AT508419A1 - Werbesäule - Google Patents

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AT508419A1
AT508419A1 AT8602009A AT8602009A AT508419A1 AT 508419 A1 AT508419 A1 AT 508419A1 AT 8602009 A AT8602009 A AT 8602009A AT 8602009 A AT8602009 A AT 8602009A AT 508419 A1 AT508419 A1 AT 508419A1
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Andreas Braunboeck
Alexander Munninger
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Andreas Braunboeck
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Description

14340
Die Erfindung betrifft ein Werbesäule mit einer Basis und einem von der Basis nach oben ragenden, mit Überdruck beaufschlagbaren Hohlkörper, der eine Innenschicht aus einem dehnbaren, luftdichten Material aufweist, wobei die Basis als sackförmiger Körper ausgebildet ist.
Werbesäulen werden vielfach eingesetzt, um Werbebotschaften oder andere Nachrichten zu präsentieren. Es handelt sich dabei in der Regel um zylindrische Körper mit im Allgemeinen kreisförmigem Querschnitt aus flexiblem Material, das durch inneren Überdruck in seiner Form gehalten wird. Bei einem ersten Typus solcher Werbesäulen wird der Überdruck durch ein in der Werbesäule integriertes Gebläse erzeugt, das auch allfällige Verluste durch Undichtigkeiten und dergleichen laufend ausgleicht. Eine solche Werbesäule ist beispielsweise in der WO 00/31716 A beschrieben. Solche Werbesäulen haben sich in der Praxis hervorragend bewährt, es ist jedoch offensichtlich, dass für Ihre Funktion eine Energiezufuhr notwendig ist, um das Gebläse zu betreiben.
Alternativ zum obigen Typ von Werbesäulen sind verschiedene aufblasbare Werbeartikel bekannt, die keine permanente Druckversorgung benötigen. Aus der AT 409.209 B der Patentanmelder ist ein solcher Gegenstand in der Form eines Möbelstücks bekannt, das einen aufblasbaren Körper aufweist. Der aufblasbare Körper bildet dabei eine Halterung für eine Säule, an deren Oberseite eine Tischplatte befestigt ist. Wesentlich bei diesem Typus von Gegenständen ist die Tatsache, dass der Druckkörper zweischichtig aufgebaut ist. Eine dünnwandige flexible Innenhülle verhindert das Ausströmen der Luft, während eine nicht dehnbare Außenschicht die äußere Form des Gegenstands definiert. Im aufgeblasenen Zustand legt sich dabei die flexible Innenhülle dicht an die Außenschicht an, so-dass bei entsprechendem Überdruck insgesamt eine entsprechend steife Struktur entsteht. Die vorliegende Erfindung betrifft diesen zweiten Typus von Gegenständen.
Werbesäulen müssen allgemein leicht transportabel, robust und leicht handhabbar sein. Eine weitere Anforderung ist es, dass die entsprechenden Aufschriften bzw. Aufdrucke leicht austauschbar sind, um die Werbesäulen bei verschiedenen Anlässen bzw. zum Transport von verschiedenen Werbebotschaften einsetzten zu können.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lösung anzugeben, die die oben beschriebenen Anforderungen in optimaler Weise erfüllt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Innenschicht einerseits von einem Abschnitt der Basis und andererseits von einer Hülle umgeben ist, die an der Basis entlang einer umlaufenden Verbindungslinie befestigt ist, und dass im Bereich der Verbindungslinie ein Verschlusselement, vorzugsweise ein Klettverschluss, angebracht ist, an dem eine Oberhülle lösbar befestigt ist, die die Hülle umgibt.
Die nicht dehnbare Hülle, die die Form des Körpers in aufgeblasenem Zustand vorgibt, wird somit einerseits durch den Sack an der Basis und andererseits durch die Hülle dargestellt, die entlang der Verbindungslinie miteinander verbunden sind. Die Basis ist dabei ihrer Aufgabe entsprechend robust ausgebildet und stellt gleichzeitig den wesentlichen Teil eines Sackes dar, der die Werbesäule in zusammengelegtem Zustand vollständig aufnehmen kann. Gleichzeitig ist an der Basis oder im Bereich der Basis an der Hülle ein Verschlusselement zur Befestigung einer Oberhülle, die dementsprechend leicht austauschbar ist, um problemlos verschiedene Werbebotschaften je nach Bedarf darstellen zu können.
Der erfindungsgemäße Aufbau ermöglicht es, einerseits eine optimale Logistik darzustellen, da Verpackung und Transport leicht möglich sind und andererseits das Aufstellen und das Ändern der Werbebotschaft leicht durchzuführen.
Primär ist vorgesehen, dass die Außenhülle durch einen Klettverschluss an der Basis angebracht ist, es sind aber auch alternative Verschlusselemente, wie beispielsweise ein Reisverschluss oder ähnliche Lösungen denkbar.
