AT508083A1 - Mehrschaliger kamin - Google Patents

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AT508083A1 AT572006A AT572006A AT508083A1 AT 508083 A1 AT508083 A1 AT 508083A1 AT 572006 A AT572006 A AT 572006A AT 572006 A AT572006 A AT 572006A AT 508083 A1 AT508083 A1 AT 508083A1
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J13/00Fittings for chimneys or flues 
    • F23J13/02Linings; Jackets; Casings
    • F23J13/025Linings; Jackets; Casings composed of concentric elements, e.g. double walled

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Description

» 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190
Mehrschalioe Kamine
Die Erfindung betrifft mehrschalige Kamine und ihre Herstellung mittels eines neuartigen Systems einer flächig-formstabilen und druckfesten Zentrierung und Distanzierung, welche einen gesicherten Einbau aller gebräuchlichen Innenrohr-Siulen - auch von solchen, die mit einem relativ formweichen Isoliermantel umhüllt sind - ermöglicht. - was wiederum solcherart hergestellte Kamine nicht nur geeignet macht für eine Einleitung der Verbrannungsluft über den Mantelsehacht im Gegenstrom-Betrieb auch im Hoehtemperatur-Bereich, sondern auch für einen schadensfreien „liegenden Transport" als Fertigteil und dass - darüber hinaus - deren Innenrohr-Säule in schalltechnisch günstiger Weise von der Ummantelung getrennt ist. - Die Erfindung erlaubt in einfacher Art eine Berechnung der Größe /des Formates und der Anzahl der für eine gesicherte Zentrierung und Distanzierung nötigen ef. Zentrierklötze.
Mehrschalige - im Sinne der Erfindung nutzbare - Kamine können errichtet werden als A) Neubau-Kamine, und zwar als A1J Formstein-Montaoe-Kamine. das sind Kamine, deren Formmantel (Ummantelung) und deren Innenrohr-Säule auf der Baustelle aufgemauert werden aus Einzelteilen (Mantel-Formsteine, -Formziegel, Innanrohr, Isoliermantel udgl.), - we/fers a/s A2) Formstein-Fertiatail-Kamina. das sind Kamin-Fertigtaila beliebiger Länge, deren Formmantel (Ummantelung) warkseits aus Mantel-Formsteinen, -Formziegeln udgl., einschließlich einer beliebigen Innenrohr-Säule, aufgebaut wird, - die liegend zur Baustelle transportiert und dort - mit Kranhilfe - versetzt werden, - weiters als A3) Formmantel-Fertjoteil-Kamine. das sind Kamin-Fertigteile beliebiger Länge, deren Formmantel (Ummantelung) warkseits in Baton udgl. gegossen, gezogen, extrudiert, aus Platten geklebt uä , einschließlich einer beliebigen Innenrohr-Säule, hergestellt wird, - die liegend zur Baustelle transportiert und dort - mit Kranhitfe - versetzt werden.
Als Fertigteil-Kamin im Sinne A2) und A3) zählt auch die gesonderte Montage eines leeren Formmantels und dessen nachträgliche und sanierungsähnliche Befüllung mit einer beliebigen Innenrohr-Säule. B) Sanierungs-Kamine - durch den Einzug einer beliebigen, im Mantelschacht zentrierten und von dessen Wandungen baabstandeten Innenrohr-Säule.
Die Erfindung ermöglicht eine Nutzung aller angeführten Bauarten für eine Einleitung der Verbrennungsluft über den Mantelschacht im Gegenstrom-Betrieb - d.h.: bei niedrigen wie auch (aufbauabhängig) bei hohen Abgas-Einleüungs- Temperaturen Sie gewährleistet einen schadensfreien Jiegenden“ Transport solcherart hergestellter Fertigteil-Kamine und 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002]
J 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @04 I Λ #- • * · · · · · • · ♦ ··-*·· 9 » · 9 · £m ···· • · · · · · · • · ·· · 9 ··· e» gewährleistet darüber hinaus eine wirksame sehalltechnische Trennung der diesbezüglich betroffenen Bauteile.
Mehrschalige Kamine der erfindungsrelevanten Bauart werden hinsichtlich ihres konstruktiven Aufbaues eingeteilt in: C) 2schalioe Kamine
Ci) 2schaliae Kamine - gutgebaut aus den Bauteilen - der Süßeren Ummantelung mit dem Mantelschacht, darin - der beliebigen Innenrohr-Säule, mit - der diese umschließenden Luftschicht C2) „teilgedämmte' mehrschalige Kamine - d.h., wenn der Isoliermantel nur Teile der Innenrohr-Säule umhüllt, gelten hinsichtlich ihres thermischen Leistungsvermögens als 2schalige Kamine. 2schalige Kamine sind geeignet für eine Einleitung der Verbrennungsluit Ober den Mantelschacht im Gegenstrom-Betrieb bei niedrigen Abgas-Einleltungs-Temperaturen. 2$chaiige Kamine sind bedingt geeignet für eine Einleitung der Verbrennungsluft Ober den Mantelschacht im Gegenstrom-Betrieb bei hohen Abgas-Einleitungs-Temperaturen, d.h.: eingeschränkt auf Einzel-Feuerstätten kleiner Leistung (Kachelofen. KaminOfen, Zusatzherde udgl ), vorausgesetzt, dass die Innenrohr-Säule wenigstens NW 16 ist, der nutzbare Zuluft-Querschnitt wenigstens 60 % des Innenmhr-Querschnitts beträgt und die gesicherte Mindestdicke der umschließenden Luftschicht an keiner Stelle 25 mm unterschreitet. D) 3schalioe Kamine in 2 Bauarten: D1) .rohraedämmte" 3schaliae Kamine - aufgebaut aus den Bauteilen - der äußeren Ummantelung mit dem Mantel schacht, darin - der beliebigen Innenrohr-Säule, mit der - diese umhüllenden Wärmedämm-Schale (-Schicht, dem .lsoliermantei,‘) und - der diese (in der erfindungsrelevanten Bauart) umschließenden Luftschicht johrgedämmte“ 3schalige Kamine sind - abhängig von der Dicke und der Struktur der Wärmedämmung - geeignet für eine Einleitung der Verbrennungsluft ober den Mantelschacht im Gegenstrom-Betrieb bei allen Abgas-ßnleitungs-Temperaturen 02) .mamelaedammte“ 3schalioe Kamine - aufgebaut aus den Bauteilen - der äußeren .tragenden" Ummantelung, mit - der innerseits situierten, den Mantel schacht umgrenzenden Wärmedämm-Schale (-Schicht), - und - der beliebigen Innenrohr-Säule mit - der diese umschließenden Luftschicht *mantelgedämmte‘ Sschalige Kamine sind geeignet fOr eine Einleitung der Verbrennungsluft über den Mantelschacht im Gegenstrom-Betrieb bei niedrigen Abgas-Einleitungs-Temperaturen (bekannte und bewährte LAF- und LAS-Kaminanlagen) 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @05
I jnantelgedämmte1 Sschaliga Kamine schließen sich von einer Einleitung der Verbrennungsluft über den Mantelschacht im Gegenstrom-Betrieb bei hohen Abgas-GnleRungs-Tem-peraturen selbst aus, da die aus der ungedämmten Innenmhr-Säule abgegebenen hohen Temperaturen in der Luftschicht zwischen der beheizten Innenrohr-Säule und der Manteldamm ung die Warme stauen und dementsprechend einen Abwartstransport dar Verbrennungsluft erfolgreich verhindern.
