AT508257A4 - Gerät zum entfernen von tierischem kot - Google Patents
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Description
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Beschreibungsanleitung:
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät, welches auf zumutbare und sehr hygienische Weise zum Entfernen von tierischem Kot entwickelt wurde. Es besteht aus zwei Teilen welche formschlüssig miteinander verbunden sind. Die Erfindung besteht aus einem Griff, der zum Festhalten für die menschliche Hand dient. Dieser Griff kann in jeglichem wieder verwertbaren Kunststoff als auch in Metall oder Edelmetallen oder sonstigen Materialien hergestellt werden. In diesem Griff befindet sich der Mechanismus welcher die Aufgabe hat, den Rahmen inklusive Kotsack einerseits festzuhalten und anderseits zu entkoppeln und auszuwerfen. Der Griff ist in jeglicher Form und Größe machbar. Im Griff befindet sich eine Öffnung, in welche der Rahmen samt Kotsack eingeschoben und durch einen Festhalte- bzw. Auslöserhebel, welcher in eine Nut im Rahmen einrastet, festgehalten wird. Um den Festhalte- bzw. Auslöserhebel in der Nut des Rahmens zu fixieren, ist dieser durch ein vorgespanntes Kunststofifblättchen fixiert.
Durch das Einschieben des Rahmens samt Kotsack wird ein federbelasteter Auswurfstift im Griff nach hinten gedrückt und eine Druckfeder wird vorgespannt. Der Griff und der Rahmen samt Kotsack sind nun formschlüssig über den eingerasteten Festhalte- bzw. Auslöserhebel miteinander verbunden.
Durch betätigen des Festhalte- bzw. Auslöserhebels wird die formschlüssige Verbindung gelöst d.h. der Auslösehebel hebt sich aus der Nut des Rahmens. Durch den federbelasteten Auswurfstift wird nun der Rahmen samt Kotsack ausgestoßen.
Der Rahmen inklusive Kotsack ist in verschiedenen Formen, Größen und Materialien herstellbar. Die Rahmen Lippe des Rahmens inklusive Kotsack kann in verschiedenen Ausführungen hergestellt werden (gezackt, glatt u.s.w.) Der Rahmen inklusive wieder verwertbarem Kunststoffsack ist ein Einmalprodukt und wird nach der erstmaligen Verwendung entsorgt. Der Griff inklusive Mechanismus ist öfters zu verwenden.
Stand der Technik:
Aufsammeln durch den Kotsack. Hier wird der Kotsack wie ein Handschuh über die Hand gestülpt. Der Kot wird dann mit der Hand (geschützt durch den Kotsack) aufgenommen. Anschließend wird der Kotsack über die Hand, welche den Kot hält, gestülpt und an den Sackenden verknotet (sollte verknotet werden). Der Nachteil hierbei ist, dass der Kot, nur geschützt durch einen Sack, in die Hand genommen werden muss -> Eckelerregender direkter Kontakt mit dem Kot.
Der Nachteil der sich daraus ergibt ist das nicht jeder Mensch in der Lage ist tierischen wannen Kot mit seiner Hand getrennt durch einen Plasticksack aufzuheben und so zu entsorgen. Auch gesellschaftliche und hygienische Gründe sprechen dafür dass der tierische Kot zum großteils in der Natur liegengelassen wird.
Bellobox: ist eine sechseckige Pappschachtel. Die Bellobox wird zunächst einmal richtig zusammen gefaltet, danach muss sie genau über den Haufen platziert werden. Der nächste Schritt muss mit dem Fuß ausgeführt werden indem man leicht auf die Box tritt und gleichzeitig mit der Hand an einem Band ziehen muss.
Der Nachteil dieser Box ist folgender: Die Box ist nicht sofort einsetzbar (man muss Sie vorher richtig falten und vorbereiten). Die Positionierung muss sehr genau vorgenommen werden da ansonsten der Hundehaufen nur teilweise in die Box eingeschlossen wird. Der unterste Rand der Box ist nicht frei von Hundekot (verschmiert) also keine einwandfreie saubere Lösung.
