AT508729A2 - Zarge für flächenbündigen einbau eines monoblockfensters - Google Patents

Zarge für flächenbündigen einbau eines monoblockfensters Download PDF

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Description

* 27/08/2010 08:15 +43-512-583408
TORGGLER&HOFINGER w * 9 9 * · f · · * · · · · ! · · · • · · · ·· #· ·· s. 06/36
Zarge für flächenbündigea Einbau eines Monoblockfgnstera 5 Die vorliegende Erfindung betrifft den. flächeribündigen Einbau voiv vorzugsweise als Monoblock ausgebildeten, Fenstern in einen Wanddurchr bruch. Dabei entspricht die Dicke des Fensters der Dicke der Wand/ in die das Fenster eingesetzt werden soll/ dJti. die äußeren Glasflächen, des Fensters liegen in denselben Ebenen oder zumindest nahezu in denselben Ebenen wie 10 die Wandoberflächen/ sodass insgesamt ein flädienbündiger Eindruck entsteht
Bin Monoblockfenster im Sinne der vorliegenden, Erfindung ist ein als Block ausgebildetes Fenster/ welches zwei zueinander beanstandete Glasflächen 15 besitzt, die durch einen umlaufenden Rahmen, beispielsweise aus Aluminium, miteinander verbunden und auf Abstand gehalten, werden. Der Rahmen steht über die äußeren Glasoberflüchen nicht oder zumindest kaum hervor-Vielmehr Hegt der Rahmen regelmäßig zwischen den Glasflächen, und eine feste Verbindung der Glasflächen miteinander wird über eine relativ breite, 20 umlaufende Kunststoffverfugung z.B, mittels Silikon erzielt. Solche Fenster sind nicht zum Kippen oder öffnen gedacht, und besitzen dementsprechend keine derartigen Einrichtungen. Vielmehr bilden Monoblockfenster einen festen Bestandteil der Wand, in die sie eingebaut sind. 25 Monoblock-Fenster der vorbeschriebenen Art werden beispielsweise von der Firma Glastec (Rosenheim) unter der Bezeichnung "Planline" vertrieben- Sie werden in feststehenden Zargen mechanisch/ jedoch unsichtbar gehalten. Dazu verfügen sie über verdeckt liegende Nuten und verdeckt liegende, in die Nuten eingreifende Schließeinrichtungen. 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 8722] ®006 4 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER • · «· _ _
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Zarge für ein wandflächenbündiges Verglasungseystem vorzuschlagen, die hinsichtlich Optik und/oder Herstellungsaufwand optimiert ist 5 Dementsprechend weist eine erfindungsgemäße Zarge ein umlaufendes Profil auf, welches dünnwandige umlaufende Stege besitzt, die von dem Profil in entgegengesetzten Richtungen nach außen abstehen und zum Anlegen, des Profils gegen die Wand dienen. Dabei definieren die äußeren Kanten der Stege die maximale Breite des Profils. Auf seiner dem Fenster abgewandten 10 Seite weist das umlaufende Profil einen Bereich geringerer Breite auf, der dazu ausgebildet ist, die Zarge in einer entsprechenden Aussparung der Wand zu positionieren. Wesentlich für das Profil ist, dass die äußeren Kanten der nach außen abstehenden Stege nach außen hin konvergieren. 15 Eine derartige Zarge eignet sich besonders für den Einbau der Fenster in
Trockenbauwänden, wie insbesondere Gipskartonwändeiv die üblicherweise einen Hohlraum auf weisen. Die Zarge wird dann mit ihrem Bereich geringerer Breite in den Hohlraum zwischen die Beplankungen der Trockenbauwand eingesetzt, und außenseitig werden die Beplankungen verfugt oder 20 verspachtelt, und zwar bis an die äußeren Kanten der nach außen abstehen den Stege des Profils herein.
Die einem Betrachter zugewandte stimseitige Fläche der Stege ist aufgrund der Tatsache, das» die äußeren Kanten der Stege nach außen hin konvergie-25 reu, sehr gering. Die Breit» der etimseitigen Fläche sollte 3 mm auf keinen
Fall überschreiten, liegt aber vorzugsweise deutlich darunter, insbesondere unter 1 mm, und ist idealerweise gleich null, denn der Steg selbst ist mit vorzugsweise 4 mm bis 0,4 mm schon relativ dünn. Fine Konvergenz auf ’touIT 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @007
08/36 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 -3- kann entweder progressiv oder degressiv oder im einfachsten Falle in Form einer ebenflächigen, Schräge linear sein.
Wenn, nun beim Shbauen des Fensters die Zarge bis auf Höhe der sehr 5 schmalen Stirnseite der Stege verfugt wird und hei der nachfolgenden Aus trocknung des Verfugungsmaterfals Haarrisse zwischen dem Vecfugungs-material und der Zarge entstehen, so liegen diese Haarrisse unmittelbar an dem ohnehin zwischen der Zarge und dem von der Zarge gehaltenen Fenster bestehenden Spalt und feilen nicht auf. Dadurch wird der optische Eindruck 10 des in die Wand flächenbündig eingebauten Fensters verbessert. Als Verfu- gungsmaterial kommt insbesondere übliche Spachtelmasse in Betracht aber gleichfalls z. B. Aoylmaterial.