Nachstehend eine Auflistung der gebräuchlichsten auf dem Markt vertretenen .beliebigen“ E) Innenrohf-SvBteme I-Bauteilei: E1.1) - Keramik-Muffenrohre ohne Isoliermantel schlag- und bruchempfindlich E1.2) - Keramik-Muffenrohre mit Isoliermantel sehr druckempfindlich am Isoliermantel, schlag- und bruchgeschützt durch den Isoliermantel E2.1) - Edelstahl-Muffenrohre einwandig sehr druck- und schlagempfindlich E2.2) - Edelstahl-Muffenrohre doppelwandig mit Isoliermantel sehr druckempfindlich am Isoliermantel E3.1 - Kunst stoff-Muffenrohre für niedere Abgas-Einleitungs-Temperaturen (<120"C) druck- und schlagempfindlich E3.1 - Kunststoff-Muffenrohre für hohe Abgas-Einleitungs-Temperaturen (<10O"C) druck- und schlagempfindlich E4.1) - Schamotte-Muffenrohre ohne Isoliermantel schwer, schlag- und bruchempfindlich E4.1) - Schamotte-Muffenrohre mit Isoliermantel schwer, sehr druckempfindlich am Isoliermantel, bruchgeschützt durch Isoliermantel
Dia Erfindung ist für eine Zentrierung und Distanzierung aller Arten von Innenrohr-Säuien geeignet, geht jedoch davon aus, dass in modern konzipierten Kaminen nur noch gemuhte Innenrohre der angeführten Bauarten (bei Keramik- und Schamotte-Muffenrohren werden solche mit Langmuffe - >Scm-Muffenüefe - bevorzugt) Verwendung finden, da nur aus diesen langspannende und knicksichere Innenrohr-Säuien herzustellen sind, die aufgrund ihrer eigenen bauartbedingten Aussteifung eine sparsame Anordnung von Zentrierebenen zulässt.
Beim Einbau dar Innenrohr-Säuien ist darauf zu achten, dass deren Längsbeweglichkeit zum schadensfreien Abtrag ihrer thermisch bedingten Längenänderungen nicht eingeschränkt wird. Bewegungseinschränkender Einbau führt zu großen Schäden am Gewerke (vom Abheben des Kaminkopfes bis zum Totalschaden). F) Zentrierung: In erfindungsrelevanten Kaminen sind die Innenrohr-Säuien im Mantelschacht zentriert und von der Mantelwand distanziert, sodaß sich eine .allseitig um-13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4100 @06 • · e • · · • · · • I »
i I schließende Luftschicht* ergibt. - Im Regelfall kann davon ausgegangen werden, dass der Mantelschacht einen in seiner Grundform einem Quadrat ähnelnden Querschnitt aufweist, da dieser Querschnitt die beste Raumnutzung in der Ummantelung zulässt. - Wenn bei diesem Mantel-Querschnitt die Zentrierung der Innenrohr-Ssäuie an den vier der Mantelwand nächstgelegenen Scheitelpunkten des Innenrohres angesetzt wird, ergibt dies eine stabile Zentrierung mit dem geringsten Stützaufwand. - Ist der Mantelschacht von eher dreieckigem Querschnitt, sind drei Zentrierstützen vonnöten, - ist der Mantelschacht eher kreisrund, werden wiederum vier gegenüberliegende Zentrierstützen benötigt, um die jeweils stabilste Zentrierwirkung zu erzielen usw. Die Zentrierstützen sind nur dann wirksam, wenn sie passgenau am jeweiligen Scheitelpunkt platziert sind.
Heute gebräuchliche Zentrier- und Distanzier- Vorrichtungen beabstanden systembedingt mit sehr kleinen Kontaktpunkten - eher punkt- und strichartig - und sind daher - wie nachfolgend aufgeschlüsselt - wenig geeignet für eine gesicherte Beabstandung von formstabäen Innenmhr-Säulen und nicht geeignet für eine gesicherte Beabstandung von fomm&chen -weil Isoliermantel-gedimmten - Innenrohr-S&ulen.
Zurzeit sind drei Zsntrierstütz-Systems bekannt und auf dem Markt:
I
« · » fr F1) Abstandhalter aus Stahlbtach: hierbei handelt as sieh in dar Regal um vier federnd geformte, rostfreie Stahlblech-Zentrierstützen, die in exakt auf den jeweiligen Umfang des zu zentrierenden Innenrohres Bbgestimmten Abständen auf einem Reifband, Spannband odgl. vormontiert sind und zwecks passgenauer Zentrierung an den jeweils vorgesehenen Scheitelpunkten zu platzieren sind. - Diese Abstandhalter sind sehr kostenintensiv, sehr sperrig urid dementsprechend schlecht zu lagern. Daher wird bestenfalls eine Dimension auf Lager gehalten, - noch öfter jedoch ein Karton mit den verbogenen Resten aus den letzten fünf Bauvorhaben. - Die Varwechslungsgefahr ist ohnehin sehr groß: es genügen ein paar Millimeter Fehlmaß je Zentrierstütze, um die Zentriervorriehtung für eine passgenaue Zentrierung unbrauchbar zu machen, da die Zentrierstützen dann nicht mehr .gegenüberliegend zentrieren*, sondern »in der Luft* stehen. - So wird eben gespart, wo es geht, und die bei einem Bauvorhaben .übriggebiiebenen* Abstandhalter werden zurechtgebagen und beim nächsten Kamin eingebaut - nach dem Baumotto .Scheitelpunkt hin - Scheitelpunkt her - nach dem nächsten Stein sieht’s keiner mehr!" - Bei kleineren Abgasrohr-Dimensionen (NW 8-12 cm) verursachen derart willkürliche .Zentrierungen* - durch die Teile des Zuluft-Querschnittes wegen Verengung der Luftschicht unter 20 mm stillgeiegt werden - keine besonderen Probleme, da der verbleibende Zuluft-Querschnitt beidseitig zwischen strömungsgünstig-glatten Wandungen (keine faserig-strukturierte Wirmedämm-Schichte) geführt ist und immer noch größer ist, als der Abgas-Querschnitt. - Bei größeren Abgasrohr-Dimensionen (NW 14 - 20 cm und darüber), bei denen in der Regel der Abgas-Querschnitt gleich oder größer ist, als der Zuluft-Querschnitt, kann es hingegen bei dieser nonchalanten Art der Zentrierung durchaus zu ernsten Betriebsstörungen kommen, wenn durch den ausmittigen Einbau der Innenrohr-Säuie große Teile des Zuluft-Querschnittes (bis zu einem Drittel) wegen übergebührlicher Veren- 13/01 ’06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @07
I i: •» ϊ · * ** · *»» .1 * *» » % gung für den Eintransport der Verbrennungsluft unbrauchbar gemacht werden, - zumal diese größeren Abgas-Querschnitte vorzugsweise für Feststoff-Feuerstätten mit hohen Abgas-Einlei tu ngs-Temperaturen gedacht, und daher in qualitativer Ausführung innenrohrseitig mit einem faserig-strukturierten - strämungstechnisch eher ungünstigen - Isoliermantel ausgerüstet sind. - Diese - zurzeit am häufigsten genutzte - Art der Zentrierung ist bedenklich, da sie weder selbstkontrollierend, noch formstabil ist.
