 21a innerhalb der zweiten Fluidkammer 21 in die gezeigte hintere Endstellung verschoben wurde. Die Größe der Durchlassöffnung 20a der Schaltlamelle 20 nimmt mit steigender Druckbeaufschlagung durch das Dämpfungsfluid zu, wodurch der Strömungsquerschnitt der Durchlassöffnung 20a vergrößerbar ist. Die Schaltlamelle 20 ist vorzugsweise aus einem gummielastischen Material hergestellt.
[0049] In Fig. 7c wurden die beiden Kolben 16a, 21a durch die beiden Rückstellmechanismen 18a, 18b teilweise wieder rückgestellt, sodass die Kolben 16a, 21a wieder in Richtung der in Fig. 7a gezeigten Bereitschaftsposition bewegt werden. Der Rückstellmechanismus 18b bewegt also den zweiten Kolben 21a wieder in Gegenrichtung, wobei das in der zweiten Fluidkammer 21 vorhandene Dämpfungsfluid durch beide Durchströmöffnungen 22a und 22b rückströmen kann. Die Schaltlamelle 20 wurde - ausgehend von der in Fig. 7b gezeigten ersten Stellung, in der das Dämpfungsfluid ausschließlich durch die Durchlassöffnung 20a in die zweite Fluidkammer 21 strömt - in eine wie in Fig. 7c gezeigte zweite Stellung bewegt, in der die Schaltlamelle 20 von den Durchströmöffnungen 22a, 22b abhebt, sodass beim Rückstellhub das Dämpfungsfluid auch um die Schaltlamelle 20 herum in Richtung der ersten Fluidkammer 16 zurückströmen kann. Auf diese Weise kann die Dämpfvorrichtung 10 wieder sehr rasch in eine Bereitschaftsposition für den nächsten Dämpfungshub bewegt werden. Gleichzeitig wird auch der erste Kolben 16a der ersten Fluidkammer 16 durch den Rückstellmechanismus 18a zurückbewegt und kann wieder die Bereitschaftsposition einnehmen. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Anordnung des zweiten Rückstellmechanismus 18b entfallen kann und nur der erste Rückstellmechanismus 18a vorgesehen wird. Auf diese Weise wird beim Rückstellen des ersten Kolbens 16a ein Unterdrück in der ersten Fluidkammer 16 erzeugt, durch den das von der zweiten Fluidkammer 21 kommende Dämpfungsfluid durch Sogwirkung wieder in die erste Fluidkammer 16 gelangt. Ausgehend von Fig. 7c sind die beiden Kolben 16a, 21a wieder in die in Fig. 7a gezeigte Ausgangsstellung zurückbewegbar.
[0050] Die Schaltlamelle 20 übernimmt also eine Dreifachfunktion, nämlich a) zum Druckaufbau des Dämpfungsmediums in der ersten Fluidkammer 16, b) zur Überlastsicherung durch radiales Aufweiten der Durchlassöffnung 20a, sodass der Strömungsquerschnitt vergrößerbar ist und c) zur Dämpferrückstellung durch Abheben der Schaltlamelle 20 von den Durchströmöffnungen 22a und 22b.
[0051] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass die Kolbenfläche des ersten Kolbens 16a und die Kolbenfläche des zweiten Kolbens 21a die gleich große wirksame Kolbenfläche aufweisen. Es ist aber auch möglich, die wirksame Kolbenfläche des ersten Kolbens 16a und jene des zweiten Kolbens 21a unterschiedlich groß auszubilden, sodass eine Weguntersetzung des zweiten Kolbens 21a herbeigeführt werden kann. Wird also die wirksame Kolbenfläche des zweiten Kolbens 21a größer als die wirksame Kolbenfläche des ersten Kolbens 16a gewählt, so führt ein Dämpfungshub des ersten Kolbens 16a auch zu einem reduzierten Dämpfungshub des zweiten Kolbens 21a. Durch den reduzierten Dämpfungshub des zweiten Kolbens 21a kann gegebenenfalls auch die Länge der zweiten Fluidkammer 21 und damit die Größe des Gehäuses 10a verkleinert werden.
