AT508869B1 - Schlüssel und zylinderschloss - Google Patents
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Abstract
Zylinderschloss (1) mit Stiftzuhaltungen (6), die hintereinander in Schlüsseleinschubrichtung (20) angeordnet sind, wobei die Stiftzuhaltungen (6) Kernstifte, Gehäusestifte und Zuhaltungsfedern aufweisen, und die Stiftzuhaltungen mit ihren Anlageflächen (14) durch Schlüsselbartsteuerflächen (9) und Schlüsselbartsteuerkanten (10) des Schlüssels gesteuert sind, wobei mindestens ein Gehäusestift als Teleskopstift ausgebildet ist und wobei die Anlageflächen (14) der Kernstifte (8), bei gleich weit in den Schlüsselkanal ragenden Kernstiften, zumindest teilweise unterschiedliche Abstände (a, b, c, d) zueinander aufweisen.
Description
österreichisches Patentamt AT508 869 B1 2013-07-15
Beschreibung
SCHLÜSSEL UND ZYLINDERSCHLOSS
[0001] Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss mit Stiftzuhaltungen, die hintereinander in Schlüsseleinschubrichtung angeordnet sind, wobei die Stiftzuhaltungen Kernstifte, Gehäusestifte und Zuhaltungsfedern aufweisen, und die Stiftzuhaltungen mit ihren Anlageflächen durch Schlüsselbartsteuerflächen und Schlüsselbartsteuerkanten des Schlüssels gesteuert sind und wobei mindestens ein Gehäusestift als Teleskopstift ausgebildet ist. Weiters betrifft die Erfindung einen Schlüssel für das erfindungsgemäße Zylinderschloss.
[0002] Zylinderschlösser, die vor Manipulation durch das sogenannte „Picking" oder im Speziellen gegen die Schlagmethode geschützt sein sollen, sind seit längerer Zeit bekannt.
[0003] Bei der Schlagmethode wird statt des passenden Schlüssels ein Adapterschlüssel in den Schlüsselkanal eingeführt. Dieser entspricht vom Aufbau im Wesentlichen einem Schlüsselrohling, an dem an der den Stiftzuhaltungen zugewandten Seite Zacken vorgesehen sind. Diese Zacken, die analog zum Schlüssel Schlüsselbartsteuerflächen und Schlüsselbartsteuerkanten aufweisen, sind bei eingeschobenem Adapterschlüssel an die Anlageflächen der Kernstifte gedrückt. Wird nun der Schlüssel ruckartig, z.B. durch einen Schlag in Einschubrichtung bewegt, überträgt sich dieser Impuls über die Schlüsselbartsteuerkanten auf die Zu haltungsstifte. Dabei kommt es zu dem Effekt, dass sich die Kernstifte und die Gehäusestifte so weit voneinander trennen, dass für die Dauer des Schlages, also bis die Federn den Kontakt der beiden Stiftelemente wieder hergestellt haben, sich das Schloss in Freigabestellung befindet. Um dies zu vermeiden kommen die unterschiedlichsten Vorrichtungen zum Einsatz.
[0004] So werden, wie die DE 10 2006 050905 A1 beispielsweise zeigt, mehrteilige Stiftzuhaltungen verwendet. Diese mehrteiligen Stifte werden durch Federkraft auseinandergedrückt sobald sich der Kernstift vom Gehäusestift trennt. Eine weitere Möglichkeit das Öffnen eines Schlosses durch die Schlagmethode zu verhindern, ist die Verwendung von Kernstiften, welche beispielsweise seitlich in den Schlüssel eingreifen.
[0005] Herkömmliche Zylinderschlösser mit zylindrisch ausgeführten, von unten in den Schlüsselbart eingreifenden Stiftzuhaltungen hingegen waren bisher nur mit erheblichem Aufwand gegen die Schlagmethode zu schützen. So wurden beispielsweise Dämpfungselemente in die Federn der Stiftzuhaltungen eingearbeitet. Nachteilig an diesen Vorrichtungen ist, dass derartige Dämpfungen sehr kostenintensiv sind.
