AT508778A4 - Fahrzeuginnenverkleidungsteil - Google Patents

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AT508778A4 AT17742009A AT17742009A AT508778A4 AT 508778 A4 AT508778 A4 AT 508778A4 AT 17742009 A AT17742009 A AT 17742009A AT 17742009 A AT17742009 A AT 17742009A AT 508778 A4 AT508778 A4 AT 508778A4
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Peter Dr Walter
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Intier Automotive Eybl Ges M B H Ebergassing & Co Ohg
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C17/00Embroidered or tufted products; Base fabrics specially adapted for embroidered work; Inserts for producing surface irregularities in embroidered products
    • D05C17/02Tufted products

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Description

N-r. 2207 S. 4 η 6. November 2009
9,’Nov. 2009 1 3:1 3 F+E 1 STOCK ·· · · · ········ ·········· • · · · v · · • · · · · · e • · t · · · · · • · · · · ··» ··« · · ·
Intier Automotive Eybl GmbH (Ebergaesing) & Co. OHG, Ebergassing, AT 704889AT -1 -
Fahrzeuoinnenverkleidunostell
Die Erfindung betrifft einen Schichtverbund zur ©koskict vi/Vke««««. Auskleidung eines Kraftfahrzeugbereichs mit einer Schnittpolteppichschicht und ein Verfahren 2u dessen Herstellung.
Um in Kraftfahrzeugen für die Insassen einen hohen Geräuschkomfort zu erzielen, ist der Einsatz von schallreduzierenden Verkleidungen bekannt Derartige Schall reduzierenden Ver-6 kleidungen werden insbesondere an der Innenseite einer einen Motorraum von einem Fahrgastraum trennenden Stirnwand angeordnet Schallschutz-Abschirmungen können allerdings auch für den Boden-, oder Karosseriebereich von Kraftfahrzeugen eingesetzt werden.
Das amtliche Dokument DE 41 32 024 C2 zeigt einen typischen Schichtverbund zur Auskleidung eines Kraftfahrzeugbereiche. Dieser Schichtverbund umfasst eine sichtseitige Teppichschicht und insbesondere eine Schnittpolteppichschicht Diese Teppichschicht dient einer-12 seits dazu, dem Fahrzeuginnenraum ein ansprechendes Erscheinungsbild und eine angenehme Anmutung zu verleihen. Daneben erfüllt die Teppichschicht allerdings auch ganz wesentliche Funktionen beider Absorption und Dämmung von Geräuschen und Lärm. Der Flor der Teppichschicht beseitigt in Verbindung mit darunter angeordneten weiteren Schichten erheblich die hochfrequenten Anteile des Innenraumschalls.
Aus dem amtlichen Dokument DE 26 59 139 A1 ist ein Tuftingverfahren zum Herstellen eines 18 Schnittpolteppichs bekannt das eine faste Einbindung des Polgams ohne Schaumrocken, Kaschier- oder Klebamaterialien bewerkstelligt Dazu sieht dieses Verfahren einen typisch als Thermobonding bezelchneten Verfahrensschritt vor. ln diesem Thermobonding wird durch angemessene Erwarmung von derTragerrückeeite das Material der Polgamfasem aufgeschmolzen und an den Träger angepresst Falls die Erwarmung ausreichend groß ist um auch das Trögermaterial aulzuschmelzen, resultiert eine besonders gute stoffschlQssige Ver-24 bindung. Andernfalls beruht die Verbindung auf einer mechanischen Verbindung aufgrund des Eintritts des geschmolzenen oder schmelzweichen Fasermaterials in Zwischenräume und Rauhigkeiten des Trägers.
Der bekannte Thermobonding Prozessschritt lässt sich mit den fachgebräuchlichen Maßnahmen und Anpassungen sicher führen, solange Poigame und Träger mit geringer Toleranz spezifizierte Faserstärken, Materialzusammensetzungen und Schmelztemperaturbereiche 30 aufweisen. Werden die genannten Voraussetzungen nicht erfüllt kann mit den gebräuchlichen Maßnahmen eine Prozessführung zu einem kontinuierlich einwandfreien Produkt nicht 09/11 2009 MO 13:12 [SE/EM NR 6253] @004 9. Nov. 2009 13:1 3 F+E J£TOC*
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704889AT -2- erreicht werden. Als typischer Fehler treten locker Polfäden oder ein Durchschmelzen des Trägers an der Rückseite auf.
Aus dem amtlichen Dokument US 5,494.628 A ist zudem ein sog. Recyling Verfahren zur Verwertung von Abfallmaterial bei der Herstellung von Teppichen bekannt Allerdings be-achränkt sich die Verwertung des Abfallmaterials auf einen unsichtbaren Bereich im Teppich-6 unterbau. Die Wiederverwertungs- oder Recyclingquote dieses Verfahrens ist damit stark beschränkt Ein nahezu umfassender Einsatz von Abfallmatarial kann mit diesem Verfahren nicht erzielt werden.
Die amtlichen Dokumente US 3,493,459, US 4,492,731 und US 4,091,065 offenbaren verschiedene Fasern für die Teppichherstellung und Verfahren zu deren Herstellung.