Der größte Nachteil dieser Box ist, dass die Funktionsweise einen guten Gleichgewichtssinn voraus setzt, damit die beiden Faktoren Hand und Fuß zusammenspielen können, (schwierig speziell für ältere Menschen). Ist dies nicht der Fall d.h. fallt der Druck auf die Box zu stark aus, treten Teile des Hundekots wieder aus der Box aus. • # ··· · · · ··· 2 von 4
Skooperbox: ist eine Boxschachtel mit Abstreifer/Spachtel aus Karton. Man muss den Karton Auseinanderfalten und den Deckel nach hinten klappen und den Abstreifer heraustrennen. Jetzt hockt man sich nieder direkt neben den Haufen und schaufelt oder schiebt den Hundekot Stück für Stück in die Skooperbox. Nach dem man die Schachtel vollgeschaufelt hat verschlisst man diese Box und nimmt sie bis zum nächsten Abfalleimer mit, wo der Haufen inkl. Skooperbox entsorgt wird. Der Nachteil dieser Box besteht darin, dass der Anwender fast den direkten Kontakt mit dem Hundekot hat. Nur der Abstreifer aus Karton trennt die menschliche Hand vom Hundekot. (direkt Kontakt) Nach einiger Zeit wird der Abstreifer da er aus Karton ist weich und erfüllt so nicht mehr seinen 100%igen Zweck.
Swoop the Poop: ist ein Hundekotgreifer aus Kunststoff. Ist ein Trichter aus dem ähnlich einer Hand Krallen hervorkommen. Über diese Krallen wird ein Kunststoffsack gestülpt.
Die Krallen inklusive Sack werden über den Hundekot gestellt. Nach Betätigung umfassen die Krallen inklusive Sack den Hundekot. Beim nächsten Mülleimer wird der Sack inklusive Hundekot ausgeworfen. Der Hundekotgreifer wird öfter verwendet. Der Nachteil von Swoop the Poop ist, dass er relativ groß ist (ca.30 cm) und das man ihn nur in einer Größe erhält. Damit dieses Gerät einwandfrei funktioniert muss der Hundekot eine gewisse Konsistenz aufweisen.
Trotz allem funktioniert er nicht ohne die Hilfe der zweiten Hand die die Aufgabe hat den Sack beim auswerfen von den Krallen zu stülpen.
Aufgabe er Erfindung:
Die Aufgabe dieser Erfindung ist es, tierischen Kot (primär Hundekot) von Parkanlagen und Städte, Strassen, Gehwege, Spazierwege, Kinderspielplätzen usw. auf zumutbare und sehr hygienische Weise, vom Boden aufzunehmen und anschließen sauber zu entsorgen, ohne dabei mit dem tierischen Kot in Berührung zu geraten. Lösung der gestellten Aufgabe:
Die Erfindung löst die gestellt Aufgabe dadurch, dass der Hundekot, vom Anwender auf hygienische und zumutbare Weise, ohne mit diesem in Berührung zu gelangen, entsorgt wird.
Durch den Griff ergibt sich ein größerer Abstand zum Hundekot.
Nachdem der Hundekot im wieder verwertbaren Kunststoffsack inklusive Rahmen verschwindet, wird dieser mit dem Griff zu einer Sammelstelle gebracht. Bei dieser Sammelstelle wird der Mechanismus des Griffes betätigt und der wieder verwertbare Kunststoffsack inklusive Rahmen und tierischen Kot vom Griff entkoppelt. Der Sack inklusive Rahmen ist entsorgt und der Griff wird wieder verwendet.
Effekte der Erfindung: Überall wo diese Erfindung Anwendung findet, wird der Lebensraum für Mensch und Tier, hygienischer, sauberer und lebenswerter. Keine Geruchsbelästigung, keine Keime und Erreger. Keine Pilze, keine Sporen, die sich durch die Luft verbreiten können und Krankheiten hervorrufen. Absolut saubere Hände da der Anwender, in keinerlei Weise mit dem Kot in Berührung kommt. Die Anwendung dieser Erfindung ist für jedermann absolut zumutbar. 3 von 4
Kurzbeschreibung der vorhandenen Zeichnungsfiguren:
Figur 1:
Haltegriff für die menschliche Hand, inklusive Mechanismus, welcher die Aufgabe hat den Rahmen inklusive Kotsack einerseits festzuhalten und anderseits zu entkoppeln und auszuwerfen.
Figur 2:
Rahmen inklusive Kotsack, welche miteinander fix verbunden sind und dadurch eine Einheit bilden.