[0006] In anderen, bekannten Konstruktionen werden Kernstifte durch einen oder mehrere Teleskopstifte ersetzt. Als nachteilig hat sich in der Praxis herausgestellt, dass diese durch ihre Mehrteiligkeit, insbesondere im Bereich des Schlüsselkanals, zu Verschmutzungen neigen und somit ihre Funktion verlieren und/oder die Funktion des gesamten Zylinderschlosses beeinträchtigen. Auch der alleinige Einsatz eines Gehäusestiftes als Teleskopstift, wie er z.B. in der EP 297 929 A2 gezeigt ist, bringt in der Praxis Nachteile mit sich: Da der Schlagimpuls indirekt über den Kernstift auf den Teleskopstift übertragen wird, kann die Wirksamkeit gegen die Schlagmethode beeinträchtigt sein.
[0007] Aus der DE 20 2004 017531 U1 ist ferner eine Konstruktion bekannt, bei der die Kernstifte eines Zylinderschlosses unterschiedliche Fasen aufweisen, wodurch die Anlageflächen der Kernstifte, bei gleich weit in den Schlüsselkanal ragenden Kernstiften, zumindest teilweise unterschiedliche Abstände zueinander aufweisen. Nachteil an dieser Konstruktion ist, dass diese Maßnahme alleine keine ausreichende Sicherheit gegen die Manipulation des Schlosses durch die Schlagmethode bietet.
[0008] Unter Berücksichtigung des Standes der Technik ist es eine Aufgabe der Erfindung, die Sicherheit gegen eine Manipulation durch die Schlagmethode bei Schlüssel-Schlosskombinationen mit als Teleskopstifte ausgeführten Gehäusestiften zu verbessern und ein Schloss mit Stiftzuhaltungen zu schaffen, das ein Öffnen durch die Schlagmethode verhindert, jedoch in der 1 /8 österreichisches Patentamt AT508 869B1 2013-07-15
Herstellung effizient und kostengünstig ist.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Anlageflächen der Kernstifte, bei gleich weit in den Schlüsselkanal ragenden Kernstiften, zumindest teilweise unterschiedliche Abstände zueinander aufweisen.
[0010] Weitere vorteilhafte Merkmale des erfindungsgemäßen Zylinderschlosses sind, dass die Abstände der Anlageflächen zumindest teilweise verschieden sind von den Abständen der jeweiligen Schlüsselbartsteuerkanten, dass die Mittelachsen der Stiftzuhaltungen unterschiedliche Abstände zueinander aufweisen und dass die Stiftzuhaltungen, in bevorzugter Weise die Kernstifte, unterschiedliche Durchmesser haben. Des Weiteren ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen durch Fasen am schlüsselseitigen Ende der zylinderförmigen Kernstifte ausgebildet sind, wobei sich die Fasenlänge von zumindest einem Kernstift, von der eines weiteren Kernstiftes unterscheidet, dass die Anlageflächen durch Abrundungen am schlüsselseitigen Ende der Kernstifte ausgebildet sind, wobei sich die Form bzw. die Dimension der Abrundung von zumindest einem Kernstift, von der eines weiteren Kernstiftes unterscheidet und dass sich der Abstand zwischen zwei benachbarten Stiftzuhaltungen von dem zweier weiterer Stiftzuhaltungen unterscheidet. Weitere Merkmale sind, dass mindesten ein Gehäusestift als Teleskopstift ausgeführt ist und dass mindestens ein Gehäusestift als Taumelstift ausgeführt ist.
[0011] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnungen, in denen beispielhaft mehrere bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren näher beschrieben.
[0012] Fig. 1 zeigt eine Darstellung eines Schnittes der vorliegenden Erfindung, wobei die
Schnittführung entlang der Mittellängsebene des Flachschlüssels verläuft.