Als weiterer Vorteil ergibt rieh/ dass unerwünschte Toleranzen, beim Einbau-15 en ohne weiteres kaschiert werden. Wenn nämlich die Zarge unabsichtlich oder sogar absichtlich beim Einbauen geringfügig so zurückversetzt wird, dass die schmale Stirnseite der Stege nicht in der Ebene der Wandoberfläche liegt, so wird sie beim Verfugen bzw. Verspachteln überspachtelt und der entstehende Haarriss zwischen der Zarge und dem Verfugungsmaterial liegt 20 geringfügig zurückversetzt innen im Wandausschnitt, sodass er auch in diesem Falle unauffällig ist. Natürlich könnten auch Zargen, die stixneeitig nicht konvergieren, in der beschriebenen Weise zurückversetzt und überputzt werden. Der Putz wäre jedoch im fiberputzten Bereich sehr dünn und daher extrem bruchgefährdet und würde leicht abbröckeln. Dies ist bei der Zarge 25 mit dem etfindungsgemäfien Profil nicht der Fall, weil die Überputzte stirn- seitige Fläche der Stege entsprechend klein ist und weil die Putzstärke wegen der Schrägung zur Seite hin kontinuierlich zunimmt und dementsprechend stabil ist. Insofern ist es von besonderem Vorteil, wenn die äußeren Kanten 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @008 * 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER ·· *· , ·· ·· ·· • ·· ·'· ·· ·· • ·· ·· · · · • · · ···· · · • · · · · · · ** ·· ·· ···» ·· S. 09/35 -4- der nach außen abstehenden Stege gerade auf ihrer dem Fenster abgewandten Seite angeschrägt sind.
Andererseits kam die Zarge, d. h. dessen m verfugendes bzw. zu verspach-5 tatjyfes schräges Ende, das der Einfachheit halber auch als "Spachtelkante" bezeichnet werden kann, auch so erhöht werden, dass es im Einbauzustand geringfügig aus der Wand herausragt· Dies ist zweckmäßig in Fällen, in de* neu die Wand später mit Spritzputz bzw. Akustikputz belegt wird. Hier dient die Spachtelkante als sauberer Abschluss für den Spritzputz im Sinne 10 einer "Anputzkante". Dadurch, dass die Anputzkante vorteilhafterweäse auf ihrer dem Fenster abgewandten Seite angeschrägt ist, entsteht eine größere Haftung mit dem außenseitig angrenzenden Putz- bzw. Spachtehnatexial als bei einer innenseitigen Ansdurägung. 15 Der Wanddurchbruch, in den das Fenster mittels der Zarge eingesetzt werden soll, kann θeinerseits mit einer Schräge versehen werden. Dies ist im Falle von Gipskaxtonbeplankungen einfach mit einem Messer realisierbar. Zusammen mit der anputzseitigen Schräge der Zarge ergibt sich eine V-förmige Fuge, die mit Spachtelmasse verspachtelt bzw. verputzt wird. 20
Gemäß eine ersten erfindungsgemäßen Variante ist das Fenster als Monoblockfenster ausgebildet, und die Verbindungs elemente zum Fixieren des Monoblockfensters in dem Profil der Zarge sind zwischen den Stegen angeordnet 25
Die Verriegelungselemente, mit denen das Monoblockfenster in der Zarge fixiert wird, können vorteilhafterweise in dem Bereich geringerer Breite auf· genommen werden, der sich vom Monoblockfenster aus betrachtet nach hinten in den Wandhohlraum erstreckt. Nur derjenige Teil der Verriegelungs- ι 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @003 27/08/2010 v t 09:15 +43-512-583408
S. 10/38 -5- elemente, der letztlich mit dem Monoblockfenster zur Verriegelung zusam-menwirkt, ragt dann im Vemegelungszustand aus der Zarge heraus. Dadurch kann der Spalt zwischen der Zarge und dem in der Zarge aufzuneh-menden Monoblockfenster mit z.B. nur 5 mm gering gehalten werden, was 5 sich wiederum positiv auf den optischen Eindruck des in die Wand einge bauten Monoblockfensters auswirkt Für den Fall, dass das Monoblockfenster relativ schmal ist, weil es in eine entsprechend dünne Wand eingesetzt werden soll, kamt es zweckmäßig sein, 10 in den umlaufenden Stegen des Zargenproffls Ausschnitte vorzusehen, um darin die Verbindungseleniente aufzunehmen. Bei dickerwandigcren Mono-blockf enstem können die Stege dagegen, von vornherein soweit zueinander beabstandet sein, dass der dazwischen verbleibende Abstand für die Aufnahme der Verbindungselemente ausreicht, & ist auch möglich/ dass die 15 beiden Stege - unabhängig von der Dicke des Profils bzw. Monoblocks - integral miteinander ausgebildet sind/ beispielsweise durch eine durchgängige Platte, in der dann notwendigerweise Ausschnitte für die Aufnahme der Verbindungselemente vorgesehen sind, 20 Gemäß einer zweiten erfindungsgemäßen Variante weist das Fenster nun- destena zwei beabstandete Glasflächen auf, die separat voneinander handhabbar sind und in den Wanddurchbruch so einaetzbar sind, dass sie in denselben Ebenen oder zumindest nahezu in denselben Ebenen liegen, wie die raumseitigen Oberflächen der durchbrochenen Wand, hn Unterschied zu 25 den zuvor beschriebenen Monoblockfenstem kommt die Zarge gemäß dieser zweiten Variante ohne besondere Verriegelungsdementa aus. Stattdeesen weist das Profil dieser Zarge auf seiner dem Fenster zugewandten Seite zwei parallele, in den Wanddurchbruch ragende Stege auf. Die beiden Glasflächen werden dann von außen an die beiden parallelen Stege angelegt. Die Pude- 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 3722] ®010 27/08/2010 09:15 +43-512-583408
S. 11/36 -6- rung der beiden. Glasflächen in der Zarge kann beispielsweise durch Verklebung der Glasflädiemnrienseiten mit den in den Wanddurchbruch ragenden Stegen erfolgen. Alternativ oder zusätzlich können die beiden. Glasflächen stixnaeitig über ihren Umfang mittels einer dauerelastiichen Verfügung an 5 den nach außen abstehenden Stegen des Profils fixiert werden.
Der Abstand zwischen den beiden parallelen, in den Wandduichbruch ragenden Stegen wird vorteilhafter Weise zur Bildung einer Fensterleibung mit einer Füllung verfügt, beispielsweise mit Gipskarton, ausgefüflt und ver-10 spachtelt. Das Fenster wirkt dann so, als seien die Glasflächen unmittelbar und ohne Zarge in die Wand eingesetzt.