Etwas besser und nicht ganz so extrem Umfang-abhängig verhalten sich solche Zentrierstützen, wenn sie in fixen Abständen auf einer Schablone aufgezogen sind, doch besteht auch hier die Gefahr, dass sie - wenn ein Rohr zu groß ist - gleichfalls auf kurzem Wega zur Saite und damit aus dam Scheitelpunkt gebogen werden. Das Stahlblech-Zantrier-Systam ist auch in dieser Variante nicht ais formstabil zu bezeichnen.
Blech-Zentriersysteme sind hinsichtlich ihrer Zentrierwirkung bedenklich, da sie sehr stark der Willkür der Verarbeiter ausgesetzt sind und sind - vor allem wegen der systembedingten punktuellen Kontakte nicht geeignet zur Zentrierung von Innenrohr-Saulen mit formweichem Isoliermantel, da letzterer bereits beim Versetzen und dann bei den thermisch bedingten Bewegungen der Innenrohr-Saule von den Blech-Zentrierstützen an den Kontaktpunkten eingedrückt, zerschnitten, eingeschnitten, zerfasert wird, - folglich auch nicht geeignet zur Zentrierung von Isoliermantel-Innenrohr-Säulen, deren Einbau andererseits wieder Vorbedingung für einen „ Gegenstrom-Betrieb im Mantelschacht bei hohen Abgastemperaturen‘ ist. - Das Blech-Zentriersystem ist wegen der kleinformatigen Kontaktpunkte und deren ungenügender Lastaufnahme nicht geeignet zur werkseitigen Befüllung von Formmantel-Fertigteil-Kaminen (A2), - ein sanierungsihnliches Befüllen endversetzten Mantel-Fertigteile mit einem aus der Sanierung bekannten modifizierten Blech-Zentriersystem ist möglich (B) -allerdings wieder nur mit der Einschränkung auf .nicht wärmegedämmte Innenrohre“. - Für den Aufbau von Formstein-Fertigteilen sind sie - wieder eingeschränkt auf glicht wärmegedämmte Innenrohre“ - wegen ihrer kleinformatigen Kontaktpunkte und der mangelnden SeitenstabUität bedingt geeignet: ihre Anzahl ist mindestens zu verdoppeln, um der einseitigen Belastung beim liegenden Transport der Fertigteile halbwegs standzuhalten, - was kostenintensiv ist.
Ein weiterer Mangel der Blech-Zentriersysteme ist deren große Schall-Leitfähigkeit, welche eine lückenlose Übertragung - in ungünstigen Frequenzbereichen sogar eine Verstärkung -der aus der Feuerstätte in die Innenrohr-Säule und von dort in die Ummantelung - und damit von Stockwerk zu Stockwerk - eingetragenen Betriebsgeräusche bewirkt. - Dieser Immission wird derzeit Abhilfe geschaffen zumeist mit zwischengeschalteten Schall-Absorbern udgl. F2) Mineralfaser-Abstandkeile: ein Zentriersystem aus der Anfangszeit der zwai- schaligen Kamine, wobei in dessen Anfangszeit die Keile einfach in den Luftspalt zwischen der Innenrohr-Säule und der Mantelwand eingesteckt, - später - zwecks verbesserter Seitenführung - in unter Mitwirkung des Anmelders entwickelte Schlitze, die in dar Mantel-13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @08 < j: « «6 • 4 · • · « · • · · *· · *· wand der Mantai-Formsteine - von Oben nach Unten durchgehend - eingeformt sind, eingesteckt wurden. - Das System unterbindet die Schallübertragung von der Innenrohr-Siule in die Ummantelung wirksam. - Das System bringt Probleme beim Einbau, da in der Praxis häufig der verbreiterte Oberteil des Keiles, der die Lagerfläche überragt und damit den Keil gegen ein Durchrutschen sichert, von den Professionisten ebgeschnitten wird, da ar das Mörtelbett und den Sitz des auffolgenden Mantelsteines empfindlich stört, - was zur Folge hat, dass sich der Keil in der Praxis bei der geringsten Bewegung der Innenrohr-Säule löst, in die Luftschicht ab rutscht und so seine Zentrierwirkung verliert. - Das System ist nicht geeignet für die Zentrierung von isoliermarrtei-lnnenrohren, da es bei zentrierender Spannung den Isoliermantel eindrückt und so nicht nur seine Zentrierwirkung variiert, sondern auch die Längsbopeglichkeit der Innenrohr-Säule kräftig einschränkt. - Das System ist nicht geeignet für die Herstellung von Fertigteil-Kaminen, da die bei seitlicher Auflast - «während des liegenden Transportes - wirksamen distanzhartenden Kontaktflichen wegen der Keilform (Keil-spitzen-Kontakt = lediglich jener Millimeter-breite Streifen, mit dam sich die Kailfläche am 90“-Winkel am Oberende des Mantel-Formsteines /des Schitees abstützt) so klein sind, dass auch druckfestere Werkstoffe, als die in flächigem Kontakt ausreichend druckfasten Mineralfaserkeile, derart stark gestaucht werden, dass nach dem Aufrichten des Feriigteiles jede Zentrierwirkung verloren ist, - abgesehen davon, dass sich die drei gegenüber dem überbelasteten Keil liegenden, unbelasteten und ungesicherten Keile aus ihrer Bettung lösen, in die Luftschicht rutschen und dort an beliebiger Stelle den Lufttransport unterbrechen, die Innenrohr-Säule knicken usw. usw. - Das System benötigt unnötig und unerwünscht dicke, ergonomisch auch aus Gewichtsgründen abzuiehnende Wanddicken wegen der Unterbringung der Führungsschlitze für die Distanzkeile in der Mantelwand. F3) Anform-Abstandrippen: ein weiteres reaktiviertes Beabstandungs-System, das weniger der Zentrierung, sondern lediglich der Sicherung eines bestimmten Mindestabstandes der Innenrohr-Säule von der Mantelwand dient. - hierbei handelt es sich um innenseits der Mantelwand im Mantel-Formstein. über die hatte Steinhöhe oder weniger reichende, angeformte Distanzrippen, die einerseits dazu dienen, eine Luftschicht in einer absoluten Dicke von über 20 mm frei und «wirksam zu halten, andererseits in dem jewweils unterhalb der Distanzrippen geschaffenen umlaufenden Freiraum eine «wiederholte Vermischung der durch die Distanzrippen Stein für Stein geteilten Luftströme zu ermöglichen. Die strömungstechnische Wirksamkeit dieses Beabstandungs-Systemes «wird angesichts bekannter ainbautschnischer Schwierigkeiten bezweifelt. - Jedenfalls ist es dae Beabstandungs-System mit dem größten Platzbedarf, da es zum Einfädeln der Isoliermantel-Rohre zwischen den grobkörnig-scharfkantigen Abstandrippen zu deren baulicher Tiefe noch einen ManipUationsraum van wenigstens rundum 10 mm benötigt. - Trotz dieses Manipulationsraumes «wird - selbst von geübten Professionisten - lediglich etwa jedes dritte Isoliermantal-Rohr beschädigungsfrei eingefädett und versetzt