Besonders bevorzugt ist es, wenn die Basis einen zentralen, durch die Verbindungslinie begrenzten Abschnitt und einen peripheren, außerhalb der Verbindungslinie gelegenen Abschnitt aufweist, und dass das Verschlusselement bzw. der Klettverschluss am peripheren Abschnitt angebracht ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass sich das Verbindungselement in zusammengelegtem Zustand an der Innenseite des Sacks befindet, sodass es im Transportzustand optimal geschützt ist.
Weiters ist es günstig, wenn im Inneren der Basis eine Tasche für ein sackförmiges Gewichtselement vorgesehen ist. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn dieses Gewichtselement drei Säcke aufweist, die über einen zentralen Abschnitt verbunden sind. Auf diese Weise werden an der Unterseite der Basis drei Beine gebildet, auf denen die Vorrichtung senkrecht aufgestellt werden kann.
Alternativ dazu kann in der Basis eine Bodenplatte befestigt sein. Auch auf diese Weise kann die erforderliche Stabilität durch einen entsprechenden niedrig liegenden Schwerpunkt gewährleistet werden.
Eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Werbesäule sieht vor, dass die Basis einen Bodenabschnitt und einen ersten zylindrischen Abschnitt aufweist, der von der Verbindungslinie begrenzt ist, und dass daran ein weiterer zylindrischer Abschnitt anschließt. Auf diese Weise wird eine elegante und formschöne Ausbildung erreicht. Von besonderem Vorteil ist es in diesem Zusammenhang, wenn der weitere zylindrische Abschnitt im Wesentlichen die gleichen Abmessungen aufweist wie der erste zylindrische Abschnitt.
Der Aufmerksamkeitswert der Werbesäule kann dadurch erhöht werden, wenn im Inneren ein Leuchtmittel angeordnet ist. Dadurch kann die Werbesäule von innen her beleuchtet werden.
In der Folge wird die vorliegende Erfindung anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Figuren zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße Werbesäule im Schnitt, Fig. 2 ein Gewichtselement und Fig. 3 ein Detail der Werbesäule von Fig. 3.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten Werbesäule sind die Wandstärken übertrieben dargestellt und es sind zur Verdeutlichung der Darstellung die einzelnen Bauteile in einem Abstand voneinander gezeichnet. In der Realität liegen diese Bauteile jedoch aneinander an.
Die Werbesäule besteht aus einer Basis 1 einer daran befestigten Hülle 2 und einer innerhalb von Basis 1 und Hülle 2 angeordneten Innenschicht 3 aus einem dehnbaren, luftdichten Material.
Die Basis 1 ist als Sack ausgebildet, der einen im Wesentlichen kreisförmigen Bodenabschnitt 4 besitzt, an den ein erster zylindrischer Abschnitt 5 anschließt, an den wiederum ein weiterer zylindrischer Abschnitt 6 anschließt, welchen beiden zylindrischen Abschnitte 5, 6 über eine Biegekante 7 miteinander verbunden sind. Die Biegekante 7 stellt gleichzeitig eine Verbindungslinie 7 dar, entlang der die Hülle 2 an der Basis 1 befestigt ist.
Unmittelbar an der Biegekante 7 ist an der Hülle 2 ein Klettverschluss 8 angebracht, der mit einem entsprechenden Gegenstück 9 in Verbindung steht, das an der Innenseite einer Außenhülle 10 vorgesehen ist, die die Hülle 2 umgibt. Die Außenhülle 10 trägt die Werbebotschaft, die durch die Werbesäule dargestellt werden soll. Zwischen dem Bodenabschnitt 4 und dem unteren Teil der Innenschicht 3 ist eine Tasche 14 vorgesehen, die über einen Reißverschluss 14a zugänglich ist. In der Tasche 14 ist entfernbar ein sackförmiges Gewichtselement 11 vorgesehen, das in Fig. 2 detailliert dargestellt ist. Die drei Säcke 11a sind mit Sand oder Metallgranulat gefüllt und über einen zentralen Abschnitt untereinan- der verbunden. Durch die besondere Form des sackförmigen Gewichtselements 11 werden unterhalb der bombierten Bodenfläche der Basis 1 drei Beine gebildet, auf denen die Werbesäule sicher und stabil aufgestellt werden kann. Darüber hinaus ist es möglich, dieaufgestellte Säule durch geringfügige Manipulation genau senkrecht auszurichten, wobei sich der Inhalt der Säcke 11a entsprechend verschiebt. An der Oberseite der Säcke 11a sind Druckknöpfe 11c oder andere Befestigungselemente vorgesehen, um die Säcke 11a in ihrer Lage an der Basis zu fixieren.
Alternativ kann auch eine nicht dargestellte Bodenplatte aus einem entsprechend schweren Material vorgesehen sein.
Ein Rückschlagventil 12 dient zum Einführen von Pressluft in die Innenhülle 3 um diese entsprechend aufzublasen. Ein Verschlusselement 13 am Rand des weiteren Abschnitts 6 der Basis 1 dient zum Verschließen des Sacks, wenn sich die Vorrichtung in zusammengelegtem Zustand befindet.