Aufgrund des Umstands, dass dar für den Betrachter ächtbare Teil der Zarge sehr klein ist, nämlich allenfalls die schmale Stirnseite der nach außen abste-15 henden Stege, kann das umlaufende Profil der Zarge aus Profilabschnittexi zusammengesteckt werden, ohne dass dies optisch besonders auffällt.
Ern konstruktiv besonders vorteilhafter Aufbau einer solchen Zarge sieht vor, dass ein solcher Profilabschnitt zwei Profilleisten umfasst, die Über einen 20 Abstandshalter miteinander verbunden sind und durch den Abstandshalter auf Abstand gehalten werden. Die beiden Profil!eisten weisen einen identischen Querschnitt auf, von den der Steg absteht, mit dem das Profil gegen die Leibung der Wand angelegt wird. Dabei sind die beiden Profilleisten spiegelsymmetrisch so zueinander angeordnet, dass diese Stege in einer ge-25 meinsamen Ebene liegen und einander entgegengesetzt nach außen weisen.
Dieser konstruktive Aufbau ist auch dann vorteilhaft, wenn die äußeren Kanten, der nach außen abstehenden Stege nicht nach außen hin konvergieren. Der besondere Vorteil dieser konstruktiven Ausgestaltung besteht näm- 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @011 _27/08/2θ10 09:15 +43-512-583408
S. 12/36 -7- lieh darin, dass die Zarge in tmterschiedlidisten Ausprägungen unter Verwendung immer derselben Grundelementa herstellbar ist. So können unterschiedliche Kantenlängen der Zarge durch Aneinandersetzen von im Grunde identischen Profilabschnitten erzeugt werden. Insbesondere aber lässt sich 5 die Breite der Zarge in einfacher Weise an unterschiedlich dicke Monoblock-fenster bzw. unterschiedliche Wanddicken dadurch anpassen, dass die beiden identischen Protilleisten eines jeden Profilabschnitts mittels eines entsprechend breiten oder schmalen Abetandshalters miteinander verbunden und auf Abstand gehalten werden. Die Profilleiste, beispielsweise ein Alu-10 rnimum-Strangpressprofil, von dem der die Anputekante bildende Steg seitlich absteht, ist immer das Gleiche.
In dem freien Abstand zwischen den beiden Profilleisten kann vorteilhaft eine thermische Trennung zwischen den beiden Profilleisten durch einfaches 15 Einlegen einer Brandschuteschnur oder Einbringen eines für den Brand schutz zugelassenen Vexfugungsmaterials erzielt werden,
Außerdem können in dem Abstand zwischen den beiden Profilleisten eines jeden Profilabschnitts vorteilhaft die Vemegdungselemente zum Fixieren 20 des Monoblockfensters angeordnet werden. Im Falle kurz« Profilabschnitte kann lediglich ein Verriegelungselement im Profilabschnitt angeordnet sein.
Je nach Art und Größe des Vemegelungselements kann es sein, dass der Abstand zwischen den beiden Profilleisten nicht für die Aufnahme der Verrie-23 gehmgselemente ausreicht. Diese Problematik stellt sich - wie «wähnt - insbesondere bei Zargen für relativ dünne Monoblockfenster bzw. dünne Wandungen. Dann können in dem umlaufenden Profil Aussparungen vorgesehen sein, die sich in ein oder beide Profilleisten erstreckt. 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 3722] @012 27/08/2010 09:15 +43-512-583408
JpRG^ERaHOFJflGEfc ..: :: :: :· :: V· · .··.··! ί s. 13/36 «· ···· ·« -8-
Der die beiden Profilleisten verbindende und auf Abstand haltende Ab-atandshalter ist vorzugsweise auf der Seif» der Profilleiste vorgesehen/ die dem Monoblockfenster abgewandt ist. Im einfachsten Fall handelt es sich dabei um eine einfache Platte mit der notwendigen Breite,, um zusammen mit 5 den beiden Profilleisten, die gewünschte Gesamtbreite der Zarge zu erzielen. Der Abstandshalter kam in einfacher Weise mit den beiden Frofilleisten vernietet sein, sodass sich insgesamt eine stabile Struktur ergibt. Die Verrie-gelungselemente wiederum können auf dem Abstandshalter befestigt sein. Als Abstandshalter kann vorteilhaft eine einfache Platte dienen. 10
Aneinander angrenzende Abschnitte des umlaufenden Profils werden vor-zugsweise über Steckverbindex miteinander verbunden, die in Hohliäume des Profils eingreifen. Insoweit ist es vorteilhaft, die Profilleisten, als Hohl-kammexproffle, insbesondere HoMkammerstrangprofile, aviszubilden. Die 15 Steckverbinder greifen dann in die stimseitig offenen Höhkäume derHohl- kammentrangprofile ein. Eine Stoff- oder kraftflüssige Verbindung ist nicht erforderlich. Eine reibschlüssige Verbindung ist jedoch vorteilhaft.