[0013] Fig. 2 zeigt schematisch eine Reihe von Kernstiften mit Geometrieangaben, wobei vom Zylinderschloss lediglich die Kernstifte, die Stiftbohrungen und ein Schnitt eines Teiles des Zylinderkerns gezeichnet sind.
[0014] Fig. 3 zeigt eine Schnittdarstellung einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
[0015] Die nachfolgenden Definitionen dienen dem besseren Verständnis der Erfindungsbeschreibung.
[0016] Als Zylinderkern 2 bezeichnet ist der zylindrische Teil des Schlosses, welcher bei Verdrehung zur Verdrehung der Sperrnase 22 und damit zur Betätigung der Sperrvorrichtung dient. Der Zylinderkern weist eine Reihe von Kernstiftbohrungen für die Aufnahme der Kernstifte auf.
[0017] Als Schlüsselbart 4 wird jener Teil des Schlüssels 3 bezeichnet, der an der den Stiftzuhaltungen 6 zugewandten Schmalseite des Schlüsselprofils vorgesehen ist. Die Fase am Kopf des Kernstiftes weist eine Fasenlänge 11 auf. Diese entspricht dem Abstand von der Spitze oder obersten Fläche des Kernstiftes zur Mantelkante der Fase. Sie ist aus fertigungstechnischen Gründen als gerade Fase ausgeführt. Es ist aber durchaus möglich, neben oder statt einer geraden Fase auch Rundungen sowie Stufen oder abgesetzte mehrteilige Fasen vorzusehen.
[0018] Als Stiftdurchmesser ist der Außendurchmesser der Stiftzuhaltungen bezeichnet. Bei Stiftzuhaltungen, welche nicht zylindrisch ausgeführt sind, entspräche diese Größe den Außenabmessungen der verwendeten Geometrie.
[0019] Fig. 1 zeigt die schematische Darstellung eines Schnittes einer möglichen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei vom Schloss nur die hier wesentlichen Teile gezeigt sind. Die Schnittebene folgt der Mittellängsebene des Flachschlüssels. Dargestellt ist das Zylinderschloss 1 mit dem Gehäuse 5, dem Zylinderkern 2 mit einer Sperrnase 22 und einem eingeschobenen Schlüssel 3 der als Adapterschlüssel ausgeführt ist. In Stiftbohrungen 26 des Zylindergehäuses und -kernes sind verschiebbar die Stiftzuhaltungen 6 angeordnet. Diese bestehen 2/8 österreichisches Patentamt AT508 869B1 2013-07-15 aus bzw. umfassen einen Gehäusestift 7, einen Kernstift 8 und eine Feder 13. Die Spitzen oder Köpfe der Kernstifte ragen unter Federdruck zum Schlüsselbart 4 des Schlüssels 3 (Adapterschlüssel). Dieser Schlüsselbart 4 ist durch eine Aneinanderreihung von Schlüsselbartsteuerflächen 9 und Schlüsselbartsteuerkanten 10 gebildet. Als Schlüsselbartsteuerflächen 9 sind jene Bereiche des Schlüssels bezeichnet, gegen die, bei eingeschobenem Schlüssel, die Stiftzuhal-tungen 6 gedrückt sind. Als Schlüsselbartsteuerkanten 10 werden jene Bereiche des Schlüsselbartes bezeichnet, die zwischen den Steuerflächen vorgesehen sind oder an diese angrenzen. Im Falle des in Fig. 1 dargestellten Adapterschlüssels sind diese Schlüsselbartsteuerkanten als in Richtung Zuhaltungsstifte 8 zeigende Zacken ausgeführt. Die zylindrisch ausgeführten Stift-zuhaltungen weisen des Weiteren Mittelachsen 12 auf. In dieser Figur ist weiters zu sehen, dass die Abstände 16 der Mittelachsen 12 der einzelnen Stiftzuhaltungen variieren. Im Gegensatz dazu sind die Teilungen des Schlüsselbartes, d.h. die Abstände der Schlüsselbartsteuerkanten 10 zwischen den Schlüsselbartsteuerflächen 9 konstant.