[0052] Fig. 8a zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel einer Dämpfvorrichtung 10. Analog zum Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 7a-7c ist ein Schieber 11a vorgesehen, der mit dem ersten Kolben 16a einstückig verbunden ist, sodass beim Dämpfungshub der erste Kolben 16a in die erste Fluidkammer 16 eintaucht. Eine Dichtung 17a dichtet den ersten Kolben 16a gegenüber der ersten Fluidkammer 16 ab. Beim Dämpfungshub kann das vom ersten Kolben 16a verdrängte Dämpfungsfluid über die Durchlassöffnung 20a der Schaltlamelle 20 und durch die Durchströmöffnung 22a in die zweite Fluidkammer 21 strömen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel umfasst die in der zweiten Fluidkammer 21 angeordnete Vorrichtung 25 ein kompressib-les, verformbares Materialstück, durch das beim Ein- oder Ausströmen von Dämpfungsfluid das Volumen der zweiten Fluidkammer 21 veränderbar ist. In Fig. 8a ist der erste Kolben 16a in einer Bereitschaftsstellung für den Dämpfungshub gezeigt. In Fig. 8b wurde durch Eindrücken des ersten Kolbens 16a in die erste Fluidkammer 16 das Dämpfungsfluid über die oben beschriebenen Wegsamkeiten in die zweite Fluidkammer 21 gedrückt, wodurch die Vorrichtung 25 verformt und das Volumen der zweiten Fluidkammer 21 vergrößert wurde. Wenn der Schieber 11a nicht mehr vom Gelenkhebel 7 des Möbelscharniers 4 beaufschlagt ist, so wird der erste Kolben 16a der ersten Fluidkammer 16 durch den Rückstellmechanismus 18a wieder in die in Fig. 8a gezeigte Stellung zurückbewegt. Hierdurch entsteht in der ersten Fluidkammer 16 ein Unterdrück, wobei durch Sogwirkung das in der zweiten Fluidkammer 21 befindliche Fluid wieder zurück durch die Durchströmöffnungen 22a, 22b und um die Schaltlamelle 20 herum wieder in die erste Fluidkammer 16 gezogen wird, woraufhin sich auch die Vorrichtung 25 der zweiten Fluidkammer 21 wieder ausdehnt und erneut die in Fig. 8a gezeigte Stellung einnimmt. Es ist daher nicht zwingend notwendig, auch in der zweiten Fluidkammer 21 einen verschiebbaren zweiten Kolben 21a mit einem eigenen Rückstellmechanismus 18b vorzusehen. Die Vorrichtung 25 kann ein kompressibles Materialstück (z.B. ein TPU-Kunststoffteil oder ein Moosgummi) aufweisen. Selbstverständlich kann die Vorrichtung 25 auch einen wie zuvor beschriebenen zweiten Kolben 21a umfassen, der innerhalb der zweiten Fluidkammer 21 verschiebbar gelagert ist.
[0053] Fig. 9a und Fig. 9b zeigen ein mögliches Ausführungsbeispiel, wie das Möbelscharnier 4 auch nachträglich (d.h. bereits ab Werk oder auch durch einen Endbenutzer) mit einer Dämpfvorrichtung 10 ausgerüstet werden kann. In Fig. 9a ist der korpusseitige Anschlagteil 5 und der türseitige Anschlagteil 6 mit dem Scharniertopf 6a dargestellt, der über den Gelenkhebel 7 schwenkbar mit dem korpusseitigen Anschlagteil 5 verbunden ist. Der Gelenkhebel 7 ist am Scharniertopf 6a um die Drehachse S gelagert. Am Scharniertopf 6a ist schematisch eine Öffnung 23 bzw. eine Rastkante angeordnet, in die ein Arretierelement 24a der Dämpfvorrichtung 10 eingreifen kann.
[0054] Fig. 9b zeigt die Dämpfvorrichtung 10 mit dem Gehäuse 10a und dem relativ dazu verfahrbaren Schieber 11a. Das Gehäuse 10a weist zur Befestigung am Möbelscharnier 4 eine Befestigungseinrichtung 24 mit wenigstens einem Arretierelement 24a auf, das in Montagelage mit der in Fig. 9a gezeigten Öffnung 23 des Scharniertopfes 6a in Eingriff steht. Auf diese Weise kann das Gehäuse 10a der Dämpfvorrichtung 10 relativ zum Scharniertopf 6a fixiert werden. Im Gegensatz zu dem in Fig. 6 dargestellten Langloch 13 ist das in Fig. 9b gezeigte Langloch 13 nach unten hin offen, um so den Schieber 11a und damit die Dämpfvorrichtung 10 nachträglich auf den in Fig. 3b, Fig. 4b bzw. Fig. 5b gezeigten Befestigungszapfen 14 aufzusetzen. Im montierten Zustand des Gehäuses 10a liegt die bogenförmige Außenfläche desselben an der
Innenwand des Scharniertopfes 6a an und ragt über den Scharniertopf 6a nicht hinaus. Das Arretierelement 24a ist federnd ausgebildet oder von einer Feder beaufschlagt und kann ausgehend von der Montagestellung am Scharniertopf 6a durch Druckausübung entgegen der federnden Kraft des Arretierelementes 24a in eine Freigabestellung bewegt werden, sodass das Gehäuse 10a der Dämpfvorrichtung 10 wieder vom Scharniertopf 6a demontierbar ist. Die Befestigungseinrichtung 24 mit dem Arretierelement 24a und der Öffnung 23 am oder im Scharniertopf 6a ist lediglich beispielhaft dargestellt, es sind selbstverständlich auch andere Möglichkeiten zur Montage und Demontage möglich.