Aus Stabilitätsgründen ist es vorteilhaft, jeweils mindestens zwei Stedcverb-20 Inder pro Verbindungsstelle vorzusehen. Wenn die einzelnen Profilabschnitte die beiden vorbeschriebenen Hbhllammerstrangprofile aufweisen, so kann in jedem der beiden Hohlkammerstrangprofile ein Steckverbinder pro Verbindungsstelle vorgesehen werden. Profilabschnitte, die zusammen einen Winkel der Zarge bilden, sind vorzugsweise sowohl gesteckt als auch 25 gekrimpt, um zusätzlich zu der formschlüssigen auch eine kraftschlüssige
Verbindung herzustellen, In diesem Palle sind die Steckverbinder als Steck' verbinderwinkel ausgeföhrt. Es ergibt sich dann insgesamt eine sehr verwindungssteife Zarge. 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 3722] @013 27/08/2010 09:15 +43-512-583408
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Wenn letzten Endes die Zarge in den Wanddurchbruch eingesetzt und das Monoblockfenster - vor oder vorzugsweise nach dem Einsetzen der Zarge in den Wanddurchbruch - seiner seitsin die Zarge eingesetzt und mittels der Verriegehrngselemente darin fixiert ist, wird der verbleibende Spalt zwi-5 sehen der Zarge und dem Fenster mit Füllmaterial derart gefüllt, dass das
Fenster und die Wandflächen bündig miteinander verbunden sind. Zuvor kann das den Spalt durchdringende Verriegehmgselement mittels eines Kunststoffdips oder in anderer Welse so verkapselt werden, dass es von Füllmaterial freigehalten wird. Auf diese Weise kann da» Monoblockfenster 10 problemlos ausgetauscht werden, weil nach Entfernen des Füllmaterials das
Verriegelungselement funktionsfähig und betätigbar bleibt
Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand eines konkreten Aus-fuhrungsbeispiela erläutert. Darin zeigen; 15
Fig. 1 in perspektivischer Explorionsdar Stellung rin aus einem Monoblockfenster und einer Zarge bestehendes System,
Fig. 2 in perspektivischer Darstellung einen Bdc-Profflabschnitt der Zarge 20 aus Hgur 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht von hinten auf den Eck-Profilabschnitt aus Rgux 2,
Fig. 4 eine Schnittdarstellung einer in eine Wand eingesetzten Zarge, 25
Hg. 5 eine Schnittdarstellung einer in eine Wand eingesetzten Zarge, ähnlich Figur 4, in Kombination mit einein Monoblockfenster, 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 8722] @014 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER 15/36 S. ·· ·· • · • • · • · • · ♦ • ♦ • »· ·· -10-
Fig. 6 in perapektivischef Darstellung einen Ausschnitt eines in eine Wandduxchbrechtmg eingesetzten Monoblockfensters und
Hg. 7 eine Ausführtmgsvariante mit Zwel-Schäbenverglasung schematisch 5 im Querschnitt
In, Rgur 1 sind eine Zarge 10 und darunter ein Monoblockfenster 30 daxgestellt, die miteinander verbunden flöcheriböndig in einen. Wanddurchbruch eingesetzt werden können. Die Zarge 10 besteht im Wesentlichen aus einem 10 umlaufenden Profil 11, welches sich aus einer Anzahl von Profilabschnitten 12/13 zusammensetzt. Dabei handelt es sich um Langs-JProfilabschnitte 12 und Eck-ProfilabBchnitte 13, die jeweils mittels zwei Steckverbindern 14 aneinander gesteckt werden. In Figur 1 sind die Frofilabsdmitte 12,13 noch nicht vollständig ineinander geschoben dargestellt um die Steckverbinder 14 15 sichtbar zu madien. Für größere Kantenlängen können auch mehrere Länge-Profilabschnitte 12 ineinander gesteckt werden. ' Typische Wanddicken, für die die erflndungsgemäiSe Zarge 10 bestimmt ist, liegen bei 75 mm, 100 mxxv 125 mm und 150 mm. 20
Die Profilabschnitte 12,13 bestehen jeweils aus zwei Hohlkammexstrangpio-filen 15a, 15b, die in einem bestimmten Abstand 18 relativ zueinander gehalten. werden. Im Falle des in Hgur 1 dargestellten Profils 11 sind die beiden Hohlkammerstrangprofile 15a/ 15b der Eck-Profilabschnitte 13 mittels plat-25 tenförmiger Abstandshalter 16 miteinander so verbunden, dass der gewünschte Abstand 18 zwischen den Hohlkammerstrangprofflexi 15a, 15b erzielt wird. Der Abstandshalter 16 ist in diesem Ausführungsbeispiel platten-fönnig ausgeführt, und die Platte ist rückseitig auf die beiden Hohlkammer-atrangprofile mittels Nieten 17 aufgenietet. Andere Ausgestaltungen des Ab- 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @015 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER 16/36 S. • · • · ·* ·· • · ·· • · · • · • • · ··· · • · • · • · • • · • · • ·· ···· • · • · -11- standshalters 16 und andere Verbindungstechnikert als die Nieten 17 sind gleichfalls möglich, jedoch ist das daxgestellte Ausfühnmgsbeispiel sehr kostengünstig mit individuellen Abmessungen zu produzieren, 5 Die Hohlkammerstrangproflle 15a, 15b der Längs-Profilabschnitte 12 sind nicht direkt untereinander verbunden. Vielmehr sind die Längs-Profilabschnitte 12 als Zwis chen-Profilabschnitte avisgebildet, deren Hohlkammer-strangprofile 15a, 15b indirekt miteinander verbunden und auf Abstand gehalten werden, indem jedes Hohlkammerstrangprofll 15a, 15b der Längs- 10 Frofilabschrütte 12 für sich mit dem angrenzenden Eck-Ptofilabsdinitt 13 gekoppelt ist; im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels der Steckverbinder 14. Der Abstand der Hohlkammerstrangprofile 15a, 15b im Zwischen-Profilabschnitt wird somit indirekt vorgegeben durch die Abstandshalter 16 der Eck-Profllabschrütte 12. 15
Selbstverständlich keimen auch ein oder mehrere oder edle Längs* Profilabschnitte 12 mittels eines Abstandshalters 16 auf Abstand gehalten werden und/oder ein oder mehrere oder alle Eck-Profllabsduiitte 13 als Zwischen-Profilabschnitt ohne Abstandshalter ausgebildet sein. 20
Im Übrigen sind auch die Eck-Profilabschnitte 13 über ihre winklige Stoßkante in entsprechender Weise Über (hier nicht dargestellte) Steckverbinder miteinander verbunden, wobei die Steckverbinder in diesem Falle entsprechend winklig ausgeführt sind. 25
In dem freien Abstand 18 zwischen den beiden Hohlkamxnerstrangprofilen 15a, 15b sind mehrere Vernegelungselemente 19 aufgenommen. Ke Verrie-gelungselemente 19 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel in einfacher Weise auf dem Abstandshalter 16 montiert, nämlich im konkreten Fall mit- 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @016 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HQFINGER 17/36 S. 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HQFINGER 17/36 S.