Das System unterbindet eine Schallübertragung aus der Innenrohr-Säule in die Ummantelung wirksam. - Das System ist - siehe Vorgesagtes - bedingt geeignet für die Herstellung von 13/01 06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] @09 @09 POSTAMT 4190
01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014
Montage-Kaminen (A1) für den GG-Betrieb. - Das System ist nicht geeignet für die Herstellung von Formstein-Fertigteil-Kaminen für den GG-Betrieb, da - siehe Vorgesagtes - ein Großteil der Isoliermäntel bereits beim Einbau beschädigt wird, - der Rest würde dem System gegeben werden beim liegenden Transport der Fertigteile, wo sich die formweichen Isoliermäntel wegen der einseitigen Lagerung auf den formharten, Abstandrippen einpressan, in diesen grobkörnig-scharfkantigen Betonnppen verfilzen und beim Aufstellen des Fertigteiles endgültig zemssen werden, sodaß - abgesehen von der verlorenen Zentrierung - große Teile des so geschaffenen Filzes wenigstens ebensogroße Teile des Zuluft-Querschnittes - d.h. mehr als ein Drittel desselben - für einen Eintransoort der Verbrermunasluft unbrauchbar machen. 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 110 01/J.3/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 4. _ » , *.*·
4190 8 werden (beispielsweise Zusatzherde, Beistellöfen udgl) und /oder bei sogen.,Komfort-Feuerstätten (wie Kachelöfen, Kaminöfen, Offene Kamine udgl.) kam sich beim Erlöschen der Flamme CO bilden, das geruchlos und schwerer als Luft ist, - das aus-tritt oder von einem Lüftungsgerät in den Wohnraum gezogen wird - Folge: die Bewohner entschlafen - sanft, aber endgültig.
Es ist tödlicher Leichtsinn, wenn in heutiger Zeit Kaminanlagen jatr Vorsorge für Notzeiten* oder für den Betrieb sogen. JComfart-Feuerstätten“ in winddichten Raume eingebaut werden (in verschiedenen Bundesländern sogar zwangsweise), - welche Kamine im Bedarfsfall gar nicht, oder nur unter Lebensgefahr betrieben werden können, ... weil da eben mal ein bisschen Vorsorge für die ra umluftuna bhängige Verbrennungsluft-Zufuhr „vergessen“ wurde. -Zumal vielen der prdsumptivan Nutzer - weil zu jung - gar nicht Idar sein kann, in welche Gefahr sie sich mit einer Inbetriebnahme denkt leichtfertig „vorgesorgtef* Anlagen begeben. F2) Gegenstrom-Betriebssystem (GG-Betneb): aus diesen Überlegungen werden Feuerstitten und Heizungsanlagen - nicht KamineI - in neuerer Zeit so ausgelegt, dass sie auch und vor allem für einen mraumiuftUNabhangigenJ Betrieb geeignet sind, - Kamine hinken in dieser Entwicklung nach und werden diesbezüglich Iss jetzt nur im mindergefahrßchen Niedertemperatur-Bereich für beide Betriebssysteme ausgelegt, -vordem in dieser Beziehung weit heimtückischeren - weil unvorstellbaren, und deshalb nicht zur Kenntnis genommen -jedoch uU. lebensgefährdenden Hochtemperatur-Bemkh ist die Entwicklung bei Kaminen bis dato zum Erliegen gekommen.
Raumluftunabhänoioer Betrieb* heißt, dass .Zuluft - Feuerstätte - Abgas* mit dar Aussenluft einen Kreislauf bilden können, bei dem es an keinem Punkt zu einem unkontrollierteren Kontakt mit der Raumluft kommt. - Die Zuluft wird beliebig eingeleitet, die Feuerstätte ist gegenüber der Raumluft geschlossen, Abgas /Rauchgas wird über den Kamin ausgeleitet - Beeinflussungen der Feuerstätte, der Flamme und des Sauerstoff-Gehaltes der Raumluft durch wohnungs- und gebäudaintome Abläufe (Sauerstoffentzug, Lüftungsgeräte usw.) sind wirkungsvoll ausgeschlossen. - Wenn diese Zuluft (Verbrennungsluft) über die Luftschicht des Kamins zur Feuerstätte eingeleitet wird, wird das Betriebssystem als Gaoenstrom-Batriab (GG-Betrieb) bezeichnet - Zwischenzeitlich und wie vorerwähnt ist dieses Betriebssystem - das bei kompaktesten Außenabmessungen den größten Nutzen für den Betreiber gewährleistet · in einer Vielzahl von Heizungsanlagen mit niedrigen Abgas-Temperaturen eingebaut und in diesem Anwendungsbereich .Stand der Technik“. - Besonders günstig verhält sich das GG-Betriebssyatem in der Ges- /Öl-Brennwert-Technik, wo in der Regel mit Abgas-Eintritts-Temperaturen von weit unter +100*C gearbeitet wird und die Abgase mit Überdruck in dementsprechend kleindimensionierten (NW 8-10), überdruckdichten und kondensatbeständigen Rohr-Säulen, oder im Unterdrück in etwas größeren (NW 12 · 14) ausgeleitet werden. - Problematisch - und daher bis heute nicht befriedigend gelöst - ist das GG-Betriebssystem bei höheren und hohen Abges-Eintrittstemperaturen (vor allem bei 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 an / POSTAMT 4190
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Feststoff-Feuerstätten und v/or allem bei vorerwähnten Feststoff-Kleinfeuerstätten), da dort ein abwärts zur Feuerstätte gerichteter Verbrennungsluftstrom von den in einer nicht warmege-dämmten Innenrohr-Säule ausgeleiteten Als /Rauchgasen so stark erwärmt (vorgewärmt) wird, dass er von dieser übermäßigen Vorwärmung zum Auftrieb gezwungen - und damit für eine Verbrennungsluft-Einleitung unbrauchbar - wird. - Voraussetzung für den GG-Betrieb eines Kamins bei hohen Abgas-Emtrittstemperaturen ist daher die Installation einer durchgehenden Wärmedämm-Schale - eines Isoliermantels - an der Innenrohr-Säule, durch den die Wärmeabgabe soweit reduziert wird, dass nur noch eine maßvolle — die Einleitung der Verbrennungsluft nicht störende - Vorwärmung dieser Verbrennungsluft (wie im Niedertemperatur-Betrieb) möglich ist.