Vordem geschilderten Hintergrund stellt sich die Erfindung unter einem ersten Aspekt die 12 Aufgabe, ein besonders leichtes und Ressourcen schonend herstellbaren Schichtverbund zur akustisch wirksamen Auskleidung eines Kraftfahrzeugbereichs bereit zu stellen. Unter einem zweiten Aspekt stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, ein Verfahren zum Herstellen eines Schichtverbunds zur Auskleidung eines Kraftfehizeugbereichs mit einem Thermo-bonding Verfahrensschritt anzugeben, das auf die prozesssichere Verarbeitung von inhomogen oder mit weiten Toleranzen apezifiziertem Material ermöglicht Dies ist insofern beson-18 ders interessant, als mit den aus einer Aufbereitung von Altmaterialien oder Abfällen gewonnenen sog. Recyclaten zunehmend sehr preisgünstige Ausgangsstoffe mit vorteilhafter C02 Bilanz zur Verfügung stehen, die allerdings In vielen Fällen hinsichtlich ihrer für die Verarbeitung wesentlichen Eigenschaften keinen engen Toleranzen genügen.
Unter beiden Aspekten wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch die Verwendung einer Faser. .; in einer Schnittpolteppichschicht eines Schichtverbunds zur akustisch wirksamen . 24 Auskleidung eines KrafttehrzeugberefcHS: Unter dem eisten Aspekt wird die erfindungsgemäße Lösung verwirklicht durch ein Produkt mit den Merkmalen nach dem Anspruch 1. Unter dem zweiten Aspekt wird die erfindungsgemäße Aufgabe gelöst durch ein Herstellverfahren mit den Merkmaien nach dem Anspruch 5.
Das erfindungsgemäße Verfahren bietet den Vorteil einer erhöhten Prozesssicherheit im sog. Thermobonding Verfahrensschritt beim Einsatz von ungenau oder inhomogen spezifizierten 30 Materialien. Das Verfahrensprodukt biatat sine nahezu unbeeinträchtige akustische Wirksamkeit für den vorgesehenen Einsatz bei deutlich vermindertem Materialeinsatz. Damit kann das 09/11 2009 MO 13:12 [SE/EM NR 9253] 0005 9. Nov. 2009 13:13 F+E J^TOCJC .
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Intier Automotive Eybl GmbH (Ebergassing) & Co. OHG. Ebergasslng, AT 6. November 2009 7O4880AT erflndungsgemaße Produkt insbesondere den aktuellen Anforderungen an ein niedriges Gewicht und eine verbesserte C02 Bilanz genügen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den UnteransprOchen angegeben.
Eine bevorzugte Ausführungsform eines textilen Schichtverbunds zur Innenverkleidung eines 6 Fahrzeugs gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend beispielhalber beschrieben, wobei veranschaulichend auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird. Darin zeigen:
Fig. 1 einen schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Schichtverbunds mit einer
Schnittpolteppichschicht; und
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Faser des Polfadens in der Schnittpolteppichschicht 12 gemäß Fig. 1.
Eine bevorzugte AusfOhrungsform des erfindungsgemäßen Schichtverbunds zur akustisch wirksamen Auskleidung eines Kraftfahrzeugbereichs eine Schnittpolteppichschicht 1 gemäß Fig. 1. Diese Schnittpolteppichschicht 1 ist in der an sich bekannten Art auf einem vorzugweise textilen Träger 2 aufgebaut In den textilen Träger 2 sind Potfäden 3 als einseitig offene Schlaufen eingesetzt Auf der Trägerrockseite sind die Polfäden 3 mit dem textilen Träger 2 18 verbunden, um ein Herauslösen zu verhindern. Auf diese Verbind ung wird bei der Beschreibung des Herstellungsverfahrens in weiteren Einzelheiten einzugehen sein.
Die PoHäden 3 sind Game aus Fasern 4 mit einem besonderen Querschnitt und vorzugsweise Game aus Hohifasem 4 mit dam in Fig. 2 dargestellten Querschnitt ausgefQhrt. Dadurch hat die Faser 4 ein geringes Gewicht pro Standardlänge und weist dennoch gleichzeitig eine gute strukturelle Steifigkeit und eine große Oberfläche auf. Die letztgenannten Eigenschaften 24 dürften dafür bestimmend sein, dass die Verwendung der beschriebenen Faser 4 eine Gewichts- und Materialersparnis ohne Verlust der akustischen Wirksamkeit mit sich bringt.
Die vorangehend beschriebene Schnittpolteppichschicht 1 kann in mit den bekannten Verfahren und Anlagen hergestellt werden. Dabei werden zunächst in einem bekannten sog. Tufting Verfahren die Polfäden 3 In den textilen Träger 2 eingesetzt Zur Fixierung der Polfäden 3 in dem textilen Träger 2 kann wie in Fig. 1 veranschaulicht eine rückseitige Kaschierung 5 wie 30 bspw. ein Schaumrücken oder eine laminierte Flieslage auf den Träger aufgebracht werden. 09/11 2009 MO 13:12 [SE/EM NR 6253] @006 9. Nov. 2009 1 3:14 F+E J.STOCK • · · ··
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Vielfach wird dies wegen der erforderlichen sortenfremden Zusatzmaterialien allerdings unerwünscht sein. Dann bietet sich das sog. Thermobonding an, das ohne zusätzliche Materialien agskommt in der bevorzugten Ausführungsvariante des Thermobonding wird die Verbindung von Polfäden und Träger durch ein oberflächliches Verschmelzen hergestellt. Dazu wird die Rückseite des Tragers in bekannter Waise durch eine Flamme oder eine heiße Walze 6 kurzfristig aufgeheizt Die beschriebenen besonderen Querschnitte der Fasern der Polfäden tragen dabei wesentlich zur Erhöhung der Prozesssichertieit bei. 09/1 1 2009 MO 13:12 [SE/EM NR 6253] @007