-12- tds zweier Schrauben 20 verschraubt, die durch den. plattenförmigen Ab-standshalter 16 von der Rückseite aus eingeschraubt sind (siehe auch Figur 3). Die Verriegelungselemente 19 können alternativ auch an einem oder beiden Hohlkammexstrangprofilen 15¾ 15b fixiert sein. Insbesondere bei Brand-5 schutzverglasungen ist es wichtig, dass alle 450 min ein Verriegelungsele- ment 19 vorgesehen wird.
Unabhängig von der Größe der Zarge 10 und der Dicke der Zarge 10 werden für die Herstellung der Zarge somit lediglich wenige Komponenten benötigt, 10 nämlich im Wesentlichen ein einziges HohJkanuxieratrangprofil, das auf Länge und im Falle der Eck-Profilabschnitte 13 einseitig auf Gehrung geschnitten werden muss, ebne Anzahl identischer Steckverbinder 14, deren Querschnittsabmessungen auf den Querschnitt der Hdhlräume des Hohl-kammerstrangprofils abgestimmt ist (im Eckprofil wird jedoch ein 90°-15 Steckverbinder benötigt), eine Anzahl identischer Verriegdtmgselemsnte 19, die nachfolgend noch detaillierter erläutert werden und unterschiedliche Ausprägung haben können, und schließlich eine Anzahl von Abstandshal-tem, die zwar je nach Breite der Zarge eine unterschiedliche Breite auf weisen müssen, die aber z. B. aus einem einfachen Blechstreifen mit der gewtinsch-20 ten Breite ablangbar sind. Alles ln allem sind der Aufwand und die Kosten für die Herstellung einer Zarge mit individuellen. Umfangs- und Dickenab-xnessungen sehr gering.
Figur 2 zeigt in größerem Detail die beiden Eck-Profilabschnitte 13 aus Figur 25 1 mit zwei Verriegelungselementen 19, die in dem Abstand 18 zwischen den jeweiligen Hohlkarnmerstrangprofilen 15a, 15b zurückversetzt angeordnet sind. Das Veniegelungselement 19 ist in dieser Form, aus dem Stand der Technik bekannt und weist eine Exzenterscheibe 21 auf. Durch Drehen der Exzenterscheib e 21 bewegt sich ebne Umfangsoberfläche da Exzentexscheibe 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 3722] @017 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 18/35 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 18/35 • · • · ·· 09 0 0 • · • · • · · · 0 • • · • · • · · 9 0 • · • M • · · 0 • • · • • · · 0 • · ·· ••00 00 00 -13- zunehmend aus dem Verriegelungselement 19 heraus und fährt in eine Nut 31 ein, die in einem Rahmen 32 (Figur 1) des Monoblock-Fensters 30 vorgesehen ist. Auf diese Weise wird das Monoblockfenster 30 in der Zarge 10 fixiert und gleichzeitig zentriert. 5
Figur 3 zeigt die beiden Eds-Profilabschnitte 13 aus Figur 2 nochmals als eine hintere Seitenansicht in der die Verschraubung 20 des Verriegehmgsele-ments 19 auf dran Abstandshalter 16 sowie die Vernietung des Abstandshal-tars 16 mittels Nieten 17 auf den beiden Hohlkammerstrangprofilen 15a, 15b 10 gut zu erkennen sind, Auch die in die HohlkammerstrangproSle 15a, 15b eingesteckten Steckverbinder 14 sind dargestellt.
Wichtig für den fugenlosen Einbau der Zarge in einen Wanddurchbruch ist der Umstand, dass die äußeren Kanten 22 der nach außen von den Hohl·-15 kammerstrangprofilen abstehenden Stege 23 nach außen hin konvergieren, indem sie im dargestellten Ausföhrungsbeiepiel nach außen spitz zulaufen. Dies ist anhand der Figuren 2 und 3 gut zu erkennen und wird nachfolgend anhand der Figur 4 weiter erläutert, in der im Schnitt dargestellt ist, wie das FTofii 10 gemäß Hgur 1 in eine Wand integriert wird. 20
Dementsprechend besitzt die Wand einen zentralen Hohlraum, in den ein schmalerer Bereich des Profils 13 eingelassen wird, sodass sich das Profil 13 über die nach außen abstehenden Stege 23 an der Leibung der Wand 100 abstützt, Im dargesteüten Ausführungsbetspiel handelt es sich um eine Tro-25 ckehbairwand, von der ein (I-förmiger Träger 101 Schematisch im Schnitt dargestellt ist Mit dem C-förmigen Träger 101 fest verbunden und auf Abstand gehalten ist eine zweiseitige Doppelbeplankung aus Gipskartonplatten. 102, Die C-förmigen Träger können anstatt mit Gipskartonplatten auch mittels anderer Verkleidungen beplankt sein. Selbstverständlich ist es auch mög> 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 8722] @018 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER Ξ· 19/36 » · · • · · Μ «· ·· »· ► · · 4 • · 4 ··· · · · · • · · · · ·· ···· Μ ·♦ 4 • ♦ -14- üch, in einer gemauerten oder gegossenen Wand eine Aussparung 103 zur Aufnahme des Profils 13 vorzusehen.
Die Stege 23, mit denen das Profil 13 an der Leibung der Wand 100 anliegt, 5 stehen, im dargestellten Ausführungsbeispiel mit ihren äußeren, spitz kau fenden Kanten 22 üb« die Oberfläche der Wand 100 über. Dieses konvergierende finde der Stege 23 bildet die Eingangs erwähnte Spachtelkante, und der Oberstand ist genau so bemessen, dass bei einer Belegung der Gipskartonplatten 102 mit Spritzputz eine durchgängige Oberfläche erzielt wird. Da 10 die äußeren Kanten 22 der Stege 23 auf ihrer der Wand 100 2ugewandten
Seite angeschrägt sind, liegt ein Haarriss, der sich beim späteren Trocknen zwischen dem Putz und dem Steg 23 efnstellt, unmittelbar an dem Spalt, der zwischen der Zarge 10 und dem in die Zarge einzueetzenden Monoblockfenster 30 zwangsläufig vorhanden ist, sodass dies« Haarriss für einen Bet-15 rechter unauffällig bleibt.