Beim Zusammenlegen wird die Luft aus der Innenschicht 3 abgelassen, so dass die Innenschicht 3, die Hülle 2 und die Oberhülle 10 in der Basis 1 zusammengelegt und verstaut werden können. Danach kann der weitere zylindrische Abschnitt 6 an der Verbindungslinie 7 nach oben geklappt werden, und durch das Zusammenziehen des Verschlusselementes 13 kann der Sack kompakt verschlossen werden.
An der Basis können drei Winkelstützen 17 befestigt werden, die in entsprechende Halterungen 19 an der Basis einschiebbar sind. Die Halterungen 19 sind als Ausnehmungen in einem ansonsten an der Basis 1 befestigten Verstärkungsband 18 gebildet. Dadurch können die Winkelstützen 17 in drucklosem Zustand relativ leicht in die Halterungen 19 eingeschoben werden, sind aber bei Betriebsdruck vorgespannt, so dass die Winkelstützen 17 festgeklemmt werden und nur schwer verschiebbar sind.
An der Oberseite der Hülle 2 ist eine Verstärkungsplatte 15 eingelegt, um eine weitgehend flache Oberseite zu gewährleisten. Zusätzlich ist am Umfang ein Verstärkungsring 16 in der Form eines Keders angebracht, was einer Verringerung des Durchmessers der Hülle 2 an ihrer Oberseite entgegen wirkt.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht es, eine Werbesäule in besonders einfacher Form darzustellen, die keine Energiezufuhr benötigt und die leicht transportierbar und aufstellbar ist.

Claims (14)

  1. ·♦ ··
    ·· ·· ·♦·♦ ·· · • · ♦ · • ·♦· ··« • · ♦ · • ♦ · · · ·* ·♦· ·- 5*-· «·· ·· Λ PATENTANSPRÜCHE 1. Werbesäule mit einer Basis (1) und einem von der Basis (1) nach oben ragenden, mit Überdruck beaufschlagbaren Hohlkörper, der eine Innenschicht (3) aus einem dehnbaren, luftdichten Material aufweist, wobei die Basis (1) als sackförmiger Körper ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenschicht (3) einerseits von einem Abschnitt der Basis (1) und andererseits von einer Hülle (2) umgeben ist, die an der Basis (1) entlang einer umlaufenden Verbindungslinie (7) befestigt ist, und dass im Bereich der Verbindungslinie (7) ein Verschlusselement, vorzugsweise ein Klettverschluss (9), angebracht ist, an dem eine Oberhülle (10) lösbar befestigt ist, die die Hülle (2) umgibt.
  2. 2. Werbesäule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (1) einen zentralen, durch die Verbindungslinie (7) begrenzten Abschnitt und einen peripheren, außerhalb der Verbindungslinie (7) gelegenen Abschnitt aufweist.
  3. 3. Werbesäule nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (1) einen Bodenabschnitt (4) und einen ersten zylindrischen Abschnitt (5) aufweist, die gemeinsam den zentralen Abschnitt bilden, und dass daran ein weiterer zylindrischer Abschnitt (6) anschließt, der den peripheren Abschnitt darstellt.
  4. 4. Werbesäule nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere zylindrische Abschnitt (6) im Wesentlichen die gleichen Abmessungen aufweist wie der erste zylindrische Abschnitt (5).
  5. 5. Werbesäule nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement bzw. der Klettverschluss (8) am peripheren Abschnitt der Basis (1) angebracht ist.
  6. 6. Werbesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass, und dass Verschlusselement bzw. der Klettverschluss (8) an der Hülle (2) angebracht ist.
  7. 7. Werbesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren der Basis (1) eine Tasche für ein sackförmiges Gewichtselement (11) vorgesehen ist. ·· ·· ·· · 1 ·· ·· ·· · 1 • · · · · • · · · · t · · · • · · · ·· ·· ·< • · · · ··· · · • · · • · · · ♦ t · · #e- ··
  8. 8. Werbesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren der Basis (1) eine Bodenplatte befestigt ist.
  9. 9. Werbesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle an der Innenseite der Basis (1) befestigt ist.
  10. 10. Werbesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren ein Leuchtmittel angeordnet ist.
  11. 11. Werbesäuie nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der die Basis (1) bildende Sack dazu ausgebil.det ist, die Werbesäule in zusammengelegtem Zustand insgesamt aufzunehmen.
  12. 12. Werbesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass an der Basis Halterungen (19) für Winkelstützen (17) vorgesehen sind.
  13. 13. Werbesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende der Hülle (2) eine Versteifungsplatte (15) vorgesehen ist.
  14. 14. Werbesäule nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Umfang der Hülle (2) ein Versteifungsring (16) vorgesehen ist.
    A-1150 Wi«n, Merlehllfer GQrtel 39/17 Tel.: («43 1) 892 89 33*0 FcX; (+43 1) 892 89 333 2009 06 04 Ba
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