[0055] Die vorliegende Erfindung beschränkt sich nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele, sondern umfasst bzw. erstreckt sich auf alle Varianten und technischen Äquivalente, welche in die Reichweite der nachfolgenden Ansprüche fallen können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie zum Beispiel oben, unten, seitlich, usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Bei einer möglichen Weiterbildung der Erfindung können auch zumindest zwei voneinander gesonderte Dämpfvorrichtungen 10 der beschriebenen Art am Scharniertopf 6a angeordnet werden, wobei die Bewegungsrichtungen der beiden ersten Kolben 16a im Wesentlichen parallel zu einer Drehachse S des Möbelscharniers 4 verlaufen können. Bei der Schließbewegung kann dann der Gelenkhebel 7 gleichzeitig auf zwei Schieber 11a auftreffen, wodurch die Krafteinleitung in die beiden Dämpfvorrichtungen 10 erfolgt. Wie bereits erwähnt, kann die Bewegungsrichtung des ersten Kolbens 16a relativ zur Bewegungsrichtung des zweiten Kolbens 21a (bzw. der Vorrichtung 25) parallel zueinander oder auch quer zueinander verlaufen. Auch ist es möglich, dass der erste Kolben 16a eine oder mehrere Durch-strömöffnungen aufweist, durch die das Dämpfungsfluid von einer Seite des ersten Kolbens 16a zur anderen strömen kann. Eine dem ersten Kolben 16a zugeordnete Kolbenstange taucht dann in das Dämpfungsfluid ein, woraufhin der Volumsausgleich der Kolbenstange von der in der zweiten Fluidkammer 21 angeordneten Vorrichtung 25 mit dem kompressiblen Materialstück kompensierbar ist.

Claims (23)

  1. Patentansprüche 1. Möbelscharnier (4), umfassend: - wenigstens zwei miteinander gelenkig verbundene Anschlagteile (5, 6) zur Befestigung an Möbelteilen (2, 3), - eine Dämpfvorrichtung (10) zum Dämpfen einer Relativbewegung der wenigstens zwei Anschlagteile (5, 6), - wobei die Dämpfvorrichtung (10) eine erste und eine zweite mit Dämpfungsfluid befüllte Fluidkammer (16, 21) aufweist, - einen die beiden Fluidkammern (16, 21) verbindenden Kanal (19), - einen in die erste der beiden Fluidkammern (16) eintauchbaren ersten Kolben (16a), durch den das Volumen der ersten Fluidkammer (16) veränderbar ist, - eine in der zweiten Fluidkammer (21) angeordnete Vorrichtung (25), die durch Ein- oder Ausströmen von Dämpfungsfluid in bzw. aus der zweiten Fluidkammer (21) zur Veränderung des Volumens der zweiten Fluidkammer (21) verformbar oder bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass in einer beim Dämpfungshub vorgesehenen Strömungsrichtung nach dem Kanal (19) zumindest eine Schaltlamelle (20) mit wenigstens einer Durchlassöffnung (20a) angeordnet ist, durch die das Dämpfungsfluid in die zweite Fluidkammer (21) strömen kann, wobei die Größe der Durchlassöffnung (20a) der Schaltlamelle (20) mit zunehmender Druckbeaufschlagung durch das Dämpfungsfluid radial dehnbar ist, wodurch der Strömungsquerschnitt der Durchlassöffnung (20a) vergrößerbar ist.
  2. 2. Möbelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (25) ein in der zweiten Fluidkammer (21) angeordnetes verformbares Materialstück oder einen in der zweiten Fluidkammer (21) verschiebbaren zweiten Kolben (21a) aufweist.
  3. 3. Möbelscharnier nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung des linearen Dämpfungshubes (A) des ersten Kolbens (16a) relativ zum linearen Dämpfungshub (B) des zweiten Kolbens (21a) quer verläuft.