Falls die Wand 100 nicht mit einem Putz belegt wird, wird die äußere Kante 22 der Stege 23 unmittelbar mit der Wand 100 verspachtelt, Für solche Fälle wird der Abstandshalter 16 etwas schmaler dimensioniert; nämlich derart, 20 dass die äußere Kante 22 auf Höhe der Oberfläche der Wand 100 oder geringfügig darunter endet (hier nicht daxgestellt; siehe aber Figur 5). Beim späteren Verspachteln des Spaltes zwischen dem Steg 23 und der Laibung der Wand 100 entstehen etwaige Haarrisse wiederum unmittelbar benachbart zu dem Spalt, der zwischen der Zarge 10 und dem in der Zarge aufzu-25 nehmenden Monoblockfenster 30 ohnehin besteht Somit iat auch in diesem Falle ein solcher Haarriss für einen Betrachter unauffällig. Die Stabilität der Verspachtelung kann zusätzlich verbessert werden, wenn nicht nur der Steg 23 an seiner äußeren Kante angeschrägt ist, sondern wenn zusätzlich auch 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 8722] ®018 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER s. 20/36 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER s. 20/36 »· «t ► · · I • · « ♦ » · • · ·· ···· -15- die Wand 100 in diesem Bereich angeschrägt ist, sodass sich insgesamt ein V-fönniges Profil zur Aufnahme der Spachtelmasse ergibt.
La Figur 4 ist noch eine Aussparung 24 zur Aufnahme eines in Hgur 4 nicht 5 dargestellten. Veniegelungselemenis 19 zu sehen. Diese Aussparung 24 er streckt sich im dargesteUten Ausführungsbeispiel in. beide Hohlkammer-Strangprofile 15a, 15b hinein und ist insbesondere bei schmalen Zargen notwendig, bei denen der Abstand zwischen den Hohlkammerstrangprofilen 15a, 15b ansonsten für die Aufnahme das Vemegelungselements nicht aus-10 reicht
Figur 5 zeigt ein Profil, ähnlich dem gemäß Figur 4/jedoch mit einem in den Wanddurchbrudi eingesetzten Monoblockfenster 30. Das Monoblockfenster 30 Ist in diesem Ausführungsbeispiel als Brandschutzfenster ausgeführt und 15 besitzt daher eine dicke, zentrale Glasflache 37, die mittels Aluminiumprofilen 38 zu den äußeren Glasflächen 34,35 auf Abstand gehalten wird. Die feste Verbindung zwischen den drei Glasflächen 34,35,37 erfolgt über eine Kunststoffinasse 33, beispielsweise aus Silikon. Die äußeren Glasflächen 34, 35 sind auf diese Weise rüdeseitig miteinander verklebt. In der Kunststoff-20 xnasse 33 integriert ist ein Nutblech 39, in welches die Verriegelung 19 mit ihrer Exzenterscheibe 21 eingreift.
Die Rigipsplatten der Wand 100 sind angeschrägt, um gemeinsam, mit der spitz zulaufenden äußeren Kante 22 der nach außen abstehenden Stege 23 25 eine V-förmige Nut zu bilden, die mit Spachtelmasse verputzt ist.
Verfugungsmaterial 36, das vorzugsweise aus demselben Material besteht wie die Kunststoffinasse 33, insbesondere also aus Silikoiunaterial mit der- 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @020 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TÜRGGLER&HOFINGER s. • · ee • e • · • · • φ • · • · • · • · • · • • e • » • · • • ' · • φ • · • e «· · ♦ • · • • · • · • • • · • ·· ·· • e ···· ·· ·· 21/35 -16- selben Einfärbung; bildet eine flädhenbündige Verbindung zwischen den Oberflächen der Wand 100 und den äußeren Glasflächen 34 und 35.
Figur 6 zeigt das mittels der vorbeschiiebenen Zarge 10 in eine Wand 100 5 eingesetzte Monoblockfenster 30 perspektivisch. Die Zarge ist im Einbauzustand nicht mehr zu sehen. Der Spalt zwischen der Zarge und dem Rahmen, des Monoblockfensters 30 ist mittels des Verfugungsmaterials 36 verfugt. Die Fuge ist etwa 5 mm breit oder breiter. Ein Haarriss zwischen der Wand oder dem Wandputz und dem Profil der Zarge liegt genau im Übergangsbereich 10 zwischen dem Verfugungsmaterial 36 und der Wand 100 bzw. dem Aufputz, und ist daher nicht sichtbar.
Figur 7 zeigt eine alternative Ausführungsform, in der anstelle eines Monoblockfensters als Fenster 30 eine Zwei-Scheibenvergjtasung vorgesehen ist. 15 Dementsprechend besitzt das Profil 11 auch keine Vemegdungseiniichtung, die nur zur Fixierung des Monoblockfensters benötigt wird. Stattdessen weist die Zarge 11 zwei Winkelbleche 26 auf, die jeweils einen in den Wanddurchbruch ragenden Steg 25 besitzen. An diesen Steg 25 wird jeweils außenseitig eine Glasfläche 34, 35 angelegt. Die Glasflächen. 34,35 können mit-20 tels eines Klebers 50 an die Stege 25 angeklebt werden, wie dies links in Figur 7 dargestellt ist Alternativ kann die Fixierung der Glasflächen 34,35 Ober eine dauerelastische Verfügung 27, beispielsweise aus Silikon, mit dem nach außen abstehenden Steg 23 des Profils 11 verbunden und fixiert werden, wie dies rechts in Figur 7 dargestellt ist. Zusätzlich kann in dem funktionalen 25 Zwischenraum zwischen den Glasflächen 34,35 eine Jalousie, eine Vemebe-lungsanlage oder dergleichen vorgesehen sein
Dia Winkelbleche 26 können mit den Hohlkammtrstrangprofüen 15a, 15b verschweißt, verklebt, vernietet oder in anderer Welse dauerhaft verbunden 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 8722] @021 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER 22/36 S. ·· ·· ·· ΦΦ »#. • · · ♦ · · ·» · · · • · · · · · « · ·· -17- werden. Ihre exakte Lage richtet sich nach der Dicke der Glasflächen 34,35 und ist individuell herstellbar.