Der Isoliermantel (die Wärmedämm-Schale) bei rohrgedämmten-Sschaligen-Kamin-Systemen wird vorzugsweise aus diffusionsoffener, faserig-strukturierter und hochtemperaturbeständiger Mineralfaser hergestellt. Sinnvollerweise wird der Isoliermantel eingebaut bei Kamin-Systemen, in deren Innenrohr-Säulen Ab- und Rauchgase mit hohen Temperaturen (>180*C) eingeleitet werden und bei denen es fallweise (Festbrennstoffe) zu extremen Überhitzungen (zB. Russbrand) kommen kann
Es ist eine Frage der Menschlichkeit, beim heutigen Wissensstand in „winddichten* Gebäuden, Wohnungen etc. nur noch solche Kaminsysteme einzubauen, die vom Aufbau her für GG-Betrieb bei der vorherzusehenden Nutzung geeignet sind. GG-Betrieb mit hohen Abaas-Eintritts-Temperaturen - ist machbar mit wärmegedämmten Innenrohr-Säulen * .rohrgedämmte 3schalige Kamin-Systeme“ = Dl in den Bauarten A1), A2), A3) und B),
Die Erfindung gewährleistet eine einfache Umstellung von GL- auf GG-Betrieb - ist eingeschränkt machbar mit 2schaligen Kamin-Systemen = C) in den Bauarten A1), A2), A3) und B); - .teilgedämmte'' mehrschalige Kamine - d.h., wenn der Isoliermantel nur Teile der Innenrohr-Säule umhüllt, gelten leistungsmäßig als 2schalige Kamine und sind demzufolge nur bedingt geeignet zum .Gegenstrom-Betrieb" mit hohen Rauchgas-Eintrittstemperaturen (siehe Pkt. C). Die Erfindung gewährleistet eine einfache Umstellung von GL- auf GG-Betrieb - ist nicht machbar mit „mantelgedämmten 3schaligen Kamin-Sysremen“ * D3): eine „Vorwärmung“ kann bei hohen Abgas-Eintritts-Temparaturen bis zum .Hitzestau" führen, -daher arbeiten diese Systeme in der Praxis mit zweischichtigen Ummantelungen, die eine vom Mamelechacht abgesonderte Verbrennungsluft-Einleitung in einem eigenen Luftschacht erlauben, - was natürlich der Forderung nach einfacher Adaptierung GL /GG nicht entsprechen kann, da von Bauträgern und Bauherrn nicht zu verlangen ist, dass sie - wenn, wie hier, keine diesbezüglichen Vorschriften und auch keine diesbezüglichen Empfehlungen von Seiten der Kaminhersteller existieren - teurere und platzraubend· zweischichtige Kaminsysteme einbauen. 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAI +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @12 / • · * • « # • « I 4 · · • · · :: ία ♦ • * « • · ♦ ·· 0 Φ
Die Erfindung gewährleistet, dass alle entsprechend ausgerüsteten Kaminanlagen - in jedem Temperaturbereich - im Bedarfsfall jederzeit und ohne baulichen Aufwand vom bisher geistig verankerten „Gleichstrom-Betrieb" auf raumluftunabhängigen , Gegenstrom-Betrieb‘ umgestellt werden können. 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 13 / * 4 * ♦
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Mehrschalige Kaminsysteme ermöglichen bei entsprechendem Aufbau im Niedertemperatur-Bereich einen raum-, kosten- und energiesparenden Eintransport der Verbrennungsluft zur Feuerstätte über eine im Mantelschacht gebildete Luftschicht von gesicherter Dicke (bekannte LAF- und LAS-Systeme). Mehrschalige Kaminsysteme sollten - in ständiger Abstimmung mit den Entwicklungen zur Einsparung von Heizenergie, insbesondere aber mit den Bemühungen und Vorschriften zur Errichtung .winddichter" Wohnungen und Wohngebäude, welche einen bisher üblichen und gewohnten raumluftabhängigen Betrieb von Festbrennstoff-Feuerstätten ZU einem ernsten Risiko für die Gesundheit und das Leben der Nufeör machen - daher ehest weiterentwickelt und tauglich gemacht werden, dass die vorbeschriebene Art der Verbrennungsluft-Einleitung über die Luftschicht im Mantelschacht auch im Hoch tempere tur-Bereich genutzt werden kann, da dies dann auf simple Weise ermöglicht die betroffenen Feuerstätten im raumluftunabhängigen Gegenstrom-Betrieb zu betreiben, - wes unter Umständen sogar Leben retten kann. - Im Hochtemperatur-Gagenstrom-Bereich ist ss unumgänglich, dass dis Innenrohr-Säuls wärmedämmend ummantelt wird (Isoliemiantel) und ist es schwierig bis unmöglich, diesen relativ formweichen Isoliarmantal mit bisher bekannten Vorrichtungen so zu zentrieren und zu distanzieren, dass die strömungstechnisch notwendige Dicke der Luftschicht dauerhaft und formstabil gesichert ist, - insbesondere dann, wann der Kamin als Ferrigteil-Kamin konzipiert und - infolge seiner Länge - liegend transportiert wird.
Dar Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen, und ein Kamin-System auf Basis eines Zentrier- und Distanzier-Systems vorzustellen, das sich nicht nur durch eine rationelle Bauweise und sine einfache Herstaflbarkeit auszeichnet, sondern das vor allem auch in der Lage ist, alle beliebigen Innenrohr-Säulen - mit und ohne Isoliermantel - in allen beliebigen Ummantelungen - einschließlich beliebig langer Fertigteil-Kamine - so stabil und formbeständig zu zentrieren, dass im Msntelschacht eine die Innenrohr-Säuie bzw den Isollermantel umschließende Luftschicht von solch gesicherten Abmessungen entsteht, dass diese Luftschicht wahlweise für einen Eintransport von Verbrennungsluft zur Feuerstätte, -entsprechender Aufbau vorausgesetzt - auch im Hochtemperatur-Bereich, nutzbar ist; - oder das eine herkömmliche Hinteriüftung des Systems ermöglicht; - und das des weiteren gewährleistet, dass derart zentrierte Fertigteil-Kamine eine Manipulation und einen liegenden Transport schadensfrei, d.h. ohne Verlust der Zentrierwirkung und ohne batriebsstörenda Einengung dar Luftschicht überstehen ; - und das darüber hinaus günstige schalitechnischs Verhältnisse schafft.