Figurenbeschreibung:
Fig. 1 stellt die Erfindung in einer Ansicht, vor dem Gebrauch dar. Der Rahmen 1 inklusive Kotsack 2 wurde in den Griff 3 gesteckt und wird durch den Festhalte* bzw. Auslöserhebel 4, welcher in eine Nut im Rahmen 1 einrastet, festgehalten. Um den Festhalte- bzw. Auslöserhebel 4 in der Nut des Rahmens 1 zu fixieren, ist dieser durch ein vorgespanntes Kunststoffplättchen 6 fixiert.
Dadurch wird der federbelastete Auswurfstift 5 nach hinten gedrückt und die Druckfeder zusammengedrückt. Der Griff 3 und Rahmen 1 inkl. Kotsack 2 sind nun formschlüssig über den eingerasteten Festhalte- bzw. Auslöserhebel 4 miteinander verbunden d.h. Anwendungsbereit.
Fig. 2, stellt die Erfindung gebrauchsfertig in der Außenansicht dar.
Der Rahmen 1 inklusive Kotsack 2 ist in den Griff 3 gesteckt und wird durch den Festhalte- bzw. Auslöserhebel 4 festgehalten.
Fig. 3, stellt die Erfindung vor dem Gebrauch dar. Der Rahmen 1 inklusive Kotsack 2 ist in den Griff 3 gesteckt und wird durch den Festhalte- bzw. Auslöserhebel 4 festgehalten.
Der Griff 3 samt Rahmen 1 inklusive Kotsack 2 wird in einem Winkel von ca. 50° von dem Hundekot 8 positioniert.
Das Aufsammeln des Hundekots erfolgt durch eine ziehende Bewegung in Richtung Hundekot 8, bis dieser im Rahmen 1 inklusive Kotsack 2 verschwindet. Die Rahmenlippe 7 wird unter den Hundekot hinweggezogen und der Hundekot 8 verschwindet im Kotsack 2
Fig. 4, stellt die Erfindung nach dem Gebrauch dar. Nachdem der Hundekot 8 sich im Rahmen 1 inklusive Kotsack 2 befindet, wird das gesamte Gerät inklusive Hundekot vom Benützer mittels Griff 3 abtransportiert.
Fig. 5, stellt die Erfindung nach dem Gebrauch dar. Der Festhalte- bzw. Auslöserhebel 4, der sich in Griff 3 befindet wurde betätigt. Dadurch wurde der Rahmen 1 samt Kotsack 2 inklusive Hundekot 8 durch die unter Spannung stehende Druckfeder inkl. Auswurfstift 5 im Griff 3, ausgestoßen und in einen Abfallbehälter 9 entsorgt.
Claims (1)
- 4 von 4Patentansprüche: Anspruch 1 Gerät zum Entfernen von tierischem Kot. Dadurch gekennzeichnet, dass dieses aus einem Griffteil (3) und einen Rahmen (1) samt Kotsack (2) besteht. Anspruch 2 Gerät nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass im Griff (3) ein Festhalte- bzw. Auslöserhebel (4) zum Festhalten und Lösen des Rahmens (1) inklusive Kotsack (2) vorgesehen ist. Anspruch 3 Ist dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (3) aus Kunststoff, Metall, Edelmetall oder sonstige Materialien besteht. Anspruch 4 Dadurch gekennzeichnet, dass sich im Griff (3) ein Festhalte- bzw. Auswurfinechanismus befindet, welcher die Aufgabe hat, den Rahmen (1) inkl. Kotsack (2) einerseits festzuhalten und andererseits zu entkoppeln und auszuwerfen Anspruch 5 Gerät nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) eine Lippe (7) aufweist die z.B. glatt, gezackt, viereckig, dreieckig usw. ausgeführt ist. Anspruch 6 Gerät nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) inklusive Kotsack (2) durch den Festhalte- bzw. Auslöserhebel (4), welcher in eine Nut im Rahmen (1) einrastet, festgehalten wird. Um den Festhalte- bzw. Auslöserhebel (4) in der Nut des Rahmens (1) zu fixieren, ist dieser durch ein vorgespanntes Kunststoffblättchen (6) fixiert. Anspruch 7 Gerät nach einem der Ansprüche 1-6 dadurch gekennzeichnet, dass sich im Griff (3) ein gefederter Auswurfstift (5) befindet, welcher beim Einführen des Rahmens (1) samt Kotsack (2) vorgespannt wird. Nach Betätigung des Festhalte- bzw. Auslöserhebel (4), wird der Rahmen (1) samt Kotsack (2), durch den federbelasteten Auswurfstift (5) aus dem Griff (3) ausgestoßen. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen
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