Eine Füllung 60 zwischen den beiden in den Wanddurchbruch ragenden 5 Stegen 25 bildet die Fensterleibung· Bei der Füllung 60 kann es sieh um eine Gipskartonfüllung handeln, die mit den Stegen 25 verspachtelt ist. Auch andere Füllungen sind möglich. Wie in Fig. 7 angedeutet können an den Stegen 25 Jeweils Spachtelkanten vorgesehen sein, welche zusammen mit korrespondierenden Abschrägungen der entsprechenden Kanten der Füllung 60 10 ein V-fÖrmiges Profil zur Aufnahme von Spachtelmasse und zum Fixieren von etwaigen Haarrissen bilden.
Im Abstand 18 zwischen den beiden Hoblkammerstrangprofilabschnitten 15a, 15b ist eine Brandschutzfüllung 70 in Form einer umlaufenden Brand-15 schutzkordel auf genommen. Andere Brandschutzfüllungen sind ebenfalls möglich. Entsprechende Brandschutzfüllungen sind insbesondere auch im Zusammenhang mit den anderen, vorbeschriebenan. Ausführungsbeispielsn möglich. 20 Soweit die Fensterflächen als Glasflächen beschrieben wurden, ist es selbstverständlich, dass die Flächen auch durch Kunststoff gebildet werden können, solange sie nur durchscheinend sind. Das heißt, sie können auch farbig oder mattiert sein.
Innsbruck, am 27. August 2010 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 8722] @022

Claims (23)

  1. 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER » Φ9 *· ·· ·· ·· • • 9 • · ♦ · • · ♦ • • • • · • · • · • · ·· · • • • • • · • · • « ·· • • • · ·· + *«· ·· #♦ -18- S. 23/36 Pateivbansprüche 1. Zarge (10) für den flächenbündigen Einbau eines als Mcmoblock aus-5 gebildeten, Fensters (30) in einen Wanddurchbruch einer Wand (100), umfassend ein umlaufendes Profil (11) mit mehreren Vemegehmgselementen (19) 2um Fixieren des Fensters in dem Profil/ wobei das Profil dünnwandige umlaufende Stege (23) auf weist, die von dem Profil (11) in entgegengesetzten Kichtungen nach außen abstehen und zum Anle-10 gen des Profils gegen die Wand (100) dienen, wobei die äußeren Kaufen (22) dieser Stege (23) die maximale Breite des Profils (11) definieren und wobei die Verriegelungselemente (19) zwischen den Stegen (23) angeordnet sind, und auf seiner dam Fenster (30) abgewandten Seite einen Bereich geringe- 15 rer Breite aufweist, der dazu ausgebildet ist, die Zarge (10) in einer entspie- % chenden Aussparung (103) der Wand (100) zu positionieren, wobei die äußeren Kanten (22) der nach außen abstehenden Stege (23) nach außen hin konvergieren. 20
  2. 2. Zarge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungselemente (19) in dem Bereich geringerer Breite aufgenommen sind.
  3. ' 3. Zarge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das 25 Profil (11) Ausschnitte (24) auf weist, in denen die Veniegelungsdemente (19) auf genommen sind.
  4. 4. Zarge (10) für den flädteribündigen Einbau eines mindestens zwei beabstandete Glasflächen (34,35) auf webenden Fensters (30) in einem 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @023 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 24/35 ·· ·· »· ·· ·· ·· • ·· ·· · * ·· ·· · » ··········· • ·· ···· · t ·· · • · · · ·· ···. ·· ·* ·· ···· ·· ·· -19- Wanddurchbruch einer Wand (100), wobei die beiden äußeren Glasflächen (34¾. 35) des Fensters (30) in denselben Ebenen oder zumindest nahezu in denselben Ebenen liegen, wie die Oberflächen der Wand, umfassend ein umlaufendes Profil (11) zum Fixieren der beiden äußeren Glasflächen. (34> 35), 5 wobei das umlaufende Profil - dünnwandige umlaufende Stege (23) auf weist, die von dem Profil (11) in entgegengesetzten Richtungen nach außen abstehen und zum Anlegen des Profils gegen die Wand (100) dienen, wobei die äußeren Kanten (22) dieser Stege (23) die maximale Breite des Profils (11) definieren, 10 - auf seiner dem Fenster (30) abgewandten Seite einen Bereich geringe rer Breite auf weist, der dazu ausgebildet ist, die Zarge (10) in einer entsprechenden Aussparung (103) der Wand (100) zu positionieren, und auf seiner dem Fenster (30) zugewandten Seite zwei parallele, in den Wanddurchbruch ragende Stege (25) aufweist, die zum Anlagen der beiden 15 Glasflächen (34,35) von außen an die beiden parallelen Stege (25) dienen, wobei die äußeren Kanten (22) der nach außen abstehenden Stege (23) nach außen hin konvergieren.
  5. 5. Zarge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden parallelen Stege (25) durch zwei auf das Profil (11) aufgesetzte Winkelprofüe (26) gebildet werden.
  6. 6. Zarge nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der 25 Abstand zwischen den. beiden parallelen, in den Wanddurchbruch, ragenden Stege mit einer Füllung (60) verfüllt ist. 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 8722] @024 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 25/36 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 25/36 e ♦ · ·· tt ·· ·» ·· • · • · • · · · • · • * • · • · • · · • · ·· • · • · ·· · · • Φ • • + • · ♦ · • · • ♦t ·· ···· ·· ·· -20-'
  7. 7. Zarge nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die änderen Kanten (22) der nach außen abstehenden Stege (23) nach außen spitz zulaufen.