[0020] Wird, wie bei der Schlagmethode üblich, der Adapterschlüssel in Einschubrichtung 20 in den Schlüsselkanal geschlagen, so überträgt sich dieser Impuls über die Schlüsselbartsteuerkanten 10 auf die Zu haltungsstifte 6. Stimmen die Abstände der Schlüsselbartsteuerkanten 10 nicht mit den Abständen der jeweiligen Anlageflächen 14 der Gehäusestifte 5 überein, so erfolgt diese ruckartige Bewegung der Stiftzuhaltungen Richtung Zuhaltungsfedern 13 zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Dies ist dadurch zu erklären, dass die Steuerkanten des Schlüsselbartes bei einigen Stiftzuhaltungen erst nach einer gewissen Einschubbewegung in Eingriff gelangen, bei anderen hingegen auch bei nicht ganz eingeschobenem Schlüssel eine Berührung erfolgt. Zur Verdeutlichung dieser Geometrie sind in Fig. 1 die Abstände a, b, c, d der Anlageflächen 14 eingezeichnet. Mindestens eine dieser Größen unterscheidet sich von den übrigen. In Fig. 1 ist z.B. der Abstand b größer a oder d.
[0021] Eine weitere Möglichkeit, die Abstände der Anlageflächen 14 unterschiedlich auszuführen, ist in Fig. 2 dargestellt. Bei der Zeichnung handelt sich um eine vereinfachte Darstellung eines Teiles des erfindungsgemäßen Schlosses, wobei lediglich eine Reihe von Kernstiften 8, die Stiftbohrungen 26 und ein Abschnitt des Zylinderkerns 2 dargestellt sind. In dieser Ausführungsvariante sind die Mittelachsen 12 der zylindrischen Stiftzuhaltungen in regelmäßigen Abständen hintereinander in Schlüsseleinschubrichtung 20 angeordnet. Eingezeichnet sind wiederum die Abstände a, b, c, und d der Anlageflächen 14. Die Kernstifte 8 weisen an ihren, dem Schlüsselbart zugewandten Enden, Fasen 11 auf. Die Standardstifte 17 haben denselben Durchmesser 15 und auch die Dimensionen der Fasen 11 sind dieselben. Allerdings weist mindestens einer der Kernstifte 18 eine größere Fase und/oder mindestens ein Kernstift 19 einen größeren Durchmesser 15 auf. Durch die Variation dieser geometrischen Größen ist ebenfalls eine Abstandsänderung der Anlageflächen 14 möglich.
[0022] Im Rahmen der Erfindung ist es selbstverständlich auch möglich, verschiedene Fasenlängen 11, verschiedene Stiftdurchmesser und unterschiedliche Stiftabstände in einem Schloss zu kombinieren oder nur eine der Maßnahmen zu setzen.
[0023] Fig. 3 zeigt wiederum einen Schnitt einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, wobei die Schnittführung der Mittellängsebene des Schlüssels bzw. des Schlosses folgt. Zu sehen sind Zylinderschloss 1 mit dem Gehäuse 5, dem Zylinderkern 2 mit einer Sperrnase 22 und einem eingeschobenen Schlüssel 3. In Stiftbohrungen 26 des Zylindergehäuses und -kernes sind verschiebbar die Stiftzuhaltungen 6 mit Gehäusestiften 7, Kernstiften 8 und Federn 13 angeordnet.
[0024] Die Spitzen oder Köpfe der Kernstifte ragen unter Federdruck zum Schlüsselbart 4 des Schlüssels 3 der Schlüsselbartsteuerflächen 9 und Schlüsselbartsteuerkanten 10 aufweist. Die Abstände 16 der Mittelachsen 12 der Stiftzuhaltungen 6 sind in dieser Ausführungsform konstant. Die unterschiedlichen Abstände der Anlageflächen 14 sind in diesem Fall durch verschiedene Ausführungen der Zylindestiftköpfe gewährleistet.