Dia Erfindung löst diese Aufgaben dadurch, dass sie einen bei flächiger Lastverteilung formstabil wirkenden Zentrierklctz - der mit seinen beiden Kontaktflächen der geforderten flächigen Druckverteilung wegen in etwa parallel mit seinen Kontakten kommuniziert, was unter Belastung sine gleichmäßige Druckverteilung ergibt - in zentrierender Art zwischen der Mantelwand und der Innenrohr-Säuie bzw. einem diese umhüllenden Isoliermantel anordnet. 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2008 14:28 FAX +43 7213 82014 POSTAMT 4180 @14
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Durch die flächige Druckverteilung wird der Zentrierklotz in die Lege versetzt, auch relativ form weiche Isoliermäntel - wenn die Auflagerfläche der bei dem ef. Zentrier* und Distan2ier-System erstmals auf einfache Art rechnerisch ermittelten Auflagerfläche entspricht - auch bei einseitiger Druckbelastung formstabil zu distanzieren (liegender Transport). Der Zentrierklotz wird in durchaus unterschiedlichen - von der Art des Innenrohr-Systems und dessen Einbringung und von der Art der Ummantelung abhängigen - Vorrichtungen und Vorkehrungen so unverrückbar und gesichert platziert, dass er sowohl die Nenndicke der Luftschicht, wie auch deren Erhaltung bei einem liegenden Transport der Kamine als Fartigteil, wie auch -als bedeutender Nebeneffekt - die schalltechnische Trennung schallübeltragender Bauteile wirksam und dauerhaft sichert.
Die Erfindung nützt das an sich bekannte Wissen, dass verschiedene Werkstoffe - ua. auch aus Fasern gepresste Dämmstoffplatten - bei punktueller Druckbelastung keinerlei Lasten aufzunehmen und abzutragen imstande sind, sie jedoch bei flächiger Druckbelastung /Druck-Verteilung enorme Druckfestigkeiten entwickeln. - Die Erfindung gestaltet daher die Zentrier-klOtze so, dass sie mit den druckbeanspruchten Flächen weitgehend parallel zu den druckausübenden Flächen der zu zentrierenden /zu distanzierenden Bauteile liegen und so/nif von jeder Kontaktseite her die Druckverteilung flächig wirkt. - So ist es beispielsweise möglich, mit den bekannten Gewichten einer innenrohr-Säule und der bekannten Druckfestigkeit des für den Zentrierklotz bzw, des für den Isolmrmantef verwendeten Werkstoffes exakt die Große /das Format des Zentrierklotzes und dessen benötigte Anzahl auf cSe Kaminsäule zu berechnen, sodass Schäden -wie sie beispielsweise beim liegenden Transport von Fertigteil-Kaminen üblich sind - von vornherein ausgeschlossen werden können. -Diese exakte Vorbemessung kann - beispielsweise bei Fertigteii-Kaminen. die industriell präzise manipuliert werden, dazu genutzt werden, dass die Anzahl der für den stehenden Kamin notwendigen, relativ weit beabstandeten Zentrierebenen nicht erhöht wird, sondern dass auf jener Seite, auf der der Fertigteil aulgelagert wird, die Zentrierebenen einseitig mit zusätzlichen, als Distanzklötze wirkenden Zentrierklotzen zur optimalen Lastverteilung ergänzt werden. - Für den Fall des Enbaues sogen. Jormweicher" Isoliermäntel ist- wie vorerwähnt -ihren Druckfestigkeit für diese Vorbemessung maßgebend, - wobei dm Druckfestigkeit eines Isoliermantels wirksam verbessert werden kenn, wenn dieser zwecks flächiger Druckverteilung in der Zentrier- /Distanzierebene flächig bandagiert, armiert, umreift odgl. wird.
Das ef. Zentrier- und Oistanzier-System sichert eine dauerhafte und schonende Zentrierung aller damit ausgestatteten Kamin-Systeme, ohne die Längsbeweglichkeit der Innenrohr-Säule einzuschränken.
13/01 '06 FR 14:25 (SE/EM NR 7002J 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @15 ·· e · • · • · ·· • · • • • • · ·· • · • s 4 « • · • · • · : • · ··· t • • • • ··· • • · ·· • ··· ··
Fio. 1a: zeigt einen .rohrgedämmten" Sschaligen Kamin: eine Zentrierung und Distan zierung einer beliebigen Innenrohr-Säule (01), die umhüllt ist von einem Isoliermantel (01 a), im Mantelschacht (02a) einer beliebigen Ummantelung (02) erfolgt mittels flächige Kontakte bildender, gesichert platzierter, passgenauer und unter flächiger Belastung formbeständiger Zemrierklötze (04 - gezeigt in Fig. 2 ff ), was im Mantelschacht (02a) eine umlaufende und von unten nach oben durchgehende Luftschicht (03) ergibt.
Fig. 1b: zeigt einen „mantelgedimmten" 3scha!igen Kamin: (Q2i) die Manteldämmung
Fio. 1c: zeigt einen 2schaligen Kamin
Fio. 2: zeigt beispielhaft einen Mantel-Formstein (02b), der einen annähernd qua dratischen Mantelschacht (02a) aufweist, und dem für die Aufnahme der Zentrierklötze (04) untemends geschlossene, und damit Auflager (04b) bildende Platzierungsschlltze (04c) eingeformt sind, in welche die Zentrierklötze (04) eingeschoben und eufgelagert werden, sodaQ sie gegen ein seitliches Auskippen und gegen ein Abrutschen in die Luftschicht (03) wirksam gesichert sind.
Der Platzierungsschlitz (04c) kenn en seiner Hinterwand (041) auch geechrägt sein, wenn eine - technisch fragliche - Zentrierung mittele leicht keilförmig geschrägter Zentrierklötze (04) gesucht wird.
Eine besonders kompakte Bauform für die Ummantelung (02) und eine besonders strömungs-günstige Form für den Mentelschacht (02a) bzw. für die Luftschicht (03) ergibt sich, «rann die Platzierungsschlltze (04c) im Oberteil von, die Mantelwand (02c) innerseiis in den Mantelschacht (02a) hinein überragenden, ausgerundeten und von unten nach oben durchgehenden Wülsten (04d) eingeformt sind, da bei dieser Anordnung nicht nur mit der brandtechnisch notwendigen Mindest-Wanddicke für die Mantelwand (02c) das Auslangen gefunden wird, sondern sich daraus auch ein strömungsgünstigeres Verhalten der Luftschicht (03) - ohne eine Gefährdung durch Wirbelbildung - ergibt, - und dass darüber hinaus nach einem Aufsätzen des nächstfolgenden Mantel-Formsteines (02b) der untenliegende Platzierungsschlitz (04c) von dem Wulst (04d) obenende abgedeckt wird, sodass der Zentrierklotz (04) auch gegen ein Ausschieben nach oben wirksam gesichert ist. (04f) Rückseite des Zentrierklotzes.
Fio. 3a: wenn der Mantelschacht (02a) von eher kreisrunder Form ist, können die Plat- zierungsschlfrze (04c) in besonders raumsparender Bauweise innerseits der Ecken (02d) einer Ummantelung (02) angeordnet sein.