  8. 8. Zarge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren Kanten (22) der nach außen abstehenden Stege (23) auf ihrer dem Fenster (30) abgewandten Seite angeschrägt sind.
  9. 9. Zarge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet/ 10 dass das Profil (11) aus zusazxunensteckbaren Profilabschnitten (12,13) besteht
  10. 10. Zarge (10) für den flächehbündigea Einbau eines, vorzugsweise als Monoblock ausgebildeten, Fensters (30) in einem Wandduxchbrudh einer iS Wand (100), vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 9, umfassend ein umlaufendes Profil (11), welches zumindest abschnittsweise zwei Profil-leisten, vorzugsweise in Form von Hohlkanunerstrangproflien (15a, 15b), umfasst, die über einen Abstandshalter (IQ miteinander verbunden sind und durch den Abstandshalter (16) auf Abstand (18) gehalten werden, wobei 20 die beiden Profilleisten (15a, 15b) einen identischen Querschnitt und einen abstehenden Steg (23) auf weisen und spiegdsymmetrisch so zueinander an-geordnet sind, dass ihre Stege (23) einander entgegengesetzt derart nach außen weisen, dass darüber das umlaufende Profil (11) an die Wand (100) ait-legbar ist, und wobei in dem Abstand (18) zwischen den beiden Profilleisten 25 (15a, 15b) gegebenenfalls ein oder mehrere Verriegehmgselemente (19) zum Fixieren des Fensters (30) in dem umlaufenden Profil (11) angeordnet sind, 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 8722] @025 27/08/2010 09:15 +43-512-563408 TORGGLER&HOFINGER s. ·· . . ·· ·· 00 ·· ·· • · • · • · 0 0 0 0 • • · • · • · 0 0 0 • · • · • · ·· · 0 0 0 • • · • * 0 0 0 0 • ·· ·# ‘ 00 ···· 00 00 26/36 -21-
  11. 11. Zarge nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab- standshalter (16) die beiden Profilleisten (15a, 15b) auf ihrer dem Fenster (30) abgewandten Seite miteinander verbindet.
  12. 12. Zarge nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab standshalter (16) als Platte ausgebildet ist.
  13. 13. Zarge nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandshalter (16) mit den beiden Profilleisten (15a, 15b) vernietet (17) ist 10
  14. 14. Zarge nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Profilabschnitten (13), die zwei Frofilleteten (15a, 15b) mit einem die Profilleisten verbindenden Abstandshalter (16) aufweisen, ein Zwischerv-Profilab schnitt (12) vorgesehen ist, der wiederum zwei Profilleia- 15 ten (15a, 15b) mit dem genannten identischen Querschnitt auf weist, wobei diese beiden Profilleisten jedoch nicht direkt sondern indirekt Über die beiden angrenzenden Profilabschnitte (13) miteinander verbunden sind und auf Abstand (18) gehalten werden.
  15. 15. Zarge nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass aneinander angrenzende Abschnitte (12,13) des umlaufenden Profils über Steckverbinder (14) verbunden oder verbindbar sind, die in Hohlräume des Profils (11) eingreifen.
  16. 16. Zarge nadi Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Steckverbinder (14) pro Verbindungsstelle vorgesehen sind. 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM HR 3722] @026 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 27/36 27/08/2010 09:15 +43-512-583408 TORGGLER&HOFINGER S. 27/36 » ·· ·· ·· ·· #· • • · • · • · • · • · • • · • · • • · ·· • • · ·· · • • · « · • • · • • • · • · ·· ·· ···· ·♦ -22-
  17. 17. Zarge nach einem der Ansprüche 14 Hs 16, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Abstand (18) eine umlaufende Brandschutzfüllung (70) ausgenommen ist.
  18. 18. System, umfassend eine Zarge (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 7 bis 17, soweit zurücfcbezogen auf die Ansprüche 1 bis 3, und desweiteren umfassend ein Monoblockfenster (30), deren Abmessungen so gewählt sind, dass ein Spalt zwischen der Zarge und dem Fenster besteht,
  19. 19, System nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Venie- gelungselemente (19) durch den Spalt hindurch mechanisch betätigbar sind.
  20. 20. Fensteranordmmg in einer Wand, umfassend ein System mit Zarge (10) und Monoblockfenater (30) gemäß einem der Ansprüche 18 oder 19, wo- 15 bei der Spalt zwischen der Zarge und dem Fenster mit Füllmaterial (36) der art gefüllt ist, dass das Fettster (30) und die Wand (100) flächenbündig miteinander verbunden sind.
  21. 21. System, umfassend eine Zarge (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 6 20 oder 7bis 17, soweit zurückbezogen auf einen der Ansprüche 4bis 6, und desweiteren umfassend ein zwei äußere Glasflächen (34,35) aufweisendes Fenster (30), dadurch gekennzeichnet, dass die beiden parallelen Stege (25) der Zarge (10) mit den beiden äußeren Glasflächen (34,35) verklebt sind.
  22. 22. System, umfassend eine Zarge (10) nach einem der Ansprüche 4 bis 6 oder 21 oder nach einem der Ansprüche 7 bis 17, soweit zurückbezogen auf einen der Ansprüche 4 bis 6, und desweiteren umfassend ein zwei äußere Glasflächen (34,35) aufweisendes Fenster (30), dadureh gekennzeichnet, dass die beiden äußeren Glasflächen (34,38) über ihren Umfang mittels einer 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @027 27/08/2010 ♦ 09:15 +43-512 583408 • ♦ · • · · • · · S. 28/36 TQRGGLER&HOFINGER • • * • · • · • • · • • · ·· · • • · • • • • · • ·· ···· ·# ·♦ -23- dauerelastischen Verfügung (27) an den nach außen abstehenden Stegen (23) der Zarge (10) fixiert sind.
  23. 23. System nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass die dauer-5 elastische Verfügung (27) flächenbündig zwischen der Zarge (10) und den. Glasflächen (34,35) verläuft. Innsbruck, am 27. August 2010 27/08 2010 FR 10:17 [SE/EM NR 9722] @028
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