[0025] Zur weiteren Verbesserung des Schutzes gegen eine Manipulation des Schlosses durch die Schlagmethode sind einzelne bzw. mehrere Gehäusestifte als mehrteilige, in sich gefederte 3/8 österreichisches Patentamt AT508 869B1 2013-07-15
Teleskopstifte 25 bzw. als Taumelstifte 27 ausgeführt.
[0026] Diese Stiftvarianten sind selbstverständlich auch in Kombination mit jeder weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zylinderschlosses, wie sie beispielsweise in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellt sind, denkbar.
BEZUGSZEICHENAUFSTELLUNG 1 Zylinderschloss 2 Zylinderkern 3 Schlüssel 4 Schlüsselbart 5 Gehäuse 6 Stiftzuhaltung 7 Gehäusestift 8 Kernstift 9 Schlüsselbartsteuerfläche 10 Schlüsselbartsteuerkante 11 Fasenlänge 12 Rotationsachse 13 Zuhaltungsfeder 14 Anlagefläche 15 Stiftdurchmesser 16 Rotationsachsenabstand 17 Standardstift 18 Stift mit größerer Fase 19 Stift mit größerem Durchmesser 20 Schlüsseleinschubrichtung 21 - 22 Sperrnase 23 - 24 — 25 Teleskopstift 26 Stiftbohrung 27 Taumelstift 4/8
Claims (10)
- österreichisches Patentamt AT508 869 B1 2013-07-15 Patentansprüche 1. Zylinderschloss (1) mit Stiftzuhaltungen (6), die hintereinander in Schlüsseleinschubrichtung (20) angeordnet sind, wobei die Stiftzuhaltungen (6) Kernstifte (8), Gehäusestifte (7) und Zuhaltungsfedern (13) aufweisen, und die Stiftzuhaltungen mit ihren Anlageflächen (14) durch Schlüsselbartsteuerflächen (9) und Schlüsselbartsteuerkanten (10) des Schlüssels (3) gesteuert sind und wobei mindestens ein Gehäusestift als Teleskopstift ausgebildet ist dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (14) der Kernstifte (8), bei gleich weit in den Schlüsselkanal ragenden Kernstiften (8), zumindest teilweise unterschiedliche Abstände(a, b, c, d) zueinander aufweisen.
- 2. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände der Anlageflächen (14) zumindest teilweise verschieden sind von den Abständen der jeweiligen Schlüsselbartsteuerkanten (10).
- 3. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachsen (12) der Stiftzuhaltungen (6) unterschiedliche Abstände (16) zueinander aufweisen.
- 4. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiftzuhaltungen (6), in bevorzugter Weise die Kernstifte (8), unterschiedliche Durchmesser haben.
- 5. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (14) durch Fasen am schlüsselseitigen Ende der zylinderförmigen Kernstifte (8) ausgebildet sind, wobei sich die Fasenlänge (11) von zumindest einem Kernstift, von der eines weiteren Kernstiftes unterscheidet.
- 6. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageflächen (14) durch Abrundungen am schlüsselseitigen Ende der Kernstifte ausgebildet sind, wobei sich die Form bzw. die Dimension der Abrundung von zumindest einem Kernstift, von der eines weiteren Kernstiftes unterscheidet.
- 7. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand zwischen zwei benachbarten Stiftzuhaltungen von dem zweier weiterer Stiftzuhaltungen unterscheidet.
- 8. Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Gehäusestift als Taumelstift (27) ausgeführt ist.
- 9. Schlüssel für ein Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselbartsteuerkanten (10) dieselben unterschiedlichen Abstände aufweisen wie die jeweils zugehörigen Anlageflächen (14).
- 10. Schlüssel für ein Zylinderschloss nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlüsselbartsteuerflächen (9) dieselben unterschiedlichen Abstände (16) aufweisen wie die Rotationsachsen (12) der zugehörigen Stiftzuhaltungen (6). Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 5/8
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