Fio. 3b: für ein Funktionieren des ef. Zentrier- und Distanzier-Systems ist unerheblich, ob die Platzierungsschlltze (04c) untemends mit einem eingeformten Auflager (04b) beendet sind, oder ob sie als über die Höhe der Kaminsäule oder der Mantel-Formsteine (02b) durchgehender Schlitz ausgebildet werden, der im Bereich des Auflagers (04b) mittels eines eingesetzten Zwickels (04e) odgl. als stabiles Auflager (04b) gerichtet werden. 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @16 « ·· ·· · • ··· • · » • · # ··· ··
Fia. 4: zeigt beispielhaft eine Reihe von Platzierungskonsolen:
Fig. 4a stellt eine eingesetzte Metallblech-Platzierungskonsole (05a) dar Fig. 4b stellt eine angeformte, werkstoffidente Piatzierungskonsole (05b) dar Flg. 4c stellt eine angebaute Piatzierungskonsole (05c) aus beliebigem Werkstoff dar Die Platzierungskonsolen (05a, 05b, 05c ff.) sind kraftschlüssig mit der Mantelwand (Q2c) verbunden und können in den seitlichen Führungen (05d) Sicherungsiöcher (05e) odgl. vorgesehen sein, durch welche ein Sichemngsstift (05f) geführt wird, der den Zentrierklotz (04) durchsticht und unverrückbar sichert. - In dieser Konsot-SieherungsnAusfuhrung könnte sogar auf ein Auflager (04b) für die Zentrierklötze (04) verzichtet werden.
Werden die Kamine als Formstein-Fertigteii-Kamin werkseits aus Mantel-Formsteinen (02b) aufgebaut, sind die Zentrierklötze (04) wegen der einsaitigen Belastung und mehrseitigen Entlastung beim liegenden Transport dar Fertigteile zusätzlich gegen ein Verkanten und gegen ein Herausfallen zu sichern: in der Anwendung der Platzierungskonsolen (05a, 05b, 05c ff.) wird die in Fig. 4 gezeigte Zusatzsicherung mittels Sicherungsstift (05f) empfohlen, - in der Anwendung der Platzierungsschlitze (04c) wird - durchaus auch in der Anwendung der Platzierungskonsolen (05a, 05b, 05c ff.) brauchbar - dar Zentrier klotz (04) wenigstens an seiner Rückseite (04f - Fig. 2) kraft schlüssig in den Platzierungsschlitz (04c) bzw. durch die offene Rückseite der Platzierungskonsolen (05a, 05b, 05c ff.) an die Mantelwand (02c) des Mantel-Formsteinas (02b) eingeklebt. - Wenn ein beiderseits flächig angepasster Zentrierklotz (04) derart gesichert ist, ist es nicht funktionsbeeinträchtigend, wenn eine Kontaktseite mit geringem Spiel vom anderen Kontakt beabstandet ist, solange gewährleistet ist, dass unter Belastung die Kontaktflächen zwecks flächiger Druckverfeilung einander satt und voH-flächig kontaktieren.
Fia. 5: zeigt beispielhaft Adapter-Platzierungskonsoten (05g und 05h), die in einen beliebigen geeigneten Mantelschacht (02a) eines Mantel-Formsteines (02b) kraft-schlüssig eingebaut sind. - Diese Konsolen ermöglichen eine Ausstattung geeigneter systemfremder Kamin-Systeme mit den Vorteilen dar Erfindung, was die formstabile und schalltechnisch günstige Zentrierung einer beliebigen Innenrohr-Säule, die Schaffung einer gesicherten Luftschicht und die Transportsicherheit von Fertigteilen in liegendem Zustand betrifft. Fio. 5a: zeigt eine ef. Metallbiech-Adapter-Platzierungskonsole (05g), das ist eine mo difizierte piatzierungskonsole (05a), welche obemends zusätzlich mit einem abgekanteten Auflagerteil (05i) zur gesicherten Auflage bzw. zum gesicherten Einbau in der oberen Lägerfuge eines Mantel-Formsteines (02b) ausgestattet ist. - Der Auflagerteil (05i) seinerseits ist mit wenigstens einem Sicherungsloch (05j) versehen, was nicht nur seine Fixierung in der Lagerfuge verbessert, sondern das auch eine Verdübelung, eine Verschraubung und sonstige Zusatzsicherungen ermöglicht.
Fig. 5b: zeigt eine ef. Metaltdraht-Adapter-Platzierungskonsoie (05h) die wie (05g) in der oberen Lagerfuga eines Mantel-Formsteinas eingebaut und gesichert wird. - In bevorzugter Ausführung wird die Metalldraht-Adapter-Platzieningskonsole (05h) in einem Stück gebogen und weist den gezeigten Aufbau auf: Der gekantete Auflagerteil (05i) ist mit wenigstens 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @117 • ·· f 'm • · 15 ···· ♦· · • ··· • · · ♦ · · t»· ·· einer lochähnlichen Sicherungsschlinge (05j) versehen, seitlich wird der Zentnerklotz (04) von den ablaufenden Drähten eingegrenzt, die ihrerseits in günstiger Bauweise weitere Sicherungsschiingen (05j) oder ähnlich wirkende Vorkehrungen ausbilden, welche ein seitliches Ausbrechen des Zentnerklotzes (04) wirksam verhindern, - wobei die seitlichen Sicherungsschlingen (05j) den Vorteil haben, dass sie - ähnlich den Sicherungslöchem (05e) die Fixierung des Zentrierklotzes (04) mittels eines durchgesteckten Sicherungsstiftes (05f) erlauben. - Untemends sind die Drähte auflagerbildend schräg in etwa in Richtung Mitte des zu tragenden Zentrierklotzes gewinkelt, wo sie - nach oben gerichtete Aufsteckdome (05k) oder Widerhaken ausbildend, auf welche der Zentrierklotz (04) aufgesteckt wird - enden. Die Konsole kann auch im Auflagerteil (05i) hakenartig ausgebildet sein, wobei sie dann in im Mantelstein geschaffenen Sicherungslöchem (02h) eingehängt und verankert wird.