Claims (8)

  1. Nr. 2207 S. 8 • · ·· 9.‘Nov. 2009 1 3:14 F+E.^TOQK 4 · · ·· • ♦ · • · • · · ·· Ml
  2. 2. Schichtverbund nach dem vorangehenden Anspruch, wobei die Fasern (4) der Polfäden (3) überwiegend Hohlfasem mit einem abschnittsweise konkav konturierten Querschnitt und vorzugsweise Hohlfasern mit einem polygonalen, multilobalen oder Globalen Querschnitt sind.
  3. 3. Schichtverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Fasern (4) der Poifäden (3) Im Wesentlichen aus Polyamid 6 oder Polyamid 6,6 Recydat bestehen.
  4. 4. Schichtverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Träger (2) im Wesentlichen aus einem PET Recyclat besteht.
  5. 5. Verfahren zum Hersteilen eines Schichtverbunds zur Auskleidung eines Kraftfahrzeugbereichs aus einem Grundmaferial mit inhomogenen Eigenschaften und insbesondere einem Recyclat, wobei zur Bereitstellung eines Schnittpofteppichschicht (1) in einem sog. Tuftingverfahren in einen vorzugsweise textilen Träger (2) in Schlaufenform eingenadelte Poifäden (3) durch Erwärmung mit dem Trägermaterial (2) stoff-schlüssig verbunden werden, dadurch gekennzeichnet dass für die Poifäden (3) ü-berwiegend Fasern (4) verwendet werden, die ausgewählt sind aus Fasem mit einem abschnittsweise konkav konturierten Querschnitt, Hohlfasem und einer Fasermischung mit Fasem mit einem abschnittsweise konkav konturierten Querschnitt und Hohlfasem.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Fasern (4) der Poifäden (3) überwiegend Hohl· fasem mit einem abschnittsweise konkav konturierten Querschnitt und vorzugsweise Hohlfasem mit einem polygonalen, multilobalen oder trilobalen Querschnitt sind.
    6. November 2009 Intier Automotive Eybl GmbH (Ebergassing) & Co. OHG, Ebergassing, AT 704889AT -5- Ansoroche: 1. Schichtverbund zur akustisch wirksamen Auskleidung eines Kraftfahrzeugbereichs, aufweisend eine durch ein Tufting Verfahren herstellbare Schnittpolteppichschicht (1) mit einem textilen Träger (2) und dadurch in Schlaufen verlaufenden Polfäden (3), dadurch gekennzeichnet, dass die Polfäden (3) der Schnittpolteppichschicht (4) überwiegend aus Fasern bestehen, die ausgewählt sind aus Fasern mit einem abschnittsweise konkav konturierten Querschnitt, Hohlfasem und einer Fasermischung mit Fasern mit einem abschnittsweise konkav konturierten Querschnitt und Hohlfasem.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 5, wobei als Material für die Fasem (4) der Poifäden (3) ein Polyamid 6 oder Polyamid 6,6 Recyclat verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 6, wobei als Material für den Träger (2) ein PET Recyclat verwendet wird. 03/1 1 2009 MO 13:12 [SE/EM NR 6253] @008
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