  4. 4. Möbelscharnier nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung des linearen Dämpfungshubes (A) des ersten Kolbens (16a) relativ zum linearen Dämpfungshub (B) des zweiten Kolbens (21a) einen Winkel (a) einschließt, wobei der Winkel (a) zwischen 70° und 110° liegt.
  5. 5. Möbelscharnier nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtung des linearen Dämpfungshubes (A) des ersten Kolbens (16a) relativ zum linearen Dämpfungshub (B) des zweiten Kolbens (21a) im Wesentlichen im rechten Winkel verläuft.
  6. 6. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfvorrichtung (10) ein Betätigungselement (11) aufweist, das während der Scharnierbewegung von einem der Anschlagteile (5) oder von einem zwischen den Anschlagteilen (5, 6) angeordneten Gelenkhebel (7) beaufschlagbar ist.
  7. 7. Möbelscharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Kolben (16a, 21a) einstückig mit dem Betätigungselement (11) verbunden ist.
  8. 8. Möbelscharnier nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (11) einen linear verschiebbaren Schieber (11a) aufweist.
  9. 9. Möbelscharnier nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (11a) eine Schrägfläche (15) aufweist, die beim Dämpfungshub von einem der Anschlagteile (5, 6) oder vom Gelenkhebel (7) beaufschlagbar ist, wodurch der Schieber (11a) bewegbar ist.
  10. 10. Möbelscharnier nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (11 a) ein Langloch (13) aufweist, durch das der Schieber (11 a) relativ zu einem am Scharniertopf (6a) angeordneten Befestigungszapfen (14) verschiebbar ist.
  11. 11. Möbelscharnier nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Befestigungszapfen (14) wenigstens eine Federvorrichtung (9) gelagert ist, durch welche die beiden Anschlagteile (5, 6) in Richtung einer Endlage relativ zueinander druckbar sind.
  12. 12. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltlamelle (20) aus gummielastischem Material gebildet ist.
  13. 13. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltlamelle (20) bewegbar gelagert ist.
  14. 14. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltlamelle (20) beim Dämpfungshub eine erste Stellung aufweist, in der das Dämpfungsfluid im Wesentlichen ausschließlich durch die Durchlassöffnung (20a) hindurch in die zweite Fluidkammer (21) führbar ist und wobei die Schaltlamelle (20a) beim Rückstellhub eine zweite Stellung aufweist, in der das Dämpfungsfluid auch um die Schaltlamelle (20) herum in Richtung der ersten Fluidkammer (16) zurückströmen kann.
  15. 15. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einem Kolben (16a) ein Rückstellmechanismus (18a) zugeordnet ist, durch den der Kolben (16a) nach erfolgtem Dämpfungshub wieder in eine Bereitschaftsposition für den nächsten Dämpfungshub bewegbar ist.
  16. 16. Möbelscharnier nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückstellmechanismus (18a) eine Rückstellfeder zum Rückstellen des Kolbens (16a) aufweist.
  17. 17. Möbelscharnier nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Kolben (16a) und dem zweiten Kolben (21a) jeweils ein Rückstellmechanismus (18a, 18b) zugeordnet ist.
  18. 18. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Anschlagteile (6) einen Scharniertopf (6a) zum Befestigen an einem Möbelteil (3) aufweist, wobei die Dämpfvorrichtung (10) im oder am Scharniertopf (6a) angeordnet ist.
  19. 19. Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfvorrichtung (10) ein Gehäuse (10a) aufweist, das in den Scharniertopf (6a) von oben her einsetzbar und in Montagelage im Wesentlichen vollständig innerhalb des Scharniertopfes (6a) angeordnet ist.
  20. 20. Möbelscharnier nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (10a) eine Befestigungseinrichtung (24) aufweist, durch die das Gehäuse (10a) am oder im Scharniertopf (6a) lösbar befestigbar, vorzugsweise werkzeuglos montierbar und vorzugsweise werkzeuglos demontierbar ist.
  21. 21. Möbelscharnier nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung (24) wenigstens ein Arretierelement (24a) aufweist, das sich in Montagelage am oder im Scharniertopf (6b) abstützt.
  22. 22. Möbelscharnier nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement (24a) federnd ausgebildet und in Montagelage mit einer am oder im Scharniertopf (6a) ausgebildeten, korrespondierenden Öffnung (23) in Eingriff steht, wobei das Gehäuse (10a) durch Druck entgegen der federnden Wirkung des Arretierelementes (24a) vom Scharniertopf (6a) demontierbar ist.
  23. 23. Möbel mit wenigstens einem bewegbaren Möbelteil, das über wenigstens ein Möbelscharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 22 bewegbar gelagert ist. Hierzu 9 Blatt Zeichnungen
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