Eia-fi; in Anwendung für Fertigteil-Kamine werden die ef. Zentrierklötze (04) in Art von Zwischen-Zentrierstützen (04g) zwecks gesicherter Zentrierung und Distanzierung von beliebigen Innenrohr-Säulen ohne und mit Isoiiermantel (01 und 01 a) in Formmantei-Fertigteil-Ummantelungen (02e) eingebaut: solche Fertigteil-Kamine weisen Baulängen bis über 12 m1 nach. Der Formmantel (02e) wird hohl gegossen, gezogen, extrudiert, aus Platten aufgebaut udgl. Die innenrohr-Säuien (01 und 01a) werden in entsprechender Länge freitragend aufgebaut oder auf einem Kem aufgezogen und wird der Formmantel (02e) damit befüllt. - Eine Zentrierung in der in Fig. 2 bis Fig. 5 gezeigten Art, die eine Auflagerung der Zentnerklötze (04) an den Innenseiten (02c) einer Ummantelung (02) vorsieht, ist hierbei nur am Sockel (02f) und am Kopf (02g) der Fertigteile (02e) möglich, - diese Zentrierklötze können hierbei mit Sockel- bzw. Abdeckplatten (02f, 02g) gegen ein Herausrutschen /Hinausschieben gesichert werden. - Daher werden in derartigen Anwendungsfäilen die Zentrierklötze (04) in Form von Zentrierstützen (04g) an den beliebigen Innenrohr-Stulen (01 und 01a) angeformt oder befestigt, - letzteres in bevorzugter Weise durch Verkleben, - aber auch eine mechanische Befestigung auf Spannbändem udgl. ist denkbar. - Die Zentrierklötze (04) werden mit /auf der Innenrohr-Säule (01 und 01a) in den Formmantel (02e) eingezogen - Zur Zusatz-Sicherung der kraftschlüssig engebauten /angeformten Zentrierklötze (04) gegen ein Abscheren beim Manipulieren und Einziehen der Innenrohr-Saule (01 und 01s) werden diese - in bevorzugter Weise mit Bandagen (04h) aus Mineralfaser- oder Keramik-Gewebe, Mineralfaser-Vlies udgi. - armierend umschlossen. - Die Innenrohr-Säule (01 und 01a) ist nach der Montage des Formmantel-Fertigteil-Kamines in einer eine nutzbare Luftschicht (03) sichernden Distanz zur Mantelwand (02c) des Formmantels (02e).
Eine Sicherung wie auch eine Montage mit metallischen Spannbändem, Reifbändem udgl. (04i) ist zwecks Vermeidung von Schallbrücken so auszufuhren, dass zwischen dar Innenrohr-Säule (01, 01 a) und der Ummantelung (02) keine metallischen Kontakte geschaffen werden.
Fia. 7: eine Sicherung anderer Art - nämlich eine längsbewegliche, in bevorzugter
Ausführung die Bauteile schalltechnisch trennende - Verklammerung (04m) zum Zwecke einer Sicherung einer Innenrohr-Säule (01, 01a), wenn starke Manipulations-Bewegungen zu 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] POSTAMT 4190 • f ·· • · · · • · · · • · · · • · · · ·· ··
01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014
J erwarten sind, stellt sich dar, wenn als Gegenstück zu den Platzierungskonsolen 05a ff.) auch die Innenrohr-Sflule (01) - in bevorzugter Welse schalltechnisch trennend unterlegt - bzw. der Isoliermantel (da) im Bereich der Zentrierebene (04J) umreift ist mit einem Spannband (04i), das an den Scheitelpunkten mit Einhängösen (04k) odgl. versehen ist. in welche Klammem, Haken, Ringe (04m) odgl. eingehängt werden, die andemends an den Platzierungskonsolen oder ähnlichen Vorrichtungen so fixiert sind, dass einerseits die Längsbewaglichkeit der Innenrohrsäule (01, 01a) nicht eingeschränkt wird, andererseits die Innenrohr-Säule jedoch bei liegender Manipulation udgl. hängend fixiert ist, und daher nicht das ganze Gewicht der Säule auf einem von jeweils vier Zentrierklötzen lagert, sondern der Großteil der Belastung an den vier Klammem (04m) odgl. hängt. 13/01 06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002]

Claims (15)

  1. POSTAMT 4190 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 ·· ·· · ·«· ·« PATENTA NSPROCHE: 1. Mehrschalige Kamin-Systeme mit einer mittig eines Mantelschachtes (02a) einer beliebigen Ummantelung (02) in einer umschließenden Luftschicht (03) zentrierten und distanzierten lnnenrohr-Säule (01), oder einer mit einem Isoiiermantel (01a) gedämmten innenrahr-Säule, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierung mittels flächiger, formangepaßter, gesichert platzierter und unter flächiger Belastung druckfester Zentrierklötze (04) erfolgt.
  2. 2. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierklötze (04) aus geprassten und formatierten, unter flächiger Belastung druckfesten Faser-Werkstoffen, vorzugsweise Steinwolle-Fasern, hergestellt sind.
  3. 3. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriarklötza (04) in untemends Auflager (04b) bildenden Platzierungsschlitzen (04c) gesichert eingebaut sind.
  4. 4. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Plaizierungsschlitze (04c) in innerseits die Mantelwand (02c) überragenden, vertikal durchgehenden Wülsten (04d) eingefbrmt sind.
  5. 5. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platzierungsschlitze (04c) innerseits der Ecken (02d) eifier Ummantelung (02) eingefarmt sind.
  6. 6. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platzierungsschlitze (04c) in obenends der Ummantelungs-Teile (02b, 02e), die Mantelwand (02c) innerseits überragenden, angeformten oder kraftschlüssig angebauten Konsolen (05a, b, e, g, h ff.) ausgebildet sind.
  7. 7. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen (05g, 05h) obenends mit einem abgewinkelten Auflageneil (OSi) ausgebildet sind. Θ. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen (05a, b, c, g, h ff.) in den seitlichen Führungen (05d) mit Sicherungs-Löchern (05e) zur Zusatz-Sicherung des Zentrierklotzes (04) mittels Sicherungsstift (05f) ausgebildet sind.
  8. 9. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 6 bis B, 13/01 '06 FR 14:25 [SE/EM NR 7002] 01/13/2006 14:26 FAX +43 7213 62014 POSTAMT 4190 @20 fl <* 4 • · ► ·· • · • · · • ··· · • · • ·· ·· · • ··· • · i # · · ·*· ·· dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen (05a, b, c, g, h ff.) untenends mit Aufsteckdomen (05k) zum gesicherten Einbau der Zentrierklötze (04) ausgestattet sind.
  9. 10. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierklötze (04) in den Platzierungsschlitzen (04c) eingekiebt sind.
  10. 11. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenrohr-Säule mit isoliermantel (01a) im Bereich der Zentrierebenen (04g) umfassend und druckverteilend bandagiert, armiert (04h) oder umreift (04i) odgl. ist
  11. 12. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenrohr-Säule (01) im Bereich der Zentrierebenen (04g) unter Zwischenlage einer Isoliermantel-artigen, schalltrennenden Isolierschicht (01 a) umfassend und druckverteilend bandagiert, armiert (04h) oder umreift (04i) odgl. ist
  12. 13. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Umreifung aus Spannbändem (04i) besteht, denen an den Scheitelpunkten Ringe, Ösen odgl. (04k) zur Befestigung von Klammern odgl. (04m) engebaut sind.
  13. 14. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierklotz (04) an der Innenrohr-Säule (01) oder am Isoliermantel (01a) artgeformt oder kraftschlüssig angebaut ist.
  14. 15. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierklotz (04) an der Innenrohr-Säule (01) oder am Isoliermantel (01 a) angeklebt ist,
  15. 16. Mehrschalige Kamin-Systeme nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Zentrierklotz (04) zusätzlich mittels umfassender und druckverteilender Armierungen, Bandagen (04h), Spannbändar (04i) odgl. gesichert ist. 13/01 Ό6 FR 14:25 [SE/EM NR 7002]
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